Ihre Meinung zu: Olympiasieg im Paarlauf: Savchenko und Massot holen Gold

15. Februar 2018 - 6:35 Uhr

Nach dem Kurzprogramm sah es für die deutschen Eiskunstläufer zunächst nicht gut aus, doch in der Kür überzeugten Savchenko und Massot die Juroren und holten die achte deutsche Goldmedaille.

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Kommentare

Die Namen klingen nicht

Die Namen klingen nicht unbedingt deutsch. Das zeigt wie sehr stolz als Einwanderungsland sein können auf unsere Mitbürger egal wo sie einmal geboren wurden.

Gut eingekauft

Herzlichen Glückwunsch, da hatte der Deutsche Eiskunstlaufverband ein feines Händchen gezeigt.

Herzlichen Glückwunsch ...

Da haben zwei die Backen zusammen gekniffen und sich einen Traum erfüllt!

Na und ?

Machen andere Länder viel gezielter und umfangreicher.
Gratuliere zu der perfekten Kür.

Mit fremden Federn

schmückt sich Deutschland. Savchenko kommt aus der Ukraine und profitierte von der UDSSR und Mussot aus Frankreich und musste mit 30.000 € erst abgelöst werden.

Meckert man eigentlich auch dann,...

...wenn eine französische, spanische, englische, deutsche... Fußballmannschaft mit vorwiegend im Ausland eingekauften Spielern den WM-Titel gewinnt?

Für mich ist ein schon ein Unterschied...

...ob Deutsche mit Migrationshintergrund "für Deutschland" im Sport gewinnen oder ob die Sportler extra "eingekauft" werden und eine Staatsbürgerschaft erhalten, die sie als Nicht-Sportler nie so einfach bekommen hätten.
Beim Fußball gibt es natürlich in der Liga jede Menge Legionäre. Aber Boateng oder Özil sind für mich tatsächlich berechtigterweise Deutsche (auch wenn manche das anders sehen). Ich kenne aber keinen Fall, wo jemand z.B. aus Brasilien gekauft und für die Nationalmannschaft eingedeutscht wurde. Kommt bestimmt auch noch.
Also - die beiden haben das gut gemacht, Glückwunsch. Aber ob das jetzt ein "deutscher" Erfolg ist.... Ist eigentlich auch nicht wichtig. Sie sind Sportler, die ihre Sache gut machen, besser als andere.
Vielleicht könnte man den ganzen "Nationalquatsch" (Medaillenspiegel) weglassen und einfach die besten Sportler bewundern. Ich bin naiv.

@ harry_up

Zusammengekaufte Retortenclubs und Oligarchen-/Scheichspielzeuge spielen nicht um den WM-Titel. Sie spielen in den jeweiligen Ligen ihrer Länder gegen andere Retortenclubs.
Falls sie aber die Nationalmannschaften der Länder meinen: Auch diese sind nicht zusammengekauft. Es gibt nur sehr, sehr wenige Fälle, wo ein Land einen Fußballspieler eingebürgert hat, nur damit er für dieses Land spielen kann.

@dr.bashir

Vielleicht könnte man den ganzen "Nationalquatsch" (Medaillenspiegel) weglassen

Für die Idee (vor allem, wenn es sich nicht nur auf Olympia bezieht, sondern auch auf die deutsche Tagespolitik) hätten Sie selbst eine Goldmedaille verdient :-)

Also, einfach mal - in jeglicher Hinsicht - den Nationalquatsch weglassen und kapieren, dass wir eine Menschheitsfamilie sind und uns einen Planeten teilen.

Warum treten wir nicht als EU

Warum treten wir nicht als EU an?
Der rest der welt hätte im Medaillenspiegel keine Chance mehr.

Glückwunsch

für die Goldmedaille und den Weltrekord.
Sie sind das verdiente Ergebnis jahrelangen Trainings unter der Leitung von Trainer Alexander König. Dank und Lob von mir auch an ihn.

Wieso einige Zeitgenossen jetzt wieder die Herkunft der Sportler thematisieren, ist völlig unverständlich. Freut Euch doch einfach über unser achtes Gold.

Herzlichen Glückwunsch!

Ich habe Aljona und ihren vorherigen Partner schon immer die Daumen gedrückt. Mit Bruno hat es nun endlich geklappt. Herzlichen Glückwunsch, ihr habt es euch verdient!!!!

Länderhopping

15.02.2018 um 12:17 von Mischpoke West:
Falls sie aber die Nationalmannschaften der Länder meinen: Auch diese sind nicht zusammengekauft. Es gibt nur sehr, sehr wenige Fälle, wo ein Land einen Fußballspieler eingebürgert hat, nur damit er für dieses Land spielen kann.

In der Leichtathletik ist es schon recht extrem mit dem Länderhopping. Schauen sie sich dazu zum Beispiel die Nationalmanschaft der Türkei an.

Eine andere Frage ist, ob man das schlimm finden muss. Aus meiner Sicht ist der Sport keine nationale Angelegenheit, sondern zum einen die Privatsache derer, die ihn betreiben und zum anderen ein gigantisches Geschäft. Vorzugsweise unter autokratischen Regimen wie der Türkei ist er allerdings auch ein Mittel der Propaganda.

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