Ihre Meinung zu: Gewalt gegen Obdachlose: Taten - abseits der Gesellschaft

24. Januar 2018 - 16:28 Uhr

Jedes Jahr werden in Deutschland Hunderte Obdachlose Opfer von Gewalt. Im vergangenen Jahr gab es mindestens 17 Tote. Die Täter sind oft selbst obdachlos - doch es gibt auch viele Übergriffe von Rechtsextremen. Von Timo Reuter.

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Kommentare

viele Übergriffe von rechts

das steht im Artikel als Überschrift
wenn man weiterliest
... Tötungsdelikte gegen Wohnungslose seit 2014 insgesamt zehn von 26 Tatverdächtigen (38 Prozent) Ausländer, bei Fällen von Körperverletzungen lag ihr Anteil bei 43 Prozent
.
woher kommen die Übergriffe dann !

Solange man den Bodensatz der Gesellschaft ...

aufeinander loslassen kann ... alles ok, da wird kein ernster Schaden angerichtet.
Wenn die "Obdachlosen" aufeinander los gehen, geht es doch wohl meist um Platz, Geld oder Drogen - alles Dinge die knapp und deshalb begehrt sind.
Bei den "Rechtsextremen" oder "Islamischen" Übergriffen, handelt es sich um ein moralisches Problem - nämlich das unsinnig gefühlter Überlegenheit - vermutlich auch oft gepaart mit Drogen ... das Problem ist, diejenigen, die dies beklagen, bekommen weder das Obdachlosenproblem noch das der ungleich verteilten Wut in dieser Gesellschaft in den Griff.

Straße der Gewalt

Gegen die Schwächsten Gewalt auszuüben, aus reiner Lust am verletzen, ist das Allerletzte. Da fühlen sich die Wichte endlich mal selbst stark. Pfui Teufel!!!
Unsere Kommunalpolitiker sollten sich mal überlegen, wie man die Obdachlosen effektiv vor Gewalt schützen kann.
Gruß Hador

Nicht wirklich überraschend

So gesehen ist der Artikel, wenn auch bestimmt für einige erhellend, nicht sehr überraschend wenn man sich halbwegs mit der Themaik auseinandergesetzt hat. Rechtsextreme waren schon immer auf "leichte" Opfer aus (wie eigentlich alle die Gewalt um der Gewalt wegen suchen) und ihre Abneigung gegen Obdachlose ist auch hinreichend bekannt. Das es Streit zwischen Obdachlosen, allerdings auch viel Solidarität (was leider oft untergeht) gibt ist eigentlich auch eine Sache der Logik bzw. Dinge die man bemerkt wenn man sich damit auseinandersetzt.

@Sisyphos3:
Wenn man den Artikel liest wird einem das eigentlich ziemlich klar. Obdachlose sind prozentual gesehen eher nicht-deutsche, also sind sowohl die Täter als auch die Opfergruppe vermehr nicht-deutsch. Geht auch aus der Überschrift hervor " Die Täter sind oft selbst obdachlos - doch es gibt auch viele Übergriffe von Rechtsextremen. ", man kann natürlich auch nur lesen was man lesen will, dass wird der Thematik dann halt nicht gerecht.

ein verwirrender Faktenfinder

"Auf das hohe Gewaltpotential Rechtsradikaler gegen Randgruppen weißt auch die Statistik zur Hasskriminalität des Bundesinnenministeriums hin, wo Straftaten erfasst werden, bei denen die Opfer aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe attackiert werden - also etwa, weil sie obdachlos sind. 2016 wurden mehr als 85 Prozent der knapp 1.500 gewalttätigen Verbrechen aus dem Bereich "Hasskriminalität" von rechten Tätern verübt - in nur acht Prozent der Fälle waren die Täter Ausländer."
Daß das den zuvor aufgeführten Zahlen des "Faktenfinders" widerspricht, scheint dem Autor gar nicht aufzufallen. Ohne Worte...

um 15:37 von Sisyphos3

>>"..woher kommen die Übergriffe dann !"<<

Aber es könnte doch sein das die Rechten die Ausländer zu den Delikten anstiften? Ganz bestimmt! Und dann sind diese Delikte auch rechts.

Am Arsch die Räuber ...

Zu wenig Wohnungen, zu wenig Polizisten, zu wenig Lehrer, zu wenig Psychologen, zu wenig Erzieher, zu wenig Pfleger, zu wenig Kindergartenplätze, zu wenig Schulplätze, zu wenig Ausstattung in Schulen und Unis, zu wenig Reparaturen und Instandsetzung und Instandhaltung derer Gebäude, zu wenig Personal in den öffentlichen Verwaltungen und sonstigen Einrichtungen, zu wenig Arbeitsplätze seit über 40(!) Jahren. Von allem zu wenig, zu wenig, zu wenig.
Was hat die Politik in den letzten 40 Jahren eigentlich so den ganzen Tag getan?
Aufgepasst, dass die Steuerhinterziehungen nicht weniger werden?
Damit die Finanzverbrecher ...äh ... Leistungsträger gut und gerne in Deutschland ihre Geschäfte verrichten?
Danke SPD, danke Grüne, danke FDP, danke Union einschließlich derjenigen Parteifunktionäre, die von der Union zur AfD gewechselt sind.

15:37 von Sisyphos3

Hätten Sie den Artikel ganz gelesen und nicht nur nach Informationen gesucht, die Ihrem Weltbild entsprechen, hätten Sie feststellen können, dass der größte Teil ausländischer Täter EU-Ostbürger sind (und ebenfalls wohnungslos sind). Migranten sind wie weiter unten im Artikel steht, die Ausnahme. Bei den Tätern, die nicht selber wohnungslos sind, kommen die meisten aus dem rechtsextremen Spektrum.

Sehr verwirrend, dieser Faktenfinder!

...irgendwie finde ich den Zusammenhang zwischen rechtsradikaler Gewalt und Gewalt gegen Obdachlose nur sehr verklausuliert, um nicht zu sagen "konstruiert" wieder. Da werden unterschiedliche Zeitspannen verwendet, so dass diese Zahlen schwer vergleichbar sind!
Meiner Meinung nach ist dieses der schlechteste "faktenfinder", den ich jemals auf der Seite der Tagesschau gelesen habe!

re zweispruch

" Artikel ganz gelesen und nicht nur nach Informationen gesucht, die Ihrem Weltbild entsprechen"

Leider inzwischen typisch, dass der Drang nach Selbstbestätigung dem ohnhin lt. PISA schwachen Leseverständnis des Durchschnittsdeutschen zusätzlich Abbruch tut.

17:02, Tim1976

>>r verwirrend, dieser Faktenfinder!
...irgendwie finde ich den Zusammenhang zwischen rechtsradikaler Gewalt und Gewalt gegen Obdachlose nur sehr verklausuliert, um nicht zu sagen "konstruiert" wieder. Da werden unterschiedliche Zeitspannen verwendet, so dass diese Zahlen schwer vergleichbar sind!
Meiner Meinung nach ist dieses der schlechteste "faktenfinder", den ich jemals auf der Seite der Tagesschau gelesen habe!<<

Ich schließe aus Ihren Worten, daß Sie den Artikel, um den es hier geht, nur sehr oberflächlich gelesen haben.

Nehmen Sie sich doch bitte ein wenig mehr Zeit. All die Informationen, die Ihnen fehlen, finden Sie dort nämlich, wenn Sie sorgfältig lesen.

Ich frage mich ob..?

Ich frage mich ob es zu diesen niederträchtigen und verachtenswerten Taten von Migranten gegenüber armen Obdachlosen gekommen wäre wenn wir sichere Genzkontrollen gehabt hätten und die Täter gar nicht erst reingekommen wären? Oder ob nicht mal wieder Abschiebungen nicht durchgeführt wurden? Kurzum gehen diese Taten auch auf Merkels Konto?

das...

BGE würde Vielem abhelfen...aber die Dummheit gibt es eben vermehrt in der Politik...

Was ist mit der "Integration"

Wieso kommt so etwas vor ?

Wollte die Kanzlerin nicht "integrieren" ... ?

Oder ist Obdachlosigigkeit ein Bestandteil deutscher Integration,.... -übringens nicht nur für Migranten.
Was ist mit den (auch noch deutschen) Obdachlosen selber? .... werden die auch noch irgendwann "integriert" ... und wenn, - ... dann als was ?! ... Bürger "gleicher Klasse"? ...
Oder Bürger dritter Klasse, weil "einige" keinen "Diplom oder Titel" vorweisen können.

Auf Frau Merkel lastet das Riesenversprechen der Integration der Migranten.

18:07, eine_anmerkung

>>Ich frage mich ob es zu diesen niederträchtigen und verachtenswerten Taten von Migranten gegenüber armen Obdachlosen gekommen wäre wenn wir sichere Genzkontrollen gehabt hätten und die Täter gar nicht erst reingekommen wären? Oder ob nicht mal wieder Abschiebungen nicht durchgeführt wurden? Kurzum gehen diese Taten auch auf Merkels Konto?<<

Bitte geben Sie sich doch ein wenig Mühe und lesen den Artikel.

Täter wie Opfer stammen zu einem sehr großen Teil aus osteuropäischen EU-Staaten.

18:13, Freiherr von Eggburg

>>Auf Frau Merkel lastet das Riesenversprechen der Integration der Migranten.<<

Inwiefern?

Und was hat das mit dem Thema hier zu tun?

@18:16 von fathaland slim: Vielen Dank für Ihre Mühe

"Bitte geben Sie sich doch ein wenig Mühe und lesen den Artikel."

Es nützt doch nichts, wenn jemand ein geschlossenes rechtes Weltbild hat, dann kann er den Artikel auch mehrmals lesen. Seine Meinung wird er aber auch aufgrund von dort nachzulesenden Fakten nicht ändern.

Ich habe den Artikel nur einmal komplett gelesen und so wie es die Tagesschau beschreibt, ist es klar verständlich. Wenigstens dann, wenn man sich beim Lesen des letzten Absatzes noch an den Inhalt des ersten erinnern kann (und will).

"Täter wie Opfer stammen zu einem sehr großen Teil aus osteuropäischen EU-Staaten."

Dass EU-Bürger sich innerhalb der EU frei bewegen dürfen und Arbeit und Wohnung in jedem Land suchen dürfen, sollte einem politisch etwas interessierten Leser eigentlich bekannt sein.

In der logischen Kürze liegt die Würze.

"Originaltext TS"
*
Weil der relativ kleine Teil der EU-Migranten, der hierzulande keine Arbeit findet, seit einer Gesetzesverschärfung Ende 2016 kaum mehr Ansprüche auf Sozialleistungen oder eine längerfristige Unterbringung hat, landen immer mehr EU-Bürger auf der Straße. Die BAGW schätzt ihren Anteil unter Obdachlosen, also unter denjenigen, die gar kein Dach über dem Kopf haben, in Metropolen auf bis zu 50 Prozent:

Das heißt, Migranten sind häufiger Teil der gewaltsamen Auseinandersetzungen im Obdachlosenmilieu – und werden somit auch öfter Opfer.

@eine_anmerkung

Ich frage mich ob es zu diesen niederträchtigen und verachtenswerten Taten von Migranten gegenüber armen Obdachlosen gekommen wäre wenn wir sichere Genzkontrollen gehabt hätten und die Täter gar nicht erst reingekommen wären?

Die Quote von Gewalttaten, die nicht verübt worden wären, wenn der Täter zum Tatzeitpunkt nicht am Tatort gewesen wäre, liegt bei exakt 100%. Insofern ist die Antwort auf Ihre Frage ein klares "Nein". Nur, was die Konsequenz hieraus sein sollte, ist mir nicht klar. Potentiellen Tätern das Erscheinen am Tatort verbieten? Und wer hat eigentlich die Rechtsextremen unter den Tätern ins Land gelassen?

um 19:06 von fathaland slim

Herr Slim,

Falls (!?) es bei den Obdachlosen Migranten geben sollte (?) z.B. auch aus Osteuropa, .... dann erinnere ich Sie nochmals an das -amtlich- gegebene Versprechen der Bundeskanzlerin, Menschen zu integrieren.

Und ich frage nochmals, ... ob Obdachlosigkeit für diese Menschen eine Integration darstellt?

Ja - oder - Nein !?

19:14 von GeMe

@18:16 von fathaland slim:

"Bitte geben Sie sich doch ein wenig Mühe und lesen den Artikel."

Es nützt doch nichts, wenn jemand ein geschlossenes rechtes Weltbild hat, dann kann er den Artikel auch mehrmals lesen. Seine Meinung wird er aber auch aufgrund von dort nachzulesenden Fakten nicht ändern.

Ich habe den Artikel nur einmal komplett gelesen und so wie es die Tagesschau beschreibt, ist es klar verständlich. Wenigstens dann, wenn man sich beim Lesen des letzten Absatzes noch an den Inhalt des ersten erinnern kann (und will).

"Täter wie Opfer stammen zu einem sehr großen Teil aus osteuropäischen EU-Staaten."

Dass EU-Bürger sich innerhalb der EU frei bewegen dürfen und Arbeit und Wohnung in jedem Land suchen dürfen, sollte einem politisch etwas interessierten Leser eigentlich bekannt sein.
///
*
*
Und das soll jetzt erklären, das wir uns wegen der kulturellen Bereicherung an die Umstände gewöhnen sollen?
*
So wie man als Schüler wegen abschätziger Blicke erstochen werden kann?

@fatherland slim

Sorgfältig gelesen habe ich, analysiert auch!
Unterschiedliche Zeiträume und unterschiedliche Arten von Gewaltverbrechen werden in diesem faktenfinder verglichen.
Z.B. werden 26 Tatverdächtige ausländische Menschen in den letzten 3 Jahren mit 26 (überführten?) deutschen, möglicherweise rechtsradikalen Tätern in Vergleich gesetzt. Diese Taten geschahen aber in einem Zeitraum von über 27 (!) Jahren!
"Möglicherweise rechtsradikal" deswegen, weil ich die Zahlen der Amadeu-Antonio-Stiftung meinen Erfahrungen nach mit Vorsicht genieße.

Ist das so?

Ich finde es sehr interessant, wenn man sich beispielsweise die Herren ansieht, die den Berliner Obdachlosen anzünden wollten, sehen die nicht wie Hans, Peter und Olaf aus, sondern eher südländisch. Es mag sein, dass es auch Übergriffe von Rechtsextremen auf Obdachlose gibt, doch auch eben durch (politisch unmotivierte) Jugendliche/ junge Menschen mit- und ohne Migrationshintergrund. Das wird leider hier nicht bedacht.

19:27, Freiherr von Eggburg

>>Falls (!?) es bei den Obdachlosen Migranten geben sollte (?) z.B. auch aus Osteuropa, .... dann erinnere ich Sie nochmals an das -amtlich- gegebene Versprechen der Bundeskanzlerin, Menschen zu integrieren.<<

Wann hat Frau Merkel denn dieses Versprechen gegeben?

Es ist großer Quatsch, als Bundeskanzlerin ein solches Versprechen zu geben, denn die Integration von Menschen steht nicht in ihrer Macht. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

@Boris.1945, 19:28

Und das soll jetzt erklären, das wir uns wegen der kulturellen Bereicherung an die Umstände gewöhnen sollen?

Ich bin jetzt in meiner siebten Dekade, und die Misshandlung von Obdachlosen ist ein beliebtes Freizeitvergnügen bei verrohten und mit Menschlichkeit unzureichend ausgestatteten Leuten, die im Gruppenrausch ihre Aggressionen ausleben, seit ich denken kann. "Die Umstände" waren - gerade in Deutschland - noch nie anders. Der Bezug auf "kulturelle Bereicherung", mit dem unterstellt wird, Gewaltbereitschaft gäbe es nur in anderen Kulturkreisen, ist lächerlich.

Freiherr von Eggburg 18:13

"Auf Frau Merkel lastet das Riesenversprechen der Integration der Migranten."

Sehr plumper Versuch, Obdachlosigkeit und Armut in Deutschland mit dem Thema Migration zu verknüpfen...

Es gibt hier keine Kausalbeziehungen.

Frau Merkel ist das Schicksal der einen, und Ihnen offenbar das der anderen gleichgültig.

19:43 von fathaland slim

Herr Slim,

Ich bin gegen jede Gewalt gegen Obdachlose.

Ich möchte Sie aber bitten, nich alle Deutschen willkürlich zu beauftragen, jede Person - und egal aus welchem Land - aufzunehmen.

Dies war eine demokratische Entscheidung der Regierung und der Mehrheit der Wähler.

Bitte akzeptieren Sie hiermit auch meinen demokratischen Willen, dass ich nicht jeden Migranten oder Flüchtling aufnehmen möchte.

Und falls doch, dann wären diese bei mir zumindest nicht obdachlos, - sondern sozial und als Gäste versorgt.

Bitte unterlassen Sie also die Unterstellung der "gesamtgesellschaftlichen Verantwortung".

Ich fühle mich für die Regierungspolitik der Migration und Integration - und der Obdachlosigkeit - definitiv nicht verantwortlich.

19:38, Tim1976

>>Sorgfältig gelesen habe ich, analysiert auch!
Unterschiedliche Zeiträume und unterschiedliche Arten von Gewaltverbrechen werden in diesem faktenfinder verglichen<<

Es wird im Artikel nichts verglichen.

>>"Möglicherweise rechtsradikal" deswegen, weil ich die Zahlen der Amadeu-Antonio-Stiftung meinen Erfahrungen nach mit Vorsicht genieße.<<

Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist in rechten Kreisen ungeheuer verhasst, was ich sogar verstehen kann. Wäre ich ein Rechter, dann wäre sie natürlich für mich der Feind schlechthin, den es mit aller Kraft zu diskreditieren gilt.

Da ich aber kein Rechter bin, finde ich die Arbeit dieser Stiftung ungeheuer wichtig.

Faktenfinder oder doch eher Hörensagen?

Ich interessiere mich für das Thema schon lange und beobachte das sehr genau. Zunächst mal ist völlig unerheblich, ob die Opfer Deutsche oder Nichtdeutsche sind, es sind alle Arme, die der Gewalt mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind. Bei Nacht, im Schlaf, halb steifgefroren, ausgezehrt und oft alkoholisiert. Das ist das Letzte, diese Wehrlosen anzugreifen, von wem auch immer. Ja, es gibt heftige Gewalt von Obdachlosen untereinander, zum Teil wegen nichtigen Anlässen ( zumindest für uns Nichtobdachlose). Es gibt Übergriffe von Rechtsextremen seit Jahren immer wieder. Und es gibt in letzter Zeit verstärkt Übergriffe von Migranten, überwiegend arabischer Herkunft, aus Gruppen heraus. In Berlin mehrfach, im Ruhrgebiet wurde ein Pole unweit einer Moschee beinahe gesteinigt und unter einem Steinhaufen begraben. Nur mit Glück wurde er von einem Spaziergänger bemerkt, bevor er erfror. Das sind Alles verabscheuungswürdige Taten gegen Wehrlose, von welcher Seite immer

Vindex 19:40

"Es mag sein, dass es auch Übergriffe von Rechtsextremen auf Obdachlose gibt, doch auch eben durch (politisch unmotivierte) Jugendliche/ junge Menschen mit- und ohne Migrationshintergrund. Das wird leider hier nicht bedacht."

Den von Ihnen erhobenen Einwand - "wird hier leider nicht bedacht" - kann ich nach Lektüre des Artikels der TS nicht nachvollziehen. Es wird explizit auf die Tätergruppen, so weit bekannt, eingegangen.
Einziger Bezug zu "Rechtsextremisten" im Artikel ist deren Instrumentalisierung der Verbrechen zu rechter Hetze.

jojo

Am 24. Januar 2018 um 19:38 von Tim1976
@fatherland slim

Sorgfältig gelesen habe ich, analysiert auch!
Unterschiedliche Zeiträume und unterschiedliche Arten von Gewaltverbrechen werden in diesem faktenfinder verglichen.
Z.B. werden 26 Tatverdächtige ausländische Menschen in den letzten 3 Jahren mit 26 (überführten?) deutschen, möglicherweise rechtsradikalen Tätern in Vergleich gesetzt. Diese Taten geschahen aber in einem Zeitraum von über 27 (!) Jahren!
"Möglicherweise rechtsradikal" deswegen, weil ich die Zahlen der Amadeu-Antonio-Stiftung meinen Erfahrungen nach mit Vorsicht genieße.

nnnnnnnn

da sind wir dann wieder bei dem Satz, daß einer nur das übernehmen möchte was ihm in den Kram passt.
Oder haben Sie geglaubt daß dies bei den Linken hier im Forum anders wäre ?

19.43

Dann müsste die gesamte Gesellschaft auch gefragt werden ob sie dieses will .

wouhwouh

Am 24. Januar 2018 um 19:51 von frosthorn
@Boris.1945, 19:28

Und das soll jetzt erklären, das wir uns wegen der kulturellen Bereicherung an die Umstände gewöhnen sollen?

Ich bin jetzt in meiner siebten Dekade, und die Misshandlung von Obdachlosen ist ein beliebtes Freizeitvergnügen bei verrohten und mit Menschlichkeit unzureichend ausgestatteten Leuten, die im Gruppenrausch ihre Aggressionen ausleben, seit ich denken kann.

nnnnnnnn
Jetzt halten Sie einmal ein bisschen den Ball flach. Wo ich lebe bevölkern diese Leute tagsüber belebte Plätze und schlafen Nachts in einem für sie errichteten Gebäude. Von Pogromstimmung habe ich in meiner Stadt und in meinem Bundesland (BW)weder gelesen noch gehört.
Das mag in Berlin anders sein, das ist aber auch rort regiert, dort toben sich alle Scharen nach Herzenslust aus. Es sind nicht nur Rechtsextreme CSU Wähler mit Dackel und Frauchen die die Obdachlosen töten.

Am 24. Januar 2018 um 19:58

Am 24. Januar 2018 um 19:58 von fathaland slim
Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist in rechten Kreisen ungeheuer verhasst, was ich sogar verstehen kann. Wäre ich ein Rechter, dann wäre sie natürlich für mich der Feind schlechthin, den es mit aller Kraft zu diskreditieren gilt.

Da ich aber kein Rechter bin, finde ich die Arbeit dieser Stiftung ungeheuer wichtig.

nnnnnnnn

Fr. Kahane ist aber auch das Musterbeispiel eines aufrechten Staatsbürgers.
Es wird zwischen Ihr und Ihnen schon ein unsichtbares Band existieren.
Welches, das können wir uns denken.

19:56, Freiherr von Eggburg

Sie schweifen ungeheuer ab.

Aber ich habe schon kapiert, daß Sie keine Fremden mögen. Und natürlich ist Integration eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ob Sie etwas damit zu tun haben wollen oder nicht ist unerheblich. Niemand zwingt Sie, sich mit Zuwanderern zu unterhalten oder im türkischen Supermarkt einzukaufen. So funktioniert nämlich Integration. Durch persönlichen Kontakt. Sie brauchen den wirklich nicht zu pflegen, wenn Sie nicht möchten.

19:59, deutlich

>>im Ruhrgebiet wurde ein Pole unweit einer Moschee beinahe gesteinigt und unter einem Steinhaufen begraben. <<

Es ist wirklich beachtlich, wie Sie es schaffen, so ziemlich jedes Thema hier ins antiislamische zu drehen.

Es ist schon makaber, sich an

Es ist schon makaber, sich an die Schwächsten der Gesellschaft zu vergreifen. Ich sehe dieses Elend jeden Tag auf dem U-Bahnhof sowie auch bei uns im Tiergarten. Reihenweise sitzen diese Menschen vor unseren Einkaufscentern. Mittlerweile gibt es sehr viele aus Osteuropa, sowie illegale Flüchtlinge, die sich im Heer der Obdachlosen einreihen und auch auf die kriminelle Schiene landen, indem sie als Drogendealer fungieren. Gewalt kommt nicht nur von rechts. Der bekannte U-Bahntreter sowie auch die Flüchtlinge die einen Obdachlosen als Gruppenvergnügen anzünden wollten, hatten offenbar viel Vergnügen damit, einen Menschen zu verbrennen. Ich frage mich, wie dieses Problem mit den Obdachlosen jemals gelöst werden soll.

Sagen wir es mal ganz vorsichtig:

Insbesondere in dieser gesonderten Rubrik "Faktenfinder" offenbart mir mit wirklich jeden unter dieser Rubrik neu eingebrachten Artikel exemplarisch und überdeutlich, das der akute Fachkräftemangel unter den deutschen Qualitätsmedienfachjournalisten inzwischen doch wirklich alarmierende Ausmaße angenommen hat!

Was zu bedenken ist!

20:13, Mein blauer Engel

>>Am 24. Januar 2018 um 19:58 von fathaland slim
Die Amadeu-Antonio-Stiftung ist in rechten Kreisen ungeheuer verhasst, was ich sogar verstehen kann. Wäre ich ein Rechter, dann wäre sie natürlich für mich der Feind schlechthin, den es mit aller Kraft zu diskreditieren gilt.

Da ich aber kein Rechter bin, finde ich die Arbeit dieser Stiftung ungeheuer wichtig.

nnnnnnnn

Fr. Kahane ist aber auch das Musterbeispiel eines aufrechten Staatsbürgers.
Es wird zwischen Ihr und Ihnen schon ein unsichtbares Band existieren.
Welches, das können wir uns denken.<<

Herzlichen Dank. Sie bestätigen meine Worte, die Sie ja zitieren, auf eindrucksvolle Weise.

Sie spielen auf Anette Kahane und die Stasi an.

Der Wikipediaartikel zu Frau Kahane ist hier sehr informativ und aufschlussreich.

Ich bin in der Bundesrepublik aufgewachsen und deswegen mit der Stasi nicht verstrickt. Aber man kann's ja mal probieren...

20:09, Mein blauer Engel, @frosthorn

>>Jetzt halten Sie einmal ein bisschen den Ball flach. Wo ich lebe bevölkern diese Leute tagsüber belebte Plätze und schlafen Nachts in einem für sie errichteten Gebäude. Von Pogromstimmung habe ich in meiner Stadt und in meinem Bundesland (BW)weder gelesen noch gehört.<<

Wenn man Ihre Worte so liest, dann möchte man am liebsten ganz schnell selbst obdachlos werden. Das klingt ja richtig idyllisch.

Dieter Puhl

Interessant ist im vorliegenden Zusammenhang folgender Artikel aus der Praxis der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo:

https://www.google.de/amp/s/www.rbb24.de/
panorama/beitrag/2017/08/stimmung-nach-uebergriffen-bahnhofsmission-bahnhof-zoo.htm/alt=amp.html

Und hier noch ein sehr lesenswertes Interview mit Dieter Puhl, dem Leiter der Bahnhofsmission am Zoo, zum Thema Obdachlosigkeit:

https://www.google.de/amp/amp.tagesspiegel.de/weltspiegel/
sonntag/bahnhofsmission-berlin-ein-wort-habe-ich-mir-gemerkt-gnadenbrot/12743712.html

Dieser Mann ist einer meiner Helden.

Nach der Statistik wird jeder

Nach der Statistik wird jeder Tatverlauf, der sich auf einen arabischen / ähnlich "ausländischen" Täter bezieht, ja nur dann in die Statistik entsprechend reingegeben, wenn der Täter tatsächlich gefasst worden ist. Daher ist jeder unaufgeklärte Fall nur in der Kategorie "unbekannt/inländisch".

Dasselbe gilt, wenn der Täter zwar gefasst ist, aber seine Identität mangels Pass nicht eindeutig nachgewiesen ist. Auch dann gilt die Herkunft nicht als ermittelbar, also wieder "unbekannt/inländisch".

Nur aus wissenschaftlichem Interesse (nicht falsch verstehen bitte):
Ist das bei Erwähnung eines als rechtsextrem beschriebenen Tatverlaufs auch so, dh nur wenn Täter zweifelsfrei ergriffen und Name nachgewiesen, zählt es als rechtsextrem?
Wenn nein, wäre der Vergleich im Artikel wie Äpfel mit Birnen, weil das eine stets die Statistik füllt und das andere nur selten (Ergreifung + Pass).

Sonst wäre der Artikel ein Witz.

Das wäre mal ein Auftrag für den Faktenfinder. Ach ne, um den geht's ja

@Norddeutscher22, 21:26

Nach der Statistik wird jeder Tatverlauf, der sich auf einen arabischen / ähnlich "ausländischen" Täter bezieht, ja nur dann in die Statistik entsprechend reingegeben, wenn der Täter tatsächlich gefasst worden ist. Daher ist jeder unaufgeklärte Fall nur in der Kategorie "unbekannt/inländisch".

Nein. Jeder unaufgeklärte Fall gilt als unaufgeklärt, d.h. Täter nicht bekannt. Von einem Selbstläufer "unbekannt = inländisch" habe ich nichts gelesen. Der Umkehrschluss "unbekannt = arabisch / ausländisch", den Sie wohl lieber hätten, wird - erfreulicherweise - auch nicht gezogen. Wenn die Kuh keine Milch mehr gibt, und keiner weiß, warum, ist auch nicht mehr automatisch die Hexerei-kundige Magd des Nachbarn verantwortlich. Da ist man inzwischen weiter.

@21:45 von frosthorn

Bitte unterstellen Sie mir nichts.

Ich beobachte nur, wie die Statistik gegenwärtig erstellt wird.
Ein Artikel über Statistik ist nur so gut wie die Statistik.

Wie wird sie also erstellt?
"Grundlage für den statistischen Teil des Lagebildes sind für den Bereich der Allgemeinkriminalität die Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), wobei (mit Ausnahme des Kapitels „Opfer“) lediglich aufgeklärte Fälle betrachtet werden."
Quelle: "Bundeslagebild 2016" von Bundeskriminalamt und BKA, Titel "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung"

Dieser Bericht kann im Internet mit diesen Stichworten gefunden werden. Es ist also offiziell. "Ausländische Täter" werden also offiziell nur dann als als solche in der Statistik erfasst, wenn der Fall aufgeklärt ist. Ansonsten gilt es als "nichtausländisch". Eine Beschreibung des Tatverlaufs oder Videoaufnahmen in der S-Bahn genügt also gerade nicht

@fathaland slim 6. Versuch

Ein Zitat von einem großen Demokraten anzuführen, vielleicht darf man ja noch Demokraten zitieren. "Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und bemänteln dessen, was ist". Als nach Ihrer Selbsteinschätzung Linker dürften Sie wissen, dass das von Ferdinand Lasalle ist, es ist aber auch meine Denkweise. Sie teilen sie offenbar nicht

@Norddeutscher22, 22:04

"Grundlage für den statistischen Teil des Lagebildes sind für den Bereich der Allgemeinkriminalität die Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), wobei (mit Ausnahme des Kapitels „Opfer“) lediglich aufgeklärte Fälle betrachtet werden."[...] Es ist also offiziell. "Ausländische Täter" werden also offiziell nur dann als als solche in der Statistik erfasst, wenn der Fall aufgeklärt ist.

Ja was denn sonst? In diesen Fällen wird über die Nationalität des Täters gar nichts erfasst (auch nicht "inländisch"), was ja auch logisch ist.
Sollen etwa bei unaufgeklärten Fällen automatisch Ausländer als Täter geführt werden?

22:04 von Norddeutscher22

«"Ausländische Täter" werden also offiziell nur dann als als solche in der Statistik erfasst, wenn der Fall aufgeklärt ist. Ansonsten gilt es als "nichtausländisch".»

Nein, das gilt es selbstverständlich nicht.

"Unaufgeklärt" heißt "Täter nicht bekannt".
Kann dann ein Deutscher, ein Syrer, ein Chinese oder ein Bolivianer sein.

Es ergibt außerdem nicht den geringsten Sinn, unaufgeklärt Straftaten nach Nationalitäten zu unterteilen.

Man führt ja auch keine Torjägerlisten für ungeschossene Tore …

Guter Beitrag!

Der Beitrag stellt das vorhandene Zahlenmaterial transparent zusammen und verweist mehrfach darauf, dass dieses lückenhaft ist. Dabei macht er deutlich, dass die Gewalt gegen Obdachlose mehrere Facetten hat. Die Polemik, die von einigen Foristen gegen diesen Artikel betrieben wird, Ist unbegründet. Hier gilt das alte deutsche Sprichwort: getroffene Hunde bellen.

22:04, Norddeutscher22

>>"Grundlage für den statistischen Teil des Lagebildes sind für den Bereich der Allgemeinkriminalität die Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), wobei (mit Ausnahme des Kapitels „Opfer“) lediglich aufgeklärte Fälle betrachtet werden."
Quelle: "Bundeslagebild 2016" von Bundeskriminalamt und BKA, Titel "Kriminalität im Kontext von Zuwanderung"Dieser Bericht kann im Internet mit diesen Stichworten gefunden werden.

Es ist also offiziell. "Ausländische Täter" werden also offiziell nur dann als als solche in der Statistik erfasst, wenn der Fall aufgeklärt ist. Ansonsten gilt es als "nichtausländisch"<<

Nichtausländisch ist ein Synonym für inländisch.

Ich erkenne nicht, wo das Zitat, welches Sie anführen, diese Ihre Einschätzung stützt.

Wenn der Täter nicht bekannt ist, dann ist er nicht bekannt und wird definitiv weder als In- noch als Ausländer gezählt.

22:17, deutlich

>>Ein Zitat von einem großen Demokraten anzuführen, vielleicht darf man ja noch Demokraten zitieren. "Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und bemänteln dessen, was ist". Als nach Ihrer Selbsteinschätzung Linker dürften Sie wissen, dass das von Ferdinand Lasalle ist, es ist aber auch meine Denkweise. Sie teilen sie offenbar nicht.<<

Ich hatte mich in dem Kommentar, auf den Sie sich ja hier beziehen, meiner Beobachtung Ausdruck verliehen, daß der Islam und die islamische Zuwanderung für Sie offensichtlich das alles überwölbende Thema darstellen.

Selbst wenn es eigentlich um Obdachlosigkeit geht.

Und jetzt kommen Sie mir mit Lasalle als Kronzeugen dafür, daß Sie wacker die Wahrheit aussprechen. Eine Wahrheit, die ich beharrlich verschweigen möchte.

Ihre Wahrheit ist aber Ihre ganz persönliche, die ich nicht teile.

Ich halte den Islam nicht für eine schlimme Bedrohung.

Voraussagen, die das GMF- Modell ermöglicht,sind erschreckend...

Bei dem Modell der "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF)"handelt es sich um ein statistisch immer wieder und wieder an der Realität getestetes Modell, was sich immer wieder bestätigt hat.

In dem Modell zeigen alle Unterfaktoren (einfach mal nachgooglen) hohe, positive Zusammenhänge/Korrelationen untereinander.

Damit ergibt sich eine ziemlich beklemmende,empirisch-statistisch fundierte Vorhersage:

Wenn ein Faktor der GMF ansteigt,ist es hochwahrscheinlich, dass auch die anderen Faktoren ansteigen.Wenn also Islamophobie klar ansteigt,dann muss nach diesem Modell Homophobie,Abwertung von Obdachlosen und Behinderten etc. etc. auch ansteigen.

Wir erleben im Moment auf beklemmende Weise die Bestätigung des GMF-Modells im Alltag, jenseits von Forschung. Und es wird niemand mehr sagen können, wenn eine andere Opferguppe ins Fadenkreuz gerät: "Das haben wir nicht gewusst!". Das GMF-Modell nämlich sollte uns alle warnen und wir alle müssen hier gemeinsam zusammenstehen.

@16:14 von Duzfreund

//Solange man den Bodensatz der Gesellschaft ...

aufeinander loslassen kann ... alles ok, da wird kein ernster Schaden angerichtet.
Wenn die "Obdachlosen" aufeinander los gehen, geht es doch wohl meist um Platz, Geld oder Drogen - alles Dinge die knapp und deshalb begehrt sind.//

Ist Ihnen bekannt, dass auch starker Hunger aggressiv machen kann.
Obdachlose sind also der "Bodensatz" der Gesellschaft.
Alles, was ich Ihnen jetzt gerne dazu sagen würde,würde von der Moderation(zu Recht)gesperrt.

Darstellung: