Ihre Meinung zu: Finanzaufsicht warnt: "Totalverlust" durch Bitcoin möglich?

23. Dezember 2017 - 15:49 Uhr

Angesichts der Schwankungen beim Kurs der Bitcoins warnen Finanzaufsicht und Bundesbank private Anleger eindringlich vor Investitionen in die digitale Währung. Investoren könnten im schlimmsten Fall ihr ganzes Geld verlieren.

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Kommentare

das kann mir auch passieren

wenn ich oder meine wohnung ausgeraubt werden!

LOL!!!

Wo ist da der Unterschied zu normalen Banken, wenn Investoren ihr ganzes Geld verlieren könnten???
Es haben doch erst vor wenigen Jahren so viele Menschen alles verloren.

Natürlich soll der unmündige Bürger die Finger davon lassen.

Verdienen dürfen nur andere. Wo kommen wir hin wenn auf einmal demokratisch gezockt wird und die Banken nicht mehr genügend daran beteiligt sind? Ich warte auf die Verbote und Gängelungen in Richtung Bitcoin. Natürlich nur um die Bürger zu schützen. Was sonst?

Wer in den Bitcoin investieren will hätte es vor Jahren tun

sollen. Jetzt kann man da nicht mehr viel Geld machen.

erstaunlich

dass man da extra warnen muß

Spekulation - das übliche Übel

Sobald auf etwas spekuliert wird ist es zum Schaden der Menschen/Allgemeinheit.

- In immer mehr großen Städten (es ist ein weltweiter Trend in Metropolen) werden Immobilien gekauft um sie dann leer stehen zu lassen, weil Spekulanten auf steigende Immobilienpreise spekulieren.

- Die Spekulation auf Grundnahrungemittel und Rohstoffe lässt die Ärmsten Hunger leiden und setzt die Industrie unter Druck. So gab es vor einiger Zeit eine massive Erhöhung des Kupferpreises durch massenhaften Aufkauf von Spekulanten.

- Mittlerweile können Spekulanten ganze Länder und Währungen unter Druck setzen. Auch der € wurde schon Ziel solcher "Angriffe".

Es gibt einfach viel zu viel Geld auf der Welt - und es ist zu ungleich verteilt.

Die Warnung ist berechtigt, aber ...

Private Anleger sollten die Finger vom Bitcoin lassen. "Es handelt sich um höchst spekulative Vorgänge mit der Möglichkeit des Totalverlustes", sagte Felix Hufeld, Chef der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht..

... weit mehr als Totalverluste und spekulative Vorgänge gab es auch schon bei vom EX-Bundesfinanzminister Eichel empfohlenen Eurostaatsanleihen.

Warnungen vom Chef einer Bundesanstalt gabe es da keine und Totalverluste sind auch da weiter möglich.

Zur Erinnerung: "Bis zu 140 Prozent Verlust bei Athener Schuldenschnitt"

https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/
article13926714/Bis-zu-140-Prozent-Verlust-bei-Athener-Schuldenschnitt.html

Bitcoins, ein Lotteriespiel. Was sagt eigentlich der aktuelle Bundesnfinanzminister und der Fiskus dazu?

Angst machen?!

Wieviele Menschen gibt es , die bei einer "normalen" Bank ebenso einen Totalverlust erlitten haben? Das sollte mal erzählt werden. Kann es sein das die Banken einfach nur Angst machen um die Anleger zu verunsichern, damit die Bank selbst an das Geld vom Kunden kommt. Ich wie viele ander, glauben den Banken kein Wort mehr, was Vertrauen angeht und seriöses Geschäftsgebaren...bei den Zinsen ist der Sparstrumpf die bessere Lösung

Ach was.

Dieser Hinweis ist in etwa so überflüssig, wie den Käufer eines Autos darauf hinzuweisen, dass irgendwann der Motor kaputtgeht.

Alle Investitionen können in einem Totalverlust enden.

Dann muss die BUBA auch....

...vor jedweden Derivaten warnen, mit denen die Geschäftsbanken sich dumm und dusselig verdienen!
Hier winken ebenso Totalverluste!

Die Warnung ist richtig!

Bitcoin is eine Blase wie aus dem Lehrbuch. Wer sich jetzt noch beteiligt, steigt zu viel zu hohen Kursen ein. Das hätte man vor zwei, drei, vier Jahren machen müssen. Die Wahrscheinlichkeit bei einem Totalverlust bei Bitcoin ist in jedem Fall höher als bei den allermeisten anderen Anlageklassen. Wenn man genügend Geld hat, welches man langfristig nicht benötigt und dessen Verlust einem nicht wehtut - also keine Emotionen auslöst - wie z. B. bei einer Verkaufspanik mitmachen zu müssen - dann kann man vorsichtig und langfristig in Anlagen wie Cryptowährungen investieren. Mit maximalen Risiko und dafür noch einer überdurschnittlichen Renditechance. Auf keinen, absolut gar keinen Fall sollte man Geld investieren, dass man nicht besitzt, z. B. aus einem Kredit. Es gibt Gerüchte, dass letzteres in einigen Ländern Asiens gerade ziemlich intensiv betrieben wird.

Zurecht gewarnt

Viele scheinen nicht zu verstehen, dass Bitcoin eine rein virtuelle Währung darstellt, die sich jeder Kontrolle entzieht. Dahinter steckt null Substanz ausser die zur Berechnung von Blockchain-Transaktionen notwendige Energie. Bei normalen Währungen gibt es normalerweise eine unabhängige Instanz in Form einer Zentralbank, die notfalls regulierend eingreifen kann. Etwa um zu verhindern, dass sich die Geldmenge zu stark aufbläht oder Inflation ausufert.
Bitcoin lässt sich auch nicht mit Wertpapieranlagen vergleichen, hinter denen im Normalfall substanzielle Sicherheiten stehen.
Die fehlende Transparenz macht Anlagen in Bitcoin zu einem unkalkulierbaren Risiko. Wer Bitcoin fleissig nutzt, ist übrigens das Darknet für illegale Transaktionen.
Jede Warnung ist daher mehr als berechtigt.

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