Kommentare

Diskussionskultur

Diese groteske Vulgarität Trumps in den USA ist die Kehrseite ebenso grotesker Sprachverunstaltungen wie 'atmender Deckel' in Deutschland.

Wenn beide albernen Extrema auch sprachlich wieder zu einer gesunden Mitte zusammenfinden, beginnt vielleicht ein neues Zeitalter politischer Diskussionskultur jenseits von Pöbeleien einerseits und närrischen neologistischen Euphemismen andererseits.

Als weder linker noch rechter, sondern intellektueller Bürger widern mich mittlerweile beide Sprech- und Denkweisen nur noch an.

Wenn Trump anstelle von Afrikanern lieber Norweger als Einwanderer hätte, möge er sich bitte fragen, warum es letztere eher in homöopathischen Dosen in die USA zieht.

Und wenn Deutschland Fachkräfte benötigt, schafft man diese nicht, indem man funktionale Analphabeten zu solchen umwidmet.

Redet doch endlich wieder ehrlich miteinander!

So leicht kann man ablenken.

Jeder Piep den dieser Typ von sich gibt wird breit getreten.

Damit können Armee und Deep State echt happy sein.

Und der Präsident auch.

Wann wird man verstehen, dass man inzwischen das, was zu Beginn total peinlich war, zu einem nützlichen Instrument gemacht hat?

Trump gehört zu den Leuten, denen es Freude macht, zu provozieren. Es ist ihm egal was geredet wird, wichtig ist nur: man redet über IHN.

Alle anderen haben aus der Not eine Tugend gemacht. Alles beschäftigt sich mit dem. was Trump offensichtlich ungefiltert von sich gibt, während zum Beispiel die Suche der US Armee nach Trollen und Leuten, die Bots für soziale Netzwerke schreiben, keine Aufmerksamkeit erfährt.
Keiner stellt die Frage, warum man ganz offen Leute sucht, die in verschiedenen Ländern genau das machen, was man Russland die ganze Zeit vorwirft.

Trump ist das beste Abwehrsystem, das die USA je hatten.

Der redet, alles regt sich auf Kommando auf - und die anderen werkeln in Ruhe vor sich hin.

Stattdessen mehr Einwanderer aus Nordeuropäischen Ländern

Welcher intelligente gut ausgebildete Europäer möchte denn in ein Land, das von einem Mann wie Trump geführt wird und in dem viele "normale Bürger" noch dem Kreationismus fröhnen?

assimilieren ?

Wer kann sich noch an den Spruch, von einem Besucher der in Deutschland zu Gast war, erinnern und zu seinem (Volk) „rief “ : Lasst euch nicht assimilieren ! Dass war ein Schlag ins Gesicht.
Was der Trump da wettert, ist Unterste Schublade, aber eines verstehe ich Überhaupt nicht, wieso ist Haiti eigentlich so Arm ? da sollten die USA sich mal an die eigene Nase fassen, Europa aber auch.

Erbärmlichkeit in Person

Wer solch erbärmliche Sprüche in die Welt absondert muss schon sehr verzweifelt sein. Trump hat bisher rein gar nichts hinbekommen, außer eine Steuerreform für die Superreichen. Er muss sein rassistisches Klientel bei Laune halten, zum einen die Geldgeber, zum anderen den Pöbel, den er für die nächsten Wahlen braucht. An sonsten nichts Neues: Die Äußerungen bzgl. Diktator Kim lassen weiterhin nichts Gutes über Trumps Geisteszustand vermuten.
Gruß Hador

Darf Trump das?

Es ist ungeheuerlich. Die durch Trump vertretene amerikanische Rechte bezeichnet Länder wie Haiti und afrikanische Länder als Dreckslochländer, nur weil dort Armut, Korruption, extrem hohe Fertilität und Staatsversagen herrschen. Alle diese Probleme haben doch überhaupt nichts mit der in diesen Ländern lebenden Bevölkerung zu tun, sondern sind doch Probleme, die ausschließlich mit den westlichen Ländern und den Waffenlieferungen zu tun haben. Überdies. Darf sich ein amerikanischer Präsident die Rosinen unter den Migrationswilligen einfach so aussuchen, nur weil die einen mehr für das eignene Wahlvolk leisten, als die anderen?

Auch mit viel gutem Willen

Auch mit viel gutem Willen lässt sich "Shithole countries" nicht zu einem vergleichsweise harmlosen "Drecksloch Länder" übersetzen.

Armselig

Es ist eine Schande was unsere sogenannten politischen Führungspersönlichkeiten alles so von sich geben. Bei Trump wundert einen ja eigentlich gar nichts mehr. So dumm wie seine Äusserungen sind, könnte man sie eigentlich ja auch ignorieren, wenn es nicht so gefährlich wäre (s. auch Nordkorea, Iran etc.).
Ich hoffe, dass all diejenigen, die diese Populisten überall auf der Welt wählen und in Ämter bringen sich das ganz genau aunschauen und sich demnächst anders an den Wahlurnen entscheiden. Und vor allem auch, dass unsere etablierten Politiker aufwachen und wirkliche Misstände ehrlich anpacken, damit dieses Schüren von Hass endlich aufhört

Es muss erlaubt sein..

...festzustellen, dass D. Trump unter einer Persönlichkeitsstörung leidet.
Mir fehlen die Worte zu beschreiben, welches Weltbild hinter Trumps Worten steckt.

Herr Trump hat eines verdient. Mitleid

@Lutz Jüncke

Ich teile Ihre Einschätzung, soweit es die Kritik an Trumps rechter Hetze und Vulgarität betrifft. Allerdings kann ich Ihre Einstellung gegen euphemistische Neologismen nicht nachvollziehen. Sprache verändert die Gesellschaft. Will man/frau/* Mensch*innen vom rechten Rand mitnehmen, geht dies nur durch sprachliche Erziehung, d.h. die bewusste Verwendung politisch korrekter, gendergerechter und sozial angepasster Sprache - rechte Begriffe müssen als geächtet und unangemessen gebrandmarkt werden, positive Dinge hingegen - ggf. unter Einsatz der Hyperbel - besonders deutliche betont werden.

Norwegen

Ja klar, gibt bestimmt auch viele Norweger die gerne in die USA auswandern würden.

Solche Berichterstattung hilft Trump

Ob Herr Ganslmeier weiß, dass er mit seinen aufgeregten "Auweia!"-Beiträgen die Popularität dieses Populisten steigert?

Manchmal ist es besser, einfach mal nicht über jedes Wort zu berichten - insbesondere dann, wenn diese völlig undurchdacht und praktisch kontinuierlich aus jemandem herausblubbern.

Viel Wind um eigentlich Bekanntes

Der Präsident heiße jene Einwanderer willkommen, die zum Wirtschaftswachstum beitragen und sich gut assimilieren.
---
Einwanderung, die für sozialen Sprengstoff sorgt und nur Probleme macht, kann eigentlich vernunftbegabten Menschen ebenfalls nicht am Herzen liegen.
Auch in Deutschland ist eine Zuwanderung in die Sozialkassen heute nicht unbedingt das Ziel, sondern Fachkräfte über geregelte Zuwanderung.
Trump meint das Gleiche; er drückt es nur ehrlicher und drastischer aus.
Daran muss man sich nicht stoßen.
Er regelt die Dinge hart, knapp, kurz und so effektiv wie möglich....so sind Wirtschaftsbosse oft..und er ist eben einer.

Wahre Größe geht anders

Auf ärmere und schwächere (Länder) herabzusehen ist einfach nur armselig.

Herr Trump macht aus den USA eine Bananenrepublik.

so what

Mittlerweile kann dieser Mensch doch sagen was er will. Als ob er irgendwelche Konsequenzen zu fürchten hätte.

Die Welt (zumindest dich Nichttrumpfanatiker) empört sich und es passiert ......... NICHTS.

Der Mann hat einen Freifahrtschein. Wenn ein Normalbürger diese Spache benutzt, wird Sie nicht mal hier im Kommentarbereich durchkommen.

Und bitte den Ausdruck 'shithole country' dann auch richtig übersetzen und nicht verharmlosen.

Lieber FDP Wähler

Am 12. Januar 2018 um 06:11 von Lutz Jüncke

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Kurz zu Ihnen..
Vielen Menschen in Deutschland ging es bei der „Flüchtlingswelle“ nicht um Fachkräfte (von denen sich entgegen ihrem Unterton durchaus auch Einige unter den Geflüchteten der letzten 2 1/2 Jahre befinden), sondern um Humanität.
Denn auch ein Analphabet hat das Recht in Frieden zu leben und ja, sogar das Recht einen höheren Lebensstandard erreichen zu wollen.
Dass es Gesetze gibt, die das regeln, ist auf der anderen Seite aber selbstverständlich auch richtig und wichtig, wenn man realistisch bleibe möchte.

Mir wird jedoch jeder realitätsferne Humanist auf ewig lieber bleiben als ein empathieloser Realist.

Womit die Brücke zum Thema halbwegs geschlagen wäre..Trump ist ein empathieloser, narzisstischer und unverantwortlicher Präsident. Dessen braucht es lange keine Beweise mehr.
Umso wichtiger ist es, dass man sich nicht an das Empörtsein gewöhnt und abstumpft.

Definitiv der schlechteste Präsident aller Zeiten!

Afrika

Die meisten die in USA leben und eigentlich Afrikaner sind, die sind nichtv eingewandert, sondern wurden von Dreckslöchern als Sklaven eingeschleppt, genau diese Dreckslöcher verkörpert der Trump.

Weshalb übersetzt die TS das

Weshalb übersetzt die TS das gebrauchte Wort mit Drecksloch, wenn es Scheißloch heißen müsste? Das ist ein Euphemismus. Er nahm das Wort shithole in den Mund.

Das Gesicht Amerikas

Es wundert mich, dass sich die Bevölkerung Amerikas das gefallen lässt. So ein Aushängeschild ist peinlich. Die Sprache der Miliardäre? Aber auch ungebildete müssten doch mal aufwachen.
Für so einen Präsidenten müssten sich ALLE Amerikaner schämen.

Trump

... absolviert seinen jährlichen Gesundheits-Check?

Bleibt nur zu hoffen das dieser auch psychische Tests beinhaltet. Dann hätte sich seine Präsidentschaft evtl. bald erledigt und die USA könnten wieder auf einen normalen Präsidenten hoffen.

P.S. an die Redaktion der TS. Warum Ihr meine erste Version dieses Kommentares nicht freigeschaltet habt, ist mir ein Rätsel.

Ich bleibe dabei, Trump ist für jede Peinlichkeit der

Beste. Wenigstens darin.
Er ist das genaue Gegenteil eines Berufspolitikers, der
seine Worte gut abwägt, weil er sonst seinen Job gefährdet. Trump muss da keine Angst haben. Solange noch ein gewisser Teil der US-Wähler zu ihm halten, wird er immer wieder zu harschen Worten greifen, denn das kommt bei diesen Leuten an.
Ich frage mich, ob die US-Bürger überhaupt wissen, dass ihr Präsident in aller Welt als Komiker dargestellt wird. Dass dies auch seriöse Medien, wie die TS es z.B. machen ist um zu schlimmer.

Worte scheinen wichtiger zu sein als Taten

Anstatt zu sagen, stimmt schon irgendwie, und was kann man dagegen tun, ignoriert man lieber hässliche Wahrheiten weil man es sich in seiner Wohlfühlblase bequem gemacht hat. Deutschland war in seiner Geschichte auch oft ein "Dreckloch", aber deswegen fühle ich mich doch nicht persönlich gekränkt!? Die Leute reden immer darüber warum Stolz auf das eigene Land Unsinn wäre, weil man nichts dafür getan hätte und nur hier geboren wurde, aber warum sich dann angegriffen fühlen wenn das Heimatland beleidigt wird? Ich wurde nur hier geboren.

Widerstand leisten

Man möchte sich bei diesen "Hasspredigten" am liebesten angeekelt abwenden und schweigend den Kopf schütteln. Und genau das darf nicht geschehen. Wir müssen Widerstand leisten!!! - und dürfen nicht gleichgültig gegenüber solch üblen Reden sein. Solchen Typen dürfen Typen keinen Zentimeter des öffenlichen Raumes unwidersprochen preisgeben.
Gruß Hador

Aussage falsch?

Wahrscheinlich darf man es nicht so sagen, wie Trump dies tut.
Mir ist aber auch schon der Gedanke gekommen, warum sieht es in Afrika so marode aus? Die offenen Abwasserinnen sind Brutstätte für Krankheiten, der Müll türmt sich in den Straßen, die Korruption bestimmt den Alltag. Warum sieht man In Afrika keinen Fortschritt? Und diese Menschen sollen für uns eine Bereicherung sein? Ich habe Zweifel.

Wenns denn nur so wäre...

Da stellt der mächtigste Mann der Welt fest, das die Afrikaner und Haitianer die in den VSA leben, nichts arbeiten. Sogar sagt, dass man sie nicht braucht.
Leider ist das Gegenteil der Fall. Wer aus diesen ärmsten Ländern der Welt in die VSA gelangt, hat meistens ein Studium absolviert. Und es sind genau diese studierten Fachkräfte, die später in ihrer Heimat fehlen. Leider kommen viel zu wenige davon wieder zurück in ihre Heimat.

"Wenn Trump anstelle von

"Wenn Trump anstelle von Afrikanern lieber Norweger als Einwanderer hätte, möge er sich bitte fragen, warum es letztere eher in homöopathischen Dosen in die USA zieht."

Es leben mehr Norweger in den USA als in Norwegen.

Worte und Taten

Solange Journalisten Worte für wichtiger halten als Taten, solange werden Menschen mit normalen Leben und richtigen Jobs sie nicht ernst nehmen. Und solange wird Trump die Journalisten wie ein Puppenspieler dazu bringen, das zu tun was er möchte.

um 06:50 von Elefant

"Welcher intelligente gut ausgebildete Europäer möchte denn in ein Land, das von einem Mann wie Trump geführt wird und in dem viele "normale Bürger" noch dem Kreationismus fröhnen?"

Ich mag die USA und ich bin das was man in unserem System als höchst ausgebildet (Dr in STEM) ansieht.

Shitstorm wegen shit-hole und Dreckschleudern

Der Sprachumgang hat weltweit in Medien, Politik und Klassenzimmer seine Kultur verloren.
Der US Präsident bezeichnet die Heimat von Menschen als "shit-hole".
Deutsche Spitzenpolitiker und Medien bezeichnen die fast neuen Autos von Millionen betrogenen Deutschen als "Dreckschleudern".
Autos, in denen diese Menschen jeden Tag zu ihrer harten Arbeit fahren und ihre Freizeit gestalten.
"Shitstorms" fegen täglich durch die Medien.

was andere denken...

spricht Trump aus - was ist schlecht daran ?

Mr President,

Dürfen auch nicht-weiße Norweger einwandern? Oder kommen die aus dem 'shithole'-Teil Norwegens?

Sinnlose Aufregung

Die wichtige Frage ist die, warum in Haiti praktisch nichts gut funktioniert, trotz Milliarden Hilfe?Warum schafft es China innerhalb von Jahrzehnten einen ungeahnten Fortschritt für weiteste Bevölkerungskreise hinzulegen aber nicht ein einziges afrikanisches Land irgend etwas ähnliches?

Was bringt es sich aufzuregen? Entlastet das Gewissen und man kann weiter an seinen nicht funktionablen Erklärungsmustern festhalten? Schuld ist am besten Trump, das erübrigt jedes Nachdenken.

Spätestens jetzt...

... muss man am Geisteszustand dieses Menschen zweifeln. Die Welt hat einen anderen US-Präsidenten verdient.

Wiuedermal ab in die Schlagzeilen...

für Mr. Trump ist es wichtig immer vornean zu stehen. Und es sei es durch unsägliche verbale Entgleisungen wie diese hier. Es ist widerlich.

Aber er schafft es! Das muss man ihm lassen! Egal wo man hinsieht, fast alle Nachrichten beginnen mit Trump, und wenn es (wie sooft) aus der untersten Schublade kommt. Genau darauf springen Presse, Nachrichten und Co gleich an.

Eine Frage der Pespektive?

Es ist immer eine Frage von wo aus man auf was schaut?Auf die Lebensbedingungen die man von oben im Trumptower hat auf die Straßen von New York oder etwas enferntere aus dem Schmuddel -TV auf entfernte Ghettos wo man selbst noch nie war oder sich auseinandersetzen möchte?Also so schön die Karibik oder es rund um die USA auch ist ,so unsicherer bin ich mir dort unter solchen Verhältnissen wie Trump nur allein ich leben wollte? Das muß ich mir schon leisten können u. wollen u. das ist eben auch eine Sache der Perspektive die ich habe oder gar nicht bekomme weil ich gar nicht will mit so was wie Trump oder Ghetto. Das wäre dann einerlei negativ beschieden aus meiner bescheidenen Höhe an Perspektive?!Eine Zumutung ist der Mann allerdings schon im günstigsten Fall aller Fälle. Wer weiß was da noch kommt bis er aus der Höhe offensichtlich fallen muß vom Trump-Tower bzw. (Phallus)?Mann hat es wohl nötig?!

wörtlich sagte Trump "shithole", das ist

mit Drecksloch noch milde übersetzt. Drecksloch "dirthole" gibt es auf Englisch auch noch und ist etwas weniger unfreundlich.

reißt Euch mal ein bisschen zusammen!

Trump ist vulgär, rassistisch und von sich eingenommen. Das sind keine Neuigkeiten. Das wissen wir seit geraumer Zeit.

Entsprechend ist der Informationsgehalt dieser Nachricht auch ausgesprochen überschaubar. Jeder rechte Hinterwäldler bekommt so mühelos mediale Aufmerksamkeit. Kostenlos, und von den Leuten die er dann unflätig als "linksgrün versiffte Lügenpresse" bezeichnet. Meint Ihr nicht - und damit meine ich Leser und Journalisten gleichermaßen, dass damit langsam Schluss sein sollte?

Stattdessen könnte man diese Hassredner doch mal da packen, wo sie empfindlich sind: Ihrer Wirtschaftspolitik.
Rechnet doch mal nach, was Trumps Steuerreform die Armen und den Staat kosten wird, und was sie den Reichen und den Konzernen bringen wird. Und setzt das mal in Zusammenhang mit seinen Reden über das "Establishment", das er so dringend bekämpfen wollte. Indem er es mit Geld zuschmeißt?

Gleiches dürfte übrigens sehr gut mit der AfD funktionieren, dieser xenophoben FDP

Unfassbar

"Alle diese Probleme haben doch überhaupt nichts mit der in diesen Ländern lebenden Bevölkerung zu tun, sondern sind doch Probleme, die ausschließlich mit den westlichen Ländern und den Waffenlieferungen zu tun haben."

Klar. Das muss es sein. Huch, ich habe gerade entdeckt, dass westliche Länder sich selbst gegenseitig total oft mit Waffen beliefern und sich auch gegenseitig am stärksten beeinflussen.
Warum sieht es dann bei uns nicht so aus wie dort?

Zumindest in einem Punkt hat Trump recht

Wer sich mal Einkommensstatistiken ansieht, der wird feststellen, dass Asiaten in den USA ein überdurchschnittlich hohes Einkommen erzielen, höher als das von weißen Amerikanern. Komisch, dass diese Menschen vom angeblich vorherrschenden strukturellen Rassismus scheinbar nicht betroffen sind. Ich finde es nicht nur absolut legitim, sondern sogar notwendig, die Zuwanderung auf leistungsfähige und leistungswillige Individuen zu begrenzen. Ich wünsche mir das genau so auch für Deutschland: Jemand, der unsere Kultur und Lebensweise respektiert, Teil dieser Gesellschaft werden will, und den Willen und das Zeug dazu hat, zu selbiger etwas beizutragen, kann gerne kommen. Diese Menschen können eine Bereicherung für unser Land sein, wirtschaftlich und kulturell. Bei jenen, die nichts zu unserer Gesellschaft beitragen können, und die uns, unsere Kultur und unsere Lebensweise verachten, sehe ich keinen Grund die Einwanderung zu gestatten.

@- LLAP - Psychologisches Gutachten per Ferndiagnose?

07:16 von - LLAP -
"Es muss erlaubt sein festzustellen, dass D. Trump unter einer Persönlichkeitsstörung leidet."

Erlaubt ist es sicher, aber diese Feststellung kann nur ein Psychologe nach einer eingehenden, persönlichen Untersuchung machen. (Wenn Laien immer wieder versuchen, per Ferndiagnose aus Trumps Äußerungen eine psychische Störung herzuleiten, dann sollten sich diese meiner Meinung nach zuerst einmal selbst untersuchen.)

"Herr Trump hat eines verdient. Mitleid"

Populisten suchen gezielt den Tabubruch und leben von der Aufmerksamkeit. Ignoranz wäre also besser.

@Jaroslaw P

"Will man/frau/* Mensch*innen vom rechten Rand mitnehmen, geht dies nur durch sprachliche Erziehung, d.h. die bewusste Verwendung politisch korrekter, gendergerechter und sozial angepasster Sprache - rechte Begriffe müssen als geächtet und unangemessen gebrandmarkt werden, positive Dinge hingegen - ggf. unter Einsatz der Hyperbel - besonders deutliche betont werden."

Klingt wie eine Mischung aus Nordkorea und 1984. Vermutlich soll die staatlich angeordnete Umerziehung in zu diesen Zwecken errichteten Lagern stattfinden, das hat sich in in verschiedenen kommunistischen Ländern über die Geschichte der Menschheit ja sehr bewährt.

Dann hoffe ich,...

...dass die Ärzte bei dem jährlichen Gesundheitscheck diesmal ihr besonderes Augenmerk auf's Oberstübchen ihres Patienten legen.
Seine Sprunghaftigkeit und Unberechenbarkeit geht auch aus seiner Bemerkung über Menschen hervor, die auf einmal seine “ziemlich besten Freunde“ sind.

Jetzt mal ehrlich

Nachdem ich kürzlich kritisiert habe, daß wir mehr mit Klatsch und Tratsch aus den USA zugemüllt werden, befaßt mman sich zumindest heute allererst mit der Innenpolitik.
Wasaber unterirdisches Niveau hat, ist doch wieder dieser Bericht. Wenn sich ein seniler Präsident innenpolitisch in der Wortwahl vergreift, ist das zuerst sein Problem und das Problem der US-Amerikaner mit ihrem Präsidenten.
Man stelle sich einmal vor, Merkel würde in INTERNER Runde rausrutschen, "was bilden sich diese Drecksländer nur ein!" Und Ministerin X hätte nicht Eiligeres zu tun, sofort die Bildzeitung anzurufen.
1. Wie lange wäre wohl Ministerin X noch Ministerin? und
2. Welche US-Zeitung würde wohl in Riesenlettern darüber berichten?
Das ist doch das eigentlich beschämende. Das JEDE Bermerkung Trumps sofort an die Medien posaunt wird, und diese auch noch darauf anspringen. Inzwischen wird doch Trump (der Präsident!) von Medien zur Offenlegung seiner Pläne gedrängt, BEVOR sie dessen Partner kennen.

Ist was Wahres dran

@ tisiphone
Sehe ich auch so. Es werden immer Nebelkerzen gezündet um von den wirklichen Problemen abzulenken.
Natürlich haben Äußerungen eines amerikanischen Präsidenten Einfluss auf bestimmte Dinge die passieren, aber wie gesagt scheint das nur Ablenkung zu sein.

Ich z.B. würde es besser finden, wenn wir anstatt über jede Äußerung von Trump lieber mal über unser Rentensystem diskutieren würden (nur mal ein Beispiel).

Gruß
Traurigkeit

Sprachliche Erziehung...

Wie in "1984". Ihr Kommentar macht mir Angst. Mehr als paar blöde Rechte.

@ 12. Januar 2018 um 07:21 von toolfish

"Ja klar, gibt bestimmt auch viele Norweger die gerne in die USA auswandern würden."

Sie meinen Leute mit Namen wie Johnson, Anderson usw.? ;-)

Ich kenne den genauen Wortlaut von Trumps Äußerung nicht

So er "Drecksloch-Länder" gesagt hat, muss man annehmen, er betrachte die von ihm gemeinten Länder durch schlechte Staatsführung, Korruption, Kriminalität, etc., als "verkommen".

Enthielt seine Äußerung das Wort "shithole" (wie aus dem im Artikel zitierten Tweet zu vermuten ist), scheint er auf die Bewohner dieser Länder abzuzielen, und diese generell als "charakterlich verkommen" anzusehen.

Natütlich unter der Prämisse, dass Trump überhaupt bewusst ist, was er so daher schwadroniert. Was man mit gutem Grund bezweifeln kann.

Trump will also weniger Afrikaner und Haitianer in den USA sehen, dafür aber mehr Norweger, die sich "assimilieren". Assimilieren woran und wohin?

Hin zu Trumps "Niveau", und zu dem seiner nationalistisch-kreationistischen Sektierer? Warum sollte gerade Norwegern an einem Rückschritt gelegen sein?

Wenn Trump so weiter macht, will bald gar niemand mehr in die USA, der aus einem halbwegs entwickelten und zivilisierten Land kommt.

How to damage America most …

Elefant

Und wie sieht es mit Deutschland aus? Wir schauen überhaupt nicht hin, wer zu uns kommt!

Randbemerkung!

Nach der Umweltkatastrophe in Haiti spendeten US-Bürger ca 1 Mrd $ an Hilfsgeldern zum Wiederaufbau. Eine Hilfsorganisation hat Jahre später ermittelt, daß von dieser Milliarde ganze 4 (in Worten: VIER) Häuser gebaut wurden. Nach "Abzug" der Kosten für Projektierung von Projekten, Projektbegleitung und dergleichen Nebelkerzen mehr, war das Geld alle. Ach so, mehrere hundert Kinder hat man davon auch mal schnell illegal außer Landes geschaft, wo adoptionswille US-Amerikaner in Honduras schon warteten. Das sind die Trumpschen 'shit holes'!

@07:27 von Nachfragerin: Popularität steigern

"Ob Herr Ganslmeier weiß, dass er mit seinen aufgeregten "Auweia!"-Beiträgen die Popularität dieses Populisten steigert?"

Bei wem steigert man denn mit solchen Beiträgen die Popularität? Mir fallen da nur wenige ein.

Aufreger? Neuigkeit? Was ist

Aufreger? Neuigkeit? Was ist an diesem 'Aufreger' dran, was wir nicht alle schon wissen?

Waffengleichheit

Die beiden grossen Parteien der USA sollten dringend Aufsichtsposten im OeR bekommen.

Aber man wird mir sicherlich gleich mitteilen, dass es alles nur Zufaelle sind, warum solche Meldungen von nicht Ausichtsraetlern aufgebauscht werden und die von Politikern mit passendem Parteibuch seit Jahrzehnten ignoriert werden.

Und aeh, wenn das nicht solche Dreckslöcher sind, warum Berichtet dann die Tagesschau nicht mal über deren Politik, sondern versucht nur vollkommen ausgewogen Skandale bei ausländischen Politikeen, die sie nicht mag, zu erzeugen? Früher hätte man ja gesagt, man will nur von den eigenen Problemen ablenken, aber das kann es ja nicht sein. Bis auf eine handvoll Reichsbürger scheint hier ja alles super zu laufen.

Als Belgien keine Regierung hatte... oh Moment ... die hatten hier ja auch niemanden in Aufsichtsräten ...

Ich fürchte

@Realist70

"Ich hoffe, dass all diejenigen, die diese Populisten überall auf der Welt wählen und in Ämter bringen sich das ganz genau aunschauen (....)"

Ich fürchte das sehr viele dieser Leute sich das sehr genau anschauen und gut finden !
Das ist ja Teil des Problems, das viel zu viele denken : Ist zwar nicht korrekt was es sagt, aber das wird man doch wohl noch sagen dürfen.

07:20 von Jaroslaw P

«Sprache verändert die Gesellschaft. Will man/frau/* Mensch*innen vom rechten Rand mitnehmen, geht dies nur durch sprachliche Erziehung, d.h. die bewusste Verwendung politisch korrekter, gendergerechter und sozial angepasster Sprache.»

Sie haben sicher recht mit der Annahme, dass Sprache die Gesellschaft verändert. Trumps Pöbeleien und sprachliche Ausfälle führen erst zu einer Verrohung im Denken, und nachfolgend zu einer im Handeln.

Dennoch möchte ich nicht "sprachlich (um)erzogen" werden.
Ihr ständiges «*Innen» in Ihren Kommentaren macht mich ganz kirre.

Ich sehe, dass Sie im Sinne einer "gendergerechten Sprache" einen besseren Ausdruck für das "man" finden möchten, welches sich zu sehr am "Mann" orientiert. Ein Ersatz in Ihrem Sinne könnte "mensch" sein, das alle Geschlechter und Altersgruppen einschließt. Darüber könnte man nachdenken.

Ausdrücke wie «man/frau/*», «Mensch*innen» und «All*innen» lösen bei mir Kopfschütteln und einen spontanen Abwehrreflex aus …

@ McColla

>>> ... Definitiv der schlechteste Präsident aller Zeiten! ... <<<
.
Kurz zum besseren Verständnis meinerseits:
Hat Trump schon Atombomben auf Großstädte geworfen, und ein Südseeparadies zerstört, die Bewohner dort enteignet und bis heute nicht entschädigt?
Oder ist ohne Grund und Kriegserklärung in souveräne Länder Südostasiens einmarschiert und hat die Bevölkerung mit Brandbomben und Pflanzengift attakiert?
Nein? Komisch. Und die Wirtschaft brummt in den USA seit Trump auch noch, entgegen aller Unkenrufen.
Aber ja, er sagt was er denkt, leidet an Selbstverliebtheit, haut gern auf den Putz und gibt den Medien Futter mit seinen dümmlichen Posts.
Dann haben Sie wohl recht mit ihrer Aussage.

Dreckslochländer

Wer außer den Medien nimmt diesen Menschen noch ernst? Der ist krank. Mitleid ist angebracht. Und besonnen bleiben und die unterbelichteten Themen und Hintergründe beleuchten, wie hier schon mehrfach berechtigterweise eingefordert wurde. Konzentration auf die Vernünftigen ist angesagt damit sie retten, was zu retten ist.

07:27, Nachfragerin

>>Ob Herr Ganslmeier weiß, dass er mit seinen aufgeregten "Auweia!"-Beiträgen die Popularität dieses Populisten steigert?

Manchmal ist es besser, einfach mal nicht über jedes Wort zu berichten - insbesondere dann, wenn diese völlig undurchdacht und praktisch kontinuierlich aus jemandem herausblubbern.<<

Sie meinen, wenn Herr Ganselmeier das nicht thematisieren würde, dann würde die Welt keine Notiz von Trumps Ausfällen und Ausfälligkeiten nehmen?

Überschätzen Sie Herrn Ganselmeier da nicht ein ganz klein wenig?

Ich weise in aller Bescheidenheit darauf hin, daß es auch in den USA Journalisten gibt...

07:29, yolo

>>
Einwanderung, die für sozialen Sprengstoff sorgt und nur Probleme macht, kann eigentlich vernunftbegabten Menschen ebenfalls nicht am Herzen liegen.
Auch in Deutschland ist eine Zuwanderung in die Sozialkassen heute nicht unbedingt das Ziel, sondern Fachkräfte über geregelte Zuwanderung.
Trump meint das Gleiche; er drückt es nur ehrlicher und drastischer aus.<<

Racial Profiling sollte also Ihrer Ansicht nach das Instrument zur Steuerung von Einwanderung sein?

Make America White again...

Im übrigen gibt es in die USA keine Sozialkassen, die diese Bezeichnung verdienen, in die man einwandern könnte.

was der amerikanische Präsident...

öffentlich sagt, wird dem deutschen Biedermann hier nicht gestattet !

Trump spricht das aus, was seine Wähler denken.

und in Europa gibt es viele,
die genauso denken.

07:45, Schaefer

>>Wahrscheinlich darf man es nicht so sagen, wie Trump dies tut.
Mir ist aber auch schon der Gedanke gekommen, warum sieht es in Afrika so marode aus? Die offenen Abwasserinnen sind Brutstätte für Krankheiten, der Müll türmt sich in den Straßen, die Korruption bestimmt den Alltag. Warum sieht man In Afrika keinen Fortschritt? Und diese Menschen sollen für uns eine Bereicherung sein?<<

So also sieht Afrika aus?

Interessant.

Sie scheinen ja wirklich ein Kenner dieses riesigen, wenn auch offensichtlich sehr gleichartigen Kontinentes zu sein.

Überall Müllberge, Korruption und offene Abwasserrinnen...

Zum Glück ist ja "Korruption" in Deutschland ein Fremdwort.

@ Jaroslaw P

>>> ... umerziehung ... <<<
.
Ein deutscher Autor mir türkischen Wurzeln wurde kürzlich erst öffentlich demontiert und beruflich ruiniert, weil er ähnliche Aussagen getroffen hat. Nur er nannte die von ihnen gewünschten "Umerziehungsanlagen" bei ihrem alten Namen.

Ich kann mir gut vorstellen....

....das viele Leute, die es aus jenen Laendern bis in die USA schafften, sich sagen :
Ein Glueck, das ich diesem Drecksloch entkommen bin.

Trumps Aussage hat wie so oft keinen Stil und er pfeifft auf eine gediegene Wortwahl.

Aber Grundsaetzlich unrecht hat er nicht.

08:28, Hr. Paschulke

>>Ich wünsche mir das genau so auch für Deutschland: Jemand, der unsere Kultur und Lebensweise respektiert, Teil dieser Gesellschaft werden will, und den Willen und das Zeug dazu hat, zu selbiger etwas beizutragen, kann gerne kommen. Diese Menschen können eine Bereicherung für unser Land sein, wirtschaftlich und kulturell. Bei jenen, die nichts zu unserer Gesellschaft beitragen können, und die uns, unsere Kultur und unsere Lebensweise verachten, sehe ich keinen Grund die Einwanderung zu gestatten.<<

Und das macht man dann am Herkunftsland fest?

Alle Menschen aus Land A sind mit "unserer Kultur" kompatibel, alle Menschen aus Land B nicht?

Ich habe einen guten Freund, der ist klassischer Pianist (Bach, Beethoven und so was) und kommt aus Afghanistan.

@No Plan um 08:43Uhr

"Wieso ist Haiti eigentlich so Arm? da sollten die USA sich mal an die eigene Nase fassen, Europa aber auch."
Auf der Grundlage dieser Ansicht habe ich mir überlegt, wem wohl die Germanenstämme pauschal eine Schuld zuweisen könnten? Den Ägyptern, denn die haben ja schon damals etwas von Wirtschaft verstanden und die Pyramiden gebaut, oder? Oder doch eher den Griechen, die sich die Erkenntnisse in Physik und Mathematik egoistisch nur für sich selbst behalten haben? Erstaunlich ist immer wieder, wieviele Ausreden vielen Menschen einfallen, wenn man die Frage stellt, was z.B. mit den Milliarden an Spendengeldern gemacht wurde! Ist es so schwer zu gestehen, daß in Haiti oder in Afrika usw. die Bevölkerung auch oftganz alleine selbst schuld ist an ihren Umständen?

Ehrlichkeit

Wer mal in sich hineindenkt, kommt doch leider zu so einer Wahrheit. Das waren sehr drastische Worte aber offen sagen darf man so etwas natürlich nicht. Wie sieht es denn aus in vielen Ländern, Dreck, Müll, Überbevölkerung, Kriminalität, Korruption usw. Sehen wir uns Haiti an, auch nach 8 Jahren ist das Land immer noch ein Trümmerhaufen.

Verrohung höchsten Grades

Wie primitiv und roh ist doch die Weltsicht eines Trump und vieler, die das sogar noch gut finden. Primitive Schwarz-Weiß-Sicht, billigste Vorurteile, Verzerrung der Realität hat wieder Hochkonjunktur. Es ist traurig und erschreckend, wie dieser menschliche Rückschritt immer normaler wird. Doch daran haben auch wir Mitschuld! Unter dem Zwang der Diplomatie umschmeicheln auch dt. Politiker Typen vom Format eines Donald Trump, lassen Despoten kritiklos gewähren, die ein ebenso destruktives, reaktionäres Weltbild vertreten. Trump spiegelt dabei nur die Verlogenheit der Politik, die sich viel zu oft in als Diplomatie getarnter Feigheit auf den bequemen Weg macht. Diese Abgehobenheit und Komplizentum ist weltweit verbreitet, wobei Trump wohl der mächtigste Populist der Welt bleibt!

Tief durchatmen

Trump bewertet Menschen nach ihrem wirtschaftlichen Nutzen. Das muss man nicht schön finden, ist aber etwas anderes als Rassismus.

Einwanderer aus Haiti sind meist schlecht gebildet und bringen keinen Nutzen für die US Wirtschaft. Daher Trumps Frage ob man Haitianer braucht.

Anders sieht es bei meist hoch gebildeten Norwegern oder Asiaten aus. Solche Einwanderer sind meist ein Gewinn. Wir versuchen diese ja durch die BlueCard anzulocken.

Zu seiner "Shithole" Aussage. Haiti ist auf dem Human Development Index sehr weit unten. Daher ist so eine Einschätzung durchaus nachvolziehbar.

11:26, qpqr27

>>was der amerikanische Präsident...
öffentlich sagt, wird dem deutschen Biedermann hier nicht gestattet !<<

Ein rätselhafter Satz.

Wer ist denn der deutsche Biedermann?

Jemand, der gerne "Scheißloch" sagen würde?

Wer verbietet ihm das denn?

Ich für mein Teil kann so oft "Scheißloch" sagen, wie ich will. Niemand verbietet es mir. Ich muss dann allerdings das Naserümpfen meiner Mitmenschen in Kauf nehmen, oder es einfach übersehen.

Aber ich bin wohl kein deutscher Biedermann.

Schnüff.

@ Lutz Jünke

Sehr geehrter Herr Jünke, Sie beschreiben den Zustand der Diskussion in diesem Land ganz ausgezeichnet.
@ Jaroslaw P.
Ich würde gern Ihre Aufmerksamkeit auf folgenden Sachverhalt richten: Es ist gerade die erschreckende Art der hemmungslosen "Hyperbel-Diskussion" zu den von Ihnen genannten Themen, die 99% der Menschen in diesem Land zum Hals heraushängt. Die von Ihnen offenbar begeistert unterstüzten "Moral-Taliban" habe ich mit ihren inhaltsleeren, selbstgefälligen Themen wirklich satt. Die Zerstörung der Begriffe z.B. durch das ständige in einem Atemzug nennen von "Flüchtlinge, Asylanten und Migranten" als grundsätzlich "zu uns Geflüchtete, Schutzbedürftige" ist verräterisch für die gesamte Diskussionskultur.
@ elefant
"Welcher intelligente gut ausgebildete Europäer möchte denn in ein Land, das von einem Mann wie Trump geführt wird?"
Ich!
Ich bin zwar kein Norweger, fühle mich diesen aber kulturell ebenso verbunden wie ich das mit Spaniern und Polen tue. Trump ist die nicht USA!

11:29, stöberkarl

>>Trump spricht das aus, was seine Wähler denken.
und in Europa gibt es viele,
die genauso denken.<<

Sie hätten "denken" in Anführungszeichen setzen sollen.

Ansonsten gebe ich Ihnen Recht.

Ressentimentgesteuerte Schlichthanseln gibt es überall auf der Welt. Sie sind die Basis rechter Populisten.

Ich habe solche Nachbarn. Das sind eigentlich nette, wenn auch sehr einfach gestrickte Menschen. Über Politik sollte man mit denen aber nicht reden.

da sind wir doch viel korrekter...

Indem unsere Politiker nicht sagen "asoziales Pack" sondern "bildungsferne Schichten". Und schon ist`s korrekt und alle sind zufrieden, auch wenn`s im Kopf anders gedacht und auch entsprechend gehandelt wird. Verwahrloste Schulen in HartzIV-Wohngebieten etc. #WohlfühlSprache Nein, nein, da sind wir viel besser!

Was soll das?

Wenn "Drecksloch" nicht die korrekte Übersetzung für "Shithole" ist, frage ich mich, warum das Wort nicht korrekt übersetzt wird?
Abgesehen davon, welche Interpretation dieses Wort zulässt, waren es ja gerade die Vorgänger von Trump, die mitzuließen und daran mitwirkten dass sich besagte Länder zu diesen "Dreckslöchern" entwickelt haben.
Und dann hat Trump nicht nur recht, nein, er sollte sich schämen, wenn er zur Beschreibung dessen irgendwelche verniedlichenden Vokabeln benutzen würde. Das Einzige, was alle Trump - Kritiker vereint, ist die Kritik an seiner Ausdrucksweise. Meiner Meinung nach ist diese Ausdrucksweise, die eben kein Blatt vor den Mund nimmt, bisher das einzig Anerkennenswerte seiner Politik.
Mal ehrlich: "Schlimmere" Ausdrücke hört man heutzutage in jedem Kindergarten. Na und?
Als Grönemeyer vor Jahren verlangte: " ... gebt den Kindern das Kommando ..." , stimmten Viele zu, aber niemand hätte gedacht, dass ausgerechnet die USA das umsetzen.
Ironie der Geschichte?

da ist sie, die US-typische

oberflächlichkeit:

"Sie werden das bei mir häufiger erleben. Auf einmal ist jemand mein bester Freund. Ich bin ein sehr flexibler Mensch."

im übrigen ist es ja schon lustig, dass Trump seine beginnende senilität als "flexibilität" bezeichnet. muss man auch erst mal drauf kommen.

Trump ist also heute zum jährlichen medizin-check. wollen wir wetten, er hält spätestens morgen freudestrahlend ein papier seiner ärzte in die kamera, die ihm bestätigen, dass er zu 100% tip-top in ordnung ist?

ein weiterer beleg, dass man mit geld alles kaufen kann...oder aber einer, dass selbst die ätzte in den USA nichts von ihrem handwerk verstehen. na ja, wenn's der präsident schon nicht muss....

Drecksloch-Länder

Seit es in den USA die Statistik gibt, waren bezogen auf die Arbeitslosenquote, noch nie so wenige Afroamerikaner arbeitslos wie jetzt. Wenn das, sowie die mit der Steuerreform verbundenen höheren Löhne von den Menschen honoriert werden, dann kann es dieses Jahr bei der Midterm election für die US-Demokraten ein Debakel geben.

Wiuedermal ab in die Schlagzeilen...

für Mr. Trump ist es wichtig immer vornean zu stehen. Und es sei es durch unsägliche verbale Entgleisungen wie diese hier. Es ist widerlich.

Aber er schafft es! Das muss man ihm lassen! Egal wo man hinsieht, fast alle Nachrichten beginnen mit Trump, und wenn es (wie sooft) aus der untersten Schublade kommt. Genau darauf springen Presse, Nachrichten und Co gleich an.

Man sollte Trump dankbar

Man sollte Trump dankbar sein, denn so denken so gut wie alle Angehörigen der Oberschicht/Elite über arme Menschen und Länder in denen hauptsächlich solche leben, nur lassen die meisten Elitären eher Taten als Worte sprechen.

Natürlich versuchen die Medien diese Menschenverachtung als exklusiv Trumps einordnen, um die allgemeine Menschenverachtung der Obrigkeit zu verschleiern, denn die Meinung der Massen zugunsten der Obrigkeit/Eliten zu manipulieren ist Hauptaufgabe der Medien, das haben einige Professoren in ihren Forschungen herausgearbeitet.

@Ich fürchte 8:55 von knmatweb

das genauso.
Als ein gewisser Fan der deutschen Sprache sehe ich mit Schrecken
solche Formulierungen wie "aber das wird man doch wohl noch sagen dürfen."

Denn Sprache ist das Organ des Geistes.
Wenn erst auch noch solche Sprache demnächst folgen wird:
'aber da wird man doch wohl noch mal umerziehen dürfen.'
ist die Sprache nur noch das Organ des Korpsgeistes.
Mit den entsprechenden absehbaren Folgen.
Ein gelegentlicher Blick in die Geschichtsbücher genügt..

@fathaland slim um 12:01Uhr

Sie haben sich selbst ja in früheren postings als "Linken" bezeichnet, oder zumindest als das, was Sie unter "Links" verstehen. Leider entnehme ich Ihrem Kommentar, die fast schon typische, linke Überheblichkeit und Arroganz, wenn Sie den Eindruck erwecken, als wenn nur Linke "denken" würden. Jeder, der also nicht Ihre Ansichten teilt, "denkt" demnach nicht. Immerhin ein mutiges Wort, auch wenn es vermutlich falsch ist. Nur weil man Marx gelesen hat und aus der Mao-Bibel auswendig zitieren kann, heißt das noch lange nicht, daß man den Inhalt verstanden hat oder der Inhalt in seiner Aussage richtig ist. Man sollte also vorsichtig sein mit der Behauptung, daß alle "Nicht-Linken" nicht "denken" können.

11:45, karlheinzfaltermeier

>>Ist es so schwer zu gestehen, daß in Haiti oder in Afrika usw. die Bevölkerung auch oftganz alleine selbst schuld ist an ihren Umständen?<<

Haiti ist einer von zwei Staaten auf der Insel Hispaniola.

Der andere ist die Dominikanische Republik.

Letztere ist ein relativ prosperierender Staat, im Gegensatz zu Haiti.

Sie meinen, das läge an den Menschen, die diese Staaten bewohnen?

Die Unfähigen leben in Haiti, die Fähigen in der Dominikanischen Republik?

Nach dieser Logik kann man dann auch die Unterschiede zwischen der Bundesrepublik und der DDR erklären...

Bitte beschäftigen Sie sich mit der Geschichte der Insel Hispaniola. In der liegt der Schlüssel zum Verständnis der Situation verborgen.

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