Kommentare

Dass jemand sowas anstellt,...

... und so offensichtlich Spuren nach Russland legen will, auf die Idee kommt der Westen nicht, oder?

Sollte sich bei einem

Sollte sich bei einem Doppelagenten das Ausland - auch das EU-Ausland - nicht am besten völlig heraushalten (und nicht versuchen, diese Tat politisch zu verwerten, um z. B. die Brexit-Verhandlungen atmosphärisch zu verbessern)?
GB muss eindeutige Beweise liefern, sonst ist jede Stellungnahme überflüssig.

Auwahl der Fotographien

Es ist aus meiner Sicht und im Sinne einer neutralen Berichterstattung nicht richtig, dass von deutschen Regierungs-Politikern und derer unserer Verbündeter fast ausschließlich von den jeweiligen Pressestellen/Ministerien ausgegebene Fotos verwendet werden (selbst bei Saudi-Arabien), wohingegen dies bei Mitgliedern der politischen Administration nicht-verbünderter Staaten sehr selten der Fall ist.

sowieso immer Russland

Egal was negativ auf der Welt passiert, ist immer Russland schuld. Gerade in unserem Staat geht doch immer die große Mär: Es ist solange jemand unschuldig, solange seine Schuld nicht bewiesen ist. Das gilt aber in der westlichen Welt offensichtlich nur dann, wenn es passt.

Lawrow unglaubwürdig

Lawrow ist genauso unglaubwürdig wie die gesamte russische Regierung und Präsident Wladimir Putin. Hauptsache auf unschuldig tun und es als Quatsch hinstellen und dann hauen hier noch ein paar Experten ihr Qui bono raus. Qui Bono benutzen die Verteidiger der russischen Regierung immer und bezichtigen als Grund Russophobie, so weit sind wir schon gekommen, dass man angebliche Russophobie die 0,0 existent ist als Motiv und Grund ansieht.
Der MI6 erfindet solche Hinweise nicht, die haben auch keinen Grund sowas zu erfinden, vielleicht sollte man mal bei aller Abneigung gegenüber dem Westen auch etwas kritischer mit der russischen Regierung und Putin ins Gericht gehen und diese nicht automatisch von jeder Kritik und von jedem Vorwurf freisprechen. Dies hat sehr parteiische Züge bei einigen Foristen.

Solche Meldungen sind mit vorsicht zu geniessen

Es wäre doch auch denkbar, dass sich ein anderer Geheimdienst darum bemühte, um es so erscheinen zu lassen wie es jetzt vermutet wird.

erst mal richtige Beweisen..

.. und danach Schuld zuweisen..

Kampfstoff in der

Sowjetunion entwickelt..........alles klar....nach dem Zerfall & unter Jelzin wurde in Russland alles verscherbelt......Rohstoffe, Waffen, Ländereien & sogar Kinder........die Vergiftung des EX-Agenten Russland anhängen zu wollen ist einfach nur peinlich........er ist ja nicht mal tot....... ist es nicht möglich daß der Mann sich und seine Umwelt selbst vergiftet hat bei einem " schmutzigen Deal"

Fall Skripal: Russland geht ...

Wie der Herr Außenminister dasteht ist bezeichnend - gerade so, das er sich verstecken kann, wenn die faulen Früchte fliegen.
Es ist doch ganz einfach, es gibt wohl kaum jemanden, außer den russischen Diensten, der ein ernsthaftes Interesse am Umbringen des Herren Skripal haben könnte. Dazu noch das nötige Maß an Hinterhältigkeit udn ein auf Russland verweisendes Gebräu, man soll's auch nicht komplizierter machen als es ist. Entweder der Mordbefehl kahm aus Moskau oder jemand dort hat seien Leute nicht im Griff - beides wäre gleich schlimm und in beiden Fällen müsste gehandelt werden. Wer's aussitzen will, sitzt wohl recht unbequem.

Russland

ist immer höchstwahrscheinlich schuldig und das böse auf Erden ausser sie haben einen Präsidenten wie Jelzin.Russland stört die Natogranden,man kann einfach nicht mehr so seine Kreise ziehen.Mich nervt das alles nur noch und halte diesen Zirkus für absolut unglaubwürdig.

Interessant...

...finde ich wie unsere Medien und Politiker diesen Fall verfolgen.

Ich würde mir wünschen dass auch Mordfälle an Journalisten in Malta und der Slowakei genau so viel Aufmerksamkeit erfahren, da in diesen beiden Fällen auch die Führungsebene der Politik involviert ist.

Morde in der EU scheinen für unsere Medien nicht so wichtig zu sein als Mordversuche an einem russischen Spion.

Russland will Akteneinsicht

es gibt keine Beweise, ausser, dass das Gas in Russland hergestellt wird, als würde man es woanders nicht herstellen können und alle schreien .Russland ist schuldig.Heute ist man einfach ohne Beweise schuldig. Das ist schlimm

Aha.....

und welche wirklichen Beweise gegen RU liegen nun vor? Ein "warscheinlich" reicht bereits? Ich habe den Eindruck es wird mit allen greifbaren Mitteln Sturm grlaufen gegen Ru. Politisch , wirtschaftlich und propagandistisch. Sogar der Sport wird isolatorisch genutzt. Faellt das nur mir auf?

Nervengifte aus der Sowjetunion

Wenn man sich nur irgendwo Zutritt zu Informationen verschafft, ob die Anschuldigungen wahr sind oder nicht, dann kann man darüber hinwegsehen.

Die gezielte Tötung von Doppelagenten kommt aber einer Kriegserklärung gleich. Ich verstehe aber nicht, warum Russland Nowitschok einsetzen sollte. Die Stoffe sind veraltet aus Sowjetzeiten und zeigen darum immer auf Russland.

Will hier jemand etwas konstruieren oder sind die Russen völlig irre? Ich kann es mir nicht vorstellen, dass jemand mit auch nur ein bisschen Erfahrung so einen Angriff plant und genehmigt, der hundertprozentig auffliegen muss.

Wie sich die Bilder gleichen. . .

Als in Syrien Giftgas eingesetzt wurde, hagelte es kurz darauf Cruise Missiles.
Nichts war aufgeklärt, nichts war bewiesen. Und nach dem Angriff war auch nicht mehr viel übrig, was man hätte untersuchen können.

Nun sind also zwei Menschen vergiftet worden. Niemand weiß von wem. Auf diplomatischer Ebene sind die Marschflugkörper aber schon wieder unterwegs.

Die USA, EU, Frankreich und Deutschland stehen natürlich fest an der Seite ihrer britischen Freunde.

Wer um Himmels Willen soll diese Komödie eigentlich glauben ??

Da Nowitschok nicht in

Da Nowitschok nicht in irgendeiner Bastelbude zusammengerührt oder im Internet bezogen werden kann, engt sich der Kreis um die Quelle stark ein.
Da ist die Nervosität der betroffenen Nation nschvollziehbar.
Wenn Russland damit nichts zu tun haben will, sollte die dortige Führung sich ernsthafte Gedanken um ihr Sicherheitssystem machen.
Irgendetwas stimmt da nicht. Propagandarethorik löst dieses Problem jedenfalls nicht.

Alles Quatsch

behauptet die russische Regierung. Wer sonst ausser Russland sollte jedoch Interesse haben einem russischen Ex-Spion und seiner vermutlich unschuldige Tochter nach dem Leben zu trachten? Und dann auch noch mit einem Nervengift, dass in Russland entwickelt wurde und ganz sicher nicht für jedermann erreichbar ist.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der russische Geheimdienst hier eine alte Rechnung beglichen hat ist deutlich höher als jede andere Vermutung. Und wer glaubt, die russische Regierung wüsste nicht, wer hinter diesem feigen Attentat steht glaubt wahrscheinlich auch noch immer, dass Babys vom Klapperstorch geliefert werden.

Die russische Regierung versucht die eigene Bevölkerung durch Stimmungsmache gegen den bösen Westen zu verführen, den so wahnsinnig tollen und bewunderungswürdigen Präsidenten Putin zu einem überwältigenden Wahlsieg zu verhelfen. Schliesslich ist der Oberheld Putin ein echter Kerl, der Russland zu alter Größe zurückgeführt hat.

Lawrows Quatsch

Russland hat noch "nie" etwas zugegeben...das verbietet schon der merkwürdige "Stolz einer Weltmacht"...
selbst wenn die Verbrechen des FSB wahr wären, würde man sich winden ohne Ende.
Man gibt nur etwas zu, wenn man sich Vorteile davon erhofft, wie bei den Dopingsündern kürzlich in Südkorea. Putin will, daß man Russland auf Augenhöhe begegnet...die westlichen Demokratien werden dies einem solch totalitären Regime
nie gewähren. Sir Karl Popper hatte Recht...
"die offene Gesellschaft und ihre Feinde" ...
natürlich werden sich jetzt die russophilen Freunde in den Trollstuben die Finger wundschreiben...und ihr Lied von dem friedliebenden Russland singen.

Lawrow hat vollkommen Recht

allerdings ist es nicht nur Quatsch, sondern auch ein hochgefährliches Spiel mit dem Feuer. Wenn man bedenkt, das Politiker eigentlich gewählt werden, um Schaden von den Menschen abzuhalten, ist dieses Säbelrasseln aus GB nur zu verurteilen. Das NATO,USA & Co ins gleiche Horn stoßen wundert mich allerdings mittlerweile nicht mehr.

Wenn es gegen Russland geht,

Wenn es gegen Russland geht, sind Beweise überflüssig.

Feststellung

Diejenigen, welche den Anschlag ausgeführt haben sind Mörder.
Diejenigen, welche den Auftrag gegeben haben sind ebenfalls Mörder.
Es ist zu hoffen, das man die Schuldigen ermittelt und zur Rechenschaft zieht.
Bei russischen militärischen Kampfstoffen wäre es fatal, wenn Unbefugte an solches Material kommmen könnten.
Das Verlangen der Russen, die Giftstoffe selbst überprüfen zu wollen ist allerdings ein Treppenwitz.
Gerade Herr Lawrow würde in umgekehrten Falle aüsserste verbale Attacken reiten.
Seine Bemerkung, alles Quatsch, ist bestimmt unangebracht im Hinblick auf die Gefährdung viele Menschen.

Dem hier von Stoltenberg kann ich nur recht geben

Außerdem kann ich dem hier von Stoltenberg:

http://www.tagesschau.de/ausland/skripal-reaktionen-101.html

NATO ist alarmiert
Zuvor hatte sich der Giftanschlag zur internationalen Krise ausgeweitet. Die NATO zeigte sich alarmiert. "Das Vereinigte Königreich ist ein hochgeschätzter Bündnispartner, und dieser Vorfall macht der NATO große Sorge", erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. "Der Einsatz von jeglichem Nervengas ist grauenhaft und vollkommen inakzeptabel."

nur vollumfänglichst recht geben. Nur: es ist kein Gas, sondern eine puderförmige Konsistenz laut BBC und ABC-News.

http://www.bbc.com/news/world-europe-43377698

3) Novichoks exist in various forms
While some Novichok agents are liquids, others are thought to exist in solid form. This means they could be dispersed as an ultra-fine powder.

Der Westen betreibt hier

Der Westen betreibt hier wieder Show, wohlwissend das die Verantwortlichen in erster Linie WEGEN dem Westen nicht zu Rechenschaft gezogen werden.
Ich kann jetzt schon sagen wie das ausgeht. England wird irgendwelche Schuldigen finden. Vielleicht die wahren, vielleicht nicht. Den Punkt kriegen wir nie raus. Russland wird sich bereit erklären die wahren Schuldigen tatsächlich zu bestrafen, wird aber Beweise verlangen. England wird Beweise nicht herausrücken. Die wahren Schuldigen werden sich sowieso längst nach Russland abgesetzt haben. Der Westen wird diese Personen bestraffen wollen, aber nicht bestraffen können. Irgendwelche Kontensperrungen und Einreisesperrungen sind nutzlos. Da keine Konten im Westen vorhanden. Gleichzeitig wird England die Beweise unter Verschluss halten, sodass auch Russland nicht weiterhelfen kann. Russen werden generell nicht ans Ausland ausgeliefert und zuhause verklagen ohne Beweise ist auch unmöglich. Also viel blabla und es wird nichts passieren.

Fall Skripal

Es glaubt doch wohl niemand im Ernst dass Russland den Giftmord eingesteht.

man fragt sich warum russland so etwas tun sollte..

was hat man davon?

Das Mordmotiv fehlt.
Es kann auch ebensogut eine false flag Aktion sein um Russland noch mehr zu isolieren.
Das die russen das hergestellt haben heisst nicht das andere das Mittel nicht auch haben können.
Alles sehr mysteriös.

Höchstwahrscheinlich,möglicherweise,mutmaßlich

Russland Bashing der Extraklasse. Putin ist wie immer an allem schuld - wie gehabt..

Ein Giftanschlag ist ein Verbrechen!

Es gilt aufzuklären und zu beweisen, wer für den Giftanschlag gegen Skripal und Tochter verantwortlich ist. Auch die Frage bezüglich einer aktiven Beteiligung Dritter oder einer stillschweigenden Duldung durch staatliche Organe ist hier von Belang. Und hier ist auch die russische Regierung gefordert, einen konstruktiven Beitrag zu leisten.

Andererseits sollte hier in Europa jede weitere Eskalation mit Russland vermieden werden. Wir müssen allmählich wieder fruchtbare Handelsbeziehungen mit Russland pflegen können. Erst muß Russland zum Gelingen von Minsk II (Minsker Abkommen) aktiv beitragen. Die EU muß sich hier so positionieren, daß Moskau ohne Gesichtsverlust "an den Tisch" zurückkehren kann. In der Ostukraine ist eine Volksanstimmung von Nöten. Und die Annexion der Krim durch Russland sollte trotz Völkerrechtsbruch kein Zankapfel bleiben, sondern in Abstimmung mit Moskau und Kiew in einen völkerrechtlichen Status geführt werden.

Alles andere ist an der Realität vorbeigesegelt.

Also ganz aufgeklärt

klingt das zumindest noch nicht.
"Andernfalls drohten Konsequenzen. Nach ihren Angaben ist Russland "höchstwahrscheinlich" für das Attentat verantwortlich."

Die Wortwahl ist den einzelnen Artikel auch recht unterschiedlich, ob es Russland war werden wir ja irgendwann erfahren.

An den Sanktionen die jetzt kommen werden wir ja sehen auf was es zielt und was der Grund sein könnte.
Also erst mal warten was eine Aufklärung ergibt, jetzt klingt es zumindest noch etwas vage.
Aber ich nehme an das alles schon in den Schubladen liegt und es sofort losgehen kann.

Gruß

Novichok

Wer Novichok so genau identifizieren und charakterisieren kann, kann es auch mit staatlicher Hilfe nachsynthetisieren ...
man denke nur an die Spuren von diditalen Angriffen

Es ist auch Quatsch

Warum wird immer dann, wenn jemand mit russischem Pass inkriminiert wird, gleich Russland als Staat beschuldigt ? Wie wäre es wenn dergleichen Prinzipien bei der USA Anwendung finden würden?

Keine Voreiligen Schlüsse

Solange die britische Regierung keine empirisch belegten Beweise vorlegt, sollte man solche Drohungen unterlassen. Es ist sicherlich schon verdächtig, wenn die britischen Behörden nicht dazu bereit sind, Russland eine Probe des Nervengases zur Verfügung zu stellen.

Cui bono?

Wieder einmal muss man sich die Frage stellen: Cui bono? Warum sollte Russland eine weitere Verschärfung des Ost-West-Konfliktes riskieren, nur um Rache an einem Doppelagenten zu üben?

Hier sind ganz klare Analogien zum syrischen Bürgerkrieg zu sehen; ein Angriff mit geächteten Waffen, der keinen erkennbaren Nutzen für Russland und Allierte birgt, jedoch einen sehr großen für die Gegner der Russischen Föderation. Seien es politischer Rückhalt und militärische Unterstützung für die heimlich vom Westen unterstützten "Rebellen", sei es eine weitere Verschärfung der Rhetorik und Sanktionen gegen Russland.

Die russische Regierung hätte von diesem Anschlag wenig zu gewinnen und sehr viel zu verlieren. Und da sie bei bestem Willen nicht dumm ist, fällt es mir doch sehr schwer, den Anschuldigungen Glauben zu schenken. Ich meine, man brauchte nur einen casus belli, um die geopolitischen Niederlagen in den vergangenen Jahren (Ukraine, Syrien) auszugleichen. Si vis pacem para bellum.

Im Guardian wurde erwähnt

dass Skripal sich regelmässig mit Mitarbeitern eines russischen Konsulats getroffen habe. Vielleicht war er also den Briten eher ein Dorn im Auge, so dass sie an seiner Ausschaltung interessiert waren?
Überhaupt: Die Russen hatten mehrere Jahre Gelegenheit, den Mann in Haft oder im eigenen Land durch einen "Verkehrsunfall" oder ähnliches aus "Rache" zu ermorden – und jetzt, in einer ohnehin angespannten Lage, sollen sie es quasi "auf offener Strasse" unter Gefährdung von vielen Unbeteiligten und unter Hinterlassung einer "chemischen Signatur" erst "nachgeholt" haben? Wer glaubt denn bitteschön so etwas?? Jeder Tatort-Seher könnte vermutlich aus dem Stand ein Dutzend Möglichkeiten aufzählen, jemanden (wirksam) umzubringen OHNE ein derartiges Aufsehen zu erregen. Hält man "die Russen" und uns, die Leser wertewestlicher Wahrheitsmedien wirklich für soooo blöd?

Druck der Nato

Die Wahl der Mittel, um Russland eins auszuwischen, werden immer primitiver. Und Deutschland macht natürlich mit. Hält man Putin wirklich für so dumm, sich auf diese Art und Weise zum Buhmann in der Welt zu machen?

@Alles Quatsch?

Man muss zwar nicht alles glauben,
aber dass das Zeug aus russischen Quellen stammt, dafür spricht vieles.
Nur mal aus einem Buch von 1992:
Ugljow gebührt die zweifelhafte Ehre, Erfinder von drei der fünf kampf-
tauglichen Varianten binärer Waffen unter der Sammelbezeichnung »Nowitschok« zu sein..
»Der von mir synthetisch hergestellte Stoff kann für den Fall einer
internationalen Inspektion relativ leicht als Produkt der zivilen chemis-
chen Industrie ausgegeben werden.«
Das bedeutet, so meint Ugljow, daß man alle militärisch notwendigen
strategischen Komponenten und Technologien ohne Lizenz in aller Seelenruhe in Länder wie den Irak, Libyen oder Nordkorea, die kein einziges internationales Abkommen über
Chemiewaffen unterzeichnet haben, exportieren kann."

Geschichte holt jeden ein.
aus:
© 1994 by Zweitausendeins, Postfach, D-60381 Frankfurt am Main.
Russisches Original Juni 1994
im Verlag Kniga,Moskau

Was für eine arme Vorstellung.

Die Beweislast liegt üblicherweise beim Ankläger.

Abgesehen davon scheint Novichok deutlich potenter als VX-Gas zu sein, somit müsste eigentlich jeder der damit in Kontakt kommt schon lange tot sein. Und zusätzlich schrieb der Russische Überläufer Vil Mirzayanov, welcher für Russland über 20 Jahre lang an dem Zeug gearbeitet hat, in 2009, dass so ein Angriff wie hier praktisch kaum durchführbar ist, weil man dafür spezielle Systeme braucht, und eine Menge hoch spezialisiertes Personal, und das Risiko extrem hoch ist sich selbst damit umzubringen. Das ist nichts was man in eine Sprühflasche füllt, oder in einen Briefumschlag steckt.

Und?

Es handelt sich ja um einen Spion. Der ist genau so eine feindliche Entität wie ein Soldat, der dem Feind angehört. Wenn die Aufgabe einer der genannten Personen ist, Schaden am Volk/Staat/... zu verursachen ist es ja auch legitim ihn mit allem was man hat zu töten zu versuchen.

Berichte im ÖR

Es gibt anscheinend niemanden,im Westen,der Zweifel an der Version GB,s hat. Sonst müßte doch auch da mal eine Stimme zu hören sein. Schon erstaunlich.

Offensive?

Der Fall Skripal reiht sich nahtlos ein in die dubiosen 14 Todesfälle in GB in den letzten Jahren. Verstrickt sind nach Recherchen eines 10köpfigen Journalistenteams (buzzfeed) immer russische Geheimdienste und/oder die russische Mafia, die -kaum voneinander zu trennen- unter staatlichem Schutz in England ein weitverzweigtes Einfluss- und Vermögensnetz aufgebaut haben. Das alles ist für niemanden ein Geheimnis und gerade die britische Regierung steht innenpolitisch unter Druck durch den Vorwurf, hiergegen aus politischen und vor allem wirtschaftlichen Gründen nicht entschlossen vorgegangen zu sein.
Der Fall Skripal ist nun aber offensichtlich der berühmte Tropfen zuviel.

Und was die russische „Offensive“ angeht: Die besteht offensichtlich darin, den Kopf in den Sand zu stecken und dann zu behaupten, es wäre nichts zu sehen.

Höchstwahrscheinlich

... bedeutet wohl, ohne Beweise. Aber der Beschuldigte soll sich erklären. Dann stellt man dafür auch noch ein Ultimatum. Was soll der Beschuldigte machen? Die Unschuld zu beweisen, ist ohne Zugang zu den Indizien wohl nicht möglich. Dabei herrscht wohl die Angst vor, dass Russland die Mittel hat, den Täter zu ermitteln. Und die NATO macht schon seit Jahren nichts anderes als Druck auf Russland.

Russland kooperiert doch laut Artikel

Sie wollen alle Infos und selber mit untersuchen. Was soll dann das Ultimatum? Die Russen bekommen nicht wirklich handfeste Infos, sollen sich aber schon mal schuldig bekennen?
Die Wortwahl und der Ton der westlichen Politiker und in diesem Fall vor allem der britischen macht mir große Sorgen und wirken sehr konfrontativ und nicht deeskalierend. Und es kommt wie Rufmord daher. Corbyn denkt offensichtlich anders darüber: besonnen.

Fall Skripal:Russland geht in die Offensive

Hoffentlich kommt jetzt Entspannung in die Sache.Aber man sieht,die üblichen Konfrontationspolitiker wie Röttgen,Dombrovkis,die Tories und natürlich NATO-Kreise wittern ihre Chance.
Dabei benutzen sie einen Fall in dem sie keine Beweise haben.Vielleicht stellt sich noch heraus,daß das ein Fall privater Rache von einer oder mehreren Personen ist.

Warum nur einer Cyberattacke

GB warum nur eine Cyberattacke? Schicken Sie doch die Marine? Oder haben sie keine Atombombe? Rassel sie doch mit den Säbeln, halbieren Sie die Bevölkerung! Und EU macht auch noch mit!

Die Frage, wer ist hier Kriegstreiber? Die Russen in etwa?

GB hat den Verstand verloren und EU zieht auch noch mit!

Hat schon mal jemand darüber

Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, das dieses Gift in der Sowjetunion entwickelt wurde und welche, heute unabhängige Staaten damals im Verbund der Sowjetunion waren und somit Zugriff auf die Entwicklungsergebnisse und Produkte hatten?
Und wen hat der ex GRU Mann alles hochgehen lassen im Rahmen seiner Doppelagententätigkeit?
Vielleicht liegen ja auch in einem von diesen Bereichen die Motive.
Mir geht das mit der Schuldzuweisung einfach zu schnell.

Alles sehr undurchsichtig!

Warum sollte Russland einen Ex-Spion 5 Jahre nach seiner Auslieferung töten? Warum hat man ihn nicht schon liquidiert als er noch in russischer Gefangenschaft war? Was könnte er jetzt noch verraten, was er nicht schon lange verraten hat?

Eigenartige Argumente

die so mancher hier ins Forum von TS schreibt.
tomtomtoy@"Russland bestreitet alles was nicht stichhaltig zu beweisen ist ....."
privat23@ schreibt etwas von "altbekannten Desinformation", ohne zu erklären wie diese aussehen.
Und zu guter letzt kommt natürlich Diakon64@ mit der Totschlagargumentation "Unglaublich wie viele Trolle hier wieder unterwegs sind "
Was sind die Fakten? In Großbritannien wurde versucht ein Ex-Agend zu töten. Die Tatwaffe ist ein Gift das zu Zeiten der Sowjetunion entwickelt wurde und die Zusammensetzung ist allgemein bekannt und kann somit auch von jedem Wissenten mit Labor hergestellt werden.

Klar ist die EU dabei - Wertegemeinschaft

Hach was lobt sich die "Wertegemeinschaft" immer so emsig - WIR - leben rechtsstaatliche Prinzipien.

So.
Da wird jemand vergiftet und sofort (von wegen Unschuldsvermutung - braucht man nicht, man ist "Wertegemeinschaft" und über solche Bagatellchen erhaben) wird der Schuldige definiert und beschimpft.

Öffentliche Anklage? Na klar. Kein Thema. Öffentliche Beweise? Ne - wegen der "nationalen Sicherheit".

Jetzt sagt man: ein "sowjetisches Gift"- ja nun - das muss nicht unbedingt von den Russen kommen. Die Sowjetunion war gross - deshalb hat man sie ja auch zersemmeln müssen.

Man muss das einfach mal übersetzen:
Die Tante wird abgemurkst. Man kann jemanden nicht leiden und traut dem alles zu (heisst nicht dass er es auch war), der wird in aller Öffentlichkeit beschuldigt, keine Chance der Verteidigung. Beweise müssen nicht vorgelegt werden. Die Mordwaffe? Zu der hatten auch andere Zugang- egal.

Ich bitte um Meldung, bevor der Krieg ausbricht, wegen der Flucht nach Osten.

Hier dazu der Bericht von der Huffingtonpost

Oder schaut hier bei der Huffingtonpost:

https://tinyurl.com/y9fmswdw
huffingtonpost.de: Das mysteriöse Sterben der russischen Diplomaten (07/03/2017 13:16 CET)

Die Giftlabore der russischen Regierung

Die Häufung von Todesfällen gibt auch Anlass, an die Berichte über die legendären Giftlabore des Geheimdiensts KGB bzw. seiner Nachfolger SWR und FSB zu erinnern. Dort wurden nach Angaben von Insidern über die Jahrzehnte Giftstoffe entwickelt, die sich sehr einfach anwenden lassen – etwa über Sprays – und so gut wie nicht nachweisbar sind.

Ausführlich berichtet darüber der frühere russische Geheimdienst-Offiziers Boris Volodarsky in seinem Buch "The KGB's Poison Factory“. Das Liquidieren von Feinden durch Gift sei immer noch "business as usual“ heute in Moskau, so Volodarskys These.

Von daher:
wenn also dieses Zeug bis heute vom FSB hergestellt und fuer solche Morde benutzt wird, dann luegt Lawrow hier eindeutig!

...natürlich können es nur die Russen gewesen sein...natürlich..

1999 reisten US-Spezialisten nach Usbekistan - Ziel:
das damals in der Sowjetunion größte Chemie-Labor - in dem auch Novichok produziert worden war.

6 Mio. $ stellte der US-Kongress zur Verfügung zwecks Hilfe zur Dekontamination des Geländes
( & Mitnahme von Proben)

Quelle:
BBC

Panoptikum der Absurditäten

Nervengifte beschafft man sich ja nicht mal eben so im Baumarkt, oder mischt sie sich in der heimischen Garage selbst zusammen.

Wenn die Untersuchungsbehörden in GB bekannt geben, es sei ein Gift aus der Novichoc-Reihe gewesen, zweifle ich nicht an der Richtigkeit der Aussage.

Putin und Lawrow dementieren alles, was auch nur ansatzweise an der "Großartigkeit und Aufrichtigkeit" Russlands zweifeln lassen könnte.

Ersterer relativiert dann schon mal sein Dementi (die grünen Männchen auf der Krim), zweiterer entblödet sich nicht, auf unbewiesene Behauptungen wie Rumpelstielzchen anzuspringen ("Unser Mädchen Lisa").

Ein FSB-Funktionär erklärte, das Ganze sei eine "GB-Retourkutsche" dafür, dass Russland England die Fußball-WM 2018 "vor der Nase weggeschnappt habe".

Habe hier schon Mutmaßungen gelesen, "man" (wer?) wolle Russland die WM "wieder abluchsen" & "woanders hin" neu vergeben. Und man solle nachdenken, wo das "Woanders" sein könne.

Putin‘scher Absurditätenstadl at its best …

...

das sind Fakten der neuzeit:
Wir glauben Russland ist schuld also geben wir ihm ein Ultimatum sich dazu zu äussern. jetzt gibt es zwei Wege:
weg 1 Russland gibt zu dieses Verbrechen begangen zu haben und urplötzlich wird Russland mit allem in Verbindung gebracht, dessen man ihn unbewiesen beschuldigt hat. weg 2 Russland streitet ab und die Medien und anti Russland Trolle springen in die Bresche um zu behaupten das Russland immer alles abstreitet wenn es ertappt wurde.
Der aufmerksame Beobachter wird feststellen das es keine Beweise gibt und man unschuldig ist solange man nicht schuldig gesprochen wurde... nun die schuldsprechung lässt man jetzt den Medien...

re Floxxoror: legitim?

„Es handelt sich ja um einen Spion. Der ist genau so eine feindliche Entität wie ein Soldat, der dem Feind angehört. Wenn die Aufgabe einer der genannten Personen ist, Schaden am Volk/Staat/... zu verursachen ist es ja auch legitim ihn mit allem was man hat zu töten zu versuchen.“

Spione darf man „mit allem was man hat“ töten? In welchem Zeitalter und welcher Zivilisation leben Sie?

Ach ja: Wer ist denn hier wessen „Feind“?

Man hat das Gefühl, das man

Man hat das Gefühl, das man gegen Russland unbedingt Krieg führen will, wegen eines Doppelagenten?! Und wo bleiben hieb und stichfeste Beweise? Großbritannien und die Nato sollten vorsichtig sein Russland herauszuforden. Das Säbelrasseln des Westens sollte endlich mal zurück gefahren werden. Und alles auf Kosten der EU-Bürger.

@ Magfrad

von sehr parteiischen Zügen sprechen Sie, wenn einige Foristen der Meinung sind, dass einer öffentlichen Beschuldigung auch öffentlich Beweise vorgelegt werden sollten.

Witzig ist in diesem Zusammenhang Ihr parteiischer Zug "der MI6" erfindet solche Hinweise nicht.
Ich meine - wäre ja nicht das erste Mal. Bei der Irak-Geschichte hatte der MI6 emsig Berichte "modifiziert" damit es eine "Legitimation" für den Krieg gegen den Irak gab.

Qui Bono?
Nein - die Frage ist doch: wem schadet es?
Natürlich ist doch klar, dass jeder die Russen vermutet.
Und selbst wenn sie den Typen tot sehen wollen würden, dann würden sie dafür nicht diesen Zeitpunkt wählen.

1. Wahlen in ein paar Tagen: diese Geschichte ist Wasser auf dem Mühlen der Opposition.
2. WM Grossevent. Man will sicher nicht, dass die grosse "Boykott Arie" losgeht. Wegen der Sache mit dem Prestige-Objekt.

Also: von mir aus können Sie die Russen ja hassen - aber bitte - halten Sie sie nicht für total unterbelichtet.

May versucht

Ihre verpfuschte Politik ins Ausland zu tragen.So nach dem Motto:Wenns zu Hause nicht läuft machen Wir eben im Ausland Trara,funktioniert auch bei den Amis

13:32 von benni0279

Das ist hier leider fast immer so. Die Argumente, die hier teilweise angeführt werden, sind völlig albern. Z.B., wenn ich jemanden mit meiner eigenen Waffe erschieße, kann ich nicht der Mörder sein, es wäre ja zu offensichtlich! Eine verbreitete Theorie lautet, dass es mal wieder der Westen war, damit die gelangweilten West-Medien wieder Russland-Bashing betreiben können. Sachliche Auseinandersetzung: Fehlanzeige. Berechtigt ist zwar der Vorwurf, dass man Anschuldigungen erst nach Klärung des Vorfalls erheben sollte. Allerdings finden sich hier zahlreiche Verschwörungstheorien gegen den Westen, für die es ebenfalls keinerlei Grundlage gibt. Man praktiziert fleißig, was man anderen vorwirft. Dass in Russland regelmäßig Kritiker der Regierung ermordet werden, gibt hier auch niemandem zu denken.

Warum nicht das Angebot Moskaus annehmen?

Sehr gut. GB sollte das Angebot Russlands annehmen, um gemeinsam zu recherchieren. Es wäre doch spannend, was bei so einer Zusammenarbeit alles herauskäme.

Was man hier im Forum so alles lesen kann, ist ebenso spannend. Die üblichen Anti-westlichen Foristen beschuldigen teilweise den MI6 selbst für eine False-Flag-Aktion. Russland kommt in deren Augen schon mal gar nicht als unmittelbarer oder mittelbarer Auftraggeber in Frage! Warum nicht?!

Nur weil der Doppel-Agent vor Jahren einen jahrelangen Knast-Aufenthalt in Russland überlebt hat. Das ist das Argument. Lachhaft.

Man hat für gefangene Agenten früher oder später z.B. als Faustpfand für einen Austausch immer eine Verwendung.

Ein Kommentator brachte es in seinem Beitrag gut auf den Punkt. Geheimdienste arbeiten oftmals (in fast schon waffenbrüderlichem Verhältnis) länderübergreifend, trotz politischer Gegensätze, zusammen. Sie sehen sich in einer ganz eigenen Kaste. Eine persönliche Vendetta ist naheliegend.

Gesetzeslage in D

In D ist es nach Gesetzeslage meines Wissens nach so:
Wer jemanden ohne Beweise oder mit gefälschten Beweisen einer Straftat bezichtigt, kann selber wegen Verleumdung verklagt werden. Warum sollte das in GB anders sein, wo es doch auch eine Demokratie ist?
In GB wurde anscheinend mit einem gut bekannten Gift (nowitschok) gearbeitet. Warum, weshalb, von wem - alles Spekulation?! Wem nutzt und wem schadet das?
Und was hat GB davon?

Beunruhigend

Falt ist zum einen, dass man die Zutaten für das verwendete Nervengift nicht einfach in einer Apotheke kaufen und es dann zusammenmischen kann. Auch dürfte es nicht einfach gewesen sein, den Ex-Agenten zu finden, auch die Durchführung eines solchen Anschlags ist kompliziert. Damit reduziert sich der Kreis der Verdächtigen - es liegt nahe, dass ein Staat hinter dem Anschlag steckt.

GB hat abgesehen von den Opfern den größten Schaden - es ist für die ganze Welt offensichtlich geworden, dass es den Ex-Agenten nicht schützen konnte. Auch von Sanktionen gegen Russland profitiert es nicht (wie bei den Sanktionen als Folge der Rolle Russlands in der Ost-Ukraine und auf der Krim gerade von der "Putin-Fraktion" im Forum immer wieder betont wird). Damit scheidet GB für mich als Urheber des Anschlags aus.

Dass solche Offensichtlichkeiten für viele im Forum keine Rolle spielen, erzeugt für mich den beunruhigenden Eindruck einer organisierten Kampagne und lässt mich noch mehr an Putin zweifeln.

Damit wirds Realsatire!

"Auch in weiteren in den vergangenen Jahren nicht aufgeklärten Todesfällen prüfen britische Polizei und Geheimdienste mögliche russische Verwicklungen. Das bestätigte Innenministerin Amber Rudd."
Bisher wurde doch Kritik aus Russland, wenn USA und GB auf die Völkerrechtsbrüche in Jugoslawien und Irak hingewiesen wurde, mit dem Verweis auf "ist doch Vergangenheit" abgebügelt.
Mit dem jetzigem Vorgehen in GB könnte v.a. der Irakkrieg noch einmal für Bush, Rumsfeld und Blair aus rechtlicher Sicht brisant werden. Denn auch hier, wenn schon in der Vergangenheit Russlands, warum bei Bush und Blair nicht auch?
Das vor allem, wo gegen diese bereits das Ergebnis eines Kriegsverbrechertribunals in Den Haag vorliegt, also schon abschließend die Schuld ermittelt ist.
Und beim Malaysiatribunal waren INTERNATIONALE Juristen, also auch USA und GB involviert! Nicht wie jetzt in GB, wo man den Beschuldigten jedes prozessuale Recht verweigert.
Scheint inzwischen ja Methode zu sein.

...für eine ergebnisoffene Untersuchung auch relevant:

um 13:01 von hsz
"
Da Nowitschok nicht in irgendeiner Bastelbude zusammengerührt oder im Internet bezogen werden kann, engt sich der Kreis um die Quelle stark ein.
Da ist die Nervosität der betroffenen Nation nschvollziehbar.
Wenn Russland damit nichts zu tun haben will, sollte die dortige Führung sich ernsthafte Gedanken um ihr Sicherheitssystem machen.
"
->
vielleicht sollte man mal in den USA anfragen,was die da seit 1999 mit ihren Proben aus Usbekistan gemacht haben?
...bevor man einfach Russland als schuldig bezeichnet?
http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/415742.stm

-Fachleute für Chemie-Waffen gibt es auch in den USA
- Zugang zur Produktionsanlage war da
- Zugang zum Endprodukt war da
-genügend Budget (mit Abstand größtes Budget für's Militär weltweit - ca. so viel wie alle anderen Staaten außerhalb der USA zusammen) vorhanden
-genügend Zeit zum "reverse-engineering" auch vorhanden
-"False-Flag"-Angriffe,die wie russische aussehen sollen,in der Vergangenheit nachgewiesen

tja, warum soll man sich schuldig fühlen, wenn

man so gar keine Beweise hat. Oder reicht heut schon Verdacht?

@ 13:30 von KarlderKühne

Gegenfrage: Warum sollte der britische Geheimdienst seinen eigenen Ex-Agenten ermorden und so einen erheblichen Imageschaden riskieren?

Eskalation

Mir wäre es doch sehr recht die NATO und Konsorten würden sich diese unbelegten Provokationen verkneiffen und wieder eine etwas vernünftigere Kommunikationskultur an den Tag legen. Dieses stete drehen an der Eskalationsschraube hilft niemandem.

wenn man es ihnen beweist

müssen sie es. ABer warum, kurz vor Wahlen und WM.Das ist gewollt

Nervengift/Giftgas

Keiner der hier mit kommentiert kennt die Wahrheit aber ein paar Indizien sind doch schon sehr auffällig und passen in ein bekanntes Muster. Ob in Syrien oder jetzt in GB, chemische Kampfstoffe eigenen sich sehr gut für Propagandazwecke. Terroristen mit ihren Anschlägen sind klar auszumachen und werden weltweit ohne Widerspruch geächtet. Gewählte Vertreter ihrer Länder sind aber nicht so leicht dem "Zorn" der Weltgemeinschaft zu präsentieren. Hilfreich scheint dabei eine gerechtfertigte Angst der Menschen vor chemischen Kampfstoffen zu sein. Immer wenn alles andere nicht mehr greift kommen Kampfmittel ins "Spiel". Alles sehr geheim und kaum nachvollziehbar aber mit großer Effizienz in der medialen Außenwirkung. Alles möglich aber der spontane Beißreflex von Politikern ohne genaue Untersuchungen deutet wieder einmal auf ganz andere Intentionen hin.
Russland und sein Fußball-WM wird so nicht geben. Man arbeitet daran.

@ 13:31 von Winston S.

"Russland macht das nicht irgendwann, Nein! Sondern ganz zufällig kurz vor der Präsidentschaftswahl"

In Russland wurden schon bedeutend wichtigere Persönlichkeiten ermordet, die sich gegen Putin gestellt haben. Es hat der Beliebtheit von Putin nie geschadet, auch wenn die Spuren oftmals in Richtung Kreml wiesen. Warum also sollte der Westen einen unbedeutenden Ex-Doppelagenten ermorden lassen?

Am 13. März 2018 um 13:01 von hsz

"Da Nowitschok nicht in irgendeiner Bastelbude zusammengerührt oder im Internet bezogen werden kann, engt sich der Kreis um die Quelle stark ein."

... auf sämtliche Staaten der Welt, besonders welche mit Geheimdiensten. Und einige ehemalige Sowjetstaaten sind ganz erpicht darauf, Russland etwas in die Schuhe schieben zu können. Diese haben auch Zugang zu diesem Stoff. Was nun?

re barbarossa2: Zu dumm!?

„Hält man Putin wirklich für so dumm, sich auf diese Art und Weise zum Buhmann in der Welt zu machen?“

Das Argument kommt mir gerade von Ihnen bekannt vor. Haben Sie das nicht auch schon bei dem Mord an Nemzow verwendet?
Wurde Nemzow nicht auch nur ermordet, damit man Putin in die Schuhe schieben konnte? Und wie war das noch mal Litwinenko? Und, und, und...
Ach ja, auch damals gab es keine „Beweise“? Merkwürdig? Solange man nicht in Russland ermittelt, kann man jedes starke Indiz ganz simpel als „kein Beweis“ und „Quatsch“ und „Unterstellung“ und „Feindseligkeit“ abtun. Und braucht dann eben auch nicht zu ermitteln. Wie praktisch!

Giftstoff nicht aus Russland

Es für mich verwunderlich das so viel Leute schreiben das Giftstoff aus Russland stammt.
Der Stoff wurde in der Sowjetunion entwickelt aber bisher konnte ich nirgends offiziell lesen, das das verwendete Nervengifte aus Russland stammt.

@Genter 12:48

Also wenn Sie mal die Medien in Russland analysieren, ist dort an fast allem der Westen schuld, zumindest in den staatlich koordinierten Medien Russlands (fast alle).

Machen Sie also aus einem Saulus nicht den Paulus. Eine Schuld Russlands zu beweisen ist so gut unmöglich. Was wollen Sie denn? Es wird alles abgestritten oder als Fake deklariert.

Im Falle Nemzov wurde die üblichen Verdächtigen als Bauernopfer verhaftet. ...Handlanger von Kadyrow, der ein Duz-Freund von Putin ist beziehungsweise ein ergebener Diener.

Zuständig Russland...

ist, wer solche Waffenarten entwickelt und dann womöglich entweichen lässt in sich einer auflösenden Sowjetunion. Man sollte Annehmen, dass der Geheimdienst Russlands durchaus die Kompetenzen hat, die Mittel aufzuspüren die in sowjetischen oder russischen Laboren entwickelt worden sind. Diese womöglich einzusetzen, in Anwendung zu bringen, kann ebenso durch Fremdmächte erfolgen, wenn sie über das Niveau dieser chemischen Waffentechnologie verfügten... Tun sie aber nicht !Ausgerechnet ein zweites Mal auf britischem Boden zu versuchen, die NATO zu testen, wie das täglich auch an deren Orten (Syrien, afrikanische Länder, Naher Osten) geschieht, sollte nicht ungestraft blieben. Es muß ein klares Signal seitens der westlichen Staatengemeinschaft erfolgen! Eine aufklärende Zusammenarbeit wäre präventiv seitens Russland wünschenswert, welches die Laboratorien dieser geächteten Chemiewaffen betrieben hat oder betreibt. Macht euch an die Arbeit und verhindert eine Internat. Auseinandersetzung!

Auswahl der Bilder

@ Cantona:
Es ist aus meiner Sicht und im Sinne einer neutralen Berichterstattung nicht richtig, dass von deutschen Regierungs-Politikern und derer unserer Verbündeter fast ausschließlich von den jeweiligen Pressestellen/Ministerien ausgegebene Fotos verwendet werden (selbst bei Saudi-Arabien), wohingegen dies bei Mitgliedern der politischen Administration nicht-verbünderter Staaten sehr selten der Fall ist.

Mit anderen Worten: Wir machen es so, wie die russische Presse es umgekehrt auch macht?
Ja sowas aber auch.

@Cuxpaul

"Die russische Regierung versucht die eigene Bevölkerung durch Stimmungsmache gegen den bösen Westen zu verführen,"

1. handelt es sich nicht nur um einen russischen Ex-Spion, sondern auch um einen britischen Ex-Spion - ein Doppelagent eben.

2. ist auch die britische Tory-Regierung an Stimmungsmache interessiert - gerade heute findet sich im Guardian ein Artikel über "Unterstützungsgelder", die die britischen Konservativen von russischen Oligarchen und Unternehmen erhielten: in den letzten 18 Monaten 820.000 Pfund und seit 2010 ca. 3 MIllionen. 2014 zahlte die Frau eines hohen russischen Funktionärs 160.000, um mit Cameron und Johnson Tennis spielen zu können ! (Insgesamt zahlte sie über 500.000).

Angesichts dieses Sumpfs könnte man auch auf die Idee kommen, dass das derzeitige "Russland böse, böse-Spektakel" der Tory-Premierministerin von solchen Verhältnissen ablenken soll.

Erst Beweise vorlegen, dann verurteilen!!

Ein Doppelagent, der andere Agenten ans Messer liefert, macht sich nicht nur Freunde unter den Ex-Kollegen.

Wer wissen möchte, wie man Feinde und Verräter um die Ecke bringt, der informiere sich mal über den israelischen Geheimdienst Mossad. Hier im Westen sehen die Medien und Regierungen aber großzügig über diese Morde hinweg.

Übrigens: Die USA haben mehr als 50 Mordversuche auf Fidel Castro erfolglos verübt; Saddam Hussein und Gaddafi wurden als Feinde der USA dann "erfolgreich" ermordet.

Für mich sind daher die Anschuldigungen gegen Russland nichts weiter als unbewiesene Behauptungen, denen zudem jede Logik fehlt. Wenn jemand behauptet, daß die Giftanschläge vom ukrainischen Geheimdienst durchgeführt wurde, um Rußland im Westen zu diskreditieren, erscheint mir auch logisch. Dieses Gift wurde gegen Ende des Kalten Krieges von der Sowjetunion zu der die Ukraine gehörte , hergestellt.

Ein Grundsatz sollte aber doch immer gelten: Erst Beweise vorlegen, dann verurteilen!!

@LeftRightCenter 12:50

Solche Meldungen sind mit Vorsicht zu genießen...genau so wie Sie das jetzt tun, wenn auch unvermutet, um ein Gerücht einer False-Flag-Aktion so massiv zu verbreiten, dass der Verdächtige Russland als Opfer dasteht.

Unglaublich rücksichtslos

@ Winston S.:
Wir fassen zusammen ... Russland soll einen Ex-Agenten umbrigen wollen, den Russland jahrelang eingesperrt hatte und da auch deutlich unauffälliger hätte beseitigen können.

Es wurde ganz offensichtlich ein Exempel statuiert. Die extreme Auffälligkeit ist gerade gewollt. Es ist ein Signal an alle Agenten.
In meinen Augen ist das unglaublich rücksichtslos und offenbart eine unfassbare Geringschätzung der Humanität und des internationalen Rechtes.

Anklage ohne Beweise?

Der ganze Fall ist extrem seltsam. Vielleicht sollte man erst einmal abwarten, was die Polizei herausfinden kann, bevor man das Feuer auf Russland oder ein anderes Land eröffnet? Ich meine, es ist doch merkwürdig, dass nach so vielen Jahren ein Ex-Doppelagent auf so ungewöhnliche Weise attackiert wird? Wenn es der russische Geheimdienst war, wurde die Tat merkwürdig amateurhaft durchgeführt, finde ich. Fast schon, als ob eine Spur gelegt werden sollte (Stichwort "Nervengift aus der Sowjetunion").

@benni0279

"Und zu guter letzt kommt natürlich Diakon64@ mit der Totschlagargumentation "Unglaublich wie viele Trolle hier wieder unterwegs sind ""

sehr richtig festgestellt, & ich möchte noch weiter gehen, das die Diffamierung großer Teile der Nutzer dieses Portals von der Redaktion geduldet wird ist skandalös aber auch bezeichnend, wenn man sich die Kommentare wirklich durchliest, es wird Russland/die russische Regierung in keiner Weise in Schutz genommen, es wird nur darauf hingewiesen das Vorverurteilungen eigentlich zu unterlassen & das die Beschuldigungen der britischen Regierung nicht durch Fakten untemauert sind sondern (genau wie die Reaktionen aus den US-Außenamt sowie auch der NATO) wie automatisiert Richtung Russland gehen......weder Motiv, Täter, nicht mal das wie diese Vergiftung überhaupt zustande gekommen ist konnte bis jetzt geklärt werden..........

was soll das Mitleid

der Mann hat seine eigenen Landsleute egoistisch verkauft.
Außerdem waren ihm auch britische Details bekannt. Motive gibt's auch dort.
b.k.

„Dieser militärische

„Dieser militärische Giftstoff Novichok sei von Russland entwickelt worden, Russland habe ihn bislang hergestellt und sei auch weiterhin in der Lage dazu, erklärte die Regierungschefin. Man wisse um Russlands Vergangenheit als Unterstützter von staatlich in Auftrag gegebenen Attentaten, sagte May weiter.“
///
Die britische Regierungschefin hat ja bekanntlich zurzeit keinerlei innenpolitische Probleme. Da ist es ja gut, dass sie sich voll und ganz der Aufklärung dieses Verbrechens widmen kann. Nach dem von den Briten gewünschten Austritt aus der EU wäre es für England ja schön, einen guten Draht zu Amerika zu haben und von dort tatkräftig unterstützt zu werden.
Da trifft es sich ja gut, den Erzrivalen der USA endlich mal wieder als DEN Bösen hinzustellen, denn ein Feindbild brauchen die Konzerne des militärisch-industriellen Komplexes mehr denn je: Der IS scheint nahezu besiegt zu sein, Nordkorea schwenkt die weiße Fahne . . . da bleibt nur der Russe.

Die Beweise sind vermutlich beiden Seiten bekannt

@ Kokolores2017:
GB muss eindeutige Beweise liefern, sonst ist jede Stellungnahme überflüssig.

Ich gehe davon aus, dass es diese Beweise gibt und dass sie beiden Seiten bekannt sind. Veröffentlicht werden sie sicherlich nicht.

@Franz.Graumann 12:54

...er ist ja nicht mal tot...(Auszug aus Ihrem Kommentar).

Ja...sollte er sein, oder nicht? Wenn schon Anschlag, dann nicht so stümperhaft.

So mancher Agent von dem wir Freizeit-Foristen nichts wissen, hat den Anschlag nicht überlebt und wir haben es nie erfahren. Fehler passieren, bei amerikanischen und bei russichen Geheimdiensten, überall.

@Demokratieschue...

"Dort wurden nach Angaben von Insidern über die Jahrzehnte Giftstoffe entwickelt, die sich sehr einfach anwenden lassen – etwa über Sprays – und so gut wie nicht nachweisbar sind."
"wenn also dieses Zeug bis heute vom FSB hergestellt und fuer solche Morde benutzt wird, dann luegt Lawrow hier eindeutig!"

sie wiedersprechen sich mit dem was sie schreiben..........

das von den Briten angeblich nachgewiesene Gift ist erstens Nachzuweisen & baut sich zweitens nur langsam ab, so viel Dummheit sollte man den russischen Geheimdiensten nicht zumuten..........außerdem wurde es bereits in der Sowjetunion entwickelt könnte deshalb auch von Personen ehemaliger Sowjetrepubliken hergestellt & eingesetzt worden sein..........wer würde da aktuell wohl in Frage kommen.......?

Das die Russen so blöd sind..

Da haben sie den Kerl jahrelang selber im Gewahrsam gehabt. Dann lassen sie ihn nach GB ausreisen um nun festzustellen das sie ihn doch umbringen wollen. Völlig unauffällig, wie es eben Geheimdienst Art ist, mit einem Kampfstoff, der einen halben Block verseucht und - um die blutigen Tapsen auch zweifelsfrei nach Moskau zu legen - offensichtlich nirgendwo anders mehr als in super Sowjet Hightech Labors der 70iger hergestellt werden kann.

Die Vermutungen sind eindeutig.
Die Russen waren es.

@hofer andreas 12:57

Malta und die Slowakei sind keine Global Player...Russland ist es. Eine (wiederaufstrebende) Weltmacht...ganz im Sinne Putins. Hierfür werden alle Kanäle bedient...insbesondere die Schwäche unserer Medien. Ein solches Forum ist in Russland undenkbar...wenn ich jemals kritisch gegen Russland und seine Regierung argumentieren würde.

Es gibt Foren in Russland da werden Sie von geistig überschaubaren (blinden) Anhängern Putins mit den schlimmsten (das übelste das es gibt!) Schimpfwörtern überzogen aber nicht mit Argumenten...man bedroht Sie und ihre Familie sogar. Die stürzen sich wie Hyänen auf einen, der etwas unpatriotisch daherkommet.

re kulinux: Wahrheitsmedien?

„Jeder Tatort-Seher könnte vermutlich aus dem Stand ein Dutzend Möglichkeiten aufzählen, jemanden (wirksam) umzubringen OHNE ein derartiges Aufsehen zu erregen. Hält man "die Russen" und uns, die Leser wertewestlicher Wahrheitsmedien wirklich für soooo blöd?“

Also, ich als „Leser wertewestlicher Wahrheitsmedien“ kann Ihnen versichern, dass dort verdammt viel und gut sowohl recherchiert als auch berichtet wird. Man muss es aber auch lesen.
Wenn hier also von „höchstwahrscheinlich“ gesprochen wird, dann ist dies das Ergebnis sehr vieler Nachforschungen, mit denen sich jeder auch selbst auseinander setzen kann. Man kann natürlich auch reflexhaft „höchstwahrscheinlich“ mit „Keine Beweise!“ gleichsetzen.

Noch etwas: Was die „Unauffälligkeit“ der Fälle angeht, so gibt es schon eine ganze Bandbreite an wahrhaft krimireifem Vorgehen. Und das aktuelle passt hier genau ins Bild. Auffallen tun diese Fälle nur, weil das Sterben dieser Personen einfach auffällig ist. Daran knabbern auch Profis.

Die Führung war sicherlich auch informiert

@ hofer andreas:
Ich würde mir wünschen dass auch Mordfälle an Journalisten in Malta und der Slowakei genau so viel Aufmerksamkeit erfahren, da in diesen beiden Fällen auch die Führungsebene der Politik involviert ist.

Das ist vermutlich hier auch der Fall.

Russland hat am Anfang der ...

Untersuchung seine Unterstützung angeboten.
Diese Unterstützung wurde ... wie man es erwartet wenn Russland was anbietet abgelehnt.

Nun möchte man das Russland kooperiert, also unterstützt. Ansonsten droht man mit Untersuchung von russischen Investitionen.
Hat man sie noch alle?

Ich habe keine Lust mehr auf diese Art von Kriegsrethorik in den öffentlich-rechtlichen Medien.
Die NATO hat keinerlei Befugnis in diesem Fall und darf trotzdem ihren überflüssigen Saft abgeben. Was soll das?
Wurde Groß Britanien militärisch angegriffen? Nein!
Es ist ähnlich wie bei 9/11 ein Fall für die Polizei, kein militärischer Zwischenfall.

Wer Lust auf Krieg spielen hat soll auf den Kinderspielplatz gehen, wo er/sie hingehört!

@12:48 von Genter

"Egal was negativ auf der Welt passiert, ist immer Russland schuld."

Russland ist nicht immer schuld an allem negativen dieser Welt. Aber es ist doch auffallend, dass Russland immer wieder nur das, was wir als negativ bezeichnen, unterstützt: Syrien, Ukraine, auch Nordkorea. Russland stellt sich regelmäßig stets gegen freihheitlich-westeuropäische Grundgedanken und unterstützt im Grunde immer Despoten und andere totalitäre Staatseinrichtungen, wobei sie natürlich auch verdeckt und anonym agiert.

Außer die Medien geben uns bewusst falsche Informationen!!!

Wir waren es nicht...

...der ewige Außenminister ist ein einziger Nein-Sager.. die Stimme seines Herrn eben. Die große Zahl der russischen „Verwirrer“ hier ist ein Zeichen dafür, dass Russland mit dem Giftanschlag zu tun hat. Das Gift wurde in einem russischen Geheimlabor produziert... und russische Staatsbürger wurden damit vergiftet. Kein Wort der russischen Abwiegler hier zum Leid eines ehemaligen russischen Spions und Staatsbürgers. Wieviel Zynismus zeigt ein solches Verhalten.

Die westliche Reaktion spricht gegen das Narrativ des Westens.

@13:01 von Cuxpaul

Die Weigerung, das Gift untersuchen zu lassen, die beständige Wiederholung nicht belegter Anschuldigungen, der Zeitpunkt sprechen gerade nicht für eine professionelle russische Urheberschaft.

Obwohl ich zugestehe, dass ich den Mordversuch leider jedem Dienst der Welt zutraue.

@Kokolores2017 -Rechtfertigung eines Mordversuches

Willst du hier ernsthaft einen Mordversuch rechtfertigen? Erschreckend, und was ist mit dem britischen Polizister der auch vergiftet wurde?
Russland hat hier zu liefern. Wer verwendet hier Massenvernichtungswaffen, die nur Russland produziert?
Wenn das Terroristen waren, müssen sie sofort gestoppt werden, bevor noch mehr Menschen verletzt werden, warum produziert und verbreitet Russland solche brutalen Waffen?

Am 13. März 2018 um 15:44 von Michel.Worms01

"Zuständig Russland...
ist, wer solche Waffenarten entwickelt und dann womöglich entweichen lässt in sich einer auflösenden Sowjetunion."

Dann wäre also Russland verpflichtet, in den ehemaligen Teilstaaten der Sowjetunion Razzien durchzuführen, sämtliche Labore und militärische Einrichtungen zu durchsuchen und alles aus der Zeit der Sowjetunion zu vernichten, was für negative Zwecke verwendet werden kann?

Die ehemaligen Staaten wären bestimmt sehr erfreut darüber und würden dem uneingeschränkt zustimmen. Vor allem die Ukraine, in der sehr viele Rüstungsbetriebe aus dieser Zeit beheimatet sind. Also müsst Russland einmarschieren und diese vernichten. Was nun, wenn diese Staaten dies nicht zulassen würden?

landart@

"Das Gift wurde in einem russischen Geheimlabor produziert." / Woher haben sie diese Information? Niemand, außer die Foristen hier, hat bisher behauptet das das Nervengift in Russland hergestellt wurde.
Natürlich streitet Russland es ab!
Das tut jeder Unschultige und jeder Beschultigte dem man es nicht beweisen kann.

Bitte nicht unkritisch schlussfolgern

@ Shantuma:
Russland hat am Anfang der Untersuchung seine Unterstützung angeboten.

Daraus die Unschuld der russischen Machthaber zu folgern, wäre allzu naiv.

Ein Ultimatum - wofür?

Soll die russische Regierung zugeben, dass sie für das Attentat verantwortlich ist, auch wenn dies nicht der Fall ist? Soweit ich mitbekommen habe, hat sich die russische Regierung dergestalt geäußert, dass sie nichts damit zu tun hat. Was nun? Das Ultimatum dürfte hinfällig sein und Großbritannien wäre vielleicht gut beraten, auf den Vorschlag einzugehen, das Ganze gemeinsam zu untersuchen. Wovor hat die britische Regierung Angst? Es wäre doch positiv, wenn die Angelegenheit aufgeklärt würde und nicht nur Vermutungen im Raum stünden.

Wem nutzt es

Hier wurde nun mehrfach behauptet, dass nur Russland ein Interesse haben könne. Das ist aber paradox. Der Agent wurde über Agentenaustausch nach GB gelassen. Und das vor Jahren. Als Agent ist er längst verbrannt und somit wertlos. Hätte er viel zu erzählen, hätte man ihn gar nicht ausreisen lassen.
Es gibt andere Instanzen, die ein größeres Interesse hätten.

Haha: Der Angeschuldigte bietet an, bei der Aufklärung zu helfen

Die russische Regierung hat schon bei der Vergiftung von Litwenenko jegliche Aufklärung verweigert, weil alle Spuren nach Russland führten. Insofern ist dieses offenbar nicht ernst gemeinte Angebot der russischen Regierung nur ein leicht durchschaubarer, schlechter Witz.

Am 13. März 2018 um 18:34 von Immanuel20

"Haha: Der Angeschuldigte bietet an, bei der Aufklärung zu helfen
Die russische Regierung hat schon bei der Vergiftung von Litwenenko jegliche Aufklärung verweigert, weil alle Spuren nach Russland führten."

Merken Sie den Widerspruch in Ihrem Kommentar?

@landart - Verwirrt, weil zu kompliziert?

16:37 von landart:
"Die große Zahl der russischen ,Verwirrer' hier ist ein Zeichen dafür, dass Russland mit dem Giftanschlag zu tun hat."

Ja. Die Forderung nach sauberer Ermittlungs- und Aufklärungsarbeit und einem juristischen Prozess kann einen schon verwirren. Das ist ja auch ein ziemlich komplexer Prozess.

"...der ewige Außenminister ist ein einziger Nein-Sager"

Was soll er auch anderes sagen, wenn er alle paar Tage mit neuen absurden Vorwürfen konfrontiert wird? Die Briten hätten ja mal fragen können, ob Russland bei der Aufklärung dieses Falls behilflich sein kann.

Nervengift Nowitschok Die

Nervengift Nowitschok
Die Sowjetunion hat unter der Bezeichnung Nowitschok (zu deutsch Neuling) zwischen den 1970er- und 1980er-Jahren eine Serie neuartiger Nervenkampfstoffe entwickelt. Die rund 100 Varianten gehören zu den tödlichsten Nervenkampfstoffen, die jemals hergestellt wurden. Sie können über die Haut und die Atmung in den Körper gelangen. Das Gift ist nur schwer nachzuweisen, die Überlebenschancen sind gering. Selbst übliche Gegenmittel wie Atropin können meist nur wenig ausrichten. Die englische Schreibweise der Kampfstoffe lautet Novichok.
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Woher wissen das alles die Britten? Woher kennen sie die chemische Zusammensetzung von "Novichok"? Woher wissen sie wie es wirkt (dazu braucht man ja Labortests)? Der Giftstoff wurde ja angeblich in der UdSSR entwickelt...
Mir scheint es so dass die Britten selbst das Zeug herstellen können. Und das wirft wiederum sehr viele Fragen auf...

Wem nutzt es?

Russland hat den Agenten im Austausch gegen andere Agenten freigelassen. Russland hat den Agenten aber nicht freiwillig, sondern vermutlich widerwillig frei gelassen, weil wohl anders kein Austausch möglich war. Viel lieber hätten sie ihn wahrscheinlich weiter im Gefängnis gelassen, sonst hätten sie ihn auch so frei lassen können.

Ist es wirklich so abwegig, dass man ein Exempel statuieren wollte als Warnung an die eigenen Agenten?: Verräter werden bis zum Tod verfolgt Kein Verräter darf darauf hoffen, einen glücklichen Lebensabend im Ausland verbringen zu dürfen. Und auf Kollateralschäden (unschuldige Tochter, andere Zivilisten/Polizisten) wird dabei keine Rücksicht genommen. Und auf das eigene Ansehen wird auch keine Rücksicht genommen - dies wird der Propaganda-Abteilung überlassen: Unschuldig Tun und Alles abstreiten (wie bei der Krim-Annexion!).

Ronald Reagan lässt grüßen...

Russland ist nach R.Reagan ein „Reich des Bö....n“ ...da hat sich nach den aktuellen Aktionen des FSB nichts geändert. Morde - in welcher Form auch immer - vom Kreml orchestriert, gehören zum Business. Neu ist ...für den Kreml sind die Täter russische Privatpersonen...die können also abgeschrieben werden...Kollateralschaden demnach. So bleibt man Biedermann...perfide.

Am 13. März 2018 um 18:19 von KowaIski

"@ Shantuma:
Russland hat am Anfang der Untersuchung seine Unterstützung angeboten.
Daraus die Unschuld der russischen Machthaber zu folgern, wäre allzu naiv."

Aber die Schuld daraus zu schließen ist ok?

Am 13. März 2018 um 18:40 von ex_Bayerndödel

Welcher Widerspruch?

"Lawrow ist genauso

"Lawrow ist genauso unglaubwürdig wie die gesamte russische Regierung und Präsident Wladimir Putin.

Der MI6 erfindet solche Hinweise nicht, die haben auch keinen Grund sowas zu erfinden, vielleicht sollte man mal bei aller Abneigung gegenüber dem Westen auch etwas kritischer mit der russischen Regierung und Putin ins Gericht gehen und diese nicht automatisch von jeder Kritik und von jedem Vorwurf freisprechen."

Der MI6 ist ein Geheimdienst wie andere auch, und hat sich in der Vergangenheit auch nicht immer mit gesetzeskonformem Verhalten hervorgetan. Was Sie zudem vielleicht übersehen: Ich bin aus dem Westen, aber habe mir ein gewisses Maß an Neutralität bewahrt.

@ 18:34 von Immanuel20

"Die russische Regierung hat schon bei der Vergiftung von Litwenenko jegliche Aufklärung verweigert, weil alle Spuren nach Russland führten."

///

Weder im Fall Litwinenko, noch in den Fällen Beresowski und Perepilitschny wurden je Beweise offengelegt. Ich nehme an, im aktuellen Fall wird es ähnlich sein.

Das russische

Das russische Außenministerium bestellte wegen der Angelegenheit den britischen Botschafter ein. Lawrow forderte einen kompletten Zugang zu den Ermittlungen und zu den Nervengift-Proben, um eine eigene Analyse der verdächtigen Substanz vorzunehmen. Moskau habe bereits eine offizielle Anfrage dazu gestellt.
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Laut Medienberichten wird London keine Nervengift-Proben zu Verfügung stellen. Warum nur? Existieren diese "Proben" überhaupt?

Verschwörungsdenken angebracht

also unter uns: Russland ist oft zurecht verdächtigt.

Aber die NATO bzw. USA können mittlerweile genauso, und haben früher genauso, und "wahrscheinlich" waren die USA immer schon so. Das heisst, ich kann mir auch denken, dass Skripal von den USA ermordet wurde, um etwas gegen die Russen zu unternehmen. Man denke nur an das Gas, das die USA gerne den Europäern liefern würde.

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