Ihre Meinung zu: Schweden: Stopp für Mikroplastik in Kosmetika

8. Februar 2018 - 22:16 Uhr

In vielen Kosmetikprodukten befinden sich mikroskopisch kleine Kunststoffpartikel. Die gelangen später über das Abwasser in Flüsse und Meere. Schweden stoppt nun den Verkauf dieser Produkte.

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Kommentare

In den Produkten

müssen die wohl auch nicht unbedingt drin sein, ein guter Schritt.
Nur müsste das eben überall auf der Welt sein, Einzelaktionen wirken am Ende nicht.
Leider.

Gruß

Es gibt nichts gutes . . .

ausser man tut es! Gratulation an die Schweden für diesen kleinen, aber richtungsweisenden Schritt !

Der dumme Kunde ist selber Schuld

er hört merkbefreit auf Werbung oder auf Twitter & Co
Schmiert sich ohne das kleingedruckte gelesen
zu haben, sich das Zeug auf die Haut,Haare oder Zähne.

find' ich gut

hier bitte auch.

Ein Beispiel für dir restlichen Länder

ein skandinavisches Land mal wieder in einer Vorreiterrolle. Prima und weiter so.
Mir war bspw. lange nicht bewußt, das in der Zahnpasta auch Kunstoffpartikel enthalten sind - es ist nicht zu glauben, was dem Verbraucher zugemutet wird.
Deutschland nimm dir ein Beispiel an Schweden und setze es auch um!

Mir fehlt in dem Artikel die

Mir fehlt in dem Artikel die Begründung, wieso die Hersteller überhaupt Mikroplastik in Kosmetika tun. Das würde mich mal sehr interessieren... Haben sie nun einen Nachteil durch dieses neue Gesetz?

gut so

Einfach vorbildlich. Schlimm genug, das Plastik da reingepanscht wird, wo es absolut nichts zu suchen hat.

23:00 von makki_s

«Mir fehlt in dem Artikel die Begründung, wieso die Hersteller überhaupt Mikroplastik in Kosmetika tun. Das würde mich mal sehr interessieren...»

Die Hersteller tun das Zeug in Zahncremes, Abschmink-Cremes, Duschgel, Waschpulver und ähnliche Produkte rein, um eine mechanische Reinigungswirkung zu erzielen.

Durch Aneinanderreiben der Kügelchen oder durch abschleifende Wirkung an Zähnen, Haut und Haaren.

Muss aber alles nicht sein, geht auch sehr gut ohne.

Verbraucherinformation statt Verbotsgesetze.

Woran erkenne ich als Verbraucher, in welchen Produkten derartige Kunststoffpartikel enthalten sind?
Besser als staatliche Verbote, deren Umsetzung neuen bürokratischen Aufwand verursacht, ist meines Erachtens die gezielte Aufklärung der Konsumenten, damit diese dann die entsprechenden Produkte im Regal stehen lassen können.

+

Der Bund für Naturschutz hat eine Liste von vermeidbaren Produkten unter:

https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere/meer...

re martinus

"Besser als staatliche Verbote, deren Umsetzung neuen bürokratischen Aufwand verursacht, ist meines Erachtens die gezielte Aufklärung der Konsumenten, damit diese dann die entsprechenden Produkte im Regal stehen lassen können."

Konsumenten sind doof.

Verbote verursachen überhaupt keinen Aufwand.

Was ist jetzt die richtige Lösung?

Schade

dass Deutschland hier nicht mit Vorbildfunktion punkten kann. Wäre ein wichtiges Gesetz.

Bitte auch bei uns

Als Verbraucher tue ich mich sehr schwer in den Inhaltsstoffen das Mikroplastik zu entdecken.
Obwohl ich es gerne vermeiden würde kann ich nicht jedesmal, wenn ich Zahnpasta kaufe, eine Internet-Recherche machen.
Es sollte, wie damals das FCKW, verboten werden!

Ein richtiger Schritt!

Ein richtiger Schritt! Schade, dass Schweden eines der wenigen Länder ist, in dem man für ein Ministeramt eine gewisse Fachkompetenz braucht.
Hier wird ja eher bunt permutiert, Familienministerin wird Arbeitsministerin wird Verteidigungsministerin, Umweltminister wird Wirtschaftsminister wird Außenminister wird arbeitslos, etc.
.
Wieder mal ein skandinavisches Land, dass den richtigen Weg zeigt.

@ karwandler

>>> Verbote verursachen überhaupt keinen Aufwand.
.
Ach nein? Weil sich jeder sofort daran hält, oder wie? Denken sie nicht, dass die Umsetzung überwacht werden muss, oder sind sie so naiv zu glauben, dass die Kosmetikhersteller ab sofort und ohne Ausnahme ihre Produkte umstellen?
Wir könnten es ja mal hierzulande mit einem Verbot von Dieselfahrzeugen versuchen. VW und Konsorten würden bestimmt über nacht ihre Produktion anpassen. Ohne Widerrede oder Trickserei.

Und bitte auch ohne Tierversuche!

Das immer noch Kosmetikartikel an Tieren getestet werden ist ebenfalls ein Skandal.
Microplastik für die Meere und Tierquälerei für die Eitelkeit der Menschheit.

re mischpoke west

">>> Verbote verursachen überhaupt keinen Aufwand.
.
Ach nein? Weil sich jeder sofort daran hält, oder wie? Denken sie nicht, dass die Umsetzung überwacht werden muss, oder sind sie so naiv zu glauben, dass die Kosmetikhersteller ab sofort und ohne Ausnahme ihre Produkte umstellen?"

Wenn's verboten ist werden die Hersteller nicht umhin können, die Rezeptur zu ändern.

Ob ab sofort oder binnen drei Monaten ist doch kein Streitpunkt.

Deutschland, lege bitte nach!

Mit der voraussichtlich bald startenden GroKo ist nicht viel in Sachen Umweltschutz zu erwarten. Umso lauter müssen wir Bürgerinnen und Bürger unsere Erwartungen zum Ausdruck bringen. Hier heißt das: in dieser Sache Schweden folgen und - auch, weil wir ja so gern Vorreiter sind ;-) - das Verbot von Tierversuchen für Pflege- und Kosmetikprodukte mit durchsetzen.
Komisch nur: Ich ahne, dass es ein Traum bleiben wird....
So bleibt nur die eigene Verantwortung beim Kauf.

Nur ein Anfang

Ein Verbot umzusetzen ist sicher ein guter erster Schritt. Da Mikroplastik aus Kosmetika allerdings lediglich 2% der primären Quellen ausmacht sollte nicht der Fokus auf eigentliche Probleme verloren gehen. Eine viel höhere Belastung entsteht durch Abriebe von Autoreifen und synthetischer Kleidung. Quelle: International Union for Conservation of Nature https://www.iucn.org/news/secretariat/201702/invisible-plastic-particles...

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