Ihre Meinung zu: Rekordneugeschäft 2017: Bauindustrie in Deutschland boomt

23. Februar 2018 - 11:25 Uhr

Die Bauindustrie hat im vergangenen Jahr das beste Neugeschäft seit 21 Jahren eingefahren: Ein Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund ist die nach wie vor große Nachfrage nach Häusern und Wohnungen.

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Kommentare

Jubelmeldung

Hurra, mit der GroKo wird alles gut !!

Was glauben Sie, wäre die

Was glauben Sie, wäre die Branche überlastet, würde mann tausende unsinnige und teure Vorschriften aus unseren BauGB streichen?
Warum sind die Baukosten dermassen hoch, die Baustoffe hatten wir in den 70ern auch schon. Trotzdem waren materialkosten deutlich geringer.
Es ist alles unnötig kompliziert gemacht worden.
Nur um die Verwaltung nicht verkleinern zu müssen?

Die Hoffnung stirbt zuletzt

"Zudem treiben die starke Wirtschaft und steigende Einkommen die Immobilienmärkte an"
Hoffentlich werden nicht nur Luxuswohnungen gebaut, sondern bezahlbarer Wohnraum. Von sozialem Wohnungsbau ist hier nicht die Rede. Leider muss günstiger Wohnraum oft Platz für "Spekulationsobjekte" machen.

Rekordgeschäft 2017:Bauindustrie in Deutschland boomt

Ja,dann bedeutet daß doch Chancen für viele auf "tolle Jobs" am Bau.

Und wenn es so boomt am Bau,wie in dem Artikel beschrieben,dann besteht in der nächsten Tarifrunde ja für die Baugewerkschaft kein Grund zur Lohnzurückhaltung,sondern für offensives Herangehen.

Ja es stimmt ...

die Baubranche boomt, aber gebaut wird das Falsche.
Es fehlen Sozialwohnungen und nicht hochpreisiger Wohnraum.

Das die Grundstückspreise steigen ist nebenbei gesagt auch nur die Folge von großer Nachfrage.

Der echte Hauptgrund für den Bauboom

„Hauptgrund für den Bauboom ist die große Nachfrage nach Häusern und Wohnungen. Wegen der niedrigen Zinsen sind Kredite günstig, auch wenn die Hypothekenzinsen zuletzt wieder etwas anzogen. Zudem treiben die starke Wirtschaft und steigende Einkommen die Immobilienmärkte an.“

Der wahre Hauptgrund wurde im Artikel nicht genannt. Die niedrigen Zinsen in Kombination mit einer steigenden Inflation hat eine Flucht in Sachwerte initiiert. Die Leute fürchten zunehmende Geldentwertung. Das ist auch ein Grund für den Boom der Aktienmärkte (eine Unternehmensbeteiligung ist ein Sachwert). Sachwerte können zwar im Wert sinken, aber eben nicht auf Null fallen, wie das mit dem ungedeckten Fiat-Geld wie z.B. einem Bankguthaben der Fall ist.

@um 12:03 von AKraft

Weiß nicht, ob man direkt Hurra rufen muss, aber vieles lief unter der bisherigen Regierung gut, das zeigen die eindeutigen Zahlen/Fakten. Mit anderen wäre es nicht besser, gar schlechter, das kommt mir dann eher in den Sinn, wenn ich Ihr Kommentar lese. Wer genau soll es richten? Die die meinen mit etwas mehr als 10% Ihrer Stimmen, der Wille des Volkes zu sein? Ja sicher doch!

Ist diese Steigerung mengenmässig oder wertmässig?

Wurden mehr Wohnungen gebaut, oder ist diese Steigerung auf die immens steigenden
Wohnungspreise zurückzuführen?

Vom Bauboom zur Immobilienblase

ist es manchamal auch nicht weit! Seitdem es keine Zinsen mehr gibt, legt mancher sein Erspartes lieber in Immobilien an. Das kann aber auch schiefgehen.

Haben aber nur

wenige etwas davon, Wohnungen sind in der Miete nicht bezahlbar wenn neu und mit dem ganzen Schnickschnack gebaut was unsere Regierung sich mit den Grünen ausgedacht hat.
Oder es sind Eigentumswohnungen die eine Klientel mit mehr Geld benötigt als Otto Normal hat.
Häuser können sich so oder so nur Menschen mit entsprechendem Verdienst und Eigenkapital leisten.

Nette Meldung aber eben nur für eine bestimmte Klientel.

Was wir brauchen sind solide Sozialwohnungen ohne Schnickschnack und das in Millionen Zahlen.

Gruß

Bauindustrie in Deutschland boomt

Prima, da freuen sich vor allem die polnischen, tschechischen, bulgarischen, rumänischen, portugiesischen Subunternehmer.
Aber bestimmt nicht Ottonormalverbraucher.

Neue Politik erforderlich

@-Hackonya2 -12.57h-:

Die "guten Zahlen" kommen doch nicht aufgrund d. letzten 10--Jahres-merkel-Politik
zustande, sondern sind ausschließlich a.d. Können d. Dt.Wirtschaft u. des Fleißes d. Dt. malochers
zurückzuführen.
die Politik hängt sich nur dran,Trittbrettfahrer ...
Eine weitere groko würde d. Dt. Politik regelrecht zerfleischen
u.d. Nährboden f. Aufsteiger-Parteien bieten , u. a. d.moslemische Partei Deutschlands (MPD),
sowie auch d. AFD , die über 20 % kommen wird .Deutschland wird ganz neu aufgestellt werden,
das alte ,degenerative Parteiensystem wir d zerschlagen werden,
deren Mitglieder werden automatisch abwandern in Alternativ-Parteien, die klare Kante zeigen u. nicht herumschwurbeln,
wie d. jetzige berliner "groko alt u.evtl.Neu" !
Es wird auch langsam Zeit für einen generellen,nachhaltigen, fundierten Systemwechsel, der das Soziale als oberste Prämisse im GG verankert !
Motto: Deutschland
first !

was lernen wir?

wieder begriffs- und erklaerverwirrung.

es wird seit jahren am eigentlichen bedarf vorbeigebaut. bezahlbarer wohnraum hat kaum eine chance, weil das unselige meistgebotprinzip dazu fuehrt, dass die oeffentliche hand kostbaren baugrund und/oder bestehenden wohnraum an die betongoldmafia verscherbelt, waehrend zum beispiel wohnungsbaugenossenschaften keine chance haben, preisguenstigen grund und boden zu erwerben, auf dem dann auch preisguenstiger wohnraum entstehen kann.

die energetische gebaeudesanierung wird von den meisten zockern, die auch in der tagesschau nach wie vor gerne als "investoren" verharmlost werden, gezielt genutzt, um einst preisguenstigen wohnraum teurer entweder weiterzuvermieten oder aber neuvermieten zu koennen.

der vielzitierte haeuslebauer ist nicht das problem, sondern die virtuellen milliarden all der zocker, die immer verzweifelter versuchen, so viel virtuelles geld wie moeglich vor dem naechsten crash in reale werte wie eben immobilien zu retten.

das ist schön. Und

das ist schön. Und gleichzeitig geht ein Aufschrei des Naturschutzes um, dass massenweise Insekten und damit Vögel verschwinden. In der Region wo ich wohne in BaWü ist ein großer Rückgang des Stares zu verzeichnen. Gleichzeitig wird derzeit hier im ländlichen Bereich echt alles zugebaut. Erst kürzlich verschwand eine schön große Naturwiese am Dorfrand, wo nun alles umgegraben und massig mehrfamilienhäuser hingepflanzt werden.
Es wird einfach alles zugebaut, echt schrecklich. Wohnraumverdichtung ftw.

Das Soziale in Deutschland bleibt auf der Stecke?

Trotz des Baubooms steigen die Mieten und Kaufpreise flächendeckend. Der Wohnraum ist zunehmend und für breite Bevölkerunsgschichten im unbezahlbar.
Wer nicht staatlich subventioniert wird, wie Harz-4er oder Mirgranten, steht der Armut nahe. Welche Witwerin, Rentnerin, alleinstehende Mutter oder Studentin kann denn noch die Mieten bezahlen?
Die Politik versagt zunehmend, und das seit Jahrzehnten parteiübergreifend, egal wer regierte ob schwarz oder rot.
Der Bauboom dient nur den Spekulaten und resultiert auch aus dem Bau der massenhaft geschaffenen und hervorragend ausgestatteten Asylunterkunftsstadtteilen.
Armes Deutschland, da muss sich dringend etwas ins Positive andern.

An Hackonya2, Die Wirklichkeit siehr anders aus. Warum?

18 Millionen Deutsche bekommen im Monat weniger als 1 036 Euro für Mietzahlung und zum Leben in Form von Renten oder auf Grund zu niedriger Löhne bzw. Zuwendungen vom Staat (z.B. Hartz IV Bezieher 416 Euro). Belegt und bewiesen, s. Quelle: "Deutsche Renten am niedrigsten in ganz Europa." Daraus resultierend können Millionen deutsche Mitbürger nicht mehr die Mieten, Stromrechnungen, Darlehen bei Banken usw. nicht mehr bedienen. Die Folge, s. Quelle: "Wohnungslosigkeit - 860 000 Menschen haben in Deutschland keine Wohnung." Davon nächtigen ca. 370 000 Mitbürger im Freien, auch Kinder. Die Hauptschuld liegt eindeutig bei den Regierenden, den Politikern der GroKo. Deswegen wurden sie abgewählt und versuchen mit minimalen Verbesserungen die Politik der sozialen Ungerechtigkeit in D. fortzusetzen. Die deutsche Nation ist heute keine Solidargemeinschaft, es existieren keine Bürgerversicherungen für KV und Rente, im Gegensatz zu unseren westlichen Nachbarländern. Die Angst geht jetzt in D. um

@Don-Corleone Wirres Zeug

Anders ist Ihr Geschreibsel nicht zu erklären.

"sind ausschließlich a.d. Können d. Dt.Wirtschaft u. des Fleißes d. Dt. malochers
zurückzuführen."
Quatsch. Vielmehr auf staatliche Subventionierungen und "Rettungs-"Gelder für Unternehmen und Banken, Klüngellei, Lohndumping, manipulierte Qualitätsüberprüfungen und last but not least schmutzige Geschäfte wie Rüstungsexporte.

"moslemische Partei Deutschlands (MPD)"
Die ist höchstens in den Wahnvorstellungen rechtsextremer Kräfte relevant bzw. existent.

"Motto: Deutschland first !"
Immer diese Anglizismen. Warum nicht gleich wieder "Deutschland über alles". Genau da wollen Leute wie Sie doch hin. Außerdem ist das in der Praxis schon lange das Leitmotto unserer Politik.

@14:09 von krissnixmit

Wieso sind denn Bauarbeiter aus Tschechien oder Portugal keine "Ottonormalverbraucher"? Versteh' ich nicht.

Dr.Hans 12:47

"Der wahre Hauptgrund wurde im Artikel nicht genannt. Die niedrigen Zinsen in Kombination mit einer steigenden Inflation hat eine Flucht in Sachwerte initiiert. Die Leute fürchten zunehmende Geldentwertung."

Ach ja? Inflation 2017 = 1,8%, 2016 = 0,5%, 2015= 0,3%, 2014 = 0,9%, 2013 = 1,5%, 2012 = 2,0%, 2011=2,3%

http://www.inflationsrate.com/

@14:21 von Don-Corleone

Sie reden von Geschwurbel und machen dann selbst genau das.
Wie soll denn ihr "genereller, nachhaltiger, fundierter Systemwechsel" aussehen?

Und das "Soziale als Oberprämisse im Grundgesetz"? Wie wollen Sie das durchsetzen. Welche Maßnahmen?

Zu "Deutschland first" fällt mir eigendlich nur ein, das wir das schon mal hatten. Ist nicht wirklich gut ausgegangen.

Immobilienblase!

Macht sich eigentlich niemand Gedanken, dass sich hier eine Blase aufblähen könnte? Die Preise für Immobilien sind bereits jetzt laut Einschätzung von Fachleuten deutlich überteuert. Da noch zusätzlich zu bauen, ist der perfekte Einstieg in eine Blase.

Man sollte sich nicht dusselig freuen, dass die Branche "boomt", sondern nüchtern bleiben und die Risiken betrachten. Die aktuelle Entwicklung ist für die Wohnungssuchenden sowieso irrelevant, wenn die Wohnungen zu teuer vermietet werden. Der Wohnraummangel bleibt dadurch paradoxerweise.

Gebraucht werden Wohnungen in öffentlicher Hand!

15:07 von Hugomauser

Sie meinen also, das Motto unserer Politiker sollte heißen „ das deutsche Volk ist zweitrangig". Es gibt schon eigenartige Kommentare. Was solls, wenn alle gleicher Meinung wären, gäbe es keineDiskussion.

@Immobilienblase! 15:15 von Erich Kästner

"Macht sich eigentlich niemand Gedanken, dass sich hier eine Blase aufblähen könnte?"

Nun, die bläht schon längst, ebenso wie die Bitcoin-Blase.
Aber die Leute investieren halt lieber, wenn sie denn können,
ins 'Betongold' bzw. 'anonyme' Geldversteck.

Wenn jetzt bei beiden Blasen noch die üblichen Zocker hinzukommen,
ist Alarmstufe Rot angesagt.

Wenns schiefgeht, haben die, die jetzt sich keine der teuren Wohnungen leisten können,
dann auch kein Geld/Werte mehr sich eine neue aufbauen zu können.

Das nennt man dann Schweinezyklus ;)

um 15:02 von Hugomauser

...natürlich sind auch die ausländischen Bauarbeiter `Ottonormalverbraucher´, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die sich darüber freuen hier in Deutschland für einen Hungerlohn den Rücken krumm zu malochen.
Anders als die Chefs dieser Subunternehmen, die sahnen ordenlich ab, während der Arbeiter froh sein kann wenn er überhaupt sein Geld bekommt, wie die 6 Portugiesen neulich auf einer Grossbaustelle in München...ich glaube die warten immer noch...

Es fehlen rund 1,2 Mill.

Wohnungen hierzulande, besonders Sozialwohnungen. Die Politik hätte sich längst darum kümmern sollen, dass die Mietpreisbindung nicht bereits nach ein einigen Jahren ausläuft.
@Hugomauser
Wenn die Niedriglohnländer Rumanien und Bulgarien mit Stundenlöhnen von etwa 3,50 euro hier mittels Werksverträgen arbeiten dürfen, werden die bestehenden Arbeitsverhältnisse unterlaufen zum Nachteil aller Beschäftigten.

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