Ihre Meinung zu: US-Waffenfirma Remington stellt Insolvenzantrag

13. Februar 2018 - 8:59 Uhr

Mit Remington beantragt einer der größten Hersteller von Schusswaffen und Munition in den USA Gläubigerschutz. Ein Grund: Sinkende Verkaufszahlen unter US-Präsident Trump.

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Kommentare

Erstaunlich

Eigentlich hieß es immer das unter Republikaner-Herrschaft die Waffenverkäufe gut sind. Für Trumps Herrschaft wurden da wahrliche Szenarien über Waffenverkauf prophezeit, jetzt diese Meldung?

Wie geil ist denn das

US-Waffenfirma Remington insolvent. Eine wirklich beruhigende und schöne Nachricht an diesem Tag. Für die unschuldigen Opfer der wahllos rumballernden Amerikaner ist das Weihnachten, Neujahr und Ostern gleichzeitig!

Ist das jetzt gut oder

Ist das jetzt gut oder schlecht?

Yiha, Trump-Bashing ueber die Bande

Hurra, man schafft es doch glatt Trump wieder etwas in die Schuhe zu schieben. Erdreistet er sich doch glatt nicht gegen Waffen zu sein, weshalb die Hamsterkaeufe ausbleiben und die Firmen pleite gehen.

Trump scheint zusammen mit der NRA die Bump-Stocks opfern zu wollen. Eigentlich muessten fuer dieses Zubehoer gerade die Preise nach oben gehen. Zusaetzlich sind einige Bundesstaaten dabei ihre Gesetze zu verschaerfen. Wenn es nach der Logik geht, sollten die Verkaufszahlen gemittelt auf die USA halbwegs stabil bleiben.

Ich wuensche der USA, dass sie es schaffen ein einheitliches und brauchbares Waffengesetz zu schaffen. Wir machen denen ja gerne vieles nach. Da kann es nicht schaden, wenn sie etwas brauchbares haben. Im Moment zerfallen wir genauso in diese Kleinstaaterei, wenn die einzelnen Bundeslaender und Staedte ihre Waffenkontrollen und Verbotszonen selber regeln. Wenn man dann noch mit seinem Taschenmesser ins EU-Ausland will, sitzt man schon mit einem Bein im Knast

Gute Nachrichten

Danke Herr Trump! America first.

Trump treibt die Waffenfirmen in den Ruin!

Wer hätte das gedacht? Weil keine schärferen Waffengesetze geplant sind, brechen die Verkaufszahlen ein. Das ist ja wie mit dem kürzlichen Börsencrash. Weil es der Wirtschaft so gut geht, brechen die Kurse zusammen. Trump ist wirklich nicht zu beneiden. Egal was er macht, es geht schief. Der geplante Mauerbau würde dann doch in die gleiche Kerbe schlagen. Die Mauer würde, nach Aussage von Trump, die Sicherheit in den USA deutlich erhöhen, was zur Folge hätte, dass noch weniger Waffen verkauft würden. Trump treibt ungewollt die Waffenfirmen in den Ruin. Entschuldigung, aber da kann ich mir ein Lachen nicht verkneifen.

Gesättigter Markt

Für mich macht das eher so den Eindruck, als sei der amerikanische Markt an Schusswaffen (in Privathaushalten) inzwischen gesättigt. So sehr der Waffenmarkt in Amerika beliebt ist und boomt, aber auch hiervon hat irgendwann jeder genug zu Hause.

Für mich also eher eine logische Schlussfolgerung der "Hamsterkäufe" unter Obamas Zeiten, dass heute die Verkaufszahlen ausbleiben.

Trump?

Wenn doch schon Insolvenzverfahren und Verkaufsangebote VOR Trumps Kandidatur anliefen, zeigt es doch dass die Unternehmen bereits unter Barack Obama (scheinbar sogar trotz "Hortkäufen") rote Zahlen schrieben. Hier Trump und seine Nähe zur NRA als Grund aufzuführen ist meiner Meinung nach sehr stark vereinfacht.

Ich hätte

nichts dagegen, wenn die ganze US-Waffenindustrie eingehen würde.
Das ist doch mal eine gute Nachricht, das es denen schlecht geht.
Schade nur, das sich dann andere den amerikanischen Markt unter sich aufteilen würden.

was soll man denn noch kaufen

wenn der "Schrank" schon voll ist, & Waffen kosten auch Geld & das will erst Mal verdient werden..,...& beim Export gibt's mit Sicherheit massenhaft günstigere Anbieter......

Nicht durchdacht

Gerade wegen Trump geht das Waffenhorten zurück, somit auch der Absatz von Schusswaffen. Sachen gibts, wenn Politiker ihre Entscheidungen nicht zu Ende denken und dann keinen Plan B haben. Nicht nur die die Amis. Es sei denn unsere us-freundliche Verteidigunsministerin und Allein-Entscheiderin Nr II im Staate kauft den ganzen Laden auf, dann hat sie Waffen "die schiessen können" und viekleicht verzeiht Trump auch die Sache mit der Erhöhung der Verteidigungskosten von Deutschland und die "Giftgasattacke" gegen die USA mit den kleinen, deutschen Autos, softwaremässig aufs Killen programmiert. Mit anderen Worten, eine Hand wäscht die andere.

Waffenhersteller mit Absatzproblemen

Na bitte, etwas positives hat Trumps Präsidentschaft doch bewirkt. Durch seine Nähe zur Waffenlobby ist die Gefahr von verschärften Waffengesetzen gebannt. Das Gute daran ist , zu der Menge von Waffen in privater Hand kommen weniger dort hinzu.
Leider verringert sich die Zahl der Waffen dadurch nicht.

schizophren

die "qualitätsmedien" haben trump regelmäßig als nra-lobbyisten gebrandmarkt. und nun wird er – von den gleichen qualitätsmedien – indirekt für den konkurs eines waffenherstellers verantwortlich gemacht?

"Gläubigerschutz", da braucht man sich wohl...

keine Sorgen machen, wenn Remington ein Problem hat, dann liegt es doch vermutlich daran, das zu viele Leute Heckler und Koch oder Kalaschnikow kaufen ...

Wie hat das Trump das nur geschafft?

"Von 2015 bis 2016 durchlief bereits die Traditionsfirma Colt ein Insolvenzverfahren."
Wahnsinn! Bereits vor seinem Amtseintritt war er für freie Waffenverkäufe ... und Colt ging fast pleite.
Verrückte Welt.

Am 13. Februar 2018 um 09:59 von Heißer Schnee

Na sie übersehen die Exporte. Schießprügel der Firma Remington und Munition aus diesem Hause werden in 60 Ländern der Welt vertrieben, auch an Polizei und Armee...

Wissen Sie, seit wann es diese Firma gibt? Seit 1816...

09:18 von Icke 1

Ich glaube nicht das den Ballermännern die Ballermänner ausgehen

Am 13. Februar 2018 um 10:15 von Franz.Graumann

Kalaschnikow. In den USA gibt es 6 Firmen, die die Kalaschnikow ohne Lizenz nachbauen. Nachdem die Original-Kalaschnikow in den USA wegen Sanktionen nicht mehr verkauft werden darf...

Der Ausverkauf des Originals verlief chaotisch. ES ist bekannt, das ein Waffennarr gleich 15 Stück gekauft hat... Ganz legal.

Mr. Quick sagt dazu..

"Das ARD-Magazin MONITOR zeigt, wie deutsche Unternehmen die US-Waffenlobby in ihrem Kampf gegen eine Verschärfung des Waffenrechts unterstützen"

https://www.tagesschau.de/ausland/waffen-usa-105~_origin-7f64d008-2841-4...

"Sinkende Verkaufszahlen unter US-Präsident Trump."

Das fällt auf. Ein gutes Beispiel wie nun Lobbyarbeit auch funktioniert.

@ El Capitan

"...nichts dagegen, wenn die ganze US-Waffenindustrie eingehen würde."

Ich auch nicht.
Dann hätten unsere Waffenfirmen höhere Verkaufszahlen.

Ich seh schon , Sie denken wirtschaftlich mit ;-)

Remington baut seit

Remington baut seit Jahrzehnten die Scharfschützengewehre für die amerikanische Polizei (700 Police) und das Militär (M24 und M40), billige und zuverlässige Waffen. Das bedeutet nach dem US-Insolvenzrecht, daß Remington mit staatlicher Unterstützung saniert werden soll - nichts anderes. Und da könnte dann durchaus Trump hinter stecken, denn der kennt sich im US-Wirtschaftsrecht aus und ist gleichzeitig ein Fan von Remington.

Absatzprobleme

Firmen wie Remington hätten in Deutschland noch wesentlich größere Absatzprobleme. Hierzulande sind Sturmgewehre im Privathaushalt die absolute Ausnahme.

Endlich mal ne gute...

Nachricht. Leider stellen die nur Kleinkram her. Die Produzenten toedlichen Grosskrams leben wie die Maden im Speck. Sind ja wenige Amis die es mit dieaem Zeugs zu tun kriegen. Eher "shithole countries", nicht Herr Trump?

Wie Aberwitzig ist das denn?

nach einem Amoklauf den Waffenhersteller verklagen???
.
Und damit tausende Arbeitsplätze vernichten.
.

@erstaunter bürger 10:29

"Na bitte, etwas positives hat Trumps Präsidentschaft doch bewirkt."
.
Tausende Arbeitsplätze bedroht. Tausende Familien bedroht von einer unsicheren Zukunft.
.
Der erstaunte Bürger empfindet das als positiv?
.
Da bin ich wiederum erstaunt.

Am 13. Februar 2018 um 10:07 von El Capitan

Sehe ich nicht so. Ein Bürgerkrieg steht in den USA vor der Tür... Ob Trumpisten gegen Pseudo-Demokraten, alle gegen Washington, Drogenkrieg oder auch die Gangs gegen das Establishment... Ist mir egal. 2016 waren es 33.000 Opfer durch Schußwaffen, wobei auch Selbstmord und Fehlbedienung wegen Dummheit enthalten sind.

Fakt ist, je größer das Chaos in den USA selbst, um so geringer sind die Ambitionen und Möglichkeiten der USA "auswärts" Krieg zu spielen.

Und weil ich für faire Chancenverteilung und ein möglichst langes Chaos bin, sollen die Waffenschmieden lieber nicht Pleite gehen.

Das ist Satire.

um 10:07 von El Capitan

"" Ich hätte
nichts dagegen, wenn die ganze US-Waffenindustrie eingehen würde.
Das ist doch mal eine gute Nachricht, das es denen schlecht geht.
Schade nur, das sich dann andere den amerikanischen Markt unter sich aufteilen würden.""
#
Es würde sich nicht ändern und deutsche Waffenhersteller teilen sich den Markt dann untereinander aus.Deutsche Waffen sind in USA sehr beliebt.

Verkehrte Welt

Obama heizte den Waffenkauf an, Trump kühlt ihn ab. Schon interessant, dass Obama also mit seinen Plänen die Waffengesetze zu verschärfen das Gegenteil beim Waffenverkauf erreicht hat. Da Obama die Verkaufszahlen kannte frage ich mich: Absicht oder Unfähigkeit?

Schusswaffe sind nicht billig

Wir leben in den USA und meine Frau ist amerikanische Staatsbürgerin. Wir besitzen mehrere Schusswaffen und können damit auch umgehen. Obwohl man hochwertige amerikanische Waffen im Baumarkt kaufen kann, billig sind sie nicht. Amerikanische Produkte sind aber deutlich besser als tschechische oder chinesische Waffen.

Wo ist hier Trump-Bashing?

Ich kann hier kein Trumpbashing erkennen.

Lediglich eine einfache "Ursache-Wirkungs-Beziehung".
Wie damals, als die Ökosteuer eingeführt worden ist (Ältere erinnern sich bestimmt).
Sylvester waren die Tankstellen überfüllt und die erste Woche im Januar hat keiner mehr getankt.

Naja, das wär eine eher kurzfristige Sparmaßnahme, denn in der 2ten Woche mussten wir eh alle wie üblich tanken.

Wenn jetzt US-Waffenhersteller Probleme haben, dann hat das andere Gründe als Trump (oder Clinton).
Der vorausgesagte Wahlsieg von Hillary hat diese Probleme nur eine Zeitlang kaschiert.

Ich kenn mich mit US-Firmen ja nicht so aus, aber man unterstellt denen ja eher, nur auf kurzfristige Gewinne aus zu sein um die Anlager zu bedienen.
Und solche Unternehemn sollen dann in Strassenbau investieren?
2 Zoll Asphalt der nach 3 Jahren kaputt ist und dafür dann 10 Dollar je 15 Meilen abkassieren?

Na Prost.

Jetzt wackelt Trump´s Thron ernsthaft

Er kann sich ja so manches leisten, ohne dass ihm jemand ernsthaft an die Karre fahren kann. Aber rückläufige Waffenverkäufe, das wird ihn zu Fall bringen. Mit der NRA ist da nicht zu spaßen!

perfekt

Manche Misstände erledigen sich offensichtlich doch noch von selbst. Wenn die Waffenhersteller dann zum Glück alle pleite sind, kann der nächste President dann auch die Gesetze verschärfen.

Alle wollen das weniger

Alle wollen das weniger Waffen in Umlauf kommen, geschieht das aber unter der Regierung von Trump, ist das auch wieder nicht gut!!!!
Ich glaube, wenn es in der Welt friedlicher würde in der Regierungszeit von Trump (rein hypothetisch) würden die Trump Gegner versuchen es allen als schlecht zu verkaufen.

@10:29 von erstaunter bürger

"Leider verringert sich die Zahl der Waffen dadurch nicht."

Waffen sind genauso gefährlich wie Autos.
Und davon kommen auch immer mehr auf die Straßen dieser Welt.
Diese Autos werden sogar vermietet.
Und wie war das noch mit den gemieteten LKWs usw. mit denen so viele bei Anschlägen ums Leben kamen, ganz zu schweigen von den Schwerverletzten.
Ich wünsche mir weniger Autos auf den Straßen, weniger Waffen im Umlauf, einen großen Lottogewinn…. All diese Wünsche sind etwa gleich wahrscheinlich das sie in Erfüllung gehen.

Wieder ankurbeln

wäre ganz einfach: Mr. T. erlaubt den unbeschränkten Privatverkauf von Kriegswaffen, also vollautomatische MG und so weiter. Wer genug Kohle hat kann sich endlich die lang ersehnte PHALANX in den Vorgarten stellen und per Fernbedienung tätig werden. Man muss es nur wollen.

Na endlich geht die erste Ruestungsschmiede den Bach runter

Na endlich...die erste Ruestungsschmiede geht den Bach runter!! Endlich ist ein Anfang gesetzt, dieser Kriegstreiberei ein Ende zu setzen. Denn diese Ruestungsschmiede arbeitet mit Sicherheit nicht nur fuer die us-Polizei und fuer die us-Armee, sondern mit Sicherheit auch fuer den globalen Waffenhandel der endlich beendet werden muss!

Und auch dieser NRA muss der Geldhahn zugedreht werden, damit nicht noch mehr Waffen in den USA und weltweit in Umlauf kommen:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/remington-insolvenz-101.html

Hatten sich die US-Amerikaner unter Präsident Barack Obama noch aus Furcht vor strengeren Gesetzen mit Waffen eingedeckt, kaufen sie seit der Wahl von Donald Trump deutlich weniger. Dieser hatte schon während des Wahlkampfs seine Nähe zur US-Waffenlobby National Rifle Association (NRA) betont.

Diese Ruestungsschmieden gehören ein fuer alle Male weg von diesem Planeten. Bringt diese Mitarbeiter in andere saubere legale Arbeitsplätze!

re unabhängigerdenker

"Eigentlich hieß es immer das unter Republikaner-Herrschaft die Waffenverkäufe gut sind. Für Trumps Herrschaft wurden da wahrliche Szenarien über Waffenverkauf prophezeit, jetzt diese Meldung?"

Die Erklärung steht im Artikel. Was ist Ihr Problem?

Schade

Hoffentlich übersteht Remington diese Krise, es wäre schade wenn dieses traditionsreiche Unternehmen von der Bildfläche verschwindet.

Wirtschaftlicher Aufschwung...

unter Trump wird mit Obamas Politik begründet.

Eine Firma geht unter Trump pleite, der Abschwung hat aber schon vor Jahren also unter Obama begonnen, Trump ist schuld.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Diese Pleite ist ein erster guter Tag fuer diesen Planeten

Außerdem wäre die Pleite von so einer Ruestungsschmiede endlich auch mal ein guter Tag fuer den Planeten Erde, ein guter Tag fuer die Kurden, ein guter Tag fuer die Palästinenser, fuer die Jesiden und so viele andere.

Dadurch wuerden die Politiker nämlich endlich gezwungen, diese Sache politisch zu lösen und so könnte endlich auch dieser Waffenhandel der Bundesregierung mit der Tuerkei zum Erliegen gebracht werden! Keine Waffen mehr fuer die Tuerkei!!

Beste Nachricht heute

Für mich ist das heute die schönste Nachricht. Ich hoffe, die anderen folgen nach

Von wegen Trump Bashing

Was hier seit Wochen und Monaten passiert ist kein Trump Bashing. Vielmehr findet extreme Trump Verherrlichung durch viele Foristen statt. Dieses Forum verkommt doch immer mehr zu einer Trump, Putin und AfD Fanpage. Richtig traurig und erschreckend was mit diesem Forum in den letzten Jahren passiert ist!

Überinterpretiert

@ MK Ultra Slim:
die "qualitätsmedien" haben trump regelmäßig als nra-lobbyisten gebrandmarkt. und nun wird er – von den gleichen qualitätsmedien – indirekt für den konkurs eines waffenherstellers verantwortlich gemacht?

Ich habe diesen und andere Artikel sorgfältig gelesen, kann aber keine Spur von "gebrandmarkt" erkennen. Außerdem macht niemand Trump für die wirtschaftliche Lage der Waffenindustrie verantwortlich.
Darf man diesen Präsidenten nicht kritisieren?

Ich will Euch ja nicht den

Ich will Euch ja nicht den Tag verderben, aber Remington ist weit weg davon, "den Bach runter zu gehen".

Remington hat Insolvenz nach "Chapter 11", also Gläubigerschutz beantragt. Das macht man, um den Rücken frei zu bekommen, damit man sich neu strukturieren kann, ohne dass einem ständig die Gläubiger das Leben schwer machen.

Der Plan ist also ein Neuaufbau des Unternehmens und nicht die Liquidierung ("Chapter 7").

Das amerikanische Insolvenzrecht ist wesentlich unternehmensfreundlicher als das deutsche, es ist auf die Erholung des Unternehmens fokusiert und nicht auf dessen Abwicklung.

kritik @ 14:47 von KowaIski

"Darf man diesen Präsidenten nicht kritisieren?"
.
an wen richten sie ihre suggestivfrage? es wäre interessant zu erfahren, wie in unserem land mit kritischen journalisten verfahren wird. die ehemals regelmäßig gebuchte wdr-journalisten claudia zimmermann wäre ein stimmiges beispiel, falls sie sich wirklich für eine antwort auf ihre frage interessieren.

10:33, MK Ultra Slim

>>die "qualitätsmedien" haben trump regelmäßig als nra-lobbyisten gebrandmarkt. und nun wird er – von den gleichen qualitätsmedien – indirekt für den konkurs eines waffenherstellers verantwortlich gemacht?<<

Ist Ihnen der Unterschied zwischen einem Konkurs und einer Insolvenz nicht geläufig?

Informieren Sie sich bitte.

Remington gehört seit 2007 der Beteiligungsgesellschaft Cerberus. Diese versucht seit mindestens 2012, die Firma zu verkaufen.

Von 2015 bis 2016 durchlief bereits die Traditionsfirma Colt ein Insolvenzverfahren..

Woher ich das weiß?

Aus dem Artikel.

Haben Sie ihn wirklich gelesen?

Trump hatte schon während des Wahlkampfs seine Nähe zur US-Waffenlobby National Rifle Association (NRA) betont. Und zwar ganz offiziell.

Das steht auch im Artikel. Ich wusste es aber schon vorher, da Trump aus seiner Nähe zur NRA, vorsichtig ausgedrückt, nie einen Hehl gemacht hat. Er hat sich also, wenn Sie so wollen, selbst gebrandmarkt.

Nobelpreis

Hiermit verlange ich den Friedensobelpreis für Herrn Trump. Kennwort: Frieden schaffen mit Handfeuerwaffen.

15:03, cowboy8

>>Ich will Euch ja nicht den Tag verderben, aber Remington ist weit weg davon, "den Bach runter zu gehen".

Remington hat Insolvenz nach "Chapter 11", also Gläubigerschutz beantragt. Das macht man, um den Rücken frei zu bekommen, damit man sich neu strukturieren kann, ohne dass einem ständig die Gläubiger das Leben schwer machen.

Der Plan ist also ein Neuaufbau des Unternehmens und nicht die Liquidierung ("Chapter 7").

Das amerikanische Insolvenzrecht ist wesentlich unternehmensfreundlicher als das deutsche, es ist auf die Erholung des Unternehmens fokusiert und nicht auf dessen Abwicklung.<<

Danke für diese Klarstellung.

Es handelt sich um einen taktischen Winkelzug, nicht mehr und nicht weniger.

@cowboy8 15:03

Auch ein Neuaufbau des Unternehmens wird Remington nicht helfen. Man verhält sich regelmäßig nach schlimmen Amokläufen und Schusswaffentragödien amateurhaft und ist nicht einmal bereit ein Wenig Mitgefühl mit Angehörigen haben um eine Entschädigung zu zahlen. Wer so vorgeht ist selber Schuld wenn sein Unternehmen in wirtschaftliche Not gerät. Mitleid gibt es da von meiner Seite keines!

@10:15 von Franz.Graumann

beim Export gibt's mit Sicherheit massenhaft günstigere Anbieter......
Wohl kaum ,günstiger geht wohl nicht aber besser zum gleichen Preis z.B. aus China oder Russland.

@ cowboy8 (15:03): Hoffentlich kein Neuaufbau!

@ cowboy8

Zu dem hier:

Der Plan ist also ein Neuaufbau des Unternehmens und nicht die Liquidierung ("Chapter 7").

Das amerikanische Insolvenzrecht ist wesentlich unternehmensfreundlicher als das deutsche, es ist auf die Erholung des Unternehmens fokusiert und nicht auf dessen Abwicklung.

sage ich mal:
hoffentlich nicht! Es darf keinen Neuaufbau fuer Ruestungsschmieden geben. Weg mit diesen Ruestungsschmieden. Warum kann man die nicht geordnet pleite gehen lassen?? Die sind nicht systemrelevant und wer braucht bitte solche widerlichen Kriegsmaschinen?? Soll diese Kriegstreiberei immer weitergehen oder was??

Bitte nicht. Von daher wäre es sehr wuenschenswert, wenn bald auch die ganzen anderen weltweiten Ruestungsschmieden pleite sind und dichtmachen. Dann wuerde auch unser Planet wieder lebenswerter, es muesste niemand mehr vor solchen Waffen und vor solcher Kriegstreiberei fliehen, die Menschen muessten nicht ihre Heimat verlieren....

Paradox

Das schafft dann wohl auch nur ein Donald Trump. Durch die offenkundige Nähe zur Waffenlobby die Waffenproduzenten in die Insolvenz treiben.

Bislang mocht ich den Trump ja so garnicht, aber da er sich höchst selbst so langsam als sein ureigenster schlimmster politischer Gegner herrausstellt hat das ganze wenigstens einen Unterhaltungswert.

@11:21 von Advokatus Diaboli

Amerikanische Produkte sind aber deutlich besser als tschechische oder chinesische Waffen.
Ich weis zwar nicht welche tschechische oder chinesischen Waffen sie probe geschossen haben aber ich halte die CZ 75 in 9x19 für eine der besten Pistolen überhaupt und auch die Chinesen haben eine erstaunlich gute Qualität zu bieten, was ich leider von meiner Ruger KGP161 nicht sagen kann.

US-Waffenfirma Remington stellt Insolvenzantrag

Aber in Deutschland wird so etwas wohl nicht passieren.Heckler & Koch oder andere werden nicht in die Insolvenz gehen.Dafür wird schon die Politik,egal ob in der Gestalt einer Großen Koalition oder Jamaika sorgen.Mit ordentlich Staatsaufträgen für Polizei und Bundeswehr.Außerdem liegt Heckler & Koch im Wahlkreis von Kauder.

passende Bildauswahl

Mit einem Foto einer braven Remington Jagdbüchse hätte der Artikel dem geneigten Leser wohl deutlich weniger Freude bereitet. Deshalb lieber die überdimensionale .50er Bushmaster im obigen Titelbild... Hat zwar nichts mit Remington zu tun, aber sieht wenigstens so richtig "pöhse" aus!

15:07, MK Ultra Slim

>> es wäre interessant zu erfahren, wie in unserem land mit kritischen journalisten verfahren wird. die ehemals regelmäßig gebuchte wdr-journalisten claudia zimmermann wäre ein stimmiges beispiel, falls sie sich wirklich für eine antwort auf ihre frage interessieren.<<

Dazu empfehle ich folgenden Artikel aus der "Zeit":

http://www.zeit.de/kultur/2016-01
/wdr-claudia-zimmermann-medien-rheinische-post

Daß die Rechte Frau Zimmermann zur Heldin stilisieren möchte, ist einleuchtend, und wenn man sich nur auf rechten Seiten informiert, dann hält man sie auch für eine solche.

Ja, ich weiß, die Zeit ist natürlich total Mainstream.

Aber auch von hohem journalistischem Standard.

@15:30 von Magfrad

Man verhält sich regelmäßig nach schlimmen Amokläufen und Schusswaffentragödien amateurhaft und ist nicht einmal bereit ein Wenig Mitgefühl mit Angehörigen haben um eine Entschädigung zu zahlen.

Remington verhält sich da sicher nicht anders, wie alle anderen Schusswaffenhersteller auch.

Ich persönlich finde die Klage im Fall Sandy-Hook-Schule als ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Die Argumentation zielt im Prinzip darauf ab, dass es sich bei der verwendeten Waffe AR-15 um ein Sturmgewehr für Kriegszwecke handelt, das Remington gar nicht an Privatleute hätte verkaufen dürfen. Diese Ansicht kann man zwar teilen, jedoch legt der Gesetzgeber fest, welche Waffen wem verkauft werden dürfen und nicht der Hersteller. Nichts desto trotz ist in der Sache noch gar nichts entschieden, nichtmal ob die Klage überhaupt zugelassen wird. Also halten Investoren natürlich erstmal die Füße still.

@15:38 von Demokratieschue...

Es darf keinen Neuaufbau fuer Ruestungsschmieden geben. Weg mit diesen Ruestungsschmieden. Warum kann man die nicht geordnet pleite gehen lassen??

Nun, das Insolvenzrecht gilt natürlich für alle Unternehmen gleichermaßen.

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