Ihre Meinung zu: Aufnahmestopp für Migranten: Kritik an Essener Tafel

23. Februar 2018 - 12:13 Uhr

Nach der Entscheidung, nur noch deutsche Bedürftige als Neukunden aufzunehmen, gerät die Essener Tafel unter Druck. Sozialministerin Barley sagte, Bedürftigkeit müsse das Maß sein und "nicht der Pass".

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Kommentare

Migranten werden von anderen

Migranten werden von anderen stastlichen Einrichtungen versorgt. Für diese besteht gar keine notwendig, sich von einem privaten verein, versorgen zu lassen.
Der staat macht sich die Sache sowieso viel zu einfach.

Auch ohne solche Einrichtungen muss er dafür sorgen, dass seine Gäste versorgt sind.
Oder sollen die alle verhungern, wenn die tafel aufgibt?

... steht die Essener Tafel unter Beschuss

Wir wollen doch nicht den Teufel an die Wand malen.

Zeiten nur für Frauen?

Ich weiß, das auch das von allen Seiten irgendwie anders aufgefasst werden kann, aber es wäre vorerst eine Lösung, die Frauen zuerst zu bedienen (zumal es um die Schwächsten geht: Rentnerinnen und die Kinder der Alleinerziehenden).

Oder allgemein eine Bedürftigkeit feststellen und Rentner und Alleinerziehende / Eltern zuerst zu bedienen.

Danach können die alleinstehenden Männer kommen und den Rest bekommen.
Diese sind gesundheitlich schließlich besser in der Lage mit weniger auszukommen.

Tja. Und der Staat schafft es nicht, im innerhalb der eigenen Grenzen die Grundversorgung der Bedürftigen zu decken...
Was soll man dazu sagen...

Oh, man darf nicht Bedürftige

Oh, man darf nicht Bedürftige erster und zweiter Klasse unterscheiden?

Warum werden dann in deutschen Städten deutsche Obdachlose schlechter behandelt als illegale Migranten, für deren Versorgung ein vielfaches an finanziellen Mitteln bereitgestellt wird?

Der heuchlerische Aufschrei gilt nicht der Ungleichbehandlung, es werden nur die falschen bevorzugt.

Abgesehen davon sind Tafeln hoch problematisch, denn sie entlassen das organisierte Gemeinwesen (Staat) aus seiner Pflicht und verschleiern so wie veramt die Bevölkerung in diesem Land wirklich ist, in Europa sind nur die Portugiesen noch ärmer.

Sich aus der Verantwortung stehlen

Private Vereine müssen sich einer Kritik stellen, weil der Staat es versäumt ausreichende Mittel für Bedürftige zu stellen.
Wie stellen sich die Kritiker das vor? Sollen jetzt Freiwillige auch noch spenden um wirklich jedem ausreichend Essen stellen zu können? Wären Sozialleistungen hoch genug, dann wären die Tafeln überflüssig und die Betreiber müssten nicht auswählen, für wen es noch reicht und für wen nicht.
Der Staat glaubt keine Verantwortung zu haben, weil private Initiativen Bedürftigen schon Hilfe anbieten werden. So etwas nennt man dann auch noch Sozialstaat.

Die Entscheidung

die Tafel nur fuer beduerftige Deutsche Buerger zu fuehren ist richtig.

Kein Migrant muss nach Deutschland migrieren. Beduerftige Deutsche Buerger muessen aber in Deutschland leben.

Die Kritik an dieser Entscheidung ist populistisch und wird das System der Tafeln fuer Beduerftige nachhaltig zerstoeren.

Ich faende es schade, wenn das Recht der Beduerftigen dem Recht des Staerkeren weichen muesste.

Alleinstehenden jungen Maennern

den Vorzug vor Alten und Alleinerziehenden Eltern zu geben ist eine merkwuerdige Entwicklung.

Merkwuerdig finde ich auch, dass Journalisten diesem Vorzug noch das Wort schreiben.

dann bräuchten wir gar keine Tafeln oder sehr viel weniger davon.
Aber den Schwächsten der Gesellschaft ein paar Euro mehr geben, wollen maximal 10% der Bevölkerung.

Ich kann mich nicht einklinken

Da hat also ein 20jaehriger Migrant aus z.B. Afghanistan dasselbe Recht auf Tafel als eine beduerftige 75 jaehrige Oma.

Die Kritik an diesem Machiavellismus wird auch noch rechtslastig gesehen.

Leben wir mittlerweile in einer verkehrten Welt?

75 % der Empfänger sind Ausländer

75 % der Empfänger sind Ausländer bei der Essener Tafel. Wie kann man da von Einseitigkeit sprechen, wenn auch schon Länger-hier-Lebende mal wieder gleichrangig angezogen werden sollen?

Die alte Oma sei oftmals im Ansturm "hinter sich gelassen worden" und traut sich einfach nicht mehr hin, isst lieber weniger

Die 75 % der Ausländer der Essener Tafel-Empfänger werden ja nicht herausgebeten. Sondern es werden über die 75 % hinaus keine zusätzlichen neuen Ausländer aufgenommen.

Warum berichtet Tagesschau.de nicht über den Fakt, dass die Essener Tafel diesen Schritt gemacht hat? Stattdessen wird 2 Tage später berichtet "Kritik an Essener Tafel / Essener Tafel steht unter Beschuss". Berichtspunkt ist also "Kritik an der Essener Tafel". Damit ist der Artikel eigentlich ein Kommentar. Tagesschau-de ist sehr bemüht, jedem Leser schon in der Überschrift deutlich zu machen, wie er darüber denken soll.

Was ist schlimm daran, wenn ein Inländeranteil von nur noch 25 % etwas erhöht werden soll

na dann muss man ja

schnell und umfassend reagieren.

In den vergangenen zwei Jahren hätten sich deshalb gerade ältere Tafel-Nutzerinnen sowie alleinerziehende Mütter von fremdsprachigen jungen Männern in der Warteschlange abgeschreckt gefühlt.

Kommt demnächst ein Verbot für "fremdsprachige junge Männer", öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen? Müssen Sie vor der Arztpraxis hinter einer Ecke warten? Die Straßenseite wechseln, wenn ihnen Einheimische entgegenkommen? Überall da könnten sich schließlich ältere Frauen und alleinerziehende Mütter abgeschreckt fühlen.

Ich fühle mich von den Fremdenfeinden abgeschreckt. Ich möchte, dass dafür gesorgt wird, dass ich denen nicht mehr begegne.

Richtig so

Wenn 75 Prozent der Bedürftigen mittlerweile Migrationshintergrund haben und sich ältere Menschen und alleinerzeihende Frauen mit Kindern aus Deutschland nicht mehr zur Tafel wagen, weil man sie wegschubst, sie anpöbelt, dann finde ich die Maßnahme der Essener Tafel richtig. Das hat nicht mit Diskriminierung zu tun, sondern mit guten Sitten und Anstand. Kapieren sie das nicht, bin ich sogar für einen Ausschluss dieser Personengruppen. Sollen sie sich doch selber helfen, wenn ihnen das deutsche Miteinander fremd ist.

@IBELIN, 12:36

Alleinstehenden jungen Maennern den Vorzug vor Alten und Alleinerziehenden Eltern zu geben ist eine merkwuerdige Entwicklung.

Haben Sie mehr gelesen als ich? Wo steht da was davon, dass den jungen Männern der Vorzug gegeben wird? Oder haben Sie sich gedacht "ich formuliere das einfach mal so um, klingt doch gleich viel besser ..."

Wasser auf die Mühlen ?

Es ist völlig realitätsfern, die Regelung der Essener Tafel als Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu brandmarken. Ganz im Gegenteil : Wenn bedürftige Deutsche von den Tafeln weniger erhalten, weil diese auch noch Fremde mit durchfüttern müssen - wen werden diese Menschen dann wohl wählen ?

Wie wäre es denn, wenn bedürftige Immigranten von denjenigen ausgehalten würden, die hier groß auf die Pauke hauen, wenn es darum geht, das Geld anderer Leute zu verteilen ?

Menschen zweiter Klasse

Ja, und die "Bedürftigen zweiter Klasse" sind die Alten und Schwachen, die wie berichtet von kräftigen jungen Kerlen beiseite gestoßen werden. Die Essener Tafel wird sich nicht im Unklaren gewesen sein, was für eine Vielzahl gesellschaftlicher Kräfte sich jetzt gegen sie wendet. Meine Hochachtung für ihren Mut.

Es wäre doch für ALLE genügend da...

aber man spielt lieber die Ärmsten untereinander aus anstatt die Ursachen der Armut in Deutschland und in den Herkunftsländern zu benennen.

Wer sind diese Kritiker und

Wer sind diese Kritiker und wie gestört ist ihre Wahrnehmung, wenn es ihnen nicht auffällt, dass private Tafeln in Deutschland jahrelang die ärmsten versorgten, für die der Staat keine Mittel übrig hatte, aber für illegale Migranten plötzlich Milliarden locker gemacht werden?

Vorsicht Tatsachen

Der Ton der Medien wird mal wieder anmassend, sie beginnen gerade wieder ihren vorgegebenen Meinungsjournalismus durchzusetzen. Schlechte Deutsche, traumatisierte, arme Flüchtlinge und Migranten. Hatten die ÖR nicht erst eine Rüge bekommen über ihren einseitige Berichterstattung in 2015? Nichts gelernt? Aber wir, die User auf alle Fälle. Also selber mal über den Tellerrand schauen, dann bekommt man die richtige Information.

Ich bin auch wieder

einmal zutiefst enttäuscht über unsere Journalisten, die in „ Bild-Manier" völlig überflüssiger Weise Stimmung machen? Mit solchen Aktionen wird genau das Gegenteil erreicht. Jeder Bürger weiß, daß kein Flüchtling unterversorgt ist.

Zwei Welten

Die einen reden von hehren Grundsätzen, von Gleichheit und Menschenwürde.
Die anderen kämpfen mit wirklichen Problemen vor Ort. Und dürfen sich dann von denen, die in der Theorie nur richtige Entscheidungen treffen, anhören dass sie Rechtspopulisten fördern.

Danke Agenda 2010

Mich macht es nicht weniger sauer, wenn man die Hilfe der Tafeln nicht wertschätzt und sich widerlich benimmt. Aber wieso muss eine Rentnerin überhaupt dort anstehen? Wenn der Familie am Ende des Monats das Geld ausgeht, ist das eine tolle Sache. Aber für die Regelversorgung ist das weder für Deutsche noch für Ausländer gedacht.

@um 12:21 von Einerer

Soll ich lachen oder weinen? Und für deutsche gibt es seitens des Staates keine Versorgung oder wie und die haben das eher bitterer nötig? Haben Sie nur tehoretische Erfahrung oder ist das ihre stumpfe Meinung? Mit der Realität hats nämlich nichts zu tun.

Der Staat hat versagt

Ja man kann es ruhig aussprechen die Ausländer die besser gestellt sind wie die Bedürftigen Deutschen( 2.Klasse ), die wohl auch durch ihre Arbeit dazu beigetragen haben, dass diese Ausländer unsere Steuergelder verschlingen. Ich kann nur beipflichten, was diese Tafel da durchzieht. Wenn ältere deutsche Bürger in der Schlange von Ausländern geschubst und verdrängelt werden dann sollte die Polizei dort mal eingreifen, oder wartet die Staatsmacht wieder ab, bis die Rechten hier wieder eine Plattform finden.

Die Alten und Bedürftigen, die in den 1950er und 60er Jahren

das Land aufgebaut haben, sollten Vorrang vor allen haben, die imstande sind, sich durch Arbeit, und sei es gemeinnützige Arbeit, selbst zu ernähren.

Tafelgeschäfte

Wieso kritisieren denn all die Schlauberger, die Entscheidung der Essener Tafel. Die werden schon wissen, warum sie die Entscheidung so und nicht anders getroffen haben. Die sind vor Ort und wissen was abgeht.
Gruß Altkritiker

Im übrigen

Machen das arabischen Staaten genauso. Sie ziEhen ihre eigene Bevölkerung vor. Flüchtlinge sind die letzten in der Kette....Wenn überhaupt. .und das ist richtig!!!

Diskriminierung von EU Bürgern

Wenn wirklich nach Deutschen Staatsbürgern geprüft wird, sollte das soweit ich weiß gegen die Nichtdiskriminierung im AEUV verstoßen.

Sollte also sein, es wird geprüft ob EU-Bürger - eine Diskriminierung nach Migranten hingegen könnte durchaus legal sein. Stellt sich also dann nurnoch die Frage ob moralisch ok. (Legal vs. Legitim) Wenn es nicht staatlich ist, wäre diese Frage wiederrum rein in der Tafel zu klären, wodurch sie jedes Recht haben, zu tun was sie wollen.

Meine Tochter leitet in HH eine Tafel

Ich selber helfe des öfteren mit aus.Dort ist es so geregelt das die Bedürftigen einen Amtsbescheid auf Dringlichkeit vorlegen müssen,danach bekommen sie einen Ausweis von der Tafel und werden zuerst mit Lebensmitteln versorgt.Sind diese Leute dann abgefertigt kommen Alle ohne Karte dran. Das hat nichts mit erste Klasse und zweite Klasse zu tun.Die Dringlichkeit ist somit klar geregelt.

@GeMe

"Wären die Hartz IV Sätze angemessen, um davon Leben zu können,..."
-------------
der H4 Satz ist angemessen.
Die warme Wohnung wird bezahlt,
Krankenkasse wird bezahlt,
GEZ wird bezahlt.

Hartz 4 dient nicht dazu, einen besseren Lebensstandard zu führen, wie ein Busfahrer im Schichtdienst.

Es ist allerhöchste Zeit!

Nicht, um die Essener Tafel anzugreifen, sondern um immer und immer wieder darauf hinzuweisen, daß in unserem sog. "Sozialstaat" verdammt viel im Argen liegt.

So lobenswert die Absicht der Tafeln ist, die gröbste Armut ein wenig abzufedern, so falsch ist die dieser Idee zugrundeliegende Denkart, denn sie erlaubt es dem Staat, sich "elegant" aus der Verantwortung zu stehlen. Der eigentliche, viel zu selten thematisierte, Skandal ist, daß das so lange so gut geklappt hat!

Es kann und darf nicht Aufgabe der Tafeln sein, zu Lasten derer, die durch unser zunehmend löchriges soziales Netz gefallen sind, nun auch noch die eigentlich dem Staat obliegende Versorgung von Zuwanderern jeglicher Art sicherzustellen.

Es sagte mal jemand: Wir schaffen das.
Und genau DAS will ich jetzt sehen!

Verstehe die Entscheidung

Den Migranten geht es in Deutschland gut, deshalb kommen bei uns deutlich mehr als in ganz resteuropa

Man hat schon genügend gehört, das besonders Rentnerinnen von ihrer Rente kaum leben können, ebenso haben es vielköpfige Familien schwer.

Migranten, oft auch Flüchtlinge genannt, werden rundum versorgt und bekommen sogar noch Geld. Sie müßten nicht an die Tafel.

Das Geld geht woanders hin, z.B. in die Heimatländer damit die Bekannten und Verwandten besser leben oder sich auch einen Schlepper leisten können

Was hat man sich bloß dabei Gedacht...

Etwas nur für Bürger mit deutschem Pass ..... unglaublich!
Was hat man sich bloß dabei Gedacht.
Das solch ein wütender Protest kommen musste, ist doch so klar wie die nächste Steuererhöhung.

@12:21 von Einerer

"Migranten werden von anderen stastlichen Einrichtungen versorgt. Für diese besteht gar keine notwendig, sich von einem privaten verein, versorgen zu lassen.
Der staat macht sich die Sache sowieso viel zu einfach."

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Migranten mehr staatliche Leistungen zum Bestreiten des täglichen Bedarfs erhalten als Einheimische. Von daher besteht bei ihnen die Notwendigkeit in einem mindestens so hohem Maß wie bei Einheimischen.

2015: naiv und unverantwortlich

Wenn Frauen nicht mehr kommen, weil sich unsere neuen männlichen Mitbürger nicht ordentlich benehmen, ist eine verständliche Notmaßnahme. Sie belegt eindrucksvoll, wie naiv und unverantwortlich die Politik 2015 gehandelt hat.

Wieder eine Sau durch das Dorf

getrieben und die wahren Ursachen nur tangential berührt.

Die Schande, die Kritik verdient, ist, dass es überhaupt eine Notwendigkeit für Tafeln gibt.

Die Menschen, die sich in Essen engagieren, können den Vorrat nicht vermehren. Egal wie sie sich entscheiden, werden Hilfsbedürftige ohne Versorgung bleiben. Es können eben nicht alle, sondern nur die "wir", gut und gerne in D. leben. Aber das ist ja gewollt und (noch?) mehrheitsfähig.

Genau das falsche Signal!

12:26 von Tada
"Zeiten nur für Frauen?
Ich weiß, das auch das von allen Seiten irgendwie anders aufgefasst werden kann, aber es wäre vorerst eine Lösung, die Frauen zuerst zu bedienen (zumal es um die Schwächsten geht: Rentnerinnen und die Kinder der Alleinerziehenden)."
Welches Signal soll das denn aussenden?
Das wir in Deutschland jetzt schon Frauen in Schlangen für Bedürftige vor Belästigungen schützen müssen? Warten wir erst, bis ein "junger Asylbewerber" eine Frau, die sich verspätet hat, aus der Reihe vertreibt, WEIL sie eine Frau ist?
Und nein, weder bin ich Mitglied der AfD, noch würde ich diese jemals wählen.
Im Gegenteil! Seit 2 Jahren arbeite ich ehrenamtlich in einer Flüchtlingsinitiative mit (in einer Einrichtung mit 300 Ausländern)
Unsere Grundsätze sind trotzdem. Sprache lernen, AUCH am Ramadan, AUCH früh um 08.00! Arbeitsangebote annehmen. UND sich darauf einstellen, daß in Deutschland andere Regeln gelten. (die wir ja in deren Ländern auch beachten!)

Am 23. Februar 2018 um 12:45 von frosthorn

Für Sie ist es also in Ordnung, wenn ältere Mitbürger von jungen Migranten zu Seite gedrückt werden, und aus Angst nicht mehr die Tafel aufsuchen?
Ihr ganzer Kommentar ist Populismus Pur.

Eigenverantwortungsedikt bringt Erniedrigung

Ursprünglich wurde die Tafel e.V. 1993 in Berlin gegründet, um Obdachlosen und anderen Bedürftigen zu helfen. Die Zahlen der Kunden sind seither explodiert, nochmals nach Einführung der sog. Agenda 2010 und das Klientel ist heute gemischter denn je.
Und tatsächlich spalten die Tafeln die Gesellschaft sichtbar. Wer sich dort anstellt, muss damit rechnen, abgestempelt zu werden. So kenne ich einige alte Menschen, die sich nicht trauen, in die Tafel zu gehen, aus Angst, entdeckt zu werden. Und das ist eine direkte Folge der Politik der vergangenen Jahrzehnte, die immer stärker auf den Aspekt Eigenverantwortung abzielt und damit die Realität negiert. Denn zahllose Menschen sind nicht in der Lage, die komplexen Anforderungen in D zu erfüllen. Doch da die Politik hauptsächlich den "Erfolg" im Fokus hat und hierin sehr viel investiert, bleiben die anderen hinten dran. Die Tafel e.V. kaschieren dies notdürftig. Doch solange dies so bleibt, sollten diese Wege finden, allen Bed. zu helfen.

Finde die Entscheidung der Essener Tafel vollkommen

richtig und verantwortungsbewusst. Vorallem gegenüber älteren Leuten und hilfsbedürftigen Mitbürgern.
Ich finde es traurig, dass ein privater Verein, der eigentlich ja Aufgaben des Staates übernimmt - wie hier die Versorgung von Hilfsbedürfigen - sich rechtfertigen muss für seine Entscheidungung, die ja nur gut gemeint sind auch den Schwächeren der deutschen Gesellschaft wieder ein bisserl mehr Gerechtigkeit zukommen zu lassen.

Die Essener Tafel...

...braucht dringend mehr Geld, das sollte jedem klar sein der die Entscheidung kritisiert. Das zu kritisieren sollten sie geld spenden! Taten statt Worte ist in diesem Fall dringend geboten, also liebe Kritiker zücken sie schnell mit ihrem portemonnaie und helfen sie und seien sie still.

Die elitären oberen 10.000,

Die elitären oberen 10.000, die sich in solchen Schlangen nicht von 75% Ausländern (wahrscheinlich mit Argumenten) nach hinten drängen lassen müssen, leisten sich gerne Toleranz. Kostet ja nichts

Das ist ja wohl ein schlechter Scherz

Die Diskussion, dass die staatliche Versorgung eigentlich gut genug sein muss, um Vereine wie die Tafel überflüssig zu machen, will ich gar nicht ansprechen. Da dürfte für die Meisten Einigkeit bestehen.
.
Als ich las, dass die Essener Tafel Migranten ausschließt, da dachte ich zuerst dass die Mittel nicht reichen. Dafür hätte ich sogar Verständnis gehabt. Wenn ich aber lesen muss, dass man Menschen die Hilfe verwehrt, weil einige Frauen und Rentner Angst vor "undeutsch" aussehenden Personen haben, dann kommt mir die Galle hoch. Ist anscheinend besser zu hungern als mit einem Ausländer in der Schlange zu stehen. So groß kann der Bedarf bei diesen Leuten dann doch nicht sein. Und einfach nur Ausgabezeiten für Personen ohne deutschen Pass einzurichten war wohl nicht möglich für die Tafel?
Unsägliches, unentschuldbares Verhalten, einfach einen Totalausschluss zu verhängen.

Thema verfehlt

Beiendruckend wie die TS es schafft, die eigentliche Problematik unter den Tisch fallen zu lassen.
Es geht bei der Entscheidung der Essener Tafel in erster Linie darum, das sich ein offensichtlich zu großer Anteil an Männern aus anderen Kulturen per Faustrecht durchsetzt und dadurch physisch Schwächere
- also Frauen und Alte -
das Nachsehen haben.
Ein weiteres Beispiel, daß das Einatmen Deutscher Luft und eventuell noch ein Intergrationskurs wohl nicht ausreicht, um kulturelle Prägungungen zu beeinflussen.
Deutschland verändert sich !

verständliche Reaktion

Diese Entscheidung ist nachvollziehbar und mutig.

@12:26 von Tada

"Danach können die alleinstehenden Männer kommen und den Rest bekommen.
Diese sind gesundheitlich schließlich besser in der Lage mit weniger auszukommen."

Männer haben schon allein aufgrund der Körpergröße einen höheren Lebensmittelbedarf als Frauen oder Kinder. Man ist nicht automatisch gesund, nur weil man ein Mann ist. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es um die Gesundheit so mancher alleinerziehender Frau besser gestellt ist als um die Gesundheit von Kriegsflüchtlingen.

Man kann gern nach Bedürftigkeit unterscheiden. Dann aber bitte nach vernünftigen Kriterien.

richtig - Sie haben den Punkt

getroffen.
Für die Deutsche Bevölkerung tut der Staat zu wenig - aber für "Hinzugereiste" sind Milliarden da.
Trauriges Deutschland...

Etwas vergessen zu berichten?

Mit ein Grund sei nämlich, dass die größtenteils jungen Männer sich desöfteren daneben benommen haben, und es an Respekt gegenüber den dortigen Frauen haben fehlen lassen.
Ist doch eine interessante Zusatzinformation, oder nicht?
Somit absolut nachvollziehbare Entscheidung.

re zuschauer49

"die "Bedürftigen zweiter Klasse" sind die Alten und Schwachen, die wie berichtet von kräftigen jungen Kerlen beiseite gestoßen werden"

Anscheinend sind andere Tafeln als die Essener durchaus in der Lage, die Ausgabe vernünftig zu organisieren.

Traurig

es ist schon sehr traurig, dass es in einem der reichsten Länder der Welt überhaupt Tafeln gibt. Die eigene Bevölkerung muss sich an privaten Initiativen mit Essen versorgen, weil der Staat es nicht leistet. Genau wie bei der Massenimigration 2015, wo ohne private Hilfeleistung das ganze Gemeinwesen zusammengebrochen wäre. Die Migranten haben doch in Ihren Unterkünften ihre eigene staatliche Versorgung, die die Steuerzahler diese Landes gewährleisten, ohne dass sie jemals befragt wurden ob sie das auch wollen. Hilfsbedürftige Deutsche bekommen offensichtlich nicht in ausreichendem Maße Hilfe, sonst gäbe es keine Tafeln.

Endlich

wurde auch mal Zeit, dass so gehandelt wird. Man kann den Hut vor dieser Tafel ziehen.
Aber das wird die Tafel nicht durchhalten, der Druck der sogenannten Gutmenschen und unserer ach so tollen Politiker, die noch mehr Gäste aufnehmen wollen wird so heftig werden, dass die Tafel zurück rudern muss, um nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden.

Ist das, dass wir schaffen

Ist das, dass wir schaffen das von Angela?

Bin ich blind?

"Weggeschubst", "Angepöbelt", "Die alte Oma sei oftmals im Ansturm hinter sich gelassen worden und traut sich einfach nicht mehr hin, isst lieber weniger"

das alles wird hier aus dem Artikel zitiert. Und ausgerechnet ich habe nichts davon gelesen, obwohl ich mir die Meldung jetzt schon drei mal angeschaut habe. Was geht hier eigentlich ab? Fake-News jetzt schon beim Zitieren der Tagesschau?

@IBELIN: Da hat also ein 20jaehriger Migrant aus z.B. Afghanistan dasselbe Recht auf Tafel als eine beduerftige 75 jaehrige Oma.

Ja, man denke nur. Da hat ein Afghane doch tatsächlich das gleiche Recht, seinen Hunger zu stillen wie eine Deutsche. Ich frage: JA WAS DENN SONST?

@ frosthorn

>>> Haben Sie mehr gelesen als ich? Wo steht da was davon, dass den jungen Männern der Vorzug gegeben wird? <<<.
.
Die jungen Männer haben sich den Vorzug GENOMMEN. War in anderen Medien tatsächlich zu lesen.

Und das in Deutschland...

... einem Land in dem "wir gut und gerne" leben und dem es laut Aussage der Kanzlerin so gut geht.

@12:45 von Norddeutscher22

"Was ist schlimm daran, wenn ein Inländeranteil von nur noch 25 % etwas erhöht werden soll"

Die Mittel der Wahl. Es geht bei den nächsten Entscheidungen wem Leistungen zusteht nicht mehr um die Bedürftigkeit, sondern um die Herkunft.

Armes Reiches Deutschland

So eine Entscheidung sollte definitiv kritisch diskutiert werden, jedoch bin ich davon überzeugt, dass die Essener Tafel dies nicht aufgrund von Ausländerfeindlichkeit oder, wie es vlt einige Kommentatoren hier gerne hätten, mit dem Motto Germany First getan haben, sondern um eine gerechtere Verteilung zu gewährleisten.

Bestimmt könnte man eine bessere Lösung dafür finden, doch man kann daran deutlich sehen, dass die Tafeln mit der Situation einfach überfordert sind und auch allein gelassen werden. Der Staat versagt hier auf ganzer Linie und das schon seit langem!

Politiker profilieren sich mit dem Rückgang der Arbeitslosen Zahlen und trotzdem müssen sich Menschen in Deutschland um Essen streiten.

Wäre interessant...

... zu wissen ob der Aufschrei unter anderen Vorzeichen genau so groß wäre? Ich befürchte nicht.

Schande

Eigentlich dürfte es gar keine Tafeln geben, es ist eine Schande zu sehen wie sich der Staat seiner Fürsorgepflicht entzieht. Die Diskussion mit der Essener Tafel geht eigentlich am Kernproblem vorbei, unsere Politiker beschneiden immer mehr die Fürsorgepflichten die der Staat gegenüber seinen ärmeren Mitbürgern hat und schämen sich nicht einmal dabei, diese diese Fürsorgepflichten auf die Bevölkerung abzuwälzen. Dabei schaffen sie es sogar den Menschen in diesem Land das Geld nochmals aus der Tasche zu ziehen und dafür Beifall zu bekommen.

Es läuft

Die Linke Betroffenheitsmaschinerie läuft ja wieder wie geschmiert.

Arbeitspflicht einführen

Die Frage ist, reicht die staatliche Hilfe nicht aus, um sich angemessen zu ernähren oder wird das Angebot der Tafeln als Entlastung des eigenen Budget angenommen?

Aber es klingt völlig widersinnig, wenn die zitierten jungen Männer die gleiche Unterstützung bekommen wie eine alte Frau oder eine alleinerziehende Mutter.

Allein um die Integration zu fördern, einen geregelten Tagesablauf zu gestalten und um einen Beitrag hier im Land zu leisten sollte es daher eine Arbeitspflicht für diese Männer geben. Sicherlich gibt es gemeinützige Aufgaben, die in entsprechender Stundenzahl von diesen Menschen geleistet werden können. Und vielleicht gibt es auch Zuschläge in Form von Geld, Gutscheinen etc. für diese Leistungen.

Aber im übrigen kann ein Verein selbst bestimmen wen er untersützt und wen nicht. Sicherlich haben die Spender auch hierzu eine Meinung, die mich sehr interessieren würde.

Bätschi

Die Anderen waren schneller. T-Online hatte gestern bereits ein ausführliches Interview mit dem Leiter der Tafel.
Tenor:" Wer es besser kann, kann den Job gern haben".
Wen`s interssiert - Google ist Dein Freund.
Ihr schafft das.

Vielen Dank für die bisherige Großzügigkeit

Meckern kann jeder. Anpacken ist da schon schwerer. Meinen Dank gilt der Essener Tafel für die gute Arbeit!
Auch wenn ich die Entscheidung ohne jede Grundlage als Hilferuf interpretiere, wünschte ich mir, dass Aussenstehende Zurückhaltung üben und Kommune, Land und Bund auffordern tätig zu werden, damit der Solibeitrag für die Stadt Essen mal etwas großzügiger ausfällt.
Einzig die Lieferanten und Spender können hier mitreden. Sollte der mediale Fokus diese auch noch in die Schusslinie bringen, ahnt man schon, welche Pressemitteilung sie aus Prestigegründen veröffentlichen werden. Die Empör-o-kratie greift mal wieder um sich. Viel interessanter und geistreicher wäre es mal zu fragen, was aus dem "Wir schaffen das!"geworden ist. Hatten wir nicht jüngst eine Regierungserklärung? Da wollte man doch etwas näher sein.

Wer so

ideenlos ist, Warteschlangen überhaupt entstehen zu lassen, in denen Hackordnungen ausgetragen werden der ist selbst schuld. Es gibt rollende Terminsysteme, die anderweitig in anderen Tafeln ausprobiert wurden und klappten...ohne jedes Theater. Statt dessen meint jetzt jeder seine inkompetenten Senf zu dem Thema absondern zu müssen.

Heute 6.40 MoMa

In diesem Beitrag wurden die Gründe doch klar genannt. Aggressive s verhalten gegen alte Menschen, Rücksichtslosikeit, ein großes Problem im Umgang mit Frauen. Diese Gäste möchten selbst die guten Menschen in Essen nicht. Ausserdem sollten alle Kritiker eine Reise nac h Essen unternehmen. Dann weiß man, wie es zu den 75% kommt. Generell sind alle Tafeln zu schließen. Sie vertuschen nur die Probleme und wir werden dann sehen, wie viele hungertote auf den Straßen liegen.

die ganze Darstellung . . .

. . . ist mal wieder verzerrt. (Bild-verzerrt)
Weil die Sache nicht von allen Seiten betrachtet wird.
Halte das ganze System der "Tafeln" für Schwachsinn.
Zum Teil sind diese Tafeln "Geschäftsmodelle" mit Gewinn.
Es kann niemals eine sinnvolle Alternative zu einer gesamtstaatlichen Regelung sein.
Eine Regelung von Leistung und Gegenleistung.
Eine menschliche Grundlage im "Abkötten" von Lebensmitteln zu sehen ist falsch.
b.k.

12:55 von Hackonya2

@um 12:21 von Einerer

Soll ich lachen oder weinen? Und für deutsche gibt es seitens des Staates keine Versorgung oder wie und die haben das eher bitterer nötig? Haben Sie nur tehoretische Erfahrung oder ist das ihre stumpfe Meinung? Mit der Realität hats nämlich nichts zu tun.
////
*
*
Wie vom Leiter der Tafel angeführt ist das ehrlose Verhalten unserer Gäste gegenüber alten deutschen bedürftigen Frauen ein Grund für die Maßnahme.
*
Das sollte deutlich herausgestellt werden, auch deutsche alte Frauen haben Anspruch auf ehrvolle Behandlung .

Inakzeptable "Lösung" der Essener Tafel

Wenn die Essener Tafel bemerkt, dass Deutsche sich abgeschreckt fühlen, wäre es angemessener gewesen, das Gespräch zu suchen, über die Bedürftigkeit aller zu informieren, eine Chance zum Kennenlernen zu bieten. Verbote gegen Bedürftige sind völlig daneben, und diese Maßnahme ist strukturell rassistisch.

An alle, die hier behaupten, die jungen Migranten würden doch vom Staat versorgt: Das werden die Rentnerinnen und Rentner, alleinerziehenden Mütter und Obdachlosen auch. Deren Hartz IV Satz ist auch höher als der Satz nach Asylbewerberleistungsgesetz. Aber beides reicht eben nicht!
Auch Vergleiche zwischen Migranten im Heim und deutschen Obdachlosen sind unangebracht: Überraschung, es gibt auch migrantische Obdachlose.

Die Tafel kann tatsächlich nicht alles auffangen, was der Staat - der unter derselben Regierung die Hartz IV einführte auch den Spitzensteuersatz senkte - nicht für die Bedürftigen leistet, obwohl er es könnte. Aber so zu reagieren ist inakzeptabel.

Die Essener Tafel handelt richtig!

So wie die Essener Tafel handelt, kann man ihr nur beipflichten.
75 % sollen immerhin Migranten sein, deshalb ist es völlig richtig, daß keine neuen mehr in die Kartei aufgenommen werden, sondern welche aus der deutschen Bevölkerung, die es auch sehr nötig haben. Besonders nach dem immer wieder zu lesen ist, daß nur 5 % der Migranten nur echte Bürgerkriegsflüchtlinge sind nach der Genfer Flüchtlingskonvention und die anderen aus sicheren Herkunftsstaaten kommen.
Und dass ältere Bürger von Ausländern geschubst werden, die ihr Leben lang hier gearbeitet haben ist absolut nicht akzeptabel.

Tafeln

Der eigentliche Skandal ist es daß die Politik, dahinter stehend die Wirtschaft, dafür gesorgt hat, daß es überhaupt private Tafeln geben muß. Und sich dann auch noch dahinter versteckt. Dieses ganze System ist einfach nur asozial. Und ein Großteil der Bevölkerung auch. Alles nur Ichlinge. Nach unten treten nach oben kratzbuckeln. Das ist das Einzige was die meisten können. Dann soll sich Deutschland halt abschaffen u. der ganze Neoliberalismus mit. Der Welt schadet das sicherlich nicht.

Gut so! Warum wieder diese

Gut so! Warum wieder diese inszenierte Medien-Hetze gegen einen Entscheider, der gepackt und sich nicht alles gefallen lässt. Wir müssen wieder unterscheiden zwischen Staatsbürgern (egal welcher Ethnie !) mit allen Rechten und Pflichten und denjenigen, die hier nur auf Zeit unsere Gäste sind.

schon beschämend,

wenn sich jetzt die Öffentlichkeit insbesondere die Politik über die Maßnahme der Essener Tafel wieder mal aufregt,dabei kann man die Hintergründe dieser Entscheidung durchaus nachvollziehen.
Wenn es allerdings darum geht,den betroffenen Menschen ,die zur Tafel gehen müssen!, weil die monatlichen Mittel nicht zur Deckung ihres täglichen Bedarfs ausreichen, eben diesen ,ausreichend und angemessene Leistungen zukommen zu lassen dann hält sich sowohl die Politik und auch breite Teile der Öffentlichkeit auffallend zurück.
Beschämend insbesondere ,weil hier hilfsbedürftige ,alte Menschen verdrängt werden ,von denen ,die ohne Rücksicht auf Verluste, nur an ihren eigenen Vorteil denken.
Und ja,ich finde schon,daß alte Menschen in unserem Land vorzüglich behandelt werden sollten und das auch gegenüber Flüchtlingen oder wem auch immer !

Frau Barley

... hat leicht reden: die steht ja nicht täglich vor der Tafelschlange und sieht nicht, was da vor sich geht. Insofern traue ich den Entscheidern dieser unpopulären Maßnahme mehr Kompetenz zu als irgendwelchen ideologisch politisierenden Gruppierungen.

Beschaemend ist eher, das

Beschaemend ist eher, das Politiker, also die Gruppe von Menschen die mit dem noetigen Gestaltungswillen es in der Hand haetten Einrichtungen wie die Tafeln obsolet zu machen diese Entscheidung kritisieren. Sie sollten doch eigentlich froh sein, das es Tafeln gibt, das jemand in die Bresche sprang und versucht dort zu helfen, wo unsere Sozialpolitik so klaeglich versagt.

Sprich anstatt zu kritisieren, sollten unsere Poltiker lieber zusehen das sie die Lebensrealitaet der Menschen verbessern, die auf Tafeln angewiesen sind, egal welcher Herkunft.

muss man nicht alles verstehen, aber einiges akzeptieren lernen

Es gab Zeiten da wunderte man sich zwar über die Belange anderer, aber man kam nicht auf die Idee für andere entscheiden zu wollen. Die Demokratie hat es in Essen besonders schwer. Kaum entscheidet ein kleiner Essener Verein aus seiner Mitte heraus zu Demonstrieren oder Grenzen zu setzen, haben sie die ganze Republik gegen sich. Eine ähnliche Empörung hatten wir bereits im Januar 2016, als man kläglich versuchte Demokratie von unten nach oben zu gestalten.
Die Meckerer aber müssen sich keiner Empörung stellen! Nie! Zum Beispiel wüsste ich gerne, wie haben die damals wie heute Empörten von 2016 bis 2018 der Stadt Essen geholfen sich selbst zu helfen? Man darf es gerne besser machen, in der eigenen Kommune. Und die Erfahrung teilen und zu Hilfe eilen. Aber Vorsicht: Nicht jede Erfahrung lässt sich überall anwenden. Besser wissen und meckern kann jeder!

Erschreckend...

@ 12:41 von IBELIN

"Ich kann mich nicht einklinken"

eher nicht ausklinken, Sie schreiben hier ja fast jeden zweiten Kommentar.

"Da hat also ein 20jaehriger Migrant aus z.B. Afghanistan dasselbe Recht auf Tafel als eine beduerftige 75 jaehrige Oma. "

Interessante Formulierung. Oder um es weniger diplomatisch auszudrücken: Manipulativ. Was aber, wenn der "20jaehriger Migrant" genauso bedürftig ist wie die "beduerftige 75 jaehrige Oma"

Denn, ja, hat er. Warum sollte ein Bedürftiger weniger Anrecht auf Hilfe haben als ein anderer, einzig aufgrund seines Alters und seiner Herkunft?

@ Peace

>>> ... die jungen Migranten würden doch vom Staat versorgt: Das werden die Rentnerinnen und Rentner ... <<<
.
Echt jetzt? Der Staat sorgt für die Rentner? Einfach so?
Und ich dachte bisher, das wäre über die Rentenversicherung geregelt, in die ich jeden Monat jede Menge einzahle. Generationenvertrag und so. Aber so kann man sich irren.

Der klügste Kommentar hier...

... und dringend notwendig:

12:53 von Mimmi-72
"Es wäre doch für ALLE genügend da...

aber man spielt lieber die Ärmsten untereinander aus anstatt die Ursachen der Armut in Deutschland und in den Herkunftsländern zu benennen."

Danke dafür, Mimmi

Die Entscheidung ist der Tafel ist schlichtweg falsch

Das Problem, dass sich einige Gruppen von Migranten bedroht fühlen kann man auch anders lösen. Zumal das ja auch bestehen bleibt, da man nur keine Neuzugänge akzeptiert. Das jetzige verhältnis von 3:1 bleibt dann ja, es wird nichts besser.

Was auch kein Thema zu sein scheint, ist die Menge der Lebensmittel. Allso sollte es ja anscheinend für alle reichen, zumal zugewanderte Muslime bestimmte Produkte nicht annehmen, wenn z.B. irgendwas vom Schwein drin ist.

Ich denke, dass die Essener Tafel ein Zeichen setzten wollte, um mehr politische Unterstützung zu erhalten. Allerdings wohl sehr kurz gedacht, wenn man die eigene Satzung dabei über den Haufen wirft.

Generell: Alle die über die Tafel schimpfen dürfen sich gerne dort oder woanders um Bedürftige kümmern, wenn Sie meinen es besser zu können...

Wieso die Aufregung

Der Verein kann doch wohl selbst entscheiden, wen er bedient, und wer sich daneben benimmt muss mit den Konsequenzen rechnen. Frage ist aber auch, was sind das für Migranten? Asylsuchende/ Anerkannte Asylsuchende oder vielleicht nur geduldete oder abgelehnte Asylanten, die keinen Anspruch auf Leistungen haben? Wer diesen Status hat gehört nicht versorgt, sondern abgeschoben.

Beschämend

Es ist mal wieder typisch das immer nur an die Ausländer gedacht wird. Was bleibt denn für die deutschen Bedürftigen übrig wenn immer mehr Ausländer dort billig und nicht aus Not einkaufen gehen? Das dort immer mehr Rentner hin gehen müssen weil sie fast keine Rente kriegen obwohl sie ein Leben lang gearbeitet haben, interessiert unsere Politiker nicht. Hauptsache irgendwas dummes daher reden oder wie Frau Merkel grossspurig daher kommen: Wie schaffen das!! Gemeint war: ihr habt das zu schaffen damit ich gut aussehe. Ich habe dieses Gutmenschgerede satt. Wenn ich jeden Monat fast 10000€ kriegen würde könnte ich auch so einen Schwachsinn reden. Ich kann mir ja das feinste leisten. Die Tafel hat richtig gehandelt und ich hoffe das andere dem Beispiel folgen und die Massnahme von Dauer ist.

läuft wie geschmiert...

@12:21 von Einerer

"Migranten werden von anderen stastlichen Einrichtungen versorgt. Für diese besteht gar keine notwendig, sich von einem privaten verein, versorgen zu lassen."

@ 13:10 von ZuWortMelder

"Für die Deutsche Bevölkerung tut der Staat zu wenig - aber für "Hinzugereiste" sind Milliarden da."

Es scheint in der Tat hervorragend zu funktionieren. Die 1% der Reichen bedient sich hemmungslos, wird immer reicher, lässt sich Gesetze und Steuerregelungen nach Maß schneidern, und reichen die Rechnung dann an die Mittelschicht weiter. Allein die vom Verfassungsgericht angemahnten Ausnahmeregelungen in der Erbschaftssteuer zu deren Gunsten kosten uns mehr als alle Flüchtlinge zusammen.
Die Steuererleichterungen auf anderes leistungsloses Einkommen seit Schröder gar ein Vielfaches.

Trotzdem sind die Themen Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit wohl für 90% der Bürger irrelevant geworden, aber wenn es darum geht auf die Schwächsten loszugehen ist über ein Drittel sofort dabei.

@frosthorn

>Ich fühle mich von den Fremdenfeinden abgeschreckt. Ich möchte, dass dafür gesorgt wird, dass ich denen nicht mehr begegne.

Oh, eine Egophobie! Oder sind US-Amerikaner keine Fremde?

Transfer der Gelder

Wer sich mal die Mühe macht zu schauen wo die jungen Migranten nach Besuch der Tafel hingehen, kann rasch feststellen, dass die nun nicht mehr benötigten öffentlichen Zuwendungen dann gerne über Moneygram oder Westernunion in die Heimatländer geschickt werden. Von Bedürftigkeit kann man da nicht mehr reden.

Am 23. Februar 2018 um 15:41 von bitterer Pille

Auch Ihre Argumentation hinkt. Sie schrieben:
"Warum sollte ein Bedürftiger weniger Anrecht auf Hilfe haben als ein anderer, einzig aufgrund seines Alters und seiner Herkunft?"
Hat er natürlich nicht, jedenfalls nicht deshalb. Die Begründung der Tafel lautet allerdings, dass durch einen bestimmten Personenkreis - hier: Migranten - eine teils aktive Verdrängung anderer Bedürftiger stattfindet. Und das könnte eine gewichtete Behandlung zugunsten einer bestimmten Gruppe schon rechtfertigen.

Idee:

Wie wäre es, wenn wir mal auf dieses plumpe Verallgemeinern verzichten würden?

Ja, offensichtlich benehmen sich viele junge, männliche Flüchtlinge miserabel.
Ebenso wie viele junge männliche Deutsche.

Wie kommt man von da aus auf eine Ausgrenzung aller Ausländer?

Wäre es nicht konsequent, einfach jene, die sich nicht benehmen können rauszuwerfen statt per Sippenhaft auch die bedürftige alte Dame aus Syrien oder die junge, alleinerziehende Mutter aus Afghanistan gleich mitzubestrafen?

Denkanstoss

.... aber wird von der Essener Tafel nicht genau das ausgesprochen was viele "kleine" Menschen bewegt und die AfD so gross gemacht hat ????

Sollte die Politik und die Kritiker mal drüber nachdenken !

Nahrungsmittel wegzuwerfen sollte verboten werden.

Wenn die Suppermärkte nichts mehr wegwerfen dürften, würde es für ALLE Tafeln genug geben! Schluss mit der Verschwendung von Lebensmitteln.
Gerne können sich ja die verängstigeten Leute in einer extra Schlange anstellen, oder zu anderen Zeiten gehen.

Für mich klingt das entsetzlich

Da wir auch ehrenamtlich tätig sind und Nahrungsmittel verteilen, kann ich das Problem an sich sehr gut nachvollziehen.
Aber ich finde die Lösung aus NRW falsch, die Alten in einer Art Schutzzeit verfrüht einzulassen.
Es muss möglich bleiben, dass der Respekt und die Hilfsbereitschaft bewahrt bleiben, ohne dass man Sonderzeiten einführen muss, nur um Schwache vor den Unmöglichen zu schützen.

Wir beliefern auch keine Flüchtlingsheime mehr, weil die Sicherheit der Frauen nicht einmal durch das dortige Sicherheitspersonal ermöglicht werden kann.
Zudem erhalten Flüchtlinge oft mehr, als ein Rentner zur Verfügung hat. Welcher Rentner bekommt schon Taschengeld vom Staat?
Der muss seine Rente versteuern.

Es sind schon lange Zustände auf den Straßen und in den Einrichtungen, die zeigen, dass die Aufnahmekapazitäten überlastet sind.
Dem Inländer werden die Mittel und Möglichkeiten knapp.
Peinlich!

Es ist eine Schande, dass in

Es ist eine Schande, dass in diesem Land ältere Menschen(trotz "Rente"), alleinerziehende. ..überhaupt die Tafel brauchen um satt zu werden. Diese Menschen sollten vor den abgelehnten "Flüchtlingen" bedient werden. Ich finde das richtig!

Essener Tafelrunde

Die Essener Tafel macht das schon richtig, dass bedürftige, alte Personen zur Tafel gelassen werden. Es gibt in unserer Bundesrepublik genügend alte Leute, die am Existenzminimum leben. Migranten werden doch von unserem Staat unterstützt, dass man uns Deutschen nicht unbedingt kennt. Unsere Regierung hat das leider bisher übersehen oder ignoriert, dass auch in Deutschland genügend Armut herrscht.

So wie ich das heute in der Presse gelesen habe

ging es um die körperliche Verdrängung von Müttern und älteren Frauen, die sich in heftigen Drängelsituationen bedroht fühlten. Außerdem hätten die jungen Männer überzogene Forderungen gestellt und würden Frauen respektlos gegenübertreten. So gelesen heute in der Lokalpresse Kreis Unna. Das was da jetzt die Medien und Politiker raus machen geht mir gegen den Strich. Wie wäre es, wenn 75 % junge deutsche Männer 25% nichtdeutsche Mütter und alte Frauen körperlich dort verdrängen würden?
Warum macht man dann nicht einfach getrennte Öffnungszeiten. Wie schon in Schwimmbädern? Wenn es örtliche solche Probleme gibt!

Was zur Hölle!

Eine (angebliche) Hilfsorganisation unterscheidet bei ihrer Hilfe nach nationalistischen Gesichtspunkten?

Da fällt mir nichts mehr ein...

Als Sozialministerin sollte

Als Sozialministerin sollte sich diese Frau darum kümmern, dass solche Einrichtungen wie die Tafeln gar nicht nötig wären.
Jetzt eine große Klappe wegen dieser richtigen Entscheidung der Essener Tafel zu haben, ist wohlfeil und erbärmlich.

Die Tafeln gehören schon

Die Tafeln gehören schon deshalb abgeschafft, weil die Politik um die Ärmsten erst kümmern wird, wenn die Hungernden die Rathäuser belagern.
Der Staat verliert seine Legitimität, wenn er es versäumt, die Schwächsten der Gesellschaft zu versorgen.

Bedürftig sind die Rentner

Bedürftig sind die Rentner die nicht auskommen mit ihrer zusammengekürzten Rente und andere Dank Schröder und der SPD zum Harz4 Fall wurden und ob ihrem Alter nicht mehr raus kommen oder oder oder, sicher sind illegal eingereiste sog. Migranten nicht hilfebedürftig an Stellen, die ohnehin in Deutschland die unterste Ebene darstellen.
Die Parteien werden nicht von Migranten gewählt, sie werden von deutschen Staatsbürgern gewählt und haben deren Interessen zu vertreten.
Tun sie das nicht, werden sie überflüssig....man sieht es ja an der SPD...andere folgen.

Wieso Rassismus?

Die Asylbewerber erhalten doch bereits schon Leistungen nach den Asylbewerberleistungsgesetz, es gibt für diese Leute also sachlich keinen Grund, sich Lebensmittel von den deutschen Tafeln zu holen!

Was zu bedenken ist!

Die Tafeln - Almosen nicht Rechtsanspruch

Die Tafeln sind private caritative Einrichtungen, die im Grunde nur Almosen verteilen. Auf Almosen hat niemand einen Rechtsanspruch. Eben deshalb ist Anfang des 20.Jh. der Sozialstaat eingeführt worden, der Hilfebedürftigkeit verrechtlicht und durch sozialstaatliche Rechtsansprüche befriedigt - wie bei Harz IV, Wohngeld. Das eigentliche Problem ist, dass die Tafeln ein Überbleibsel des 19. Jh. sind, das die Almosen heute mit ökologischen Aspekten vermengen: Überflusses an Lebensmitteln. Für die Bedürftigen bleibt die Verteilung der Lebensmittel aber eben Almosen, auf die sie keinerlei Anspruch haben und für die es keinerlei rechtlich verbindliches Verfahren gibt. Kurz: Die Tafeln können ihre Lebensmittel verteilen, an wen sie wollen. Das macht auch jeder andere Bürger so, wenn er entscheidet, dem Musiker in der U-Bahn was zu geben, dem Obdachlosen am Straßenrand aber nicht. Wer die Willkür einer solchen Hilfe nicht will, sollte auf strikte sozialstaatliche Hilfesysteme setzen.

@um 15:59 von TKY

Gerne können sich ja die verängstigeten Leute in einer extra Schlange anstellen, oder zu anderen Zeiten gehen.
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Diese Sichtweise finde ich entwürdigend für die Schwachen.
Nein. Ich meine, diejenigen, die sich nicht benehmen können und Stress machen, müssen eben Hausverbot bekommen und sollen dann zusehen, wo sie bleiben.
Das funktioniert in jedem Obdachlosenheim so.
Wer unfair wird, der fliegt.
Das wäre Erziehung und ein richtiges Zeichen zur Bewahrung unserer Werte.
Warum sollte eine Oma sich verkriechen müssen? Sie sollte wegen ihres weißen Hauptes ehrwürdig behandelt werden.
Diese Gesellschaft ist vergiftet von dieser Ellenbogenmentalität.

@Icke 1 um 12:46 Fake News

"Wenn 75 Prozent der Bedürftigen mittlerweile Migrationshintergrund haben und sich ältere Menschen und alleinerzeihende Frauen mit Kindern aus Deutschland nicht mehr zur Tafel wagen, weil man sie wegschubst, sie anpöbelt, dann finde ich die Maßnahme der Essener Tafel richtig. "

In dem Artikel stand nichts davon drin, dass die Migranten ältere Menschen und alleinerziehende Frauen mit Kindern aus Deutschland wegschubst oder anpöbelt. Doch sehe ich hier an einem Beispiel, wie schnell FAKE News gemacht wird, wobei die Wahrheit nur ein bisschen verkehrt wird.

Ob es auch Schubser;Drängler;Unverschämte usw.:

1 oder 2 ter Klasse gibt?
Das kann nur die Leitung vor Ort sehen.Ich denke mal man hat es wohl nicht aus Ausländerfeindlichkeit so entschieden. Wenn aber Unverschäntheit usw. erst mal Schule macht dann muß man sich nicht wundern wenn ich auf der Straße irgendwann ohne mein Zutun schon mal als Nazi oder ähnliches tituliert werde. Ist mir auch schon passiert u. ich bin das Gegenteil von Nazi;Pegida;AFD oder sonst wie hirnloses tun oder nichttun.Übrigens Vorurteile stehen immer vor dem eigentlichen Urteil das sich jederzeit verändern kann von Fall zu Fall u. nie pauschal. Nur Reden ist nur pauschal möglich es sei denn wir waren dabei u. haben alles gesehen u. beurteilen alles gleich?!

@tada, 12:26

"(...) aber es wäre vorerst eine Lösung, die Frauen zuerst zu bedienen. (...) Danach können die alleinstehenden Männer kommen und den Rest bekommen."

Davon träumen Sie, stimmt's?

Nein, nein. Genauso wenig, wie Hilfsorganisationen Essen für Bedürftige "nach Pass" verteilen sollten, werden sie es (hoffentlich) nach Geschlecht tun.

Nur mal so.

Das Problem mit der (den) Tafel(n), ist das es sie gibt.

Das Argument des Mangels gilt immer, bekanntlich sind alle Mittel knapp. Natürlich gibt es für monetäre Mittel immer alternative Verwendungen - neben Genussmitteln, Drogen und Markenware, kann man z. B. auch auswärtige Angehörige oder Schlepper davon bezahlen, wenn man Geld spart, das für den Lebensunterhalt bestimmt ist.
Abgesehen von der Verwendung, geht es bei der hier problematisierten Tafel um das Verhalten - wenn sich jemand dort nicht so verhält, wie die betroffenen es billiger weise erwarten können, dann ist es richtig udn recht, ihn von der nutzung solcher Gelegenheiten auszunehmen. Die Mitarbeiter der Tafeln sind, sofern ncht anders berichtet, freiwilligem ehrenamtliche und die müssen sich nicht mit Menschen auseinandersetzen, die sich nicht zu benehmen wissen.
Wer meint das kritisieren zu müssen, mag seien eigene Tafel ausrichten.

Die Tafel

Die Barley ist empört.

Die Barley, die ist ja die Zuständige, soll dafür sorgen, daß Menschen, die zum Beispiel lange gearbeitet haben, krank werden, ihren Job verlieren und wie so oft von der Rentenversicherung gesagt bekommen, ihr könnt irgendwie, irgendwo, irgendwas noch arbeiten, die aber überhaupt nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden - die Barley soll lieber dafür sorgen, daß diese Menschen halbwegs anständig versorgt werden, das wäre moralisches Handeln und die soll sich solche Urteile verkneifen.

Es sind aber nicht nur die Kranken, nicht vergessen die Alleinerziehende.

@15:59 von bitterer Pille

Sie schreiben von... "bedürftige alte Dame aus Syrien, oder junge alleinerziehende Mutter aus Afghanistan" (!) ...

Könnte es sein, daß Sie von der "Kundschaft" in sog. Tafelläden keine realistsche Vorstellung haben..?

@um 15:54 von bitterer Pille

aber wenn es darum geht auf die Schwächsten loszugehen ist über ein Drittel sofort dabei.
---
Diese Menschen, wegen derer Stress auftritt, sind keine Schwachen.
Sie sind stark, jung, durchtrainiert, oft bewaffnet mit allem Möglichem und bedrängen bei jeder Gelegenheit gerne Frauen.
Wir müssen aufpassen, wie ich glaube, dass die Schwachen nicht ihr Gesicht verlieren.
Die Schwachen sind Alte, Kranke, Kinder und Frauen.
Die jungen Migranten, die mit Markenklamotten und breiten Schultern nach vorn drängeln, sind alles andere als schwach.
Das ist ja Moralverklärung höchsten Grades.
Ich bin entsetzt.

@ Monstermagnet

Wenn Sie nicht nachweisen können, dass Sie bedürftig sind bekommen Sie bei der Tafel eh nichts.

Im übrigen ist genug für alle da, alleine das gerechte verteilen Funktioniert nicht. Sowohl im großen wie auch im kleinen.

Und noch ein Hinweis: Alle Organisationen die sich um bedürftige Menschen kümmern haben Mangel an Hilfskräften. Sie dürfen sich also gewiss sein, wenn Sie aktiv helfen wollen die Lebensmittel gerecht zu verteilen wird man sie gerne lassen.

@frosthorn, 12:45

Bester Kommentar, Daumen hoch.

Ausgrenzung? Wer wird ausgegrenzt?

Die Entscheidung der Essener Tafel, nur noch Personen mit deutschem Pass aufzunehmen, hat erwartungsgemäß große Kritik ausgelöst. Doch diejenigen, die so große Entrüstung zeigen, sollten einmal selbst vor einer solchen Tafel-Ausgabe stehen. Wenn da eine alte Frau, die kaum stehen kann, 2 Stunden vor dem Eingang wartet, um ja um 9 Uhr bei der Öffnun eingelassen zu werden, von zahlreichen jungen Migranten einfach zur Seite geschubst wird, die als erste in den Laden drängeln, dann fragt man sich: Wer wird da ausgegrenzt: Der Migrant oder die alte Oma? Derjenige, der schlecht zu Fuß ist, der kaum 2 Stunden am Stück stehen kann, der aber von anderen beiseite gedrängt wird?
Ganz nüchtern betrachtet: Zu denen, die bislang an der Tafel ihr Essen holten, kommen plötzlich noch 50 % Bewerber hinzu. Da findet ganz einfach ein Verdrängungswettbewerb statt. Wenn 100 Äpfel nicht mehr durch 20, sondern durch 50 geteilt werden, bekommen die bisherigen Kunden weniger. Das sind Fakten, keine Ausgrenzung

Leider ist unser Staat

Leider ist unser Staat hinsichtlich der Renten immer noch ein Armutsstaat. Hier haben wohl einige die Artikel nicht mitbekommen, dass über 300.000 Rentner von der Tafel leben.
Anders die Nicht-Rentner, denn die erhalten ja laut Gesetz genügend Versorgung.
Wer hier schimpft, sollte zuerst auf die große Koalition (und auf die CDU/CSU, die lange vorher regierte) schimpfen, die es soweit gebracht haben.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben es sich mit ihrer Entscheidung doch nicht leicht gemacht und eine sachlich nachvollziehbare Begründung gegeben. Frage an die Kritiker: wer engagiert sich zeitlich für diese Menschen so wie diese Tafel-Mitarbeiter?
.
Warum fährt unsere Kanzlerin nicht einmal inkognito dorthin und schaut sich die Früchte ihrer Politik an?

Wieso Tafeln?

Wieso sind die Migranten bei den Tafeln?
Wo sind all die Willkommens-Beführworter hin, die für eine uneingeschränkte Einwanderung stehen?
Wieso versorgen die diese Menschen nicht?

Mal im Ernst:
Jegliche Warnungen, das es im Falle der unkontrollierten Zuwanderung zu Verteilungskämpfen unter den Bedürftigen kommen wird, wurde von dieser Klientel in den Wind geschlagen und unter dem Vorwand der Fremdenfeindlichkeit abgebügelt.
Nun ist es diese Klientel, die es sich herausnimmt, die Essener Tafeln für ihr Handeln zu verurteilen.
Ich habe unterdessen so einen Hals. Ehrlich.

Wo versickern die 50mrd

... die für unsere Goldstücke jährlich aufgewendet werden.? Wird das Geld vielleicht direkt per Western Union in die Heimat geschickt? Also ich hätte Verständnis dafür.

Geht gar nicht.

Ich bin Mitglied der Kerpener Tafel im Rheinland, ich finde es absolut nachvollziehbar, wenn man Sorge hat, das Alte und Alleinerziehende eingeschüchtert werden, und vielleicht nicht mehr zur Ausgabe kommen. ABER, verrät man dafür seine Werte ? NEIN, sage ich, dann lasst Euch bitte was anderes einfangen, Kollegen ! Ändert von mir aus die Reihenfolge, macht verschiedene Ausgabezeiten für verschiedene Zielgruppen, ABER : Sowas macht bitte nicht !
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Alle anderen Themen, Flücjtlingsangelegenheiten, soziale Systeme in Deutschland sind wichtige, aber andere Baustellen !

Frank von Bröckel 16:07

"Die Asylbewerber erhalten doch bereits schon Leistungen nach den Asylbewerberleistungsgesetz, es gibt für diese Leute also sachlich keinen Grund, sich Lebensmittel von den deutschen Tafeln zu holen!"

Aha?! Und die deutschen Kunden der "Tafeln" beziehen keine Leistungen nach H4, Rentengesetz oder dergleichen?

Rassismus nimmt zu

Rassistische Verhältnisse werden zunehmend offener reproduziert. So eine rassistische Praxis, wie "die Tafeln nur den Deutschen" ist eigentlich illegal. Im Rechtsstaat Deutschland gibt es ein Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Traurig, dass das eine Eirnichtung wie die Tafel, die rassistischen Forderungen von Rechts umsetzt. Diejenigen, die am meisten auf Wohnungs- und Arbeitsmarkt diskriminiert werden, auf den Ämtern diskriminiert werden, diesen Leuten soll jetzt auch die Möglichkeit genommen werden, günstig Essen zu bekommen. Ich hoffe sehr, dass die Tafel Essen diese rassistische Entscheidung wieder ändert und wünsche denen viel Kraft, die in Essen diskriminiert werden. Und ich schäme mich für alle die diese Entscheidung hier im Forum so feiern.

Der Generationenvertrag ist

Der Generationenvertrag ist schon längst obsolet geworden. Machte man das nicht, um sich aus der Rentenkasse bedienen zu können?
Tja, irgendwann rächt sich eben so ein Raubbau. Und die treuen Einzahler zahlen die Zeche.
Da die Regierung nicht zaubern kann, sollte sie endlich in der Realität ankommen.

@ibelin, 12:34

"Kein Migrant muss nach Deutschland migrieren. Beduerftige Deutsche Buerger muessen aber in Deutschland leben."

Genau genommen richtig. Eine große Zahl von ihnen kann auch einfach in ihrer Heimat bleiben und sich die Beine wegbomben lassen.

Anscheinend haben Sie Sinn und Zweck des deutschen Asylrechts immer noch nicht verstanden.

@um 12:56 von f.b

"Wenn ältere deutsche Bürger in der Schlange von Ausländern geschubst und verdrängelt werden...."

Wo steht geschrieben, dass ältere geschubst und verdrängelt werden? Hat die AFD sie geschickt, Worte zu verdrehen?

Tafeln nur noch Frauen

Man könnte es doch so regeln, dass die Tafeln nur noch Essen an Frauen, vor allem mit Kindern, ausgeben.
Die Herren der Schöpfung sollten in der Lage sein, sich genug Geld für Essen durch Arbeit zu verdienen.

Nix sehen, nix hören, nix tun...

Und schon geht es wieder los mit der medialen Bevormundung. Ich vermute mal, dass die Tafel sich diesen Schritt lange überlegt hat und wohl sehr gut einschätzen kann, wie die Situation vor Ort ist. Und nun eine Reißleine zieht, weil es so nicht weitergeht. Und schon empört sich die Journaille, dass man das aber SO nicht dürfe, weil es den Populisten in die Hände spielt. Habt ihr nichts gelernt die letzten drei Jahre ? Was spricht dagegen, dieses offensichtliche Problem der Tafeln auf diese Weise deutlich zu machen und eine Lösung zu suchen...? Aber nein, bloß nichts ansprechen, was womöglich Klischees bedienen könne.

Die Argumentation von Barley und Co. finde ich daneben!

Ich habe jeden Monat bewußt eine Menge lang haltender Lebensmittel für die Tafel gespendet über unsere Kirche, die diese Aktion für alle Kirchen in unserer mittelgroßen Stadt zusätzlich ins Leben gerufen hatte und zwar für unsere bedürftigen Bürger.
Plötzlich hieß es, auch Flüchtlinge kaufen dort ein. Ich wollte dies aus bestimmten persönlichen Gründen nicht und habe diese Spendenaktion von heute auf morgen für mich bewußt eingestellt und gebe dieses Geld jetzt für eine andere Aktion. Jedenfalls sollten ältere Menschen und Alleinerziehende bevorzugt behandelt werden vor den abgelehnten Flüchtlingen, besonders vor den alleinstehenden hier weilenden jüngeren Migranten ohne Familien.

Deutschland tut schon

immens viel für die Flüchtlinge, egal aus welchem Grund sie zu uns kommen.
Aber dass nun kritisiert wird, wenn sie nicht auch noch unseren eigenen Bedürftigen vorgezogen werden, finde ich schon ein starkes Stück.

An bitterer Pille, Da gebe ich Ihnen eindeutig Recht.

In Deutschland gibt es ca. 18 Millionen Menschen, die weniger als 1 036 Euro im Monat zum Leben und für Mietzahlung zur Verfügung haben. Große Teile leben in bitterer Armut belegt siehe Quelle: "Wohnungslosigkeit-860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Die Masse dieser Wohnungen konnten die Mieten, Stromrechnungen u.a. Verpflichtungen nicht mehr bezahlen. Warum? S. Beweis Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Minijobber, Geringverdiener, Behinderte u.a. haben die gleichen Probleme, die Grundsicherung 416 Euro im Monat reicht nicht aus um menschenwürdig leben zu können. Die Hauptschuld tragen unsere Politiker, vor allem der bestehenden GroKo, ihre Politik der sozialen Ungerechtigkeit kennt keine Grenzen. 100 000de Rentner müssen zur Tafel gehen um wenigstens 1x am Tag essen zu können. Bestätigt von Wissenschaftlern aus Bochum, lesen Sie Quelle: "Studie mit präziseren Kriterien: Arme Familien sind ärmer als gedacht." nur No GroKo bringt ein Ende

Verdrängungskampf bei den Ärmsten.

"In den vergangenen zwei Jahren hätten sich deshalb gerade ältere Tafel-Nutzerinnen sowie allein erziehende Mütter von fremdsprachigen jungen Männern in der Warteschlange abgeschreckt gefühlt."

Es ist genau die Situation die ich ständig beobachte.
Die Forderungen junger Zuwanderer hat ein unerträgliches Maß erreicht.
Es tut mir weh, wenn ich höre wie hier zum Beispiel bei der Tafel, ältere Frauen sich nicht mehr trauen sich dort anzustellen.

@16:01 von Hägar55

Sie haben vollkommen recht! Das kann nicht wahr sein.
Übrigens, im Artikel steht Migranten, im Forum lese ich öfters Asylbewerber: das ist nicht zwangsläufig das selbe. Können alle möglichen Migranten sein, z.B. sind in meiner Umgebung auch Rumänen, die von der Hand in den Mund leben, auf deutschen Baustellen ackern und das wenige verdiente Geld für die Familie zu Hause sparen. Oder oder oder. Es gibt viele Beispiele, nicht nur Flüchtlinge. Klar kann man im Einzelfall fragen ob dieser oder jener hier eine Perspektive hat oder nicht. Doch im Kern geht es darum nicht. Denn (fast) egal wer, wie kann es sein, dass jemand der bedürftig ist in Deutschland Hunger leidet?
Die Priorisierung ist natürlich hart. Eine Entscheidung die ich nicht gerne treffen würde, aber auch so getroffen hätte. Die einen gehen vielleicht wieder, die anderen werden mit Sicherheit dableiben.
Zeit, den Schwachen aus dem Elend zu helfen! (Und da hat die SPD noch ein Programmfindungsproblem?)

@13:12 von frosthorn

"@IBELIN: Da hat also ein 20jaehriger Migrant aus z.B. Afghanistan dasselbe Recht auf Tafel als eine beduerftige 75 jaehrige Oma.

Ja, man denke nur. Da hat ein Afghane doch tatsächlich das gleiche Recht, seinen Hunger zu stillen wie eine Deutsche. Ich frage: JA WAS DENN SONST?"

Mit dieser Argumentation geht die Diskussion total in die Irre. Die Frage ist nicht, ob jemand ein Recht hat seinen Hunger zu stillen. Natuerlich hat er das. Die Frage ist fuer wen ein Land verantwortlich ist. Deutschland ist zu allererst fuer Deutsche verantwortlich. Das sollte auch fuer Migranten klar sein.

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