Ihre Meinung zu: Kölner Karneval: Pferde durchgegangen - mehrere Verletzte

12. Februar 2018 - 15:32 Uhr

Im Kölner Rosenmontagszug sind Pferde einer Kutsche durchgegangen. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Der Zug war zunächst gestoppt worden, ging dann aber weiter.

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Kommentare

Fluchttiere

Fluchttiere haben da eben nichts verloren. Evtl beschleunigt das ja die Forderung von Tierschützern Pferde zu verbieten.

Ich bin kein Mitglied von

Ich bin kein Mitglied von PETA und anderen Vereinen und kein Pferdeliebhaber.
Aber was sollen Pferde zwischen Tausenden betrunkenen, gröhlenden Alaafern und Kamellen? Bescheuerter Musik und tösenden Musik-Kapellen?
.
Jeder Jeck läßt seinen Hund lieber zu Hause, aber für Pferde ist das in Ordnung?

Stress für die Pferde

Ein Unglück mit schlimmen Folgen, das hätte vermieden werden können. Warum lässt man Pferde eine solch stressbeladene Situation aushalten?
Ich komme aus Wuppertal und erinnere an den in Ehren gehaltenen Elefanten "Tuffi", der voller Panik aus der Schwebebahn sprang - das ist allerdings ein paar Jährchen her..
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Pferde die Karnevalsumzüge mögen...
Karneval geht doch auch ohne Tiere !

Pferde gehören auf die Wiese

Auch wenn es schön aussieht und Tradition ist, aber Pferde sind und bleiben Fluchttiere, für die Karneval purer Stress ist. Auch wenn versucht wird, die Tiere für Lärm zu sensibilisieren, außerdem hört man von Beruhigungsmitteln, die den Pferden verabreicht werden. Die Karnevalsvereine sollten sich freiwillig für einen Verzicht einsetzen. Im Sinne des Tierschutzes.

Diese oder jene Tierschützer fordern Vieles

Nachdem die Beruhigungsmittel abgesetzt wurden, passiert nun das. Wundert das jemanden?

Zu unterscheiden ist m. E. der Einsatz von Pferden bei den Kutschen. Wozu? Es gibt genug Traktoren, die irgendwelche Wagen ziehen.

Die Reiterinnen und Reiter hoch zu Ross sollten verantwortlich mit ihren (eigenen?) Pferden umgehen (können). Von bevormundenen Tierschützern, die sofort "nicht artgerecht" rufen, halte ich wenig. Das Unglück sollte nicht dem vernünftigen Austausch von Argumenten weichen.

D'r Zoch...

Ja, natürlich ist ein Unfall tragisch.
Die Zugleitung tut ihr möglichstes um Unfälle jeder Art zu vermeiden.
Die Diskussion ob Pferde ja oder nein ist nicht neu. Die Frage ist doch ob es zum einen wirklich Tierquälerei ist (wie Tierschützer es gerne darstellen) und ob Pferde notwendig sind im Zug.
Nein, es ist keine Tierquälerei und ja, Pferde sind notwendig. Man stelle sich einen Zug ohne Pferde vor: keine Reiterkorps, keine von Pferden gezogenen Wagen (mir ist aufgefallen das dieses Mal mehr Kaltblüter als Zugpferde dabei waren und die bringt nun wirklich so gut wie nichts aus der Ruhe). Der Zug wäre noch nicht einmal halb so lang.
Aber wenn wir schon über Gefährlichkeiten diskutieren dann bitte auch über Fahrzeuge an sich. Da gab es nämlich auch schon so einige, auch schwere, Unfälle. Also auch die Fahrzeuge raus, nur noch Fußgruppen.
Ein Wort an die Menschen an der Strecke: man muß nicht so dicht stehen daß der Zug kaum durch kommt. Abstand tut gut.
Kölle Alaaf.

Es ist nicht das erste Mal

und wird auch nicht das letzte Mal sein, das Mensch und Tier im Kölner Karneval zu Schaden kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der erste Mensch dabei stirbt. Tiere haben bei diesen Veranstaltungen nichts verloren. Tierschutz geht immer vor Tradition. Und wenn es wieder passiert, will es keiner gewesen sein. Et hätt nich immer joot jejange.

Unverantwortlich und grausam

Diese Veranstaltung ist für die armen Tiere eine Tortur. Das Geschrei und Gegröle ist für viele Menschen schon unerträglich, und wie viel mehr noch für die sensiblen Fluchttiere. Tierquälerei im Sinne des Gesetzes! Völlig unverständlich, dass hier nicht schon längst mal die Vernunft gesiegt hat. Die verletzten Menschen tun mir leid, ich bin aber auch unsagbar wütend auf die „Jecken“. Wie geht es den Pferden?

Ein toller Ort für Tiere.

Ja der Kölner Karneval ist mit Sicherheit der beste Ort für Tiere. Tausende besoffene, gröhlend, johlend und völlig ohne Selbstkontrolle und in mitten dieser Menschenmassen die mit unter noch mit Gegenständen werfen, Pferde! Top! #facepalm

Es bestätigt sich immer wieder .. "Die Menschheit ist noch nicht soweit."

Den Verletzten eine gute Genesung, den Tieren eine friedvolle Zukunft, der Gesellschaft mehr Feingefühl für Zukünftige "Events" dieser Art.

@directmarketing

"Nein, es ist keine Tierquälerei und ja, Pferde sind notwendig. Man stelle sich einen Zug ohne Pferde vor: keine Reiterkorps, keine von Pferden gezogenen Wagen..."

Pack die Reiterkorps auf Fahrräder und spann vor die Wagen nen Trecker... Ende der Diskussion. Ist doch eh Karneval also darf's ja wohl auch belustigend aussehen.

@ 16:11 von directmarketing

" Man stelle sich einen Zug ohne Pferde vor: keine Reiterkorps, keine von Pferden gezogenen Wagen"
.
Also wenn Sie was gegen Fahrzeuge haben, die Wagen ziehen: Warum ziehen Sie den Wagen nicht selbst? Fastnacht klappt in Süddeutschland auch ganz gut und macht eine Menge Spaß.
.
"Ein Wort an die Menschen an der Strecke: man muß nicht so dicht stehen daß der Zug kaum durch kommt. Abstand tut gut.
Kölle Alaaf."
.
Erklären Sie das mal Menschen mit 2,0 Promille.....
Aber egal, Hauptsache dat Pääd is dabei.

Pferde sind zwar schön

aber die Pferde haben einfach bei so einer Veranstaltung nichts zu suchen. Egal ob Reiter oder Kutscher sind da bei so einem Trubel oft überfordert. Schlimm wird es wenn die Pferde vorher mit einem Beruhigungsmittel behandelt werden und dann sich erschrocken haben. Von den Verantwortlichen ist es unverständlich das man hier Tier und Mensch so einer Gefahr aussetzt.

Als Augenzeuge

kann ich nur sagen, dass es Kaltblüter waren, die durchgegangen sind. Der Kutscher hat sich in die Zügel geworfen, aber war machtlos. Erst durch die LKW-Bühne wurde die Kutsche gestoppt.
Wir sind geschockt nach Hause gegangen

Pferde raus aus den Zügen!

Karnevalsumzüge sind purer Stress für Pferde. Wenn man Mal sieht was für scharfe Gebisse die meisten tragen, schon das ist sehr schmerzhaft. Dann Stunden lang Stress dazu... Nicht cool. Dazu kommt, dass die meisten Pferde ähnliche Situationen überhaupt nicht gewohnt sind. Das sind keine Polizeipferde sondern meist freizeithottis die sonst Ausritte und Halle gewohnt sind. Und nein @directmarketing notwendig sind die Pferde genauso wenig wie im Zirkus.

Restrisiko bei Massenveranstaltungen

Gab es immer.
Gibt es.
Wird es immer geben.
Jeder ist für sich selbst( und seine Kinder) verantwortlich.

Unfälle passieren

Unfälle passieren immer wieder. Bei einem Faschingsumzug in Bayern ist eine Frau zu Tode gekommen, weil sie unter einen Traktor geriet. Der Verzicht auf Pferde wird also kaum Unfälle vermeiden.
Natürlich kann man sich fragen, wie es um den Tierschutz steht. Aber zu glauben, alles wäre gut, weil nur noch Traktoren im Einsatz sind, ist falsch.
Bei Massenveranstaltungen wird immer wieder etwas passieren, ob Paraden, Konzerte, Fußballspiele oder sonstwas sind.
Natürlich ist es tragisch für die Verletzten. Aber die Lösung wäre der Verzicht auf Veranstaltungen. Und dann verunglückt man im Verkehr oder im Haushalt.

Naja, beim Laufen verletzen sich auch Menschen...

Pferde wurden früher selbst in der Schlacht eingesetzt. Mit der richtigen Rasse, Training und Charakter des Tieres klappt das schon.

Soweit ich gelesen habe, ist kein Grund für das Durchgehen der Pferde genannt worden, das muss erst festgestellt werden. Wenn ein Depp die Pferde absichtlich aufgescheut hatte, dann gehört der bestraft.

Verletzt wurden nur Personen in der Kutsche, und bei jedem Sport kennt der Sportler die Gefahr.

Klar: Andere könnten auch verletzt werden.
Aber: Hunde verletzen dauernd Menschen und keiner verbietet sie in der Stadt.

Man muss nun wirklich nicht jede Tradition einstampfen.

Und was Tierschützer angeht: Arbeitstiere sind zum Arbeiten da. Menschen und Wildtiere müssen für ihre Nahrung auch etwas tun.

Pferde haben dort nichts zu suchen

Absolut unverständlich diese Tiere immernoch mit laufen zu lassen.
Nicht nur, dass es lebensgefährlich für Menschen Ist, es ist auch absolute Quälerei für die Tiere.
Jeder der nur ein bisschen Pferdeverstand hat, sieht welch ein Stress dieses Prozedere für die Tiere ist.
Tradition hin oder her. Das muss absolut nicht mehr sein.
Trommelnde Reiter auf den hochsensiblen Tieren, grölende Menschen am Rand und laute Musik. Da fragt man sich warum die Tiere durchdrehen?
Der Kommentar, dass dort viele Kaltblüter unterwegs waren und diese ja nicht durchdrehen ist im übrigen genau so ein Schwachsinn. Die Tiere die durchgingen,sind zudem Kaltblüter.
Ich hoffe Mensch und Tier geht es gut und für letzteres war es hoffentlich der letzte Besuch auf solch einer Veranstaltung.

NeutraleWelt

Vollste Zustimmung!!

Ich wünsche den Verletzten gute Genesung!

Traurig, dass das bei so einer Veranstaltung passiert. Wenn aber die Meldungen stimmen, wonach die Pferde von Zuschauern mit Flaschen und Kamellen beworfen wurden, bevor sie scheuten, dann liegt es nicht an den Pferden im Zug und nicht an den Kutschern. Dann liegt es an den Eseln am Zoch... und von denen gibt es leider immer mehr

Pferde

Wenn ich an die Pferde der Brauereiwagen beim Oktoberfest denke, oder die berittenen Polizisten bei Großveranstaltungen oder Fußballspielen - ich habe da nie von Unfällen gehört.
Als Nichtexperte frage ich mich aber, ob es die richtigen Pferderassen sind, und das Training der Pferde und Wagenlenker für Großveranstaltungen tauglich sind. Vielleicht sollte man einen Nachweis einer richtigen Ausbildung der Pferde und Qualifikation der Wagenlenker verlangen. Denn das ist beim Beispiel Polizei mit Sicherheit gegeben, und bei den Brauereipferden wahrscheinlich auch.

Wann lernt der Mensch

endlich Tiere zu respektieren?!

Im Gegensatz zu den Pferden...

...hatte ich die freie Entscheidung, dem Gegröhle und Getröte fern bleiben zu können.

Freier Wiille

"Im Gegensatz zu den Pferden... ...hatte ich die freie Entscheidung, dem Gegröhle und Getröte fern bleiben zu können." Am 12. Februar 2018 um 17:33 von harry_up

Natürlich hatten die Pferde nicht die Wahl. Es sind Pferde.
Bei den Bundestagswahl dürften die auch kein Kreuzchen machen.

Tierquälerei

Die Pferde haben schon so ziemlich am Anfang des Zuges Anzeichen von sich gegeben das sie keine Lust darauf haben.
Hoffentlich hat das bald ein Ende mit den Tieren!

16:17 von Dodleydoright

«Es ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein, das Mensch und Tier im Kölner Karneval zu Schaden kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der erste Mensch dabei stirbt.»

Das ist bereits geschehen.

Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, in welchem Jahr es war, aber es muss Anfang der 1980er-Jahre gewesen sein.

Gestorben ist der damals sechsjährige Sohn des Wirtsehepaares, das damals die Vereinskneipe des Kölner Vorort-Fußballvereins führte, in dem ich gespielt habe.

Ums Leben gekommen ist er durch den Tritt eines Pferdes, das scheute und nach hinten austrat, als der Kleine sich nach "Kamelle" bückte und diese aufheben wollte, die halb unter einem Zugwagen lagen, der von Pferden gezogen wurde. Zwischen Wagen und dem letzten Pferd davor.

Auch damals gab es vehemente Diskussionen in Köln um Pferde im Rosenmontagszug. Man hat sie aber nicht abgeschafft, sondern die Wagen mit einem "Unterkletterschutz" versehen, damit "so was" nicht mehr passiert.

Bitte keine Tiere im Karneval!

Ich gönne allen Leuten ihren Karnevalsspaß von Herzen. Aber Tiere haben dort nichts zu suchen. Gerade Pferde sind schon von Natur aus schreckhaft, und der hektische Trubel eines Umzuges muß purer Stress für die Tiere sein.

17:09 von Tada

«Und was Tierschützer angeht: Arbeitstiere sind zum Arbeiten da.
Menschen und Wildtiere müssen für ihre Nahrung auch etwas tun.»

Das Pferd als Arbeitstier zieht einen Pflug, einen Karren oder gefällte Baumstämme aus dem Wald. Keine dieser "pferdlichen Arbeitstätigkeiten" setzt das Tier einem Stressfaktor aus, dem es seinem natürlichen Verhalten nach mit einem Fluchtreflex begegnen würde.

Pflüge, Karren und Baumstämme durch Pferde ziehen zu lassen, ergibt einen "sozialverträglichen Sinn" in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd. Auch den Einsatz von Pferden bei der Polizei kann man so begründen, obwohl dort durchaus viele Stressfaktoren auf die Pferde einwirken.

Das Pferd als Wildtier tut ganz andere Dinge für seine Nahrung, als Jecken auf Karnevalswagen durch angetrunkene, trötende und schunkelnde Menschenmengen zu ziehen.

Sagt der Mensch zum Pferd:
"Zieh meinen Wagen durch die Jeckenschar.
Wenn du nicht parierst, gibt‘s nix mehr zu futtern!"

Meinen Sie das?

Re Tada, 17:49

Ihrem Kommentar merkt man an, dass Karneval ist...:-)

Die anderen Tiere aussperren

Alles hackt auf dem Einsatz von Pferden herum und im Artikel steht, dass eine Flasche nach den Pferden geworfen wurde.
Ob das nun die Ursache für das Unglück ist oder nicht (es gibt sicher viele weitere Vorfälle, die Mensch und Tier gefährden) - schafft die Tiere auf zwei Beinen weg, sobald sich einer vorbeibenimmt und ab vor den Schnellrichter.

Dies sage ich als Nicht-Zeuge, weil ich 40 Jahre lang nicht mehr bei einem Kölner Karnevalszug war. Damals hat meine Frau, eine großgewachsene Blondine, auf der Venloer Straße von einem Umzugswagen herab eine 0,75-Liter Sektflasche gezielt an den Kopf geworfen bekommen.

Das Problem sind die Menschen, nicht die Tiere.

Wenn dieser Unfall tatsächlich durch einen Flaschenwurf oder das Schiessen mit einer Zwille auf das Pferd verursacht worden ist, sollte(n) der oder die Täter hart bestraft werden - am besten mit einem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt.
Meines Erachtens sollte man nicht die Pferde aus dem Zug verbannen, sondern diesen weiträumiger absperren und konsequenter gegen Menschen vorgehen, die sich einbilden, im Karneval sei die eine oder andere Ordnungswidrigkeit oder gar Straftat schon in Ordnung!

Promilletest fuer die Reiter!

Also darf dich gjerne fragen warum die Tiere durch gegangen sind. Pferde werden auch bei Demonstrationen eingesetzt, Dann aber sind Pferd und Reiter ein eingespieltes Team. Wenn ich mir vorstelle das uebergewichtige Hobbyreiter evtl noch alkoholisiert ein Pferd fuehren sollen. Null Promille fuer ReiterInnen !!!

Ein jeder Autofahrer

lernt schon in der Fahrschule das man an einen Pferdefuhrwerk leise und vorsichtig vorbeifahren soll um die Tiere nicht zu verschrecken. Daher find ich es unverantwortlich Pferde im Karneval mit laufen zulassen.Da gibt es anderen Möglichkeiten einen Wagen zu ziehen. Elektro Karren z.B.

@ schabernack

"Ums Leben gekommen ist er durch den Tritt eines Pferdes, das scheute und nach hinten austrat, als der Kleine sich nach "Kamelle" bückte und diese aufheben wollte, die halb unter einem Zugwagen lagen, der von Pferden gezogen wurde. Zwischen Wagen und dem letzten Pferd davor." Am 12. Februar 2018 um 17:59 von schabernack

Das ist kein Argument gegen Pferde.
Wenn es keine Pferde gewesen wären, sondern ein Trecker, der Kleine dasselbe gemacht hätte und der Trecker angefahren wäre, dann hätte so ein kleines Kind auch nicht ausweichen können.
Reflexe sind erst mit 16 Jahren voll ausgebildet.

Zwischen Wagen und Pferden / Trecker hat keiner was verloren.
Nicht beim Umzug und sonst auch nicht.

Pferde

Die armen Tiere ! Es reicht doch wenn die Menschen verrückt spielen mit dem Karneval,dann soll man doch wenigstens die Tiere damit verschonen.

Traurig aber wahr...

Es geht hier gar nicht um die Pferde! Es geht hier ausschließlich darum, das Menschen verletzt wurden, oder potentiell hätten verletzt werden können. Ginge es um die Tiere, wäre deren Einsatz im Karnevalsumzug streng verboten. Genau so sollte es auch sein! Es spricht für die Pferde, dass sie diesen wahnsinn normalerweise stoisch über sich ergehen lassen, aber es spricht nicht für uns Menschen, das wir Ihnen das zumuten!

18:58 von Tada

«Das ist kein Argument gegen Pferde.»

Sie scheinen meinen Beitrag nicht recht verstanden zu haben.

Er war kein grundsätzliches Plädoyer "gegen Pferde".
Sondern eine Antwort auf einen Kommentar eines/einer anderen Users/Userin, dass es im Kölner Rosenmontagszug schon zu mindestens einem Todesfall gekommen ist.

«Wenn es keine Pferde gewesen wären, sondern ein Trecker, der Kleine dasselbe gemacht hätte und der Trecker angefahren wäre, dann hätte so ein kleines Kind auch nicht ausweichen können.»

Ein nur bedingt taugliches Argument.
Trecker neigen nicht dazu, sich zu erschrecken.
Und sie treten auch nicht nach hinten aus.

Ums Leben gekommen ist der Junge nicht durch das plötzliche unerwartete Wiederanfahren des Zuges nach einem Stillstand. Wäre damals anstelle des Pferdes ein Trecker gestanden, wäre gar nichts passiert, außer dass der Kleine seine "Kamelle" aufgehoben hätte.

«Zwischen Wagen und Pferden / Trecker hat keiner was verloren.»

War das Kind also selber Schuld?

@felix_4u

"Nachdem die Beruhigungsmittel abgesetzt wurden, passiert nun das. Wundert das jemanden?"

Ich hoffe, das ist nicht so zu verstehen, dass Sie den Einsatz von Beruhigungsmitteln rechtfertigen wollen.
Das wäre nämlich in etwa so, als wenn man einen Hund ruhigstellt, damit er sich nicht wehren kann, wenn man ihn verprügeln möchte.

Solche Idioten gibt es leider oft

Wahrscheinlich wurden die Tiere mit einer Flasche beworfen!
Kann wirklich gut sein. So manche Hohlb...
verstehen das als Spaß und wollen die Reiter aus dem Konzept bringen.
Das erlebte ich an einer Landstraße, als ein Autofahrer ( jung und voller Wachstumshormone) neben Reiter und Pferd eine Vollbremsung machte, um dann wieder mit Vollgas durchzustarten. Dabei hupte er unentwegt. Das Pferd ging mit mir durch und ich konnte es aber rechts halten.
Das sollte man als Straftat werten, die arglistig herbeigeführt wurde.

Ich wünsche allen Beteiligten gute Besserung und hoffe, dass Kameras den Täter identifizieren können.
Pferde sind Verkehrsteilnehmer, wenn sie für die Straße zugelassen sind. Das ändert nichts daran, dass sie ein Nervenkostüm besitzen, dass man nie ganz ausschalten kann.

@ schabernack

"Das Pferd als Arbeitstier zieht einen Pflug, einen Karren oder gefällte Baumstämme aus dem Wald. Keine dieser "pferdlichen Arbeitstätigkeiten" setzt das Tier einem Stressfaktor aus, dem es seinem natürlichen Verhalten nach mit einem Fluchtreflex begegnen würde." Am 12. Februar 2018 um 18:29 von schabernack

Dann sind Sie extrem schlecht informiert.

Ritter kommt vom Reiten und das nicht auf einem Esel. Und was Ritter "beruflich" getan haben, ist auch bekannt.

Pferde wurden früher in den Städten eingesetzt: von Kutschen, sonstigen Wagen bis hin zu Straßenbahnen. Das endete erst mit dem Motor, dessen Kraft in Pferdestärken gemessen wird.

Ich glaube eher, dass die Pferde im Karneval gezielt von irgendwelchen Idioten aufescheut wurden. Das spiegelt nämlich genau die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung, in der jeder meint er dürfte sich benehmen, wie die Axt im Walde und die anderen seien daran schuld.
Ich hoffe, man findet die Schuldigen und bestraft die ohne große Nachsicht.

@ yolo

"Das erlebte ich an einer Landstraße, als ein Autofahrer ( jung und voller Wachstumshormone) neben Reiter und Pferd eine Vollbremsung machte, um dann wieder mit Vollgas durchzustarten" Am 12. Februar 2018 um 19:39 von yolo

Kommt mir so ähnlich bekannt vor.

Mein Schwager hat Pferde und irgendwelche Vollpfosten haben es sich angewöhnt Silvester Knaller zu den Pferden zu werfen, so dass er die letzten Jahre sich gezwungen sah, den Rutsch bei den Pferden zu verbringen.

Pferde

schauen Sie sich doch mal die diversen Reitturniere jedes Wochenende an zu denen Tiere im Anhänger kilometerweit hin gekarrt werden.

Artgerecht ist das auch nicht, die Tiere verkommen hier zum Sportgerät. Sollte man auch gleich mit verbieten.

Muss nicht sein

Warum muss das den sein? Ja, Unfälle können passieren, das Argument ist hier aber absurd. Auch der Ruf nach Tradition ist Unsinn. Also, warum tut man den Tieren das an?

re Martinus, 18:41

So gut Ihr Vorschlag gemeint ist, so unmöglich ist er umsetzbar.
Eigentlich schade.

Wer Tiere quält

quält auch Menschen. Mir fehlt jedes Verständnis für Leute, die Flaschen oder sonstiges auf Pferde werfen.
Und Alkohol ist selbstverständlich keine Entschuldigung.

19:41 von Tada

«Dann sind Sie extrem schlecht informiert.
Ritter kommt vom Reiten und das nicht auf einem Esel.
Und was Ritter "beruflich" getan haben, ist auch bekannt.»

Nein, ich bin nicht "extrem schlecht informiert".
Ich habe eher das Gefühl, dass Sie meine Beiträge nur "extrem oberflächlich lesen".

Ich sprach ganz bewusst von einem "sozialverträglichen Sinn in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd", als ich das Ziehen von Pflügen, Karren und Baumstämmen durch Pferde erwähnte.

Und ich weiß auch, dass "Ritter" von "Reiten" kommt.
Ritter haben ihre Rösser ge(miss)braucht. Sozialverträglich für die Rösser war es wohl kaum, "gepanzert durch Wälder und Arenen schaufen zu müssen".

Eben so wenig, wie Straßenbahnen zu ziehen. Aber so war sie nun mal, die Entwicklungsgeschichte von Mensch und Pferd.

Streng genommen ist schon das Reiten auf einem Pferd "wider die Natur dieses Tieres". Das ist aber sicherlich akzeptabel. Was bei Pferden in Karnevalsumzügen durchaus bezweifelt werden kann …

@ schabernack

"Ein nur bedingt taugliches Argument.
Trecker neigen nicht dazu, sich zu erschrecken.
Und sie treten auch nicht nach hinten aus." Am 12. Februar 2018 um 19:30 von schabernack

Trecker haben aber sogenannten toten Winkel.
Jedes Auto auch.

Kleine Kinder, die sich am Fahrzeug auch noch bücken, sind gar nicht zu sehen. Hinten nicht Mal, wenn sie auf einem Fahrrad sitzen oder nur stehen.
Es haben schon Eltern ihre eigene Kinder überfahren, weil sie nicht zu sehen gewesen sind.

Daher haben Kinder in der Nähe von Fahrzeugen nichts zu suchen. Sie sind schlicht zu jung, um die Situation richtig einzuschätzen. Selbst Erwachsene übersehen Mal, dass ein Fahrer im Fahrzeug sitzt und anfahren will.

Ich behaupte, da sind Pferde mit ihrem fast rund-um-Blick sogar sicherer. Auch wenn es zu den ersten Regeln gehört, sich nicht hinter einem Pferd aufzuhalten.

re Tada, 19:41

Sie sagen es ja selbst:
“Pferde wurden früher in den Städten eingesetzt...“ usw.
Die Zeiten haben sich grundlegend geändert, und ein Pferd, das Sinne besitzt, die weitaus sensibler sind als die eines (angetrunkenen?) Menschen, ist mit dem Lärm und des optischen Reizen eines Karnevalszuges überfordert.
Dem letzten Abschnitt Ihres Kommentars kann ich nur voll zustimmen.

@Norge3 18.43

"Promilletest für die Reiter"? Warum jetzt genau? Reiter waren hier überhaupt nicht beteiligt, wenn Sie die Nachricht kennen, sondern ein Wagen. Die Polizei geht Augenzeugenbericht nach, nach denen Flaschen auf die Pferde geworfen wurden. Da nützt jetzt ein Promilletest für Reiter mal so überhaupt gar nichts, aber Hauptsache, mal einen raushauen?

Und natürlich nimmt man Fluchttiere für die Stadt

Die sind folgsam.
Im Gegensatz zu Stieren oder Ochsen, die einen schon Mal auf die Hörner nehmen können, oder enthornt einen trotzdem zu Tode trampeln, wenn ihnen was nicht passt.

@schabernack

"Ritter haben ihre Rösser ge(miss)braucht. Sozialverträglich für die Rösser war es wohl kaum, "gepanzert durch Wälder und Arenen schaufen zu müssen"." Am 12. Februar 2018 um 20:06 von schabernack

Tja. Den Luxus sich ein Schoßpferdchen zu halten konnte sich früher auch keiner leisten. Sozialromantik war gänzlich unbekannt.
Die Pferde wurden auch speziell für die Arbeit gezüchtet oder für die Wurst.

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