Ihre Meinung zu: SPD-Vorsitz: Noch mehr Konkurrenz für Nahles

14. Februar 2018 - 20:33 Uhr

Andrea Nahles' geplante Wahl zur neuen Vorsitzenden der SPD sollte ein Durchmarsch werden. Doch nun mehren sich die Gegenkandidaten. Inzwischen hat ein drittes SPD-Mitglied seinen Hut in den Ring geworfen.

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Kommentare

Es bewegt sich was!

An die Basis: Weiter so, nur so kann man die Spitze zu nachdenken überzeugen!

Zu erst einmal No. GROKO und dann neue Leute!
Wie heißt es so schön, neue Besen kehren gut!

Die SPD Tante wird es euch von der Basis noch Danken und in der Zukunft werdet ihr auch wieder einen Kanzler stellen, nur jetzt nicht!

MfG. und weiter so :-)

So einfach läuft das nicht mehr

"" Andrea Nahles' geplante Wahl zur neuen Vorsitzenden der SPD sollte ein Durchmarsch werden. Doch nun mehren sich die Gegenkandidaten. Inzwischen hat ein drittes SPD-Mitglied seinen Hut in den Ring geworfen.""
#
Die Basis muckt auf und das ist gut so,denn es gibt noch mehr geeignete Mitbewerber, es muss nicht alles Nahles sein!

Der war gut

"Es müssen noch viel mehr aufstehen und die Genossen da oben erden" - So etwas sollten auch mal die "ehemaligen Christdemokraten" bringen "... und die Genossin da oben erden".

Gegenkandidaten sind nur Illusion

Frau Lange sagt, sie wolle mit ihrer Kandidatur den Mitgliedern das Gefühl geben mitbestimmen zu können.

Ja ja ja - gefühlte Mitbestimmung ist eben keine echte Mitbestimmung sondern nur eine Illusion dessen. Das sieht bei den anderen Kandidaten nicht anders aus. Sie sind alle Hinterbänkler, und so muss man feststellen: Die Nahles ist derzeit das Beste was die SPD aufzubieten hat, traurig aber wahr.

um 20:50 von Wolfgang Eitorf

"Zu erst einmal No. GROKO und dann neue Leute!
Wie heißt es so schön, neue Besen kehren gut!"
Sind Sie SPD-Mitglied? Ansonsten werden es die Mitglieder bestimmt selbst wissen, wen Sie zu wählen haben.

Klingt doch gut

endlich wird mal Druck aufgebaut, aber das reicht noch nicht das muss mehr und stärker werden.
Der Klüngel oben muss aufhören.
Das selbe wünschte man sich mal bei der CDU.

Gruß

@Wolfgang Eitorf

"An die Basis: Weiter so, nur so kann man die Spitze zu nachdenken überzeugen!

Zu erst einmal No. GROKO und dann neue Leute!
"

No.GROKO hat die SPD doch schon MIT der CDU. Das ist keine Groko, sondern gerade einmal eine knappe Mehrheit.

Nach einer der letzten Umfragen war die angebliche Groko sogar deutlich unter 50% und ohne eigene Mehrheit.

Und zu Frau Nahles. Je mehr Gegenkandidaten, desto wahrscheinlicher die Wahl von Nahles weil die Gegner sich zersplittern...

Wobei die Wahl eh eine Formsache ist, die Frage ist nur wieviel Prozent. Unerklärlich, dass die SPD nicht sehen will, wie unsympathisch, naiv und kindisch Frau Nahles bei vielen Deutschen ankommt. Ein ruinierter Ruf ist kaum mehr aufzupolieren. Herrn Schulz wird es freuen- dann ist er demnächst nicht mehr derjenige mit dem historisch schlechtesten Ergebnis.

Wer soll die "neue" SPD denn wählen? Von der FDP oder CDU sicher niemand. Von den Grünen und Linken? Vielleicht. Dann Schrumpfen aber die potentiellen Partner.

An die neuen Kandidaten

Letztendlich entscheidet der Wähler und das bin ich mit noch einigen anderen. Und mir ist es egal wer Vorsitzender einer 4,7 % Partei mit dem wohlklingenden Namen "SPD" ist.
Also haltet euch zurück. Oder wollt ihr etwa den Untergang?

"Andrea Nahles' geplante Wahl

"Andrea Nahles' geplante Wahl zur neuen Vorsitzenden der SPD sollte ein Durchmarsch werden. "
Ja so haben sich die das vom Vorstand gedacht, nur leider wird daraus nichts mehr, nachdem sich der Wähler und die internationale Presse einen Tiefen Einblick in die konzentrierte Unfähigkeit des zuküftigen Merkel Partners machen konnte. Nahles ist schon verbrannt bevor sie überhaupt angetreten ist.

Schulz wurde von Gabriel zum

Schulz wurde von Gabriel zum Vorsitzenden bestimmt und der Parteitag hat ihn einstimmig bestätigt. Das desaströse Ergebnis ist bekannt.
Jetzt ernennt sich Frau Nahles quasi selbst zur nächsten Vorsitzenden.

Mir scheint, dass die Parteiführung nicht aus ihren Fehlern lernen will. Anstatt schnell die Posten neue zu besetzen, um in der Außendarstellung gut dazu stehen, ist eine Diskussion über die inhaltliche Aussrichtung der Partei notwendig.
Diese wird aber weiter aufgeschoben.

Unterscheiden zwischen Sach- und Personalfragen

Die SPD Mitglieder sollten im derzeitigen Chaos kühlen Kopf bewahren und Sachfragen und Personalfragen trennen.

Die SPD hat in den GroKo Verhandlungen zu viel erreicht, um das jetzt alles wegzuwerfen. Es ist davon auszugehen, daß die SPD geschwächt aus Neuwahlen hervorgehen würde. Es könnte sich eine Konstellation ergeben, in der rechnerisch weder GroKo noch Jamaika möglich sind. Und was dann? Die SPD könnte sich der Illusion hingeben, es sich in der Opposition bequem machen zu können, und auf bessere Zeiten 2021 zu hoffen. Inhaltlich kann sie in dieser Zeit aber rein gar nichts gestalten.

Davon unabhängig ist die personelle Erneuerung. Der Fisch stinkt in der Tat vom Kopf her und braucht wohl ein reinigendes Gewitter. Das auf den Sankt-Nimmerleins-Tag im April verschieben zu wollen ist zu spät. Diese Diskussion muß zeitnah geführt werden. Die SPD muß in einer neuen Regierung mit dem richtigen Personal handlungsfähig sein.

@um 20:50 von pkeszler

mit 18 Jahren habe ich schon die SPD gewählt und nun bin ich 65 Jahre, ich kenne die SPD wie meine Westentasche, dafür muss ich kein Mitglied sein!

Aber wenn diese Machtbesessenen nicht endlich das widerspiegeln was ihre Wähler möchten, dann war es das mit der SPD Tante. Sind sie mit ihrer Einstellung bereit, die SPD ab zu schaffen?

Ein Zwergenaufstand

wird das hoffentlich nicht nur, sondern eine Aufräumaktion.
Hoffe dass die Bewerber eine faire Chance erhalten. Sonst geht's weiter bergab Richtung 10%.

PS: Vorerst sollte das Mitgliedervotum ausgesetzt werden.
Frau Merkel regiert so oder so noch 4 Jahre. Ist also noch genügend Zeit. :-|

Die Vorentscheidung wird die Mitgliederabstimmung zur GroKo....

bringen.
Entscheidet sich die Basis gegen eine Regierungsbeteiligung der SPD im Rahmen einer GroKo, müsste eigentlich der gesamte Vorstand zurücktreten und sich zur Neuwahl stellen, da alle, und allen voran Nahles, eine GroKo empfohlen haben.
Gerade dann sind ein paar neue Gesichter, die Verantwortung übernehmen wollen, dringend benötigt.

Jeder belauert jeden

Was ist los in der SPD. Das ungeschriebene Gesetz der SPD, Geschlossenheit um jeden Preis zu zeigen, darf nicht dazu führen, das erfolgreiche und integre Politiker aus der zweiten Reihe einen Maulkorb bekommen.
Ich finde es gut und richtig, dass sich Menschen aus der SPD von sich aus bereiterklären, Verantwortung auf Bundesebene zu übernehmen. Wollen Nahles, Schulz und Gabriel die Volkspartei SPD in Zukunft nur noch mit drei Leuten fahren und sich im Wechsel die Posten zuschanzen?
Sachliche und faire Diskussionen müssen möglich sein.
Der sonst so souveräne Hamburger Bürgermeister Scholz wirkte gestern im Interview geradezu eingeschüchtert. Man hat den Eindruck, jeder belauert jeden.

Fehlschlüsse

Ich denke, der eine oder andere denkt hier zu kurz.
Zum einen kann die SPD auf Länder,- wie auf Kommunalebene nach wie vor gestalten und eine neue Ausrichtung dem Wähler sichtbar machen, zum anderen ist diese Personaldebatte eine verdeckte Debatte über Inhalte. Ich bin schon sehr gespannt was denn die Gegenkandidaten des Untergangs thematisch zu bieten haben.
Weitere Kandidaten für Vorstand und Präsidium sind auch dringend nötig, die verfilzte Schröder-Seilschaft würde ansonsten alle Ansätze konterkarieren !
Und, liebe Genossen der Basis, trau schau wen ihr deligiert !!

um 21:31 von Hildesheimer2014

"Entscheidet sich die Basis gegen eine Regierungsbeteiligung der SPD im Rahmen einer GroKo, müsste eigentlich der gesamte Vorstand zurücktreten und sich zur Neuwahl stellen, da alle, und allen voran Nahles, eine GroKo empfohlen haben."
Das sehe ich auch so. Der Parteitag müsste dann einen völlig neuen Vorstand, nicht nur den Parteivorsitzenden, neu wählen.

Achtung!

Jetzt muß die SPD-Basis nur noch aufpassen, dass der Seeheimer Kreis und seine Schergen keine Alibi-Gegenkandidaten aufstellt.
Kein einziger Funktionsträger dieser SPD, gleich ob in der Partei oder im Bundestag darf seine Funktionsamt behalten. Die dürfen höchstens noch MdB bleiben, denn dahin sind sie gewählt. Aber ansonsten nichts! Kein Generalsekretär, keinen Fraktionsvorsitz, kein Ministeramt, keinen Ausschußvorsitz, wenn es dazu kommen sollte.
Und natürlich muß das in den Landesverbänden und den Ortsvereinen weitergehen.
Weg mit den Neoliberalen in der SPD!

???

@um 21:17 von Erik L.
"An die neuen Kandidaten

Letztendlich entscheidet der Wähler und das bin ich mit noch einigen anderen. Und mir ist es egal wer Vorsitzender einer 4,7 % Partei mit dem wohlklingenden Namen "SPD" ist.
Also haltet euch zurück. Oder wollt ihr etwa den Untergang?"

Muss ich grad nicht verstehen, oder?
Wieso 4,7%? Kratz am Schädel....

Da scheint es sich wirklich

Da scheint es sich wirklich um einen Zwergenaufstand zu handeln, einen innerparteilichen. Die Beweggründe bleiben unklar, was immer die diversen Kandidaten sagen.

Personalquerelen?

Ne, jetzt oder nie. Dank Schröder wandert die SPD in den Keller, Schröder nach oben. Neuanfang bedeutet neue Leute und neue Ideen. Und zwar solche, die auch die Konservativen, Wirtschaftsliberalen und sonstige verstehen und dieses "Land" voranbringen...

so oft ich ihre Meinung teile

@ nie wieder SPD
"Kein einziger Funktionsträger dieser SPD, gleich ob in der Partei oder im Bundestag darf seine Funktionsamt behalten."
Ich halte nichts von Spaltungen. Soll ihnen lieber gezeigt werden wie es besser geht und die Tür offen bleiben. Deren Erfahrungen und Kontakte sinnvoll eingesetzt sind auch später u.U. Gold wert!

Die SPD im Erneuerungsprozess

Die Jusos und die Basis müssen ihren Druck aufrechterhalten. Je mehr Kandidaten sich bewerben, desto besser. Die Zeiten der "Basta" Politik innerhalb der SPD, in der von oben nach deligiert wurde, geht jetzt ihrem sicheren Ende entgegen. Jetzt muß nur noch der vorhandene Rest der ehemaligen Parteispitze abgelöst werden, dann kann es mit der SPD wieder aufwärts gehen. Glück auf!

offenbar hat genosse stegner

seinen ganzen charme aufgeboten, um alle seine genossen/genossene zu ermuntern, gegen die andrea anzutreten. ich finds lustich.

@ um 21:45 von pkeszler

Antwort auf einen Beitrag: „Das sehe ich auch so. Der Parteitag müsste dann einen völlig neuen Vorstand, nicht nur den Parteivorsitzenden, neu wählen.“
Sie sollten schon eine Standfeste Meinung haben, oder sind sie ein Parteimitgliet der SPD, der vielleicht sogar ein Amt bekleidet?

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!

Gut so...

Jetzt lernt die SPD Führung den Unterschied kennen zwischen...

Zu glauben für die Parteibasis sprechen zu können und
die Parteibasis spricht.

Es gibt keinen Zwang zur GroKo. Das ist Unsinn. Es gibt nur eine Gewissensentscheidung....

Aber es ist ja immer noch so, das die SPD Spitze glaubt besser zu wissen was für Deutschland und die SPD gut ist. Die SPD Basis selbst ist eher störend.

Ich bin kein SPD Wähler aber wie hier Politiker demontiert wurden ist schon bemerkenswert eiskalt.

Profitiert hat nur eine von diesem Polit-Gemetzel, die sich entspannt zurücklehnt und sich der Macht in greifbarer Nähe wähnt. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht Frau Nahles.

Ich habe Zweifel ob sie die SPD aus dem Tief führen kann. Sie ist laut und kämpferisch -keine Frage- aber Integrität und Loyalität sieht für mich anders aus...

Der Landesverband unterstützt Andrea Nahles

Klar, denen ist schliesslich bewußt, dass ein wirklich neuer Besen auch vor den Landesverbänden nicht halt machen wird. Es ist ein gern kolpotiertes Fehlargument, dass allein die Bundesspitze am Desaster der SPD verantwortlich ist. Das ist eben nicht so. Sämtliche Landesverbände haben alles immer schön mitgetragen.

Das Problem der SPD ist nicht

Das Problem der SPD ist nicht nur Nahles, sondern der gesammte Linke Flügel.

Wozu sollen Gegenkandidaten gut sein, wenn sie für Sozialismus stehen. Die SPD braucht wieder einen Gerhard Schröder. Wir brauchen einen schlankeren Staat und nicht immer diese linken Verteilungskämpfe.

Wo ist also der Kandidat, der die SPD raus aus der linken Ecke zurück in die Mitte der Gesellschaft holt.

Je weiter die SPD nach links rückt, je mehr Stimmen verliert sie.

So einfach läuft das nicht mehr

Die SPD zerfällt in zwei Lagern die gemäßigten Realisten wie Gabriel und Scholz und die Jusos die eigentlich bei den Linken besser aufgehoben sind. Beides zusammen funktioniert nicht mehr. Wenn sich die Realen durchsetzen kann eine Koalition die Regierungsarbeit aufnehmen. Wenn die Jusos die Oberhand gewinne ist das unmöglich durch deren Einfluss zerfällt der Staat. Somit sind Neuwahlen dann auch unumgänglich. P.P.

endlich wird mal Druck aufgebaut

Ja Druck und immer wieder Druck bis der ganze Staat zerfällt. P.P.

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