Ihre Meinung zu: Kämpfe um Regierungssitz im Jemen

28. Januar 2018 - 14:35 Uhr

In der südjemenitischen Hafenstadt Aden sind heftige Kämpfe um den Regierungssitz ausgebrochen. Ministerpräsident bin Dagher sprach in einer Erklärung von einem "Putsch" der Separatisten.

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Kommentare

Ein einziger Irrsinn

Wer kann denn nun noch die Seiten noch auseinanderhalten? Im Norden regieren die Huthis, vom Iran unterstützt.
Im Süden der vom Westen und SA unterstützte "Präsident" Hadi. Dann tauchen plötzlich Seperatisten auf, die für einen unabhängigen Süden kämpfen. Wo wiederum ordnet sich hier die im Südosten operierende AlKaida ein?
Die einzige Lösung, die hier Sinn machen würde.
Saudiarabien mit ihrer ganzen Koalition raus, eventuelle Iraner dito. Und dann gehen USA UND Russland, ausgerüstet mit einem robusten UNO-Mandat, mit mind 50.000 Mann dort rein. Dann aber endlich einmal ZWISCHEN die Parteien, nicht parteiergreifend.

" Die Menschen im Jemen leben

"
Die Menschen im Jemen leben seit Jahren im Bürgerkrieg. Rund 8,4 Millionen Jemeniten sind nach UN-Angaben von Hunger bedroht. Außerdem herrscht in dem Land eine Cholera-Epidemie.
"

....echt clever von einem Bürgerkrieg zu sprechen & ALLE Nationen zu verschweigen,die da aktiv beteiligt sind,die da nicht nur rumbomben,sondern auch eine komplette Blockade des Jemens durchführen,wodurch nur sehr extrem eingeschränkt Lebensmittel & Medizin ins Land kommen & somit direkt für die Hungerkatastrophe & Cholera-Epidemie verantwortlich sind...

...ist ja auch total irrelevant für den deutschen Bürger...
...denn immerhin finden das CDU/SPD (offiziell) nur so abscheulich,dass die gegen ALLE diese Länder (offiziell) ein Rüstungsexportverbot verhängten... (wobei in der BPK deutlich wurde,dass die Regierung nicht weiß/nicht sagen will wer da nun als ausländische Mächte im Jemen mitmischen)

Hat Saudi Arabien eigentlich

Hat Saudi Arabien eigentlich auch deutsche Waffen für diesen Krieg eingekauft?

Bitte im Koalitionsvertrag

Bitte im Koalitionsvertrag niederlegen, ...

... Hadi sowie bin Dagher jegliche Anerkennung zu versagen und künftig die allein legitime Huthi-Regierung zu unterstützen! Auch militärisch, möglichst einschließlich allfälliger Präventiv- und Defensivschläge gegen Saudi-Arabien... Und wenn der Südjemen partout unabhängig werden will, dem nicht im Weg zu stehen.......

Man kann solche Länder bezeichnen wie man will......

...... Dritte-Welt-Länder, Bananenrepubliken, Drecksloch-Länder, Diktaturen etc.
Ich kann mich an kein Land erinnern, welches aus diesem Stadium heraus in den letzten 50 Jahren den Sprung zur Industrie-Nation oder gar zu einer geordneten Demokratie geschafft hätte. Irgendein Religionskrieg, Bürgerkrieg oder sonstiges Schlachtfest fand, findet oder wird leider auch mittel- bis langfristig dort stattfinden. Das ist fast schon ein Naturgesetz.
Das lässt sich nur verhindern, wenn Supermächte gemeinsam dazu bereit wären, massiv, militärisch und gnadenlos dort einzugreifen. Welche Supermacht hat aber Interesse daran, Geld, Energie und Menschenleben zu investieren, um hinterher zu beobachten, dass bei nächster Gelegenheit die alten Zustände wieder zurückkehren....?

um 13:48 von Bernd39 " Wo

um 13:48 von Bernd39
"
Wo wiederum ordnet sich hier die im Südosten operierende AlKaida ein?
Die einzige Lösung, die hier Sinn machen würde.
Saudiarabien mit ihrer ganzen Koalition raus, eventuelle Iraner dito. Und dann gehen USA UND Russland, ausgerüstet mit einem robusten UNO-Mandat, mit mind 50.000 Mann dort rein.
"

Vorab: Die Infos sind recht spärlich.

1.
Al-Kaida:
Macht praktisch ein "eigenes Ding" - kontrolliert einige Dörfer & kleinere Städte.
Kämpfte aber schon gegen Huthis & überließ kampflos das Gebiet danach Saudi-Verbündeten (wahrscheinlich um von denen in Ruhe gelassen zu werden - werden ja auch nicht von den Saudis bombardiert....)
-> Zivilisten flohen in Al-Quaida-Gebiete.
Nicht,weil die mit denen sympathisieren,sondern weil da "Recht & Ordnung" herrscht
(haben zwar viele ein Problem mit Moschee-Zwangsbesuchen & den Strafen wie Händeabhacken & öffentliche Todesstrafe - finden es aber gut,dass dort nicht aktiv gekämpft wird)

2.
USA ist da schon drin & mischt mit

Deutschlands Verantwortung

Die Bombardierung des Jemen erfolgt mit Flugzeugen des Typs "Typhoon", das ist der Eurofighter. Auch wenn der Export von Großbritannien erfolgt, sind zu 45 Prozent deutsche Teile verbaut.

Die "Separatisten" (gemeint ist "Hirak") sind mit G3-Gewehren ausgerüstet – deutsche Waffen aus der saudischen Lizenz-Produktion von Heckler & Koch.

Falls die Bundesregierung Fluchtursachen bekämpfen will, sind das hilfreiche Hinweise auf die Möglichkeiten.

reinhard.pohl@gegenwind.info

@Golem

Angola z.B.

um 14:13 von nie wieder

um 14:13 von nie wieder spd:
"
Hat Saudi Arabien eigentlich
Hat Saudi Arabien eigentlich auch deutsche Waffen für diesen Krieg eingekauft?
"

-> Ja,hat Saudi-Arabien gemacht.

Ebenso hat Saudi-Arabien in GB & Spanien dafür Waffen eingekauft,die ohne dt. Genehmigungen nicht geliefert worden wären
(Entwicklung der Waffen in Kooperation erfolgt - darum Genehmigung von DE auch notwendig bzw. Waffen aus Großbritannien,wofür einzelne Komponenten aus Deutschland stammen,die selbstverständlich auch aus Deutschland an GB für den Verkauf an Saudi-Arabien geliefert worden sind ...)

Zudem kauft Saudi-Arabien die Bomben für den Krieg in Italien ein - von einer Rheinmetall-Tochter-Firma.
Wo natürlich auch Komponenten drin stecken,die in Deutschland gefertigt worden sind

(aus Italien stammt auch die Bürgerüberwachungs-Software des Saudischen Königshauses - aber das ist ein anderes Thema)

Am 28. Januar 2018 um 13:48 von Bernd39

" Und dann gehen USA UND Russland, ausgerüstet mit einem robusten UNO-Mandat, mit mind 50.000 Mann dort rein. Dann aber endlich einmal ZWISCHEN die Parteien, nicht parteiergreifend. "

Wie kommen Sie denn auf diese Mischung von zwei Feinden ?, einfacher wäre es doch keiner liefert Waffen und alle fremden Länder ziehen sich zurück und gehen raus.
Egal er wen unterstützt, wie die letzten Jahre zeigen doch das es nur schlimmer wird wenn von Außen heimliche Hilfe kommt weil jeder Geopolitische Interessen hat.
Syrien ist doch das beste Beispiel.

Gruß

Bürgerkrieg???

2009 bombardierte die USA den Jemen mit Tomahawk-Flugkörpern (Steubomben mit Brandmunition). Eine Woche später bekam Obama den Friedensnobelpreis. 2015 gab es den Angriff der Länder Saudi-Arabien, USA, Frankreich und Großbritannien. Seither wird der Jemen bombardiert. Soviel zum Bürgerkrieg ...

14:26, DerGolem

>>Man kann solche Länder bezeichnen wie man will......
...... Dritte-Welt-Länder, Bananenrepubliken, Drecksloch-Länder, Diktaturen etc.
Ich kann mich an kein Land erinnern, welches aus diesem Stadium heraus in den letzten 50 Jahren den Sprung zur Industrie-Nation oder gar zu einer geordneten Demokratie geschafft hätte. Irgendein Religionskrieg, Bürgerkrieg oder sonstiges Schlachtfest fand, findet oder wird leider auch mittel- bis langfristig dort stattfinden. Das ist fast schon ein Naturgesetz.<<

Nein, das ist kein Naturgesetz.

Das erkennt man, wenn man sich mit der Geschichte jedes einzelnen dieser im Arrogantkolonialsprech "Shithole Countries" genannten Länder beschäftigt.

Dann entdecken Sie eine Gemeinsamkeit, die all diese Länder verbindet:

Sie wurden von Europäern kolonisiert.

Der Jemen hatte eine lange Geschichte als Zentrum von Handel und Kultur.

1839 wurde Aden dann von Großbritannien besetzt.

Von nun an ging's bergab...

@jautaelis 14:15

Die Huthi sind eine Ansammlung krimineller schiitischer Terroristen finanziert aus dem Iran. Die Huthi sind nicht die Regierung sondern Rebellen die die Bevölkerung des Jemen in Geiselhaft nehmen. Es ist ganz klar was hier vorgeht. Der Iran versucht weiter seine Macht auszubauen und dies ist das Allerletzte, was diese Region braucht.

@Bernd39 13:48

Dieser ganze Konflikt hat mit den Huthis angefangen. Der Iran der die Huthis finanziert hat alles versucht um den Jemen zu destabilisieren. Die Iraner sollten nicht nur eventuell raus sonder definitiv raus, genauso wie die Saudi Arabier (Obwohl die die gewählte Regierung des Jemen unterstützen). So viel zum Thema gewählte Regierung. In Syrien pochen alle auf den vom Iran unterstützten gewählten Assad, im Jemen wird die gewählte Regierung verunglimpft und der gewählte Präsident in Anführungszeichen betitelt.

um 15:16 von fathaland slim

Sie liefern eine zutreffende Analyse, aber keine Therapie.
Naturgesetz klingt etwas zu mächtig, aber unter den in den aktuellen Industriestaaten herrschenden Bedingungen scheint eine Industrialisierung unter demokratischen Verhältnissen in den aktuellen Nicht-Industriestaaten schwer vorstellbar.
Davor darf man sich aber noch die Frage stellen, ob ein Kopieren der Verhältnisse in den Industriestaaten überhaupt erstrebenswert erscheint.

14:40, wenigfahrer

>>Am 28. Januar 2018 um 13:48 von Bernd39
" Und dann gehen USA UND Russland, ausgerüstet mit einem robusten UNO-Mandat, mit mind 50.000 Mann dort rein. Dann aber endlich einmal ZWISCHEN die Parteien, nicht parteiergreifend. "

Wie kommen Sie denn auf diese Mischung von zwei Feinden ?, einfacher wäre es doch keiner liefert Waffen und alle fremden Länder ziehen sich zurück und gehen raus.<<

Russland und die USA sind keine Feinde, sondern Konkurrenten, was globalen Einfluss betrifft.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Natürlich kann aus dieser Konstellation Feindschaft entstehen, aber so weit ist es, entgegen weit verbreiteter Forenmeinung, noch lange nicht. Auch wenn man sich gern gegenseitig ärgert, vorzugsweise zum Schaden eigentlich Unbeteiligter.

An Waffen kommt man immer, es gibt einen riesigen Schwarzmarkt, dem Drogenhandel vergleichbar und oft mit ihm verbunden.

Fremde Länder sollen sich zurückziehen? Das ginge nur, wenn man einen hohen Zaun zieht und niemanden reinlässt.

15:16 @fathaland slim

"Dann entdecken Sie eine Gemeinsamkeit, die all diese Länder verbindet:

Sie wurden von Europäern kolonisiert."

Richtig, 1839 wurde eine kleine Region um Aden von Engländern besetzt. Und schön vergessen haben sie die Osmanische Besetzung seit 1538 bis 1635, die Wiederbesetzung durch das Osmanische Reich 1869.

"Von nun an ging's bergab..."

Kann man behaupten, wenn man sehr viel unter den Teppich kehrt. Kämpfe gegen das Osmanische Reich und die Kriege, die jemenitische Stämme ab 1840 bis zur osmanischen Besetzung gegeneinander geführt haben. Damit hatten die Engländer nichts zu tun.

@ fathaland slim - bin ich nicht dieser Ansicht

..........Sie wurden von Europäern kolonisiert.......

Man kann nicht das Chaos dieser Länder einer Kolonisierung zuschieben, die 100 Jahre zurück liegt. Diese Länder hatten Zeit genug, vernünftige Strukturen aufzubauen. Indien hat es auch geschafft, Australien ebenso. In letzterem Falle, weil die Kolonialisten gleich im Land geblieben sind.... Südafrika ist auch auf einem guten Weg. Und Hong-Kong sowieso.
Nein - nichts gegen Antikolonialismus aber diese Erbsünde ist keine Ursache, die man ewig heranziehen kann.
In obigen Beispielen hat Religion keine Rolle gespielt - im Gegensatz zu den heutigen Problem-Ländern. Das ist nämlich das Entscheidende.
Gruss
Mischa

@ um 15:16 von fathaland schulz

Nicht dass ich Ihnen hier widersprechen möchte, im Gegenteil.
Aber Sie ändern auch sehr häufig ihre Ansichten.
Mal so, mal so.
Hatten Sie nicht letztens noch behauptet, dass sich die Unzulänglichkeiten vieler Länder der 3. Welt eben nicht durch den Einfluss der Großmächte erklären ließe, sondern das die Menschen dort meistens selber Schuld an ihrer katastrophalen Lage sind?

Die 'Regierung' des Jemens

Die 'Regierung' des Jemens ist es de jure schon seit Jahren nicht mehr. Ihr Mandat ist längst abgelaufen. Und auch de facto kontrolliert sie, wie nun, da ihr Sitz von den südjemenitischen Separatisten erobert worden ist, deutlich sichtbar wird, trotz brutaler und völkerrechtsverhöhnender saudisch-emiratischer Kriegsführung nur einen winzigen Teil. (Zugegeben etwas mehr als ihr libysches Pendant, dessen Macht kaum über das Residenzgebäude hinausreicht.)
Im Jemen verhungern tägliche Hunderte. Neben den Vorgängen im Kongo ist das zurzeit die schlimmste Wunde, die der Menschenwürde geschlagen wird. Das ficht den Westen aber nicht an. Im Gegenteil, man hilft den Aggressoren. Eine Wertegemeinschaft?

@ Der Golem

Ich kann mich sehr gut daran erinnern, daß es vor ca. 40 Jahren im Jemen, der damals zweigeteilt war, auch schon massive Probleme und auch eine Reisewarnung in dieses Land gab.
Soviel hat sich seither also leider nicht geändert. Es fällt nur stärker auf, weil der ganze Nahe Osten im Moment ein riesen Unruheherd ist.

@fathaland slim um 15:16Uhr

Es wäre interessant, ob Sie mit Ihren fast schon philosophischen Behauptungen auch Historiker überzeugen würden, oder habe ich Sie falsch verstanden mit dem Hinweis, daß alle kolonisierten Länder ein e böse Entwicklung durchlaufen? Naja, Mut im Aufstellen von Behauptungen haben Sie ja und wenn jemand anderer Meinung ist, dann hat er eben keine Ahnung, oder? Ich habe bis heute z.B. von Ihnen keine Erklärung dafür bekommen, daß sich Haiti und die Dominikanische Republik so unterschiedlich entwickeln, obwohl doch beide "kolonisiert" wurden und mein Verdacht, daß die Einwohner manche Entwicklung selbst verursachen, wurde von Ihnen abgetan. Ich teile zwar nicht die Einschätzung von @Der Golem, aber mir erchließt sich auch nicht Ihre Logik, wenn es z.B. um Stammesmassaker zwischen Tutsis und Huthus geht. Ich habe zumindest den Verdacht, daß nur wenig Bereitschaft da ist, die Fehler der Kolonisatoren zu vermeiden, aber nach Ihrer Ansicht ist ja auch das die Schuld der Kolonisatoren, oder?

13:48 von Bernd39

"Saudiarabien mit ihrer ganzen Koalition raus, eventuelle Iraner dito. Und dann gehen USA UND Russland, ausgerüstet mit einem robusten UNO-Mandat, mit mind 50.000 Mann dort rein. Dann aber endlich einmal ZWISCHEN die Parteien, nicht parteiergreifend."

Die USA einmal nicht Partei ergreifend ???

Die von Saudi - Arabien angeführte Militärallianz im Jemen, (oder gegen Jemen)
wird logistisch von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien unterstützt .(Wiki)
Logistisch heißt natürlich Militärberater und Waffenlieferung.
Die westlichen Demokratien sind mit ihrer Führungsmacht und deren eigenen Interessen schon sehr parteilich involviert.
Deren geopolitischen Interessen sind Ursache der Tragödie im Jemen und sonstwo auf der Welt , niemals Neutral .

14:13 von nie wieder spd

"Hat Saudi Arabien eigentlich auch deutsche Waffen für diesen Krieg eingekauft? "

Immerhin ist Saudi - Arabien bis 2015 das Land mit den dritthöchsten Rüstungsausgaben nach den USA und China gewesen , erst 2016 von Russland mit ein paar Milliarden überholt.
Wofür sind die all die vielen Waffen , mit sowas spielt man dann auch.
Natürlich haben die Saudis auch für diesen Krieg Waffen aus Deutschland gekauft.

14:15 von jautaealis

"Bitte im Koalitionsvertrag niederlegen, ..."

Geostrategische Interessen der Führungsmacht sind richtungsweisend .
Leider ist das souverän begrenzt.

15:16 von fathaland slim

"1839 wurde Aden dann von Großbritannien besetzt. Von nun an ging's bergab..."
Mußte herzlich lachen ! Was haben die denn gemacht, daß der Jemen sich überhaupt nicht mehr davon erholen konnte ?

16:52, Hinnack

>>15:16 von fathaland slim
"1839 wurde Aden dann von Großbritannien besetzt. Von nun an ging's bergab..."
Mußte herzlich lachen ! Was haben die denn gemacht, daß der Jemen sich überhaupt nicht mehr davon erholen konnte ?<<

Lesen Sie den Abschnitt "Geschichte" des Wikipediaartikels über den Jemen. Der vermittelt Ihnen eine ungefähre Ahnung.

@fathaland slim

"Dann entdecken Sie eine Gemeinsamkeit, die all diese Länder verbindet:
Sie wurden von Europäern kolonisiert."

Da verallgemeinern Sie wieder mal, dass es Ihnen in den Kram passt.
Es gibt genug Orte auf der Welt, denen es heute dreckig geht, die nie Kolonie waren.

Ja klar, in Verlängerung ist an allem der Kapitalismus, also "wir", schuld.... aber wieder und wieder stört mich, dass so getan wird, als hätten die Staaten, Völker, denen es schlecht geht keinlerlei Eigenverantwortung für ihre heutige Lage, Jahrzehnte nach den letzten Kolonien.
Diese Völker wählen ihre eigenen korrupten Regierungen selber...

Das ist als würden Deutsche sagen: uns geht es nur so schlecht heute wegen Versailles.
Das ist revisionistisch und versperrt völlig den Weg für eine Besinnung zum Besseren.... ist doch eigentlich offensichtlich.

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