Ihre Meinung zu: Abgasaffäre: Audi erneut im Visier der Ermittler

6. Februar 2018 - 9:24 Uhr

Im Zuge der Ermittlungen zur Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft erneut Standorte des Autobauers Audi durchsucht: die Zentrale in Ingolstadt und das Werk in Neckarsulm. Der Vorwurf: Betrug.

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Kommentare

Man fragt sich, was diese

Man fragt sich, was diese ständigen Durchsuchungen und weiteren Aktionen sollen, wenn hinterher diese Autohersteller doch wieder sich ihrer Verantwortung entziehen dürfen und nur der Autokäufer auf den faulen Autos und den Kosten, samt der Gefahr eines Fahrverbotes, sitzen bleibt. Vielleicht will man uns mit diesen staatsanwaltschaftlichen Bemühungen einen weiter funktionierenden Rechtstaat vorspiegeln? Ob da aber mittlerweile noch jemand daran glaubt, wenn er das ganze bisherige Auto- und Dieselspektakel revuepassieren und sich die weitere Zukunft darum ausmalen läßt?

Warum

wird in den EU Ländern in denen Autos gebaut werden nicht gefahndet - sind die alle so umweltfreundlich - das glaubt doch niemand!

Nur die deutschen nehmen alles sehr genau und sehr ernst - der Rest der EU lacht sich einen, das fängt ja schon beim aufstellen der Luftmessstationen an!

Wow,

Razzia, nach 18 Monaten?

Wenn da ein Ermittler hofft noch etwas zu finden, ist er aber ein ganz schöner Optimist.

Manchmal finde ich es lächerlich, was unseren Ermittlungsbehörden für Fesseln und Maulkörbe angelegt werden, wenn es darum geht gegen die Machenschaft der Großindustrie zu ermitteln.

Ein Steuerhinterzieher, der vielleicht 10.000€ hinterzogen hat wird von 10 Steuerfahndern durchgewalkt, was am ende 100.000€ oder mehr kostet...

Ein Winterkorn der Milliarden an Strafzahlungen wegen massivem und Organisiertem Betrug zu verantworten hat (ich bin da altmodisch, der Chef ist schuld)
Kommt davon, sogar ohne blaues Auge.

Wen versucht man hier eigentlich noch zu veräppeln, wenn es schon so offensichtlich ist.

"Razzien" - Der Zweck der Übung, der Wortwahl? -

Mit "Razzia" aus dem Arabischen bezeichnet man einen Kriegszug, Raubzug, eine Angriffsschlacht oder entlehnt aus dem Französischen "razzia" für Streifzug, Beutekriegszug, verwendet für eine überraschend durchgeführte polizeiliche Fahndungsaktion.

Das hier sind Durchsuchungen in Kooperation mit den Betroffenen aber keine Razzien. Die Anfragen von "SZ", NDR und WDR sind sicher nicht ins Blaue hinein erfolgt. "sich nicht gemein machen mit einer Sache,..". Hier ist man eindeutig aktiv auf einer Seite dabei!

Es ist keine gute Entwicklung, wenn die neutrale Berichterstattung in den Leit- und Mainstream-Medien nicht mehr feststellbar ist. Man berichtet nicht mehr, man schafft sich die Berichte aktiv und macht sich gemein. Neutrale Berichterstattung zur freie Meinungsbildung ist immer weniger zu finden. Die Wahrnehmung der Journalisten ist gefiltert, das zeigt sich schon in der konzentrierten Themenauswahl. Die Glaubwürdigkeit leidet.

@ hammer

Deswegen laufen ja auch einige Vertragsverletzungsverfahren gegen einige EU Länder. National halten die evtl. korrupten Politiker die schützende Hand über die Dieselabgasverbrecher. Aber die EU scheint etwas dagegen zu haben, was mich erleichtert. Auch in Deutschland hat sich insbesondere Dobrindt i.d.S. auffällig verhalten, so dass Fragen nach Korruption bei ihm berechtigt sind.

Nach wieviel Jahren?

Es wird jetzt nach Mitschuldigen in der Dieselaffäre gesucht - wer hat was wann gewusst?
Mal ehrlich, wer es bis jetzt nicht geschafft hat, seine belastenden Dokumente zu "sortieren", der sollte nicht wegen Betrug, sondern wegen Dummheit einsitzen...

@Deeskalator

Brot und Spiele fürs dumme Volk, so sehe ich das!
Solange wir von konzernhörigen Leuten regiert werden, sind solche Pseudo-Aktionen eine Lachnummer!

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