Ihre Meinung zu: China: Der seltsame Fall des Buchhändlers Gui Minhai

13. Februar 2018 - 8:40 Uhr

Dem schwedischen Buchhändler Gui Minhai wird in China Staatsverrat vorgeworfen. Trotz Protesten wird ihm konsularische Betreuung verwehrt - nun gipfelt der Fall in einem bizarren Interview. Von Axel Dorloff.

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Kommentare

Schlimm …

… aber in Diktaturen wie China kann einem Menschen halt grundsätzlich alles widerfahren.
Mich wundert, dass China glaubt, dass es Dummköpfe gibt, die solche Interviews ernst nehmen. Aber vermutlich gibt es die …

China, Türkei, Russland, USA

Wer dort offen die Führung kritisiert oder gar die Wahrheit sagt, wird kalt gestellt. Gui Minhai, Deniz Yücel, Alexej Nawalny, Julian Assange. Alle diese Staaten sind unser guten Freunde, Handelspartner, Waffenkunden. Hauptsache der Rubel rollt. Menschenrechte? Meinungsfreiheit? Kann man beim nächsten Treffen mal erwähnen und dem Gegenüber erklären, dass man das nur für die Gutmenschen in der Heimat tun muss, dass das aber eigentlich keine reale Auswirkung haben sollte.

Neue Mitbürgerinnen und Mitbürger versus Landesinteressen

Das Thema von Neubürgerinnen und -bürgern, die sich in ihrer alten Heimat als "Ausländer" aktiv in politische Prozesse einmischen, wird wohl verschiedene Länder vermehrt beschäftigen. Der Anspruch des Individuums auf konsularische Betreuung muss den allgemeinen Landesinteressen gegenübergestellt werden. Auch bei Einbürgerungsverfahren sollte man wohl fortan besser prüfen, welche politischen Aktivitäten diese Bewerber planen und wieweit sie den Interessen des betreffenden Landes schaden könnten.

Schwedischer Staatsbürger

Die Frage sollte gestellt werden: Wo wurde Gui Minhui geboren & wo ist er aufgewachsen. Bekanntlich will ein gewisser Prozentsatz der Chinesen auswandern (wie aus jedem Land der Welt auch), hat jedoch keine Chance die Staatsbürgerschaft eines anderen Staates zu bekommen (bei 0.1 % Ausreisewilligen handelt es sich bereits um 1,3 Mio. Menschen).
Da würde doch interessieren, wie der Herr Gui an die schwedische Staatsbürgerschaft gekommen ist. Handelt es sich hier womöglich um ein Politikum? Die ständige Betonung "schwedischer Staatsbürger" ohne das zu hinterfragen, deutet darauf hin. Zu Hongkong kann man derzeit keine neutrale Berichterstattung erwarten Das war schon zum Handover 1997 so & wurde zu einer Systemfrage hochgespielt.
Das soll nicht heißen, daß Beijing in Xianggang schalten & walten kann, wie es will, die Meinung der Stadtregierung muß natürlich gelten. Aber ausländische Einmischung ist genauso immer ein Thema in China, nicht erst seit den Opiumkriegen.

Es grüßt

Rich Sorge

Erst Bücher,

dann Menschen, aber die richtigen, von der falschen Seite aus gesehen.

Nationalität

Die Aufforderung eventuelle Konsequenzen bei der Einbürgerungen entsprechend zu berücksichtigen steht der unfasslichen Entschuldigung von Herrn Zetsche gegenüber China wegen des Dalai Lama Zitates in nichts nach.

Die Forderung politische Aktivitäten von Neubürgern bei der Aufnahme zu berücksichtigen kann ich nur unterstützen, allerdings wohl nicht in der Art und Weise, die von
@Manuel Pestalozzi um 9:41 gefordert wird, ganz im Gegenteil:
Politisch Verfolgte müssen Schutz bekommen, insbesondere durch und in Deutschland als "westlicher & freier Demokratie".
Wenn das bedeutet, daß sie Staatsbürger eines anderen Landes werden _müssen_, damit sie willkürlicher Staatsgewalt aus dem Geburtsland entkommen können, dann ist das umso mehr zu unterstützen.

Wie kann man ständig "China muß Menschenrechte einhalten" schreien und gleichzeitig Verfolgten die Möglichkeit nehmen, sich in Sicherheit bringen zu können?

@Rich Sorge, 9:51

Es ist unerheblich, warum Herr Gui Schwede geworden ist, er _ist_ jetzt Schwede (so wie Herr Assange jetzt Equadorianer ist).
Man kann aber vermuten, daß es mit seinen politischen Aktivitäten zu tun hat.
Und Ihren Kommentar interpretiere ich jetzt dahingehend, daß man politisch Verfolgte nicht unterstützen soll, ihnen keine Zuflucht gewähren soll.

13. Februar 2018 um 09:16 von Harald Friedrich

►Wer dort offen die Führung kritisiert oder gar die Wahrheit sagt, wird kalt gestellt. Gui Minhai, Deniz Yücel, Alexej Nawalny, Julian Assange. ◄

Wer es hier tut, leider auch. Gerhard Wisnewski, Eva Herman, Ken Jebsen, Norbert Marzahn, ...

In Deutschland sind derzeit viele Bücher verboten, aber "Mein Kampf" ist wieder legal nachdruckbar, weil die Urheberrechte des Freistaats Bayern abgelaufen sind. Interessant, nicht wahr?

Der Fall wirft Fragen auf...

und sollte still behandelt werden und nicht öffentlich ausgewalzt werden. Erfahrungsgemäß wird das dem Betroffenen gerade in China nicht helfen.

Auch wenn die ....

Aufregung noch so groß ist, es gilt wie immer das "Recht" des Stärkeren. Gewinner ist immer der, der am skrupellosesten seine Ziele verfolgt! Ich erinnere da nur an die Entführung eines Vietnamesen vor kurzer Zeit! Man stelle sich mal vor, in Deutschland würde auch die Ansicht vertreten, daß Diplomaten oder Menschen mit anderer Staatsbürgerschaft den deutschen Gesetzen unterworfen sind. Die Lächerlichkeit wird schon beim (Nicht-) Befolgen der StVO offensichtlich.Nicht nur Peking praktiziert eine Politik auf dem Recht des Stärkeren, denn das ist das einzige Recht, das die deutschen Politiker anerkennen! Die deutsche Politik reagiert dann mit der Ausweisung eines Diplomaten (huch, welche Drohung!), aber ansonsten gehen eben wirtschaftliche Optionen über alles!

seht es ein!

Bücher sind Waffen gegen die Dummheit.
Die Dummheit wird aber gebraucht um die Macht zu erhalten.
Kaum ein Mensch will sich unterdrücken lassen. Man muss ihm erklären warum er geschlagen wird.
Bücher die das Gegenteil sagen, die von Freiheit und von der Gier der Mächtigen berichten sind bedrohlich.
Beherrsche das Wort und du beherrschst die Welt.
Wehret den Anfängen lasst euch das Wort nicht diktieren.

Diese falschen Interviews sind wichtig.

Sie helfen den Menschen dabei sich selbst zu belügen und die Illusion aufrecht zu erhalten, der Staat ist doch nicht so schlimm.
Die kleine eigene heile Welt bleibt bestehen, so lange man nicht den Mächtigen oder deren korrupten Vertretern in die Quere kommt.
Wie gerecht ein System ist, erkennt man daran, ob man die Anführer und deren Taten kritisieren kann (berechtigt oder nicht) ohne gleich als Volksverräter oder Terrorist verhaftet zu werden.

Wen wundert's

`China ist auf dem Wege von der Parteidiktatur zur Ein-Mann-Diktatur. Damit wird alles noch gefährlicher.

"mutmasslich erzwungenes"

Interview? Also gibts keinerlei Beweis, dass es nicht echt ist! Was ist das denn fuer ein Journalismus? Na ja, wenns gegen China geht, scheint alles recht.

Unbeantwortete Fragen

Ich fühle mich durch diesen Artikel desinformiert. Stets heißt es 'schwedischer Staatsbürger', jedoch weitere Informationen hierzu fehlen. Warum und seit wann hat Gui Minhai die schwedische Staatsbürgerschaft, er wohnte und arbeitete doch in Hongkong? Hat er auch die chinesische Staatsbürgerschaft oder war er einmal chinesischer Staatsbürger? Wenn er unter Hausarrest stand, warum reist er dann in Begleitung von Diplomaten nach Peking, ein Arztbesuch klingt doch sehr vorgeschoben. Befand sich der Arzt vielleicht in der schwedischen Botschaft und wollte sich Gui Minhai dorthin absetzen? Warum sollte ein kritisches Buch über Xi in Hongkong publiziert werden? Zu was soll Schweden Gui Minhai gedrängt haben?

So viele Fragen und keine Antworten, was will denn dieser Artikel journalistisch informativ sagen? Für mich ist bislang nur dieser Artikel seltsam, der Fall des Buchhändlers wird erst dann seltsam, wenn Informationen zu den Hintergründen gebracht werden. Muss ich hierzu die Wiki lesen?

Vergebliche Liebesmühe

09:16 von Harald Friedrich
China, Türkei, Russland, USA
Wenn den Lesern immer noch nicht auffällt, wie in einem zukünftigem EU-Mitglied mit der Meinungsfreiheit umgegangen wird, und deutsche Medien komplett dazu schweigen, wundert es eben NICHT, daß der Masse eben nur die obigen Länder einfallen.
Daß in der Ukraine Journalisten ermordet werden, verfolgt, inhaftiert und zur Flucht nach Österreich gezwungen werden, ist den Medien hierzulande KEINE Zeile wert. Genau so wie dieser Beitrag (zumindest bei den ÖR, bei Privatmedien schon!) mit absoluter Sicherheit HIER nicht veröffentlicht wird.
(Als Sahnehäupchen heute, daß auch nur wieder in den Privatmedien der erste Dopingfall bei Olympia gemeldet wird. Ist eben kein Russe, leider nur ein Japaner.)

09:41 von Manuel Pestalozzi

"Auch bei Einbürgerungsverfahren sollte man wohl fortan besser prüfen, welche politischen Aktivitäten diese Bewerber planen und wieweit sie den Interessen des betreffenden Landes schaden könnten."

Was meinen Sie mit Ihrer merkwürdigen Argumentation? Wollen Sie sagen, dass hier ein Schwede den chinesischen oder dass ein Chinese den schwedischen Interessen schadet?

Im übrigen sollte sich langsam herumgesprochen haben, dass das Problem nicht in dem Schaden liegt, den Gui Minhai anrichtet, sondern in den Beschränkungen der Pressefreiheit durch die chinesische Gesetzgebung und der chinesischen Behördenwillkür.

Schon bizarr, welche Ideen hier im Forum an die Oberfläche kommen.

@ 09:41 von Manuel Pestalozzi

"Neubürgerinnen und -bürgern, die sich in ihrer alten Heimat als "Ausländer" aktiv in politische Prozesse einmischen... Der Anspruch .. auf konsularische Betreuung muss den allgemeinen Landesinteressen gegenübergestellt werden. Auch bei Einbürgerungsverfahren .. besser prüfen, welche politischen Aktivitäten diese Bewerber planen und wieweit sie den Interessen des betreffenden Landes schaden könnten."

Das ist eine sehr absolutistische Einstellung, die in Demokratien unüblich ist.

Wer die Regierung eines Landes kritisiert verstößt damit eigentlich nur in den Augen von Diktatoren gegen die Interessen des Landes. Einzige Ausnahme hier sind die USA, in der Regierungskritiker wie Noam Chomsky gerne mal als Antiamerikaner bezeichnet werden.
Selbst hier in Deutschland würde aber niemand auf die Idee kommen, jemanden, der z.B. die CDU oder Merkel kritisiert einen Antideutschen zu nennen.

Im Gegenteil. Der demokratische Prozess braucht Kritik an der Macht und gesellschaftliches Engagement!

11:31 von Bernd39

...China, Türkei, Russland, USA
...wundert es eben NICHT, daß der Masse eben nur die obigen Länder einfallen....

Gehört nicht Deutschland auch schon dazu?
Gerade zum Thema Bücher sollte man keinen "Kontrollverlust" riskieren.

@ 11:03 von Agent apple

""mutmasslich erzwungenes"

Interview? Also gibts keinerlei Beweis, dass es nicht echt ist! Was ist das denn fuer ein Journalismus? Na ja, wenns gegen China geht, scheint alles recht."

Es gibt aber halt auch keinerlei Beweise, dass es echt ist. Also muss man überlegen, was wahrscheinlicher ist:

1. Gui Minhai erhält von den chinesischen Sicherheitskräften nach seiner illegalen Verhaftung zum ersten Mal in seinem Leben unzensierte Informationen und wohlwollende Beratung, hat in einem Moment größter Klarheit eine Offenbarung, und ändert schlagartig all seine Ideale, seine Philosophie und Lebensauffassung, für die er Jahrzehnte lang gearbeitet, und Entbehrungen auf sich genommen hat.

2. Drohungen und Schlafentzug führen schließlich dazu, dass Gui in einem Showinterview auswendig gelernte Antworten gibt, die der chinesischen Regierung in ihr Propagandakonzept passen.

Entscheiden Sie selber...

Angebliche Zensur bei den ÖR

Also ich habe heute von dem Dopingfall bei Olympia im Radio gehört.
WDR2.
Meines Wissens ÖR.

Aber Sie dürfen mich gerne korrigieren.

China lernt schnell, aber wohl nicht schnell genug.

Ich staune immer wieder, mit welcher Geschwindigkeit China in vielen Bereichen des Lebens lernt.

Aber im Bereich der Politik und insbesondere des "Kaltstellens" politisch unbequemer Menschen scheint China auf dem Stand eines Entwicklungslandes zu bleiben. Anders kann ich mir das rabiate und brutale Vorgehen gegen Andersdenkende nicht erklären.
Falls China (genauer die dortige Regierung) dies mit "wehret den Anfängen" begründet, liegt China m.E. falsch mit solchen Methoden. Auch China wird sich bald einer richtigen Demokratie nähern müssen, wenn sie große innere Probleme vermeiden wollen. Ich behaupte, nur Demokratie kann eine faire Balance zwischen den Interessen des Einzelnen, der Wirtschaft und dem Staat schaffen und erhalten.

Man sieht ja umgekehrt sehr gut, wenn es in Staaten nicht mehr so genau mit demokratischen Regeln gehalten wird, wie die Probleme schnell anwachsen. Dazu muß man derzeit nicht mal ins Ausland schauen.

Zur Verteidigung Chinas sollte man aber auch erwähnen...

Dass diese Art der Propaganda überall üblich ist. Nur dass andere Länder das oft geschickter handhaben. Klar... die haben auch viel mehr Erfahrung darin, ihre Bürger durch Marketing zu kontrollieren statt mit Knüppeln und Gewehren.
Noam Chomskys Propaganda Model oder "Manufacturing Consent" zeigt das sehr schön; wem das zu anstrengend ist zu lesen der mag sich einfach an die "Massenvernichtungswaffen" des Irak oder die Brutkastenlüge erinnern.
Soviel auch zu dem Thema "wer glaubt denn sowas?"

Wenn genug Medien mitmachen, ist es offensichtlich möglich, das einer Mehrheit zu verkaufen.
Denn seien wir ehrlich: Wenn man rund 50% der Wähler einen schwerreichen, mehrfach wegen Betrugs angeklagten, steuerhinterziehenden, prototypischen Vertreter des Establishments als Verteidiger der kleinen Leute und Streiter wider das Establishment verkaufen kann - selbst dann noch, wenn er ebendiesem massive Steuererleichterungen und Deregulierungen schenkt, dann kann man eigentlich alles verkaufen.

Am 13. Februar 2018 um 11:05 von Ritchi

"Warum und seit wann hat Gui Minhai die schwedische Staatsbürgerschaft, er wohnte und arbeitete doch in Hongkong? [...] Muss ich hierzu die Wiki lesen?"

Bitte tun Sie das. Wesentlich weniger Zeit, als blödsinnige Hypothesen hier zu verbreiten, hätte es gekostet, das folgende herauszufinden:

-war in China als Redakteur tätig
-ging 1988 für eine Promotion nach Schweden
-wurde im Zuge des Tian’anmen-Massakers schwedischer Bürger und gab die chinesische Staatsbürgerschaft auf
-heiratete eine Schwedin
-wurde 1996 in Schweden promoviert
-ging 1999 (nach über 10 Jahren) für ein schwedisches Unternehmen zurück nach China
usw. Quelle Wikipedia.

Gui Minhai hat sicher wie jeder Mensch auch einge fragwürdige Punkte in seiner Vita - seine Staatsangehörigkeit gehört da definitiv nicht dazu.

Am 13. Februar 2018 um 12:33 von bitterer Pille

"Denn seien wir ehrlich: Wenn man rund 50% der Wähler einen schwerreichen, mehrfach wegen Betrugs angeklagten, steuerhinterziehenden, prototypischen Vertreter des Establishments als Verteidiger der kleinen Leute und Streiter wider das Establishment verkaufen kann - selbst dann noch, wenn er ebendiesem massive Steuererleichterungen und Deregulierungen schenkt, dann kann man eigentlich alles verkaufen."

Schön gesagt.

@Rich Sorge

Ein Staat muss sich gleichwertig um jeden seiner Staatsbürger kümmern, ungeachtet seiner Vorgeschichte.

Dazu gehört übrigens auch der konsularische Beistand (den China für seine Staatsbürger in Zukunft sicher auch gerne einfordern möchte).

Für die Details zu Herrn Gui gibt es eine sehr detaillierte Wikipedia-Seite: https://de.wikipedia.org/wiki/Gui_Minhai

Erwungene Stellungnahme ist ekelhaft, Folter ist schlimmer

Hr. Gui Schwede in China festgenommen
In vielerlei Hinsicht finde ich die zunehmende Mißachtung internationaler Regeln und Gesetzte bedrohlich. Dazu gehört die die nicht gewährte konsularische Betreuung eines schwedischen Staatsnagehörigen, der wiederholt straffälling in China geworden ist noch zu den geringeren Verletzungen dieser, wenn man bedenkt, dass der letzte Einmarsch der USA in den Irak ohne UN-Mandat zu hunderttausenden Opfern geführt hat, ein sehr schwerwiegender Bruch internationaler Gesetze darstellt und eine jetzt amtierende geschäftführende Bundskanzlerin Merkel dies sogar befürwortet hatte. Leitmedien, wie die tageschau, haben darüber berichtet (selten).
Dieses vermutlich gestellte Interview mit Hr. Gui ist ekelhaft. Ich hoffe das Hr. Gui ein halbwegs fairer Prozess erwartet und er nicht gefoltert wird, wie es die USA auf Guantanamo lt. tageschau angeblich machen, geschweige denn ohne richterliches Urteil Bomben mit Drohnen auf vermeintliche Terroristen werfen und dabe

Wortwahl

Ich glaube nicht, dass der chinesische Sprecher, wie Hr. Dorloff in seinem Beitrag sagt:" zurückkeilt", sondern eine nüchterne Stellungnahme abgeben haben wird. Wenn man China kritisiert sollte man nicht zu solchen Mitteln greifen, um China's Politik noch befremdlicher wirken zu lassen auf die Hörer und Leser.
Außerdem fehlt mir eine Antithese. Hr. Gui hat offensichtlich eine Straftat nach chinesischem Gesetz begangen. Ob man das Gesetz richtig findet ist erstmal eine andere Debatte. Außerdem wusste Hr. Gui, dass sein Verhalten strafbar ist, da er ja genau deswegen auch gegen China arbeitet. Außerdem ist er in der Vergangenheit bereits deswegen verhaftet worden. Ich glaube er hat mit der Festnahme rechnen müssen und wollte vielleicht China's Behörde provozieren um eine medienwirksame Propaganda in Gang zu setzen. Was genau hat er und wollte er gegen China schreiben veröffentlichen?

Abgesehen davon finde ich den Beitrag sehr sachlich und gut.

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