Ihre Meinung zu: KEF erwartet Überschüsse bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

19. Februar 2018 - 20:21 Uhr

ARD, ZDF und Deutschlandradio dürften nach Berechnungen der KEF bis 2020 keine höheren Rundfunkbeiträge brauchen. Die Expertenkommission erwartet für die Sender einen Überschuss. Die ARD übte Kritik an dem Bericht.

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Kommentare

Vorschlag

Jeder ARD-Sender strahlt nur noch ein lokales Regionalradioprogramm aus. Deutschlandfunk macht 3 oder 4 landesweite Pop, Klassik, Sport und Infoprogramme. Reicht 100% und spart reichlich ein.

die schweizer entscheiden übrigens bald

ob ihre rundfunkanstalt demnächst auf zwangsgebühren verzichten muss.

Also ich würde liebend gerne

Also ich würde liebend gerne keine Rundfunkgebühr mehr zahlen, da man ja keinen Gedanken an Objektivität [umfassende Berichterstattung, damit sich die Bürger selber eine Meinung bilden können] verschwendet, die es laut Rundfunkstaatsvertrag geben müsste. Herr Gniffke hatte ja sogar nach der Kritik an der einseitigen Ukraine-Berichterstattung 2014 eine Korrektur abgelehnt. Das macht dies ziemlich deutlich ... und die einseitige Berichterstattung über Brexit und Trump ist da nur ein weiteres Steinchen in der Beweiskette.

Ich würde es hassen, denn die Idee eines "unabhängigen Rundfunks" ist gut, aber "kein Propagandafunk" ist besser als einer der die Regeln und die Aufgaben so offensichtlich umgeht.

Vielleicht geht man in den Programmabteilungen mal in sich ... falls Sie nach Anstößen suchen wo die Fehler sind, meine email ist dem Rundfunkrat bekannt.

@Karl Napf 20:30

Ist richtig und als doppelter Staatsbürger (auch Schweizer) kann ich Ihnen sagen, dass es nicht dazu kommen wird, dass man diese Intiative annimmt. Daher wird alles beim alten bleiben. Die Umfragen zeigen da ein ganz eindeutiges Bild.

20:31 von Pflasterstein

Ich bin da voll und ganz bei ihnen.

@ Karl Napf Wenn ihnen Dschungelcamp reicht

und sie auf das Forum hier, Phoenix, 3sat, Will, Plasberg, Naturdokus, Regionale Reportagen verzichten wollen, mag das ihr Königsweg sein.
.
Bei aller berechtigten Kritik der völligen Überdehnung sind ARD, ZDF und Dlf aber mit dieser Finanzierung die einzigen Garanten, nicht vollends im Quotensumpf der Werbewirtschaft unter zugehen. Ich kann nirgens im "privat" Fernsehen auch nur den Hauch von Anspruch erkennen. Mir reicht das nicht. Die BBC sollte unser Vorbild sein. Die kommen mit 1/3 unserer Gebühren aus, sind größer und weit professioneller als ARD und ZDF zusammen

@um 20:30 von Karl Napf

die schweizer entscheiden übrigens bald ob ihre rundfunkanstalt demnächst auf zwangsgebühren verzichten muss.

Die Volksinitiative wird wohl abgelehnt. Wobei es auf einen Generationenkonflikt raus läuft: Die Jungen werden sie annehmen, die Alten ablehnen. Leider werden auch dieses mal zu wenige Junge zur Urne gehen...

Das System der Zwangsgebühren ist definitiv überholt. Die Jungen konsumieren kein öffentlich-rechtliches Fernsehen mehr, sondern Netflix und Co. Vermutlich kommt die Initiative 5 Jahre zu früh. Immerhin hat sie eine breite Debatte ausgelöst, und selbst viele Gegner der Initiative wollen massiv einsparen.

Grüsse aus der Schweiz

Kein Wachstum notwendig

Aus der ARD Pressemeldung:

Für den ARD-Vorsitzenden geht es um eine Grundsatzfrage:
Wenn wir weiterhin einen starken und regional vielfältigen Rundfunk wollen

Nein.

dann muss dieser auch finanziell so ausgestattet sein, dass die Qualität des Programms erhalten bleiben kann

Siehe oben. Qualität gern, Quantität in aktueller Form nicht nötig.

Ohne den Ausgleich der Teuerung müssten wir massiv ins Programm einschneiden

Ja.

"Überschüsse bei

"Überschüsse bei Öffentlich-Rechtlichen erwartet"

Oh, prima das trifft sich gut, dann kann je der Überschüss gleich mal zurück gezahlt werden.

20:48 von Demokratisch

auf blasberg und will sowie anja reschke verzichte ich schon viele jahre freiwillig. muss aber deren überbordendes gehalt trotzdem bezahlen

„ARD, ZDF und

„ARD, ZDF und Deutschlandradio dürften nach Berechnungen der KEF bis 2020 keine höheren Rundfunkbeiträge brauchen.“ -

Wenn das mal keine gute und beruhigende Nachricht ist:

Man schafft es, sein Qualitätsprogramm von unvergleichlicher Neutralität und Fairness für eine schlappe halbe Milliarde pro Jahr zu stemmen.

Weiter so!

I

Mich würde interessieren...

wie hoch die zu bildenden Rücklagen für die Altersversorgung und wie die Gehaltsstruktur bei den "öffentlich-rechtlichen" aussehen und wie Verträge von den freien Mitarbeitern aussehen. Ohne die Zahlen vermute ich dort noch ein beachtliches Einsparungspotenzial.

Am 19. Februar 2018 um 20:57 von Demokratie-Jetzt
Ich weiß nicht, was man von Ihrer Anmerkung halten soll. Ist das Ironie oder naiv?

Nicht Profit-orientierte Nachrichten...

...sind extrem wichtig. Man schaue sich nur den Quark an, der auf den privaten Sendern als Nachrichten läuft, oder z. B. CNN in den USA (nicht die internationale Ausgabe, die wir hier zu sehen kriegen). Ich war schockiert als ich dort im Urlaub war und hin und wieder reingeschaut habe: Das ist ein endloser Reigen von Jingles, Schlagzeilen und Bergen von Werbung. Öffentliche Nachrichtensender sind mir extrem wichtig vor diesem Hintergrund. Andererseits sehe ich nicht ein, warum ich gefühlt Tausende von Krimis, verschiedene Schlagerparaden und überteuerte Sportsendungen finanzieren soll. Wenn es nach mir ginge - was es nie wird - gäbe es unterschiedliche "Stufen" der GEZ-Gebühren, entsprechend der tatsächlichen Nutzung. Gerne mit einem minimalen Pflichtbeitrag, um Essentielles wie eben die Nachrichten zu finanzieren.

In einer Demokratie mit

In einer Demokratie mit mündigen Bürgern sollte so etwas gar nicht möglich sein.
Die Beiträge zur GEZ sind Zwangsbeiträge, und das Gesamtsystem der Öffentlich-Rechtlichen, sei es das Personal oder die Inhalte, wird von den xx Millionen Beitragszahlern nicht demokratisch bestimmt.

Ca 10% Einnahmenüberschüsse

Die ÖR-Medien sind bekannt für ein ausgesprochen faires Verhalten als Arbeitgeber. Nicht nur ihre Top-Kräfte sind bestens entlohnt, nein bis hinab auf die Ebene der Kabelträger wird mit Doppelbesetzung auf jede minute Projektzeitüberschreitung reagiert. Ganz wie in einer ordentlichen Behörde. Begriffe wie Arbeitsverdichtung und Überstunden mit Teilabgeltung, sind dort Fremdworte.
Kein Wunder berichtet der gemeine ÖR-Journalist stets salbungsvoll über jenenen Personenkreis der die Mehrheit im jeweiligen politischen Ökotop hat und somit Rundfunkräte und Intentanten bestimmt.

Sparmaßnahmen

Wo genau kommen besagte Maßnahmen zum Einsatz? Die enormen Gehälter der Intendanten (200.000€ aufwärts) oder Redakteure (100.000€ aufwärts) sind es scheinbar nicht.

Und wozu gibt es Radiosender wie "WDR VERA" (Verkehrsnachrichten von einem Computer gesprochen nonstop in voller Länge), wenn die unzähligen anderen Sender bereits in regelmäßigen Abständen ihr Programm pausieren um aktuelle Verkehrsnachrichten zu übermitteln?

Laut tagesspiegel wurden 2015 allein 8,1 Milliarden Euro an Rundfunkgebühren "eingenommen". Was kostet so eine Fußball-WM Sendelizenz?

sinnvoll, aber viel Unfug dabei...

Es muss anscheinend immer mal wieder wiederholt werden:

Medien in Privatbesitz geben in aller Regel die Meinung ihres Besitzers wider, und das, was sich verkauft.
Viele Leute meinen, das wäre doch eigentlich gar nicht so schlimm. Denen möchte ich mit einem Wort antworten:
Berlusconi

Und damit nicht Friede Springer und Liz Mohn alleine bestimmen, was in Deutschland gedacht wird, brauchen wir die Öffentlich-Rechtlichen.

An Italien kann man gut erkennen, dass uns die Alternative deutlich teurer kommen könnte als die 17,50 € im Monat.

Wir brauchen die Nachrichten der Ö-Re, wir brauchen die Reportagen der Ö-Re, und wir brauchen die Satiresendungen der Ö-Re.
Formate wie Wallulis schaden sicher ebenfalls nicht.

Und dann brauchen wir noch..

...

äh..

.. das war's eigentlich auch schon. Das Geld für schlechte Serien und Fernsehfilmproduktionen, das talkshowgenannte Lobbyistenschaulaufen, sündteure Fußballrechte und Spielshows.. das Geld könnte man sparen. Das können die Privaten auch.

Wer lesen kann...

@ 20:57 von Demokratie-Jetzt

"Wenn das mal keine gute und beruhigende Nachricht ist:

Man schafft es, sein Qualitätsprogramm von unvergleichlicher Neutralität und Fairness für eine schlappe halbe Milliarde pro Jahr zu stemmen."

Jeder Haushalt zahlt rund 200€ im Jahr. Bei.. sagen wir mal 40 Millionen Haushalten sollten das eher... 8 Milliarden sein

Ihre halbe Milliarde sind nur die Überschüsse...

Aber ja: Für 8 Mrd. könnte man mehr erwarten als "Brisant", Oliver Pocher und Musikantenstadl. Da sollte an und an mal eine Serie wie Breaking Bad oder GoT drin sein, nicht Lindenstraße...

Ich denke die guten Sachen der Ö-Re kosten das wenigste Geld. Anstalt, Tatortreiniger, Wallulis, Reportagen, Nachrichten... das dürfte alles mit einem Rundfunkbeitrag von 5€ abgedeckt sein.

Leider müssen wir für den anderen Kram auch mitbezahlen..

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