Ihre Meinung zu: Österreich: Rund 20.000 protestieren gegen Kurz-Regierung

13. Januar 2018 - 18:32 Uhr

In Wien sind rund 20.000 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die neue Regierung zu protestieren. Sie werfen Kanzler Kurz und der Koalition seiner konservativen ÖVP mit der rechten FPÖ rassistische Tendenzen vor. Von Clemens Verenkotte.

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Kommentare

Demokratie ist Demokratie....

das müssen auch die Linken begreifen und akzeptieren. Die Wahl ist getroffen und tritt die Regierung an.
Demonstrieren kann man ja....aber wozu?
Da muss man schon bis zur nächsten Wahl abwarten...oder was wollen diese Demonstranten bewirken?

Ich werde es einfach nicht

Ich werde es einfach nicht verstehen warum gegen demokratische Wahlen oder deren Ergebnis protestiert wird.

Scheinbar wünschen sich diese Menschen eine Pippi Langstrumpf Welt, getreu dem Motto:ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.

Interessanterweise sind es meistens diese Leute die Toleranz einfordern für ihr Weltbild, was dann für andere Sichtweisen nicht gilt.

Protestkultur?

Der Anlaß für das Wahlergebnis gegen das jetzt demonstriert wird, nachstehend:

„Die erneute Verschlechterung Österreichs im CPI ist Besorgnis erregend und ein deutliches Signal an Politik, Wirtschaft und Verwaltung“, sagt Eva Geiblinger, Vorstandsvorsitzende von Transparency International – Austrian Chapter (TI-AC): „Der zögerlich begonnene Weg in Richtung mehr Transparenz und Korruptionsfreiheit wird nicht konsequent weiter gegangen.“
*
http://www.horizont.at/home/news/detail
/korruption-oesterreich-rutscht-im-
globalen-ranking-ab.html
*
Warum wurde nicht rechtzeitig dagegen demonstriert, sonden nur schönredet?

Dürften eher 80-100 Tausend sein

wenn die Schlange vom Westbahnhof bis zum Ballhausplatz reicht, da haben viele Menschen Platz.

Oh nein, da wird Kurz jetzt

Oh nein, da wird Kurz jetzt sicher Angst haben.

Die Hochburg der Linken mit mehreren Millionen Einwohnern kriegt gerade mal 20.000 Menschen auf die Straße.

Das die Grünen in Österreich nicht mal mehr im Parlament sitzen hat schon seinen Grund.

Die Wahlverlierer machen mobil

Österreich hat gewählt und dabei ist türkis blau herausgekommen, irgendwann wirds auch bei rot und grün klingeln und durchkommen das es jetzt so ist .. jaja bei manchen dauerts halt a bissl länger.
Organisationen wie die "Plattform Radikale Linke" und die "Offensive gegen rechts"können gern revoltieren.
Hinter den "Omas gegen Rechts" demonstrierten übrigens 200 Mann des "Schwarzen Blocks".(Quelle mit Foto "Kronenzeitung)
Die Regierung wird sich von solchen Demos keinen Deut von ihrer Asylpolitik entfernen und ihre wie auch immer genannten Lager durchziehen.
Rot/Grün verliert die Deutungshoheit und der Asylindustrie wird das Geld entzogen weil der Staat mit den Aufnahmelagern die er betreiben wird seinen Aufgaben nachkommt. Das ist gut so.

Herr Kurz

Bin mal gespannt wie lange es dauert bis er sein wahres Gesicht zeigt. Mir ist dieser man nicht geheuer.

Bissel spät dran

die Wahl ist vorbei und das Österreich keine Demokratie ist wird wohl keiner behaupten wollen.
Oder ?.
Wenig verständlich.

Gruß

re zerocool76

"Ich werde es einfach nicht verstehen warum gegen demokratische Wahlen oder deren Ergebnis protestiert wird."

Sind die sakrosankt? Natürlich kann jeder kundtun, dass er damit nicht einverstanden ist.

@yolo, 18:40

"Da muss man schon bis zur nächsten Wahl abwarten...oder was wollen diese Demonstranten bewirken?" -
Was wollten all die xxdiga Demonstranten die letzten Jahre bewirken? Warum haben die nicht bis zur nächsten Wahl gewartet? Oder gilt ihre Forderung nur für Linke?

Demonstrieren ist das gute Recht

Nur sollte es auch Sinn machen um etwas auf
Zeit zu verändern. Die nächste Wahl darf dazu
dann auch für die nötigen Veränderungen sorgen wenn mann die Mehrheit gewonnen hat.M.M.

Es gibt klare inhaltliche

Es gibt klare inhaltliche Gründe für diesen Protest, und das geht auch eindeutig aus dem Bericht hervor. Es ist schon interessant, dass Kommentierende hier einerseits lautstark gegen eine gewählte Regierung bei uns protestierten, die demokratisch gewählt war, weil ihnen z.B. die Asyl- und Flüchtlingspolitik nicht passt, andererseits den Protest gegen die rechtspopulistische Regierung in Österreich (bewusst) uminterpretiert, als würde man ein Wahlergebnis nicht respektieren: Liebe Mitkommentierende von rechts: es gibt gute inhaltliche Gründe, gegen die Politik der österreichischen Regierung zu protestieren und auch deutlichst darauf zu verweisen, wen Kurz sich da mit HC Strache ins Boot geholt hat. Einfach mal lesen bzw. hören, was die breit aufgestellten Demonstrierenden sagen.

@zerocool, 18:50

"Interessanterweise sind es meistens diese Leute die Toleranz einfordern für ihr Weltbild, was dann für andere Sichtweisen nicht gilt." -
Komisch, diese Haltung sehe ich mehr bei rechts orientieren Personen, die immer fordern, das man sie doch gefälligst in Ruhe demonstrieren lassen sollte aber laut aufschreien sobald andere auch wagen auf die Straße zu gehen.

Stimmt, mit so ner kleinen

Stimmt, mit so ner kleinen Demo kann man nicht viel bewirken. Die vernünftigen Österreicher müssen sich jetzt überlegen, wie sie das, was die anderen angerichtet haben, wieder geradebiegen können. Nur hier und da eine Demo reicht sicher nicht.
Aber bewirken könnten sie natürlich schon was. Mit Generalstreiks, empfindlicher und spürbarer Störung des öffentlichen Lebens usw. Ich glaube aber, das wird nichts, Österreich ist schon immer latent fremdenfeindlich und rechts gewesen. Wien ist da sowas wie die einzige Ausnahme, die ich kenne. Hierzulande würde man jedenfalls anders auf eine erneute Machtergreifung reagieren.

@yolo

Die Rechten müssen endlich begreifen, dass man in einer Demokratie für oder gegen beinahe alles demonstrieren kann, sogar gegen die gewählte Regierung.

Wozu man demonstriert? Nun, um die ewig Gestrigen aufzuwecken vielleicht? Oder um seinem Ekel öffentlich Ausdruck zu verleihen? Um zu zeigen, dass es noch klar denkende Menschen gibt, die gegen Demokratiefeinde aufbegehren? Suchen Sie es sich raus. Sicher, es ist jetzt nach der Wahl und Regierungsbildung ein bisschen spät, aber vielleicht sitzt der Schock eben doch tiefer als gedacht.

In Wien demonstrieren Menschen gegen die Regierung Kurz ...

... In Deutschland gehen Menschen seit Jahren gegen die Regierung Merkel auf die Straße.
.
Der Unterschied scheint mir in der unterschiedlich verteilten Sympathie der Medien zu liegen.
.
Die Gemeinsamkeit in der Gegnerschaft zur jeweiligen Politik.

@ zerocool76

Es wird übrigens nicht gegen Wahlen demonstriert, auch nicht gegen das Ergebnis, sondern gegen die Regierung.
In einer Demokratie ist es jedoch völlig legitim, gegen die Beschlüsse und die Politik einer gewählten zu protetieren. Wenn Sie das nicht verstehen, dann haben Sie offenbar das ganze Prinzip der Demokratie nicht verstanden.

um 18:40 von yolo

Demokratie "das müssen auch die Linken begreifen und akzeptieren."
Das werden sie sicher auch. Aber eine Demonstration gegen die Rechten ist immer etwas wert.

Gute Sache!

Gut, dass die demokratischen Österreicher gegen Rechtspopulisten demonstrieren!

Ungarn ist nur nebenan. Und dort sieht man, was passiert, wenn Rechtspopulisten die komplette Kontrolle übernehmen.

Mir scheint als ob die LinksGrünen

ein massives Problem mit der Demokratie haben. Sie können nicht akzeptieren, daß jemand mit anderen Vorstellungen durch eine demokratische Wahl zum Regieren bestimmt wurde. Dieses merkwürdige Demokratieverständnis - bzw Unverständnis - tritt auch bei "Linken" in anderen Ländern auf. So in den USA, wo diese nach Trumps Wahl durch ihre Demonstrationen zeigten, daß sie keine Niederlage akzeptieren können. Bedenkliche Entwicklungen, die auch in Deutschland tendenziell vorhanden sind.

@ Ramuthra

Die Grünen haben sich schon vor der Wahl in zwei Lager gespalten. Der Hauptgrund war die Migrationspolitik, die eine Gruppierung wollten weitere Migranten nach Österreich reinlassen und die anderen die Grenze dicht machen.

Gegen Sozialabbau, ...

... Ausländerfeindlichkeit und Rechtskonservatismus.

Da erinnert mich ein Kommentartor eben...

an die Pegida-Demonstranten.
Warum wird über diese eigentlich in Deutschland nicht mit gleichem Engagement berichtet?
Das wäre dann doch das eigene Inland.
Oder über Proteste durch die Demo-für-alle, etc.?
Stimmt eigentlich.
Hier gibt es doch auch genügend Protest gegen unsere Regierung?
Das wäre doch mal interessanter, als über die Österreicher zu schreiben, oder?

Lasst Nazis nicht regieren ...

... die Schilder der Demonstranten.
.
Gibt es eigentlich irgendeine rechtliche Handhabe gegen diese permanenten NAZI-Beleidigungen?
.
Ich meine, muss ich (oder andere) sich von jedem dahergelaufenen ohne jede geschichtliche Bildung als "Nazi" beschimpfen und bleidigen lassen? Und das auch noch ungestraft?
.

hätten denn diese

20000 Stimmen etwas am Wahlergebnis in Austria geändert?

@20:15 von Unbequemer

Ich darf noch ergänzen:
Und wenn das rechte Lager gegenüber dem linken Establishment Einfluss gewinnt, heißt es Spaltung der Gesellschaft.

Bitte weniger Alarmismus

Vielleicht war ich mit meinem ersten Versuch zu polemisch und stand deshalb vor der roten Ampel, aber... anders formuliert noch einmal folgender Hinweis:

Die historischen Nazis sind nicht bekannt dafür, großzügig mit dem Demonstrationsrecht umgegangen zu sein.

Liegt daher nicht eine gewisse Naivität und Verharmlosung in der Selbsteinschätzung der Demonstranten, sie würden gegen Nazis protestieren?

Bestünde die Regierung wirklich aus Nazis, würden die meisten gar nicht den Mut zum Protest dagegen aufbringen.

Regierung in die Schranken weisen

Diese Regierung ist eine Zumutung für die österreichische Demokratie. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die Straße ihre Handlungsfähigkeit einschränken. Ich drücke den Daumen, dass dies gelingen möge. Dies bedeutet übrigens mehr und nicht weniger Demokratie, denn Demokratie ist kein punktuelles Ereignis, sondern ein kontinuierlicher Prozess.

21:38 von geselliger misa...

Lasst Nazis nicht regieren ...

... die Schilder der Demonstranten.
.
Gibt es eigentlich irgendeine rechtliche Handhabe gegen diese permanenten NAZI-Beleidigungen?
.
Ich meine, muss ich (oder andere) sich von jedem dahergelaufenen ohne jede geschichtliche Bildung als "Nazi" beschimpfen und bleidigen lassen? Und das auch noch ungestraft?
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Bei uns wäre das sicher anders, bei unseren Hassgesetzen, aber die haben die Österreicher augenscheinlich noch nicht angedacht.

@Erich Kästner 20:13

"Ungarn ist nur nebenan. Und dort sieht man, was passiert, wenn Rechtspopulisten die komplette Kontrolle übernehmen."
.
Nord Korea ist am anderen Ende der Welt. Dort können Sie sehen was passiert wenn die Kommunisten die komplette Kontrolle übernehmen.
.
Was ist Ihr Punkt?

@20:15 unbequemer

Auch wenn das jetzt ganz unbequem für Sie ist: zu einer demokratischen Gesellschaft gehört das Recht auf Protest unverzichtbar dazu - und das hat rein gar nichts damit zu tun, Wahlergebnisse nicht zu akzeptieren.

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