Ihre Meinung zu: Trump stellt milliardenschweren Infrastruktur-Plan vor

12. Februar 2018 - 18:48 Uhr

200 Milliarden Dollar vom Bund soll der Kongress nach Trumps Plan für die Modernisierung der Infrastruktur genehmigen. Den Rest der 1,5 Billionen sollen andere zahlen. Die Demokraten halten deshalb dagegen.

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Kommentare

Neue Schulden?

"Das neue Budget geht von 7,1 Billionen Dollar Schulden über das nächste Jahrzehnt aus."

Sind damit 7,1 Billionen Dollar neue Schulden gemeint?
Das wären ja pro Jahr unfassbare 700 Milliarden Dollar neue Schulden.

Nix wie raus aus dem $.....

das ist Wahnsinn, was der Mann da vorhat. Klar "Andere" bezahlen die Hauptlast. Fragt sich nur wer "Andere" im Endeffekt sind! Eigentlich ist der $ wertlos.

Was soll daran so schlimm sein?

Die höherer Beteiligung von privaten Investoren ist auch ein Grund warum die USA so viel wohlhabender ist als Europa.
In fast allen Bereichen, ist der Staat ineffizienter als die Privatwirtschaft.

Solange private monopolistische Strukturen vermieden werden, ist es kein Problem. Und auch das haben die Amerikaner besser unter kontrolle, trotz höherer Beteiligung der Privatwirtschaft bei der Infrastruktur.

Als Außenseiter zeigt er dem "Establishment",

daß er Visionen hat.
Beneidenswert.

19:10 von DrBeyer

Neue Schulden?

"Das neue Budget geht von 7,1 Billionen Dollar Schulden über das nächste Jahrzehnt aus."

Sind damit 7,1 Billionen Dollar neue Schulden gemeint?
Das wären ja pro Jahr unfassbare 700 Milliarden Dollar neue Schulden.
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Die demokratischen Schulden waren selbstverständlich erträglicher.
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Wieso bekommt der Trump selbst die alten Staudämme der Obamaplanung, bei denen nicht einmal das Wasser abzulassen ist, nach einem Jahr nicht in den Griff?

@Am 12. Februar 2018 um 19:12

@Am 12. Februar 2018 um 19:12 von Agent apple

Genauso wertlos wie der Euro und der canadische Dollar und der australische Dollar und der japanische Yen und das britsiche Pfund.

Staat oft effektiver als Privatwirtschaft.

@19:20 von Staatsfunk.
Zumindest in Bereichen, die das Allgemeinwohl betreffen. Das ist auch logisch. Weil ja die Gewinne für Anleger etc. noch extra draufgelegt werden.

Das hat der Rechnungshof treffend nachgerechnet, dass der Staat in vielen Fällen billiger arbeitet.
Vgl. Maut, Autobahn HH-Bremen etc.

Und: Wenn die USA ihre Schulden bezahlen, bleibt von dem Wohlstand auch nicht mehr viel übrig.
Der Bürgermeister von Chicago hatte vor ein paar Jahren sogar davor gewarnt, dass in einem kalten Winter 100-tausende verhungern könnten.

19:23 von paule2

Wo ist Sanierug eine "Vision" o_O ?

infrastukturfonds

Auch wenn es Donald T. Ist nicht alle seine Ideen sind schlecht. In zeiten des Anlagenotstands ist es sogar sehr clever denjenigen die nicht wissen wohin mit ihrer Kohle eine sinvolle alternative zu bieten. Flösse nur ein bruchteil der aktien oder bond kapitalisierungen in die US infrastruktur würde das einen unvorstellbaren Boom auslösen. Die Schulden würden sinken da mit eigenkapital statt über anleihen finanziert wird und eine stromtrasse zu besitzen anstatt einer staatsanleihe? Hm in zeiten von 0 Zins nicht so dumm...

Den Rest sollen andere zahlen

Damit kennt er sich aus. Bei seinen Pleiten mussten auch die anderen draufzahlen.

Jahrzehntelange Versäumnisse

Man kann jetzt Trumps Pläne wohlwollend als unkonventionell oder realistischer als völlig unausgegoren und Geldvermehrungsmaschinerie für die Bauindustrie bezeichnen - Tatsache ist das da dringend was passieren muß.
Außerhalb der Ballungsräume herrschen teilweise Dritte Welt Zustände in der Infrastruktur.

Ob allerdings ausgerechnet Trump eine Lösung finden wird darf bezweifelt werden, bei dem Finanzierungskonzept kanns nicht funktionieren.

Wie denn nun? 200 Mrd. pro

Wie denn nun? 200 Mrd. pro Jahr oder insgesamt in 10 Jahren also 20 Mrd. pro Jahr? Also wenn 2. zutrifft, wäre es ein Witz für ein Land welches jährlich 700 Mrd. für sein Militär ausgibt!

warum diese Hysterie????

in Deutschland wird die Infrastruktur vernachlässigt und alle Schreien damit der Bund Geld locker macht und jetzt will Trump in die Infrastruktur von Amerika investieren und wieder ist es nicht in Ordnung. Infrastruktur kostet Geld und niehmals Rentable, alle wissen dass, nur gar nichts zu machen ist noch schlimmer.
Die Demokraten haben Jahre lang nichts gemacht und Gelder Verschleudert dorthin wo der amerikaische Bürger nichts davon hat.
Also besser Mund halten und Ihm dieses Projekt lassen. Es ist immer besser im eigenen Land zu Investieren, wo auch die Bürger etwas davon haben.
Weiter so Trump mache es und höre auf keinem. Neider giebt es überall und Meckerfritzen auch!!!!

Über 1 Jahr zu spät

Nachdem (für mich!) im Sommer 2016 klar war, daß Trump gewinnt, hatte ich eine Vision.
Trump könnte in die Geschichte eingehen, wenn er 1-2 Billionen in die Hand nehmen würde, und diese in die US-Infrastruktur stecken würde. Wer die USA außerhalb der Metropolen kennt, erlebt doch ein Niveau des Deutschland der 50er.
Meinetwegen dazu noch 200-300 Mrd. aus dem Verteidigungshauhalt, das hätte die Geschichte noch beschleunigt. Wer jetzt denkt, dem US-Büger ist das Militär wichtiger, als intakte Straßen, E-Leitungen, die nicht bei jedem Schnee brechen, Heizleitungen, die nicht Straßen heizen, sondern Wohnungen...

@Boris.1945

"Die demokratischen Schulden waren selbstverständlich erträglicher."

Nein, selbstverständlich nicht. Nur hatte der vorletzte demokratische Präsident die Neuverschuldung im Laufe seiner Amtszeit massiv gesenkt, und der letzte demokratische Präsident hatte erst eine Weltwirtschaftskrise zu verhindern und dann angefangen, die Neuverschuldung wieder zu senken.

Aber unabhängig davon habe ich gerade mal gegoogelt und dabei herausgefunden, dass 700 Mrd. $ zwar unfassbar viel klingt, allerdings "nur" 3-4% des BIP entspricht.

@ paule2 um 19:23

>>Als Außenseiter zeigt er dem "Establishment",
daß er Visionen hat.
Beneidenswert.<<

Mh, wieso macht er dann vor allem Politik fürs Establishment, zu dem er selbst gehört?
Trumpsche Visionen sollten dem "Kleinen Mann" Sorgen bereiten.

Wo ist denn das Problem? In

Wo ist denn das Problem? In Amerika ist doch eh alles privat, wenn der Bund 200.000.000.000,- US$ dazu gibt, ist doch toll.

Sparen

De USA könnten ja einmal beim Rüstungsetat etwas Sparen.
Jeder muss halt so seine Priuritäten setzen was ist wichtiger und was kann zurückstehen.

Seinen Plan zum US-Haushalt finde ich viel weniger relevant...

...als seine Aussenpolitik, obwohl auch diese total verquer ist.
Die USA werden im Inneren schon sehr gut "davon kommen" - wie immer -, aber die laufenden Beziehungen zu Israel, Russland/Ukraine, Nord- und Südkorea .... sind viel wichtiger!

Dagobert Ducks Dimesionen

von Fantastilliarden rücken in greifbare Nähe; dass viele dieser alt bekannten Investitionsrückstände von den milliardären der USA nicht in Angriff genommen werden hat allerdings den Grund, dass sie keinerlei Gewinne erwarten lassen. Deshalb werden ausländische Investoren für die marode US-Infrastruktur gesucht. Aber da hat schon China weitsichtig abgewunken...

200 Milliarden über 10 Jahre;

200 Milliarden über 10 Jahre; soll das ein Witz sein ? Allein für das Militär geben die USA 600 Milliarden pro Jahr aus. Aber Trump Anhänger können wohl nicht gut rechnen und lassen sich von Shows beeinflussen.

Die amerikanische Infrastruktur ...

...kann ein Investitionsprogramm gut gebrauchen.

Die Straßen selbst in wirtschaftlich leistungsfähigen Bundesstaaten sind in einem erbärmlichen Zustand.

Solche Schlaglöcher wie dort sah ich davor nur in dem Staat, dem Merkel in ihren Jugendjahren treu diente.

Da die Infrastruktur nicht durch kriege zerstört wurde, ist sie weiterhin oft total veraltet.

Trump hat wohl vor, den Staat nur 200Mrd investieren zu lassen.

Der Rest ?

Vermutlich über private Investoren.

Ganz so wie beim „Juncker Plan“ in der EU.
Ein Plan, von dem man übrigens nicht vieL hört...

Februar 2018 um 20:12 von Petersons

"und jetzt will Trump in die Infrastruktur von Amerika investieren und wieder ist es nicht in Ordnung"

Aber er will ja nicht investieren. Bzw. andere sollen investieren.

Na super, da hat er den amerikanischem Bürger durch seine Steuerreform ein paar Dollar zusätzlich im Monat verschafft.

Die dann ganz schnell weg sind, wenn private Investoren neue Highways bauen und für die Benutzung dann Maut verlangen.

Oder neue Stromtrassen, für die die Konzerne dann zusätzliche Stromgebühren berechnen dürfen.

Es gibt einen Grund, warum die "Reichtumsschere" in den USA wesentlich weiter geöffnet ist, als z.B. bei uns.
Durch den Turbokapitalismus, der bei den Amis herrscht.

@paule2 19:23

Welche Visionen sollen dies bitte sein die er als "Außenseiter" zeigt? Etwa die Visionen die die Arbeiter im Taj Mahal in Atlantic City bekommen haben welches schließen musste weil Donald Trump als Eigentümer es ruiniert hat? Unglaublich dass es ernsthaft noch Leute gibt die an das wirtschaftliche Know-How dieses Katastrophenmanagers glauben!
Zum Thema Establishment: Donald Trump ist mehr Establishment und mehr Wall Street als alle seine Vorgänger zusammen. Es ist wirklich zum lachen, dass ihm noch ernsthaft Menschen diese alberne "Ich bin der große Außenseiter der das Establishment ärgert" abnehmen. Trump ist selbst Establishment und mit Außenseiter ist es schon lange vorbei. Der Mann ist seit dem 20.Januar 2017 US Präsident, eine Außenseiterrolle ist was anderes!

@Staatsfunk 19:20

Bei Ihrem Post musste ich wirklich bemühen nicht ganz laut loszulachen. Sie haben offensichtlich noch nie in den USA gelebt, wenn Sie ernsthaft behaupten die USA sei so viel wohlhabender. Den USA geht es gut weil sie von den Boom Jahren von 1945-2001 noch profitieren. Seit 2001 gleitet dieses Land mehr und mehr in Richtung wirtschaftlicher Abgrund. Man hat Milliarden von Schulden (viel höher als die EU) und unter Kontrolle hat man auch nicht wirklich was. Vielleicht sollten Sie lieber einmal wie ich in den USA gelebt haben bevor Sie dieses Land positiver darstellen als es ist!

Die Unternehmersteuern

um 15%auf Staatskosten zu senken war dem Milliardär Trump offenbar viel wichtiger als gute Jobs mit Investitionen zu schaffen.
Auch Deutschland hat ein Defizit bei der Infrastruktur von jährlich 100 mrd. Euro. Strassen, Brücken, Schulen etc. sind Investitionen in die Zukunft von Menschen und Wirtschaft.
Der frühere Wirtschaftsminister Gabriel wollte kürzlich auch Autobahnen von Unternehmen betreiben lassen die allerdings zusätzlich Renditen und Aktionärsgewinne ähnlich wie bei der privaten Riesterrente oder Wasserwerken erwirtschaften wollen.
Da sollte man immer genau hinschauen wer dabei gewinnt und verliert!

@Deutschland_im_... 20:43

Bei allem Respekt vor der DDR, die Situation der Straßen in den USA ist definitiv besser als in der DDR. Schlaglöcher gibt es überall auf der Welt, unter anderem auch in Westdeutschland, Schweiz, Österreich massenweise. Man sollte mal aufhören diesem Dampfplauderer aus dem Oval Office alles zu glauben, der Mann ist ein Weltmeister darin sich die Wahrheiten so zurecht zu biegen wie es ihm passt.

@Staatsfunk..

"Die höherer Beteiligung von privaten Investoren ist auch ein Grund warum die USA so viel wohlhabender ist als Europa."

Wohlhabender als Europa? Woher nehmen Sie denn diese Kenntnis?

Die USA sind doppelt so hoch verschuldet wie Europa!

https://finanzmarktwelt.de/usa-doppelt-so-hoch-verschuldet-wie-die-eu-fa...

Nur eine Quelle und ich kann 20 weitere anführen!

Was ist denn wohlhabend für Sie? Dass Apple und Google Milliarden-Gewinne nicht versteuern?

Fällt Ihnen ein Deutscher ein, der z.b. keinen Krankenversicherungsschutz hat?

Mit tun die Amerikaner schlicht leid!

@paule2

Visionen?
Welche denn?

Eine Mauer nach Mexiko zu bauen und nicht zu wissen, wie das finanziert werden soll?

Steuerreformen für Reiche und eine Sekretärin hat doch tatsächlich $ 1,50 im Monat mehr im Portemonnaie?

Die Infrastruktur des Landes auf Kosten der Bundesstaaten auf den aktuellen Stand zu bringen?

Das sind keine Visionen sondern Unwissenheit und Beklopptheiten eines Narzisten :-)

@Mangfrad

Die Straßen da drüben sind richtig mies...

Und es bleibt dabei....

Schlaglöcher wie diese sah ich zuvor nur in der ehemaligen DDR.

Aber da Trump hier der Protagonist ist, kann man die von Obama geerbten Straßen ja mal Ein bisschen schön reden.... nicht wahr ?

Den besagten schlaglöchern wich ich übrigens aus, als Obama noch an der Macht war.

Sie entstanden nicht unter Trump....

Wohlhabend?

Soviel offene Armut wie in den USA habe ich in Mitteleuropa noch nie gesehen. So hohe Staatsschulden -bis zum Shutdown - gibt es hier wohl auch nicht.
Worauf beruht also die Behauptung?

@ 20:54 von Magfrad

"""Vielleicht sollten Sie lieber einmal wie ich in den USA gelebt haben bevor Sie dieses Land positiver darstellen als es ist!"""

So wie Sie berichten, sieht es so aus als hätten Sie ein Jahr in Süd-Chicago verbracht. Das ist kaum representativ für die USA!

Meine Bekannten aus den USA behaupten Deutschland sieht ganz schön arm aus im Vergleich zur USA . Was hier als reiche Existenz gilt, wäre in USA nur middle class.
Ich habe amerikanishe Städte besucht. Von so einem Reichtum sind sogar München oder Stuttgart weit entfernt.
Unsere reichsten Bundesländer (BY, BW, HE) sind ärmer als die Rust Belt States in BIP oder BSP pro Kopf.

@um 20:12 von Petersons

"warum diese Hysterie????
in Deutschland wird die Infrastruktur vernachlässigt und alle Schreien damit der Bund Geld locker macht und jetzt will Trump in die Infrastruktur von Amerika investieren und wieder ist es nicht in Ordnung. Infrastruktur kostet Geld und niehmals Rentable, alle wissen dass, nur gar nichts zu machen ist noch schlimmer.
Die Demokraten haben Jahre lang nichts gemacht und Gelder Verschleudert dorthin wo der amerikaische Bürger nichts davon hat."

Wenn sie die USA und die Infrastruktur besser kennen würden, dann würden sie anders reden. Sicherlich, in NY, LA oder Chicago ist die Infrastruktur gut. Aber in großen Teilen der USA fällt auch 20x oder öfter der Strom bei jedem besseren Gewitter aus, Wasser muß man abkochen und vernünftige Internetleitungen gibt es nur für viel Geld über Satellit. Sicher wurde die letzten Jahre zuwenig gemacht, aber trotzdem ist das Niveau in D oft ein anderes.

Petersons ,

wie Recht Sie haben. Im Ruhrgebiet steht jeden Tag morgens und nachmittags der Zugverkehr vor dem Kollapps.. Zugverspätungen sind für Berufspendler nichts besonderes. Total überfüllte Züge normal.
Auf den Autobahnen staut sich ebenfalls morgens und nachmittags der Verkehr. Auf Züge umsteigen, siehe oben, nicht möglich.
Schulen, Straßen, Frei- und Hallenbäder gammeln vor sich hin und werden geschlossen. Es gibt teiweise zu wenig Schulgebäude im Ruhrgebiet und Kinder werden wie in der Nachkriegszeit ln Containern unterrichtet.
Aber der böse Mr. Trump will in die Infrastuktur investieren. Der macht nur das was in Deutschland schon zigfachtausend gefordert wurde, aber nicht geschieht.

@ 21:14 von dertaipan

Das mit den Schulden höre ich immer wieder. Wird total überbewertet, genau wie hier oft die 'Reserven' Russlands gepriesen werden.

Wenn Schulden bzw. Reserven ein Hauptindikator für Wohlstand wäre, dann wäre Russland mit seinen Reserven reicher als die USA.

Dass das nicht der Fall ist, ist wohl klar, oder?

@Petersons

Was an dem Bericht oder den Tatsachen haben Sie nicht verstanden?

Trump investiert nicht - von den läppischen 200 Mrd. $ in 10 Jahren abgesehen - sondern er möchte, dass die Staaten/Kommunen/Unternehmen/Private investieren! Das ist ein wichtiger Unterschied!

Trump twittert Parolen. Nicht mehr und nicht weniger. Und Leute wie Sie fallen darauf rein. Traurig genug!

Und natürlich hat Deutschland auch genug Infrastrukturprobleme (A20, Glasfaser, etc.) Aber diese mit den USA zu vergleichen ist schon grotesk. Die Amis wundern sich über so saubere Straßen wie in Deutschland und vieles mehr. So eine "Komfortzone" hätten die gerne!

Fairness

Man muß aber auch fairnesshalber sagen, daß natürlich in den USA die Distanzen viel größer und das Land außerhalb der Ozeane und Großen Seen sehr leer ist. Und die vielen Schlaglöcher gab es schon nicht nur vor Trump, sondern auch vor Obama, vor GW Bush, vor Bill Clinton...

Aber Trumps Idee ist schon deswegen Unsinn, weil ein Dorf 50 km weg von jeder ernsthaften anderen Siedlung nicht gewinnbringend an das Stromnetz, Straßennetz oder gar das Breitbandnetz angeschlossen werden kann. Kein Investor würde das machen, da bleibt nur entweder die Bundesregierung oder der Staat.

Deswegen, wenn er das Geld nicht bereitstellen will, wird es keiner tun. Und die USA benutzen ja ihr Geld für andere Dinge wie das Militär.

@mikeyaa

Völlig korrekt! Nie ist nur ein Präsident schuld an allem.

Aber mir fällt keiner in den letzten 50 Jahren ein, der soviel Schwachsinn erzählt hat wie Trump in einem Jahr!

"Aber der böse Mr. Trump will

"Aber der böse Mr. Trump will in die Infrastuktur investieren. Der macht nur das was in Deutschland schon zigfachtausend gefordert wurde, aber nicht geschieht."
..
Schön wär's. Aber Trump investiert nicht ! Er stellt 20% in Aussicht wenn IRGENDWER die anderen 80% stellt. Und in Schulen wird in den USA seit Jahrzehnten nicht mehr investiert. Die werfen ja keinen Gewinn ab.

re mikeyaa

"und jetzt will Trump in die Infrastruktur von Amerika investieren und wieder ist es nicht in Ordnung"

Hier kritisiert doch keiner, dass in den USA in die Infrastruktur investiert wird.

Aber Trump finanziert das wie seine Steuerrefrom - mit gigantischen Schulden.

@Nutzer

Trump ist nicht generell "böse". Nur blöd! :-) Ein Unterschied, aber ein wichtiger! :-)

@von Staatsfunk

"...warum die USA so viel wohlhabender ist als Europa"
Woher haben Sie denn diese seltsame Weisheit?

America first

Trump investiert in das eigene Land anstatt in fragwürdige internationale Projekte. Genau dafür wurde er von den Amerikanern gewählt.

Zielstrebig wird Wahlversprechen für Wahlversprechen umgesetzt, daran könnten sich deutsche Politiker mal ein Beispiel nehmen.

Relationen

In einer Rede in 03/2017 kündigte Trump an, er wolle den Kongress um 1.000 Milliarden für die Infrastruktur fragen (findet man im verlinkten Artikel). Nun sollen es "nur noch" 200 Milliarden sein (für 10 Jahre).

Die Rüstungsausgaben 2016 der USA betrugen 611 Milliarden
(Quelle: statista). 2018 dürften sie wohl noch höher sein.

Die momentanen Schulden liegen bei ≈ 20.000 Milliarden.
Nun sollen es (nach letztem Budgetentwurf) in den nächsten 10 Jahren noch einmal 7.100 Milliarden mehr werden, also ca. 30%.

Ich war noch nie in den USA.
Kann also nichts über Schlaglöcher in den Straßen dort sagen (von denen man hier liest), über windschiefe Stromleitungen (von denen mir Freunde erzählt haben), oder über "abgeranzte" öffentliche Gebäude (von denen im TV berichtet wurde).

Nun steht hinter dem hohen Schuldenstand der USA ja auch eine hohe Wirtschaftskraft. Jeder Staat, der diese Kraft nicht zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur einsetzt, handelt grob fahrlässig und zukunftsgefährdend!

@travis2

Mit Fakten haben Sie es aber auch nicht so, oder?

Trump wurde von einer Minderheit der Amerikaner gewählt und nur aufgrund des Wahlsystems und der Wahlmänner wurde es eine Mehrheit!

Und die Wahlversprechen kann er und wird er nicht umsetzen, aber ich vermute, dass Sie nur die Schlagzeilen lesen und nicht die Fakten.
1. Die Mauer zu Mexiko wird nicht gebaut
2. Etliche Gerichtsverfahren räumen noch zig Dekrete aus dem Weg, da sie nicht haltbar sind und auch nicht von der Verfassung gedeckt.
3. Die Steuerreform ist auch nicht am Ziel und zudem bevorzugt sie nur Reiche.
4. Wahlversprechen umgesetzt? lacht. Wo denn?

@ 22:09 von usw

Zitat: """Woher haben Sie denn diese seltsame Weisheit?"""

Hier:

https://data.oecd.org/gdp/gross-domestic-product-gdp.htm

und hier:

https://data.oecd.org/natincome/gross-national-income.htm

gar nicht so seltsam, diese Weisheit!

Unglaubliche wie Trump Fans Realitäten ausblenden

Die ganze Welt beneidet Deutschland für seine Straßen und Autobahnen, von jedem ausländischen Besucher bekommt man dies immer als erstes gesagt, nur die Trump Fans in diesem Forum und Rummeckerer beschweren sich immer auf extrem hohem Niveau und meinen alles schlecht zu reden. Wer einmal in den USA gelebt hat weis ganz genau, dass von der Infrastruktur gesehen die USA in einem erbärmlichen Zustand sind verglichen zu Deutschland.

Politiker und Unternehmer

@ travis2:
America first Trump investiert in das eigene Land anstatt in fragwürdige internationale Projekte. Genau dafür wurde er von den Amerikanern gewählt.

Trump selbst investiert mehr im Ausland als im eigenen Land. Und gewählt wurde er aus völlig anderen Gründen.

22:10 von travis2

«Trump investiert in das eigene Land anstatt in fragwürdige internationale Projekte. Genau dafür wurde er von den Amerikanern gewählt.»

Trump möchte eben nur "marginale" 200 Milliarden aus Bundesmitteln in einen Bedarf von 1.500 Milliarden investieren, den er ja zu sehen scheint.
Den Rest von 1.300 Milliarden soll "irgendwer" zahlen. Das sind nicht die versprochenen staatlichen Investitionen!

«Zielstrebig wird Wahlversprechen für Wahlversprechen umgesetzt, daran könnten sich deutsche Politiker mal ein Beispiel nehmen.»

An der Verlagerung der zentral-staatlichen Investionen für die Infrastruktur an private und/oder kommunale Investoren kann sich kein Mensch ein Beispiel nehmen. Es sei denn, er sammelt ganz schlechte.

Wenn z.B. ein privatwirtschaftlich finanziertes Autobahnprojekt die Kosten nicht deckt & "in die Hose geht", ist es letztendlich sowieso der Staat, der zahlen muss.

Investitionen in Infrastruktur gehören zu den originären Staatsaufgaben.
Nein, kein Sozialismus!

@karwandler

"Aber Trump finanziert das wie seine Steuerrefrom - mit gigantischen Schulden."
Lediglich 20mrd. Dollar will er ausgeben, anstatt 1,5 Billionen die er den Unternehmen schenkt wie Daimler benz oder Google und sich selbst.
Ich glaube In der amerik. Infrastruktur wären diese 200 mrd. jährlich in jeder hinsicht gewinnbringender investiert.
Dasselbe gilt übrigens für unser Land.

@ 22:25 von Magfrad

Ich bin kein Trump fan, sondern ein fan der freien Marktwirtschaft. In dem Bereich ist Trump auch manchmal problematisch.

Das Tolle an deutschen Autobahnen sind die Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung.
Aber von der Qualität her sind die deutschen Autobahnen auch nicht das was sie mal waren. Da hat uns sogar Frankreich überholt.

Zitat:"""dass von der Infrastruktur gesehen die USA in einem erbärmlichen Zustand sind verglichen zu Deutschland."""

Ich weis nicht wo Sie dort gewohnt haben, aber es muss irgendwo sehr arm gewesen sein. Ich habe genau das Gegenteil empfunden.

Establishment

@ paule2:
Als Außenseiter zeigt er dem "Establishment", daß er Visionen hat.

Wenn der Besitzer des Trump-Tower und des exquisitesten Golf-Resort in Florida nicht zum amerikanischen Establishment gehört, wer dann?

re staatsfunk

Dass man Wirtschaftsleistung nicht mit Wohlstand gleichsetzen kann müsste Ihnen eigentlich selbst bei Ansicht Ihres zitierten Charts aufgehen.

Ich schlage vor, Sie suchen mal einen Chart nach pro Kopf Netto-Einkommen, mit Gewichtung nach Kaufkraft

re travis2

"Zielstrebig wird Wahlversprechen für Wahlversprechen umgesetzt"

Z.B. Veröffentlichung seiner Steuererklärung?

22:10 von travis2

Was aus dem Artikel nicht hervorgeht: Sind das Mittel, die on Top zu geplanten Projekten laufen, oder sind die 200 Milliarden (auf 10 Jahre) das Gesamtbudget?

Zum Vergleich: Deutschland (der Bund allein) investiert 2018 14 Milliarden € allein im Verkehrssektor (Quelle BMVI).
Gemessen am Bundeshaushalt der USA sind 20 Milliarden $ im Jahr keine große Summe.

22:17 von Staatsfunk.

Wo die Weisheiten her sind …

Qhttps://data.oecd.org/gdp/gross-domestic-product-gdp.htm

In dieser Statistik geht es um das "Brutto-Inlandsprodukt".
Das liegt in den USA (absolut & pro Kopf) höher als in Deutschland.
Aber das sagt so gar nichts über den Zustand der Infrastruktur in den beiden Ländern aus. Eben so wenig wie über die Anzahl der Zoos.

«https://data.oecd.org/natincome/gross-national-income.htm»

Da geht es um das "Brutto-Nationaleinkommen".
Auch da liegen die USA (absolut & pro Kopf) vor Deutschland.
Und auch da besteht keinerlei Beziehung zum Zustand der Infrastruktur.
Eben so wenig wie zur Anzahl der Seilbahnen.

Das Programm von Trump

ist gar nicht so schlecht. Die Infrastruktur in USA ist sehr " Grundüberholung " bedürftig. Viel Geld muss da investiert werde,schafft aber auch neue Arbeitsplätze und die wiederum zahlen Steuern. Auch in Deutschland ist vieles Marode,wie Strassen ,Brücken,Schulen ,Kitas also so ein Programm hätten wir auch nötig.

@ 22:38 von karwandler

Die beiden Charts waren pro-Kopf.

Bei Kaufkraft (PPP) siehts noch schlechter aus für Deutschland:

https://data.oecd.org/conversion/purchasing-power-parities-ppp.htm

Was Netto-Einkommen angeht ist es dann bei unseren steuern und abgaben noch schlimmer.

@Staatsfunk 22:37

Ich kann Ihnen klar sagen wo ich gelebt habe: Los Angeles, San Francisco, New York City, Miami, Boston, Atlanta, Phoenix, Denver, Cleveland, Pittsburgh und in Detroit. Ich habe in den unterschiedlichsten Gegenden in den USA gelebt und kenne das Land sehr sehr sehr gut. Man sollte sich vom realen Leben leiten lassen und nicht von Empfindungen

Zu den Autobahnen, dies ist Ihre Meinung und die sei Ihnen auch gegönnt, ich sehe es sehr anders. Frankreich hat uns da ganz sicher nicht überholt.

@Staatsfunk

freie Marktwirtschaft? Wir haben bis heute eine soziale Marktwirtschaft! Und das ist auch gut so!

Diese existiert bereits seit 1967. Sollten Ihnen die Fakten fehlen liefere ich sie gern.

Genau das ist ein Hauptproblem der heutigen Zeit. Es werden Dinge behauptet, die nicht so sind. 2 mio likes, dann passt das schon.

Deutschland war nie in einer freien Marktwirtschaft sondern in einer demokratischen und sozialen Marktwirtschaft. Und so sehr ich sicher keine DDR zurück will. Aber Planwirtschaft ist generell nicht schlecht. Schlecht ist, was " Experten" daraus machen!

@ 23:03 von schabernack

Zitat"""Und auch da besteht keinerlei Beziehung zum Zustand der Infrastruktur."""

Mit den Charts habe ich behauptet, dass die USA (deutlich) reicher ist.

Mit meinen Erfahrungen habe ich behauptet, dass die Infrastruktur der USA besser ist.

@um 22:25 von Magfrad

Wer einmal in den USA gelebt hat weis ganz genau, dass von der Infrastruktur gesehen die USA in einem erbärmlichen Zustand sind verglichen zu Deutschland.

Das stimmt. Entsprechend ist dieses Programm von Trump dringend nötig. Er ist ein Mann der Tat, was Obama vorher jahrelang verschlafen hat will er nun korrigieren. Natürlich ist das nicht ganz einfach bei diesem lahmen Kongress.

Wenn man mal betrachtet was Trump in seinem ersten Amtszeit bereits durchgesetzt hat, das sucht Seinesgleichen. Macron beschäftigt sich seit seinem Amtsantritt vor allem mit den Gewerkschaften, und Deutschland kann froh sein wenn es ein Jahr nach der Wahl überhaupt eine Regierung hat.

Dieses massive Infrastrukturprogramm ist ein weiteres sinnvolles Wahlversprechen das er - entgegen allen Widrigkeiten durch das Washingtoner Establishment - schon bald wird einlösen können. Bravo!

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