Ihre Meinung zu: Pro und Kontra: GroKo-Verhandlungen - Ja oder Nein?

20. Januar 2018 - 3:49 Uhr

Um Schlimmeres zu verhindern, müssen die Delegierten morgen beim SPD-Parteitag für Koalitionsverhandlungen stimmen, meint Angela Ulrich. Frank Aischmann sieht das anders: Die Absage der SPD würde zum Neustart zwingen.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.666665
Durchschnitt: 3.7 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

paar hundert Genossen

"Da dürfen nicht ein paar hundert Genossen am Ende über eine Regierung entscheiden"

Dagegen kann man zwar mit repräsentativen Demokratie argumentieren - diese paar hundert Genossen haben einen Auftrag erhalten -, aber dasselbe Argument kann für die große Koalition genutzt werden, denn einen Auftrag haben alle in der SPD erhalten.

Angst müssen SPD und CDU nur vor Neuwahlen haben.
Jetzt neu wählen zu lassen, um dann in Ruhe einen Profil zu suchen wäre eine Frechheit gegenüber den Wählern. Wer gibt denn einer Partei seine Stimme, damit die sich in Ruhe ihr Profil zusammenbasteln kann? Das wäre ein teurer Spaß, das können die in ihrer Freizeit tun. (So oft, wie die Abgeordneten in Sitzungen fehlen, haben sie nicht zu wenig davon.)

Letztendlich wird es

Letztendlich wird es Pro heißen ... abgesehen was in den "Sondierungsgesprächen" von der SPD ereicht wurde, geht es um Macht, Mandate und Pöstchen - wer will darauf schon verzichten ... und nicht zuletzt, nach mir die Sintflut ...

Bitte keine GroKo

Es wäre das schlechteste Signal für ein Land, wenn das schwindende Fundament sich wieder als Garant einer Gesellschaft etabliert, von der es sich abgelöst hat. Das Gefasel von Wähleraufträgen ist nur noch Reflex, da die Wähler nur eine "Stimme" haben, also gar nicht am Diskurs teilnehmen können.

das zeigt doch nur das Dillema in der Republik

die Macht der Parteien
war das wirklich verfassungsmäßig gewünscht

Man kann es aber auch anders sehen

All die Menschen, die der wiederholten Wahlaussage bzw. des Wahlversprechens der SPD geglaubt haben dass die SPD unter keinen Umständen in eine GroKo gehen wird und falls nötig lieber eine starke Opposition bildet, werden in vier Jahren ihr Kreuzchen wohl dann bei einer Partei setzen, die zu ihrem Wort steht.
Nur als Abnickpartei für Merkelsche Vorgaben sollte sich die SPD zu schade sein.
Zumal Merkel alles Positive als ihr eigenes Werk verkaufen wird und unpopuläre Massnahmen dann der SPD zugeschrieben werden.
M.E. ist die SPD in vier Jahren noch unter der AFD, wenn sie nun einknickt und in die GroKo einwilligt.
Welche Zugeständnisse hat Merkel auch gemacht? Ein Nasenwasser gegenüber des Forderungskatalogs. So etwas kann keiner schönreden weil fast nichts von der CDU zugestanden wurde. Und dies, obwohl die CDU die SPD dringender braucht, als umgekehrt.

Hoffentlich keine GroKo

Eine GroKo und damit, Weitermachen wie bisher, wäre so ziemlich das Schlimmste was Deutschland passieren könnte.

Darstellung: