Ihre Meinung zu: Mutmaßlicher Lkw-Attentäter von Stockholm gesteht

13. Februar 2018 - 12:30 Uhr

Vor einem Jahr raste ein Mann mit einem Lkw in eine Stockholmer Einkaufsstraße. Fünf Menschen starben. Der mutmaßliche Täter bekannte sich zum Prozessauftakt schuldig, er habe "Ungläubige" töten wollen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
5
Durchschnitt: 5 (1 vote)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Ungläubige töten?

Wenn ich das lese, dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
Auch für den Kampf gegen "die Ungläubigen" gibt es Regeln und Verbote.
Anscheinend wissen es diese kranken Menschen nicht, dass man nicht einfach mal so Menschen töten darf.
Was im nächsten Leben auf sie wartet ist sicher nicht das Paradies.

Das einzige was diese Menschen auf die Beine stellen, ist, andere Menschen zu verletzen, zu töten und somit dem Islam auf die schlimmste und dümmste Weise zu schaden.

Ab ins Loch und nie wieder raus.
Da hat er dann Zeit, nochmal über alles nach zu denken und den wahren Islam zu studieren.

Das wird richtig teuer,

so ein Haftplatz ist nicht umsonst zu haben, die seelsorgerische Betreuung, die Verhinderung von Radikalisierung anderer, so ein Täter bestielt in jedem Fall ausser seinen direkten Opfern auch die wohlwollende, offene Gesellschaft.
Der richtige Umgang ist noch nicht gefunden, mir ist klar, daß eine Todesstrafe auch keine Lösung ist.
Da bleibt nur das Gefühl von Ohnmacht; mit uns Europäern kann man´s ja machen.....

@ holzkopp

"Ungläubige töten", und das auf diese Weise, scheint mir genauso unsinnig zu sein wie die einzelnen Mord-Aktionen des NSU gegen Migranten. In beiden Fällen könnte man so nicht einmal theoretisch eine nennenswerte Zahl der jeweiligen Gegner ausschalten. Also dient das nur der verqueren Psyche der Täter. Und der jeweils dahinterstehenden Ideologie dient es auch nicht, weil die ja genau dadurch in die Kritik gerät. Hier allerdings unterscheiden sich die Geister in der Beurteilung dieser Ideologie.

Solche verstehen nur ihre

Solche verstehen nur ihre eigene Sprache, ihre Werte und ihre Welt, dann sollte man auch ihr Strafmaß anlegen. Das würde bestimmt die Zahl zukünftiger Gotteskrieger ganz schnell minimieren.

Oh Gott.

"Wir können beweisen, dass er höchstwahrscheinlich ganz bewusst einen Freitag als Tag für den Anschlag gewählt hat"

Wenn die Staatsanwaltschaft durchgehend so argumentiert, dann kann man nur froh sein, dass der Angeklagte ein Geständnis abgelegt hat. Auf jeden Fall ist dieser Satz ein Beweis, dass ein Abitur auch in Schweden nichts mehr wert ist.

@Hepheistos, 12:45

Solche verstehen nur ihre eigene Sprache, ihre Werte und ihre Welt, dann sollte man auch ihr Strafmaß anlegen. Das würde bestimmt die Zahl zukünftiger Gotteskrieger ganz schnell minimieren.

Ja klar. Die Selbstmordattentäter würden bestimmt keine Anschläge mehr wagen, wenn ihnen die Todesstrafe droht. Voll logisch.

@schneewolf

“Da bleibt nur das Gefühl der Ohnmacht; mit uns Europäern kann man's ja machen...“
Wie meinen Sie das genau? Klingt etwas seltsam in Anbetracht dessen, was Menschen außerhalb Europas für Gewalt und Terror erleiden müssen, ohne etwas dagegen tun zu können - außer vielleicht zu flüchten. Und dann, falls sie es nach Europa schaffen, werden sie die Gewalt durch solche irren Täter immer noch nicht los... oder werden mit Fremdenfeindlichkeit begrüßt. Verrückte Welt...

Darstellung: