Ihre Meinung zu: "Grüne Woche": Zehntausende demonstrieren für Agrarwende

20. Januar 2018 - 13:25 Uhr

Zehntausende Demonstranten, mehr als 100 Traktoren, ein Motto: "Wir haben es satt!". Unter diesem Slogan haben Umwelt- und Tierschützer eine gerechtere Agrarpolitik gefordert. Anlass ist die "Grüne Woche".

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Kommentare

Volle Kraft in den Untergang

Unternehmen wollen Gewinne machen, um jeden Preis. Da ist egal ob daran unsere Lebensgrundlage vernichtet wird (Insekten, Nitrat), Hauptsache es gibt immer mehr Gewinne.

Der Staat muss an solchen Punkten regulieren, auch wenn es Arbeitsplätze kostet und Gewinne schmälert. Und wenn es an unsere Lebensgrundlage geht, der Zukunft unseres Landes, dann kommen wir langsam an einen Bereich indem nichts-Tun schon Verfassungswidrig ist (siehe: GG Artikel 20a).

Keine Sorgen...

Die Agrarlobby ist eine der wirklich Einflussreichen in Deutschland....

Es gibt hundert gute Gründe,

die Landwirtschaft zu reformieren und unsere Nahrungsqualität gleich mit, ein Kampf gegen Adipositas und Schlimmeres. Aber dagegen stehen die diversen Lobbies.
Im Sondierungspapier steht viel Klein-Klein, Vergangenheits-Bewältigung, wie es auch die Eidämmung des Lobbyismus wäre. Kein Wort darüber.
Der Staat hat die Steuerungselemente, aber er nutzt sie nicht. Er verschenkt lieber Millionen und Milliarden, damit die Chinesen unser Schweinefleisch essen können. Man sollte den Dreck trocknen, pelletieren und mitschicken. In China gibt esd weite Gebiete, die dringend eine Bodenverbesserung brauchen.

Ja die Forderungen

würde ich unterstützen, nur eines fehlt noch.
Ende der Nutzung von Ackerflächen zur Gas und Stromherstellung was in unserem Land keinen Sinn macht und Verschwendung von Flächen zur Lebensmittelherstellung ist.
Solar auf den Kuhstall damit die Melkmaschine läuft wäre mehrfach besser unterstützt.

Aber das sind eher Träume.

Gruß

Ich habe es auch satt

und zwar immer mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen.
Denkt auch einer von Demonstranten, an die die es sich bald nicht mehr leisten können diese Nahrungsmittelpreise zu stemmen.
60% für die Miete, 10% für Strom, nun noch teure Lebensmittel.
Wie lang soll die Schlange an den Suppenküchen werden?
Deutschland geht es gut, super Frau Merkel.

Die Industrialisierung der Landwirtschaft ist eine wichtige

Ursache der Erderwärmung. Und somit am Ende auch des Sturmes, der gerade über D zog. Und der vielen anderen, noch stärkeren, die bald folgen werden.

Wir müssen endlich die Zusammenhänge verstehen. Und - so wie Macron es in anderem Zusammenhang gestern meinte - zuallererst ein Ziel definieren. Bevor wir die Werkzeuge dafür besprechen.

Ziel muss es sein, dass nicht mehr Leut der Großbetriebe und Lobbyisten wie "so ist er der Schmidt" Politik machen.

Ud so Tierschutz, Umweltschutz, Klimaschutz verraten werden.

Es ist pervers von dieser Regierung: da reden sie über Klimaschutz und ein Schmidt darf alles unternehmen, was das Klima schädigt.

Politische Ämter - ich weiß, ein frommer Wunsch, nicht mehr - müssen endlich nicht im Sinne mächtiger Gruppen vergeben werden, sondern sollten endlich nach Zielen wie
Klimaschutz
Giftfreie Pflanzen & Essen
Tierwohl
Menschwohl
betrieben werden.

Lobbyistenwünsche - Schmidts - Antiklimapolitik.

P.S. das muss auch noch raus: Gratulation an T. Dressen!

Höchste Zeit für einen Wechsel

Es ist höchste Zeit für eine Agrarwende. Dazu gehört ein besserer Umweltschutz, der die starke Ausbringung von Chemischen Stoffen auf Ackerflächen unterbindet, sowie ein besserer Gewässerschutz. Ebensowichtig ist ein besserer Tierschutz zu der Artgerechtere Haltung gehört, und eine starke Einschränkung der Tiertransporte. Es ist besser, mehr Tiere direkt vor Ort zu schlachten, und nur Fleisch zu transportieren statt lebende Tiere.

Wenn man die regionale Landwirtschaft fördern möchte ....

Wenn man die regionale Landwirtschaft fördern möchte .... muss man endlich diese unsägliche Agrarsubventionen der EU abschaffen, die auf vielerlei Ebenen schadet:

1. den kleineren Bauern, da von dieser EU-Subventionspolitik die Großbauern/Agrarbetrieben profitieren

2. die Konsumenten, die mit dem Höfesterben, auf wenige Großproduzenten bei der Nahrungsmittelversorgungn zugreifen müssen.

3. die Umwelt, da agrarische Industriebetriebe eher auf Resourcenoptimierung ausgerichtet sind und nicht darauf, unsere gewachsenen Kulturlandschaften beizubehalten.

4. und schließlich auch Landwirte in Afrika, die mit den durch die EU-Subventionen unter Kosten auf den Markt geworfenen Nahrungsmittel, die auch nach Afrika exportiert werden, nicht konkurrieren können.

Wo bleiben hier die Grünen? Oder muss die AfD nun auch die grüne Alternative werden, die die Grünen nie waren?

Wahrscheinlich

wäre es schon hilfreich, wenn wir künftig sowohl im Landwirtschaftsministerium als auch in anderen Ministerien von geballter CSU-Kompetenz verschont blieben.

Ganz gut und schön

Aber man muß nur mal die Bauern hören denen das egal ist.Ich wohn auf dem Land,und da hört man oft: Was ihr nur habt.
Aber auch Berlin hat viel Fehler gemacht.Immer nur auf die Lobby gehört,nicht selber mal geschaut oder den gesunden Menschenverstand eingeschaltet.
Ja wo das Geld regiert,wird jede Moral an Akta gelegt.Nach dem Motto:Nach uns die Sinnflut.

Großbetriebe den Kampf ansagen!

Den industriellen Großbetrieben muss entschieden entgegengetreten werden. Nicht die familiären Kleingehöfte stellen ein Problem dar, sondern die rein auf den wirtschaftlichen Gewinn optimierten industriellen Großbetriebe, die uns vergiften!

Und das Argument Nachfrage bedingt das Angebot und die Verbraucher seien selbst schuld, ziehen nicht mehr, denn unsere Landwirtschaft erzeugt einen fast schon krankhaft anmutenden Überschuss, der exportiert werden muss und als Folge in anderen Ländern die komplette Landwirtschaft in die Knie zwingt. Dadurch wird die Lebensgrundlagen dortiger Bauern grundlegend zerstört! Und dann muss man sich auch nicht wundern, warum sich die dortigen Bauern anschließend in unsere Richtung bewegen!

Die Landwirtschaft ist besser denn je

Die Landwirtschaft erzeugt hochwertige Nahrungsmittel mit immer weniger Ressourceneinsatz, der Verbrauch von Glyphosat ist im Vergleich zu 2012 um 42% zurückgegangen. Allein mit gestrigen Bio-Landwirtschaftsmethoden (deren Kupfer-Spritzmittel vergiften die Böden mit Schwermetall)kann die Welt nicht ernährt werden.

@jan Reiter, 13.23h

Ich stimme Ihnen zu.
Ende der 40er(Anfang der 50er Jahre waren die Bäume oft schillernd grün.
Da wurde auf alles und jedes Kupfervitriol gespritzt.
Das das besser war, als die heutigen Pflanzenschutzmittel, möchte ich bezweifeln.
Natürlich kann ich sagen, dass ich auch das überlebt habe und gesund alt geworden bin.

Am 20. Januar 2018 um 13:23 von Jan Reiter

"Allein mit gestrigen Bio-Landwirtschaftsmethoden (deren Kupfer-Spritzmittel vergiften die Böden mit Schwermetall)kann die Welt nicht ernährt werden."

Von "deren Kupferspritzmitteln" kann nicht die Rede sein. Die werden auch in der konventionellen Landwirtschaft verwendet.

Gegen TTIP

waren es mehr als 150.000
Was hat es genutzt?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ttip-demonstration-in-berli...

Agrarwende

Es wurde schon oft für ein besseres Dasein der Tiere demonstriert und natürlich auch gegen Pflanzenschutzmittel und Gülle etc. was uns vergiftet ! Die bisherigen Landwirtschaftsminister,und Ministerinnen, haben eigentlich alles ausgesessen um es dem Nachfolger auf die Schultern zu packen! Die Folge ist das was wir nun haben : Alles ist beim Alten ! Und als Beispiel: Die Politiker die selbst in der Tierhaltung tätig sind,und damit Geld verdienen , verhalten sich mit vielen anderen einfach nur schlecht gegenüber den Tieren und der Gesundheit !

12:58 von Ausgemerkelt 2.0 / Selbsttäuschung

Sie schreiben: "...nun noch teure Lebensmittel. Wie lang soll die Schlange an den Suppenküchen werden?" (Zitat Ende)
Mal ganz ehrlich, von welchen Lebensmitteln reden Sie? Meinen Sie Erdbeeren im Dezember oder Lauch im Januar? Gerade Obst und Gemüse, auch das ohne Glyphosat und Co. aufgewachsene, ist bei uns sehr günstig, wenn es nicht gerade exotisch ist. Wie viel Prozent Ihres Einkommens geben Sie denn für Gemüse etc. aus? Wissen Sie nicht, dass wir in D. europaweit in Relation zum Standard die billigsten Lebensmittel hat? Und jedes Jahr werden tausende von Tonnen an verderblichen Lebensmitten vernichtet. Sollen sie noch billiger werden, damit noch mehr produziert und vernichtet wird? Nein, Sie sind IMO reflexartig gegen Menschen, die sich Gedanken um unsere Umwelt und die Zukunft des Planeten machen, ohne zu verstehen, dass dies auch in Ihrem Namen passiert! Klar, im Bio-Markt wird es teuer, doch gut geplant und mit Bedacht wäre sogar das möglich, zumindest partiell.

@Der Vaihinger - Und warum sollte man den Teufel (z. B. Kupervi

- dessen Anwendung stark beschränkt ist) mit dem Belzebub (Glyphosat) austreiben?

Zu den Pestiziden kommen die Düngemittel und die übernutzten Böden, die kaum noch Leben in sich haben. Soweit diese Stoffe nicht von den Nahrungs- und Futterpflanzen aufgenommen werden und dann in uns und Tieren (und wieder in uns) landen, sickern sie durch bis ins Grundwasser und gelangen in die Gewässer. Dasselbe gilt für die Abbauprodukte von immer noch - verbotenerweise - als Wachstumsförderer eingesetzten Antibiotika. Arzneimittelhersteller müssen vor Zulassung nachweisen, welche Effekte ihre Produkte auf Lebewesen in den Gewässern haben; den Agrarproduzenten ist das egal. Offensichtlich haben sie einen Reserveplaneten. Und da haben wir über Massen-qual-tierhaltung noch gar nicht gesprochen.
Das alles wird seit den 70er Jahren diskutiert! Einiges hat sich gebessert. Aber vieles scheitert einfach am Phlegma von uns als Verbrauchern und an der Profitsucht als dem Goldenen Kalb unser Zeit.

Wenn man sich die Kommentare

Wenn man sich die Kommentare zu dieser Meldung anschaut, dann fällt ein gewisser roter Agitationsfaden von Bündnisgrünen, Greenpeace und Konsorten auf. Es geht um Meinungshoheit und Durchsetzung prominenter politischer Interessenfelder und Schlagworte ohne jeglichen Sachverstand zur Problemlösung. Landwirtschaft ist seit Jahrhunderten gelebte Nachhaltigkeit und jeder Landwirt weiß aus praktischer Erfahrung, dass seine Zukunft davon abhängt. Irritierend ist, dass sich Landwirte mit ihren Diesel subventionierten Grosstraktoren an den gegen sie gerichteten Aktionen beteiligen. Es wäre viel konstruktiver, wenn Landwirte endlich einmal gegen diese unqualifizierte Meinungsmache zu Feld zu ziehen würden, denn sie haben die Argumente auf ihrer Seite.

Weil die Landwirtschaft heute besser ist denn je ...

werden unsere Autoscheiben heute nicht mehr durch tote Insekten beschmutzt und gibt es kaum noch Vögel, die uns auf die Autos kleksen. Toll!?

Großartige Resultate der besten deutschen Landwirtschaft aller Zeiten sind auch das inzwischen unter 6 Jahre gesunkene Durchschnittsalter unserer Milchkühe, die großflächige Nitratbelastung unseres Trinkwassers, die dramatische Reduktion biologischer Vielfalt unserer Nutztierrassen und Nutzpflanzensorten sowie die massive Erosion unserer noch fruchtbaren Böden.

Wer diese moderne Landwirtschaft allen Ernstes für zukunftsfähig häft, hat von wirklich guter landwirtschaftlicher Praxis und erst recht von Ökologie keine Ahnung.

Was wir heute wirklich brauchen, ist biologische Schädlingsbekämpfung statt Agrochemie, schonende Bodenbearbeitung statt Verdichtung und immer tieferes Pflügen, Terra preta und Düngung mit Pflanzenresten statt Agrarchemie und Nahrungsmittelproduktion statt Biogasproduktion. Außerdem sollte es auf Feldern Baumreihen geben.

@Hinterdie Fichte 13:08

Als 3- facher Familienvater wird es langsam Zeit, dass Sie mal über den Tellerrand schauen und sich informieren, was z.B. die über 10.000 in Ihren Augen "Öko-Hipster" zu sagen haben:

Sie demonstrieren inzwischen im Namen von Millionen, die nicht mehr hinnehmen wollen, dass auf Kosten von unendlicher Tierquälerei, Vergiftung von Böden- und Luft und Verarmung der Länder außerhalb der EU durch unfaire Handelsbeziehungen ausschließlich der Profit der Großkonzerne unser Leben bestimmt.

Ihre Kinder können mir leid tun!

Und@ Jan Reiter 13:22:
"Die Welt"muss nicht allein von Deutschland ernährt werden!

@ Polit-Observer

Sie unterliegen bei Ihrer Analyse dem großen Fehler, dass sie alle Bauern in einen Topf werfen, was denen aber überhaupt nicht gerecht wird. Auch Sie sollten endlich zwischen Bauern und Agrarökonomen unterscheiden. Der Protest richtet sich hierbei nicht gegen die Bauern, wie ja auch die Teilnahme ebensolcher an der Demo zeigt, sondern gegen die vom Staat massiv subventionierten Agrarökonomen.

Tausende demonstrieren für eine Agrarwende

Warum werden in Deutschland mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse produziert, als wir eigentlich essen können und was unserer Gesundheit zuträglich ist?
Und muss Deutschland Chinas Kühlschränke füllen? Unsere Agrarindustrie, nicht die kleinen Familien- Bauernhöfe, muss wieder auf ein erträgliches Maß gestutzt werden. Das wäre doch gerade jetzt, bei den bevorstehenden Koalitionsverhandlungen, eine dankbare Aufgabe für unsere Regierung.

Seit Jahrhunderten gelebte Nachhaltigkeit

Meinen Sie mit Nachhaltigkeit Firmen wie Wiesenhof oder Tönnies? Allein in meinem Nachbarort befinden sich 32 Hallen mit ihren jeweils mehreren 10000 Hühnern, alles über Satellitenbilder schön zu sehen. Was da alles an Leid und Exkrementen produziert wird Nachhaltig zu nennen ist schon sehr realitätsfern...

@Polit-Observer, 14:15

Meinungshoheit? Schauen Sie doch bitte mal in den Spiegel und Ihren Kommentar.

Ihr einziges, wirklich inhaltliches Argument von den Landwirten, die seit Jahrhunderten Nachhaltigkeit leben, hat mit der heutigen Agrarwirtschaft zum Teil rein gar nichts mehr zu tun.

Genau dagegen richtet sich der Protest, an dem sich übrigens auch Landwirte beteiligen.
Wollen Sie uns sagen, dass diese Landwirte dann aber keine Ahnung haben?

Solche Argumentationen sehen für mich nach Kampf um Meinungshoheit aus.

Plattitüden

@ HzweiO:
Volle Kraft in den Untergang
Unternehmen wollen Gewinne machen, um jeden Preis.

Sorry, ein bisschen komplexer ist die Wirklichkeit aber dann schon. Für die Firma, in der ich arbeite, ist der Gewinn wichtig, aber nicht um jeden Preis. Es wird viel Augenmerk auf die Zufriedenheit und langfristige Bindung der Kunden gelegt. Außerdem spielt die Zufriedenheit der Mitarbeiter eine große Rolle.

@ Ausgemergelt

Ich habe es auch satt und zwar immer mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen.

Da müssen wir aber mal realistisch sein. In Zukunft müssen wir alle mehr Geld für gute Lebensmittel ausgeben und dafür eventuell weniger für Computer und Internet.

14:15 von Polit-Observer

>> Es wäre viel konstruktiver, wenn Landwirte endlich einmal gegen diese unqualifizierte Meinungsmache zu Feld zu ziehen würden, denn sie haben die Argumente auf ihrer Seite.<<

Ich bin überzeugt, dass, wenn sie denn Argumente hätten, dies auch tun würden.

12:58 von Ausgemerkelt 2.0

Ich habe es auch satt immer mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen.
.
da stimme ich doch glatt zu ...
um 1900 gab man noch 57 % des Einkommens für Essen aus
in den 50 ... 60ern so um die 40 %
heute liegt es bei 14 %
ob man die wachsende Anzahl Menschen mit biologisch dynamischem Anbau satt kriegt ?

Ohne CSU MINISTER.......

@Jan Sensibelius 13:13Uhr
In der Regierungsverantwortung wäre schon viel erreicht, da haben Sie völlig recht. Herr
Schmidt gibt den Freistoss für Glyphosat frei,
der Aufschrei in der Bevölkerung, aber auch der verantwortlichen Politiker, war doch sehr kleinlaut. Ich bin weiter entsetzt darüber, dass
der Konzern Bayer Leverkusen mit dem Multi-
vernichtungskonzern MONSANTO zusammen
geht. Eine Bankrotterklärung für alle Politiker,
auch die der EU.

"Nach uns die Sinnflut."

Das merke ich mir. Großartig!

Wir haben es satt!

Na gut, ich kann das verstehen, ich meine das mit dem V..K
Aber haben wir es nicht alle irgendwie satt mit einer Politik welche sich unserer immer mehr zu entfremden scheint und oftmals sehr weit an dem vorbei agiert und regiert was wirklich nötig ist und dies in vielen Ländern dieser Welt und vor allem in den Ländern die es doch eigentlich besser wissen sollten.
Vielleicht täte man gut daran erst einmal diese Ursachen, politischen unglücklichen Fehlverhaltens zu ergründen ehe man unvernünftig ins neue moderne digitale Zeitalter und dies im vollen Tempo aufbricht.
Wir wissen ja dass mit Vollgass gegen die Wand die Schäden erheblich grösser werden, wenn nicht sogar die totale Zerstörung dadurch einmal droht.
Noch ist es nicht zu spät dazu.

Am 20. Januar 2018 um 15:01 von Sisyphos3

Setzen Sie mal die Miete im Wandel der Zeit in Ihrer Tabelle dagegen ;-) dann stimmt es wieder.
Kleiner Ort nahe Hannover Wohnungsbaugesellschaft, gleiche Wohnung.
1960 gebaut und Miete 260 DM und heute 600 Euro immer noch genau die gleiche Wohnung und nicht ausgezogen.

Daran sehen Sie das solche Vergleiche oft auch ein Holzbein haben ;-).

Gruß

Es geht um frische und gesunde....

Lebensmittel, nicht die, die schon Wochen zuvor in grossen Hallen zum nachreifen ihr Dasein fristen. Deshalb mein Vorschlag, geht
mehr auf die Wochenmärkte zum einkaufen.
Kauft saisonal, nicht international.

@ 14:15 von Polit-Observer - Sozialhilfe

"Es wäre viel konstruktiver, wenn Landwirte endlich einmal gegen diese unqualifizierte Meinungsmache zu Feld zu ziehen würden, denn sie haben die Argumente auf ihrer Seite."

Vor allem haben die Bauern staatliche Subventionen auf ihrer Seite.

Diese staatlichen Zahlungen müssen in Deutschland veröffentlicht werden, auch wenn viele Landwirte das aus verständlichen Gründen nicht gern sehen.
Suchen Sie Ihren örtlichen Bauern hier:

https://www.agrar-fischerei-zahlungen.de/Suche

Es ist auch ehrlicher, nicht immer den Euphemismus 'Subventionen' zu gebrauchen:
Es ist ein Geschenk, ein Zuschuss, meinetwegen auch Sozialhilfe.
Wie man es auch nennt, der deutsche Bauer bekommt über 40%(!) seines Einkommens vom deutschen Staat oder von der EU; in Frankreich ist's sogar mehr als die Hälfte.

Kein Wunder, dass wir Fleisch zu Abfallpreisen produzieren können.
Wenn mir jemand die Hälfte dazu gibt, kann ich auch konkurrenzlos billig sein und alle echten Konkurrenten chanchenlos lassen.

Ideologen und Agitatoren

Grüne, Linke, Greenpeace und BUND sind reine Wohlstandsparteien bzw. Organisationen, die stets schlechtes Gewissen einflößen wollen und immer gegen "Groß" sind (Groß-Industrie, Landwirtsch. Großbetriebe, etc.)

Das Grundübel wird aber nie genannt, weil man damit nicht Punkten kann:
das explosionsartige Wachstum der Weltbevölkerung: 1960 3 Mrd, 2000 6 Mrd., aktuell über 7,5 Mrd!!!, z.Zt. jährliche Zunahme um 86 Mio., das heißt alle 11 Jahre 1 Mrd. mehr!!! Das hält keine Erde aus!!! Das bedeutet zwangsläufig immer größere Steigerungsraten auch in der landwirtschaftlichen Produktion besonders in den Industrieländern.

Zudem muss sofort weltweit der Anbau von subventionierten Mono-Kulturen von Mais, Soja, etc. für Bio-Diesel beendet werden. Der größte volkswirtschaftliche Schwachsinn und die größte Umweltsünde, den die Grünen und Co. jemals initiert haben.

Mecker, mecker, mecker

Sind es tatsächlich soo viele die da demonstrieren?
33.000 von 90.000.000.
Also 0,03 % der Bevölkerung
Alle Leute werden satt und können sich das Essen leisten.
Und die meisten können auch regelmäßig Fleisch essen.
Das verdanken wir den Landwirten gegen die hier demonstriert wird.
Ich kann nur den Kopf schütteln und hoffen, daß sich die Vernunft doch noch durchsetzt und die Wähler eine klares Votum für die Landwirtschaft in der aktuellen Form setzen.

Reflex

Mein Kommentar um 14:15 scheint ja Reflexe ausgelöst zu haben, und das ist gut so und freut mich. All den vermeintlichen Agrarexperten will ich soviel nur sagen. Nur eine Produktivlandwirtschaft, die sich an einer nachhaltigen Wirtschaftsweise orientiert, ist in der Lage die wachsende Weltbevölkerung zu erschwinglichen Preisen zu ernähren. Und der deutsche und europäische Bauer trägt hierzu bei. BIO mag trendy und ein Marketing-Geschäftsmodell sein, um eine höhere Wertschöpfung bei niedrigeren Erträgen zu realisieren und die gutgläubigen und vermeintlich umweltbewussten Verbraucher abzuzocken, aber die Weltbevölkerung ernährt das nicht. Viele BIO Betriebe wirtschaften heute auf Leistungen hinsichtlich Bodenfruchtbarkeit ihrer Vorväter. Jeder Bauer kennt den Spruch: „Reiche Väter, arme Söhne!“ Etwas zum Nachdenken!

Hmm, Agrarwoche und so weiter.

In unserer Gesellschaft (die mittlerweile weltweit vorherrscht) - Demokratie, Freiheit, Kapitalismus, Marktwirtschaft, bla, bla bla ...

müsste doch aufgrund der in den letzten Jahrzehnten exorbitant gesteigerten Produktionsmöglichkeiten, technischen Möglichkeiten, "Nicht-für-Geld-Arbeiten-Müssen"-Möglichkeiten eine ganz andere Zukunft ins Auge gefasst werden können!(?):

(Nicht zurück in die Steinzeit - Jedoch)
Jeder baut sein eigenes Gemüse an, jeder betreibt seine eigene Viehzucht und jeder kann sehr glücklich damit leben, dass die Produktion aller Produkte DEZENTRALISIERT wird, DENN: jeder besitzt auch ausreichende Roboter und Werkzeuge, die sämtliche lebenswichtige (und auch wohlstandsfördernde) Arbeiten abnehmen.
Wo in aller Welt bleiben heute die Leute mit Visionen für ganz andere - aber wirklich notwendige - Gesellschaftsformen?

@ Sisyphos3

ob man die wachsende Anzahl Menschen mit biologisch dynamischem Anbau satt kriegt ?

Na klar. Wie denn sonst?

Zu den Kosten von Bio-Lebensmitteln

Dass das Geld für eine angemessene Ernährung knapp wird, ist in meinen Augen eine vor allem soziale Frage.
Deutschland ist wohlhabend genug, dass hier jede/-r genug Geld für das haben und zur Not auch vom Staat bekommen kann, um sich gesund zu ernähren.

Dass selbst das z.T. eng wird, kann doch nicht der Maßstab sein, die Kosten vermeintlich zu senken und neue Probleme und Kosten in den Feldern Gesundheit und Ökologie zu produzieren, z.B. durch Gülle, Überdüngung, giftige Spritzmittel, Hormone etc.

@um 15:01 von Sisyphos3

Es geht ja nicht einmal um biologisch-dynamisch sondern um "vernünftig" und "gesund". Die Massentierhaltung mach den präventiven Einsatz von Antibiotika notwendig ... und diese Mittel sind dann schneller für den Menschen unwirksam.

Abgesehen davon produzieren unsere gigantischen Hähnchenfarmen auch für den Export nach Afrika ... wo sie dann die lokalen Produzenten kaputtmachen, die dann z.B. als Wirtschaftsflüchtlinge nach Europa kommen. Tolle Logik.

Der Einsatz von Glyphosat in der Gentechnik-Landwirtschaft hat zur Entstehung von "Superweeds" (die gegen das Zeug immun sind) geführt. Davon befallene Felder müssen dann wieder mühsam per Hand gejätet werden oder man kann nur noch Tiere darauf grasen lassen ... und diese Unkräuter werden natürlich auch nicht an irgendwelchen Grenzen halt machen.

Um solche einfachen Überlegungen geht es und nicht um irgendwelche "Öko-Forderungen". Die Industrie dreht nämlich komplett durch!

Die Lobby ruf

Die Lobby ruf und der Minster folgt.
Minster heißt eigentlich Diener. Doch wessen Diener ist er? Derer, über die er sein Amt durch Wahlen aus der Partei erhalten hat, oder der Konzerne, die ihn mit Kusshand nach dem Ende seiner politsichen Laufbahn aufnehmen - wenn - ja, wenn er schön brav war und auf die Vorstände und ihre Sendboten in der Lobby gehört hat.
Gilt übrigens für alle Minster - zuletzt ist auch Hanelore ganz "weich gefallen"!
Kurzum: Das Gequatsche von der Ernährung der Weltbevölkerung ist zwar im Kern richtig aber auch ebenso falsch. Konzerne sehen in der Bevölkerung nur zahlende Kunden oder Rationalsierungsreserven, aber niemals den Menschen!
Das Kernproblem ist die wachsende Weltbevölkerung in einem Wirtschafstsystem, das einzig auf Verbrauch und Ausbeutung ausgerichtet ist.
Der Mensch ignoriert bisher, was die Natur seit Millionen Jahr vormacht - okologisch verträgliche Kreisläufe, die sich selbst regenerieren und Leben spenden-der Tod kommt durch den Menschen!

Tierschutz und Umwelt

Ich als noch Klein Bauer komme mir so vor als habe ich alles falsch gemacht, mußten wir nicht nach dem Krieg und zu Zeiten der DDR Fleisch aus Franken nach Berlin fahren damit dies nicht verhungern und jetzt tun sie so als ob sie das Ei erfunden hätten.
Ich habe die Vorträg gehört und distanziere mich im wesentlich was da gesagt wird, auch durch Kinder welche nicht wissen was sie da nachplappern.
Gerade diese schlauen Leute die ihre Interessen verfolgen sind die Totengräber der kleinen Landwirtschaftlichen Betriebe gewesen, denn es ist zu Spät.
Wenn dann noch Glyposath zum Thema gemacht wird ist es nur noch Ideologie und kotzt mich an.

Was ist uns unser tägliches Brot wert?

Wir müßten wieder hinfinden zur einer bäuerlichen Landwirtschaft, und weg von Agrarfabriken. Wir können es uns auf Dauer nicht mehr leisten, unsere Böden und das Wasser weiter zu vergiften. Der höhere Preis sollte uns unser tägliches Brot wert sein, und das Tierwohl ebenfalls.

@12:58 von Ausgemerkelt 2.0

Sie schreiben: "Ich habe es auch satt und zwar immer mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen. Denkt auch einer von Demonstranten, an die die es sich bald nicht mehr leisten können diese Nahrungsmittelpreise zu stemmen."

Meinen Sie das wirklich ernst? Wenn ja, dann haben sie sich hiermit selbst diskreditiert. Denn was wir tun müssen, um nachhaltig zu wirtschaften, orientiert sich definitiv nicht daran, wie viel Sie bereit sind, für Ihr eigenes, tägliches Überleben zu tun (z.B. zu bezahlen). Nebenbei: haben Sie schon mal überlegt, unter welchen Bedingungen etliche derjenigen arbeiten müssen, die Ihre mutmaßlich billige Ernährung und Kleidung produzieren?

@Rolando, 15:43

Fragen Sie doch mal ein paar Grüne, ob die Biogasanlagen meinten, für die Massen an Mais & Co. angebaut wird, oder ob es eher um die Nutzung von Essensresten und anderen organischen Reststoffen ging.

Wer ernährt wen?

Tatsächlich ist das Anwachsen der Weltbevölkerung ein Thema. Allerdings begründet dieses nicht die Massenproduktion in Deutschland. Die Bevölkerung hier stagniert seit Jahren. Die Weltbevölkerung wird aber nicht aus Deutschland ernährt. Vielmehr wird durch den Palmöl und Sojaimport vielen Menschen weltweit die Möglichkeit genommen sich selbst zu ernähren. Ein Großteil der Bevölkerung in der Welt wird auch heute noch durch kleinbäuerliche Landwirtschaft ernährt - und die bei Einkommen, die für uns unvorstellbar niedrig sind.

@14:04 von Quereinwerfer

"Nein, Sie sind IMO reflexartig gegen Menschen, die sich Gedanken um unsere Umwelt und die Zukunft des Planeten machen, ohne zu verstehen, dass dies auch in Ihrem Namen passiert!"

Was Sie hier dem User Ausgemerkelt 2.0 unterstellen ist kein Reflex sondern sicher bergründete Angst. Ich denke, wir möchten alle unsere Umwelt erhalten. Nicht die Armen in diesem Land sind schuld an der Misere, sondern das stete Streben nach Gewinnmaximierung in allen Lebensbereichen.
Es sind eben viele Stellschrauben die unsere Politiker neu justieren müssten. Dass dies aber mühsame Arbeit bedeutet, liegt wohl eher daran, dass man die 'Maschinerie'
nicht gewartet hat und die Stellschrauben Rost angesetzt haben.

@14:19 von Biologe

Ich liebe Ihre Kommentare. (Kein Scherz.)
Es gibt leider User dieses Forums, die aas nicht begreifen (wollen). Vielleicht ist aber auch der Weg zwischen den beiden Ohren nur zu kurz.

Na ja, haben wir was zu

Na ja, haben wir was zu wollen? :(

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