Ihre Meinung zu: "Paradise Papers": "Meister der Meister" mit Aktienoptionen

28. Februar 2018 - 18:39 Uhr

Eberhard Grube ist ein führender Herzspezialist. Laut NDR, WDR und "SZ" verschwieg er wertvolle Aktienoptionen eines Auftraggebers. Kein Einzelfall unter Ärzten, sagen Fachleute. Von M. Grill und P. Eckstein.

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Standard

Zunächst sehe ich es mittlerweile als absoluten Standard, dass derartige Interessenkonflikte angegeben werden. Das geschieht auch zu 97,5% (in der Tat geschätzt) sachgemäß. Schade, dass entsprechende Einzelfälle wieder mal den Ruf vieler zerstören. Dass er dazu nichts sagen will, ist ja Botschaft genug.
Nur der Form halber: es heisst „Herzkatheter“ und auch bei „medizinisch“ ist die Tastatur verrutscht. ;)

Und Patienten sind dieser

Und Patienten sind dieser Korruption mit Leib und Leben und ihrer Gesundheit ausgeliefert.

Wer das ahnden soll?
Wenn nicht die Justiz, dann eben der große, gerechte Lobotom.

Interessenskonflikt?

Ich sehe das Problem nicht. Sind die Stents schlechter als angenommen, oder wurden nachweislich Stents ohne Notwendigkeit eingesetzt, oder geht es den Patienten schlecht? Mit den Paradise Papers verbindet man ja eher legale Steuerhinterziehung und dergleichen. Aber dass ein guter Arzt gute Arbeit macht und dafür gutes Geld bekommt ist für mich jetzt nicht so skandalträchtig.

Unredlich nennt man bekanntlich

diese dreiste Form der Selbstbereicherung und Selbstbeweihräucherung.

Mich wundert, daß hier noch nicht mal die Krankenkassen aufgeschrien haben, die ja über die Fallzahlen und deren Entwicklung statistisch ermitteln können.

Wes' Brot ich eß', des' Lied ich sing - das ist schon eine besonders makabre Art es Lobbyismus.

Gerade in der Medizin - im vermeintlichen Olymp der Akademiker - sollten wir künftig noch sehr viel aufmerksamer hinsehen. Alleine durch die Pharmavertreter werden hier täglich die Patienten verkauft.

Wo steht geschrieben, daß der

Wo steht geschrieben, daß der Koronarchirurg eine so großzügige Zuwendung ablehnen muß ? Ich neide ihm diese nicht - und die zahlreichen Patienten, die nun mit einem oder auch mit mehreren Stents weiterleben können vermutlich auch nicht. Es ist aber anzunehmen, daß es sich mit einem Guthaben in dieser Größenordnung deutlich stressfreier leben und und arbeiten läßt.

Katheder oder doch etwas anderes?

"Dort testete er an seinen Patienten Stents von Biosensors, das sind kleine Metallröhrchen, die mithilfe eines Herzkatheders in die Blutbahn eingeführt werden und Engstellen im Herzkranzgefäß offen halten sollen."
-- wirklich?

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