Ihre Meinung zu: Reaktionen auf AfD-Reise: "Augen vor dem Leid verschlossen"

10. März 2018 - 17:00 Uhr

Die Syrienreise von AfD-Politikern entrüstet - auch die Menschen in Syrien. Dass die AfDler dem Assad-Regime sogar glauben, Damaskus sei so sicher wie Berlin, macht sie fassungslos. Von Daniel Hechler.

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Kommentare

Möchtegern-Kompetenz

Toll, die AFD-Funktionäre waren in Syrien und haben sich vor Ort informiert und große Kompetenz erworben. Aber vor welchem Ort? Was haben sie gesehen? In Ost-Ghouta waren sie augenscheinlich nicht. Den Geschützlärm und die Bomben des Regimes aus das Volk haben sie vermutlich nicht mal aus der Ferne gehört.

Gesehen haben sie den hübschen Palast, die hübschen goldenen Sessel, das zu protzig geratene Portrait des Potentaten Assad. Gesehen haben sie lauter Repräsentanten der syrischen Diktatur. Die Propaganda der Regierung haben sie sich nochmal detailliert erklären lassen. Super.

Außer Spesen nix gewesen. Leider stammen die Spesen aus unseren Steuergeldern.

Naivität der politisch Extremen

Ich hatte gerade mal Auszüge von Luise Rinsers (einst Kandidatin der Gründen bei der Bundespräsidentenwahl) Nordkoreanischem Tagebuch gelesen. Ist es Naivität oder letztlich politisches Kalkül, dass man bestimmte Dinge einfach nicht sehen will? Ich weiß es nicht. Es gibt so ein paar Staaten wie Iran, Syrien, Nordkorea, in denen die Menchen völlig rechtlos sind, der Willkür der Machthaber bis zu Sippenhaft und physischer Vernichtung ausgeliefert, und es finden sich doch immer noch ein paar Leute, die diese Regime verteidigen, die der Regimepropaganda mehr glauben, als den Berichten von Flüchtlingen oder Geheimdiensten. Während Briten und Amerikaner bzgl. der Informationen über die Nazi-KZs wenigstens noch die Unglaublichkeit ins Feld führen konnten (wenn auch zweifelhaft), so wissen wir heute, dass Menschen Menschen alles antun können. Aber die Lautstärke des Aufschreis ist leider immer noch stark aus der politischen Richtung gefärbt. Solidarität mit en Geknechteten sieht anders aus.

Grundsätzlich hervorragend!

Ich finde die Syrienreise der AFD grundsätzlich eine hervorragende Idee. Man wollte ja nach eigenen Angaben ausloten, wie es um die Rückkehrmöglichkeiten der syrischen Flüchtlinge in Deutschland bestellt ist.

Allerdings haben die Syrer schon recht: Solche Erkenntnisse gewinnt man nicht in der warmen Teestube im Regierungsviertel. Dazu muss man direkt in die Hotspots, liebe AFD! Die gibt es, und sie wandern! Im Augenblick empfehle ich für unvergessliche Eindrücke Ost-Gouta, Downtown...

Auch die Kritik der Bundesregierung kann ich nicht nachvollziehen. Wer in regelmäßigen Abständen in Saudi-Arabien Hände schüttelt (und mehr), soll sich an dieser Stelle schön zurückhalten!

AfD-Reise

Es ist doch zu komisch: mit dem despotischen Regime Saudi-Arabien und anderen macht Deutschland große Waffengeschäfte, die Kanzlerin reist dorthin - und gewählte AfD-Politiker dürfen nicht nach Syrien reisen? In welch einem Land leben wir??

Diese Reise finde ich sehr

Diese Reise finde ich sehr gut.

"Augen vor dem Leid verschlossen" ...

Hm, ja, weil nicht sein darf, was nicht sein soll..
Das ist das Problem in der Sandkiste, das die Welt einer Idee entsprechen soll - nichts ist schlimmer als wenn sie der Idee zu entraten anhebt.

Mediale Dauerhysterie

Die endlosen Dauerkampagnen der medien auf höchstem Hysterielevel werden die Menschen nicht von der gewünschten Weltsicht überzeugen, sondern sie im Gegenteil abstumpfen und entfremden.

afd..gähn !

das einzige leid hierzulande ist die afd! keine ahnung, keinen verstand um die realität zu verstehen, nur blöde aktionen, die nerven, verbunden mit pöbeleien, wenn man ihren anhängern kritik entgegen bringt - gähn...

Wen interessieren Fakten?

Bevor ich der AfD über die Lage in Syrien auch nur ein Wort glaube, würde ich die syrischen Flüchtlinge lieber noch 10 Jahre hier wohnen lassen.

Es wäre nicht schlecht, wenn statt AFD die deutsche Journalisten nach Syrien fahren und von dort Ihre Berichte senden, nicht nur aus Kairo. Wir zahlen doch genug GEZ-Gebühren, für Spesen sollte es doch reichen….

Dann muss...

... Frau Merkel und Herr Maas als neuer Außenminister eben selbst einmal durch Syrien reisen und die gemachten Erkenntnisse und Eindrücke entsprechen dann der einzig allgemein gültigen Wahrheit. Wenn dann Assad dann davon überzeugt werden kann wie Erdogan auch noch fleissig Waffen aus Deutscher Produktion zu kaufen wird aus dem Bösewicht Assad ein guter Verbündeter der die dortige Lage stabilisiert. Eigentlich zum lachen wenn die Lage nicht so ernst und traurig und auf den Rücken der Zivilbevölkerung ausgetragen würde.

Jeder hat so seine Sicht auf die Dinge!

Die AfD-Delegation hätte auch mit Syriern sprechen können, die jetzt nach Aleppo zurückkehren und ihre Stadt wieder aufbauen.

@ rossundreiter

"Auch die Kritik der Bundesregierung kann ich nicht nachvollziehen. Wer in regelmäßigen Abständen in Saudi-Arabien Hände schüttelt (und mehr), soll sich an dieser Stelle schön zurückhalten!" Am 10. März 2018 um 16:24 von rossundreiter

Sie haben die Umstände der Reden der Bundesregierung richtig beschrieben.
So gesehen kommt die Kritik vermutlich daher, dass AfD bei der Reise keine Geschäfte abgeschlossen hatte, so wie das sonst üblich ist.
(Und nein, ich bin weder ein Fan der AfD, noch habe ich sie gewählt, noch werde ich sie jemals wählen.)

"Augen vor dem Leid verschlossen"

Nah da sind ja unsere Afghanistan Reisenden von ganz anderem Holz geschnitzt.

REDEN

ist immer besser als schießen.

Gruß
Traurigkeit

Purer Populismus seitens der AfD

Die AfD betreibt puren Populismus mit diesen Besuchen. Man will sich gar nicht mit den Gegnern Assads treffen, geht schon mit Vorurteilen in die Gespräche rein und mit klarer Pro-Assad Parteilichkeit. Immer schön dass machen was der AfD-Geldgeber aus dem Kreml gerne sehen möchte. Diese Partei würde ganz Deutschland für einen Rammschpreis nach Russland verhökern.

Habe schon gewartet

Habe schon gewartet ein Tag ohne schlechte Presse für AFD geht gar nicht !!
Ich sage nur ,vor Ort kann man die Zustände erfahren ,wundere mich gerade ,dass kein anderer auf diese Idee kam.Könnte jetzt was rauskommen was nicht gewünscht ist und daher wird jetzt so ein Kasperle Spiel gespielt ?Finde es gut ,dass jemand was unternimmt.

ich kann mir schon vorstellen

dass AfD-Vertreter an einem System, wie es in Syrien besteht, nicht viel auszusetzen haben, es sogar als "sicher" loben. Natürlich kommt man dabei auch ins Nachdenken, was für eine Gesellschaft diesen Leuten für hier so vorschwebt. Von Assad lernen heißt regieren lernen ...

Wieso kommen nur Menschen zu Wort, die

auf der Seite der Terroristen stehen? Warum nicht auch Menschen, die in die befreiten Gebiete zurückkehren? Was will uns also der Bericht sagen?

Die Kritik ist gerechtfertigt

Ich kritisiere auch die Schönrederei der AfD über die aktuelle Situation in Syrien. Um die Lage objektiv beurteilen zu können, muß man sich eben auch in die Krisengebiete begeben, die es dort zweifellos gibt.

16:11 von männer wie wir

Übliche AFD hetze haben sie Beweise ,dass sie nur im hübschen goldenen Sessel waren ? " aus unseren Steuergeldern " ist so auch nur aus dem Zentrum der Wahrheit gerückt .Unsere Steuergelder werden woanders verbraten wo sie Jubeln.

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16:29, SanVito

>>ist doch zu komisch: mit dem despotischen Regime Saudi-Arabien und anderen macht Deutschland große Waffengeschäfte, die Kanzlerin reist dorthin <<

Das nennt sich Außenpolitik einer Regierung. Durchaus kritikwürdig, gerade im Falle Saudi-Arabiens, aber weltpolitische Normalität. Demokratien sind auf dieser Erde leider in der Minderzahl. Keine Demokratie pflegt ausschließlich diplomatische Beziehungen zu anderen Demokratien.

>>- und gewählte AfD-Politiker dürfen nicht nach Syrien reisen?<<

Doch, dürfen sie.

Jeder darf nach Syrien reisen. Vorausgesetzt das Regime lässt ihn rein.

Was nicht die Regel ist.

Was allerdings ein Geschmäckle hat, ist, daß die "gewählten Volksvertreter" dort mit dem Anspruch auftreten, Gegenaußenpolitik zu betreiben. Das ist nicht die Aufgabe der Opposition in einer parlamentarischen Demokratie.

>>In welch einem Land leben wir??<<

In der Bundesrepublik Deutschland, einer parlamentarischen Demokratie.

16:49, ex_Bayerndödel

>>Wieso kommen nur Menschen zu Wort, die
auf der Seite der Terroristen stehen? Warum nicht auch Menschen, die in die befreiten Gebiete zurückkehren? Was will uns also der Bericht sagen?<<

Es gibt in Syrien keine befreiten Gebiete. Entweder es herrschen Islamisten oder die von Assad Senior installierte Geheimdienstpolykratie. Die hoffnungsvollen Ansätze eines demokratischen Widerstandes wurden zermalmt. Sie passten keiner der dort agierenden Parteien in den Kram.

Die von den Kurden noch gehaltenen nördlichen Territorien werden wohl auch bald dank Erdogan "befreit" sein.

Die Vehemenz der Kritik...

... an der Reise zeigt mir, dass es den Medien und Politikern der etablierten Parteien äußerst unangenehm ist, dass sich Politiker der AfD ein eigenes Bild der Situation vor Ort gemacht haben. Sicherlich handelt es sich nicht um ein vollständiges Bild vor Ort, dazu hat die Zeit sicherlich nicht gereicht. Es sollte also weitere Reisen und Besuche geben, was ich sehr begrüßen würde. Gerne sollten alle Parteien daran teilnehmen und berichten. Die AfD hat hier lediglich gezeigt, dass es möglich ist, sich ein Bild vor Ort zu machen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Das kann ich nur als einen guten Anfang bezeichnen!

16:44, mcintyre

>>Wenn dann Assad dann davon überzeugt werden kann wie Erdogan auch noch fleissig Waffen aus Deutscher Produktion zu kaufen wird aus dem Bösewicht Assad ein guter Verbündeter der die dortige Lage stabilisiert.<<

Sich überzeugen lassen?

Nichts würde Assad lieber tun als Waffen aus deutscher Produktion zu kaufen.

So weit lassen sich aber die deutschen Waffenexportgesetze auch bei allerbösestem Willen nicht dehnen.

Die Türkei ist ein NATO-Staat. Deswegen kriegt sie, was ich fürchterlich finde, Waffen aus deutscher Produktion. Eine Bündnisfrage.

Also AfDler waren jetzt in

Also AfDler waren jetzt in Damaskus & trafen
syrische Parlamentarier.

Wer geht jetzt nach Idlib in das Gebiet von:
Hay’at Tahrir al-Sham (HTS), Ahrar al-Sham, Al-Hizb al-Turkestani, Jund al-Mulaham, Jaish al-Ahrar, Jaish al-Azza, Jaish al-Nasr, Jaish Idleb al-Hurr,Nour al-Din al-Zanki Movement.

& spricht mal mit den lokalen Pendants dort?
-einem Theologen
-politischen Vertretern
-Sprachrohren der oben genannten Gruppierungen

oder nach Azaz (Gebiet der Operation "Euphrat Shield")

AfDler gehen dort nicht hin..
Hiesige Politiker & viele Journalisten halten die AfDler auch nicht für glaubwürdig.

Also:
Gruppe aus Männer & Frauen,Politikern & Journalisten, auf in die Gebiete,Interviews führen & Bilder liefern,die man mit denen der AfDlern vergleichen kann!
(inkl. Straßenaufnahmen,in denen man nicht nur die Umgebung sieht,sondern auch wie die Menschen dort rumlaufen)

Da können die Journalisten auch gleich mal ihre Quellen persönlich kennenlernen & ihren Konsumenten zeigen

Genehmigung?

Der politische Gegner kritisiert. Aber was? Ist neuerdings eine Genehmigung für Auslandsreisen der Abgeordneten notwendig? Ich finde es gut, dass sich Politiker ein eigenes Bild von der Situation vor Ort machen und sich nicht auf die Medien als alleinige Infowuelle verlassen.

An sich...

... ist nichts gegen den Auslandsbesuch zu sagen.

Ich hätte mir gewünscht, unsere gewählten Vertreter wären gleich am Anfang der Krise nach Syrien gefahren, um sich mit dem in immerhin einigermaßen demokratischen Wahlen und damit legitimen Staatsoberhaupt Syriens zu unterhalten, bevor die Situation völlig eskalierte. Aber zu sehr hatte man gehofft, dass man einen unbequemen Machtpolitiker auf die Art und Weise "Arabischer Frühling" loswerden könnte. Das hatte ja auch in Tunesien, Libyen und nicht zuletzt auch in Ägypten super funktioniert und dort dann zunächst Islamisten an die Macht gespült. Insofern bin ich froh, dass diese Strategie in Syrien und bei Assad zunächst gescheitert ist. Aber der Preis hierfür ist definitiv zu hoch gewesen. Man hätte sich schlicht raushalten sollen aus dem Konflikt und schon nach nur einem halben Jahr wäre Syrien - wenn auch unter Assad - wieder befriedet gewesen und hunderttausende Menschen würden noch leben oder nicht auf der Flucht.

Große Empörung um die Reise

Große Empörung um die Reise von AfD,lern nach Syrien. Dieses hätten doch schon lange einmal deutsche Journalisten od. auch Politiker aus anderen Parteien machen können. Dann wären vielleicht auch ein paar andere Eindrücke als die jetzigen vermittelt werden können. Es gibt aber auch bei Youtube interessante Videos dazu u. wie das Leben dort funktioniert, also nicht nur Bomben u. Zerstörung, doch das sollen wohl die Menschen hier nicht mitbekommen. Einige Foristen blenden das total aus, es darf nicht wahr sein, alle Syrer leiden unter dem furchtbaren Diktator Assad, wie sehr doch die westliche Propaganda wirkt. Dieser Präsident konnte nicht so einfach gestürzt werden wie in vielen anderen Ländern, kein Regime-Change mit Hilfe amerik. Geheimdienste. Wer immer noch glaubt nur Assad ist ein Diktator u. knechtet sein Volk ist schon mehr als naiv. Er ist sicher nicht der Demokrat, hat große Fehler gemacht, doch davon gibt es noch sehr viele mit denen gute Geschäfte (Waffen) gemacht werden.

Es wäre mal eine Aufgabe der Bundesregierung.....

gewesen, nach Damaskus zu Reisen und nach dem Rechten zu sehen.
Leider hat sie es versäumt, genauso wie die Alt-Oppostionsparteien, die nun Krokodilstränen vergießen und die AFD heftig kritisieren.
Warum eigentlich?
Ich halte den Besuch vor Ort, egal von welcher Partei, für absolut notwendig. Leider gibt es auch von den ÖR keine Reporter vor Ort. Es werden nur Nachrichten von nicht vertrauenswürdigen Gruppen gesendet, von denen sehr viele überzeugt sind, daß sie nicht der Realität entsprechen. Lieber mal den Mund halten, als solche Nachrichten ungeprüft weiterzugeben

re fatahland slim

"Die Türkei ist ein NATO-Staat. Deswegen kriegt sie, was ich fürchterlich finde, Waffen aus deutscher Produktion. Eine Bündnisfrage."

Ergänzung: kriegte. Ist im Vergleich zu früheren Jahren erheblich zurückgefahren worden.

Das Präsens ist hier schon grenzwertig.

Wirklich? Die Mehrheit in Syrien ist empört?

"Die Syrienreise von AfD-Politikern entrüstet die Menschen in Syrien." So die Tagesschau.

Ich befürchte, diese Meldung entspricht nicht der Wahrheit. Richtig wäre: Die Syrienreise entrüstet einen Teil der Menschen in Syrien.
In erster Linie entrüstet sie aber unsere Regierung und die Tagesschau.

Sehr bezeichnend, dass sich

Sehr bezeichnend, dass sich die AfD-ler ausgerechnet mit dem Großmufti Ahmed Hassun getroffen haben, einen Vertreter des Assad-Regimes der vor einigen Jahren noch zu Selbstmord-Anschlägen in Deutschland aufgerufen hat.
Wie definiert die AfD eigentlich 'Terrorist'?

Die AfD Reise ist doch sehr gut

Ich finde die AfD-Reise sehr gut denn ich persönlich finde unsere deutsche Presse sehr politisch korrekt gefärbt über Syrien berichtet (meine Meinung). In Damaskus hat beispielsweise vor Monaten eine große Weltausstellung unter großem internationalem Andrang stattgefunden. Es sollte eine Art Auftaktveranstaltung werden. Wurde darüber in den deutschen Medien berichtet? Wurde darüber berichtet das Großbritannien und Russland bereits seit einigen Wochen in die befriedete Gebiete von Syrien abschieben? Nein! Ist deshalb Russland und Großbritannien nur hartherzig oder ist an dem befriedeten Zustand von Teilgebieten Syriens doch was dran? Zweifellos liegen viele Städte ich Schutt und Asche und genau diese Bilder hat doch jeder reichlich präsentiert bekommen. Es sieht dort jedoch nicht überall so aus. Warum die Angst vor der AfD-Reise?

Die syrischen Bischöfe haben schon lange darauf hingewiesen,

dass der Westen für einen Bruchteil des Aufwandes in Syrien vor Ort helfen könnte.

Erzbischof Jeanbart: „Sie helfen uns nicht, wenn sie Flüchtlinge in ihrem Land aufnehmen. Sie zerstören uns! Sie zerstören die Kirche und auch die Städte und das Land. Die Christen sind wichtige Elemente der Gesellschaft, positiv und wie das Salz im Essen oder Sauerteig für gutes Brot."

Dass ausgerechnet die AfD diesen wichtigen Punkt wieder in die Diskussion bringt, ist ein Armutszeugnis - wenn nicht mehr - für unsere Bundesregierung und die sie tragenden Kräfte.

re tias

"Übliche AFD hetze haben sie Beweise ,dass sie nur im hübschen goldenen Sessel waren ?"

Umgekehrt: Haben Sie Beweise, dass die Herren von der AfD die "Lage vor Ort" anders als per Regierungssprecher kennengelernt haben?

Sowas hat nämlich nicht mal die AfD selbst für sich reklamiert ...

Bei einigen AfD Anhängern ist ein nach Syrien

gezogener Deutscher, der dort unter anderem davon berichtete, dass nicht alles in Schutt und Asche liegt, sehr beliebt. Sie deuten dies als Zeichen eines befriedeten Syriens. Wer sich dann aber die aktuelleren Videos dieses Herrn ansieht, der muss feststellen, dass er die im Artikel benannten Beschüsse auf Wohngebiete in Damaskus auch festgehalten und mit einem Unwohlsein kommentiert hat. Sicher ist Syrien wohl leider noch lange nicht. Nicht einmal Damaskus.

18:25 von Tim1976

"Die Vehemenz der Kritik...
... an der Reise zeigt mir, dass es den Medien und Politikern der etablierten Parteien äußerst unangenehm ist, dass sich Politiker der AfD ein eigenes Bild der Situation vor Ort gemacht haben. Sicherlich handelt es sich nicht um ein vollständiges Bild vor Ort, dazu hat die Zeit sicherlich nicht gereicht. Es sollte also weitere Reisen und Besuche geben, was ich sehr begrüßen würde. Gerne sollten alle Parteien daran teilnehmen und berichten. Die AfD hat hier lediglich gezeigt, dass es möglich ist, sich ein Bild vor Ort zu machen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Das kann ich nur als einen guten Anfang bezeichnen!"
Ja, eine Politik am Auswärtigen Amt vorbei!
Soll jetzt jede Bundestagsfraktion seine eigene Außenpolitik betreiben. Da bin dann aber gespannt auf Ihre Kommentare, wenn sich die Fraktion der Linken 'ein Bild vor Ort' macht.

um 18:14 von fathaland slim

>>"...Was allerdings ein Geschmäckle hat, ist, daß die "gewählten Volksvertreter" dort mit dem Anspruch auftreten, Gegenaußenpolitik zu betreiben. Das ist nicht die Aufgabe der Opposition in einer parlamentarischen Demokratie..."<<

"Gegenaussenpolitik", das Wort muss man sich sicherlich mal auf der Zunge zergehen lassen?

Die AfD offenbart ihre herzliche Zuneigung zu Putin

und empfiehlt sich ihrer Wählerschaft unter den Russlanddeutschen. Das - und nur das - steckte offenbar hinter diesem mehr als fragwürdigem Besuch. Sie hofiert die Verbündeten Putins, egal wie blutig diese agieren. Das Assad-Regime kann überdies mit diesem Besuch einer machtlosen Splitterpartei sowieso keinen Nutzen ziehen. Das Pokerspiel ist also offensichtlich: die AfD empfiehlt sich Wladimir Putin, hofft insgeheim vielleicht auch weiterhin auf aktive Unterstützung via RT-deutsch für ihrer russisch-stämmige Wählerschaft hier in Deutschland.
.

@18:25 von Tim1976: eingeschränktes Bild

"Die Vehemenz der Kritik...

... an der Reise zeigt mir, dass es den Medien und Politikern der etablierten Parteien äußerst unangenehm ist, dass sich Politiker der AfD ein eigenes Bild der Situation vor Ort gemacht haben."

Das Bild, das sich die AfD-Politiker vor Ort gemacht haben, möchte ich als Ex-Hamburger Bürger mal wie folgt vergleichen.

Sie fliegen mit dem Flugzeug nach Hamburg. Werden mit dem Shuttle-Service ins Hotel Atlantic (oder Vier Jahreszeiten) gefahren. Treffen sich dann mit Dirk Nockemann, Senator a.D. (AfD) zu einem Gedankenaustausch, machen noch einen Spaziergang um die Binnenalster, gehen dann einen Happen essen z.B. im "Se7en Oceans" oder im "Beisser Steak & Grill Im Alsterhaus". Nach ruhiger Nacht und üppigem Frühstück reisen Sie nach Hause und stellen sich dort dann vor die Kamera, um zu fragen, warum sich die Menschen in Hamburg Billstedt beklagen. In Hamburg könnne man super leben. Sie hätten das persönlich überprüft.

18:25 von Tim1976

Da bin ich ganz ihrer Meinung. Auch ich möchte nicht einseitig informiert werden. Die AFD macht genau das, was ich von ihr erwarte, nähmlich Oppositonsarbeit.

Ist eine US-Abgeordnete der Demokraten für Sie naiv?

@16:22 von Autograf

Bei CNN: ‘Tulsi Gabbard tells the truth about Syria’

Sie sprach mit Flüchtlingen vor Ort. Ihre Meinung: Es gibt keinen Unterschied zwischen 'moderaten Rebellen' und al-Qaida (al-Nusra) oder ISIS.

Fragen von Flüchtlingen: "Warum helfen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten Al-Qaida und anderen Terrorgruppen bei deren Versuch, Syrien zu übernehmen?"

Gegenüber CNN betonte sie: "Wenn wir beteuern, uns wirklich um das syrische Volk und um deren Leiden zu kümmern, dann müssen wir dazu in der Lage sein, uns mit jedem zu treffen, mit dem es nötig ist, um eine Möglichkeit zu schaffen, den Frieden zu erreichen"

18:22 von fathaland slim

16:49, ex_Bayerndödel

>>Wieso kommen nur Menschen zu Wort, die
auf der Seite der Terroristen stehen? Warum nicht auch Menschen, die in die befreiten Gebiete zurückkehren? Was will uns also der Bericht sagen?<<

Es gibt in Syrien keine befreiten Gebiete. Entweder es herrschen Islamisten oder die von Assad Senior installierte Geheimdienstpolykratie. Die hoffnungsvollen Ansätze eines demokratischen Widerstandes wurden zermalmt. Sie passten keiner der dort agierenden Parteien in den Kram.

Die von den Kurden noch gehaltenen nördlichen Territorien werden wohl auch bald dank Erdogan "befreit" sein.
///
*
*
Solange der demokratische Widerstand die Hauptstadt zur Befreiung beschießen darf, war die AfD also definitiv nicht in einem Teil eines sicheren Landes?
*
Die Wiederständler sind also alles nur noch Islamisten?
*

Whataboutism

Natürlich dürfen sie nach Syrien reisen. Es wird hier lediglich kritisiert das sie es tun. Im Gegensatz zu Ihren Kommentar sogar mit Argumenten und inhaltlich.
Das Waffengeschäfte mit despotischen Regimen gemacht werden sollte natürlich auch kritisiert werden. Wurde es hier auch bereits.
Auf jeden Fall sollte jedoch nicht ein kritischer Artikel angegriffen werden, ohne inhaltliche Gegenargumente, nur mit dem Verweis darauf, dass ja auch andere Dreck am Stecken haben. Das ist Whataboutism.

Die AfD-Reise hat gezeigt ...

... Reisen nach Syrien sind mit Linienmaschinen gefahrlos möglich. Es gibt Unterkunft und Verpflegung für jeden der das bezahlen kann.

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Selbstverständlich wurde Damaskus..

von den sogenannten Rebellen aus Ost-Ghouta wiederholt bombardiert!

Das dieser "regimekritische Aktivist" aus Azas das völlig anders sieht, ist zwar nachvollziehbar, stimmt aber trotzdem nicht!

Was zu bedenken ist!

SanVito

"Es ist doch zu komisch: mit dem despotischen Regime Saudi-Arabien und anderen macht Deutschland große Waffengeschäfte, die Kanzlerin reist dorthin - und gewählte AfD-Politiker dürfen nicht nach Syrien reisen? In welch einem Land leben wir??"

Die Eliten in unserem Land lassen halt kaum eine Gelegenheit aus für die AFD und ihre Politik zu werben.

Gegenaußenpolitik

Wenn Außenpolitik der Regierung sehr einseitig ist, darf die Opposition grundsätzlich dann nicht andere Länder bereisen und mit Regierungsvertretern sprechen, oder gilt die Einschränkung nur für die AfD?

18:45, eine_anmerkung

>>"Gegenaussenpolitik", das Wort muss man sich sicherlich mal auf der Zunge zergehen lassen?<<

Sie verstehen das Wort nicht?

Eigentlich ganz einfach.

Angela Merkel hat übrigens auch schon mal Gegenaußenpolitik betrieben, damals, 2002, zu Wahlkampfzwecken.

Sie erinnern sich, wie sie zu George Bush nach Washington flog? Um ihm ihre Unterstützung bei seiner Irakkriegsentscheidung zuzusichern und sich damit gegen Gerhard Schröder, den Bundeskanzler, zu positionieren?

Auch das war ganz, ganz schlechter Stil.

19:07, Theodortugendreich

>>Die AfD-Reise hat gezeigt ...
... Reisen nach Syrien sind mit Linienmaschinen gefahrlos möglich. Es gibt Unterkunft und Verpflegung für jeden der das bezahlen kann.<<

Na, dann versuchen Sie's doch einfach mal.

Aber nicht wundern, wenn man Sie gar nicht erst in den Flieger lässt.

So einfach kommt man als deutscher Staatsbürger nämlich nicht nach Syrien rein.

18:41, krittkritt

>>Dass ausgerechnet die AfD diesen wichtigen Punkt wieder in die Diskussion bringt, ist ein Armutszeugnis - wenn nicht mehr - für unsere Bundesregierung und die sie tragenden Kräfte.<<

Kann es wirklich sein, daß Ihnen gar nicht klar ist, daß Ihre weltpolitischen Vorstellungen sich zu 100% mit denen der AfD decken?

Frau Merkel hat im Irakkonflikt auch "Gegenaußenpolitik" gemacht

@18:14 von fathaland slim

Indem sie nach Schröders "Nein" bekanntlich zu Bush pilgerte und ihre Bereitschaft zur (vom GG mindestens damals fragwürdigen) Mitwirkung am Kriegsgeschehen signalisierte.
In Deutschland ist das auch nicht verboten.
Die USA haben da offensichtlich noch so eine uralt-Vorschrift, die sie jetzt bei Trump wieder aus der Schublade holten.

Ich finde es sehr schade, dass sich die Regierung so massiv auf offenkundig islamistische Kräfte verlässt, und z.B. den Offenen Brief syrischer Bischöfe zur Aufhebung der Sanktionen ignoriert hat.

Mittlerweile liegt sogar eine Studie der UNO vor, in der die verheerenden Auswirkungen auf Krankenversorgung, Nahrungsmittel, kompletter Infrastruktur bestätigt wird, die schon Bischöfe beklagten.

fathaland slim

"Es gibt in Syrien keine befreiten Gebiete. Entweder es herrschen Islamisten oder die von Assad Senior installierte Geheimdienstpolykratie."
Woher wollen Sie wissen, dass viele Menschen die unter der Kontrolle der Regierungstruppen befindlichen Regionen diese nicht als befreite Gebiete empfinden? Die Sicherheit ist dort für die Menschen um ein vielfaches höher und das zählt. Die Zahlen der Menschen, die diese Gebiete aufsuchen, belegen dies übrigens auch.

gezündelt

Erst hat der Westen kräftig in Syrien gezündelt. Jetzt spielt er auf "menschlich". Die Kritik an der AfD überzeugt deshalb nicht.

@18:41 von krittkritt

Die syrischen Bischöfe haben schon lange darauf hingewiesen, dass der Westen für einen Bruchteil des Aufwandes in Syrien vor Ort helfen könnte.

Den westlichen Regierungen, gleich ob in den USA oder in der EU, sind Christen doch längst völlig gleichgültig, selbst wenn ihre Parteien ein fettes "C" im Namen tragen. Schauen Sie sich in Europa oder den USA um - sieht das aus wie ein christlich geprägtes Land? Prägt christliches Gedankengut noch unsere Gesetze?

Im Westen ist längst Geld zum einzig wahren Gott erhoben worden.

@ von eine_anmerkung Satire oder ernst?

Zitat: "In Damaskus hat beispielsweise vor Monaten eine große Weltausstellung unter großem internationalem Andrang stattgefunden. Es sollte eine Art Auftaktveranstaltung werden. Wurde darüber in den deutschen Medien berichtet?"

Ja, es wurde berichtet. Sonst wüßten Sie es ja auch nicht. Allerdings hat es mich etwas Mühe gekostet, überhaupt eine Seite zu finden, die über die angebliche "Weltausstellung" in Damaskus berichtete: Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten, ansonsten Fehlanzeige. Daher gehe ich mal davon aus, daß Sie diese Quelle meinen. Die "DWN" sind ungefähr so seriös, wie die Behauptung , die Erde sei eine Scheibe, wie man nach weiterer Suche schnell feststellen kann.

Ist das wirklich Ihr ernst, was Sie da schreiben und daß Sie "DWN" für eine seriöse Quelle halten? Dann käme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus.

Ich hoffe, daß es nur der Versuch einer Satire war. Dann könnte ich mit dem Kopfschütteln aufhören.

re barbarossa2

" 18:25 von Tim1976

Da bin ich ganz ihrer Meinung. Auch ich möchte nicht einseitig informiert werden. Die AFD macht genau das, was ich von ihr erwarte, nähmlich Oppositonsarbeit."

Könnten Sie denn mal kurz beschreiben, welche besseren Informationen als bisher Sie durch die Reise von AfD Abgeordneten gewonnen haben?

Ich konnte selbst bei der AfD nichts finden was über: Sie waren da und haben Regierungsvertreter getroffen, hinausgeht.

"Diese Flüchtlinge leben nicht in Deutschland,

wil es ihnen dort so gut gefällt, sondern weil sie vor den Verbrechen des Regimes geflohen sind. Erst wenn Assad nicht mehr im Amt ist, werden sie zurückkommen."

So so... also seit 1971 herrschen die Assad´s aber erst 2015 flüchteten sie Syrer aus ihrem Land? Sehr seltsam.

Liebe TS, selbst die Christen in Syrien sagen etwas anderes als das was hier in dem Artikel versucht wird darzustellen. Auch bei Aleppo handelte es sich nur um den östlichen Stadtteil und man hätte vermuten können, es geht um ganz Aleppo, naja erst waren das ja auch Rebellen und Aufständige und zum Schluss Terroristen...

Ich würde mir wünschen, es würde einen ähnlichen Aufschrei der Medien geben, wenn Merkel uns co. nach Saudi Arabien reisen.

Etwas mehr objektivität wäre wünschenswert, auch wenn die ÖR in der Schweiz gerade gewonnen haben.

21:30, Hajü

>>fathaland slim
"Es gibt in Syrien keine befreiten Gebiete. Entweder es herrschen Islamisten oder die von Assad Senior installierte Geheimdienstpolykratie."

Woher wollen Sie wissen, dass viele Menschen die unter der Kontrolle der Regierungstruppen befindlichen Regionen diese nicht als befreite Gebiete empfinden?<<

Ein Anhänger Assads empfindet die von seinen Geheimdiensten kontrollierten Gebiete als befreit, ein Anhänger der Dschihadisten die Dschihadistengebiete, ein Kurde die kurdisch kontrollierten Gebiete.

Die Diskussion ist müßig.

Jemand, der weder mit Assad noch mit den Dschihadisten klarkommt, der ist in Syrien heimatlos und fühlt sich nirgendwo befreit.

Und das sind sehr, sehr viele.

@Frank von Bröckel 21:01

Es ist aber genauso zu bedenken, dass die syrische Armee seit Jahren ihre eigene Bevölkerung in Ost Ghouta in Schutt und Asche bombadiert. Bombadiert haben die Rebellen gar nichts, denn Flugzeuge besitzen die gar nicht, also bleiben Sie bitte mal bei der Wahrheit.

fathaland slim vs. krittkritt

">>Dass ausgerechnet die AfD diesen wichtigen Punkt wieder in die Diskussion bringt, ist ein Armutszeugnis - wenn nicht mehr - für unsere Bundesregierung und die sie tragenden Kräfte.<<"

"Kann es wirklich sein, daß Ihnen gar nicht klar ist, daß Ihre weltpolitischen Vorstellungen sich zu 100% mit denen der AfD decken?"

Ich kenne die politischen Überzeugungen von Krittkritt nicht. Dass sich seine weltpolitischen Vorstellungen zu 100% mit denen der AFD decken mag ich nicht ausschließen, sind aus dem was er sagt aber nicht erkennbar. Also bitte: Weniger spekulieren, mehr argumentieren.

Wenigstens kann man der AFD nicht nachsagen...

... daran beteiligt gewesen zu sein, als man Terroristen über Waffenlieferungen nach Saudi Arabien, quasi durch die Hintertüre beliefert hat.
Und man aggiert mit militärischem Gerät in Syiren ohne Mandat.
Die Deutsche Regierung ist maßgeblich an dem Elend in Syrien beteiligt, die AFD gehört nicht dazu.

Die AfD tut immerhin etwas

Was will man der AfD denn vorwerfen? Dass sie in einen Krisenherd reist und sich dort informiert? Die Mitbewerber können sich ja ein Bild dieser Reise machen und selber dorthin fahren. Wenn sie es noch besser machen, dann ist es ja wunderbar. Soll die Bundesregierung eine nützlichere Reise nach Syrien organisieren oder jemand aus anderen Parteien.

Der Krieg in Syrien muss aufhören, arme sterbende Menschen. Die Flüchtlingszahlen nach Deutschland müssen dauerhaft begrenzt werden, das sind alles wichtige Fragen.

Mich stört ständiges Bashing, gleich was die AfD tut oder sagt. Die AfD hat Schwächen, die kann man kritisieren. Aber warum dieses reflexartige "Das muss ja schlecht sein, das ist ja die AfD........". Das nützt letztlich niemandem.

Ich wünsche mir, dass endlich der Wettstreit um den größten Nutzen und die beste Qualität des politischen Handelns beginnt. Wer die AfD inhaltlich stellen kann, wie aus SPD und anderen gesagt wird, soll es tun. Aber bitte nicht dieses ständige "Buh"

Alle gegen die AFD

Seit die AFD bei der Bundestagswahl so gut angeschnitten hat, vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von anderen Parteien, deren Anhänger oder den Qualitätsmedien gehetzt wird. Und dann wird noch der Verfassungsschutz auf sie gehetzt. Das nenn ich mal gelebte Demokratie.

Es geht hier um die Wahl zwischen 2 Übeln!

Und da ist mir eine säkulare Regierung unter Assad die in der Lage ist für einigermaßen stabile Verhältnisse zu sorgen tausend mal lieber als islamistische Rebellen die sich teilweise noch gegenseitig bekämpfen. Maximalfoderungen helfen nicht weiter um einer friedlichen Lösung näher zu kommen es wäre die Aufgabe der Bundesregierung mit Assad in Verhandlungen zu treten. Es ist gut das die AFD-Abgeordneten auf die Versäuminisse der Regierung auf diese weise hinweisen konnte. Ziel könnte sein halbwegs freie Wahlen unter UN-Aufsicht nach einer Übergangsregelung. Ein Rücktritt Assads davor oder danach könnte folgen. Hier ist Diplomatie gefragt und ein Frieden ist in unserem Interesse so wie im Interesse der Menschen in Syrien und den Syrern hier, die eine Amnestie erhalten um künftig wieder mit über das Schicksal ihres Landes entscheiden zu können.

21:17, krittkritt

>>Ich finde es sehr schade, dass sich die Regierung so massiv auf offenkundig islamistische Kräfte verlässt, und z.B. den Offenen Brief syrischer Bischöfe zur Aufhebung der Sanktionen ignoriert hat.<<

Welche Regierung stützt sich auf islamistische Kräfte?

>>Mittlerweile liegt sogar eine Studie der UNO vor, in der die verheerenden Auswirkungen auf Krankenversorgung, Nahrungsmittel, kompletter Infrastruktur bestätigt wird, die schon Bischöfe beklagten.<<

Es herrscht seit sechs Jahren Krieg. Hunderttausende Menschen sind tot, noch mehr verstümmelt und traumatisiert, Millionen sind auf der Flucht innerhalb und außerhalb des Landes.

Daß dieser Zustand katastrophale Auswirkungen auf die Krankenhäuser, selbst auf die nicht bombardierten, die Infrastruktur und die Versorgung mit Lebensmitteln hat, ist unmittelbar einsichtig. Um das zu erkennen, brauche ich keine Studie der UN.

um 22:02 von Anderes1961 @

um 22:02 von Anderes1961
@ von eine_anmerkung Satire oder ernst?
Zitat: "In Damaskus hat beispielsweise vor Monaten eine große Weltausstellung unter großem internationalem Andrang stattgefunden. Es sollte eine Art Auftaktveranstaltung werden. Wurde darüber in den deutschen Medien berichtet?"

Allerdings hat es mich etwas Mühe gekostet, überhaupt eine Seite zu finden, die über die angebliche "Weltausstellung" in Damaskus berichtete: Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten, ansonsten Fehlanzeige. Daher gehe ich mal davon aus, daß Sie diese Quelle meinen. Die "DWN" sind ungefähr so seriös, wie die Behauptung , die Erde sei eine Scheibe, wie man nach weiterer Suche schnell feststellen kann.

Gab keine "Weltausstellung" in Damaskus , nur eine internationale Messe,Firmen aus 43 Ländern vor Ort - sogar eine aus Deutschland.
Quelle: heise.de,
N-TV hatte auch einen Mini-Beitrag

Weil "DWN" darüber schrieb,glauben Sie,dass es sie nicht gab?
Gibt selbst Videos davon,inkl. der Rede von Assad.

@Anderes1961

"Am 10. März 2018 um 22:02 von Anderes1961

@ von eine_anmerkung Satire oder ernst?"

.

Man könnte ja auch mal bei Sana vorbeischauen. Die sollten wissen was im Land los ist.
https://sana.sy/en/?p=130022

@ fathaland slim (10. März 2018 um 21:12)

So einfach kommt man als deutscher Staatsbürger nämlich nicht nach Syrien rein.

Richtig, weil schon der Kauf eines Tickets bei 'Syrian Air' wegen der Sanktionen ein Vergehen darstellt (die Benutzung erst recht). Und außer 'Syrian Air' und russ. Linien fliegt niemand mehr Syrien an.

@ 18:57 von krittkritt

Ich habe Ms Gabbard keine Naivität vorgeworfen - nach Ihren Ausführungen hat sie nicht Assads Propoganda, was für ein toller Landesvater er doch ist, unterstützt, sondern hat deutlich gemacht, dass die meisten Alternativen auch nicht doll sind. Da spricht nichts gegen. Nur was ist Frieden? Der Frieden, den Assad will, oder der Frieden, den alle Menschen wollen? Gerechtigkeit und grundlegende Freiheiten. Dem steht Assad genauso im Weg wie viele seiner Gegner. Syrien hat die Wahl zwischen Pest und Cholera. Da sollte man sich hüten, die Wahl für die Betroffenen zu treffen. Sondern dem Volk die gleichen Bedingungen wünschen, in denen wir uns seit Jahrzehnten sonnen, ohne unsere Bevorzugung überhaupt wirklich wahrzunehmen.

um 21:48 von riewekooche

Zitat:
"Den westlichen Regierungen, gleich ob in den USA oder in der EU, sind Christen doch längst völlig gleichgültig, selbst wenn ihre Parteien ein fettes "C" im Namen tragen. Schauen Sie sich in Europa oder den USA um - sieht das aus wie ein christlich geprägtes Land? Prägt christliches Gedankengut noch unsere Gesetze?

Im Westen ist längst Geld zum einzig wahren Gott erhoben worden."

Ihrem Beitrag kann man nur zustimmen, die Christen werden wieder einmal verraten.

22:20 von fathaland slim

21:30, Hajü

>>fathaland slim
"Es gibt in Syrien keine befreiten Gebiete. Entweder es herrschen Islamisten oder die von Assad Senior installierte Geheimdienstpolykratie."

Woher wollen Sie wissen, dass viele Menschen die unter der Kontrolle der Regierungstruppen befindlichen Regionen diese nicht als befreite Gebiete empfinden?<<

Ein Anhänger Assads empfindet die von seinen Geheimdiensten kontrollierten Gebiete als befreit, ein Anhänger der Dschihadisten die Dschihadistengebiete, ein Kurde die kurdisch kontrollierten Gebiete.

Die Diskussion ist müßig.

Jemand, der weder mit Assad noch mit den Dschihadisten klarkommt, der ist in Syrien heimatlos und fühlt sich nirgendwo befreit.

Und das sind sehr, sehr viele.
///
*
*
Die nach Idlip in eine der Hochburgen der "bewaffneten Opposition" Geflohenen, die können sich aber doch als befreit vorkommen?

Möchtegern Politiker

Es bleibt völlig unklar, was die AFD an neuen Informationen aus Syrien mitgebracht hat. Man hat ja nur mit den Vertretern des Militär-Regimes gesprochen. Können sich die AFD-Leute wirklich nicht vorstellen, dass sie da nur eine einseitige System-Propaganda erzählt bekommen? Unglaublich.

@21:15 von fathaland slim

Wie kommen Sie darauf?
Ich hatte Sympathien für die Grünen, bis die spätestens im Jugoslawienkrieg sich zu Bellizisten wandelten, und auf dem Maidan sogar Sympathien für Rechtsradikale erkennen ließen. Ausnahme: Sven Giegold im EU-Parlament

Und genau da wäre ich mir bei der AfD nicht sicher, ob sie nicht als populistische FDP noch eine entsprechende Wende hinlegen.

Goldman&Sachs ist ja schon vertreten.

Was sowohl die Ukraine als auch Syrien betrifft, hat im Bundestag meist die Linke die in meinen Augen wichtigen Fragen gestellt. Z.B. die, wohin unsere Steuergelder in Syrien fließen.

Und die Antworten, die ich schriftlich vorliegen habe, zeigen, dass es entweder nicht komplett überprüfbar ist, oder dass es den Islamisten zuzuordnende Kreise/Organisationen sind.

Deshalb finde ich es traurig, dass sich selbst als "demokratisch" einordnende Politiker nicht auf die Idee kamen, wie Tulsi Gabbard von den Demokraten, einfach mal selbst hinzufahren...

22:21, Hajü

>>fathaland slim vs. krittkritt
">>Dass ausgerechnet die AfD diesen wichtigen Punkt wieder in die Diskussion bringt, ist ein Armutszeugnis - wenn nicht mehr - für unsere Bundesregierung und die sie tragenden Kräfte.<<"

"Kann es wirklich sein, daß Ihnen gar nicht klar ist, daß Ihre weltpolitischen Vorstellungen sich zu 100% mit denen der AfD decken?"

Ich kenne die politischen Überzeugungen von Krittkritt nicht. Dass sich seine weltpolitischen Vorstellungen zu 100% mit denen der AFD decken mag ich nicht ausschließen, sind aus dem was er sagt aber nicht erkennbar. Also bitte: Weniger spekulieren, mehr argumentieren.<<

Der Mitforist "krittkritt" kommentiert hier oft und viel.

Da braucht man nicht zu spekulieren, man kennt sich.

Alles, was er hier im Thread geschrieben hat, deckt sich zu 100% mit den Positionen der AfD, das können Sie nicht ernsthaft abstreiten.

Auch meine Positionen sind regelmäßig lesenden und/oder schreibenden Mitforisten bestens bekannt.

Sie sind neu hier?

21.40 Uhr Paul Puma

Mich überzeugt die Kritik an der AfD auch nicht. Wenn schwerwiegende Dinge vorliegen und beweisbar sind, dann würden diese auch ausgebreitet. Tatsächlich werden aber AfD-Leute auch heute bereits deswegen kritisiert, weil sie eben AfD sind. Das kapiere ich nicht.

Es werden sinnlose Reisen verschiedener Politiker gemacht, wenn man einmal die Jahre Revue passieren lässt. Was nun ausgerechnet an dieser Nahostreise der Alternative für Deutschland schlecht ist / schlecht sein soll, ist in der Tat ein Geheimnis.

MfG
Wahrheit2011

Bombnen auf das eigene Volk

@ krittkritt
Mittlerweile liegt sogar eine Studie der UNO vor, in der die verheerenden Auswirkungen auf Krankenversorgung, Nahrungsmittel, kompletter Infrastruktur bestätigt wird, die schon Bischöfe beklagten.

Es liegt aber auch eine Studie der UN vor, wonach die syrische und die russische Luftwaffe zunächst die Krankenhäuser in Ost-Ghouta zerstört haben, bevor es weiter zu den Wohnblocks ging, dass die Region seit Jahren von Nahrung, Wasser, Strom und medizinischer Versorgung abgeschnitten ist. Man stelle sich das vor, der Staat hungert eine ganze Region aus.

Das sind die wirklichen Ursachen der verheerenden Zustände. Das Regime bombardiert seine eigene Bevölkerung. Das sagen übrigens auch die Bischöfe. Es wäre aber gut, die selektive Wahrnehmung mal abzulegen.

22:30, calyx

>>Es geht hier um die Wahl zwischen 2 Übeln!
Und da ist mir eine säkulare Regierung unter Assad die in der Lage ist für einigermaßen stabile Verhältnisse zu sorgen tausend mal lieber als islamistische Rebellen die sich teilweise noch gegenseitig bekämpfen.<<

So wie der säkulare, Assad unterstützende Großmufti, der schon mit Terroranschlägen in Deutschland gedroht hat...

Eine Regierung unter Assad wäre in dem Augenblick weg vom Fenster, in dem die Russen und die Iraner das Land verließen. Er ist eine machtlose Marionette.

Ich möchte es einmal klarstellen

Jede Partei die nach Syrien reist um sich dort vor Ort ein Bild von der Lage zu machen um Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung einzuleiten muss doch willkommen sein. Das können CDU,SPD,Grüne,Linke und auch AfD Leute sein.Es geht um die Menschen die von einem schon 7 jährigen Krieg der endlich ein Ende nehmen muss.

Humanitäre Katastrophe

Es gibt bei der UNO Belege dafür, dass die Krankenhäuser in Ost-Ghouta absichtlich und gezielt angegriffen wurden. Das ist ein klarer Verstoß gegen das internationale Völkerrecht. Nach diesem Krieg muss die militärische und politische Führung dafür vor Gericht.

um 22:33 von fathaland

um 22:33 von fathaland slim:
"
Es herrscht seit sechs Jahren Krieg. Hunderttausende Menschen sind tot, noch mehr verstümmelt und traumatisiert, Millionen sind auf der Flucht innerhalb und außerhalb des Landes.

Daß dieser Zustand katastrophale Auswirkungen auf die Krankenhäuser, selbst auf die nicht bombardierten, die Infrastruktur und die Versorgung mit Lebensmitteln hat, ist unmittelbar einsichtig. Um das zu erkennen, brauche ich keine Studie der UN.
"

Vielleicht waren Sie zu aufgebracht um den Inhalt zu verstehen,den krittkritt um 21:17 verdeutlichte:

1.
Bischöfe beklagten schon vorher die Sanktionen,die Syrien noch zusätzlich zu dem Krieg zusetzen & eben nicht hilfreich sind.

2.
Die UN führte eine Studie durch - Ergebnis:
Die Sanktionen verschlimmern das Leid der syrischen Bevölkerung - die Lebensmittelversorgung sowie die medizinische Versorgung könnten in Syrien deutlich besser sein,wenn es eben KEINE Sanktionen gäbe.
-> die Studie besagt selbiges wie die Bischöfe schon zuvor

Wirkung der Sanktionen, Studie der UN.

@22:33 von fathaland slim

Sie nehmen die Studie nicht zur Kenntnis:
"NGOs werde aufgrund der EU-Sanktionen verwehrt, Bankkonten zu eröffnen. Fahrzeuge dürften aufgrund des Öl-Embargos im Land nicht betankt werden, lokale Mitarbeiter können sich aufgrund der Sanktionen gegen die syrische Mobilfunk-Industrie keine Sim-Karten kaufen. Unternehmen wie Microsoft verweigerten aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen den Verkauf von Office-Software an in Syrien tätige NGOs, PayPal verwehre die Weiterleitung von Spenden. Hilfsorganisationen könnten ihre lokalen Mitarbeiter aufgrund der Sanktionen gegenüber syrischen Banken nur über Umwege bezahlen...."

Ich habe mit den Angaben der Bischöfe eine E-Pedition eingereicht. Die wird bisher blockiert mit dem Argument, dass ich - damit die Bischöfe vor Ort - von falschen Voraussetzungen ausgehe!

Die zugesandten Angaben lassen erkennen, dass sich die Bundesregierung ausschließlich auf den Islamisten nahestehende Informationen verlässt, wie die SOHR.

@ Australitis

Die Deutsche Regierung ist maßgeblich an dem Elend in Syrien beteiligt, die AFD gehört nicht dazu.

Meinen Sie, dass die AFD nicht zur Regierung, oder nicht zum Elend gehört? Oder nicht zu beidem?

22:02 von Anderes1961 / @eine_anmerkung , 18:41

«In Damaskus hat beispielsweise vor Monaten eine große Weltausstellung unter großem internationalem Andrang stattgefunden.»

«Ich hoffe, daß es nur der Versuch einer Satire war. Dann könnte ich mit dem Kopfschütteln aufhören.»

Nein, das war definitiv kein Satire-Versuch.
Diese Aussage wird seit vielen Wochen immer wieder nahezu wortgleich von dem von Ihnen zitierten Foristen vorgebracht. Die Finger zweier Hände reichen nicht aus, um zu zählen, wie oft alleine ich diese Passage seiner Beiträge schon gelesen habe.

Des öfteren kombiniert mit dem Hinweis, diese erfolgreiche "Weltausstellung" sei der Grund dafür, dass RUS & GB syrische Flüchtlinge seit geraumer Zeit wieder in die Heimat zurückführen würden.

Die "Weltausstellung 2017" in Damaskus ist nichts anderes als die erstmalige Wiederaufnahme der nationalen syrischen Industrie- und Handelsmesse, die seit Kriegsbeginn ausgesetzt war.

Vergleichbar mit der "Leipziger Messe" in der ehemaligen DDR.

Tricksen, tarnen, täuschen …

22:35, laurisch._karsten

>>Man könnte ja auch mal bei Sana vorbeischauen. Die sollten wissen was im Land los ist.
https://sana.sy/en/?p=130022<<

Wenn man die Darstellung der syrischen Regierung lesen will, dann ist man bei Sana an der richtigen Adresse. Es handelt sich um das offizielle Propagandaportal des Regimes.

Ost-Ghuota und die AFD

Eine schöne Geschichte, über die uns die TS hier informiert: Es gibt Syrier in Ost-Ghouta, die wissen, was AFD-Politiker sind. Diese Syrier sehen Berichte in Deutschland über die AFD-Reise in Syrien (Die haben ja noch eine tolle Fernseh- oder Internetverbindung in Ost-Ghouta!) und rufen daraufhin beim ARD-Studio in Kairo an (Telefonieren funktioniert auch noch gut aus Ost-Ghouta?).

"Die Menschen in den

"Die Menschen in den Rebellengebieten" sind in Syrien eine Minderheit. Wenn man wissen will, wie die Syrer vielleicht mehrheitlich denken, dann muss man nach Syrien reisen und dort belastbare Informationen zusammentragen. Genau dies wäre die Aufgabe auch der bundesdeutschen Medien, die sie jedoch nicht wahrnehmen.

Mich stört vor allem die

Mich stört vor allem die Motivation, aus der heraus die afd diese Reise unternimmt.
Sie macht es natürlich nicht, um sich ein objektives Bild von der Lage vor Ort zu machen.
Sie macht es aufgrund der medialen Aufmerksamkeit, und um bei ihrem eigenen Klientel die Hoffnung auf umfassende Abschiebungen zu schüren.
Für eine objektive Betrachtung reicht eine Aufwartung beim diktatorischem Regime nicht aus.
Die Beweggründe der afd kann ich einfach nur als niederträchtig bezeichnen.
Ganz abgesehen davon, dass sie die Außenpolitik der Regierung unterminiert.
Ich habe hier das Argument gelesen, dass sie als Parlamentarier das Recht dazu hätten, Außenpolitik nach eigenem Gusto zu betreiben. Dem ist aber nicht so! Für die Außenpolitik ist die Regierung verantwortlich, und sie sind NICHT Teil einer Regierung. Hätte die Mehrheit der dt. Bevölkerung dies gewollt, hätte sie 50 statt 12,6%. Hat sie aber nicht. Zum Glück.

@um 22:30 von calyx

Ich teile Ihre Meinung größtenteils, nur den Anfang nicht, was Ihnen den lieb ist, den hier geht es um Syrien und dessen Volk, was anderen lieb ist sollte keine Rolle spielen dürfen. Genau deswegen, was anderen den lieber ist, ausser dem syrischem Volk, mag das Chaos größer gemacht haben?

"Nicht gedacht, dass sie so naiv sind"

Nein, ich bin nicht so naiv. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages übrigens auch nicht. Aber diktatorische Regime und legitime Präsidenten auseinanderzuhalten fällt wohl heute schwer im Wettlauf der Interessen…

Dass die AFD alles tut um

Dass die AFD alles tut um Flüchtlinge wieder aus unserem Land zu bekommen sollte nicht verwundern. Dass sie solche Leute auch gerne in angeblich sichere Kriegsgebiete loswerden würde auch nicht

22:09 von karwandler

re barbarossa2

" 18:25 von Tim1976

Da bin ich ganz ihrer Meinung. Auch ich möchte nicht einseitig informiert werden. Die AFD macht genau das, was ich von ihr erwarte, nähmlich Oppositonsarbeit."

Könnten Sie denn mal kurz beschreiben, welche besseren Informationen als bisher Sie durch die Reise von AfD Abgeordneten gewonnen haben?

Ich konnte selbst bei der AfD nichts finden was über: Sie waren da und haben Regierungsvertreter getroffen, hinausgeht
////
*
*
Da hatte doch sogar Herr Gabriel in Israel Probleme, mit den Regierungsvertretern.
*
Und der hat seine Reise nicht selbst bezahlt.

@ 22:02 von Anderes1961

<< Ist das wirklich Ihr ernst, was Sie da schreiben und daß Sie "DWN" für eine seriöse Quelle halten? Dann käme ich aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. >>
///

Jeder Mensch, jede Redaktion, jedes Land hat eine Sicht der Dinge, die sich von anderen Menschen, anderen Redaktionen und anderen Ländern unterscheidet.

Reflexartig neigen viele dazu, nur solche Quellen als seriös zu akzeptieren, die exakt die gleiche Weltsicht vertreten wie sie selbst.

Wer nicht bereit ist die Argumente eines Andersdenkenden anzuhören, wird auch nie in einen fruchtbaren Dialog treten können.

Dies wäre aber nötig um Streit zu schlichten oder Kriege zu beenden.

re laurisch.-karsten

"Man könnte ja auch mal bei Sana vorbeischauen. Die sollten wissen was im Land los ist.
https://sana.sy/en/?p=130022"

Und was findet man da? Eine Verkaufsausstellung der heimischen Industrie.

Nix grandiose Weltausstellung als Beweis für befriedetes Syrien.

@magfrad

"Bombadiert haben die Rebellen gar nichts, denn Flugzeuge besitzen die gar nicht, also bleiben Sie bitte mal bei der Wahrheit."

Ihre Wahrheit ist eine unlogische, seit wann braucht man Flugzeuge um zu bombardieren ?

Reichen auch Raketen ?
Mörser ?
Autobomben ?
Selbstmörder ?

@16:24 von rossundreiter

"Auch die Kritik der Bundesregierung kann ich nicht nachvollziehen. Wer in regelmäßigen Abständen in Saudi-Arabien Hände schüttelt (und mehr), soll sich an dieser Stelle schön zurückhalten!"

Ja, es ist ein Kreuz mit dieser Doppelmoral. (Gilt auch für die Türkeipolitik.)

Allerdings werden die AFD-Politiker sehr genau wissen, dass Syrien keineswegs sicher ist. Deshalb war diese Reise schlichte Geldverschwendung. Aber was tut man nicht alles, um einer verblendeten Anhängerschar ein Bisschen Sand in die Augen zu streuen.

Mich entsetzt etwas anderes

Und zwar, dass man es entsetzlich findet, dass Vertreter von Staaten mit großen Differenzen immerhin noch miteinander reden.

Das Ausmaß, mit der diese Initiative von den Medien niedergeschrien wird, ist bezeichnend, und obwohl ich nicht im Traum daran denken würde, die AFD zu wählen, finde ich die Aktion gut, und bin gleichsam entrüstet, dass es ausgerechnet die AFD ist, die zur Vertreterin der vielen Menschen in Deutschland wird, die von der deutschen Syrien-Politik die Nase voll haben.

Allen überzeugten Assad-Hassern empfehle ich einmal, die pointierten, intelligenten und vor Fakten strotzenden Reden des UN-Botschafters Syriens, H.E. Al-Jaafari anzuschauen.

um 18:37 von - LLAP

... hätten Sie nur einen Satz weiter gelesen, als den von Ihnen aus meinem Beitrag zitieren Part, wäre Ihnen aufgefallen, dass Ihr Kommentar überflüssig ist: ich schrieb doch, dass das Bild sicherlich nicht vollständig ist!
um 18:54 von GeMe:
Interessantes Beispiel, das Sie da bemühen: sicherlich reicht es nicht nur einmal vor Ort gewesen zu sein, das schrieb ich auch so in meinem Kommentar!
um 18:44 von Weltbürger2015: wie Sie ja in meinem Kommentar lesen können begrüße ich es, wenn Politiker egal welcher Partei sich vor Ort ein Bild machen. In diesem Fall waren es nun mal Politiker der AfD auf privater Reise!

Ist miteinander Reden so verwerflich ?

- Das Erfolgsrezept von Hans Dietrich Genscher war reden, verhandeln und vermitteln ! Allerdings wesentlich diplomatischer und professioneller -
-meine ich.
Deutsche Aussenpolitik genoß Ansehen und hatte Gewicht in der Welt und "Genschman" wurde zu einem der beliebtesten und seriösesten Akteur deutscher, humanistischer Aussenpolitik .

Es gilt doch unter Assad-Gegnern als Konsens

...dass Aussagen der Bürger in Regierungsgebieten natürlich nicht frei sind und abgestimmt mit der Regierung, da die Betreffenden sonst in einem von Assads Geheimgefängnissen landen.

Warum gilt es eigentlich nicht als Konsens, dass Bürger unter Herrschaft der Islamisten vermutlich nicht wesentlich freier in ihren Äußerungen sein können?

Darstellung: