Ihre Meinung zu: Polizist nach Rauswurf wegen Waffenverzichts entschädigt

13. Februar 2018 - 16:13 Uhr

Er wollte nicht auf einen schwarzen Verdächtigen schießen und verlor daraufhin seinen Job. Ein weißer US-Polizist erhält deshalb nun eine Entschädigung. Sein Arbeitgeber vermeidet damit einen Prozess.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3
Durchschnitt: 3 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Warum wird ein Polizist entlassen nur weil er nicht schießt?

Also dass hier mit der Entlassung:

https://www.tagesschau.de/ausland/us-polizei-103.html

Ein US-Polizist bekommt 175.000 Dollar Entschädigung, nachdem er entlassen worden war, weil er nicht auf einen bewaffneten schwarzen Verdächtigen schießen wollte.

finde ich abartig. Warum bitte wird ein Polizist entlassen, nur weil er nicht auf einen Verdächtigen schießen wollte?? Hallooo?? Und dass hier:

Polizist wollte deeskalieren
Der Polizist und Ex-Soldat forderte den 23-Jährigen auf, seine Hände zu zeigen - dabei kam eine Waffe zum Vorschein. Als der Polizist den Mann aufforderte, die Waffe fallenzulassen, weigerte dieser sich und forderte den Beamten auf, ihn zu erschießen.

sieht mir nach einem Lebensmueden aus, der einen sogenannten Suicide-by-cop herbeifuehren wollte. Da muss mehr dahinterstecken, damit ein Mensch sowas macht. So jemand muss total verzweifelt sein und da muesste man sich mal die Gruende anschauen. So jemand braucht Hilfe!

Wieso auch?

Zitat: "Als der Verdächtige die Waffe hob, erschoss einer der Polizisten den Schwarzen mit vier Schüssen. Dessen Waffe erwies sich als ungeladen. Mader wurde wegen Untätigkeit entlassen. Der Schütze der tödlichen Schüsse wurde nicht belangt."

Wieso sollte der Schütze belangt werden?

Der Verdächtigte war dabei, die Waffe zu heben. Der Polizist, der geschossen hatte, musste davon ausgehen, dass der Verdächtigte dies machte, um die Waffe gegen den Polizisten zu verwenden. Folglich hat der Polizist eindeutig aus Notwehr gehandelt. Wieso sollte er also belangt werden.

Ich verstehe nur nicht, warum der Verdächtigte die Waffen angehoben hat. Weiter oben im Text steht doch, dass dieser sich weigerte, die Waffe fallen zu lassen.

Ein typischer Fall von

Ein typischer Fall von 'suicide by cop', also Selbstmord durch Polizei. Das ist in den usa eine recht verbreitete Methode, da ein Mensch, zumal ein Schwarzer sich eigentlich sicher sein kann, dass in einer solchen Situation lethal geschossen wird. Erfreulich, dass es Polizisten gibt, die sich dafür nicht missbrauchen lassen.

Glückwunsch

.. dem einsamen Polizisten für einen halbweg vernünftiges Verhalten in einem unvernünftigen System. Solange Vernunft und Professionalität bestraft wird, Todesschützen belohnt werden, solange brauchen wir uns doch nicht über die täglichen Nachrichten aus Wild West Amerika wundern. Da aber Denken bekanntlich schwieriger als Ziehen ist, wird sich wohl so schnell nichts verändern. Mr. President lebt dieses Verhalten ja auch täglich verbal live vor.

Muss man denn immer "shoot to kill" machen?

Reichen nicht 1 oder 2 Schüsse ins Bein oder in den Arm? Warum direkt immer in den Oberkörper und töten.. ich verstehs nicht...

Unnötig reißerischer Artikel

Die Hautfarbe des letztendlich Erschossenen hat hier mMn gar nichts mit der Sache an sich zu tun - wer eine Pistole, egal ob geladen oder ungeladen, gegen Polizisten erhebt muss damit rechnen erschossen zu werden.

Deswegen halte ich den Betreff des Artikels für komplett unangebracht und bewusst irreführend:
"Er wollte nicht auf einen schwarzen Verdächtigen schießen und verlor daraufhin seinen Job."
Er verlor nicht seinen Job, weil er nicht auf einen "schwarzen Verdächtigen" schießen wollte, sondern weil er nicht auf einen bewaffneten Verdächtigen schießen wollte, der zudem die Hand auf der Waffe hatte, welche er anschließend auch gegen die Polizisten erhob.
Auch ein weißer Mann wäre bei so einem Verhalten erschossen worden, nur hätte der entlassene Polizist dann wohl keine 175k $ bekommen. Für mich im übrigen unverständlich, weil er das Leben seiner Kollegen aufs Spiel gesetzt hatte.

held

Ein wahrer held diesen polizeibeamten sollte man eine medaille verleihen, meiner meinung nach alles richtig gemacht. Der andere polizist hat nur nach vorschriften gehandelt die in den usa üblich sind da so gut wie jeder eine schusswaffe legal erwerben kann sind solche situationen meist für die polizeibeamten auch lebensgefährlich.

Ich spiele mal den advovatus diaboli ...

Ich spiele mal den advovatus diaboli ... ich finde es schön, wenn man Konflikte und gefährliche Situationen deeskalierend friedlich lösen kann.

Was wäre aber losgewesen, wenn die Deeskalationsstrategie des gefeuerten Polizisten nach hinten los gegangen wäre?
Was wäre passiert, wenn der schwarze Verdächtigte nicht durch die anderen Polizisten erschossen worden wäre, sondern eskalierend ein Blutbad angerichtet hätte und Amok gelaufen hätte und nicht nur die Polizisten, sondern auch unbeteiligte Personen erschossen hätte?

Kann mir das einmal jemand von all denjenigen erklären, die sich jetzt mal wieder empört darüber zeigen, dass dem Polizist Mader gekündigt wurde?

Ein Polizist hat Verantwortung ...

Ein Polizist hat Verantwortung, zum einen dafür, verdächtigte Kriminelle/Gewalttäter der Justiz zuzuführen und damit für das Einhalten der Gesetze zu sorgen, zum anderen das Leben und die Gesundheit der Bürger zu schützen (natürlich auch das eines verdächtigten Kriminellen).

Man kann - mit gewisser Berechtigung - argumentieren, dass Hr. Mader ist durch seine Untätigkeit in einer gefährlichen und brenzligen Situation nicht im vollumfänglichen Maße dieser Verantwortung gerecht geworden ist.

Von einer "sichtlich verstörten" Person mit einer Waffe geht eine Gefahr für Leib und Leben für diese Person, für den Polizisten und andere unbeteiligte Personen aus. Wer sagt, dass eine "De-Eskalation" hier die beste Herangehensweise ist?

schwierige Situation

Es ist natürlich immer besser, eine solche Situation durch Deeskalation zu bereinigen. Wir müssen aber sachlich bleiben. Und da fängt es schon an: was hat die Hautfarbe mit der Situation zu tun? Warum wird das immer mit angeführt? Ich bin so erzogen, dass ich alle gleich behandele und die jeweilige Situation sachlich beurteile.
Also steht ein Polizist einem bewaffneten Mann gegenüber; der Ladezustand der Waffe ist nicht erkennbar. Also besteht eine gegenwärtige Gefahr für den Polizisten und für alle anderen, die sich vor Ort befinden. 50% Chance, dass er nicht schießt, extrem hohes Risiko. Ausnahmesituation, Adrenalin....als normaler Bürger erleben wir solche Situationen eher weniger. Ich habe gerade eben eine Polizisten aus der Nachbarschaft gebeten, den TS-Artikel zu lesen und sie sagte wörtlich: "Ich hätte wahrscheinlich geschossen, zu hohes Risiko für mich und Unbeteiligte" Das wurde auch in der Ausbildung so unterrichtet und durch ein BGH-Urteil bestätigt" (RG53,133)

Fast schon typisch ...

Da zeigt sich die US-amerikanische Leitkultur:
Wer eine Waffe hat und sie nicht bei seiner Dienstausübung einsetzt, sondern zu schlichten versucht, wird gefeuert. Wer im Dienst seine Waffe ohne zu fragen benutzt und Unbewaffnete tötet, wird nicht bestraft.

Der Schütze konnte natürlich nicht wissen, dass der Verdächtige nur eine Attrappe in der Hand hielt, aber den anderen Polizisten zu feuern, weil er nicht geschossen hat, ist irgendwie abartig.

In meinen Augen hätte er stattdessen einen Orden verdient.

Suicide by cop

Selbstmord unter Zurhilfenahme von Polizisten ist nichts Neues.

Ich finde es allerdings erstaunlich, dass er als Soldat gelernt hat zu deeskalieren, als Polizist diese Qualifikation aber nicht gefragt zu sein scheint.
Die Entschädigung gönne ich ihm von ganzem Herzen und es wäre wünschenswert, dass das Beispiel Schule macht.

Was soll man dazu noch sagen?

Da hätte es jemand mal fast geschafft nur mit Worten eine Bedrohung aus dem Weg zu räumen. Ohne Blutvergießen und dann wird er damit belohnt.

Untätigkeit wäre es gewesen, wenn er weg geschaut hätte. So wie es manchmal in Filmen gezeigt wird, wenn sich Bedienstete nicht mit Mächtigen anlegen wollen oder geschmiert wurden und das Opfer sich selbst überlassen wird.

Aber m. E. kann hier doch nicht von Untätigkeit die Rede sein. Der Mann hatte die Lage unter Kontrolle und die Situation richtig eingeschätzt. Die Revolverheldmethode war völlig unangebracht, wie sich im Nachhinein ja auch herausstellte.

Wessen Geistes Kind u. a. die Ursache für die übermäßige Polizeigewalt ist, ist also wohl nicht nur auf die potentielle Gefahr vom Gegenüber zurückzuführen, sondern eben auch von dem was einem Polizisten im Einsatz mit auf dem Weg gegeben wurde.

Wenn dann jemand dann noch abgestraft wurde, weil er einen anderen Weg gewählt hat, lässt mich dass schon irgendwie erschauern.

das opfer hat vermutlich genau gewusst...

was es da machte. diese methode ist bekannt, man laesst sich erschiesse, wenn man (aus welchem grund auch immer) sich das leben nehmen will.

das konnte der zunaechst hergerufene polizist vermutlich nicht wissen, hat es bei seiner ankunft vermutlich sehr wohl begriffen. seine deeskalationsstrategie war demnach natuerlich die richtige vorgehensweise, waehrend hingegen die herbeieilenden kollegen nach lehrbuch und dienstvorschrift gehandelt haben.

ob dieser artikel nun reisserisch ist oder nicht, sei einmal dahin gestellt. er zeigt zumindest aber, dass nicht gleich geschossen werden muss.

dass ein polizist, der von der dienstvorschrift abweicht, vermutlich aufgrund von "common sense", aus dem dienst entfernt wird, mag zwangslaeufig sein -- politisch ist es jedoch ein skandal!

@ WiPoEthik (17:45):

hi WiPoEthik

Suicide by cop

korrekt, so sieht es in der Tat aus.

Selbstmord unter Zurhilfenahme von Polizisten ist nichts Neues.

stimmt, das sollte es in der Tat nicht sein. Sowas sollte in der Polizei-Ausbildung gelehrt werden.

Dass hier:

Die Entschädigung gönne ich ihm von ganzem Herzen

eigentlich hätte der Polizist nicht gefeuert werden duerfen. Da hat es sich diese Polizei-Zentrale aber sehr einfach gemacht. Widerlich!

und es wäre wünschenswert, dass das Beispiel Schule macht.

korrekt! Es wäre in der Tat wuenschenswert, dass dieses Deeskalationsbeispiel Schule macht. Denn solche Lebensmueden sind eigentlich ein Fall fuer eine psychosomatische Klinik zur Behandlung. Denn bei mir kommen da Erinnerungen an Robert Enke (dem damaligen Towart von Hannover 96) hoch, der sich vor einen Zug geworfen hat.

Von daher sind dieser Polizist der hier deeskalieren wollte und Robert Enke ewig Helden und Friedefuersten.

Suicide by cop

Als der Verdächtige die Waffe hob, erschoss einer der Polizisten den Schwarzen mit vier Schüssen. Dessen Waffe erwies sich als ungeladen. Mader wurde wegen Untätigkeit entlassen. Der Schütze der tödlichen Schüsse wurde nicht belangt.

Maders Verhalten ist selbstverständlich lobenswert und seine Entlassung war ungerechtfertigt. Aber den Polizisten, der auf eine Bedrohungslage reagiert und den Verdächtigen erschossen hat, als dieser mit einer Waffe auf Polizisten anlegte, anzuprangern, ist ebenso ungerechtfertigt. Dass die Waffe ungeladen war, ist vollkommen irrelevant, da der Polizist dies nicht wissen konnte. Ich würde sagen, beide Polizisten haben richtig reagiert. Im übrigen hat es der Verdächtige vermutlich sowieso darauf angelegt, erschossen zu werden, wie seine Aufforderung an Mader, ihn zu exekutieren, zeigt.

Was für ein Land ...

Was ist das für ein Land, wo die Qualität eines Polizisten offenbar danach bemessen wird, wieviele Verdächtige (nicht überführte Täter) er tötet? Erst schießen und dann die Fragen stellen, oder wie?

Mich erschreckt immer wieder, wieso immer noch so viele Deutsche gerne in den USA studieren und arbeiten wollen. Für mich ist das ein "failed state", ein gescheiterter Staat. Und das geht nicht nur von Trump aus, hier scheinen die Verantwortlichen ja auf kommunaler Ebene zu sitzen. Das ganze System der USA ist offenbar gescheitert.

@BreiterBart

Genau das Selbe wollte ich auch gerade schreiben. Im nach hinein lässt sich sehr leicht Urteilen wäre die Sache anders ausgegangen würden die Leute jetzt genau entgegengesetzt argumentieren. Wie sagt man noch so schön? Hindsight is 20/20.

Der Erschossene hat es

Der Erschossene hat es provoziert. Komplett unabhängig von der Hautfarbe im übrigen. Sobald Leben in Gefahr geraten, sollte ein Polizist handeln. Es ist tragisch, dass jemand auf diese Weise erschossen werden wollte, aber für einen vielleicht nur momentan psychisch Kranken, kann man es nicht riskieren, dass Leute sterben, weil ein Polizist nicht einsatzwillig ist.

@ AfroDieter (18:17): entschiedener Widerspruch

@ AfroDieter

Sorry aber zu dem hier:

Es ist tragisch, dass jemand auf diese Weise erschossen werden wollte, aber für einen vielleicht nur momentan psychisch Kranken, kann man es nicht riskieren, dass Leute sterben, weil ein Polizist nicht einsatzwillig ist.

bekommen Sie meinen ganz entschiedenen Widerspruch. Eine Situation mit einem erkennbar psychisch Kranken deeskalieren lösen zu wollen ist NICHT einsatzunwillig. So ein Schwachfug. Es ist mehr als einsatzwillig. Der Polizist, der hier nicht geschossen hat, hat versucht ein Menschenleben zu retten. Wieso kann man dass nicht verstehen??

Und ich frage mal:
warum musste der durch diesen anderen dazugekommenen Polizisten erschossen werden?? Dazu bestand ueberhaupt keine Notwendigkeit.

Eventuell könnte der jetzt Tote noch leben, wenn man ihn von seinem Selbstmord wegbekommen hätte. Jedes Leben zählt, ganz egal welche Hautfarbe, welche Sprache, welche Bevölkerungsgruppe und so weiter.

@ Botschafter Sarek (18:04): diese Mentalität verstehe ich nicht

hi Botschafter Sarke

Diese Mentalität:

Erst schießen und dann die Fragen stellen, oder wie?

kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Mich erschreckt eine solche Mentalität und sie macht mir Angst. Denn ich sehe es so, dass es immer einen anderen Weg gibt. Man kann nicht alle Situationen pauschal vorab entscheiden. Sondern man muss die einzelne Situation anschauen.

Und dass hier von Ihnen:

Was ist das für ein Land, wo die Qualität eines Polizisten offenbar danach bemessen wird, wieviele Verdächtige (nicht überführte Täter) er tötet?

sehe ich absolut genauso. Es ist erschreckend, wenn ein Polizist nur danach beurteilt wird, wie viele Menschen er erschießt. Warum kann man nicht danach beurteilt werden, wie viele Menschenleben so ein Polizist OHNE schießen rettet??

17:12 von BreiterBart

"Was wäre passiert, wenn der schwarze Verdächtigte nicht durch die anderen Polizisten erschossen worden wäre, sondern eskalierend ein Blutbad angerichtet hätte und Amok gelaufen hätte und nicht nur die Polizisten, sondern auch unbeteiligte Personen erschossen hätte?"

Mit einer nicht geladenen Waffe? Gegen 3 bewaffnete Polizisten? Ja, was wäre wenn ... hätte, hätte, Fahrradkette ...

18:04 von Demokratieschueler

...Von daher sind dieser Polizist der hier deeskalieren wollte und Robert Enke ewig Helden und Friedefuersten....

Dann fahren Sie doch einmal in die Staaten. Sie werden viele Friedhöfe in den größeren Städten finden, wo Ihre Helden und Friedefuersten liegen. Polizisten, die deeskalieren wollten und erschossen wurden.

18:36 von Demokratieschueler

...Und ich frage mal:
warum musste der durch diesen anderen dazugekommenen Polizisten erschossen werden?? Dazu bestand ueberhaupt keine Notwendigkeit....

Und ich sage Ihnen:
Lesen Sie den Artikel noch einmal, möglichst langsam. Wort für Wort. Dann sollten auch Sie verstehen, warum die dazugekommenen Polizisten geschossen haben.

krankes System

Wenn ein amerikanischer Polizist schon mal deeskalieren will (wie oft hört bzw. liest man denn sowas?!), wird er entlassen!!?? Wie krank ist das denn?! Dass der, der den Farbigen erschossen hat, nicht belangt wird, ist in diesem Land ja langsam selbstverständlich.

Am 13. Februar 2018 um 17:06 von LPferd

Warum denn in den Arm oder ins Bein, reicht es nicht, wenn man dem Gegenüber die Waffe aus der Hand schießt ohne ihn zu verletzen oder zum Beispiel eine Gardine von der Decke schießt, die sich dann über den Angreifer legt und diesen verwirrt, so dass man anschließend den Kronleuchter von der Decke schießen kann um den Angreifer damit bewußtlos zu schlagen? Ich verstehe es auch einfach nicht. Man kann doch ruhig verlangen, dass Polizisten deren Leben bedroht werden in Sekundenbruchteilen ein paar Zirkustricks versuchen.

1 oder 2 Schüsse ins Bein

Weil sie in Amerika dies nicht lernen, Dort wird Grundsätzlich auf den Oberkörper geschossen um den Schützen "sofort" kampfunfähig zu machen. Ein Schuss ins Bein oder Arm ist zwar wünschenswert jedoch in der Praxis nicht angebracht. Der Täter könnte noch zurück schießen, das will niemand Riskieren, ich würde es auch nicht machen!
Die Polizisten in den USA sind nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen, bei ca 30000 Toten im Jahr durch Schusswaffen könnte man meinen dort herrscht Bürgerkrieg, da kommt es leider immer darauf an wer schneller und effektiver beim Einsatz der Schusswaffe ist. Der oder Ich heißt da die Devise, ist halt ein krasse Land mit laxen Waffengesetzen.
seien wir froh das solche Zustände bei uns nicht herrschen!

Selbstmörder

brauchen sich in Amerika nur dunkel anmalen und mit einer guten nachgemachten Spielzeugpistole herumfuchteln, der Tod ist garantiert.

Entlassung Skandalös

Der Skandal ist einfach nur, dass der Polizist entlassen wurde. Weder der entlassene Polizist noch der schießende Kollege haben (soweit es dem Artikel entnehmbar ist) einen ernsthaften Fehler gemacht. Nur durch das Eintreffen der Verstärkung ist die Deeskalationsstrategie gescheitert - Pech.

Jetzt kommt es allerdings auf die Details an, bei denen der Artikel etwas vage bleibt... so wie es sich liest hat der erschossene seine Waffe erst gehoben, als die weiteren Polizisten eintrafen. Falls er die Waffe bereits vorher direkt auf den Polizisten gerichtet haben sollte, wäre das noch mal eine andere Situation, denn dann wäre das Abwarten wirklich ein reines psychologisches Glücksspiel auf dem Rücken aller Personen in näherer Umgebung.

Finde nur ich das merkwürdig...

Der Polizist besinnt sich seines Deeskalationstrainig beim Militär. D.H. ein Soldat lernt es, solche Situationen zu deskalieren und möglichst ohne Gewalt und Waffen zu klären. Ein feindlicher Soldat, oder was weiß ich gegen wen die Soltaten so kämpfen, hat in der Regel auch eine Waffe in der Hand. Also ist das Argument er hatte eine Waffe entkräftet.
Ein Polizist hingegen lernt es also, erst mal zu schießen und dann fragen zu stellen... Was stimmt in diesem Land nicht?

@kreuzritter4711

Aber den Polizisten, der auf eine Bedrohungslage reagiert und den Verdächtigen erschossen hat, als dieser mit einer Waffe auf Polizisten anlegte, anzuprangern, ist ebenso ungerechtfertigt.

Im Bericht stand nichts davon, dass er angelegt hat. Insofern ist es durchaus anzuprangern, vor allem wenn die Polizisten gesehen haben, dass ihr Kollege gerade versucht, zu deeskalieren (und wenn sie das nicht gesehen haben, sind sie für den Beruf nicht geeignet). Und es ist ja nun wirklich nicht der erste Fall von übertriebener Polizeigewalt. In den USA haben wir die Situation, dass die, die die Bürger schützen sollen, oft die größte Gefahr für diese Bürger sind.

Hallo Joe66

Im Einsatz wären mir Kameraden wichtiger, die sich an die Situation anpassen können und nach Vorschriften handeln...und keine Mentalisten oder "Schwafler" mit Fahrradkettengelaber. Immer dran denken, der Übeltäter wollte provozieren aber mein "Partner" will morgen auch noch mit seiner Familie noch frühstücken.

@Am 13. Februar 2018 um 18:43 von Joe_66

Zitat: "
17:12 von BreiterBart

"Was wäre passiert, wenn der schwarze Verdächtigte nicht durch die anderen Polizisten erschossen worden wäre, sondern eskalierend ein Blutbad angerichtet hätte und Amok gelaufen hätte und nicht nur die Polizisten, sondern auch unbeteiligte Personen erschossen hätte?"

Mit einer nicht geladenen Waffe? Gegen 3 bewaffnete Polizisten?"

Wie genau ist vorab ersichtlich, dass die Waffe nicht geladen war?

Ich kenne da einen anderen Fall: bspw. den viel zitierten "Flüchtling" Anis Amri, den man durch alle Netze schlüpfen hat lassen, der bereits mehrfach vorbestraft war, der gar nicht hätte einreisen dürfen, der schon längst abgeschoben hätte werden müssen.

leider sehr wenig Ahnung von dem Leben in USA

bei vielen Kommentaren kann ich nur den Kopf schütteln. Ich lebe dort in USA und ich erlebte alles was man sich denken kann. Ich hatte und habe Kontakt zu den Menschen und auch zu Polizisten und weiss wie und warum so einiges passiert.
Zu dem hier geschilderten Fall kann ich nur sagen, daß der erste Polizist versuchte, ohne ihn zu erschiessen, die Angelegenheit zu lösen. Er war, auch als die anderen Polizisten kamen, immer noch mit der Waffe in der Hand und hätte auch sicher bei einer Eskalation davon Gebrauch gemacht. Was er machte nenne ich weise und besonnen. Auf diese Weise kann man noch viel mehr Menschenleben retten. Das ist wichtig !
Ja, ja, viele andere haben auch Recht mit ihren Beiträgen. Ich jedenfalls finde den Versuch ohne gleich die Waffe einzusetzen den humaneren und besseren Weg. Es sollte also mehr von diesen Menschen geben.

leider sehr wenig Ahnung von dem Leben in USA

bei vielen Kommentaren kann ich nur den Kopf schütteln. Ich lebe dort in USA und ich erlebte alles was man sich denken kann. Ich hatte und habe Kontakt zu den Menschen und auch zu Polizisten und weiss wie und warum so einiges passiert.
Zu dem hier geschilderten Fall kann ich nur sagen, daß der erste Polizist versuchte, ohne ihn zu erschiessen, die Angelegenheit zu lösen. Er war, auch als die anderen Polizisten kamen, immer noch mit der Waffe in der Hand und hätte auch sicher bei einer Eskalation davon Gebrauch gemacht. Was er machte nenne ich weise und besonnen. Auf diese Weise kann man noch viel mehr Menschenleben retten. Das ist wichtig !
Ja, ja, viele andere haben auch Recht mit ihren Beiträgen. Ich jedenfalls finde den Versuch ohne gleich die Waffe einzusetzen den humaneren und besseren Weg. Es sollte also mehr von diesen Menschen geben.

re milchreisbubi

"Dort wird Grundsätzlich auf den Oberkörper geschossen"

Gern auch mal von hinten ...

Die letzte Frage ist einfach zu beantworten....

Es sollte immer darum gehen Leben zu schützen, das des bzw. der Polizisten und das des "Verdächtigen". Die Vereinigten Staaten haben ein völlig krankes Verhältnis zu beidem. Jeder kann sich mit einem Führerschein bis an die Zähne bewaffnen. Wann merken die eigentlich mal, dass die Wildwest-Zeit vorbei ist. Der Polizist hat vorbildlich gehandelt, da er der Deeskalation erst mal eine Chance geben wollte.

20:13 von S1

Lassen Sie doch einfach mal die Kirche im Dorf.

Angenommen, der Mann hätte ein Maschinengewehr und Handgranaten dabei gehabt...

Angenommen, der Mann hätte nicht allein gehandelt...

Was soll das? Das nenne ich "Geschwafel". Reden wir doch über das, was passiert ist!

Darstellung: