Ihre Meinung zu: Digitalministerium gefordert: Branchenverbände starten Petition

14. Februar 2018 - 15:05 Uhr

Verbände der Digitalwirtschaft fürchten einen Stillstand mit der Großen Koalition und sammeln Unterschriften für eine Petition. Sie fordern einen Digitalminister - Alter und Geschlecht egal. Von Ulla Fiebig.

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Kommentare

Auch ich bin fuer einen Digitalminister/Digitalministerin

Zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/digitalministerium-101.html

Unterstützt wird die Petition von verschiedenen Wirtschaftsverbänden, von dem vom Bund finanzierten Deutschen Internet-Institut und auch vom cnetz und D64, den Digital-Denkfabriken von CDU und SPD.

sage ich mal:
ja, auch ich bin FUER ein Digitalministerium, weil in Sachen Internet mehr als genug zu tun ist und die Parteien einfach keinen Bock haben, etwas fuer uns User zu tun, sondern nur fuer diese Lobbyisten aus der Wirtschaft. Und anstatt dieser Digita-Denkfabriken der Parteien sollte sowas von Digitalcourage, Netzpolitik.org und Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unterstuetzt werden! Diese Partei-Denkfabriken gehören da raus.

Wo kann man diese Petition fuer einen Digitalminister unterschreiben?? Ich fuer meinen Teil wuerde es sofort tun.

Ich kenne den digitalen Albtraum

... in Deutschland (seit Jahrzehnten) in und auswendig - und würde mich freiwillig zur Verfügung stellen, wenn es eine Liste für die Einschreibung gäbe. Ich bin allerdings kein Diplomat, sondern für die zielstrebige Lieferung von Ergebnissen bekannt. ;-)

Darueber hinaus stimme ich dem hier vollumfänglichst zu

Darueber hinaus kann ich auch dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/digitalministerium-101.html

Doch genau das wollen die Unterzeichner der Petition verhindern. Florian Nöll spricht von "Kompetenz-Wirrwarr" und sieht die Große Koalition auf "Stillstand" zusteuern. Alexander Rabe, Geschäftsführer vom Verband der Internetwirtschaft eco, berichtet im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio über die schwierige Abstimmung in den vergangenen Jahren. Man habe von einem Ministerium zum anderen hüpfen müssen. Jedes habe seine eigene Agenda und Sicht der Dinge, weshalb es oft widersprüchliche Aussagen gegeben habe. "Das war alles andere als konstruktiv und motivierend", so Rabe.

nur absolut zustimmen und diese Kompetenz-Gerangel und diese absichtlichen gegenteiligen Meinungen (die nur wegen den entsprechenden Partei-Lobbyisten sind wegen der Parteispenden) muessen ein Ende haben. So sehe ich es ebenfalls. Das Thema Internet gehört gebuendelt in ein Digitalministerium.

Weiterhin widerspreche ich auch dem hier

Weiterhin widerspreche ich auch dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/digitalministerium-101.html

Aus der CDU-Zentrale heißt es auf unsere Nachfrage nun allerdings nur: "Die Digitalisierung umfasst alle Bereiche und ist Aufgabe vieler Ressorts. Deshalb wird das Kanzleramt weiterhin eine wichtige Koordinierungsfunktion haben."

Wieso bitte muss das Thema Internet im Kanzleramt koordiniert werden? Etwa wegen der Geheimdienste oder was?? Oder wegen der Internet-Knotenpunkte, die wir so den Geheimdiensten sehr leicht entziehen und unter unsere Kontrolle bringen könnten (siehe die Klage vom Betreiber von De-Cix gegen den BND)?? Und dieser Kontroll-Entzug gegen die Bundesregierung in Sachen Internet ist nur wuenschenswert. Denn sonst tut sich noch weitere Jahre nichts und die Geheimdienste bekommen sonst noch länger freie Fahrt und zerstören das Netz. Und genau dass muss unterbunden werden!

Bei dem politischen

Personal, insbesondere Scholz, ist ein Digitalministerium vermutlich unumgänglich ...

Daher gebe der Bitcom und Eco bei dem hier absolut recht

Aus dem Grund kann ich hier der Bitcom und Eco nur absolut recht geben:

http://www.tagesschau.de/inland/digitalministerium-101.html

Ein solcher Minister brauche mehr als ein Klingelschild, sondern Rechte und Ressourcen, wird Achim Berg, der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, zitiert. Und auch Alexander Rabe vom eco hält es für entscheidend, dass ein solches Ressort ein eigenes Budget und eigene Entscheidungskompetenzen habe.

exakt genauso ist es. So ein Ministerium braucht einen eigenen Etat, eigene Mitarbeiter, die Zusammenarbeit mit uns Usern, Digitalcourage, Netzpolitik.org, KP Vorratsdatenspeicherung und weiteren. Weiterhin ist auch dass hier:

http://www.tagesschau.de/inland/digitalministerium-101.html

"Wir drohen endgültig, den Anschluss zu verlieren, mit fatalen Folgen für Arbeit, Wohlstand und sozialen Frieden", heißt es in der Petition

ist absolut zutreffend. Ja, wir sind schon längst zurueckgefallen im Gegensatz zu anderen. Siehe Australien

Wer erklärt mir das?

Warum verstehe ich dies alles nicht? Breitband Internet für alle Schulen. Prima.
Und im Alter von 25 sitzen viele in der Schuldenfalle, weil sie keinen Ratenvertrag nachrechnen können. Was will die Industrie denn alles übertragen? Geht doch jetzt schon, Basic-Entwurf bei CAD wird in Deutschland gemacht, Detail in China. Das scheint mir wie bei den PC´s, erst die Videospiele haben den Preis nach oben getrieben. Schneller Prozessor und leistungsstarke Videokarte war nur für die Spiele notwendig.
Übrigens, ich habe Informatik studiert, falls wieder jemand meint ich sei alt und würde die neue Zeit nicht verstehen.

Wir brauchen nicht

noch ein zusätzliches Ministerium und die nötigen Mitarbeiter dafür, diese Millionen an Geldern die das kostet können viele Kilometer Glasfaser verlegt werden.
Das die Industrie dort Ihre Lobby einsetzen will kann ich verstehen, die vielen Milliarden wegen Begehrlichkeiten die jeder gerne in der Tasche haben will.
Und von Bär habe ich gestern auch einen Artikel gelesen, das dort wo vorhanden die schnellen Leitungen über 100 nur wenig von Privatleuten nachgefragt werden, in der Industrie und Gewerbegebieten aber schon.

Und Stillstand gibt es so oder so, auf dem Land wird nämlich nichts passieren weil die Firmen nichts verdienen können mit den wenigen Anschlüssen.
Und Stadtgebiete werden ja schon lange in einigen Bundesländern ausgebaut.

Hier ist einiges an Augenwischerei dabei, genau wie bei der Grundrente und den Bedingungen die es gibt um eine zu erhalten.
Die ersten Artikel erklären das langsam mal, aber das nur nebenbei.

Manches klingt gut und ist es am Ende eben nicht.

Gruß

Ich habe nun schon seit 1999

Internet und habe analog bis "digital" Internetzugang genutzt, ob über Analog, ob über ISDN, oder jetzt über DSL bis, -ich betone bis-, 50000ner Leitung, spürbar sind die nicht wirklich und sage mal nach meiner Laien-Kenntnis Deutschland hat schon in dem Segment PC/Laptop das wahre Digitale verpasst und schlimmer sieht es wohl aus für Internet für Unterwegs! Für einen Wirtschaftsstandpunkt wie Deutschland ist das Ergebnis schon für meine erlebte Digitalwelt einfach nur traurig! Wie erst wird es da aussehen, die durch fehlende aber schon vorhandene wahre Digitalität rückwärts liegen! Anmerkung: Natürlich werden Konzerne, Groß-Industrie und Groß-Wirtschaft diese Probleme nicht haben, daher werden diese, meiner Meinung nach, sich auch wenig darum kümmern, dass es für alle greifbar sein sollte und nicht gestückelt! Dieses gestückelt dürfte schon längst vorbei sein, ich erinnere wir befinden uns im 21 Jahrhundert und befinden uns auf dem Wege zum Mars!

Es hat sich eingebürgert,

dass unsere Regierungen zum Jagen getragen werden müssen. Dafür gibt es schwerwiegendere als das verpasste Digitalministerium, z.B. die Energiewende, den Kohle-Ausstieg, das Diesel-Schlamassel, die "Zukunftstermine" der Kaol.-Vereinbarung u.a.m.

Au weh

Gesucht: Jemand mit Begeisterung
Das wird aber in der vom Fachkräftemangel geplagten deutschen politischen Landschaft extrem schwierig. Vielleicht sollten wir nicht einen Digitalminister, sondern einen Analogminister suchen. Eine Schiefertafel können die auf jeden Fall noch nutzen und erklären(:-

Digitalministerium ist nicht entscheidend

Die aufgeregte Diskussion um einen weiteren Ministerialapparat mit entsprechenden Kosten ist m.E. Reine PR Aktion der Lobbyverbände.
Die deutsche Wirtschaft brummt, ein Abhängen sehe ich nicht. Mit Frankreich, Großbritannien und Polen verfügen Länder über ein Digitalministerium, die nicht gerade zu den Zugpferden der EU- Wirtschaft gehören...

Schwach, Herr Scholz!

Wie lange will die Regierung, egal wie sie zusammengesetzt ist und wer an ihrer Spitze steht, dieses überaus wichtige Thema noch auf die lange Bank schieben? Es ist doch klar, dass die Verteilung der Verantwortlichkeiten auf mehrere Gremien immer und grundsätzlich zu Hakeleien, Zeitverzögerungen und Vertröstungen .
Kennt man ja auch bei Städten, auch in Kölle, wenn man WDR guckt...

Digital

@Sandino
Wovon reden Sie? Frankreich und Großbritannien SIND die Zugpferde der EU-Wirtschaft. Und dort scheint man die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.

@Schaefer
Schon mal hochaufgelöste Bilddaten über eine 1Mbit Leitung anderen zur Verfügung gestellt? Das ist Arbeitszeit die für nichts drauf geht. Nur weil man selbst nicht von etwas betroffen ist, muss es anderen nicht auch so gehen.

Natürlichen brauchen wir ...

... schnelles Internet für Alle. Aber was nützt es, wenn Kauf-/Dienstleistungs-/Kapital-verträge schnell abgeschlossen werden, die Realisierung aber an der maroden Infrastruktur scheitert - Baustellen, Sperrungen etc. allerorten verhindern eben den realen Güterverkehr.
Wir brauchen kein Digitalisierungsminsterium sondern nur eine gut organisierte "Projektgruppe Infrastruktur" - digital und analog!

Für noch mehr "digitale" Stümperei als bisher schon?

Was versprechen sich die IT-Firmen von einem Digitalministerium? Noch mehr Stümperei als bisher schon?

Ich mach mal einen kleinen Abgleich zwischen den Bürger-Interessen und dem was wir bisher bekommen haben:
- Breitbandausbau <=100 Mbit: Teilweise gescheitert
- Breitbandausbau >100 Mbit: Nahezu komplett gescheitert
- Benutzbare (ja, wirklich benutzBARE) Bürgerportale: Komplett gescheitert
- Eine logische und durchsetzbare Sicherheitspolitik, die Hersteller von "Scheunentor-Hardware", die eine einzige Sicherheitslücke sind (Smart Home Geräte, Router, etc.) mit Importverboten belegen kann.
- Harte Haftungsregeln für Hard-und Softwarehersteller, die offensichtlich gröbst fahrlässig die Nutzersicherheit gefährdet hat: Komplett gescheitert.

Dafür bekommen was die Mehrheit der Bürger NICHT wollte:
- Verfassungswidrige Datenspeicherung und Überwachung
- Behörden dürfen "Lücken" kaufen und verschweigen
- Illegales Handy-Tracking
- Illegale, massenhafte Datenverkäufe

Digital

Olaf Scholz hat das Argument selbst geliefert. Die Zuständigkeit liegt in drei Ministerin. Viele Köche verderben den Brei.

Persönlich war ich seit 1992 bei Einführung des Digitalen-Mobilfunknetzes dabei. Zuerst im Ministerium, dann bei der Telekom. Nach vier Jahren Drobrindt ist das Netz besonders in Bayern heute noch nicht Flächendeckend. Unter der Leitung von Frau Bär soll das wohl so weitergehen.

" Petition für

" Petition für Digitalminister Gesucht: Jemand mit Begeisterung "

Da wird sich doch mit Sicherheit jemand finden, es müssten doch jetzt eigentich langsam genug Fachkräfte da sein.

14:19 von Demokratieschue...

Und anstatt dieser Digita-Denkfabriken der Parteien sollte sowas von Digitalcourage, Netzpolitik.org und Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unterstuetzt werden!
Jepp, stimme voll zu!

Liebe PolitikerInnen,

ja, wir brauchen ein Digitalministerium, aber: Überlasst es nicht den Sprachrohren einiger Großunternehmen und den Lobbyisten der Wirtschaftsverbände!
Steht ein für die vielen Millionen Internetnutzer im Lande, die sich täglich unwissend in diffusen Rechtsräumen bewegen, deren Daten von jedem Unternehmen völlig intransparent genutzt werden dürfen, übernehmt als PolitikerInnen Verantwortung, gestaltet mit und legt Regelwerke für eine menschenwürdige, ethische und zukunftsweisende Nutzung fest!
Und bitte: Setzt in das Ministerium keine Leute, für die Google nichts als eine freundliche Suchmaschine ist und die sich stolz damit brüsten, sogar schon einen Account bei Facebook zu haben.

Was so ein Digitalministerium so alles zu tun hätte

Was so ein Digitalministerium alles so zu tun hätte?? Dass hier:

1. funktionierendes schnelles Internet
2. runter mit der Telekom auf der letzten Meile und echter Wettbewerb
3. Abschaffung der Geheimdienste im Netz
4. Verbot u. Abschaffungder Vorratsdatenspeicherun
5. Verbot und Abschaffung der Fluggastdatenspeicherung
6. Verbot und Abschaffung der Bestandsdatensauskunft
7. Verbot dieser E-SIM weil man ja - wegen dem Terrorvorwand - nicht mehr anonym Smartphones benutzen können soll (de Maiziere, Maaßen) und Rueckkehr zu den Prepaid-Karten
8. Verbot von Staatrojanern, staatlicher Ransomware und sonstiger staatlicher Malware
9. Verbot von Backdoors in Hardware und Software fuer Geheimdienste
10. Abschaffung der Abmahnindustrie inklusive deren privaten IP-Trackern
11. IMSI-Catcher gegen uns User um unsere Smartphones zu zerstören
12. Smartphones nur noch mit entsperrten Bootloadern in den Läden
13. ECHTE Abschaffung von Roaming in der EU
14. Abschaffung von Geoblocking im Netz

Wie schnell das Internet in Deutschland ist

hat recht wenig mit Politik zu tun, auch wenn der Staat das Geld dazu hat dies zu modernisieren, ist dies ja dennoch kapitalistisch zu betrachten, die Politik gehört nicht ins Internet und dies ist keine Argument die Politik dort rein zu drücken, wie es gerne getan wird und auch keinen Grund für ein Kontrollstaat, ich kann mich noch an stressfreies Internet erinnern ohne politischen Content oder sehr wenig, das hat sich stark geändert und es ist nicht zu akzeptieren.

Was so ein Digitalministerium weiterhin so alles zu tun hätte

Was so ein Digitalministerium sonst noch so alles zu tun hätte:

15. Verbot von proprietärer Software in der EU, um so unerkannte Geheimdienst-Backdoors zu schließen
16. Schutz von opensource und Umstieg von möglichst vielen Städten auf opensource (Server mit Linux, Computer mit Linux, Smartphones mit Linux-Systemen, Internet-Router mit Linux-Distributionen (da gibt es zum Beispiel Alpine-Linux)
17. Digitalisierung in der Schule voranbringen:

a) Computer in der Schule nur noch mit Linux
b) opensource-Schulbuecher
c) opensource-Lernsoftware (gibt es mit Linux in breiter Auswahl)

18. Verbot von proprietären Smartphone-Systemen und nur noch Geräte mit opensource-Systemen in die EU reinlassen (LineageOS, Yolla, UbuntuTouch und sowas)

19. den Kabelausbau fuer das Internet endlich massiv anschieben, auch gegen den Widerstand von so diversen Länder- und Kommunalpolitikern
20. Mehr Masten fuer Smartphones
21. ECHTE Routerwahlfreiheit in der EU
22. Aufbau einer europäischen IT-Industrie

Scholz hat recht

Nur kein Digitalministerium. Das würde ja bedeuten, das die einzelnen Ministerien sich einer kleinen Revolution aussetzen und Kompetenzen abgeben müßten. Wo doch so schon alle so kompetent sind. Lieber im Kämmerlein rumwurschteln und sich nicht in die Karten schauen lassen.
Es ist doch besser beim Finanzminister Millionen zu beantragen und sie dann für andere Projekte aus dem Fenster zu werfen.
Also, weiter so.

@Goldenmichel

Am 14. Februar 2018 um 15:29 von Goldenmichel
" Petition für

" Petition für Digitalminister Gesucht: Jemand mit Begeisterung "

"Da wird sich doch mit Sicherheit jemand finden, es müssten doch jetzt eigentich langsam genug Fachkräfte da sein."

Die Fachkraft muss nur Bundesbürger sein, dann steht ihrem Wunsch nichts mehr im Wege.

Der Name Digitalministerium

... ist möglicherweise etwas unglücklich gewählt. Gemeint sind ja nicht nur die Werkzeuge, Breitband und/oder schnelles Internet. Was die Branchenverbände wirklich wollen, ist die unbürokratische Förderung innovativer Geschäftsideen. Dazu gehört natürlich auch die Ausstattung entsprechender Startups mit venture capital und weitere flankierende Maßnahmen. Das Thema erfordert viel Flexibilität und ist daher in den altgedienten BM-Ressorts eher schlecht aufgehoben.

Schnelle Leitungen? Eine 50er

Schnelle Leitungen?

Eine 50er reicht für den Otto-Norm-Verbraucher absolut. Damit kämen auch viele Kleinbetriebe zurecht.

Das Letzte, ...

was wir jetzt auch noch brauchen, ist ein Digitalministerium. Dass solche Ideen natürlich von Wirtschaftsverbänden fovorisiert werden, ist klar, hier stecken natürlich nur kommerzielle Interessen dahinter. Dass die immer weiter fortschreitende Digitalisierung unsere analoges Leben, so wie wir es noch von früher her kennen, vielleicht irgendwann mal ganz abschaffen könnte, interessiert solche Leute dabei nicht, denen geht´s doch nur um ihren Profit. Die schrecken auch nicht davor zurück unsere 3-Jährigen in den Kitas mit ihren "Produkten" hochzurüsten. Ich lebe auf dem Land und habe eine 2MB-Leitung mit einem bestimmt 10 Jahre alten DSL-Modem und kann HDTV-Inhalte (z. B. ARD, Youtube, Netflix) sehr gut auf meinem TV darüber darstellen. Ich will damit verdeutlichen, dass diese ewige Diskussion um Leitungsgeschwindigkeiten eher auch nur von o.g. Leuten zu Profitzwecken befeuert wird, denn, wie man sieht, gehts auch mit viel weniger, was ja bekanntlich oft mehr ist.

Lobby am Kabinettstisch

Das wird ja immer verrückter. Jetzt will ein Industrieverband ein eigenes Ministerium.
Ich will meine Ruhe vor dem Lobbyismus, nicht alles immer schneller und nicht alles digital.
Die Digitalisierungswirtschaft soll erstmal ihre Hard- und Softwareprobleme lösen.
Was die mit ihrem Marketing anstreben, ist nach meiner Auffassung "to big to fail".
Solche demokratischen Problemfälle haben wir mehr als genug.

Tragisch

Die Suche nach einem Digitalminister klingt wie die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau. Die BRD erhofft sich durch den Digitalisierungsrausch eine bessere Zukunft, verspeilt aber völlig, dass wir dadurch eine Fragilität erschaffen, die uns in den Untergang führen kann. Kann wohlgemerkt. Denn Systeme sind träge und den Untergang einer Kultur, unserer Kultur, werden wir so schnell nicht merken. Jedoch wird es, vielleicht Jahrhunderte nach uns, Menschen geben, die unser Zeitalter mit Kopfschütteln betrachten und sie werden sagen, TRAGISCH. Wenn überhaupt vom DIGITALEN irgendetwas bleibt.^^

15:39 von Demokratieschue... *alles unterschreib*

Unterschreib ich alles - danke für diese präsise Zusammenfassung!
Ob manch ein Mitarbeiter des Bundestags das hier liest?
Könnte er es auch einbringen - wäre toll....

@Was so ein Digitalministerium ... 15:43 Demokratieschue...

Diese ihre Aufzählung liesse sich beliebig erweitern, insofern utopisch ;-)

Aber das Wichtigste haben Sie vergessen:
Eine nachvollziehbare UND bequeme Handhabung der Dateneingabe.

Ich schreibe seit 45 Jahren Programme.
Heute heisst das neudeutsch 'Apps'.
Ein derartiges Chaos wie heute bei einigermassen sicherheitsrelevanten 'Items'
ist mir noch nicht vorgekommen.

Gerade aktuell heute habe ich mal vorgeführt,
- meine Zuschauer, alle über 50 kamen aus
- dem Kopfschütteln nicht heraus
wie man ein spezielles Bankkonto online
eröffnen kann bzw. nicht kann,
wenn man alle dazugehörigen Daten bereits schriftlich vorliegen hat.

Die Folge: Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt,
der Papierkrieg wird weitere 3 Tage Minimum dauern.

@ 15:51 von Andy169

" ... Förderung innovativer Geschäftsideen. ..."

Was sind das für Ideen? Bezahlfunktionen mit dem Handy oder ein Parkplatznavigator?

Aus meiner Sicht muss man dringend den Smartphone eine Sinnhaftigkeit liefern ;)

Eine Handvoll gute Dinge hat uns die neue Technik gebracht, aber wer glaubt, dass in Zukunft täglich neue "Sachen" entwickelt werden, der wird enttäuscht werden. Viel heiße Luft, nicht mehr!

@15:43 von Demokratieschue... Ja, der Open Source Teil

Sie beschreiben hier ja eine perfekte Welt.... Leider müssten wir dafür wohl den Planeten wechseln... :(
Weiß hier zufällig jemand, wo das nächste Stargate / Wurmloch ist...?
Ich versuch das übrigens privat durchzuziehen. Smartphone erst, wenn G1 und G2 (GSM) abgeschaltet wird und die "Simpel-Handys" nicht mehr gehen. Dann nur eins mit Root und Custom Rom (Lineage...) und wo keine Hardware-Backdoor bekannt ist (ideal auch hier OSS-Firmwares für Modem und Netzwerk-Chip)
Windows 7 das letzte Windows meines Lebens, nach 2020 noch offline-Nutzung und online nur noch Linux.
"Löschung / Deaktivierung der "Fernwartungsfunktionen" in der PC-Firmware / Bios. Nicht den Mainboard-LAN benutzen, sondern eine OSS-Hardware für LAN.
Meine Bude bleibt auf Lebenszeit "manuell" - kein Smart Home. Dito fürs Auto. Keine "Connected" Karre.

Wer

soll denn bitteschön dieser Minister sein ?
Ein Politiker mit einer derart notwendigen Kompetenz wird man in Deutschland vergebens suchen!
Da müsste man schon einen externen mit Kenntnissen in der Materie zum Minsister machen,also Parteilos aber das wird es nicht geben,also bleibt dieser wichtige Bereich führungslos

Digitalministerium

Wenn dafür einer eingestellt wird der soviel Grundahnung mitbringt wie es die Meisten mitbringen,ist dieses sensible Amt schon im Zusammenbruch bevor es geschaffen ist !
Damit im Zusammenhang und zum besseren Verständnis ,möchte ich nur daran erinnern das z.B. der Technikposten etwa 65 % Ausfälle auf technisches Gerät der Bundeswehr vermeldet. Woher , lieber Leser , glauben sie denn , kommen diese Dinge wie z.B. BER , Elbphilharmonie , Flughafen Hahn , Stuttgart 21 und viele mehr? Es fehlt an den richtigen Stellen der Sachverstand denn nur im Vorstand zu sein reicht nicht für gute Ergebnisse sondern sorgt nur für eine Pensionsberechtigung zusätzlich.

Digitalminister

Ich verstehe nicht ganz die Argumentation von Scholz.
Die Minesterien überschneiden sich von Natur aus, bspw. ein Finanzminister wird wohl fast überall Mitsprache Recht haben.
Gerade wenn es viele Ministerien gibt die Digitales anfassen sollte es erst Recht ein Digitalminister geben, damit gerade Datenschutz und Sicherheit, aber auch ob diese Gesetzte realistisch umsetzbar sind. Genauso wie Vebraucherschutz und Deutschlands Konkurrenzfähigkeit im digitalen

@15:53 von traurigerdemokrat: Reicht aktuell gerade so...

Mit 50Mbit DOWN (up max. 8 Mbit - wer bietet denn mehr Up ??) reicht für hochwertiges FullHD Video oder "gedätschtes" 4K Video ("gedätscht" = man sieht die Kompressions-Artefakte überdeutlich).
Viele vergessen, dass über die Leitung noch telefoniert wird (VoIP) und von einem anderen Gerät auch was gezogen / geschaut wird - besonders in Familien.
Oft sind für VoIP schon im Router 2-4 Mbit fest reserviert, die gar nicht netto verfügbar sind für anderes.
Ebenso bei sämtlichen "Smart Home" Applikationen.
Und warum soll ich denn meine Datensicherungen (selbst wenn ich einen vertrauenswürdigen Cloud-Anbieter kennen würde) über eine dürre Upload-Leitung, die noch langsamer ist als Anno Dazumal 1998 meine USB 1.1 Festplatte quälen ??
USB-2 sind dann schon wie 250 Mbit und USB-3 wie ein Gigabit.
Nur damit hier mal die Relationen klar werden......

Es brauchte doch auch keinen "Dampfmaschinenminister "

Es brauchte doch früher auch keinen "Dampfmaschinenminister" und keinen "Elektrifizierungsminister",

das entwickelt sich doch alles von allein, die Forderungen von StartUps sind doch nur, um weitere billige Unterstützungen und Subventionen zu bekommen.

Dafür reicht ein Wirtschaftsministerium!

Was künftige Anforderungen angeht sind die Zuständigen für Bildung und Arbeit gefordert!!!

Letztere zusammen mit den Gewerkschaften, damit die mit Digitalisierung einhergehende Automatisierung endlich mal dem Wohle der Menschheit dient, zu kürzeren (Lebens-) Arbeitszeiten führt und Abgaben (Steuern) für das Gesundheitswesen, der Altenpflege, dem Schulwesen generiert.

So was muss wegen dem Konkurrenzdenken Einzelner ja länderübergreifend zumindest europaweit passieren.

Als wir noch eine sozialdemokratische Partei (SPD) hatten, wäre das gegangen.

Jetzt müssen wir warten, bis die deren Nahles, Scholzes usw. rausgeworfen und sich erneuert haben.

Eventuell machen das andere - Frankreich?

@ WirSindLegion (16:20): Smartphones sind schon gut

hi WirSindLegion

Smartphone erst, wenn G1 und G2 (GSM) abgeschaltet wird und die "Simpel-Handys" nicht mehr gehen.

Dazu sage ich mal:
ich habe zwar auch noch ein altes Handy rumliegen. Aber: die SIM-Karte ist schon ziemlich verkratzt und hat bei meinem UMTS-WLAN-Stick (den ich unterwegs fuer mein Schleptop benutze) leider ab und an Erkennungsprobleme. Deswegen bin ich jetzt auf eine alternative SIM-Karte umgestiegen, die ich auch fuer Smartphone benutzen kann.

Dann zu dem hier von Ihnen:

Windows 7 das letzte Windows meines Lebens, nach 2020 noch offline-Nutzung und online nur noch Linux.

schicke ich mal Grueße von einem Linux-User zum nächsten von Haus zu Haus. *Winke, winke...* Ja, auch ich bin schon seit mehr als 20 Jahren weg von Windows und nutze nur noch Linux. Bei mir rennt aktuell LinuxMint 18.3. Nur noch bei meinen Altvorderen ist noch Windows10 drauf (aber selbst installiert von mir!!)

Am 14. Februar 2018 um 16:18 von traurigerdemokrat

Bitte zuerst informieren, dann mitreden.

Mein Tipp:
https://www.deutsche-startups.de/

@ WirSindLegion (16:20): bitte entsperrte Bootloader!

@ WirSindLegion

Außerdem sage ich mal zum Thema Smartphone:

ich hasse es, wenn die Bootloader abgeriegelt sind. Denn dann kann man kein alternatives System installieren. Und Android wird ja nur zwei Jahre lang geserviced mit Updates. Bei mir sind diese zwei Jahr rum und deswegen hätte ich eben gerne ein aktuelleres LineageOS oder was anderes. Im Entwicklermodus bin ich bei meinem Smartphone schon drin. Den habe ich schon aktiviert (Huawei P8 Light). Nur den Bootloader kriege ich nicht entsperrt, weil die entsprechende Huawei-Seite in Deutschland nicht funktioniert. Ich wette was auf Geoblocking.

Und dass hier:

"Löschung / Deaktivierung der "Fernwartungsfunktionen" in der PC-Firmware / Bios. Nicht den Mainboard-LAN benutzen, sondern eine OSS-Hardware für LAN.

hätte ich fuer mich selbst schon sehr gerne. Denn auch ich wuerde verdammt gerne mein proprietäres BIOS loswerden und auf ein alternatives LinuxBIOS umsteigen (z.B. Coreboot). Aber eben NICHT fuer Geheimdienste!

Der Super-Digital-Minister

Klar doch. Ein eigenes Ministerium? Sonst noch Wünsche?

Familie
Arbeit
Bildung
Verteidigung
Wirtschaft
sind dagegen wichtige Ministerien mit ständigem Regulierungsbedarf.
Aber ein Digitalminister?

Da reicht ein Grundrecht auf bezahlbare Breitband-Angebote. Im Gesetz regelmäßig die definierte Datenrate den technischen Erfordernissen anpassen, die Leistungsmerkmale während Stoßzeiten gewährleisten,die deutsche Sondergebühr durch Drosselung verbieten, Preise auf europäisches Niveau zwingen und die Benachteiligung von Unternehmen abschaffen.
Natürlich geht das nicht mit lächerlichem Vectoring, da muss Geld ran. Aber erst, wenn Verkehr und Bildung endlich aufgeholt haben. Und wenn das nicht finanzierbar ist, bleibt es halt wie es ist. Immer wieder Kreisen wir uns um mangelnde Fachkräfte. Handwerk, Industrie, Öffentlicher Dienst. Alle bemängeln das Potential der Bewerber. Also was ist das Ziel? Ab heute und für immer ins Ausland schielen oder stecken wir mal das Geld in die Bildung?

Nein danke! Was da gewollt wird, ist noch besserer Einfluss...

... auf das Internet als hauptsächlich nur noch Marktplatz.

So fetischisiert wie die schon sind und die Menschen darin einwickeln wollen, mach die Menschen vor allem kaputt oder verrückt.

Das Wie, die Einschränkungen und die auch psychischen Folgen kann man jetzt schon leicht anschauen.

Da brauch man nicht nur die teilweise Überzeichnung "Black Mirror" ansehen.

Das Hinterland der Digitalisierung

Immer wenn ich nach D komme, bin ich traurig den Zustand der Digitalisierung erfahren zu müssen. Für mich, der seinen Lebensunterhalt von zu Hause über das Internet bestreitet, und dies schon über sehr viele Jahren, kann ich nur sagen: „bitte aufwachen“. Es ist vermutlich schon zu spät. Ein bundesweites Notprogram ist erforderlich. Es ist die Digitalisierung and, hoffentlich, angenommener Akzeptanz der Bürger, die in die Zukunft zeigt. Alle anderen Probleme sind selbst gemacht und haben einfache Lösungen, angenommen der politische Wille ist da.

Bloß kein Kompetenzgerangel durch Digitalminister

nach dem Abschluss der Koalitionsverhand-
lungen. Bei einem Aufbohren des Koalitions-
vertrages würde auch der brüchige Ministeriumskompromiss wieder ins Wanken geraten. Das drohende Chaos bei Neuauflage
der Koalitionsvereinbarungen scheut die
Politik wie der Teufel das Weihwasser nach den vergangenen Tagen. Eine
sinnvolle Lösung für Deutschland wird daher
wie schon öfter dem politischen Frieden
geopfert werden.

14:51 von Sandino

"Die deutsche Wirtschaft brummt, ein Abhängen sehe ich nicht“.

Mir scheint, das hier der Weitblick fehlt.

@ WirSindLegion (16:20): Smart Home nur beschränkt!

@ WirSindLegion

Zu der Sache mit Smart Home:

Meine Bude bleibt auf Lebenszeit "manuell" - kein Smart Home.

dass muss in der Tat erst mal noch beschränkt bleiben, weil es da noch viel zu viele Luecken in den Systemen gibt, die sicherheitsrelevant sind. So zum Beispiel ganz besonders bei Bluetooth. Seit der Sache mit Blueborn (war eine erste gefährliche Sicherheitsluecke die bis heute nicht wirklich gefixt ist) ist Bluetooth nicht mehr sicher. Da braucht es andere neuere sicherere Standards.

Dann dass mit den Smart-Metern. Auch da gibt es noch viel zu große Datenschutzluecken. Guckst du hier:

https://tinyurl.com/y9gjgts2
bund.net: Ineffizienz, Datenschutzlücken und mehr Elektrosmog durch Zwangseinbau neuer Strom-Messsysteme (25. Februar 2016)

Es bestehe zudem die Gefahr, dass die Kunden keine Kontrolle über ihre Zählerdaten hätten und Daten von Fremden abgegriffen und missbraucht würden.

So viel dazu. Erst muss dass behoben werden.

17:05 von kurtimwald

„Es brauchte doch früher auch keinen Dampfmaschinenminister und keinen Elektrifizierungsminister".

Dass trifft leider heutzutage nicht mehr zu. Die Zeiten ändern sich schneller, und damit auch die Möglichkeiten.

man braucht politische Kompntenz dort ...

man braucht politische Kompetenz dort wo die Auswirkung und Wirkung ist.

Und die ist nicht bei der Digitalisierung als solche, die technische Digit. entwickelt sich wie gesagt von selbst entsprechend dem Bedarf, also Bandbreite, Verfügbarkeit von Geräten usw.

Die Auswirkungen dagegen sind enorm und zwar gesellschaftlicher Art.
Und diese Anforderungen müssen, wie oben von mir so gemeint, von den politisch Zuständigen für Arbeit / Soziales sowie für Bildung beantwortet werden.

Digitalisierung ist keine technische Herausforderung, sondern eine Gesellschaftspolitische.

Unnötiger als ein Kropf! Und

Unnötiger als ein Kropf!

Und unsinniger: Die Digitalisierung aus dem Wirtschaftsministerium auszugliedern, wäre genauso, wie es mit der Elektromobilität aus dem Verkehrsministerium oder der Arbeitslosigkeit aus dem Arbeitsministerium wäre – bürokratischer Wildwuchs, dem der Blick aufs Ganze von vornherein abhanden geblieben wäre... Wichtiger wäre hierzulande eher einmal ein Ministerium für Gerechtigkeit und Menschlichkeit – sowie zur Eindämmung der Wirtschaftsgläubigkeit, Korruption und des Lobbyismus.......

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