Kommentare

20 000€?

Also, ganz ehrlich, tot zahlt sich der Staat nicht. Wie lange soll das denn reichen für einen Menschen mit befristetem Arbeitsvertrag, "welcher manchmal nicht einmal weiß, wie er seine Wohnung bezahlen soll". Und dann noch das: "Hat ein Athlet mehrere Medaillen geholt, wird nur der größte Erfolg prämiert. " Wäre ja auch zu blöd, wenn sich Leistung wirklich lohnen würde. Da kann man den Sport mit der Wissenschaft vergleichen, ich weiß das, bin schon seit mehr als 17 Jahre befristet und auf Teilzeit...
Vielleicht muß das Geld ja auch noch versteuert werden, bei Leichtathleten nach der WM war es, glaube ich so. Einer von denen hat auch das Zitat von oben geprägt, es ist aber nicht groß wiederholt worden. Es darf ja kein Scatten auf die heile Welt fallen.
Schon einmal verglichen, was andere Länder zahlen?

Glückwunsch! Next.

Prima, Glückwunsch!!!
Bis auf 3 Minuten Eishockey-Halbfinale ging Olympia völlig an mir vorbei, all diese Sportarten (erst recht die neuen superhippen Absurd-Wettbewerbe, deren Bezeichnung überhaupt niemand mehr kennt) sind mir völlig gleichgültig. Könnte wegen mir in einem Spartenkanal verschwinden.

Zu viel Geld

Das die Sportler eine Anerkennung für ihre Leistung bekommen finde ich richtig, aber nicht in einer derartigen Größenordnung von 20.000 Euro für jeden Olympiasieger. Schließlich ist doch die größte Belohnung der sportliche Erfolg, und nicht das Geld.

Gerecht?

Wahnsinn! Dafür müssen sogar Fußballspieler wie Mesut Özil ca einen halben Tag arbeiten.

20.000

20.000, da lachen ja die Fussballer, Tennisspieler und Rennfahrer über so ein lächerliches Taschengeld.

Förderungskriterien der Dt. Sporthilfe

"Ziel der Stiftung sei es, Top-Athleten künftig mit rund 1000 Euro monatlich zu unterstützen."
Liege ich falsch mit der Annahme, dass die meisten Top-Athleten der deutschen Mannschaft verbeamtete Soldaten, Polizistinnen und Zöllner sind? Sollten dann nicht die Ausnahmen davon evtl. stärker gefördert werden? – Sollten solche Veranstaltungen überhaupt gefördert werden? Außerhalb von Olympia kommt mir der gesamte Wintersport, stundenlang von ARD und ZDF übertragen, z.Z. beispielsweise wie eine einzige Dauerwerbesendung von AUDI vor.

Für die Prämie..

... geht ein Fußballprofi nicht mal 10 m zu Fuss

Peanuts

für die Entbehrung und Qualen, die viele auf sich nehmen.

Aber besser als nichts. Ich gönne es den Sportlern von Herzen.

Rekordprämien für Olympia

Gut so,die haben das voll verdient!

Leistungsgesellschaft

... und wer sich sonst quält und nicht auf den vorderen Plätzen landet, bekommt nicht einmal einen Händedruck.

@17:36 von Thomas Wohlzufrieden

Das die Sportler eine Anerkennung für ihre Leistung bekommen finde ich richtig, aber nicht in einer derartigen Größenordnung von 20.000 Euro für jeden Olympiasieger. Schließlich ist doch die größte Belohnung der sportliche Erfolg, und nicht das Geld.

Wie viele Olympiasieger unter den gut 8 Mrd Menchen auf diesem Planeten pro Wettbewerb gab es doch gleich? Ach ja, genau Einen! Sie dürfen gerne ab Morgen mit gutem Beispiel vorangehen: Schließlich ist doch die größte Belohnung die verbale Anerkennung ihrer Arbeitsleistung durch ihren Chef, und nicht das schnöde Gehalt, oder?!

@ Sachse64

20 000€? Also, ganz ehrlich, tot zahlt sich der Staat nicht. Wie lange soll das denn reichen für einen Menschen mit befristetem Arbeitsvertrag, "welcher manchmal nicht einmal weiß, wie er seine Wohnung bezahlen soll"

Thema verfehlt.

20.000€

Scheint für einige viel zu sein, von denen würde ich aber gerne wissen wollen was die den von dem Verdienst der Profifußballer halten. Ich finde es OK, aber die Fußballspieler verdienen definitiv zu über trieben und international, das sollte anders sein.

Wofür werden diese Tausende Euro gezahlt?

Die Motivation, eine gute Leistung zu erbringen, haben die Sportler eh. Wofür also Geld hinterherschmeißen? Leistungs"förderung" ist für mich immer noch die Unterstützung dabei, gute Leistungen zu erbringen - kein Belohnungssystem!

Wer schlechter abschneidet (z.B. weil er ausgerechnet diesmal ein bißchen gepatzt hat, weil er verletzt war, weil zufällig ein anderer Sportler ein einziges Mal besser war usw. usw.) - hat der das Geld irgendwie weniger nötig oder "verdient"?

Wenigstens fließen laut Wikipedia kaum Steuergelder in diesen Unsinn...

[Wer die Fußball*gehälter* mit Olympia*extrazahlungen* vergleicht, hinkt. Auch wenn Fußballer trotzdem überbezahlt sind.]

Ich finde es gut,

dass die Weltsportart "RODELN"
gleichgestellt wird mit den Profis
aus internationalen bekannteren Sportarten
wie Eiskunstlauf, Eishockey, Biathlon usw.
Da werden die zuhause gebliebenen viertplazierten
der bayrischen Landesmeisterschaften hoffentlich
nicht zu sehr enttäuscht sein.
Und mit den vielen Staatsprämien wird
Deutschland auch in Zukunft mehrfach
Gold-Silber - und Bronze gesichert haben,
wenn man die starke Konkurrenz aus Jamaika und
Kenia durch die bessere Schlittentechnologie
in Schach hält.

Prämien anderer Länder fallen oft üppiger aus

Die Italiener haben bei den Sommerspielen 2012 in London für Gold 140.000 Euro, Silber75.000 Euro und Bronze immerhin noch 50.000 Euro ausgesetzt!!

@ Der Mahner

Gut , dass es einen kompletten Überblick über alle ausgetragenen Sportarten gab. Nicht jeder konzentriert sich auf eine Sportart, und das wars. Von wegen auf Spartenkanäle schieben, dann haben wir in jedem Lebensbereich nur noch Informationen, die uns interessieren. Beim Essen würde man von einseitiger Ernährung sprechen, im Bereich Information, auch bei der Sportberichterstattung, von von Mangelernährung, bzw. Informationsmangel. Davon abgesehen gab es wirklich sehenswerte sportliche Leistungen, und auch bewegende Momente für Sportler und Zuschauer zu sehen. Und das macht auch Olympia aus.

18:05 von Wabconti

«Liege ich falsch mit der Annahme, dass die meisten Top-Athleten der deutschen Mannschaft verbeamtete Soldaten, Polizistinnen und Zöllner sind?»

Mit dieser Annahme liegen Sie richtig.

«Sollten dann nicht die Ausnahmen davon evtl. stärker gefördert werden?»

Die oben zitierte verbeamtete Anstellung beim Staat ist eine andere Art der Sportlerförderung als die, die die Deutsche Sporthilfe leistet. Eine stärkere Förderung hier könnte den Nicht-Beamten sicher hilfreich sein.

Aber auch der best-geförderte Olympia-Sportler verdient sich mit seinem Sport in Deutschland gewiss keine goldene Nase.

«Sollten solche Veranstaltungen überhaupt gefördert werden?»

Das ist eine grundlegende systemische Frage.
Möchte sich ein Staat / eine Gesellschaft die Förderung von "Spitzensport" leisten? Olympische Spiele als Bühne der "nationalen Präsentation" nutzen?

Sieht man es unter rein finanziellen Aspekten, ist es eine gute Möglichkeit, "mit geringem Aufwand hohen Nutzen zu erzielen".

Danke

Sie sprechen mir aus der Seele. Wieviel Medaillen gab es eigentlich bei den Breitensportarten, wie z.B. Skilaufen, Langlauf?

Bescheidenheit ist eine Zier

@ Hackonya2:
... aber die Fußballspieler verdienen definitiv zu über trieben und international, das sollte anders sein.

Meine Antwort: 2. Liga.

17:36 von Thomas Wohlzufrieden

«Das die Sportler eine Anerkennung für ihre Leistung bekommen finde ich richtig, aber nicht in einer derartigen Größenordnung von 20.000 Euro für jeden Olympiasieger.»

Die Möglichkeit, Olympiasieger/in zu werden, ergibt sich alle vier Jahre.
Wenn man die Prämie als Belohnung für die erbrachte Leistung betrachtet, liegt die Anerkennung bei 5.000 Euro/Jahr, also bei ≈ 420 Euro/Monat, somit bei ≈ 14 Euro/Tag.

Das ist nicht viel für die Anstrengungen und Entbehrungen im persönlichen Lebensumfeld, die es bedarf, um Olympiasieger/in zu werden.

«Schließlich ist doch die größte Belohnung der sportliche Erfolg, und nicht das Geld.»

Da auch Spitzensportler nicht von Luft, Liebe und Idealismus ihren Lebensunterhalt bestreiten können, sind die 20.000 Euro für eine Goldmedaille doch eher eine fast "symbolische Geste" und eine mögliche Bestätigung, nochmal vier Jahre weiter zu machen.

Um noch so einen schönen Moment des Sieges genießen zu können.
Die wirklich anhaltende Belohnung!

21:11 von birdie

«Danke. Sie sprechen mir aus der Seele.»

Leider haben Sie vergessen, zu benennen, wer Ihnen aus der Seele spricht.

Das macht es fast unmöglich, Ihren Beitrag einzuordnen …

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