Kommentare

Abwarten!

Frau Giffeysagte u.a. wörtlich:"Wir müssen sagen, daß leider ein großer Teil unserer Intensivtäter, ob das im Jugend- oder Erwachsenenbereich liegt, doch aus dem arabischen Milieu kommen". Solche Äußerungen ist man eher von der AfD gewohnt, oder? Warten wir also ab, ob Frau Giffey sich als Ministerin sich weiter solche Äußerungen zutraut. Sie dürfte in Berlin mit Stegner & Co. Widerstand von anderem Kaliber erwarten, als als Bürgermeisterin von Neukölln!

karlheinzfaltermeier

"Warten wir also ab, ob Frau Giffey sich als Ministerin sich weiter solche Äußerungen zutraut."
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Das bezweifele ich.
Einer der Kardinalfehler der Politik der letzten Jahre war, das man (CDU/SPD) es wichtiger fand, zu allen total nett zu sein, als offensichtliche Realitäten als solche zu benennen.
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Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen

Ehrlichkeit statt political

Ehrlichkeit statt political correctness

Na klar muss man sagen, was man festgestellt hat. Und dann daran arbeiten. Zu lange, viel zu lange hat man aus falscher Rücksicht Wahrheiten unter den Tisch gekehrt und Chancen vertan. Das ist doch auch ein Grund für den AfD-Zustrom, dass die Menschen eben nicht doof oder einfach gegen Ausländer seien. Sie wollen wissen, was der Staat tut.
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Ich traue ihr zu, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Die Sache mit dem Kindergeld ist das Beste, was ich seit dem ganzen Murks mit der Freigabe des Elternwillen usw. gehört habe. An unserer Brennpunktschule kämpfen wir schon lange mit der Einsicht solcher Eltern. Diese Geld-Praxis würde uns sehr helfen. Und vor allem den Kindern.

Erfahrung ist eines.

Erfolg ist was anderes. Ein langjähriger Boxer, der das Ende eines jedeen Kampfes nicht mehr miterlebt ist sehr erfahren. Erfolgreich ist er aber nicht.

"Seit mehr als 15 Jahren ist die SPD-Politikern in Neukölln unterwegs: Erst als Europabeauftragte, dann als Bezirksstadträtin für Bildung und schließlich seit knapp drei Jahren als Bezirksbürgermeisterin."

Konnte sie in den 15 Jahren denn Erfolge erzielen? Der RUf von Neukölln wird doch immer schlimmer als besser.

Karlheinzfaltermeier

...und weiter sagte sie: "Da kann man sagen, das darf man nicht sagen - und ich sage Ihnen, wir müssen es sagen, und wir müssen uns darum kümmern."
Und als Neuköllner und Lehrer in Neukölln heißt kümmern für mich: Die Realität erkennen, sie aussprechen und im helfenden wie leitenden Sinne für das gesellschaftliche und soziale Miteinander Regeln durchsetzen und, wenn es sein muss, Grenzen zu setzen bzw. diese durchzusetzen.
Es ist schade, dass uns so eine kompetente Kommunalpolitikerin in Neukölln verloren geht.

Zu brav, zu sehr Konsens, zu wenig "feuer"

So ungefähr ist es zusammenfassend. Als Bezirksbürgermeisterin sind solche "Softskills" sicher von Vorteil, aber nicht im Haifischbecken Bundespolitik. Hier fehlen Charaktere, wie die scheidende Bundesumwelt-Ministerin Hendrick. Frau Giffey ist zusehr auf Konsens aus, das wird die SPD-Konturen verwischen.

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13:11, karlheinzfaltermeier

>>Frau Giffeysagte u.a. wörtlich:"Wir müssen sagen, daß leider ein großer Teil unserer Intensivtäter, ob das im Jugend- oder Erwachsenenbereich liegt, doch aus dem arabischen Milieu kommen". Solche Äußerungen ist man eher von der AfD gewohnt, oder? Warten wir also ab, ob Frau Giffey sich als Ministerin sich weiter solche Äußerungen zutraut. Sie dürfte in Berlin mit Stegner & Co. Widerstand von anderem Kaliber erwarten, als als Bürgermeisterin von Neukölln!<<

Nein, solche Äußerungen ist man von der AfD nicht gewohnt.

Denn Frau Giffey diffamiert hier nicht pauschal arabischstämmige Menschen, sondern spricht von ihren Erfahrungen als Bürgermeisterin von Neukölln mit einer sehr eng umrissenen Klientel. Das kommt in dem Satz, der hier zitiert wird, nicht so richtig zum Ausdruck. Es handelt sich bei dem Problem um eine fest umrissene Gruppe von Einwanderern, den so genannten Mhallami, und innerhalb dieser Gruppe um wenige Familien, aus denen der Löwenanteil der Intensivtäter stammt.

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