Ihre Meinung zu: Junge-Union-Chef Ziemiak: Die Union muss sich erneuern

23. Januar 2018 - 2:51 Uhr

Juso-Chef Kühnert hat mit seiner "No-GroKo-Tour" Profil gezeigt. In den tagesthemen fordert nun auch der Junge-Union-Vorsitzende Ziemiak eine inhaltliche und personelle Erneuerung - zumindest etwas.

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Kommentare

"Zwergenaufstand" in der Union?

Da sieht man, was eine zu lange als geschäftsführend agierende Regierung anrichtet! Da kann doch tatsächlich Kritik geäußert werden... Was Herr Dobrindt wohl dazu sagen wird?

Inhaltliche und personelle Neuaufstellung? Welch ein "Frevel"! Nun, ich fordere das ja schon seit 1982, aber ich bin eben auch kein Wähler der Union ;o)

Im Ernst: Die Union muss sich natürlich verändern, denn das letzte Wahlergebnis zeigt eine hohe Unzufriedenheit der Bürger - Das lässt sich nicht schön rechnen! Liegt es an zu viel "links" in der Union, oder an zu viel rechts?
Linkes kann ich in der Union wenig entdecken, auch wenn plötzlich "alle Welt" dies bei CDU und CSU bemängeln, wohlbemerkt natürlich, ohne Beispiele zu nennen. Gut, die "Ehe für alle" dürfte einige irritiert haben, aber Beseitigung von Diskriminierung sollte in aller Interesse sein.

Nach wie vor gehe ich davon aus, dass die Union und die SPD einfach wegen zu rechter und zu schlechter Politik so viele Stimmen verloren.

Leeres Geschwätz von der Erneuerung

Das Geschwätz auf allen Seiten - SPD wie Union - das eine Erneuerung ihrer jeweiligen Partei fordert geht mir auf die Nerven.

Das sind inhaltslose Worthülsen und Schutzbehauptungen, um einige Unzufriedene zu besänftigen. Denn niemand hat den Mut zu sagen, was das konkret bedeuten soll:

Wer fordert denn konkret, laut, und energisch, Merkel, Schulz, und viele andere Altgediente in Rente zu schicken? Da werden alle ganz schnell kleinlaut und unkonkret. Große Klappe und nichts dahinter. Diese heiße Luft kann man sich sparen.

Auch in den Umfragen sehe ich nicht wirklich eine Wechselstimmung. Zwar hat es die AfD geschafft, Protestwähler zu mobilisieren und sich lautstart zu outen. Die schweigende Mehrheit scheint aber eigentlich ganz ok zu sein mit einem "weiter so". Das Gesamtbild scheint verzerrt durch die Flüchtlingsfrage.

Auch schon aufgewacht

Diese Erkenntnis ist ja nun nichts bahnbrechend Neues. Interessanter wäre gewesen gegen eine GroKo und für eine Minderheitsregierung zu sein. Aber so, naja.

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