Ihre Meinung zu: Insolvente Fluglinie Niki wird an Gründer Lauda verkauft

23. Januar 2018 - 6:52 Uhr

Niki Lauda hat überraschend das Bieterrennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki gewonnen. Die österreichischen Insolvenzverwalter gaben dem Gründer der Fluglinie den Zuschlag.

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Kommentare

Gluecklich

Endlich. Ich bin gluecklich, dass Niki wieder Niki Lauda gehört. Er hat die Airline immerhn gegruendet, bevor andere damit Schindlueder getrieben haben.

Was ist daran überraschend?

Mit Tui fly hat er einen renommierten Partner im Rücken.

Der Richtige...

Endlich ist der Richtige wieder an seinem rechtmäßigen Platz.
 
Niki Lauda ist ein feiner Kerl.
 
Ich gönne ihm das von ganzem Herzen.

Klingt logisch

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört.

Falsch

Natürlich Thomas Cook statt TUI fly.

Schlecht für die Mitarbeiter

Ein Insolvenzverwalter ist kein Vertreter der Mitarbeiter. Und zu glauben, dass Niki & friends ein größere Player auf dem Flugmarkt als die ursprüngliche Käufergruppe ist, ist Irrglauben.

Gerade in der Luftfahrtbranche aber, überleben langfristig nur die Großen.

Ergo gebietet die Logik, dass Niki & friends nur dann mehr bieten können, wenn sie Niki erst aufhübschen und später teurer verkaufen. Alles Indizien, dass es den Mitarbeitern weniger gut gehen wird, als es bei der urspünglichen Lösung gegangen wird.

Kein Tag für Mitarbeiter von Niki zu jubeln. Meine Meinung.

Mal nachrechnen:

.....wieviele Airlines hat Herr Lauda schon gegründet und was ist aus Ihnen geworden? Ein Luftverkehrsprofi scheint er nicht zu sein. Sind das gute Aussichten für "Niki"?

Auch falsch!

1. Lauda hat die Niki nicht gegründet, sondern aus dem - unnötigen und durch die Bayerische Landesbank mit fadenscheiniger Begründung verursachten - Konkurs der Aero Lloyd aufgekauft.
2. Nach seiner Pleite mit Lauda Air, die er wirklich gegründet hatte, und der etwas später erfolgten Übernahme des österreichischen Teils der Aero Lloyd kann man hier garantiert nicht von einem "Zusammenwachsen, was zusammen gehört" sprechen.
3. Wer Kenntnis darüber hat, wie damals die "Übernahme" des Personals geregelt wurde, könnte Niki Lauda durchaus ein fehlendes Verständnis für Mitarbeiterbelange unterstellen. Insofern relativiert sich die Aussage "bevor andere damit Schindluder betrieben" schon erheblich.
4. Angesichts seines bekannten und nachrecherchierbaren Umgangs mit dem Personal der FlyNiki damals kann man diesem nur wünschen und hoffen, dass mit Condor wirklich ein Unternehmen mit an Bord ist, welches ein höheres Maß an sozialer Verantwortung empfindet.

Habe hier gelesen, jemand sei

Habe hier gelesen, jemand sei glücklich über diesen Schritt. Was an diesem Vorgang sollte ausgerechnet den normalen Bürger glücklich machen?

Die Frage ist viel mehr, warum wurde der Laden eigentlich mal "verkauft"?
Für ein Darlehen von 40,5 Mio. Euro was sich die NL Privatstiftung von der AirBerlin auszahlen liess. So änderten sich im Laufe der Zeit die Besitzverhältnisse mehrfach.
Es gibt kaum einen Grund den Gründer heute als Retter zu feiern.

Da hat der Herr Lauda gleich

Da hat der Herr Lauda gleich mal die vielen Millionen die er bei der F1 für Mercedes Benz als Direktor verdient hat gut angelegt. Ob das klug war sei dahin gestellt. Aber ist er nicht schon mal Pleite gegangen mit Lauda Air? Ich glaube das war mehr ein Herzenswunsch von ihm Nicki mitzukaufen Ob er aber damit langfristig Erfolg haben wird steht auf ein ganz anderen Blatt Papier. So wie ich Nicki Lauda kenne ist er was Geld angeht ein ziemlicher Geizkragen. Ich glaube das er Nicki and Friends für einen besseren Preis weiter verkaufen wird.

Das ist eine sehr gute Lösung.

Österreich und Niki Lauda können jetzt beweisen, wie man so ein Unternehmen in die Gewinnzone führt.
Werden jetzt auch der 150 Millionen Kredit der Bundesregierung in Raten zurück gezahlt?

Niki Lauda

Da hat Niki Lauda das Rennen gewonnen, dies ist sehr schön. Nun aber gilt es, die Aufgabe zu meistern, aus einem insolventen Unternehmen ein erfolgreiches und florierendes Unternehmen zu machen. Das wird verdammt schwer und auch teuer.
Schauen wir mal, ob dieses Rennen auch so erfolgreich ausgeht. Zu hoffen bleibt es, im Interesse der Belegschaft.

Was passiert mit dem Geld des Verkaufs?

Von diesem Verkauf - der österreichische Insolvenzverwalter verkauft an einen Österreicher - wird kein einziger Euro an den deutschen Steuerzahler fließen, um die 150 Millionen zurückzuzahlen, die die deutsche Politik großzügig verschenkt hat mit dem Versprechen, es käme alles zurück. Das Argument, man hätte die gestrandeten Fluggäste im Ausland nicht sitzen lassen können, ist mehr als lächerlich. Wenn man von mir aus jedem ein neues Heimflugticket bezahlt hätte, wäre nur ein Bruchteil der Summe herausgekommen. Hätte das Geld eine private Aktiengesellschaft gezahlt mit dem Argument, es käme ja wieder zurück, müsste der Vorstand wegen Untreue vor ein Gericht. Obwohl hier Untreue vorliegt, wird es keine Folgewirkung geben.

Wer ist denn nun für das Insolvenzverfahren zuständig?

Jetzt gibt es also eine zweite (dritte) Lösung für Niki.
Ist denn eigentlich überhaupt schon geklärt, wer für die Durchführung des Insolvenzverfahren tatsächlich zuständig ist? Meines Wissens ist doch noch eine Klage des deutschen Verwalters beim BGH anhängig, durch die das Verfahren in Deutschland gehalten werden soll. Ich hätte zumindest nicht mitbekommen, dass hierüber schon eine Entscheidung getroffen wurde.
Insofern sehe ich derzeit noch keinen Grund für eine Euphorie. Möglicherweise zerschlagen sich am Ende alle Übernahmepläne, weil die Mühlen der Justiz zu langsam mahlen.
Und inwieweit sich eine Übernahme von Niki durch Herrn Lauda für die Beschäftigten als positive Lösung erweist, ist für mich auch noch nicht erwiesen. Am Ende zählen doch nicht die Mitarbeiter, sondern immer nur die möglichen Gewinne. Das Herr Lauda in diesem Fall als Wohltäter auftritt, wage ich zumindest zu bezweifeln...

Sehr gut so - das war die einzig richtige Entscheidung!

Auch ich sage zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/niki-133.html

Niki Lauda hat überraschend das Bieterrennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki gewonnen. Die österreichischen Insolvenzverwalter gaben dem Gründer der Fluglinie den Zuschlag.

ganz offen, dass auch ich erleichtert bin, dass Niki Lauda wieder Niki fuehrt. Das war die einzige vernuenftige Entscheidung. Niki Lauda kennt sich besser aus mit Niki als deren Gruender und er hat mit Thomas Cook, Condor und einigen anderen auch finanzstarke Partner im Boot mit eigenen Flotten in die die Niki sehr gut integriert werden kann und Niki Lauda ist eine integere Persönlichkeit.

Von daher freue ich mich hier fuer die Mitarbeiter von Niki mit, dass die jetzt durch Niki Lauda einen sicheren Hafen gefunden haben und ich wuerde es absolut begrueßen, wenn Thomas Cook ein deutscher Konzern wuerde. Und mit Niki könnte der Lufthansa auf deutschem Boden auch ein seriöser Konkurrent erwachsen.

Jetzt hat es endlich

Niki Lauda wieder geschafft, seine Lebensaufgabe zu erfüllen, nämlich seine von Managern in den Ruin getriebene Fluglinie wieder dort zu positionieren, wo sie hingehört.
Das haben ausgebildete "Manager" nicht geschafft, auch der deutsche Insolvenzverwalter müsste wieder von der Politik in die Schranken gewiesen worden sein, damit Niki Lauda seine gegründete Fluglinie nicht zurückerhalten sollte. Peinlich, peinlich, was ein deutscher Insolvenzverwalter und zusätzlicher Professor an der Uni Leipzig, da hingelegt hat.

Auf zur nächste NIKI Pleite.

Auf zur nächste NIKI Pleite.

10:53 von Demokratieschue...

uns Andere:

Informieren Sie sich überhaupt bevor Sie posten?

Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda hat die Fluglinie "Lauda Air" gegründet und diese an die Wand, sprich in die Insolvens gefahren.
Später hat er dann in einem äußerst fragwürdigen und obskuren Deal von der Bayerische Landesbank mit fadenscheiniger Begründung verursachten - Konkurs der Aero Lloyd aufgekauft.
Ergo ist Herr Lauda auch nicht der Gründer dieser Flugline NIKI Fly.
Lauda hat den Laden dann später an Air Berlin für gute 40 Millionen EUR, die er gut gebrauchen konnte, verkauft.

In Herrn Lauda nun den großen Gutmenschen und Wohltäter, oder wie unsere Freundin Linux Pingo meint eine integre Persönlichkeit zu sehen, ist schon sehr naiv.

"Niki" Lauda, wie ich ihn kenne, ein knallharter Geschäftsmann, einen Mann mit Ellenbogen der zielstrebig seine Interessen verfolgt.

Der Kauf von Niki, klar ein gutes Geschäft, nur für Herrn Lauda, für >40 Mill. verkauft, jetzt für weniger als die Hälfte und Schuldenfrei zurückgekauft.

Völliger Unsinn...

...Lauda hatte sich im Kopf lange von der Firma verabschiedet. Sonst hätte er sie ja wohl nicht verscherbelt. Hier geht es schlichtweg um gekränkte Eitelkeit und das Auftreten als goldener Ritter.

wenn ...

... ein österreichischer Bieter den Zuschlag für ein extra in österreichisches Insolvenzrecht transferiertes Unternehmen erhält, welches zuvor von einem nicht österreichischen Insolvenzverwalter an einen Bieter gegeben wurde über den die Vertretung der Mitarbeiter sagte das es die für dieses Unternehmen in dieser Lage die bestmögliche Lösung gewesen wäre - sollte eigentlich schon zu denken geben.

Ein Schelm wer böses dabei denkt?

IAG

Nichts gegen Billy Walsh, aber IAG (BA,Vueling,EI,etc) ist genauso dominant wie Lufthansa und es könnte durch den Brexit noch Probleme geben.

Lauda hat nach vielen Jahren

wieder mal ein Rennen gewonnen...ob sich dieser Sieg auszahlt oder ob er für diesen Sieg drauflegt wird sich zeigen...ich jedenfalls drücke ihm die Daumen.

undurchsichtig

Hat schon Geschmäckle, daß jetzt ein österr. Bieter den Zuschlag erhält. Und das nachdem ein Richter in Berlin das Verfahren nach Wien verfrachtet hat. Geht jetzt der dt. Inverw. leer aus? Und ist damit der AB-Kredit mehrheitlich futsch?

@Lauda hat nach vielen Jahren 12:30 von Zundelheimer

"...ich jedenfalls drücke ihm die Daumen."

Ich jedenfalls nicht.
Nicht ohne Grund suchen viele Piloten von Niki sich bereits andere Arbeitgeber.
Sein Ruf als solcher ist jedenfalls nicht besonders...

@ berndxyz (23. Januar 2018 um 10:33)

Wenn nicht knapp 6 Wochen nach der Bekanntgabe der Pleite von Air Berlin Bundestagswahlen angestanden hätten, wären die 150 Millionen auch niemals geflossen...

Rührend...

..., die Laudaromantiker hier.

Wenn ich mich recht erinnere, kam die alte Lauda Air nach dem (Fragen aufwerfenden) Thailandabsturz massiv unter Druck, weil die Kunden wegblieben.

Die Folge waren in Teilen windige Deals, weil Lauda Air "auf Kante genäht" war.

Aber schauen wir mal. Lauda hat nun die Möglichkeit zu zeigen, dass er entgegen bisherigen Erfahrungen doch eine Fluglinie zum Erfolg führen kann.

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