Ihre Meinung zu: NATO-Kommandozentrale könnte nach Deutschland kommen

14. Februar 2018 - 20:27 Uhr

Die NATO will in Krisenfällen schneller reagieren und dafür zwei Kommandozentren in Europa errichten. Eine könnte nach Deutschland kommen, bietet Verteidigungsministerin von der Leyen an. Von Kai Küstner.

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Kommentare

seht die zeichen und

genießt die tage des friedens, die euch noch in Europa bleiben. es riecht nach krieg. und die aggression wird nicht aus dem osten kommen...

Frau von der Leyen: kriegsminsiterin!

Keine NATO-Kommando-Zentralen in Deutschland!

Sie machen Deutschland er Recht zu einem atomaren Ziel, weil das logischerweise immer ein strategisches Ziel ist... das ist der Schlange den Kopf abzuschlagen...

Wo soll das hinführen?

Die Bundeswehrstretkräft sind nach letzten Meldungen nicht einmal in der Lage, Ihre eigenen Bestände aufrecht zu erhalten (Siehe Bericht Marine ). Vielleicht sollte VdL erst einmal den eigenen Laden in Ordnung bringen bevor man wieder vorprescht.

Gruß von Weltfrieden

NATO Kommandozentrale nach Deutschland

Ja warum nicht ,Deutschland ist Politisch gefestigt, Demokratisch, und fuer Frieden!

Das brauchen

wir ganz sicher unbedingt noch in Deutschland, damit schneller Truppen an die Russische Grenze verlegt werden können kam gerade in TV.
Und dann wir wollen keinen kalten Krieg, das passt prima zusammen.
Eigentlich kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, einige dachten immer unter Stoltenberg wird es ruhiger.
Leider ein großer Irrtum.

Gruß

20:49 von suomalainen

Wie wahr, wie wahr. Die Frage ist, was kann der Bürger dagegen tun?

Am 14. Februar 2018 um 21:00 von weltoffen

"NATO Kommandozentrale nach Deutschland
Ja warum nicht ,Deutschland ist Politisch gefestigt, Demokratisch, und fuer Frieden!"

Woraus schließen Sie dies? In den letzten Jahren hat sich Deutschland eher zu einem Unterstützer von Angriffskriegen entwickelt.

Am 14. Februar 2018 um 21:00 von weltoffen

.. und deshalb können manche Narren gar nicht genug NATO bekommen, aber dabei ist die NATO längst zu etwas mutiert, was nicht ihrem ursprünglichen Auftrag entspricht...

So sieht die

"Friedens"poltitik aus. Nichts gelernt. Wie vorstehend bereits richtig gesag:"Seht die Zeichen." Nie wieder Krieg war gestern.

Standort in Deutschland keine gute Idee

Aus Strategischer Sicht wäre es wohl schlauer ein Primärziel in einem EU Land mitten in der Pampa zu errichten zB. in Spanien.

Und nicht in Mitten oder in der Nähe der Industriellen Zentren.

21:00 von weltoffen

Meinen sie wirklich, wenn Deutschland für Frieden ist, ist ein Konflikt ausgeschlossen? Haben sie sich schon mal ernsthafte Gedanken über die NATO gemacht?

"Deutschland liegt nicht nur geografisch...

im Herzen Europas, sondern hat auch große Erfahrung beim Thema Logistik und Unterstützung."
Ja, und Deutschland hat auch große Erfahrung in der Kriegsführung gegen Russland. Allerdings keine gute Erfahrung.

Warum das Ganze ?

Wieso werden ÜBERHAUPT Truppen stationiert ? Was machen die Russen falsch ?

Fakt ist, dass diese Truppenstärkung zu einer Eskalation führen wird. Ich werde die NATO nie verstehen.

Schön aufrüsten und dann sich wundern, wenn Russland auch aufrüstet...

Tolle Arbeit NATO, unsere Zukunft wird mit dem Leben was IHR verursacht.

Die Kommandozentrale wird

Die Kommandozentrale wird höchstens bis zur Weichsel die Transporte verbessern.
Weiter östlich verhindern schlechte Infrastruktur und die Reichweite der russischen Militärtechnik und -organisation jegliche nennenswerte Logistik.
Das weiß auch die NATO.

@das_mcc

"Mitten in der Pampa" gibts in Deutschland aber auch, und sogar strategisch günstig nah an Osteuropa gelegen.

Großartige Politik, ...

... die diese mustergültige "Christ"-"Demokratin" von der Leyen betreibt. Sehr christlich, und sehr demokratisch, diese Umtriebigkeit!

Deutschland und Europa immer mehr in die friedliebende NATO ziehen -- ja, das freut die pazifistische Rüstungsindustrie und natürlich den gebeutelten Staatshaushalt, der schon viel zu viel Geld für so einen Quatsch wie Sozialprogramme (die dem Staat ja nur entsetzliche Kosten und Schrereien bringen) ausgibt ...

Return-on-Investment, DAS ist, was zählt, DAS ist erfolgreiche Politik.

Die umtriebige NATO noch agressiver Richtung Russland schieben - na ich gratuliere!

...

Kriegsentitäten noch intensiver in Europa verwurzeln zu wollen, künftige Beitritts-Staaten in die NATO zwingen - lacht da nur Kostenverteiler Herr Trump?

Wer stoppt diesen immer schlimmer werdenden Wahnsinn?

Der Bevölkerung bleibt wohl nur die Möglichkeit, durch

gewaltfreie Demonstrationen den Rest der Welt davon zu überzeugen, dass die Menschen in Deutschland Frieden wollen und die Politik nicht unterstützen.

Nichts zu sagen

In diesen NATO-Zentralen haben deutsche Parlamentarier vermutlich genausowenig zu sagen wie in den Stützpunkten der US-Armee. Was von der Leyen da fordert, ist für Deutschland hoch gefährlich – wir werden dadurch im Ernstfall wirklich Angriffsziel Nummer eins.

Selbstherrliche Einschätzung:

Deutschland ist bereit, einen Logistik-Knotenpunkt aufzubauen, bestätigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Erst mal sehen, was diese Frau, die vollmundig für Deutschland spricht, nach einer Regierungsbildung noch zu melden hat. Das darf jetzt im Schnellverfahren nicht abgesegnet werden. Diese Stützpunkte werden nach einem "Verteidigungsfall" unter anderem die ersten Ziele sein.

Vor wem muss man sich rechtfertigen?

Was bitte sollen die anderen NATO-Staaten denn machen wenn Deutschland lieber in ökonomisch sinnvollere Bereiche investiert? Über die Höhe des Militäretats entscheidet souverän das Parlament.
2% des BIP bedeutet 9,5% aller Steuereinnahmen! Wollen wir wirklich dass jeder zehnte Steuereuro für Militär verballert wird, nur um Russland abzuschrecken? Mir erscheint da das Verhältnis von Kosten und Nutzen recht unausgewogen.

von deutschem Boden soll . . .

Deutschland hat sich nach dem 2ten WK für 50 Jahre aus allen Kriegen rausgehalten. Das war eine gute Zeit. Nach dem Mauerfall änderte die Nato ihre Strategie. Da kein rechter Feind mehr da war, wurde eben offensiv "verteidigt". Zur Not auch ohne UN Mandat ( Jugoslawien ).
Spätestens hier hätte Deutschland Nein sagen müssen. Nein zu Angriffskriegen UND Nein zur Nato !

Warum eigentlich...

... befasst sich in Medien kein Journalist mehr mit Fakten? Auch hier Herr Küstner nicht!
Es ist doch mehr als billig, von einer nebulösen Aggressionsbereitschaft Russlands zu schwafeln, ohne diese mit irgendwelchen Fakten zu belegen.
Es gab einmal Zeiten (da war auch das Abitur noch Abitur) da konnte man in Medien noch Zahlen über die gegenseitigen Streitkräfte lesen. Am deutlichsten machte das eine Kleine Anfrage der Linke an die Bundesregierung. Da die NATO monatelang sich an dem EINEN Manöver (SAPAD17) aufhielt, wollte die Linke wissen, wieviel Manöver die NATO von Januar bis Dezember 2017, von Finnland bis Georgien, mit wie vielen Kräften, an den Grenzen Russlands abgehalten hat.
Antwort: Darauf könne man wegen der Geheimhaltung nicht öffentlich antworten.
Muß man noch mehr dazu sagen?
Für Interessierte ist der "Manöverplan 2017" aber zu finden! Es gab KEINEN Monat ohne ein Manöver der NATO.

Am 14. Februar 2018 um 21:11 von nelumbo

Ihren Beitrag hätte ich gern erläutert. Sind Sie nun dafür oder dagegen und... wie stehen Sie zur NATO und zu Russland?

Hatte man nicht Gorbatschow

Hatte man nicht Gorbatschow zur Wiedervereinigung Deutschlands versprochen das die Nato nicht nach Osten erweitert würde ?
In welchen Osteuropäischen Ländern ist die Nato heute drin ?

Und noch ein Kommando !!

Da wird noch ein Kommando gebaut,
aber wo ist das Personal und das Material??
Hauptsache man schafft entsprechende Stellen und noch mehr durcheinander. Das schreckt ab!?

Das ist etwas gutes!

Die NATO ist die Ursache für den Jahrzehntelangen Frieden in Europa und der westlichen Welt und nicht die EU, wie es manche allzu guten Europäer denken. Die ist vor allem wirtschaftlich bedeutsam, nicht militärisch.

Ein Hauptquartier hier bei uns kann nur bedeuten, dass die tendenziell pazifistische Öffentlichkeit (im Gegensatz zu der in so manch anderem Land, z.B. in den USA) mehr Einfluss erhält, das ist in der sich anbahnenden erneuten Konfrontation zwischen Ost und West etwas Gutes, etwas sehr Gutes.
Denn egal wie aggressiv die Russen gelegentlich auftreten, sie wollen keinen Krieg, denn sie können ihn nicht gewinnen. Deswegen muss gesichert sein, dass keiner einen solchen Provoziert. Wer wäre dazu besser geeignet als Deutschland?

Die Nato unser "Verteidigungsbündniss"!

Natoländer Militäretat derzeit ca. 800 Mrd. Dollar - Russland derzeit ca. 70 Mrd. Dollar!
Aber die Nato "braucht" noch mehr!

Und wir, die Steuerzahler dürfen dies bezahlen ... so "schafft" man auch Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze.

Hier wird unnötig aufgerüstet und unnötig unser Geld ausgegeben.

Russland hat sich 90 komplett aus dem Westen zurückgezogen, der Warschauer Pakt wurde aufgelöst und was machte die Nato!?!?!

... und die Amis sitzen immer noch bei uns im Lande, haben Atomsprengköpfe bei uns gelagert ... und jetzt soll noch eine Zentrale in Deutschland entstehen!?!

Wozu? Wer greift uns an? Wer greift den Osten an? Gegen wen müßen "wir" noch mehr aufrüsten?

Wie sagten so gut wie alle US Präsidenten - wir wollen keinen Krieg - und was machten Sie?

Und so "predigt" Stoltenberg, dass er keinen kalter Krieg möchte ... und was macht er (die Nato)!?

Jemand oder eine Institution, die Frieden möchte verhällt sich anders!

Re: Das ist etwas gutes!

zu c4-- um 21:39

Interessanter Gedanke: Wir holen die NATO-Armee zu uns, dann kann unsere Bevölkerung darauf aufpassen dass sie hierbleibt und nicht losmarschiert.
Aber das ist doch eher ein frommer Wunsch? In einem NATO-Hauptquartier befiehlt doch nicht die deutsche Öffentlichkeit, sondern eben die Führung der NATO.

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