Ihre Meinung zu: Wohnungslosigkeit: Zu wenig Wohnungen, zu wenig Hilfe

4. Januar 2018 - 16:50 Uhr

Schätzungsweise 860.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Schuld ist nach Auffassung von Wohnungshilfeorganisationen vor allem der angespannte Mietmarkt. Und Abhilfe ist nicht in Sicht. Von Sandra Stalinski.

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Kommentare

wie wird es dann,

wenn die vom Prof pfeiffer empfohlenen familiennachzug der jungen, traumatisierten und enttäuschten nordafrikaner durchgeführt wird? für diese grossen familien müssen dann ganze stadtteile mit 100 qm wohnungen hochgezogen werden.

eine Antwort.........

"Die Zuwanderung ist sicher eine der Ursachen für den starken Anstieg der Wohnungslosigkeit", sagt Specht im Gespräch mit tagesschau.de. "Auf einen ohnehin angespannten Wohnungsmarkt kommen die Flüchtlinge noch einmal obendrauf."

dem könnte schnell Abhilfe geschaffen werden wenn die jetzt massenhaft leer stehenden Asylunterkünfte wieder belegt würden..........

noch eine Antwort wäre eine echte Mietdeckelung und eine Entbürokratisierung des Wohnungsbaus sowie der Wohngenemigungen in z.B. Bürogebäuden, Ladengeschäften (die stehen in Kleinstädten oft massenhaft leer) & Kleingartenanlagen.....

Hat das auch etwas mit der ca

Hat das auch etwas mit der ca 1 Million Flüchtlingen im Jahr 2015 und mit den immer noch ca 15.000 Flüchtlingen jeden Monat (eine Großstadt alle paar Monate an Hereinkommenden) zu tun? Und fällt das auch unter "Wir schaffen das"?
Und was heißt das für den von der SPD so sehr gewollten Familiennachzug? Was sagt die SPD zum Familiennachzug ihrer Kern-Wahl-Zielgruppe, in Bezug auf die Wohnungsnot?

Mehrere Ursachen - und Lösungen

Wenn man jahrzehntelang ein Mietrecht schafft, dass den Vermieter mit Unterschrift unter den Mietvertrag quasi enteignet, dann darf man sich nicht wundern, das die Investitionen gerade durch Privatpersonen weniger werden. Und maximal noch größere Kapitalanlagegesellschaften investieren. Denn wenn heute ein Mieter nicht zahlt, dann dauert es ggf. Jahre, bis man ihn draußen hat. Geld sieht man dann noch lange nicht und hat noch dazu Kosten. Einem Privatmann der Raten bei der Bank zahlen muss ist das das Ende. Das können nur große Gesellschaften mit hunderten/ tausenden von Wohnungen durchhalten. Es muss künftig möglich sein, eine Kündigung und Räumung innerhalb von 3 Monaten über die Bühne zu bekommen.

Und wenn die massenhafte Einreise auf illegalem Wege den Mietmarkt belastet, dann kann man da doch sehr schnell was tun. Keine Duldung mehr, zwangsweise Abschiebung nach Ablehnung des Antrags auf Asyl oder Flüchtlingsschutz, kompromisslose Durchsetzung von Art. 16a Abs.2 GG = Dublin.

Warum...

... hilft man diesen Menschen nicht, wie man es für jene macht, die in Massen ohne gültige Papiere hier einreisten? Es drängt sich regelrecht der Verdacht auf, daß für die etablierten Kreise in der Politik die Obdachlosen weniger zählen und man sich lieber um die "Willkommenskultur" im "Dunkeldeutschland" sorgt. Wo bleiben die Milliarden an Euro, um diesen armen Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und wieder in die Gesellschaft zu integrieren?

Fehler auf allen Seiten

Als der Staat vor Jahren die Eigenheimzulage abgeschafft hat, habe ich mir es mir schon denken können, dass durch den Wegfall dieses (enormen) Anreizes viel mehr Menschen als zuvor in den Mietmarkt strömen werden. Das Resultat können wir heute alle erleben. Gerade in Ballungsräumen ist Eigentum kaum mehr zu finanzieren. Als dann noch der soziale Wohnungsbau immer weiter zurückgefahren worden ist und man verstärkt auf Wohnungsbaugesellschaften setzte, konnte nur das passieren, was wir heute alle erleben! Überhöhte Mieten, ein enormer Wettkampf um freien Wohnraum unter den Bewerbern, Luxusrenovierungen um alte Mieter loszuwerden usw.

Wenn es in einem Staat nicht einmal mehr möglich ist, den Menschen neben der Versorgung mit Nahrung und Energie vor allem Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ohne dabei arm werden zu müssen, dann kann man nicht mehr von sozialer Marktwirtschaft sprechen! Das ist Turbokapitalismus in seiner extremsten und unmenschlichsten Form!

Das ist dieser Regierung doch

Das ist dieser Regierung doch egal. Ja, wenn es "Flüchtlinge" wären...

re karl napf

"wie wird es dann,

wenn die vom Prof pfeiffer empfohlenen familiennachzug der jungen, traumatisierten und enttäuschten nordafrikaner durchgeführt wird?"

Mal wieder zielsicher amThema vorbei.

Familiennachzug steht zur Debatte für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz.

Null Nordafrikaner.

Wohnungslosigkeit ?

Dies ist nur ein weiteres Beispiel für die linkslastige Berichterstattung Ihres Senders und ein Ausdruck dafür, wer leider noch immer das Sagen in Deutschen Medien hat. Das Bild, welches tatsächlich die Problematik der migrierten Bulgaren, Rumänen und anderer hier (in Berlin) nicht hergehörender Balkanvölker repräsentiert, wird zum Anlaß genommen, von Seiten der Medien mal wieder gegen andere, unbescholtene Bevölkerungsgruppen (Vermieter, Investoren) den Haß zu schüren. Menschen also, die vor einer geplanten Investition deren erwarteten Ertrag kalkulieren und bei der investitionsfeindlichen Politik der Berliner Regierung lieber woanders oder gar nicht investieren, als sich dem Risiko der Bevormundung auszusetzen.
Wenn die Bundesregierung begreifen würde, daß die offenen Grenzen Europas und die noch immer hohen Sozialleistungen in Deutschland für jeden Migranten das eigentliche Übel dieser von Ihnen angeprangerten sozialen Mißstände sind, wären wir schon einen Schritt weiter !

Obdachlose haben keine Lobby

Gerade mal zu Weihnachten interessiert sich die Politik für wirkliches Menschliches Elend in unserem Land. Die nächsten 11 Monate ist es also wieder egal, da redet sich die Politik ein, wie erfolgreich sie selbst doch sind und wie toll es unserem Land doch ist.

Typische Rechtspopulisten - Der Flüchtling ist für alles Schuld

Viele der Obdachlosen & Aussteiger wollen gar nicht einen festen Wohnsitz haben.

Bei Frank Zanders Gänsekeulen Essen
sah man übrigens die wenigsten Politiker von den :-)

Beschämend!

In meiner Heimatstadt wurden - mit viel Geld, welches woanders fehlt - im Schnellverfahren Unterkünfte für den Flüchtlingsansturm errichtet - teils in richtig guter Wohnqualität.
Einige davon stehen seit Monaten leer, weil den Flüchtlingen vielfach inzwischen ganz normale Wohnungen angeboten werden.
Warum kommt keiner der Politiker, die immer so gern von "sozialer Gerechtigkeit" (Schulz) reden oder vom "schönen Land, in dem es sich lohnt, zu leben" (Merkel) , auf die logischste aller vernünftigen Ideen: Diese Unterkünfte für die ganz Armen und für Obdachlose bereitzustellen?
Aber soweit geht die Liebe zum eigenen Volk wohl wieder nicht!
Einfach nur beschämend!

Rechtspopulisten

Und auch hier wurden alle, die darauf in den letzten 2,5 Jahren hingewiesen haben, als Rechtspopulisten beschimpft.

Viele Bürger haben inzwischen

Viele Bürger haben inzwischen erkannt, dass neue Wohnungen in ihrem Nahbereich durchaus gebaut werden –

Aber eben nicht für Deutsche, schon gar nicht für Obdachlose, sondern für die neuen Migranten.

„Integration“ hat offenbar Priorität.

Ein deutscher Steuerzahler hat von diesem Staat nichts zu erwarten als Steuerforderungen.

Da sieht die Lage für die neuen Migranten schon entschieden positiver aus, vom Wohnungsbau bis zur Gesundheitsversorgung.

I

die Grünen Umweltschützer wären bereit

Deutschland zu zubetonieren.

Jahrelang total vernachlässigter sozialer

Wohnungsbau halte ich für den Hauptgrund. In einer Zeit, wo es, so traurig es auch ist, Privatpersonen fast ausschließlich nur noch um Profit geht und sich der Staat in einem Sparwahnsinn befindet, da muss man sich nicht wundern, dass so etwas dabei herauskommt. Schulen, Straßen, Brücken, Bahn usw., sehr viel davon marode und es wird noch schlimmer kommen. Und am Ende steht ein Sanierungsstau den keiner mehr bewältigt bekommt.

Es ist doch einfach nur die

Es ist doch einfach nur die Folge der freien Marktwirtschaft und der Niedrigzinsen. Gutverdiener kaufen und mieten die schönsten Plätze in Deutschland und investieren in Immobilien. Sei es die luxussanierte Wohnung in Berlin oder das schöne alte Haus in Sylt. Der Sylter selber zieht aufs Festland. Der Bund verkauft altes Bundeswehrgelände an Immobilienfirmen an der Kieler Förde. Was wird darauf gebaut ? Luxuswohnungen, die sich kein Normalverdiener leisten kann. Bund, Land und Kommune könnten schon kontrollieren, was denn gebaut wird. Sie wollen es aber nicht. Es will nun auch keiner neue Sozial- Plattenbau-Siedlungen, sondern einfach bezahlbaren Wohnraum für alle und das auch in einer Stadt wie Köln oder Frankfurt. Wohnungsbauprämie für Familien ? Damit kann der einfache Beamte oder Verkäufer noch immer keine kleine Stadteigentumswohnung für 300.00,00 Euro bezahlen oder 1400 Euro Kaltemiete monatlich.
Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Der Staat kann sich da nicht raushalten.

860000 Menschen in

860000 Menschen in Deutschland obdachlos.........Das haben wir geschafft!

Ihr die ihr arbeitet,...

habt 80% Abzüge und der größte Teil bekommt der Staat,... glaubt Ihr nicht?...überlegt mal genau! Und mir wurde immer gesagt, das Geld wäre für uns alle, aber von Tag zu Tag bestätigt sich mein Gefühl, das ich eiskalt belogen worden bin! Wie konntet ihr nur bei dieser Schieflage in diesem Land, diese Altparteien wieder wählen!?...die sogar unsere Schwächsten im Stich lassen!

2015

na sowas, wer hätte das ahnen können - ohne direkt ins rechte lager katapultiert worden zu sein.

Zuwanderung eine der Ursachen

Man sollte den Bürger die Wahrheit sagen. Für bestimmte Arbeiten sind zwanzigjährige Afrikaner und Menschen aus dem Nahen Osten gefragter als fünfzigjährige EU-Bürger. Wenn es keine "Flüchtlinge" geben würde, dann müssten sie erfunden werden.

@Am 04. Januar 2018 um 16:24 von Ein Politiker

Ihrem Kommentar ist nichts mehr hinzufügen.

Der offenkundige Zusammenhang

Der offenkundige Zusammenhang zwischen Masseneinwanderung und Wohnungsnot plus Mietpreisexplosion konnte lange im Mainstream nicht ausgesprochen werden.

Inzwischen räumt man auch dies ein.

Faktisch ist die Mietpreisexplosion eine weitere Teilenteignung der Deutschen.

I

@ Newton

sorry aber ihr beitrag ist in mehrfacher hinsicht menschenverachtend. lohnabhängige gegeneinander auszuspielen ist so ziemlich das letzte - zumal wenn es sich "weiter unten" abspielt.

Genau betrachten!

Seit geraumer Zeit ist das Leben in der Stadt wieder in! Kurze Wege zur Arbeit, zur Kultur, zur Infrastruktur wie Kindergarten, Schule, Ärzte, Hobby generell.

Menschen, die sich früher im Speckgürtel oder auf dem Land ein Eigenheim leisteten zieht es in die Metropolen, allerdings möchten sie nicht auf Komfort verzichten. Und kaufen/mieten sich deswegen eine Wohnung in der Stadt zum Einfamilienhauspreis auf dem Land. Die Vermieter erkennen das und rüsten ihre Angebote auf. Außerdem ist Geld gerade billig, kann kaum sinnvoll angelegt werden und wird daher in Immobilien investiert.

Die Flüchtlinge tragen auch noch einmal zur Verschärfung bei, weil sie häufig in der Stadt wohnen möchten und deswegen auch auf der Suche nach günstigen Wohnungen sind.

Nun kann man warten, bis die Immo-Blase platzt oder schafft einfach Wohnraum in dem man Wohnungslose und Flüchtlinge dort unterbringt, wo es günstig ist und wo Wohnraum zu finden ist - auf dem Land. Hieße, man würde ihnen das vorschreiben.

Gibt der Staat eigentlich

Gibt der Staat eigentlich auch Dutzende von Milliarden aus um der Obdachlosigkeit von denen, die schon länger hier leben, zu begegnen?
Solche Milliardenprogramme bitte konkret benennen

Neuanfang

Guten Tag,
dises Zahlen sind erschütternd,und es steckt hinter jeder Zahl ein Schicksal.Ich werde in zwei Monaten einer mittel armen Rentnerin und Ihrem trotz schwerer Krankheit vom Arbeitsamt getriezten Sohn fuer eine billigst Miete eine Wohnung in dem Haus meiner verstorbenen Mutter anbieten.Auf diesem Politikfeld hat wirklich die Politik total versagt!!
Die Maastrichtkriterien und die voellig verfehlte Steuerpolitik der letzten Regierungen seit 1999-also seit fast zwanzig Jahren sind daran Schuld.Machen sie doch jede oeffentlich gefoerderte Wohnungspolitik und auch Beschäftigungspolitik unmoeglich ,von einem gerechteren Steuersystem ganz zu schweigen !!
Die Linke ,als einzige Alternative ,braucht Oskar Lafontaine wieder .Die Traumtänzer an der Spitze muessen von Ihre voellig abwegigen Fluechtlingspolitik abruecken.
Ein Verbot jeglicher Waffenexporte und ein europaisches Entwicklungshilfe projekt muessen her.Asyl ja,ansonsten eine europäisch koordinierte Entwicklungspolitik.

@ von Demokratie-jetzt

Ein Grund für die Wohnungsknappheit ist aber auch hausgemacht. Der Staat hat in Ballungsgebieten schon lange nicht mehr in den sozialen Wohnungsbau investiert, sondern dem freien Markt überlassen.
Außerdem ist durch die Migration seit 2014/2015 auch noch durch die Grenzöffnung eine starke Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt entstanden.
Wohnungen werden gebaut wie @ von Demokratie-jetzt erwähnt, aber nicht für Deutsche und schon gar nicht für Obdachlose. Integration hat eben Priorität.

Schuld der Regierung

Die Wohnungsnot und die Armut in der BRD gehen auf das Konto von Merkel & Co. .. Schon lange warnen Hilfsorganisationen vor der immer größer werdenden Armut durch immer schlechtere Jobs. Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird, werden in der BRD sehr bald erste Slums entstehen. Berlin ist schon jetzt an manchen Orten keine lebenswerte Stadt mehr. Aber auch dafür ist Merkel blind. Sie lebt in einer eigenen Welt, wo Armut keinen Zutritt hat.

@ Demokratie-Jetzt - Der Staat baut keine Häuser

Wohl einem postfaktischen Irrglauben aufgesessen :-)
Dieses machen Investoren und die könnten
sogar für die vermietung dieser Wohnungen
deutlich mehr bekommen als vom Amt für Flüchtlinge!

@Newton

"Für bestimmte Arbeiten sind zwanzigjährige Afrikaner und Menschen aus dem Nahen Osten gefragter als fünfzigjährige EU-Bürger."

wenn ich es mir recht überlege haben sie recht,
als ich vor ein paar Wochen wieder mal zu einem Konzert gegangen bin musste ich einer Schlange (ca. 30 Personen) von genau dieser jungen Personengruppe vorbei welche mir in allen möglichen Sprachen irgendwelche Drogen anboten, ich als über 50 jähriger "EU-Bürger" könnte mir diese "Arbeit" nicht vorstellen........

In Hagen (Westfalen)

stehen ca 8000 Wohnungen leer.
Einige Wohnungsbaugesellschaften wollen 3000 - 4000 davon abreissen, um den Markt zu verknappen.
Denn bei Mieten von 5€/m² bleibt nichts übrig, um die Gebäude zu sanieren.
Es droht die Verslumung ganzer Stadtgebiete.

Es drängt alle in die Ballungszentren München, Rhein-Main, Stuttgart, Berlin

und dann bestimmt die Nachfrage den Preis.

Wenn der Staat die Miete zahlt,

Wenn der Staat die Miete zahlt und der Mieter ein Schutzsuchender ist, scheinen die üblichen Mietpreisgrenzen, die für Uralteinwohner gelten, nicht mehr zu gelten.
Stattdessen wird (nachweisbar) möblierter Wohnraum zu Höchstpreisen angemietet.
Dazu die vertragliche Absicherung, nach Auszug alle "Schäden" zu sanieren.

auf dem Land gibt es

auf dem Land gibt es ausreichend und günstigen Wohnraum

@Demokratie-Jetzt

"Der offenkundige Zusammenhang zwischen Masseneinwanderung und Wohnungsnot plus Mietpreisexplosion konnte lange im Mainstream nicht ausgesprochen werden."
Die "Mietpreisexplosion" ist nicht erst ein Thema, seitdem Menschen aus anderen Ländern in höherer Zahl zu uns kommen. Erlauben Sie sich doch mal einen geschichtlichen Rückblick dazu. Richtig ist jedoch, dass die Zuwanderung der letzten drei Jahre das Mietproblem zusätzlich verschärft hat. Sie ist aber nicht das ursprüngliche Problem sondern lediglich ein beitragender Faktor.

Auswanderung fördern

Wir sind dabei, ganz Deutschland zu zubetonieren. Wann endlich erkennen die Politiker, dass Deutschland voll ist?

Fördert Auswanderung bis genug Wohnraum für alle vorhanden ist.

Politikverfehlung

War ja klar, dass man im Forum hier den Flüchtling wieder als Hauptschuldigen anprangert.

Natürlich hat der Zustrom die Lage zugespitzt, aber die Weichen für dieses Dilemma wurden schon in den 90ern gestellt. Die fortschreitende Privatisierung und massenhafter Verkauf von Staatseigentum hat zum Rückgang der Sozialwohnungen geführt. Verstehe nicht, wie man das hier ignorieren kann.

Ich finde übrigens auch, dass man die leerstehenden Asyleinrichtungen den Obdachlosen sofort bereitstellen müsste. Dass das keiner der amtierenden Politiker fordert, spricht Bände.

@Schlagloch

Ihren Beitrag kann ich nur unterstützen!

860 000 "Menschen" obdachlos?

Da gäbe es sicher viel zu kategorisieren - wer ist nomadisierender Osteuropäer, wer drogenkrankes Bürgerkind, wer entflohener Sträfling oder gar Alt-Berber. Wer braucht eine Wohnung, wer zuerst eine Therapie, einen Entzug, einen Betreuer oder einfach einen Bauwagen braucht.
Wir haben ein Problem, solange über einen Kamm scherend von einer großen Zahl Obdachloser gesprochen wird, ohne Differenzierungen zu ermöglichen. Aber wir haben auch ein Problem, solange Städte und Gemeinden sich zu Fein sind Behelfsheime auf breiterer Ebene zuzulassen. Bauwagensiedlungen gehören ebenso ins ordentliche Stadtbild, wie Schrebergärten wo möglich bewohnbar sein sollten.
Für den Rest gilt, das Grund und Boden preiswerter werden muss. Wenn man nicht bereit ist, Eigentumstitel an dergleichen abzuschmelzen, produziert man halt mehr Leiden als Not tut.
Letztlich bleibt aber immer noch die Frage, weshalb und wozu eine schrumpfende Gesellschaft ständig mehr Wohnraum braucht.

Zu wenig Wohnungen, zu wenig Hilfe

Wer die Wohnungsnot immer auf die Zuwanderung der Asylbewerber schiebt., übersieht eigentlich, dass die Bundesregierung ihre eigentlichen Aufgaben nicht erfüllt. Wir brauchen unbedingt ein Einwanderungsgesetz und eine bessere Verteilung der Zuwanderer, weil es im Osten Deutschlands freie Wohnungen gibt, die sogar abgerissen werden. Natürlich muss man dort auch mehr Arbeitsplätze schaffen. Es gibt auch genügend Arbeitsplätze, zum Beispiel im Pflegebereich und im Dienstleistungsbereich, wo Arbeitnehmer mit geringerer Ausbildung Arbeit finden.

Wohnungsleerstände

gibt es zurzeit auch. In Großwohnanlagen, die von alteingesessenen Mietern freigezogen werden, weil das Umfeld zunehmend verwahrlost.
Es wird genug in Betongold investiert, es wirft derzeit die beste Verzinsung für eingesetztes Kapital ab, weil dort nur hochpreisiger Wohnraum geschaffen wird.
Aber für Menschen, die nur preiswerte Wohnungen bezahlen können, besteht ein echter Notstand.
Da die öffentliche Hand und auch Arbeitgeber (Werkswohnungen) nicht mehr bauen, wird sich mittelfristig nichts daran ändern.
Leerstände gibt es. Nur will dort niemand mehr einziehen, weil es unattraktiv ist, in einem ungepflegten und mit Sperrmüll und Einkaufswagen dekoriertem Umfeld zu wohnen.

... und da wollen einige noch Familiennachzug

Und da wollen Politiker von SPD/Linke/Grüne noch einen Familiennachzug für Substidiäre. Hoffentlich lesen diese Realitätsverweigerer diesen Bericht.

Tja

wie man sieht, wird es höchste Zeit. Es hilft nur eines:
der Immobiliensektor für Wohnraum gehört flächendeckend enteignet und verstaatlicht. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht gierigen Spekulanten unterworfen sein!

Und

was macht unsere Regierung, sie holen noch mehr Menschen ins Land.
Opfern bis zur selbst Aufgabe.
Einfach eine Schande aber die wohnen ja in Schlössern.

Deutschland kommt immer mehr unter die Räder

Deutschland kommt immer mehr unter die Räder. Aber ich habe das Gefühl das der Karren noch nicht weit genug im Dreck steckt um eine Änderung herbeizuführen.

@Newton 16:37

Sie haben eine sehr merkwürdige und menschenverachtende Art der Wahrheitsfindung. Dies auf Flüchtlinge zu schieben ist eine Frechheit und ich sehe die Flüchtlingspolitik ansonsten selbst auch kritisch, aber hier geht es um was ganz anderes.

@kinglouis

"auf dem Land gibt es ausreichend und günstigen Wohnraum"

das halte ich für eine Spekulation.......
jedenfalls werden die "Speckgürtel" um die Städte immer weiträumiger (z.B. um Berlin mittlerweile min 70 km) und innerhalb dieser "Speckgürtel" gibts auch keinen preiswerten Wohnraum mehr.........

Zu wenig Wohnungen

Unbürokratisch schnellstens Wohnungen zu bauen, wäre für dieses reiche Land doch kein Problem.
Banken und Grosskonzerne zu retten und zu schonen, wie VW, da sind unsere Politiker gleich dabei!
Sie zahlen auch noch eine Abfrackprämie, für die, die es sich leisten können.
Doch für Arme und Wohnungslose hat diese Regierung unter Merkel und Schäuble nichts übrig.
Das sind die 40%, für die in diesem, unserem Land, keine Politik gemacht wird!
Und das wird sich wohl auch so schnell nicht ändern.

um 16:56 von Rumpelstielz

"Letztlich bleibt aber immer noch die Frage, weshalb und wozu eine schrumpfende Gesellschaft ständig mehr Wohnraum braucht."
Wahrscheinlich weil es Städte bei uns gibt, die nicht schrumpfen, sondern wieder wachsen. Dazu hätte ich mehrere Beispiele parat.

linke politik ...

... linke politik würde diese missstände anprangern. und die lügen benennen. wieso gelingt nur wagenknecht so etwas und lafontaine? ist die linke gar ein instrument der regierung geworden? es erweckt den anschein, wenn kritische politiker, zb frau wagenknecht, torten ins gesicht bekommen von beauftragten.

In vielen Bundesländern stehen Flüchtlingsunterkünfte leer

Warum werden die nicht für Obdachlose genutzt?
In Flächenländer wie Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben demnach zum Teil dreimal so viele Plätze in Unterkünften zur Verfügung, wie tatsächlich belegt sind.
http://www.zeit.de/politik/2018-01/fluechtlinge-familiennachzug-rueckgan...

Versagen

Nicht nur die Politik auch die Medien haben versagt.
Kaum kritische Fragen/Themen vor der Wahl.
Neuwahlen könnten interessant werden!

Verknappung an allen Enden

Das Problem ist hausgemacht und wurde von allen politischen Ebenen sträflich vernachlässigt. Gebaut wurden, wenn überhaupt nur Luxuswohnungen, bezahlbare Wohnungen wurden abgerissen, oder an (internationale) Spekulanten verkauft, massiver Zuzug von Menschen (Flüchtlinge aber auch aus dem EU-Ausland), Verödung des ländlichen Raumes, usw. Die Politik hat bei alledem nur zugeschaut! Es ist schon mit einem guten doppelten Einkommen in Ballungsräumen unmöglich eine Wohnung zu mieten. Mit Familie schon 10 Mal nicht!

16:08 von Norddeutscher22

"Hat das auch etwas mit der ca 1 Million Flüchtlingen im Jahr 2015 und mit den immer noch ca 15.000 Flüchtlingen jeden Monat (eine Großstadt alle paar Monate an Hereinkommenden) zu tun? ..."

Nur bedingt, wie zu lesen war. Der Trend zu wachsender Obdachlosigkeit war auch vorher schon da, die Flüchtlinge haben das Problem lediglich verstärkt. Wäre kein einziger Flüchtling gekommen, müssten wir genauso über Wohnungslose sprechen, und dann auch mit steigender Tendenz.
Nein, nicht die Neuankömmlinge sind schuld, es ist die Blindheit unserer Regierung, die nichts dagegen unternimmt.

17:02 von eine_anmerkung

"Deutschland kommt immer mehr unter die Räder. Aber ich habe das Gefühl das der Karren noch nicht weit genug im Dreck steckt um eine Änderung herbeizuführen."
Ja, wenn man immer nur die schöne, heile Welt haben will. Aber fahren Sie mal nach Paris oder nach Mailand, wo es auch sehr viele Wohnungslose gibt. Also ist das nicht nur in Deutschland ein Problem.

@Rumpelstielz

"860 000 "Menschen" obdachlos?"
Irgendwie haben Sie die Aussagen im Artikel falsch verstanden. "Eigenheimlos" hätte ich ja noch verstanden. Aber obdachlos bedeutet, dass 860.000 Menschen in Deutschland nachts auf der Straße schlafen. Auch wenn die im Artikel genannte Zahl dafür mit erschreckend hohen 52.000 angegeben wird. Die Zahl, die Sie nannten, ist einfach nur Übertreibung. Jemand, der obdachlos ist, wird jemanden, der bei einem Familienmitglied Unterschlupf findet, beneiden. Wenn Sie es jedoch aus der Sicht eines Mieters oder Wohneigentuminhabers betrachten, würden Sie es als traurig ansehen. Ich hoffe, ich konnte Ihnen erklären, was ich meinte.

@Demokratie-Jetzt - Die Teilenteignung begann schon lange

vor der Masseneinwanderung z. B. mit dem Verkauf ehemals geförderter Mietwohnungen in ganzen Blocks und Straßenzügen an reine - auch börsennotierte - Profitgesellschaften (Annington/jetzt Vonovia).
Kommunen sind Anteilseigner von Wohnungsbaugesellschaften - solche Veräußerungen sind asozial.
Hinzu kamen in den letzten Jahren die Isolierungsrenovierungen (Erdöl in Form von Styropor an die Wände - da braucht's weniger zum Heizen), die zu drastischen Mietpreiserhöhungen führten.
Hinzu kam die Gentrifizierung von ganzen Vierteln in vielen Großstädten.
Und hinzu kam im Westen der Zuzug von effektiv ca. 1,5 Mio Bürgern aus Ostdeutschland.
Dass gleichzeitig Kommunen und Staat immer weniger Sozialwohnungen gebaut/gefördert haben, ist die wahre Enteignung der Bürger - alle diese Entwicklungen haben sich allmählich vollzogen, Zeit genug also die Probleme zu erkennen und gegenzusteuern.

Aber wer sich auf Sprüchen wie "der Markt regelt das von alleine" ausruht, wird bei uns immer wieder gewählt.

Keine Sorge! Die Wohnraum-Konzerne...

.... nehmen das Problem ernst: so hat z.B. die "Deutsche Wohnen" vor dem Berliner Verfassungsgericht gegen die Mietspiegel geklagt. Anleger belohnten diese Aktion mit einem Kursgewinn um fünf Prozent. Bei solchen Anstrengungen bin ich zuversichtlich, dass sich die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland bis 2020 mindestens verdoppeln lässt!

Es gibt nichts zu sehen...

...gehen Sie weiter! Deutschland geht es prächtig, die Arbeitslosenquote ist so gering wie schon lange nicht mehr, die Kanzlerin sieht keinen Grund, Dinge anders zu machen, wir schaffen das.

Der Nährboden, auf dem Ungutes gedeiht, wird sehenden Auges fleißig gedüngt. Und hinterher will es keiner gewesen sein. So geht Demokratie heute.

@16:35 von Demokratie-Jetzt

"Da sieht die Lage für die neuen Migranten schon entschieden positiver aus, vom Wohnungsbau bis zur Gesundheitsversorgung."

Das ist leider richtig. In der Straße in der ich wohne, gab# es 2014 eine quasi 'kalte Entmietung', weil der Eigentümer die Wohnanlage sanieren wollte. Alte Menschen, die über 40 Jahre dort wohnten, sahen sich gezwungen, auszuziehen (im Winter wurden wochenlang die defekten Heizungen nicht repariert).
Seit einiger Zeit leben Flüchtlinge in den freigewordenen Wohnungen.
Wenn hier Wut aufkommt, ist das sicher nicht die Schuld der Flüchtlinge. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass es in dieser Wohnanlage nicht mehr sonderlich zivilisiert zugeht.

@MergaBien

"Es hilft nur eines:
der Immobiliensektor für Wohnraum gehört flächendeckend enteignet und verstaatlicht. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht gierigen Spekulanten unterworfen sein!"

Das ist doch jetzt ein provokanter Witz von Ihnen, oder? Schauen Sie sich mal an, wie die staatlich gebaute "Platte" im Osten heutzutage aussieht. Wenn sie denn noch steht und nicht mittlerweile wegen Verfallsgefahr abgerissen wurde. Bereits fünf Jahre nach dem Bau regnete es bei uns rein. Im Keller drang Grundwasser ein. Vieles, was in den Händen des Staates ist, verwahrlost. Und das war nicht nur in der DDR so. Werfen Sie mal einen Blick auf unsere "vortrefflich ausgerüstete" Bundeswehr. Oder die Polizei.

Der Markt regelt alles

Schuld sind nicht die Flüchtlinge oder EU-Migranten, sondern die Politiker, die die Gesetze machen.
Schuld sind die Politiker, die die Soziale Marktwirtschaft abgeschafft haben und dem Neoliberalismus opferten.
Schuld sind die Bundespolitiker, die Gesetze machen, die die Kommunen belasten.
Schuld sind die Kommunalpolitiker, die ihren Wohnungsbestand an die Gagfahs, Dt. Anningtons, Vonovias,, vertickerten.

@Karl Klammer

Fakt ist wenn eine Stadt in BaWü Wohnungen bauen will und 20% Zuschuss vom Land beantragt bekommt sie diesen nur wenn die Wohnungen die ersten zehn Jahre an Flüchtlinge vermietet werden ( nachzulesen im Schwarzwälder Boten)
Heute eine Kleinanzeige gelesen
Suchen Drei-Zimmer-Wohnung und Wohnung für Mutter mit Kind Miete zahlt das Jobcenter Mieter ist die Stadt XXX Angebote an Evang Pfarrgemeinde XXX

Sind Tiny Houses die Antwort?

Und was sind die Lösungen? Der Staat kann offensichtlich nicht ausreichend helfen?

Vielleicht sind small und tiny houses eine Antwort. Kleine und kleinste Häuser, die mit wenig Geld errichtet werden können. Das scheint zwar der deutschen Natur zu widersprechen - der Deutsche will ja immer solide bauen - aber würde das ein Trend, könnte die Mietpreisschraube nach oben gestoppt werden und zudem viel mehr Leuten zu echtem Eigentum verhelfen.

Hierzu müssten aber wohl noch ein paar gesetzliche Hürden und Regulierungen abgeschafft werden, die vor allem von der Bau-Lobby auf den Weg gebracht wurden.

@oscar spd 16.46

volle Zustimmung! Es haben auch schon Andere hier geschrieben, dass Obdachlose keine Lobby haben. Da wird z.B. in Grevenbroich sogar die Spende von 4 möblierten Wohncontainern inklusive Anschlüssen von der Stadt mit der Begründung abgelehnt, man habe keinen Platz. Andererseits werden auf den Dringlichkeitslisten für eine Wohnung die Obdachlosen, die schon ewig auf eine Wohnung warten zu Lasten der neuen Migranten nach hinten durchgereicht. Priorität in den Kommunen haben immer die Migranten, das ist politisch so gewollt. Und die ganz besonders Guten, auch die Kirchen, rühren sich für die Wohnungslosen auch kaum. Da hört man auch von AI kein Wort

Man würde dem Staat bessere Möglichkeiten ...

gewähren, wenn man ihm Regelungskompetenzen streichen würde.
Wenn z. B. die Beträge, die Wohnungsämter/Grundsicherungsämter oder Jobcenter nicht einen starren Betrag tragen dürften, sondern der zu übernehmende Betrag für Wohnraum Nachfrage bedingt schwankt.
Wenn 500 000 Wohnungen zusätzlich nachgefragt werden müssen um die Wohnungslosigkeit einzudämmen, müssen die Beträge, die für Mittellose übernommen werden eben um 50 - 100% steigen können. Das hätte den Vorteil, das die Förderung sozialen Wohnungsbaus ein zusätzliches Motiv erhalten würde.

@birdycatdog

Ja, wieso sollte man denn die schlechte Bauqualität von damals wiederholen müssen? Im übrigen sieht die "Platte" jetzt z.b. in Rostock sehr gut aus. Dort stehen hunderte neu sanierte und sehr hübsche Wohnungen leer, die auch noch zum Spottpreis zu haben sind. Warum will die keiner haben?

@Franz.Graumann

""auf dem Land gibt es ausreichend und günstigen Wohnraum"

das halte ich für eine Spekulation......."

Ob der Wohnraum auf dem Land ausreichend ist, kann ich nicht beurteilen. Der Wohnraum ist jedoch günstig. Als Vermieter kann ich mir gar nicht leisten, Luxusmieten, welche in der Stadt üblich sind, einzufordern.
PS: selbst bei einer 90% Finanzierung ist die Rückzahlung des Darlehens für ein Eigenheim monatlich günstiger, als dass, was man in Städten für 2-3 Zimmer zahlt.

Gesetze verhindern preiswerten Wohnraum

Nicht zuletzt tragen auch die Miet-/Vermietgesetze und die überhöhten Ansprüche des Gesetzgebers an die Vermieter zu der Wohnungsnot bei. Als Besitzer einer teilweise selbst genutzten Immobilie oder eines Gebäudes, dass nicht den neuesten gesetzlichen Standards entspricht, kann man seinen Wohnraum lieber leerstehen lassen, als erst in immens hohe Renovierungskosten (neue Fenster, Wärmedämmung, Wärmeablesegeräte …) zu investieren, um sich dann von Mietgesetzen geknebelt mit anspruchsvollen Mietern herumärgern zu müssen. Wer kann es sich als Besitzer einer Altimmobilie leisten, diese zu vermieten und ewige Rechtsstreitigkeiten zu riskieren? Mit den immer strengeren Energieeinspargesetzen u.a. Vorschriften verhindert der Staat, dass private Vermieter preiswerten Wohnraum zur Verfügung stellen können.

Das dürfte ja wohl allen klar

Das dürfte ja wohl allen klar sein, bei dieser Wohnungnot tut unsere Regierung -was sie kann.

Flüchtlinge

scheinen wie immer hier die Wurzel allen Übels zu sein. Wie schön das wir wieder eine Volksgruppe in Deutschland haben, denen man sämtliche sozialen Spannungen und Probleme in die Schuhe schieben kann. Das ist schön einfach und man muss nicht über komplexere Zusammenhänge nachdenken die sich, zumindest in diesem Fall, schon seit vielen Jahren anbahnen. So aber nun 'Sarkasmus aus'. Ich kann nur den Kopf schütteln über jahrzehntelange kalte Progression der Einkommen der Lohnabhängigen, während gleichzeitig die sehr sinnvolle Mietpreisbremse aus 'Gründen der Marktfreiheit' schwupps wieder gekippt wird. Es scheint fast, als wollten viele Investoren/Vermieter gar keine billigen Mieten anbieten, ob sie's könnten oder nicht... kein Wunder dass sich ganze Bevölkerungsschichten heutzutage die Miete in deutschen Innenstädten gar nicht mehr leisten kann. Und wieder gilt: wer schon besitzt wird reicher, wer nicht besitzt ärmer.

jetzt kommt wieder die GroKo

und die nächsten vier Jahre ändert sich nichts. Nur die AfD wird ihren Stimmenanteil in den vier Jahren bestimmt verdoppeln.

Wohnungsnot gab es schon lange. Es hat die Poltik nur nicht interessiert. Im Gegenteil. Gemeinützige Wohnungsbaugesellschaften wurden versilbert und an die Börse gebracht.

Durch die Flüchtlinge und deren bevorzugte Integration hat sie sich die Lage deutlich verschärft und Frau Merkel spricht von einem Land in dem wir gut und gerne leben.

Verfall der ländlichen Gegend

Des weiteren kann man sich ja fragen warum es so viele Bürger in die Städte zieht? Vielleicht am zunehmenden Mangel and Ärzten, Apothekern und Lehrern auf dem Land? An mangelnder Anbindung und gerade heutzutage an mangelnder digitaler Infrastruktur? Alles Probleme die Aufgabe vergangener Bundesregierungen hätten sein müssen, die aber leider vernachlässigt wurden.

Aber was rede ich hier, weiß ja jeder dass die Flüchtlinge Schuld tragen. Willkommen im postfaktischen Zeitalter meine werten Mitforisten.

Sozialwohnungen

eine Zeitbombe ist noch gar nicht erkannt. Die seit mehr als 3 Jahren bestehende Niedrigzinsphase hat viele Vermieter von öffentlich geförderten Sozialwohnungen veranlasst, die öffentlichen Mittel zurückzuzahlen. Damit haben sie das Recht die Wohnungen nach Ablauf einer Schonfrist von 5-10 Jahren zum Marktpreis anzubieten, wodurch diese Wohnungen dem Sozialwohnungsbestand verloren gehen.

Wer mit leerstehenden Wohnungen argumentiert,

der hat etwas vergessen, dass Strukturproblem. Es ist doch soweit gekommen, dass man die Ballungsgebiete mit ihren Werk-und Dienstleistungsunternehmen hofiert hat und somit die arbeitenden Menschen in die Städte zog. Die Menschen, die in ländlichen Gebieten gewohnt haben, zogen in die arbeitgebenden Städte, um einen Arbeitsplatz und seine Lebenssituation zu erhalten./verbessern. Die Infrastruktur, um den Menschen auch die Rückfahrt wirtschaftlich und sozialverträglich zu gestalten, haben die Landes - und Stadtplaner total versagt und nicht zu vergessen die Politik. Die Politik hätte doch die Rahmenbedingungen gestalten und helfen, die mit umsetzbarer Gestaltung ausfüllen können. Da muss man auch den Transrapid hier anführen, den man von Menschen als abtrünnig betrachtete und nie mehr zum Einsatz kam, aber in China seinen Dienst erbringt. In Deutschland ist man neuen Techniken sehr verschlossen. Denn der Transrapid in Kleinstform wäre auch eine Form der Problemlösung gewesen. Aber nun j

um 17:15 von Kokolores2017

"Und hinzu kam im Westen der Zuzug von effektiv ca. 1,5 Mio Bürgern aus Ostdeutschland."
Das Problem war doch auch weitgehend nur hausgemacht, weil viele große Westfirmen die Betriebe zwar übernommen, sie aber aus Konkurrenzgründen einfach weg rationalisiert, statt modernisiert haben. Und die Menschen mussten nach Westdeutschland abwandern, so wie heute die Osteuropäer.
Der Markt regelt das zwar, aber nicht ohne eine staatliche Steuerung.

Wer jaehrlich mehr als 200.000 Zuwanderer will

der sollte erklaeren, wie der Wohnraum geschaffen und wie der Wohnraum bezahlt werden soll.

@MergaBien

"Dort stehen hunderte neu sanierte und sehr hübsche Wohnungen leer, die auch noch zum Spottpreis zu haben sind. Warum will die keiner haben?"
Tja, gute Frage. Entweder, weil sie vielleicht doch nicht so toll sind, wie Sie schreiben, oder weil uns die TS hier eine Ente präsentiert hat, was die Wohnraumknappheit und die Mietpreise betrifft. Ich überlasse Ihnen die Auswahl der geeigneten Antwort.

Superdicht,Bürokratie und willenlose Politik

Die Ursachen der Wohnungsnot sind der Politik sehr wohl bekannt.Nur man unternimmt nichts.Da gibt es auf der einen Seite ein Baurecht,welches nur noch superdichte Häuser als Neubau erlaubt.Diese müssen dann aufwendig zwangsbelüftet werden,mit Systemen die eher gesundheitsschädlich als energiesparend sind.So sind zunächst mal die Baukosten hoch.Da niemand nur baut, um andere zu alimentieren,gibt es neue schöne superdichte Wohnungen und Häuser nur für Menschen mit einem höheren Einkommen.Leider hat aber der Staat obendrein durch seine arbeitnehmerfeindliche Politik den Rahmen für viele prekäre Beschäftigungsverhältnisse geschaffen.Diese Menschen sind nicht in der Lage die Mieten in Ballungsgebieten zu bezahlen.Dazu kommt eine Flüchtlingspolitik die die Lage zusätzlich verschärft.Wie lautet die Antwort von Frau Merkel auf diese Probleme? Ein *wir schaffen das* reicht da nicht.

@Am 04. Januar 2018 um 17:03 von Magfrad

"Sie haben eine sehr merkwürdige und menschenverachtende Art der Wahrheitsfindung."
Der Jean Asselborn ist für eine gerechte Flüchtlingsverteilung. In seinem Land kostet die Miete für eine 20 Quadratmeter große Wohnung 700 Euro plus X. Welcher Flüchtling soll das denn bezahlen?

Eine Geschichte

Bekannte von mir, ganz liebe Gastarbeiter (insbesondere "Arbeiter") der ersten Generation, haben sich krumm gelegt, um sich fürs Alter ein Häusschen zu bauen, und das solange vermietet. Dann gerieten sie an einen Mietnomaden, mit der Folge, dass schließlich das Haus zwangsversteigert werden musste und sie, nicht weit vom Rentenalter, auf einem Schuldenberg saßen. Wer ist denn bereit, bei unserem heutigen Mietrecht, das Risiko auf sich zu nehmen, jemanden ohne absolut saubere Schufa-Auskunft und sicherem Gehalt eine Wohnung zu vermieten. Das ist selbst für große Wohnungsunternehmen viel zu teuer und riskant. Das Recht muss so gestaltet sein, dass man sich auch als Vermieter schützen kann. Ich fürchte, viele der wirklich Obdachlosen (dass man bei den Eltern wohnen muss, bis man heiratet, war in der DDR z.B. der absolute Normalfall), auch problematische Mieter wären, weil sie ihr Leben nicht organisiert bekommen, auch eine Mietzahlung nicht.

@16:35 von lenamarie

"die Grünen Umweltschützer wären bereit
Deutschland zu zubetonieren."

Machen sie schon. Für die Anzahl der Beispiele reicht hier der Platz nicht.

um 17:14 von pkeszler

>>"Ja, wenn man immer nur die schöne, heile Welt haben will. Aber fahren Sie mal nach Paris oder nach Mailand, wo es auch sehr viele Wohnungslose gibt. Also ist das nicht nur in Deutschland ein Problem."<<

Meiner Meinung nach haben Sie eine falsche Sichtweise. Man darf sich nicht an schlechteren, sondern an besseren Zuständen orientieren oder haben Sie sich damals in der Schule an den "Fünfer-Kandidaten" orientiert? Maßstab ist zweifelsfrei Deutschland vor der Grenzöffnung 2015. Da war die Welt noch in Ordnung bei diesem Thema (und anderen Themen). Aber SPD/Grüne/Linke haben immer noch nich genug und wollen uns noch weiter reinreiten, Stichwort Familiennachzug für Substidäre.

Eine „Zombi-Marktwirtschaft“ (Rahim Taghizadegan)

ist natürlich nicht in der Lage für genügend bezahlbaren Wohnraum zu sorgten. Mehr freie Marktwirtschaft und das Problem "Obdachlosigkeit" wäre kein Problem mehr. Denn bekanntlich sorgt eine freie Marktwirtschaft immer besser für die Bereitstellung von Gütern (Wohnraum ist ja auch ein Gut) als staatliche Planwirtschaft.
Voraussetzung dafür, dass Marktwirtschaft funktionieren kann, sind gesicherte Eigentumsrechte. In die Eigentumsrechte derjenigen, die Wohnraum bereitstellen, greift der Staat allerdings sehr stark mit seiner Gesetzgebung ein. Das damit verbunden Risiko sind offensichtlich nicht mehr genügend Leute bereit zu übernehmen.

Wohnungen gibt es genug,

nur nicht dort, wo die Nachfrage hoch ist. Hinzu kommen die gestiegenen Wohnansprüche, die die Nachfrage zusätzlich in die Höhe treiben. Wenn ich aber sehe, wie in meiner Stadt beste Wohnflächen in der Nähe von Bahnstationen für Landwirtschaft, Kleingärten oder Abstellen von Schrottautos verschwendet werden, ist klar, wo das Problem liegt.

17:29 @ c.schroeder

ja, und genau wegen solcher vorgehensweisen gehören immobilieneigentümer von Wohnraum enteignet und die Wohnungen verstaatlicht. Er wird dann vernünftig sanieren und den Wohnraum der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Tja

Ein Thema das mich gerade selbst ansatzweise betrifft.

Durch WG-Auflösung stehe ich bald auch ohne Wohnung da. Studentenwohnheime sind alle überfüllt und es gibt so gut wie keine Hoffnung auf ein freies Zimmer. Trotz den Rekordanzahlen an Studenten (die jedes Jahr übertroffen werden) kommen keine neuen Wohnheime dazu. Die Unis/Fachhochschulen haben ja selbst kaum Platz.

Und auf dem Wohnungsmarkt werden (so kommt es mir vor) lediglich High-End Wohnungen gebaut, selbst in Gegenden, in denen man nicht mit ihnen rechnet. Jeder Vermieter sucht nur DEN perfekten Mieter.
Die Ansprüche sind völlig verzerrt. 300€ Sardienenbüchse: festes Anstellungsverhältnis mit genügend Einkommen Grundvoraussetzung, keine Anfragen vom Amt. Am besten Frankfurter Banker, Single, kinderlos. Welcher berufstätige Mensch würde denn in so eine Wohnung ziehen? Aber bloß kein Student, Schüler oder Arbeitsloser. Alle außer der Berufstätige mit 3000€ netto werden auf unserem Wohnungsmarkt diskriminiert.

17:20 von birdycatdog

"...'...der Immobiliensektor für Wohnraum gehört flächendeckend enteignet und verstaatlicht. Wohnen ist ein Grundrecht und darf nicht gierigen Spekulanten unterworfen sein!'
Das ist doch jetzt ein provokanter Witz von Ihnen, oder?..."

Wenn Sie keinen staatlich organisierten und finanzierten Wohnungsbau wollen, dann müssen Sie entweder der freien Marktwirtschaft ihren Lauf lassen oder einschränkende Mieterschutzgesetze erlassen. Freie Marktwirtschaft heißt dann, die Möglichkeiten des Marktes auszunutzen, bis der Mieter quietscht. Die Möglichkeiten der Vermieter gesetzlich einzuschränken, schreckt das "scheue Reh" Investoren aber ab, weil die Amortisationen zu gering sind.
Sind Sie Vermieter, ziehen Sie sicher die Variante eins vor. Als Mieter aber kann man nur für größtmögliche eigene Rechte sein, einschließlich Deckelung der Mieten.
Die "Platte" ist ein ganz anderes Thema.

@Schlagloch, 16.30h

Mit dem Vorschlag, die derzeit leerstehenden Unterkünfte für Obdachlose freizugeben, unterstellen Sie den Politikern Kurzsichtigkeit.
Sie dürfen versichert sein, dass die Politik schon weiß, warum sie diesen Wohnraum vorhält.

@eine_anmerkung

"Maßstab ist zweifelsfrei Deutschland vor der Grenzöffnung 2015. Da war die Welt noch in Ordnung bei diesem Thema"

Auch wenn das hier noch so oft wiederholt wird: es ist nicht wahr. Die Mieten stiegen schon drastisch auch vor 2015. Ebenso gab es einen Mangel an Mietwohnungen. Dazu sollte sich der Deutsche mal bei Bewohnern anderer EU Mitgliedstaaten umsehen. Die Anzahl derjenigen, die Wohneigentum besitzen, ist häufig höher. Warum wohl?

Uns geht es gut, Frau Merkel?

Wie kann es in einem Land in dem wir laut Meinung von Frau Merkel "gut und gerne leben" möglich sein, das ca 860.000 Menschen keine Wohnung haben? Hier wird erneut deutlich, wie sehr die Politik an den Sorgen und Nöten der Bevölkerung vorbei regiert. Und auch Herr Schulz sollte, bevor er von den "Vereinigten Staaten von Europa" träumt, die Armut, und die damit verbundene Wohnungsnot ganz oben auf die Agenda setzen. Doch davon ist weit und breit nichts zu sehen. Wundern sich da etwa CDU/SPD wirklich noch darüber, das sie zusammen nur noch knapp über fünfzig Prozent bekommen?

@ Ernst-

"Denn bekanntlich sorgt eine freie Marktwirtschaft immer besser für die Bereitstellung von Gütern (Wohnraum ist ja auch ein Gut) als staatliche Planwirtschaft."
Deshalb gab es in der DDR für jeden eine Wohnung - davon träumen wir heute!
Übrigens andere Länder wie Österreich könen es besser und billiger! Wohnungsgenossenschaften heisst das Zauberwort!

17:42 von eine_anmerkung

"Maßstab ist zweifelsfrei Deutschland vor der Grenzöffnung 2015. Da war die Welt noch in Ordnung bei diesem Thema (und anderen Themen)."
Ich kann nicht beurteilen, ob es Ihnen vor 2015 wesentlich besser ging als heute. Ich kann jedenfalls für mich keinen großen Unterschied fest stellen. Also lassen wir es bei der unterschiedlichen Ansichtssache.

@skimble69 17:33

Solange in der AfD Politiker wie aktuell Jens Maier raushauen wird die AfD ihren Stimmenanteil nicht verdoppeln und dies ist auch gut so. Zudem wird dies auch die deutsche Bevölkerung nicht zulassen, dass eine derartig rechtsgerichtete Partei massenweise gewählt wird. Ich vermute eher, dass es eine Gegenbewegung geben wird, sollte es schlimmer werden und die AfD weiter zulegen. Es ist schlimm genug, dass es ernsthaft in diesem Forum Leute gibt die diese Partei wählen

16:24, Ein Politiker

>>Das Bild, welches tatsächlich die Problematik der migrierten Bulgaren, Rumänen und anderer hier (in Berlin) nicht hergehörender Balkanvölker repräsentiert, wird zum Anlaß genommen, von Seiten der Medien mal wieder gegen andere, unbescholtene Bevölkerungsgruppen (Vermieter, Investoren) den Haß zu schüren. <<

Das Bild stammt vom Weg vom Bahnhof Zoo zum Tiergarten. Bei den "hier nicht hergehörenden Balkanvölkern", die in diesen Zelten hausten, handelte es sich großenteils um Polen, wie bei Überprüfungen festgestellt wurde.

Eine Geschichte aus meinem persönlichen Bekanntenkreis finden Sie in folgendem Artikel:

https://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/
rentnerpaar-wegen-abzugshaube-aus-wohnung-geklagt

So viel zu den unbescholtenen Vermietern.

Der Vermieter lässt die Wohnungen modernisieren, wodurch er 70-80% mehr Miete verlangen kann. Wehrt sich ein Mieter dagegen, so findet er Gründe, diese Mieter herauszuklagen.

Das liegt weder an Balkanvölkern noch an anderen Migranten.

17:48 Studi_89

"Aber bloß kein Student, Schüler oder Arbeitsloser. Alle außer der Berufstätige mit 3000€ netto werden auf unserem Wohnungsmarkt diskriminiert."

Genauso sieht es aus, Sie sprechen wahre Worte, leider.
aber ich bin zuversichtlich, dass eines Tages die großen Enteignungen kommen werden, denn so kann es nicht weitergehen, der Kapitalismus liegt in seinen letzten Zuckungen vor dem großen Knall.

17:56 von Thomas Wohlzufrieden

Uns geht es gut, Frau Merkel?

Wie kann es in einem Land in dem wir laut Meinung von Frau Merkel "gut und gerne leben" möglich sein, das ca 860.000 Menschen keine Wohnung haben? Hier wird erneut deutlich, wie sehr die Politik an den Sorgen und Nöten der Bevölkerung vorbei regiert. Und auch Herr Schulz sollte, bevor er von den "Vereinigten Staaten von Europa" träumt, die Armut, und die damit verbundene Wohnungsnot ganz oben auf die Agenda setzen. Doch davon ist weit und breit nichts zu sehen. Wundern sich da etwa CDU/SPD wirklich noch darüber, das sie zusammen nur noch knapp über fünfzig Prozent bekommen?
////
*
*
Das sind aber noch mehr als Diejenigen die glauben mit dem ersten funktionierenden Solzialismus der Welt würde es im 2. Anlauf besser werden in Deutschland .
*
Denn bei Denen müssen noch 13 % abgezogen werden.

04. Januar 2018 um 17:53 von Izmi

Als Vermieter ist mir eine markwirtschaftliche Regelung recht. Verstaatlichungen bringen überwiegend eine Kostenexplosion (zu Lasten der Steuerzahler) oder ein Sparwahn (zu Lasten der Qualität). Beispiele auch abseits der verstaatlichten Wohnungen habe ich bereits angebracht. Man könnte auch noch Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder Flughafen BER anführen, bei denen staatlicher Stellen zu viel Einfluss haben.
Eine wirklich reelle Lösung für das Problem habe ich nicht parat. Auch eine Eigenheimzulage II wird es nicht beheben. Die Zinsen sind niedriger als beim Auslaufen dieses Programms und dennoch ist die Anzahl der Häuslebauer nicht merklich gestiegen. Wenn ich mir ansehe, wofür viele Menschen Geld rauswerfen, statt es sinnvoll für ein Eigenheim aufzuwenden, dann kann man nicht nur den Politikern die die Schuld zuweisen.

@kinglouis, 16.52h

Das ist bekannt. Allerdings wollen da weder die Obdachlosen noch die "Neubürger" hin.

17:07, MK Ultra Slim

>>linke politik ...
... linke politik würde diese missstände anprangern. und die lügen benennen. wieso gelingt nur wagenknecht so etwas und lafontaine? ist die linke gar ein instrument der regierung geworden? es erweckt den anschein, wenn kritische politiker, zb frau wagenknecht, torten ins gesicht bekommen von beauftragten.<<

Die gesamte Linkspartei und ihre Funktionsträger prangern diese Mißstände an, nicht nur Sahra und Oskar, die momentanen Querfrontlieblinge.

Es nützt aber realpolitisch wenig, denn so mächtig ist die Linkspartei dank unserer Wähler leider nicht.

Bitte informieren Sie sich abseits Ihrer üblichen Medien.

Ein paar Zahlen zur Wohnungslosigkeit

Schaut man sich die Entwicklung der Wohnungslosigkeit bei DESTATIS an, dann erkennt man schnell, dass wie schon viel mehr Wohnungslose hatten als heute:

1996: 930000 (Höchststand)
2008: 227000 (Tiefststand)
2015: 367000
2016: 858000 (422000 Deutsche) + (436000 anerkannte Flüchtlinge)
2017: 1050000 (464000 Deutsche) + (586000 anerkannte Flüchtlinge)

Wohnungslos bedeutet aber nicht obdachlos zu sein.
2014 lebten ca. 40000 Menschen auf der Straße (neuere Zahlen konnte ich nicht finden).

2014 standen in Deutschland 7,9% aller Wohnungen leer. Das waren ca. 3,9 Millionen Wohnungen. Mit über 11 - 14% lagen die Ost-Bundesländer an der Spitze, Hamburg mit 4,4% am Ende der Liste.

Es sollten also ausreichend Wohnungen für allle vorhanden sein, selbst wenn jeder Flüchtling eine eigene bekäme, müssten noch min. 2 Mio Wohnungen frei sein.

Die sind nur nicht da wo die Menschen sein wollen. Flüchtlinge in eine leere Wohnung in Sachsen schicken? Wer will das verantworten?

17:43 von Ernst-

«Mehr freie Marktwirtschaft und das Problem "Obdachlosigkeit" wäre kein Problem mehr. Denn bekanntlich sorgt eine freie Marktwirtschaft immer besser für die Bereitstellung von Gütern (Wohnraum ist ja auch ein Gut) als staatliche Planwirtschaft.»

"Wohnraum ist ja auch ein Gut":
Wer Wohnraum auf eine Stufe mit anderen (teils vergänglichen, teils unnützen) Konsumgütern stellt, hat auch nicht ansatzweise verstanden, was Wohnraum bedeutet.

Weder für den einzelnen Eigenheimbesitzer, Mieter, Wohnungssuchenden, Obdachlosen - noch für den sozialen Zusammenhalt und das friedliche Funktionieren einer Gesamtgesellschaft.

Die "freie Marktwirtschaft", die Sie beschwören (nicht die "soziale"!), führt zu immer weiter steigenden Mieten, und zu uferloser Spekulation mit leerstehendem Wohnraum im Höchstpreissegment (auch mit internationalen Kapitalfluchtgeldern, gar Geldwäsche von Drogen- und anderem illegalen Kapital).

Man schaue nach Wien und dem dortigen Modell der Wohnungsgenossenschaften!

17:55 von DerVaihinger

Bitte noch einmal nachlesen.
Die Politiker geben die leerstehenden Unterkünfte für Obdachlose nicht "aus Kurzsichtigkeit" frei - sie geben diese "gar nicht" frei.
Und genau das kritisiere ich!

Wenn die Masse der Kommetare hier liest, dann müsste die Linkspartei die absolute Mehrheit im Bundestag haben.

Was ich partout nicht verstehen kann. Warum beklagen die Menschen soziale Missstände wie z.B. Niedriglöhne oder hier die Wohnungslosigkeit vieler Menschen und wählen dann Parteien wie die AfD, die den Sozialstaat zu gunsten der Reichen drastisch abbauen will?

Klar, man kann unter Führung der AfD den Flüchtlingen für alles die Schuld geben, aber
1. geht das völlig an den Tatsachen vorbei (AfD und Tatsachen... zwei Welten...)
2. selbst wenn die Flüchtlinge weg wären, ginge es den armen Menschen in Deutschland unter einer AfD Regierung viel schlechter als heute?

Wie gesagt, verstehen kann ich es nicht. Leider sind die allermeisten Rechten völlig blind für Fakten. Also richtige Fakten, nicht die der AfD.

18:07 von birdycatdog

"...Verstaatlichungen bringen überwiegend eine Kostenexplosion oder ein Sparwahn. Beispiele auch abseits der verstaatlichten Wohnungen habe ich bereits angebracht. (...) Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder Flughafen BER (...), bei denen staatlicher Stellen zu viel Einfluss haben. ..."

Wissen Sie, was ich bei dieser Argumentation nicht verstehe? Wieso sind die "staatlichen Stellen" schuld, wenn es mit dem Bauen nicht klappt? Ausführende sind doch private Unternehmer, die im allgemeinen zuvor ihre Kalkulationen und Preise eingereicht haben. Der "Staat", bzw. die staatlichen Techniker, Ingenieure und Bauräte sehen diese durch und genehmigen oder verwerfen sie. Wenn also Pfusch am Bau oder Kostenexplosionen vorkommen, so könnte man den staatlichen Stellen höchsten mangelhafte Prüfung anlasten. Aber der Bau selbst, die Pläne dazu, die Ausführung wird doch von privaten Unternehmen gemacht. Und die hätten dann aus unterschiedlichen Gründen Mängel zu vertreten. Sie wären mindestens mitschuldig

re birdycatdog

" Dazu sollte sich der Deutsche mal bei Bewohnern anderer EU Mitgliedstaaten umsehen. Die Anzahl derjenigen, die Wohneigentum besitzen, ist häufig höher. Warum wohl?"

Teils weil simpler = billiger gebaut wird. Teils weil Traditionen und Mentalität anders sind.

Lesen Sie mal die Romane von Orwell. Selbst für das Fabrikproletariat war es selbstverständlich, dass man in einem "house", nicht in einem "flat" wohnt. Und wenn es ein gottserbärmliches Loch war.

@eine-anmerkung 17.42

die Welt war für Obdach- und Wohnungslose auch vor 2015 nicht in Ordnung, nur hat sich das Problem durch die Migranten nochmal deutlich verschärft. Es wird und wurde zu wenig und zu teuer gebaut und die günstigen alten Wohnungen brechen weg oder sind durch Renovierungsrückstand kaum mehr bewohnbar. Es gab auch vor 2015 Dringlichkeitslisten für die Vergabe von Wohnungen. Allerdings sind die viel länger geworden und die deutschen, türkischen, polnischen Bedürftigen stehen immer noch auf der Liste, allerdings weiter unten- weil die frei werdenden Wohnungen zunächst an die Migranten vergeben werden. So viel zum Diskriminierungsverbot und zur Gleichbehandlung. Und die, die sonst immer tönen, dass alle Menschen gleich sind oder gleich behandelt werden, die schweigen stille. Ich habe in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit Wohnungen dieser Armen gesehen, die würde Niemand einem Flüchtling zumuten- sonst wäre am nächsten Tag AI, pro Asyl und die UNICEF auf der Matte

18:42, GeMe

>>Wenn die Masse der Kommetare hier liest, dann müsste die Linkspartei die absolute Mehrheit im Bundestag haben.

Was ich partout nicht verstehen kann. Warum beklagen die Menschen soziale Missstände wie z.B. Niedriglöhne oder hier die Wohnungslosigkeit vieler Menschen und wählen dann Parteien wie die AfD, die den Sozialstaat zu gunsten der Reichen drastisch abbauen will?<<

Weil die Strategie der Rechten aufgeht, so wie sie es schon immer tat. Die Menschen haben Angst, und die ist nicht unbegründet. Also präsentieren wir ihnen einen Sündenbock und uns selbst als die Rettung. So etwas verfängt natürlich nur bei dem nicht allzu intellektuellen Teil der Bevölkerung, aber das sind genug, um eine kritische Masse herstellen und im Idealfall die Macht zu ergreifen.

Deswegen positioniere ich mich hier ausdauernd gegen rechts und verschweige meinen Klarnamen nicht.Ich bekenne Farbe. Ich halte es für meine Pflicht als jemand,der schon vor 45 Jahren erkannt hat, daß man den Anfängen wehren muss.

Warum werden keinen Sozialwohnungen gebaut?

Ganz einfach, weil es sich für Bauherren nicht lohnt.

Der Staat baut nämlich keine Wohnungen. Diese werden von Einzelpersonen oder wie meist bei Sozialwohnungen von Gesellschaften gebaut.

Ein Bauherr hat die Wahl staatliche Fördermittel zu nutzen, muss sich dafür aber die Mieten vorschreiben lassen.
Andererseits kann er Geld am Kapitalmarkt aufnehmen und dann die Mieten selbst festlegen.
Bei den derzeitigen Niedrigzinsen lohnt es sich für einen Bauherren nicht staatliche Mittel zu nutzen.
Mit Geld vom Kapitalmarkt läßt sich bei genauso niedrigen Zinsen durch die höheren Mieten viel mehr Gewinn aus den gebauten Wohnungen generieren.

Jeder Bauherr der Sozialwohnungen baut hat also entweder keine Ahnung wie man das Meiste aus einer Immobilie herausholt oder er hat eine besondere soziale Ader und will armen Menschen etwas Gutes tun.
Da beides nur sehr selten vorkommt, werden kaum Sozialwohnungen gebaut.

Das ist doch ...

... wohl alles ein schlechter witz!
Ich lebe in salzgitter. Hier gibt es ganze straßenzüge, die leerstehen. Das sind hunderte wohnungen, die im endefekt sofort beziehbar sind. In halberstadt siehts auch nicht anders aus. Es gibt nicht zuwenig wohnungen! Die leerstehenden müssten nur bezogen werden.

Ich versuche es mal mit einer Kopie aus unserer Stadtteilzeitung

"....Den Großteil der Bedürftigen trafen die Helfer nicht im Bezirk Eimsbüttel sondern im Innenstadtbereich an. Besonders berührte Ilka Veting von der ASB- Geschäftsstelle am Tibarg, dass sie auch ganze Familien ohne Obdach antrafen. Für Ilka Veting soll die Kältehilfe angesichts einer dramatisch ansteigenden Zahl von Wohnungslosen keine einmalige Aktion bleiben: „Wir sehen die Nothilfe auf jeden Fall als wiederholenswert an. Wir haben sehr viel Dankbarkeit erfahren und leuchtende Augen gesehen.“

Es wurde hier schon

verschiedentlich geschrieben.
Der Mangel an preiswertem Wohnraum besteht schon lange.
Ich habe 1965 in Stuttgart geheiratet. Eine für mich/uns bezahlbare Wohnung war nicht zu bekommen .
Mit Hilfe meiner Familie konnte ich Genossenschaftsanteile kaufen und bekam nach zwei Jahren, da waren wir schon zu dritt, eine kleine 2-Zimmer-Wohnung.
Bis dahin hatten meine Frau und ich in einem möblierten Zimmer mit Küchenbenutzung gewohnt.
Jetzt im Rentenalter b in ich aufs Land gezogen, 35 km außerhalb Stuttgart.
Allerdings gelten auch hier Mietpreise, die ein Dresdner oder Leipziger für eine vergleichbare Wohnung nicht für möglich halten würde,

@17:43 von Ernst-: Mehr Markwirtschaft

Ich kenne ihre Kommentare ja schon lange und stelle mir geraden den "-Ernst Wohungsmarkt" vor:

Jeder Vermieter kann seine Miete völlig frei festlegen.
=> Überall steigen die Mieten auf die maximal mögliche Höhe solange sich noch Mieter finden.

Bei hohen Mieten würden auch neue Wohnungen gebaut, aber nur so viele, dass immer ein genügend großes Potential Obdachloser übrig bleibt, damit ein Mangel an Wohnungen die Mieten hoch hält.

Habe ich als Mieter eine Wohnung gefunden, habe ich keinerlei Rechte. Bzw. nur ein Bleiberecht für die Dauer der vorausbezahlten Miete.

Kommt morgen jemand, der meinem Vermieter 100 Euro mehr im Monat bietet, sitze ich übermorgen auf der Straße.

Gefällt dem Vermieter nicht wie ich parke, die Straße fege oder meine Balkonkästen bepflanze, sitze ich übermorgen auf der Straße.

18:47, deutlich

>>die günstigen alten Wohnungen brechen weg oder sind durch Renovierungsrückstand kaum mehr bewohnbar<<

Nein, so stimmt das nicht. Die werden modernisiert und dann die Mieten exorbitant erhöht. Das ist durch das Energieeffizienzgesetz leider möglich gemacht worden. Bitte lesen Sie den Artikel, den ich in meinem Kommentar um 18.03 verlinkt habe. Ein Fall, der mir persönlich sehr, sehr gut bekannt ist. Ich war gestern zusammen mit dem dort vorgestellten Ehepaar bei der Verhandlung, das Urteil ergeht am 24.

Und diese Wohnung wird dann, sollten Angelika und Reiner verlieren, was ich nicht hoffe, zur dreifachen Miete neu vermietet.

Daran sind die Migranten nicht schuld. Nicht einmal ansatzweise.

Allerdings finden sich dann Reiner und Angelika in Konkurrenz zu ihnen am untersten Ende des Wohnungsmarktes wieder. Was von den rechten Hetzern benutzt wird, um die Armen gegen die noch Ärmeren auszuspielen.

Bitte machen Sie dieses Spiel nicht mit.

Die Zahlen mögen vielleicht

Die Zahlen mögen vielleicht stimmen, aber genau wie alle Wohnungslosen nicht gleich Obdachlose sind, sind freie Wohnungen nicht gleich beziehbar.

Teilweise können alte Wohnungen/Häuser nicht den gesetzlichen Maßstäben nach angepasst werden, weil es den Besitzern schlicht an Geld fehlt. Oder es werden zwar die Mindestanforderungen erfüllt aber der Mietpreis ist für das was geboten wird völlig unrealistisch.

Bei den billigen Wohnungen ist die Nachfrage so exorbitant, dass der Vermieter sich entspannt entscheiden kann. Meist für den, mit dem prallsten Geldbeutel. Teure 4-Zimmer Wohnungen bleiben dagegen meistens monatelang leer, weil die perfekte 3-köpfige deutsche Familie sich denkt, für den monatlichen Aufwand können wir auch selbst bauen/kaufen oder was besseres finden. Da muss erst lange Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass beispielsweise eine WG oder Haustiere auch vollkommen in Ordnung sind.
Allein mit frei stehenden Häusern ist die Problematik nicht automatisch vom Tisch.

@Jon Schnee 04. Januar 2018

Wie Sie auf 80% Abzüge kommen ist mir leider auch nach längerem Rechnen ein nicht lösbares Rätsel; bitte klären Sie mich auf.
Meine Abzüge belaufen sich auf 44,5% (es reicht also noch für eine Steuererhöhung von 5% ... bei 50% Abzüge höre ich auf sozialversicherungspflichtig zu arbeiten, weil das Jahreseinkommen dafür viel zu gering sein wird).

Die Ungleichbehandlung von

Die Ungleichbehandlung von Flüchtlingen und der hier bereits ansässigen Bevölkerung, zu der ja auch Migranten zählen, treibt die gesellschaftliche Spaltung weiter voran.

Diese Ansicht vertreten auch nicht wenige der hier - bisher gern - lebenden Migranten.
Ich begreife unsere Politiker nicht!

aber wenn zur wahl gerufen wird, seine stimme

auf dem sofa verschlafen.
und mit dem risiko weiterpennen, daß einem die miete über den kopf wächst.

dabei hatte die spd, die linke, die wohnungsbaupolitik oben (!) auf der agenda !

Verachtung der Schwachen

und Angst vor den Schwachen.

Und niemals endender Wettbewerb bei allem.
Das scheint die Einstellung der Politik zu sein.
Wir haben in diesem Land Arbeitskräft und Bildung zum Handelsware gemacht. Die Rente abgeschafft. Unsere gedeckte deutsche Mark abgeschafft und durch den wertlosen Euro ersetzt. Die Landesgrenzen unbewacht gelassen. Nie ein Einwanderungsgesetz beschlossen welches wir seit Jahrzehnten dringend brauche. Die Gesellschaft gespalten und Reiche reicher gemacht und Arme noch ärmer. Und den Sozialstaat mit der Agenda 2010 das Genick gebrochen. Sich an völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligt.

Und eben Wohnungen sind zuteuer oder schon weg.

Das sich diese Regierung noch selbst feiert ist bizzar. Ist das jetzt Demokratie?
Grausig das die einen Resignieren und ganicht mehr wählen gehen. Und andere tatsächlich noch die Parteien die dieses Chaos angerichtet haben wählen.

@MK Ultra Slim 04. Januar 2018 um 16:42

Ich sehe das genauso, wie newton um 1637 Uhr: eine Tatsache bleibt auch dann eine Tatsache, wenn diese krampfhaft aus welchen Gründen auch immer in Abrede gestellt wird.

Das in Salzgitter Wohnungen

Das in Salzgitter Wohnungen freistehen interessiert den Suchenden in Köln, Berlin, Hamburg oder in den ländlichen Gegenden herzlich wenig. Die können ja kaum alles stehen und liegen lassen um nach Salzgitter aufzubrechen. Nach diesem Beispiel dürfte es auch auf der ganzen Welt keinen einzigen Arbeitslosen geben, weil es überall theoretisch genügend Jobs gibt. Das dies vollkommen realitätsfremd ist muss ich ihnen nicht erklären.

Es ist toll, dass für die Wohnungssuchenden in Salzgitter der Bedarf laut ihnen gedeckt ist. Aber das ist wohl kaum die Lösung für den gesamten Wohnungsmarkt Deutschlands.

@19:03 von GeMe

@17:43 von Ernst-: Mehr Markwirtschaft

Ich danke Ihnen für diesen Beitrag. Manchmal muss ich schweigen, um meine verstorbenen Eltern nicht in falsches Licht zu rücken. Die hatten mir nämlich u.a. gute Manieren beigebracht. Es gibt Kommentare, bei denen ich das schon mal vergesse.

Also,ich habe mir früher nur

Also,ich habe mir früher nur die Wohnung gemietet ,die ich mir auch leisten konnte. So war das eigentlich immer.
Allerdings sind die Ansprüche an einer Wohnung größer geworden,was letzendlich auch an einer höheren Miete zu sehen ist.
Aber so wie ich das in meiner Umgebung sehe, stehen etliche Wohnungen frei,bei denen aber das Preis-Leistungs Verhältnis zu wünschen übrig läst. Allerdings mietet da die Stadt Wohnungen an,zu einem Preis ,was dem freien Markt nicht gut tut.

um 17:57 von Denkerist

"Deshalb gab es in der DDR für jeden eine Wohnung - davon träumen wir heute"
Meinen Sie die Plattenbauwohnungen, die heute abgerissen werden, weil die Menschen höhere Ansprüche an eine Wohnung stellen oder weil viele Bürger wegen fehlender Arbeit abgewandert sind?
Aber viele Osteuropäer würden diese Wohnungen noch mit Kusshand nehmen, wenn sie dort einen Arbeitsplatz hätten. Aber mit dem Zauberwort "Wohnungsgenossenschaften heisst das Zauberwort!" muss ich Ihnen recht geben.

fathaland

ich habe nichts davon mitbekommen, dass die linke in irgendeiner hinsicht positions gegen merkels migrationspolitik bezogen hätte. so wie Sie übrigens auch auf merkels linie sind in dieser thematik.

@Barthelmus 04. Januar 2018 um 16:49

Ja, kann ich bestätigen. Ich weine heute noch, wenn ich daran denke auch nur ein bischen Eigentum gehabt zu haben, das der Staat hätte anmieten können --- Höchstpreis an Miete + Beseitigung aller Schäden nach Auszug für mich, und eine geringe Miete an einen Anderen von mir - eine, wie sie im neuneuhochdeutschen genannt wird, Win-Win-Situation (für mich). [schluchz]

Selbst schuld, entschuldigen

Selbst schuld, entschuldigen sich die meisten. Ich sehe es so, die Obdachlosen sollen die übrige Bevölkerung daran erinnern, was passiert, wenn man nicht arbeiten geht. Man kann sich aus Sicht des Staates gar nicht erlauben, die Obdachlosigkeit im Ansatz zu bekämpfen - denn das würde bedeuten, eine bedingungslose Existenzsicherung einzuführen (letztendlich).

Also schweigt man das Problem im wahrsten Sinne des Wortes tot. Eine sehr beschämenswerte Ohnmacht vor dem in sich gefstigten Glauben an den Kapiatlismus und der modernen Arbeitsgesellschaft (die offenbar nicht für alle funktioniert). Seit hundert Jahren versucht man uns zu vertrösten, eines Tages Vollbeschäftigung -.

@19:16 von Seperatistic

zu Ihren Ausführungen fällt mir ein YouTube-Video ein.
Es ist ein Zusammenschnitt der Aussagen des Armutsforschers Stefan Sell in der Sendung 'Ihre Meinung' (WDR)
Kann ich allen hier nur empfehlen.

@19:39 von OrwellAG: bedingungslose Existenzsicherung

"Man kann sich aus Sicht des Staates gar nicht erlauben, die Obdachlosigkeit im Ansatz zu bekämpfen - denn das würde bedeuten, eine bedingungslose Existenzsicherung einzuführen (letztendlich). "

Diese gibt es in Deutschland längst. Nennt sich landläufig Hartz IV. Diese Grundsicherung steht jedem zu. Sie ist meiner Meinung nach zu niedrig, aber das ist ein anderes Thema.

Mit Hartz IV hat man Anspruch auf eine bescheidene Wohnung, Krankenversorgung und Geld für das Nötigste.

Wer dies nicht in Anspruch nimmt, aus welchen Gründen auch immer, der muss dann wirklich zusehen wie er/sie klar kommt.

@17:42 von eine_anmerkung

" Maßstab ist zweifelsfrei Deutschland vor der Grenzöffnung 2015. Da war die Welt noch in Ordnung bei diesem Thema (und anderen Themen)."

Diesen Teil Ihrer Aussage halte ich für falsch. Vor allem im sozialen Bereich fährt unsere Gesellschaft schon seit mindestens zehn Jahren in Richtung Abgrund.

Soziale Ungerechtigkeit durch Taten bekämpfen

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die größten Städte Deutschlands in Bezug auf die politische Farbe ihrer BürgermeisterInnen recherchiert. Der Großteil ist SPD-regiert und gerade hier sehe ich einen kommunalen Ansatzpunkt für die notwendige Renaissance der SPD: indem der städtische soziale Wohnungsbau wieder belebt wird.
Es macht politisch wenig Sinn gegen das Großkapital politisch vorzugehen - denn das Kapital ist bekanntlich ein scheues Reh und nicht zu fangen -, sondern der Ungleichheit durch Taten - sozialer Wohnbau - zu begegnen.

19:38, MK Ultra Slim

>>fathaland
ich habe nichts davon mitbekommen, dass die linke in irgendeiner hinsicht positions gegen merkels migrationspolitik bezogen hätte. so wie Sie übrigens auch auf merkels linie sind in dieser thematik.<<

Ach so.

Ich dachte, Sie meinten das Wohnungslosenprobem.

Natürlich bezieht die Linke keine Position gegen "Merkels Migrationspolitik", wenn ich diesen rechten Propagandabegriff mal übernehmen darf.

Das tut auch Sahra nicht.

Sondern nur der rechte Rand der Union, und alles rechts davon.

Ich rate Ihnen noch einmal: beschäftigen Sie sich bitte ein wenig mit Karl Marx.

Vielleicht könnten sich ja

Vielleicht könnten sich ja SPD und Grüne die Kosten teilen?

@Karl Klammer

"Typische Rechtspopulisten - Der Flüchtling ist für alles Schuld
Viele der Obdachlosen & Aussteiger wollen gar nicht einen festen Wohnsitz haben." Am 04. Januar 2018 um 16:27 von Karl Klammer

Ihre Meinung kann man ebenso als rechtspopulistisch sehen: "DIE wollen selber nicht".

Wir wohnen nicht in einer Großstadt, aber als mein Mann letzten Monat für seine Wohnung einen Nachmieter gesucht hat (er zog zu mir), hatten wir über eBay-Kleinanzeigen 20 Interessenten in 2 Tagen. Nach 1 Woche waren es fast 70, darunter fast 20 Flüchtlinge, manche mit Kind.

Aber Personen ohne festes Arbeitsverhältnis hatten praktisch keine Chance die Wohnung zu bekommen - ob nun Flüchtling oder nicht, war da auch egal. Ich habe schon die Vorauswahl so getroffen, dass der Vermieter den Nachmieter akzeptiert. Es waren 6 Leute, die innerhalb der ersten beiden Tage geantwortet haben. Nach einer weiteren Woche war die Wohnung an den nächsten vermietet worden, und die Miete war für uns gespart.

@19:23 von Studi_89: in Salzgitter Wohnungen freistehen

"Das in Salzgitter Wohnungen freistehen interessiert den Suchenden in Köln, Berlin, Hamburg oder in den ländlichen Gegenden herzlich wenig. "

Wenn jemand obdachlos ist oder von Grundsicherung ohne Aussicht auf eine Arbeit leben muss, ist es zunächst erstmal völlig egal wo er/sie eine Wohnung bekommt.

Als Obdachloser kann man auch von Köln nach Salzgitter umziehen, wenn man dort ein menschenwürdiges Leben führen kann. Nur wird Salzgitter alles versuchen, um zu verhindern, dass der Obdachlose nach Salzgitter zieht und dort ein neues Leben zu beginnt, denn dann muss Salzgitter diesen Obdachlosen finanzieren und das geht ja mal gar nicht.

Bei berufstätigen Menschen sieht es natürlich anders aus, da kann man nicht so einfach 100 Km umziehen.

@ 19:52 von GeMe

"Diese Grundsicherung steht jedem zu. Sie ist meiner Meinung nach zu niedrig, aber das ist ein anderes Thema."

Aber genau das ist doch das Problem. Bei den Obdachlosen ist Schluss mit irgendwelchen Ansprüchen. Im Fernsehen wurde einmal ein Bericht über Ärzte in Frankfurt gebracht, die Extra-Sprechstunden für Obdachlose eingerichtet hatten. Auch unter diesen, eben nicht krankenversicherten Menschen, gab es Patienten, die dringend operiert werden mussten. Um dies leisten zu können, hatten die Ärzte Spendengelder gesammelt und mit einem der Krankenhäuser einen Vertrag abgeschlossen, dass diese Patienten dort mit Hilfe der Spendengelder versorgt werden können. Was nicht durch Spenden gedeckt wurde, hat das Krankenhaus übernommen.
Diese Ärzte haben meinen größtmöglichen Respekt. Dieser ist mir bei unseren Politikern abhanden gekommen.

Der umstrittene Familiennachzug verschlimmerte das Problem

"Auf einen ohnehin angespannten Wohnungsmarkt kommen die Flüchtlinge noch einmal obendrauf", so die Expertin. Darf man den umstrittenen Familiennachzug damit in Verbindung bringen und sich u. a. deshalb gegen diesen Familiennachzug aussprechen? Weil solches die Wohnungssuche-Problematik für viele (selbst betroffen) noch erheblich verschärfen würde? Ich hoffe deswegen sehr, die CSU will und kann sich gegen den umstrittenen Familiennachzug durchsetzen und die SPD denkt an ihre ehemaligen Stamm-Wähler. (Hatte selbst damals noch Herrn Schröder gewählt...)

@18:54 von fathaland slim: Sie finden mich an Ihrer Seite

Ich kann Ihren Worten nur zustimmen und versichere Ihnen, dass ich an Ihrer Seite stehe.

@ fathaland

sahra hat sich sowohl gegen merkels migrantenpolitik (was währe ihrer meinung nach der "politisch korrekte" begriff?) als auch gegen den euro ausgesprochen. und ich bemerke erneut, dass merkels politik rundum neoliberal ist und keineswegs "landläufig" links. denn sie geht zulasten der sozial schwächsten und unterstützt wiederum nicht die alten, kinder, frauen oder tatsächlich politisch verfolgten in syrien, dem irak, afghanistan oder urlaubsländern wie marokko oder tunesien.

Wenn in Köln etwas gebaut

Wenn in Köln etwas gebaut werden soll, gibt es zuerst mal Bürgerinitiativen dagegen. Hoch gebaut werden darf auch nicht. Das stört den Kölner Dom und die Unesco. Dann wären natürlich noch die wahnwitzigen Zusatzkosten zur Wärmedämmung, die kaum einen Nutzen bringen. Dazu noch Zuwanderer und eine geänderte Lebensweise in der Gesellschaft (immer mehr Singlehaushalte), was von der Politik völlig ignoriert wird. Bei der Stadt Köln gibt es dann noch den Einwand, es gäbe keinen Platz für Neubauten, was bei einer Bebauung von nicht einmal 45 % natürlich Unsinn ist. Damit will man die Tatsache verschweigen, dass zumindest in Köln, wahrscheinlich auch anderswo, kein Bauland geschaffen wurde, um Kosten zu sparen. Es gibt sicher noch weitere unschöne Ursachen für den Wohnungsmangel, die allerdings allesamt eins gemeinsam haben: von Bund und Kommunen hausgemacht.

20:33, MK Ultra Slim

>>und ich bemerke erneut, dass merkels politik rundum neoliberal ist und keineswegs "landläufig" links.<<

Außer den Rechten behauptet niemand, daß Merkel eine Linke sei.

Das einzige, was ich bei ihr jemals unterstützt habe, war ihre Entscheidung vom September 2015.

Mittlerweile haben wir das schärfste Asylgesetz, welches die Bundesrepublik jemals hatte.

DAS ist Merkels Migrationspolitik.

Die ich natürlich nicht unterstütze.

Die Europolititik Merkels kritisiere ich auch, aber, ebenso wie Sahra, aus anderen Gründen als die Rechten. Diese Thematik führt allerdings zu weit vom hier diskutierten Thema weg.

Das eigentliche Problem ist nicht die Wohnungsnot

Sondern die Landflucht. Die Menschen zieht es immer mehr in die Großstädte. In ländlichen Regionen gibt es massenhaft leere Wohnungen. Man muss hier konsequent dagegen ankämpfen. Kleinstädte müssen wieder attraktiver werden. Schon allein eine schnellverbindung in die Großstadt könnte hier Abhilfe schaffen, z.B. schnelle Zugverbindungen wie in Japan. Ich wohne in einer Kleinstadt, brauche nur 20 min in die Großstadt und spare 50% Miete. Hier gibt es sehr gute Ärzte und eine gute Infrastruktur- aber nur weil die Stadt auch alles dafür tut. Wohnungen gibt es genug und sind bezahlbar. Ich würde niemals hier wegziehen - schon gar nicht in die Stadt. Aber ich kenne auch Kleinstädte, wo ich auch nicht hinziehen würde.

Sachsen-Anhalt

Ich habe gerade gehört, dass in Sachsen-Anhalt viele Mieten nur bei etwa 5€/qm liegen. Zumindest dort sollte also bezahlbarer Wohnraum zu finden sein.

Wie in dem Beitrag jedoch gesagt wird, viele Betroffene brauchen eine Begleitung – und Betreuer werden lausig bezahlt.

fathaland

merkel ist keine linke und ihre "politik" ist nicht links. sie ist durch und durch neoliberal. ich habe immer wieder erwähnt, dass merkel nicht links ist und ihre politik allen schadet, abgesehen von den eingeweihten. new world order. sie behaupten leider regelmäßig, dass sie hierzu keine tiefergehenden kenntnisse haben.
merkel vertritt die mew world order wie kein zweiter.

@fathaland slim

Sie haben Recht, es ist nicht die Schuld der Migranten, aber die hohe Zahl verschärft eben die Situation zusätzlich. Es ist auch die Schuld derer, die sozialen Wohnungsbau versprochen haben, aber nichts passiert ( wie die kommissarische Bauministerin) , der Behörden, die hier krasse Ungleichbehandlung ungefragt umsetzen und einer Kanzlerin, die beschwichtigt und dann alles laufen lässt. Zu dem Fall Ihrer Bekannten: wenn der Schornsteinfeger die Abzugshaube moniert, wird er triftige Gründe haben- Sicherheitsbedenken oder Verstoß gegen bestimmte Vorschriften. Ich würde Ihren Freunden raten, sie, wenn möglich umzurüsten oder zu entfernen. Ist aber nur meine Einschätzung als Nichtjurist

21:05, MK Ultra Slim

>>merkel ist keine linke und ihre "politik" ist nicht links. sie ist durch und durch neoliberal.<<

Das schrieb ich doch schon.

>> ich habe immer wieder erwähnt, dass merkel nicht links ist und ihre politik allen schadet, abgesehen von den eingeweihten. new world order. sie behaupten leider regelmäßig, dass sie hierzu keine tiefergehenden kenntnisse haben.
merkel vertritt die mew world order wie kein zweiter.<<

Die New World Order Theorie geht davon aus, daß Geschichte planbar sei.

Ist sie aber nicht, wie jeder weiß, der ein wenig historisches Bewusstsein hat.

Sie wollen das aber nicht erkennen und versteifen sich auf eine Verschwörungsbehauptung .

Noch mal: lesen Sie Marx!

Nicht nur der soziale Wohnungsbau krankt hier in Deutschland!

Selbst wenn Geld locker gemacht würde, für sozialen Wohnungsbau, wie sollte der besiedelt werden? Nur arme Deutsche unter sich, auf der anderen Seite nur (muslimische) Asylanten unter sich? Dies würde zur Ghettobildung führen, besonders, wenn ein Wohnblock nur mit muslimischen Menschen bewohnt wäre. Alles zusammen würfeln? Wäre auch problematisch, da die kulturellen und sprachlichen Kompetenzen dermaßen auseinanderdriften, dass es in den Vierteln zu Streitereien und Gewalt unter den verschiedenen Ethnien kommen würde. Ich sehe da null Chance für diese "Merkel:-Wir-schaffen-das-Aufgabe!" Wie man es machen würde, man würde es falsch machen!

fathaland

befassen sie sich mit der new world order. geschichte lässt sich lenken - schon viel zu lange. ihre ideologie und die new world order beinhalten übrigens beide die enteignung der menschen. die new world order geht noch weiter. die vollumfängliche kontrolle der menschheit durch die mächtigsten 0,1%. ich denke sie wissen das alles. adam weishaupt, jacob schiff, die fed, woodrow wilson, sie kennen sich ganz gut aus, da bin ich mit sicher.

Privater Mietwohnungsbau krachend gescheitert

Selbst eingefleischte Konservative müssen erkennen, dass der bisherige, private Mietwohnungsbau gescheitert ist. Die explodierenden Mieten, Verdrängung der Mieter sind seit Jahren Indizien dafür.
Unsummen an Geld sind bei den privaten Investoren oft als Gewinne versickert - wirkungslos für die Bürger.
In Österreich sehen wir hier (wie übrigens auch bei dem Thema Renten) die Lösung: Der Staat bezuschusst nur noch genossenschaftliche Wohnungsbauunternehmen. Diese kaufen Land, bauen die Wohnungen und finanzieren mit den Gewinnen neue Wohnungsbauvorhaben. Allerdings machen das die weitsichtigen Österreicher schon seit 100 Jahren so.

@ 20:14 von GeMe

Abgesehen davon, dass vermutlich keine Gemeinde freiwillig Obdachlose aus einer anderen Gemeinde aufnehmen wird, muss man auch noch bedenken, dass Obdachlose in Gegenden, die man aus naheliegenden Gründen Flüchtlingen nicht zumuten kann (Sie hatten ja schon darauf hingewiesen), ebenso um Leib und Leben fürchten müssen, wie die Flüchtlinge.

21:27 von Denkerist

Privater Mietwohnungsbau krachend gescheitert

Selbst eingefleischte Konservative müssen erkennen, dass der bisherige, private Mietwohnungsbau gescheitert ist. Die explodierenden Mieten, Verdrängung der Mieter sind seit Jahren Indizien dafür.
Unsummen an Geld sind bei den privaten Investoren oft als Gewinne versickert - wirkungslos für die Bürger.
In Österreich sehen wir hier (wie übrigens auch bei dem Thema Renten) die Lösung: Der Staat bezuschusst nur noch genossenschaftliche Wohnungsbauunternehmen. Diese kaufen Land, bauen die Wohnungen und finanzieren mit den Gewinnen neue Wohnungsbauvorhaben. Allerdings machen das die weitsichtigen Österreicher schon seit 100 Jahren so.
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Das gibt es in Deutschland auch, aber hier wurde das System betrügerisch von der Neuen Heimat ganz sozialistisch pleiteperfektioniert.

@ 20:28 von Traumich

" (Hatte selbst damals noch Herrn Schröder gewählt...)"

Ich auch. Hab's bitter bereut und bin leider nicht gelenkig genug, um mich selbst dafür in den Allerwertesten zu beißen.

21:06, deutlich @fathaland slim

>>. Zu dem Fall Ihrer Bekannten: wenn der Schornsteinfeger die Abzugshaube moniert, wird er triftige Gründe haben- Sicherheitsbedenken oder Verstoß gegen bestimmte Vorschriften. Ich würde Ihren Freunden raten, sie, wenn möglich umzurüsten oder zu entfernen. Ist aber nur meine Einschätzung als Nichtjurist.<<

Hintergrundinformation:

Der Hauswirt modernisiert gerade. Die Austs haben sich gegen die Modernisierung gewehrt, da es erstens bedeutet hätte, daß ihre Wohnküche zwecks Einbau eines Bades halbiert und die Miete fast verdoppelt worden wäre. Zufälligerweise monierte der Schornsteinfeger just dann die seit 40 Jahren installierte Abzugshaube. Rainer als Neuköllner Bollerkopp wollte das nicht einsehen, da gab es Abmahnung und fristlose Kündigung.

Die Austs sind nur das krasseste Beispiel, es wurden schon sechs andere Mieter unter ähnlichen Konstruktionen herausgeworfen, weitere Räumungsklagen sind anhängig.

Die Gegend ist Gentrifizierungsgebiet.

Real existierender Kapitalismus.

um 16:30 von Schlagloch

Zitat:
"Diese Unterkünfte für die ganz Armen und für Obdachlose bereitzustellen?
Aber soweit geht die Liebe zum eigenen Volk wohl wieder nicht!
Einfach nur beschämend!"
Zitat Ende.

Das sehen Millionen von Bürgern in Deutschland auch so, nur beim Wählen setzten sie ihre Gedanken dann leider doch nicht um.
Das ist das Fatale für Deutschland.

21:21, MK Ultra Slim

>>befassen sie sich mit der new world order. geschichte lässt sich lenken - schon viel zu lange. ihre ideologie und die new world order beinhalten übrigens beide die enteignung der menschen.<<

Meine Ideologie?

Ich bin Sozialist.

>> die new world order geht noch weiter. die vollumfängliche kontrolle der menschheit durch die mächtigsten 0,1%. ich denke sie wissen das alles. adam weishaupt, jacob schiff, die fed, woodrow wilson, sie kennen sich ganz gut aus, da bin ich mit sicher.<<

Der Begriff geht auf die Neocons zurück. Damals, unter Bush Jr.

Die Verschwörungstheorien und die dazugehörigen Namen kenne ich seit langem, sie lenken, vielleicht absichtlich, vom Grundproblem ab, nämlich den Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus, und da besonders der Akkumulation des Kapitals in immer weniger Händen. Karl Marx hat das schon vor fast 200 Jahren beschrieben, beschäftigen Sie sich mit ihm!

Geschichte wird nicht von Menschen gemacht, Geschichte macht die Menschen. Marxismusgrundkurs.

Darstellung: