Kommentare

Der alte Fuchs Seehofer - ein echter Opportunist

Wer sich fast 30 Jahre lang in der Politik an vorderster Stelle hält, und mit höchsten Regierungsämtern betraut wird, ist ein wahrhaft Großer (Opportunist).
Ich bin gespannt welche Politik er in Berlin betreibt, und wie sie ankommt.
Gruß Hador

Es ist schön,

dass sich ein Mann ohne Netzwerk, solange gehalten hat.
Hätte Seehofer nicht nur gegen die Kanzlerin gebellt, sondern auch gebissen, hätte die CSU in Bayern sicher besser abgeschnitten.
Dass die SPD, die Grünen, die Linke Merkels Kurzschluss gut fanden, ist doch ein deutliches Zeichen dafür gewesen, dass dies nicht konservativ sein konnte, so gesehen bekam Seehofer zu recht die rote Karte.
Ich fand es auch amüsant, wie Seehofer gestern die sozialen Aspekte des Koalitionsvertrages für sich reklamierte und der Farblose Scholz mit offenen Mund daneben stand. Da wäre der Straßenkämpferin Nahles sicher wieder etwas elegantes über die Lippen gekommen.

Instinkt oder kein Instinkt

Gehen Ihnen die Schlagzeilen aus?
Am 8.3. schrieb schon Angela Ulrich: Gabriel - der Instinkt-Politiker.

Und jetzt Seehofer.

Dabei irren beide Autoren. Keiner der beiden Politiker ist ein "Instinkt-Politiker".

Seehofer ist berechnend und vor allem ein Populist - nur nennt man ihn nicht so, weil er zu den "guten" Parteien gehört.
Stammtischparolen (vor allem im Wahlkampf) in die Welt zu blasen ist kein Instinkt. Es ist berechnend - und auch etwas würdelos.

Und Gabriel - das ist auch kein Instinkt-Politiker. Instinkt hätte ihm nämlich gesagt, dass es nicht so dolle beim Wähler ankommt, wenn man rotzig und grossspurig die TTIP Kritiker als "hysterisch" bezeichnet, den Stinkefinger zeigt etc.

Der Journalist darf zurücksehen, der Spitzenpolitiker nicht

speziell wenn er von einem Amt ins nächste Wechselt. Heute Ministerpräsident, morgen Superminister. Und dazwischen eine Portion Wehleidigkeit.

Sparen wir uns die Wehleidigkeit, er wurde in der Vergangenheit gut bezahlt für so viel Macht. Und tat dabei nicht immer Gutes für das Land. Finde ich.

Denn auf seine Kappe gehen Minister die für Gift in unseren Böden kämpften, mithalfen Bienen zu töten, zu viele Lebensmittelskandale erzeugten; den Autoherstellern so viele Wünsche erfüllten, dass der Dieselskandal erst ermöglicht wurde, dafür sorgten dass Autofahrer bei uns, im Gegensatz zu den USA, nicht entschädigt werden.

Ich finde also, Seehofer hat viel gut zu machen. Endlich für das Land und weniger bestimmte Interessensgruppen (z. b. AGs im Automobil und Chemiebereich) da zu sein.

Die Probleme der Zukunft wachsen. Genau so rasch, wie die Überbevölkerung der Welt. Schafft Seehofer den Ländern, die zu viele Menschen zeugen, klarzumachen dass D sie nicht stetig steigend aufnehmen kann?

Immer sehr viel angekündigt

und lautstark gefordert in der Bundespolitik. Übrig blieb meißt nur heiße Luft. Bayern ist nicht überall.

Seehofer der Wendige

"Kümmern, poltern - Hauptsache gewinnen: Horst Seehofer hat seiner Partei viel zugemutet. Und nicht nur ihr. Jetzt tritt Bayerns langjähriger Regierungschef ab"
Und er bekommt von den Medien viel zu viel Aufmerksamkeit. Deshalb fühlt er sich ja immer als etwas Besonderes. Aber er wird in Berlin nur Minister, wie Andere auch.

Ganz Deutschland muss bayrischer werden

Die bayrische Bilanz fällt insgesamt sehr positiv auf und aus.

Das gilt ganz besonders

- bei der Bildungspolitik (anders als in Rot-Grün regierten Bundesländern)

- Sicherheitspolitik (anders als in Rot-Grün regierten Bundesländern)

- Kriminalitätsbekämpfung
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73079/umfrage/bundeslaender-im-vergleich---aufklaerungsquoten-von-straftaten/"

- Integration (anders als in Rot-Grün regierten Bundesländern/siehe No-Go-Areas)

- Sicherheitsgefühl der Bürger

- Schaffung von Infrastruktur

- Wirtschaftspolitik (anders als in Rot-Grün regierten Bundesländern/ siehe Länderfinanzausgleich)

"Der Wendige"

So kann man es natürlich auch nennen, wenn Hr. Seehofer 150 Mal Schaufensterpolitik betreibt und laut ankündigt, die Grenzen schützen zu wollen, Illegale abschieben zu wollen und endlich No-Go-Areas bekämpfen zu wollen und dann genau 150 Mal absolut gar nichts zu machen.

"Wendig" ... ich liebe diese euphemistischen Formulierungen!

der Wendige ... nie war ein Begriff ironischer..

Ausgerechnet - von wegen er ist weg, man hat ihn nur woanders an der Backe - das ist ähnlich wie beim Verschieben von verdienten Alt-Politikern nach Brüssel - sie leben ja nach ihrem Abgang mitunter erst richtig auf.
Es gibt Leute, da möchte man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und nach dem heiligen Geist der Rentenkasse rufen, das er sie weg nimmt.

Schaumschläger

Hat man doch auch immer an seiner Kritik an Merkel gesehen. Viel gepoltert, aber nichts getan.
Aber witzig gestern, die Empörung der Linken Opposition, als er nichts weiter ankündigte, als sich endlich mal an unsere Gesetze zu halten. Ein Sinnbild für unsere aktuelle Politik.

Seehofer

Die Person, die für die populistischen Momente in der Regierung zuständig ist.

Er steht aber auch für sehr freie Interpretationen des geltenden Rechts. Was stört einen großen Geist schon das Völkerrecht. Asyl wird von Seehofer sehr frei interpretiert. Auch die rechtlichen Zuständigkeiten der Länder haben für ihn keine Bedeutung. Er macht einen Masterplan nach Gutsherrenart und alle müssen folgen. Soll doch mal jemand aus den zuständigen Ländern wagen andere Sichtweisen zu haben.

Auch die AfD wird ihn unterstützen. Dies wird dann beliebig peinlich.

Das werden wohl lustige zwei Jahre mit Seehofer.

Und dann schauen wir mal auf die Wahl in Bayern. Was passiert dann eigentlich, wenn Söder nicht den gewünschten Erfolg einfährt? Muss Seehofer dann Bayern wieder retten?

@ Misses Figg

>>> Die bayrische Bilanz fällt insgesamt sehr positiv auf und aus. <<<
.
Das ist richtig. Aber ich würde es nicht Seehofer oder seinen Vorgängern anrechnen, sonder einfach der Bayrischen Bevölkerung, die ihre Kultur weit höher halten (und diese auch Schützen), anders als z.B. die NRWler, oder gar Berliner, die teilweise sogar stolz darauf sind, dass es in ihren Bundesländern drunter und drüber geht.

Der Heimatmuseumsminister

Der bayrische Ministerpräsident geht - der Heimatmuseumsminister kommt - Nichts dem Zufall überlassen, alles einstudiert, jedes Wort - so isser, der Schmidt - äh der Seehofer.

Die Botschaft von Seehofer

und Spahn hört man wohl. Alleine der Glaube fehlt mir. Solange die Weichspüler in der Union das Sagen haben, braucht sich das linke Lager keine Sorgen machen - und die AfD auch nicht. Es bleibt wohl bei Schall, Rauch und heißer Luft.

Warum beschwert sich Seehofer?

Warum beschwert sich Seehofer?
Er hat in der BTW eine krachendere Niederlage für die CSU eingefahren als Dr Beckstein 2008.
Die Methoden, mit denen er Dr Beckstein, einen - im Gegensatz zu ihm- immer geradlinigen Politiker, abservierte waren schlimmer als das, was er Dr Söder und der Fraktion jetzt vorwirft.
Die Popularität von Dr Söder ist vor allem dessen harter Arbeit an der Basis zu verdanken (oberbayrische Nationalisten und zugewanderte Besserwisser schreien natürlich anders).
Er sollte sich also zufrieden zu seiner Zweitfamilie in der sog. Hauptstadt oder zum Modellbahnspielen in Schamhaupten zurückziehen!

ein in Bayern entsorgtes, frustriertes...

...Turmfähnchen wird nun zum Lenker unserer wichtigen und kritischen innenpolitischen Themen. Der Versprecher gestern in der Pressekonferenz offenbarte zudem, dass Herr Seehofer tatsächlich bis zum endgültigen Ruhestand noch einen ruhigen Platz als Museumswärter gesucht hat. Hoffentlich fliegt ihm dabei und damit auch uns allen in den nächsten Jahren nicht einiges um die Ohren....
Gerade für die innenpolitischen Themen hätte es aus meiner Sicht eine(n) hochmotivierte(n), idealerweise jungen und ideenreiche(n) Politiker(in) gebraucht. Chance verpasst!

um 08:52 von Häbb@

"Der Versprecher gestern in der Pressekonferenz offenbarte zudem, dass Herr Seehofer tatsächlich bis zum endgültigen Ruhestand noch einen ruhigen Platz als Museumswärter gesucht hat. "
Ja, er ist doch Vorbild für alle, die länger arbeiten müssen oder wollen. So unterschiedlich kann man zu Seehofer stehen. Und auch in Bayern können nur die Bürger gut leben, wenn sie genug Arbeitseinkommen, Rente oder Pension haben.

CSU hat krachend verloren

und stellt nun den Innenminister?
Erneuerung, Vertrauen und zukunftsweisend sieht für mich anders aus!

@Misses Figg um 07:36

Wenn Bayern nicht mehr den Verkehrsminister stellen würde wären auch dort ganz schnell einige Arbeitplätze weniger und die Infrastuktur würde sich nicht weiter verbessern.

Haben Sie sich mal gefragt warumin Bayern jeder kleine Ort eine gute Straßenanbindung hat? Ja, genau-> Weil es aus Bundesmitteln bezahlt wird. Offmals mit dem Argument das es dort Bundeswehr-Standorte gibt.

Und die Aussage "das die Bayern in ihrer Geschichte mehrfach die Seiten gewechselt haben, um zu den Gewinner zu gehören." sagt doch viel über die Menschen dort aus!
Ich kämpfe an deiner Seite bis ich merke das wir verlieren. Dann verbünde ich mich mit dem Feind und lasse dich in das offene Messer laufen.
Nein Danke. Solch eine Einstellung brauch ich nicht.

Opfer eines Politikwandels

Herr Seehofer ist nichts als ein Opfer eines Konflikts und zwar zwischen Frau Merkel's linksgrün ausgerichteten CDU und der CSU, die mit diesem Wandel nicht zurecht kommt.

Die Basis und viele Anhänger der Union haben die Transformation dieser Partei immer noch nicht verstanden oder registriert und leben weiterhin in einer konservativen Einstellung.
Genauso wie Herr Seehofer, der nicht verstanden hat, was das Reinlassen von Flüchtlingen sein soll mit einer Kanzlerin, die eigentlich die konservativen Werte vertreten sollte.

Diese heimliche Transformation einer mal konservativen Partei durch Frau Merkel haben immer noch viele Mitglieder nicht verdauen können.

Es war nur eine Frage der Zeit wie diese freien Plätze im Politikspektrum eingenommen werden.
Man hat dadurch der AFD freien Raum gelassen.

-Bitte schön hier sind ne Menge Plätze frei. Ihr darf euch bedienen. -

Wenn die Plätze schon vergeben sind, kann man die rechte Flanke nicht mehr schützen. Die AFD wird dort bleiben.

Die Hoffnung stirbt...

... zuletzt und traurig, dass so jemand die Seehofer die letzte Hoffnung sein (dürfte), wenn es darum geht endlich wieder Gesetze einzuhalten. Wie schlimm es um Deutschland steht kann man den Reaktionen des Linksgrünen Blocks auf seine Ankündigung endlich im Sinne von Recht und Gesetz damit zu beginnen Kriminelle und Verbrecher abzuschieben entnehmen. Ich hoffe sehr, dass es diesmal nicht bei seinen üblichen Ankündigungen bleibt, denn sonst dürfte die AfD in 2021 wohl mindestens zweite Kraft im Bund werden.

ich wünsche Herrn Seehofer

Kraft sich durchzusetzen, er möge sein Amt ernst nehmen, die massenhaft unbegründete Einwanderung nicht nur begrenzen sondern umkehren & sich stark machen für den (nicht nur) Begriff der Heimat..........ich war vor wenigen Tagen im Gesundbrunnen-Center-Berlin, ein Ort welchen ich normalerweise nicht besuche, ich war schockiert.......das Abbild der Menschen dort mag mittlerweile zu Deutschland gehören, hat aber, meiner Meinung nach, mit unserer Kultur nichts mehr zu tun, & meine Nachbarin hat vorgestern darüber geklagt das bei einem Ausländeranteil von 50+% in den Schulklassen die deutschen Kinder quasi gezwungnen werden/sind sich den Habitus, die Umgangssprache & die Umgangsformen der "Mehrheit" anzunehmen..........

Heimat

Warum aufregen? Herr Seehofer hat doch schon ganz öffentlich bekundet, dass er sein Bayern als seine Heimat sieht. Hoffentlich vergisst er dabei als Minister für Heimat den Rest seiner Heimat Bundesrepublik Deutschland nicht.

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