Kommentare

Neuausrichtung ist dringend nötig

Die Merkel-Partei war schon immer der Wirtschaft stark zugetan.

Aber unter Merkel wurde das zur Perversion. Eurorettung, Griechenlandrettung, Bankenrettung, das ist zuviel. Mit Partner SPD wird dann noch mehr Geld in die EU gesteckt, das ist nicht mehr vermittelbar.

Da muß man sich fragen, wem sich unsere Regierung verpflichtet fühlt.

Dann noch die Merkelsche Flüchtlingspolitik, die einzig und allein darauf abzielt die Zahl der Zuwanderung in die Sozialsysteme zu erhöhen.

Der deutsche Bürger zählt bei dieser Politik überhaupt nichts mehr. Immer mehr Minijobber (auch viele Rentner), völlig überlastete Tafeln, überlastete Gerichte, steigende Kriminalität.

Will man wirklich bis zum großen Knall warten?

wenn die cdu weitermacht wie bisher...

...werden noch mehr ihrer wähler zur afd wechseln und im falle einer groko sehe ich schwarz für diese beiden parteien. besonders die spd wird dann hart abstürzen.
aber verdient...

Konservativ?

Ja, ich bitte darum, dass die CDU endlich konservativ wird! Ich lebe in Bayern, wo die einzigen konservativen Bürger "grün" wählen! Unser jetziger Ministerpräsident betoniert lieber unsere Heimat zu, und zerstört die Alpen. Also, liebe CDU, kümmert euch mal um die Schöpfung und eure Heimat!

Solange Merkel & Seehofer alles aussitzen - unwählbar

Es muß endgültig ein Schnitt vollzogen
Deutschland braucht Anpacker und nicht Aussitzer.
Seltsamerweise wurde immer nur unter einer
SPD Regierung Richtungsweisende Veränderungen geschaffen.

KK

Das war ein kluger Schachzug. Damit wird verhindert, das die CDU vollständig nach rechts abdriftet.

KK ist sicher von hoher Qualität. Auch als bisher überzeugter SPD-Wähler komme ich nun ins Grübeln. Was will ich? Krawall mit den Lösungsansätzen von gestern, oder Sachlichkeit mit Perspektive für morgen?

Das Thema ist eigentlich durch

Eigentlich ist es völlig egal was die CDU macht.
Nach Merkels gesetzloser Grenzöffnung und dem verheerenden Türkeideal und der Mautlüge und dem Ausverkauf der Ministerposten für 4 weitere Jahre an der Macht ist es doch völlig egal was sich in der CDU ändert. Worte sind Schall und Rauch, gute Politik hätte es sein müssen und zwar in der Vergangenheit. Ich jedenfalls werde keine Wahllüge mehr wählen, also nie wieder CDU. Für einen Neuanfang muss das alte weg! Ich persönlich kann nicht verstehen wie noch 16% der Deutschen SPD wählen können, und sogar noch mehr diese unsägliche CDU, die Merkel mit fast 100% als Parteivorsitzende wiedergewählt hat. Den miserabelsten Kanzler den dieses Land jemals hatte.

Also, zu Deutsch...

...programmatisch mehr wie die FDP werden? Und vielleicht ein bisschen AfD?
Das würde mich nicht motivieren, für die CDU zu stimmen, aber ehrlich gesagt bin ich auch jetzt schon kein CDU-Wähler, von daher wäre ihnen mein Input wahrscheinlich ziemlich egal.
Ich würde mir nur wünschen, dass die SPD eine ähnliche Lehre zieht und endlich wieder nach links wandert.
Dann würde ich sie vielleicht auch wieder wählen.

@ um 11:58 von Kessl

Völlig Richtig!
Die besten Kanzler, die die Union je hatte, waren Helmut Schmidt und Gerd Schröder!

Genau hier....

liegt das Problem! Leider wird von den Medien die inhaltliche Problematik viel zu sehr personalisiert!Konservativ heißt eben nicht rassistisch oder fremdenfeindlich oder Fremdenhass! Diese Adjektive werden von den politischen Gegnern von links und rechts verteilt und mißbraucht. Konservativ heißt für mich werterhaltend, das bewahren, was sich bewährt hat und nicht jeder Zeiterscheinung oder Modeerscheinung hinterher zu laufen. Wenn das aber getan wird, darf man sich nicht wundern, wenn man von anderen Seiten mit pauschalen Adjektiven zugeschüttet wird oder der Mißbrauch in Anspruch genommen wird.

Vielversprechend

und sympathisch diese Frau! Im Gegensatz zu vielen anderen Politikern

Konservativ?

Ich finde, es kommt in dem Artikel gut raus, dass die Forderung, die Union müsse konservativer werden, erst mal eine hohle Phrase ist. Genau wie die viel beschworenen „christlichen Werte“.
Mich würde mal interessieren, was „konservativ“ auf den einzelnen Politikfeldern bedeuten soll. Noch mehr Betonung der Wirtschaft oder privat vor staatlich? Könnte sein.
Jeder, der von einer Neuausrichtung der Union träumt muss sich fragen, wie so eine Politik aussehen soll. Nur „anders als bei Merkel“ ist noch kein Wert an sich und „Deutschland zuerst“ ist auch erst mal eine Phrase.

Kluger Schachzug?

Ich glaube nicht das sich die CDU erneuern kann ohne das Frau Merkel geht. Man kann auch keinen neuen Wein in einen alten Schlauch füllen. Solange Frau Merkel immer nur sagt,,Wir schaffen das bzw. Das ist Alternativlos" muss man sich nicht wundern über die Unzufriedenheit in der CDU/CSU und bei den Bürgern. Die CDU muss einen Wechsel einleiten in Bundeskanzleramt und sonst weiter nichts.

Alte Zöpfe entsorgen !

Merkel, Kauder , Schäuble , von der Leyer , Altmaier müssen weg und es muss verjüngt werden. Lautsprecher wie Spahn passen nicht in das Gefüge einer seriösen Partei und das C im Parteinamen passt nicht mehr zur gesamten Union. Seehofer's Parolen schaden und er sollte in den Ruhestand gehen oder nach Brüssel aufs gut dotierte Altenteil abgeschoben werden .

Es fehlt gänzlich die Orientierung

Die Fragestellung an sich zeigt schon, dass es der CDU genauso an Orientierung fehlt wie anderen Parteien auch. Es werden - teilweise überstürzt - schwerwiegende Entscheidungen nach Bauchgefühl getroffen. Diese haben langfristig schwerwiegenden Folgen. Aber was interessieren uns schon unsere Kinder, wenn wir eh keine haben. Die CDU täte gut daran sich wieder an dem "C" zu orientieren, auch wenn das für viele unbequem ist. Langfristig gibt das "C" Stabilität, Identität und Orientierung. Genau das braucht Deutschland!

re von Kessl

"Ich kann nicht verstehen wie noch 16% der Deutschen...." Kann ich Ihnen erklären, die Deutschen sind was die Politik betrifft ein lahmes und freiwillig uninformiertes Volk, dem es immer noch zu gut geht.!!!

CDU Konservativer ???

Zunächst sehe ich nur, das der scheinbare Hoffnungsträger Spahn etwas arg die Parolen der Populisten zu den Seinen macht. Wer in derart trübem Wasser nach Stimmen fischt, muß sich allerdings nicht wundern, wenn er so auf keinem Fall Populär wird. Denn die Anhänger der AfD haben längst die CDU als Lösung abgeschrieben und sehen sie mehr als Teil des Problems. Da hilft auch kein Trachtenkostüm oder markige Worte. Die CDU selbst ist ehrlich gesagt auch nur ein Machterhaltungs-Konstrukt der in Wahrheit regierenden unsäglichen Verfilzung zwischen Geld u.Kapital-Adel mit der Option,nach Beendigung der Politiker-Ära in eben dieses Lager zu wechseln, quasi als Dankeschön für zuvor abgelieferte Klientel und Lobbypolitik. Was da noch konservativer werden soll,erschließt sich mir ehrlich gesagt überhaupt nicht......

Illusorisch

Mit Merkel an der Spitze, lachhaft. Diese Position hat die AfD schon übernommen, zu spät für die CDU.
Vollkommen unglaubwürdig, liebe CDU.

Konservativer werden?

Unbedingt!

Mehr "christliche Nächstenliebe" in der Flüchtlings- und Sozialpolitik!

Mehr Ökologie, weniger Ökonomie!

Gegen das neumodische "Herausstehlen" Leistungsstarker aus einem solidarischen Gesundheitssystem!

Neuen Sicherheitsirrsinn revidieren, weniger Überwachung, keine Zusammenarbeit mit ausländischen Diensten, die sie nicht lassen können!

(Ich könnte ewig fortfahren...)

Fazit:

Wir brauchen eine konservative Revolution!

wo ist eigentlich dieses Konservativ?

Jens Spahn ist des de facto nicht, der ist ultra-libertär, der will all das, was jetzt schon nicht funktioniert, nur noch viel stärker. Für jemanden, der seinen Lebensunterhalt mit echter Arbeit verdienen muß, hat der Typ rein gar nichts übrig. Und ansonsten bedeutet "konservativ" eben jene Stabilität, die man nicht nur nicht mehr hinbekommt, sondern nach Leibeskräften sabotiert. Stabilität ist eben nicht vermittelbar, wenn man von einer Murks-Reform in die nächste stolpert und schon 5 Minuten später erneut Reformbedarf verkündet. Irgendwann hat selbst der gemütlichste Gewohnheitswähler die Schnauze voll von soviel aufgezwungenen Zumutungen.

Entschuldigung

Entschuldigung, was heißt denn hier konservativer? Was an der aktuellen CDU unter Merkel ist denn noch konservativ? Der Atomausstieg, die Ehe für alle, die Massenaufnahme von Migranten?
Es schmeckt vielen nicht aber die AFD hat schlicht viele Positionen der alten CDU übernommen. Eine feone Anslyse seitens der Medien hierzu fehlt gänzlich, es wird lieber gehetzt. Also das, was man dieser Partei verwirft, führt man selbst in Perfektion aus. Man muss sich bloß einmal Parteitage der CDU vor 20 Jahren anschauen, dann kann man sich selbst ein Bild davon machen. Das seitens der Linken, auch der linken Foristen das natürlich übersehen wird, wundert kaum. Schließlich lässt man nur seine eigene Meinung gelten und feiert sich als Musterdemokraten.

Danke CDU, ihr macht aus der SPD ein Scherzkabinet

Da ist die SPD dabei lauthals zu rufen "wir wollen uns erneuern ... bla bla". Nur dumm, dass keine Neuzugänge geschweige Andersdenkende von "unten" aufrücken dürfen. Und das Theater geht jetzt schon über Monate und bald wohl Jahre. Die CDU hingegen kriegt das in ein paar Tagen hin. Danke für die Lächerlichkeitsdarstellung der SPD unter der alten Riege. Frau Nahles, Schulz und Co., all diese wohlgesättigten werden in den nächsten 7 Jahren sicherlich die SPD soweit ruiniert haben, dass nur noch ein negativer Schatten übrig bleibt. Wenn die Jusos der SPD tatsächlich irgendwann noch eine Zukunft haben wollen, sollten sie die aktuelle SPD-Führung mit allen Mitteln bekämpfen und sich offen von der Führung distanzieren.

Es funktioniert schon ewig

man erzählt etwas und schon sind alle für die CDU.
Die Bürger wollen Taten sehen, nicht mehr nur leere Worte. Da ist mir die AfD lieber, offene klare Worte, als hätte, könnte, vielleicht......
Alles nur Parolen, so geht es nicht mehr weiter.

Kommt darauf an

was man unter Konservativ verstehen will oder soll, Konservativ unter Führung von Frau Merkel wird nicht gehen.
Da nützen auch die neuen Köpfe nichts denn Sie alleine gibt vor was zu passieren hat, Konservativ wäre wenn Sie sich mal um die Belange der Bürger im Land kümmern würde.
Aber Ihr Blick und Denken wenn mal was nach dem Aussitzen kommt ist auf völlig andere Dinge gerichtet als die Bürger im Land benötigten würden.

Ich denke nicht das sich viel bewegen wird denn es gibt unter Ihr keinen Spielraum vermute ich, erst nach einem Wechsel wäre es vielleicht möglich.
Sofern der Wechsel mal kommt, da bin ich mir nicht so sicher das nicht noch eine nächste Phase gibt.

Gruß

Ohne jede Euphorie

Die CDU liegt in einem mutlosen Merkelkoma und hat mit der SPD einen GROKO Partner mit Verfallsdatum. Die „Mini“ GROKO hat es nicht geschafft, einen einzigen Punkt zu machen, an dem sich die Deutschen aufrichten oder begeistern könnten. Die Kompromisse sind Rückschritte und ganz sicher Rückdrehungen der Agenda 2010, die uns als Fortschritte verkauft werden.
Stabile Regierung? Glaube ich nicht.
Uns geht es zwar gut und doch habe ich Zweifel, daß es so bleiben wird.
Rettung? Frau KK? Nahles? Wohl kaum. Alte Macht in alten Strukturen.
Abwahl der GROKO? Können wir vergessen.
Die SPD stimmt der GROKO zu. Sie hat weder Mumm noch Mut noch Perspektiven für irgend eine Alternative. Die Medien spielen auch mit und bauen kaum noch Bühnen für die Jusos und andere GROKO Gegner.
Das wird bestenfalls eine teure Weiterso-Verwaltung

11:57 von Burkhard Werner

Wo sehen sie eine Abdriftung nach rechts?

Unter Merkel hat die CDU die Grünen links überholt.

Nach wie vor 15000 und mehr Einwanderer im Monate, mehr als in der Ganzen rest-EU.

Dazu Abschiebungen unter Promille-Bereich.

Nach wie vor offene Grenzen, jeder ohne Pass darf rein, bekommt Unterschlupf, Geld, auch bei keinerlei Anrecht hier zu sein.

Neuorientierung der CDU!

Die Entscheidung von Frau Merkel sich Frau Karrenbauer an ihre Seite zu holen ist sicherlich die Richtige, doch frage ich mich ernsthaft was Sie dazu bewegt jetzt Herrn Spahn in ihr engstes Team mit einzubeziehen.
Jens Spahn ist einer ihrer grössten Kritiker, er wurde unter Ziehvater Schäuble gross, welcher wegen seiner Politik im Finanzwesen und unter dem diktatorischen Dirigentenstab von Banken und einem Draghi immer mehr in die Kritik gerät.
Schäuble ist dementsprechend autoritär, so wie auch es Herr Spahn des öfteren in seinen Argumentationen erkennen lässt, darüber hinaus ist Jens Spahn eher rechts gewandt, so wie Schäuble auch und zur Zeit ist doch deutlich zu erkennen und das ist auch gut so dass sich die Mehrheit der Gesellschaft einen Ruck nach links wünscht, welcher dem Sozialwesen gut tun wird, dem sozialen Frieden und der sozialen Gerechtigkeit.
Mit der Auswahl von Jens Spahn ins oberste Feld einer neuen CDU tut sich Frau Merkel sicherlich keinen Gefallen,
im Gegenteil.

CDU konservativer - Ja bitte !

Wir dürfen unsere Werte nicht aufgeben. Ganz gleich in welcher Hinsicht.

Nachfolgeregelung

Klug regel Frau Merkel ihre Nachfolge und positioniert die möglichen Kanidaten. Ob Altmmeier, AKK, Spahn oder vdL, sie werden wohl alle darum buhlen als Spitzenkanidat fürs Kanzleramt aufgestellt zu werden. Bin gespannt, ob noch jemand Ansprüche anmeldet.
Gruß Hador

Die Frage ist nicht zu beantworten

"Soll die CDU konservativer werden?"

Die Frage ist falsch gestellt. Die CDU hat unter Merkel viele der klassischen Themen der SPD und der Grünen übernommen (Atomausstieg, Abschaffung der Wehrpflicht, Ehe für alle, ...). Die CDU ist keine konservative Partei mehr und wird als solche auch nicht mehr wahrgenommen. Da die CDU ad hoc nicht konservativ ist, kann sie auch nicht "konservativer" werden.

Die richtige Frage wäre: "Soll die CDU wieder konservativ werden?" Hierauf müsste die Antwort eindeutig ja lauten. Das Parteienspektrum braucht neben SPD, Grüne und Linke nicht noch eine verkappte linke Partei, einen Wolf im Schafspelz sozusagen. Unsere Gesellschaft braucht eine wertkonservative Partei. Diese Rolle wird - zunehmend erfolgreich und zunehmend widerwillig als erfolgreich anerkannt - inzwischen von der AfD ausgefüllt. Die Frage ist es insofern, ob die CDU überhaupt Erfolg beim Wähler hätte, wollte sie wieder konservativ werden. Ich glaube, die CDU wird schleichend überflüssig.

CDU-Konservatismus ist doch ...

... eher so etwas wie Rheinisches Rübenkraut. Schmeckt süß, ist aber klebrig, formlos und oftmals unpassend. Genau so wie der Nationalkonservatismus, dem der Spahn, der rechte Hoffnungsträger der CDU anhängt. Genau so unpassend wie das Heimatmuse.... Pardon, Heimatministerium, dass jetzt aus der Taufe gehoben und einem Extrem-Bayern zugeschustert werden soll. Ich möchte mich jedoch gegen eine bajuwarisierung der Republik verwahren! Wenn die CDU unbedingt konservativer werden will, soll sie doch mal bei der SPD räubern, das kann sie doch nach 2 GroKo. Bitte, liebe CDU klaut ungeniert bei Erhard Eppler. Dieser SPD-Politiker sah den Konservatismus als Wertkonservatismus, eine Politik, die sich für die Bewahrung der Natur, einer humanen und solidarischen menschlichen Gemeinschaft, sowie des Wertes und der Würde des Einzelnen einsetzt. Nicht eines Konservatismus, der Stillstand, Stagnation, Biedermeiertum auf der einen und Neoliberalismus und wirtschaftshörigkeit auf der anderen Seite will.

Rechtsruck der CDU ?

Natürlich muss die CDU Politik überdenken und verändern. Die für CDU-Verhältnisse linke Politik öffnete die Tür für die Rechtsnationalen der AFD. Korrekturen sind da angebracht. Nicht, das ich die CDU deswegen wählen würde, aber unserer Demokratie täte dies gut.
Gruß Hador

Wozu sollte die CDU konservativer werden?

Stattdessen sollte sie besser noch weiter nach links ziehen, um die ehemalige Arbeiterpartei ohne Arbeiter SPD zu verschlingen, um dann anschließend deren unverdaulichen Teile einfach an die Linkspartei abzustoßen!

Dann wäre die CDU halt DIE Partei der Mitte, die Konservativen wären dann halt in der AfD und die linken Sozialdemokraten wären dann halt in der Linkspartei angekommen!

Alles hätte dann wieder seine Ordnung!

Es genügt schon

wenn die CDU es unterlässt die Grünen links überholen zu wollen, dann haben sie ein paar Wähler wieder zurück geholt.

Missverständnisse als Grundlage von Politik?

Viele Medien reden ja gerne von der "Sozialdemokratisierung" der CDU unter Merkel, und viele CDU-Mitglieder nehmen das dankbar auf und glauben es.
Dabei gibt es nur wenig Unterschiede in der Ausrichtung und dem "Konservatismus" der Kohl- und der Merkel-CDU. Zwar hat die CDU ein paar vereinzelte Zugeständnisse an die heutige Zeit machen müssen - aber es ist objektiv nicht erkennbar, wo sie "weiter links" oder "weniger konservativ" als unter Kohl wäre. Viele der aktuell Aktiven sind ja noch unter Kohl in der CDU "sozialisiert" worden und tragen in ihren verschiedenen Seilschaften auch die Differenzen (soweit inhaltlicher Art) der damaligen CDU fort. In der Außen-, der Verteidigungs-, der Wirtschafts-, der Innenpolitik sind die Unterschiede zu Kohl kaum erkennbar, in der Sozialpolitik allenfalls in Randfeldern oder dort, wo Umbrüche unter rot-grün die Spielregeln verändert haben.
Wo also soll das neue "Konservativ" zu finden sein? Es ist das gleiche alte "Konservativ" wie unter Kohl.

Konservativer

das kann man ganz einfach mit einem ja beantworten. Der Hemmschuh sind die Ansichten von Frau Merkel.

Neuausrichtung ja - aber in die andere Richtung!

Lieber @FreidenkenderGeist, Sie scheinen leider eine etwas verzerrte Wahrnehmung zu haben. Nicht die "Merkel-Partei" war schon immer der Wirtschaft stark zugetan war, sondern die CDU/CSU - unter Erhardt vielleicht etwas "sozialdemokratischer" und regulatorischer.
Die sog. Euro- und Griechenland-Rettung war vor allem eine Rettung der deutschen Finanzwirtschaft, die sich verspekuliert hatte. Netto wird kein Geld in die EU gesteckt, sondern an ihr verdient - Deutschland ist Hauptprofiteur der aktuellen Euro-Krise, und das hat sich z.B. auch die Brexit-Propaganda zunutze gemacht.
Die Merkel'sche Flüchtlingspolitik knüpfte lange an die Kohl'sche an: Entsolidarisierung innerhalb der EU, Abschiebung der Verantwortung auf die Staaten an den Außengrenzen usw. - bis dann 2015 dieses System zusammenbrach und ein Entlastungsventil brauchte, die sog. Grenzöffnung. Inzwischen ist man aber längst wieder im alten Gleis!

Solange Frau Merkel

Parteivorsitzende ist, wird es bei der CDU keine Änderung geben, jedenfalls keine gezielte. Und bis die Frau in Pension geht, ist es für eine Richtungsändrung vermutlich zu spät. Die Position rechts von der CDU wird bis dahin längst besetzt sein.

ohne Frau Dr. Merkel

Mit Frau Merkel an der Spitze wird eine "Neuausrichtung" nicht gelingen.
Die CDU läuft seit langem Gefahr genau in das gleiche Fahrwasser zu geraten, wie die untergehende SPD es vormacht. Eine CDU bei 33% ist alles andere als stark!

Parteien, die konsequent eine Politik am Bürger vorbei- und zwar in weiten Teilen der Bürger und Wählerschaft - werden sich verabschieden!
Einer Frau Bundeskanzlerin hängt zu sehr an ihrem Posten, der Macht. So gelingt eine längst überfällige Neuausrichtung nimmer. Dies würde bei einem Beibehalten der bisherigen Amtsinhaber einen vollkommenen Gesichtsverlust bei dringend notwendigen Kehrtwenden bedeuten. Welches Thema da wohl am heissesten gehandelt würde?
Das einzige, was die CDU bisher noch gehalten hat ist, dass die Wirtschaft und die Steuereinnahmen boomen, und somit auch die horrenden Mrd.-schweren Mehrausgaben gestemmt werden können. Wehe, wenn der Boom abebbt!

Nachdem Frau Merkel bei der vorletzten..

Bundestagswahl ihr Koalitionspartner FDP abhanden gekommen ist, musste sie zwangsläufig die CDU weiter nach links ziehen, weil ansonsten rot- grün in den allermeisten Bundesländern die Parlamentsmehrheit gestellt hätte!

Und wenn die CDU klug ist, verschlingt sie jetzt einfach noch die SPD, die sich zum größten Teil sowieso nur noch marginal von der CDU unterscheidet, und sourct ihre eigenen konservativen Teile einfach an die AfD aus!

Denn die SPD als ehemalige Arbeiterpartei ohne Arbeiter ist sowieso selbst nur noch ein aus der Zeit gefallener politischer Anachronismus, und das weiß sie auch!

Die CDU soll bleiben wo sie

Die CDU soll bleiben wo sie ist. Alles andere ist unehrlich. In Österreich haben wir drei große Parteien in Dänemark auch. Die dortigen blauen regieren zum wohle des Landes mit. Die CDU soll nicht versuchen wieder "Volkspartei" zu werden. Es wird noch etwas dauern, bis in dieser Partei ein Sebastian Kurz kommt. Aber er kommt

12.54 Frankv.Bröckel-Kann CDU die Zukunft gestalten

(Wozu sollte die CDU konservativer werden)
Diese Frage trifft nur teilweise die Realität. Wenn man berücksichtigt das es annähernd 50 % Nichtwähler gibt und dieser Anteil Jahr für Jahr wächst, weil man sich nicht mehr vertreten fühlt, insbesondere von den beiden Volkparteien, so kann man nicht nur die bestehende Restwählerschaft und die Restvolksparteien im Blickpunkt haben. Die Links von der Mitte operierende SPD ist noch schneller am verschwinden. Die Empfehlung `Warum sollte die CDU konservativer werden` wäre eine Anleitung zur Selbstvernichtung. Also lautet die Frage wie kann man die 50 % Nichtwählerschaft wieder aktivieren und welche Politik wäre notwendig. Eine Aktivierung des Konservatismus wäre sicherlich unzureichend. Die Altherren- und Damenschaft in der Politikspitze sind dazu unfähig. Eine Änderung wird wohl nur von Außen kommen können.

Versuchen wir es mal anders!

Frau Merkels und die Politik der CDU insgesamt, ist einfach viel zu pragmatisch, um heutzutage noch als konservativ gelten zu können!

Sie musste mit ihrer Politik notgedrungenermaßen einfach weit nach links ziehen, und hat dann halt viel Platz für die AfD gelassen!

Und wieder nach rechts zu driften, nützt der CDU letztendlich überhaupt nichts, die AfD ist halt da, und die geht auch nicht wieder weg!

Die SPD zu verschlingen lohnt sich für die CDU in politischer Hinsicht sehr viel mehr!

konservativ

###Eigentlich soll es auf dem CDU-Parteitag am Montag vor allem um die GroKo gehen. Doch indirekt geht es auch um die Neuaufstellung der Partei.### Also liebe CDU fangt doch gleich damit an und schickt unsere liebe Frau Merkel sofort in die Wüste damit sie nicht noch mehr Schaden anrichten kann und dann nehmt noch einmal Sondierungen mir der FDP und der AFD auf. Oder noch besser Neuwahlen .Aber das wichtigste ist endlich ohne Frau Merkel. Neuwahlen können sehr schnell durchgeführt werden da auf einen langen "Wahlkrampf" verzichtet werden kann .Jeder in Deutschland lebende hat in den letzten Monaten wohl mitbekommen für was jede Partei in D steht und wer das verschlafen hat verschläft auch einen neuen Wahlkampf.

Der rasante Niedergang der SPD ist,..

,-und das gilt für alle ehemaligen Arbeiterparteien Europas, und eben nicht nur für die SPD-, politisch sowieso nicht mehr aufzuhalten!

Um wieder dauerhafte Stabilität in das deutsche Parteiengefüge einzubringen, bringt es der CDU absolut nichts, sich mit konservativen Wählerschichten lautstark politisch herumzuschlagen, sondern einfach möglichst sanft und geräuschlos die ehemalige SPD Wähler in die CDU zu vereinnahmen!

Das ist in politischer Hinsicht sehr viel einfacher und bringt auch sehr viel mehr!

Was zu bedenken ist!

Am 25. Februar 2018 um 13:21 von Frank von Bröckel

" Und wenn die CDU klug ist, verschlingt sie jetzt einfach noch die SPD, die sich zum größten Teil sowieso nur noch marginal von der CDU unterscheidet, und sourct ihre eigenen konservativen Teile einfach an die AfD aus! "

Sie meinen also so ein Wahltrick funktioniert ;-), leider muss man 4 Jahre warten um so was zu versuchen und natürlich vorher dem Bürger nahe bringen das Er das machen soll.

Also mir wäre Schwarz/Gelb lieber als Schwarz/Blau solange nicht Grün daraus wird.

Gruß

Soll die CDU konservativer werden?

Aus meiner Sicht: Ja, unbedingt!
Sie sollte den sozialistischen Einschlag Merkels rückgängig machen, weil es die SPD verdrängt hat und die CDU damit Platz für rechte Parteien gemacht hat, die noch ganz anders ausgerichtet sind, als es die CDU früher war.
Die CDU hat sich mit dem Linkskurs verzockt und die SPD an den Rand gespielt.
Dafür haben wir aber wieder starke Ränder erhalten, die teils fragwürdig agieren.
Merkel hat nicht nur der EU geschadet, sondern auch das Inland bis in die Parteien hinein abgewirtschaftet.
Nichts funktioniert mehr, weil Gleichgewichte verloren gegangen sind.

Der Schaden ist groß.
Eine Rückkehr zu den eigentlichen Wurzeln der CDU könnte noch Schlimmeres verhindern. Nur schade, dass man an Merkel festgehalten hat.
Die CDU hätte dringend eine andere Kanzlerfigur benötigt.
Schon beim Bundespräsidenten musste die CDU passen.
Peinlich!
Ich bin für eine sofortige Kehrtwende!

13:11 von 2015real

"" Mit Frau Merkel an der Spitze wird eine "Neuausrichtung" nicht gelingen.
Die CDU läuft seit langem Gefahr genau in das gleiche Fahrwasser zu geraten, wie die untergehende SPD es vormacht. Eine CDU bei 33% ist alles andere als stark!""
#
Da sehe ich auch so. Wenn die CDU wieder zu ihrer alten Stärke zurück kommen will 40% + X
dann geht das nur ohne Merkel und das wissen schon sehr viele in der CDU.Nicht umsonst wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt:Wir haben ein Problem und das fängt mit M an.

Was bedeutet "konservativ"?

Zitat: "Was bedeutet "konservativ"?"

Die Frage kann ich gerne in Stichpunkten und Paradigmen beantworten.

Konservativ ist:

1. individuelle Freiheit und Verantwortung gegenüber seinem eigenen Handeln

2. Meinungsfreiheit und die offene Debatte: Verabscheuung der politischen Korrektheit, die darauf abzielt, dies zu vermeiden

3. Gleichberechtigung vor Gleichstellung!

4. Marktwirtschaft vor einer sozialistischen Umverteilung/Wirtschaft

5. Verantwortungsethik vor Gesinnungsethik

6. Bewahrung der Vielfalt des historisch Gewachsenen in der Gesellschaft

7. Rechtsstaat vor Willkürherrschaft (wie zur Zeit unter Merkel).

8. Schutz des privaten Eigentums vor staatlicher Plünderung (wie dies aktuell geschieht)

9. Schlanker Staat, jedoch stark in der Ausführung seiner Kernkompetenzen: Verteidigung nach innen und außen.

Noch konservativer geht ja wohl kaum...

Welch ein Irrwitz - die CDU leidet ( wie die SPD und andere) doch genau unter dem Dilemma, dass sie viel zu konservativ ist.
Und genau deshalb, weil die Parteien es nicht begriffen haben, dass wir uns nicht mehr im vorigen Jahrhundert befinden, laufen ihnen die Wähler in Scharen weg.
Das kümmert sie aber keineswegs und deshalb machen sie immer fröhlich weiter mit Politik von vorgestern.
Das wird auf Dauer nach hinten losgehen, denn wie sagte bereits Gorbatschow: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"

Politik wie aus dem Handbuch des Machiavellismus ...

Zitat: "Immerhin ist es Merkel mit der Berufung Kramp-Karrenbauers bereits gelungen, ihre ziemlich lauten parteiinternen Kritiker zum Verstummen zu bringen - öffentlich gemeckert hat keiner."

Eines muss man Merkel lassen: eine Politik wie aus dem Handbuch des Machiavellismus: "Il principe": keep your friends close, keep your enemies closer (auch wenn dieses Zitat nicht auf Machiavelli zurückgeht).

Wobei ich mich schon wundere: welche Kritik oder gar Gegner von Frau Merkel gibt es in der CDU denn überhaupt noch? Bisher hat man in der CDU doch weitgehend alles abgenickt.

Die echten Kritiker und Gegner haben diese Partei doch schon längst Richtung AfD verlassen: Dr. Gauland, Glaser, Dr. Krah, Dr. Kaufmann, Junge, Steinbach, um nur wenige zu nennen.

Soll die CDU konservativer werden?

gibt es aktuell eine konservative Partei ?
also ich gehe davon aus dass es auch konservative Menschen gibt in unserem Land
die sich eine Wahlheimat, entsprechende Partei wünschen
Wenn die CDU eben die GRÜNEN links überholt, werden die sich was anderes suchen

Konservativ ist ein weiter

Konservativ ist ein weiter Begriff.
Bitte genauer fragen.
Zumindest sollte sie wieder Themen wie Nationalstaat und Patriotismus thematisieren.
MfG

Union hat sich gegen "rechts" entschieden.

Die Union hat sich in vielen Äußerungen gegen konservativ "rechts" geäußert.

Nun braucht - und soll sie auch nicht wieder "konservativer" werden.

"Der Islam gehört zu Deutschland"... und ähnliche Äußerungen, (Abschaffung der Wehrpflicht), ... und die .. ( offensichtlich bewusste - - denn so unbewußt können Dipl.Fachleute und Doktoren der Union nicht sein!)...Die Destabilisierung von unserer Polizei und unserer Bundeswehr! ... Das alles ist Unions- und SPD/FDP-Werk.

Die Union sollte ihren Kurs beibehalten. -Aufweichung nach Sarrazin's Motto: "Deutschland schafft sich ab!"

Die Union hat sich doch der "Nation" seit Jahren schon offiziell abgewandt.

Joachim Gauck verurteilte die "Hinwendung zum Nationalismus" ... also, demnach auch zur Nation als Identifikation.

Jetzt den "Wendehals" zu spielen ist....
unglaubwürdig!

Soll die CDU konservativer werden?

Dazu hat wahrscheinlich jeder eine andere Meinung. Den Rechten wird sie nicht konservativ genug sein. Und auch die CSU will mit ihrer konservativen Grundeinstellung der AfD nicht den Vortritt lassen. Wenn die CDU eine erneute GroKo anstrebt, dann dürfte sie wahrscheinlich mit einer größeren konservativen Einstellung bei der SPD-Basis kaum auf Zustimmung hoffen. Das ist ja das Problem der CDU, will sie mehr Konservativmus, dann muss sie sich einen anderen Koalitionspartner suchen.

12:33 von FreidenkenderGeist

Nur aus heutiger Sicht. Die CSU hat mit der Neuausrichtung bereits begonnen und versucht die AfD rechts zu überholen.

Dies gilt es nun für die Zeit nach Merkel für die CDU zu verhindern. Dafür scheint KK eine gewisse Sicherheit zu bieten. Ob das letztlich gelingt, bleibt natürlich offen. Span und Co. haben zumindest mal Gegenwind.

13:10 von meckerer

Nein, meine Wahrnehmung ist sehr realistisch

Das Deutschland, also die normalen Bürger, von dieser Politik profitiert ist schlicht erlogen. Gründe habe ich genügend genannt.

Die Großkonzerne verdienen gut daran, aber nicht der kleine Steuerzahler, Minijobber, Aufstocker.

Dazu Wohnungsnot, steigende Kriminalität durch osteuropäische Banden (bald dürfen wir uns auf weiter Banden freuen) und durch die unkontrollierte Einwanderung.

Merkel hat die genannte unendliche Rettung der Superreichen mit all den Rettungsaktionen zu Ungunsten deutscher Steuerzahler bewiesen dass die Wirtschaft an allererster Stelle steht.

Die ganzen Sozialsystemeinwanderer tun ausschließlich der Wirtschaft gut, das ist nicht aus reiner Menschlichkeit geschehen. Wer daran Zweifel hat soll sich nochmal die ganzen ´Ergebnisse der Merkel-Politik anschauen.

Die Wirtschaft will offene Grenzen, deshalb sind die deutschen Grenzen offen, nicht aus reiner Menschlichkeit.

warum dann anders?

@brutus
"die Deutschen sind was die Politik betrifft ein lahmes und freiwillig uninformiertes Volk, dem es immer noch zu gut geht.!!!"
und bitte, warum soll ich dann was anderes wählen?
Merken Sie Ihren Widerspruch?

um 13:31 von Klausewitz

>>Die CDU soll bleiben wo sie ist. Alles andere ist unehrlich. In Österreich haben wir drei große Parteien in Dänemark auch. Die dortigen blauen regieren zum wohle des Landes mit. Die CDU soll nicht versuchen wieder "Volkspartei" zu werden. Es wird noch etwas dauern, bis in dieser Partei ein Sebastian Kurz kommt. Aber er kommt <<

Die Kenntnis der Realität ist immer hilfreich: Die ÖVP hatte 31,4 % Stimmanteil, die Union 2017 32,9 %. So lebt jeder in seiner eigenen Welt.

Man könnte ja mal abfragen,

was Menschen unter "konservativ" verstehen. Da kämen wohl Antworten wie "bürgerlich", rechts, rückständig, restaurativ. Was der Zustand Deutschlands gar nicht vertrüge, wäre Restauration, denn in manchen Bereichen unseres öffentlichen Lebens gibt es schon Restauration der unangenehmsten Art, die AfD und allgemein das Verharren im Gestrigen.
In vielen Bereichen fällt Deutschland schon jetzt weit hinter fortschrittliche Länder zurück.
Man denke nur an unsere staatliche Überorganisation darunter die Steuerorganisation, die sich anschauen wie Berliner Hinterhof 1890.

@Am 25. Februar 2018 um 14:02 von Camaro

Zitat: "

Welch ein Irrwitz - die CDU leidet ( wie die SPD und andere) doch genau unter dem Dilemma, dass sie viel zu konservativ ist."

Sie und ich müssen auf unterschiedlichen Planeten lebne.

Inwiefern ist die CDU "zu konservativ"?

Die Debatte über die Ausrichtung der Union hat, so scheint es, g

Diese Überschrift stammt aus den ARD-Beitrag: ,,Merkels Personal-Puzzle". Auch in Mitteldeutschland, besonders in Sachsen, wird eine solche Debatte heftig geführt. Gerade in Sachsen hat die CDU bei der letzten Bundestagswahl massive Verluste eingefahren und dies führte zum 2. Platz hinter der AfD dort. Gerade dort sollte die CDU mehr Präsenz zeigen. Die Merkel reicht dort nicht.

Neuausrichtung ... Personalwechsel

Denn niemand trägt mehr Verantwortung für die Pulverisierung der CDU, einer der einst mächtigsten und solidesten bürgerlichen Parteien Europas, als Angela Merkel, eine Frau, die ihr Leben in der DDR begann, weil ihr Vater die DDR offenbar mehr geschätzt hatte als die alte Bundesrepublik und einst in den 1950er-Jahren freiwillig von Hamburg in die DDR gezogen war. Zwar dürfte dieser evangelische Pastor kein Kommunist gewesen sein, aber besonders abgestossen fühlte er sich von ihnen auch wieder nicht.

Angela Merkel, das merkt man immer wieder, Angela Merkel kennt diese alte BRD nur vom Hörensagen her, und vielleicht mag darin ein Grund liegen, dass sie die eigentliche Staatspartei , die Wirtschaftswunderpartei, die katholische Adenauer-Partei, so malträtiert und mit einer Mischung von Geringschätzung und Nonchalance zerstört hat.
Wenn der konservative Wähler seiner einst konservativen Partei die Loyalität aufgekündigt hat, dann ist kein Halten mehr, dann verschwinden diese für immer

Konservative Union

Eine wieder stärker konservative Union würde der AFD wieder viele, viele Stimmen abnehmen und der SPD in der politischen Mitte wieder mehr Platz frei geben. Die Profile wurden wieder deutlicher hervortreten. Das klingt jedenfalls vernünftig.

Konservative Lücke in der rechten Mitte bereits geschlossen

Nachdem Linksrutsch der CDU unter BK Merkel ist das entstehende Vakuum mittlerweile wieder besetzt und seit der BTW2017 auch neben der CSU wieder bundesweit im Bundestag vertreten.

Zukünftig sollte die Bundesregierung an die bestehenden Gesetze und EU-Vereinbarungen (Maastricht-, Schengen-, Dublinabkommen) halten statt sie zu brechen.
Die Linksparteien haben ja nun auch eine Opposition im Bundestag, das ist auch wichtig und richtig.

Konservativer aber wie?

Vielleicht so wie Außenminister Gabriel, der seine Befähigung als Waffenhändler nachgewiesen hat? Auf diesem Gebiet kann er auch diplomatisch sein. Innerparteilich macht er Politik mit einem vergifteten Vorschlag an den Juso-Chef.
Oder wie Jens Spahn? Ein rechter Wirschaftsliberaler, geht man nach seinem Programm, gleicht er Christian Lindner wie ein siamesischer Zwilling. Ich weiß gar nicht, was der in der CDU will. An ihm wird Deutschland nicht genesen, selbst, wenn er Gesundheitsminister wird.
Oder wie Kramp-Karrenbauer, die ein sensibles Ohr an den Stammtischen hat, sich gegen die Homo-Ehe und für konsequente Abschiebung von Asylsuchenden ausspricht, aber im Stillen eher eine liberale, ausgleichende Politik macht.
Söder und die AfD kommen als Vorbilder eher nicht infrage, mit denen hätte die CDU Probleme auf 20% zu kommen.
Konservativ sein, heisst das Gute zu bewahren. Aber wie soll man etwas bewahren, das man längst verloren hat?

Soll die CDU konservativer werden?

Konservative Vorstellungen gehören in das vorige Jahrhundert und nicht in die heutige Zeit.
Die CDU hat sich doch schon von einigen konservativen Vorstellungen getrennt, zum Beispiel ist die gleichgeschlechtliche Ehe so ein Beispiel. Und auch die Vorstellung, dass Frauen nur an den Herd gehören und die Kinder selbst betreuen, ist doch nicht mehr zeitgemäß. Ebenso die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen. Da muss die CDU noch viel mehr an sich arbeiten.

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