Kommentare

Antisemitismus-Beauftragter der Bundesregierung

Haben Juden in Deutschland rechtlich gesehen ein Alleinstellungsmerkmal?
Oder wiegen Straftaten gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften weniger?
Und dass sich viele Juden bedroht fühlen, kann auch mit subjektiver Wahrnehmung zu tun haben, ist also kein hinreichender Faktor, die Gesetzeslage zu ändern oder besondere Beauftragte zu ernennen.
Schließlich fühlen sich auch immer mehr Christen in diesem Land bedroht, ohne dass darauf gezielt eingegangen wird oder besondere Maßnahmen ergriffen werden.

Es wird zu viel geredet.

"Teilnehmer einer Demonstration verbrannten eine selbstgemalte Fahne mit Davidstern in Berlin. Die Bilder sorgten für eine neue Diskussion."

Statt die Beteiligten wegen Volksverhetzung und Antisemitismus anzuzeigen, sorgt es "für eine neue Diskussion".

Wenn auf diesen Bildern Glatzköpfe mit Springerstiefeln zu sehen wären, würde keiner mehr einen Zweifel zur Verfahrensweise haben. Doch wir mit unserer seltsamen Vorstellung von Toleranz diskutieren wieder nur.

Leben Juden in Deutschland sicher? Die Antwort findet man eventuell hier: https://www.tagesschau.de/inland/juden-deutschland-antisemitismus-103.html

Wir sollten uns mehr um jüdische als um muslimische Belange kümmern, denn das Judentum gehört zu Deutschland und Europa.

Alle antisemitischen Gruppen benennen

Bei den Demonstrationen und Verbrennungen der israelischen Flagge hat es sich nachweislich um Personen gehandelt, die entweder Palestinenser waren, oder Gruppen arabischer Migranten angehörten. Dieser Tatsache wurde bei den Berichten in den Medien zu wenig Rechnung getragen. Auch unsere Kanzlerin sprach von "Antisemitismus" ohne diese Gruppen zu benennen und auch in den Nachrichten wurde die Rede Steinmeiers nur bruchstückhaft wiedergegeben, was den Eindruck erweckte, hier seien rechte Deutsche gemeint. Migranten die hier "angeblich" Schutz suchen und unser Gastrecht in dieser Weise mißbrauchen, haben in unserem Land nichts zu suchen und gehören hier entfernt ! Auch die Rede unseres Bundespräsidenten hat die Handlungsweise dieser Menschen ganz klar
stigmatisiert und das sollte auch deutlich gemacht werden. Halbwahrheiten und Streichungen wichtiger Teile von Politikerreden, sowie mißverständliche Reden unserer Kanzlerin schaden nur der eingeborenen Deutschen Bevölkerung.

Verzerrte Realität

Für mich eine der zentralen Aussagen des Textes: "[...] Aus den Zahlen wird aber deutlich, dass der Antisemitismus nicht erst nach Deutschland "importiert" werden musste, so wie es in öffentlichen Debatten behauptet wird. Allerdings könnte sich die Bedrohung für Juden durch die Einwanderung weiter verschärfen [...]"

Das der Antisemitismus in Deutschland auch ohne die "Ausländer" weit verbreitet ist, ist Fakt.
Das sich die Bedrohung durch die Einwanderer weiter verschärfen könnte, ist erst mal nur reine Hypothese.

Deutschland sollte ehrliche Politik betreiben - Einwanderer und die hier seit Generationen lebenden Ausländer nicht pauschal als Gefährder, Gewalttäter, Antisemiten usw. betrachten, nur weil sie Muslime sind.

Ob der Hass zunimmt, ist fraglich.

Fest steht, dass die Liebe wächst!
Juden bemerken offenbar nicht, dass die Zahl der Menschen in Deutschland zunimmt, die das Judentum respektieren, es achten und ihm freundlich verbunden sind, oder sogar freundschaftlich zuneigt.

Antisemitismus!

In Deutschland ist man schon Antisemit wenn man gegen Netanjahu ist.

Aber andersrum ist es kein Problem gegen ein US Präsidenten zusein oder einen Deutschen Kanzler oder einen Russischen Präsidenten.
Das ist wiederum kein Antisemitismus!

Es muss möglich sein auch Kriminelle Israelis zu Verbrechern zu erklären genauso wie man das mit Kriminellen in anderen Ländern macht.
Für Mich ist der Siedlungsbau und die Kriege Israels genauso verbrecherisch wie der Irak-krieg.

Ein Netanjahu ist genauso ein Kriegsverbrecher wie ein Bush oder Obama.
Das wird man wohl noch sagen dürfen.

Oder sind wir schon in George Orwells Welt?

Zurück zu Israel:
Es gibt friedliche Israelis genauso wie es in jedem anderen Land friedlichen Leute gibt.
Es gibt aber auch in jedem Land verbrecher da gibt es in Israel wie in allen anderen Ländern keinen Unterschied.

Was denn Siedlungsbau angeht der ist verbrecherisch ohne Frage.
Was würde wohl passieren wenn Deutschland Siedlungen in Frankreich baut? So ist Deutsch

Falsche Analyse

Den betrachteten Zeitraum der Statistik geschickt zu verzerren, damit die Migrationskrise ab 2015 ausgeblendet wird, grenzt schon an Täuschung. Interessanter wären Zahlen von 2016 und 2017 und Tendenzen.

Keine Ablenkungen bitte

Ich finde, man muss die Hintergründe trotzdem auseinanderhalten.
Zunächst mal finde ich jede Hassbekundung völlig verachtenswert.
Es gibt unterschiedliche Motive. Wenn ich den im Artikel zitierten Gaza-Konflikt nehme, dann tue ich mich mehr als schwer mit denjenigen, die die Beseitigung des Staates Israel fordern. Ich tue mich aber auch schwer mit den sogenannten pro-Israel-Demonstranten, sofern diese einfach für die Durchsetzung des Rechtes des Stärkeren im nahen Osten demonstrieren. Das muss ich ganz klar sagen.
Außerhalb dieses Konfliktes liegt aber Antisemitismus in seiner eigentlichen Form vor, der völlig losgelöst von jeder Politik, von jedem kriegerischen Konflikt vor sich hinschwelt und ein wirkliches Übel ist. Es werden Menschen zum Übel per se erklärt und nichts kann diese Sicht ändern.
Mich nervt es ungeheuer, dass gerade die zweite, auch in Europa leider sehr verbreitete Form relativiert wird indem man sich über den im Rahmen des Nahost-Konflikts geäußerten Hass fokussiert

Die Autorität des Staates wird hier untergraben.

Antisemitismus gibt es in den meisten Staaten Europas. Strafrechtlich sollte dieses problem somit nicht nur in Deutschland angepackt werden. Aber ein deutlich schärferes Strafrecht, inclusive Abschiebung, dürfte die Arbeit der Justiz und Polizei deutlich erleichtern. Wir sollten dies nicht unterschätzen. Welche Minderheit ist morgen an der Reihe. Und das Recht in eigener Hand nehmen geht nicht,es untergräbt die Autorität des Staates.

Islam - Wir müssen reden!

Antisemitismus muss wie Deutschenfeindlichkeit verurteilt werden. Täglich gibt es lokalen Presseerzeugnissen Schlagzeilen von antisemitischen Vorfällen über von Moslems gegenüber Juden und Deutschen.

Schieben wir da nicht einen Riegel vor, wird dies nur noch weiter ausarten und dann ebenfalls nur noch weiter #Wut und #Hass bei Deutschen & Juden hervorrufen.

14:57 von Heinrich Pumper...

Die Berichterstattung war eindeutig, klar und ehrlich. Antisemitismus ist ein vielschichtiges Problem und wird entsprechend dargestellt.

Es würde weniger Antisemitismus geben...

... wenn die rechts-außen Regierung Israels nicht permanent Öl in's Feuer des Nahost-Konflikts gießen würde. Jede neue - nach internationalem Recht zweifelsohne illegale - Siedlung, die von der Regierung mit Waffenlieferungen und im Zweifel sogar direkt zugeteilten Soldaten unterstützt wird, verschärft das Problem.

Ist der Antisemitismus der arabischen Bevölkerung dadurch gerechtfertigt? Nein. Ist er nachvollziehbar? Leider ja.

Es ist nur menschlich, dass das Vorgehen Israels auf die jüdische Bevölkerung in Deutschland projiziert wirkt - schlicht, weil das das einzige "Ventil" für den Frust ist, welches in Reichweite ist. Und der Frust ist leider sehr verständlich.

Der Antisemitismus in Deutschland ist eine direkte Folge des Nahost-Konfliktes - und so lange Israel (und die USA) diesen Konflikt mit dem "Recht des Stärkeren" ausleben, so lange die Menschen im Gaza-Streifen einen der niedrigensten HDI der Welt haben, während Israel einen der höchsten hat, wird dieser Hass weiter gehen.

Genau hinsehen

Wenn jemand aus Wut auf Israels Umgang mit den Palästinensern, aufgrund der Missachtung von UN-Resolutionen die Flagge von Israel verbrennt (was unabhängig von allem unter Strafe steht, egal, welche Staatsflagge man verbrennt), ist nicht von Antisemitismus zu reden. Das hat sich Netanjahu auf die Fahne zu schreiben und das demokratische Israel, was diese Politik gewählt hat. Es ist kein Antisemitismus.
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Wenn jemand aufgrund dessen wahllos Israeliten beschimpft, dann spielt sich das auf demselben Niveau ab, wie es manche Austauschschüler nach dem Nein von Schröder zur Beteiligung am Irakkrieg erleben mussten (der Stern berichtete ausführlich) - es ist sehr schlimm, aber kein Antisemitismus; in Deutschland hat man an dieser Stelle den üblichen Rechtsweg, den ich ebenfalls habe, wenn mich jemand beschimpft.
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Anders aber, wenn jemand (z. B. aus diesem Grund) jüdische Einrichtungen in Deutschland oder jüdische Personen angreift, weil sie Juden sind. Das ist Antisemitismus.

Sowas kommt von sowas

Schon in den 1. Bundestag sind 200 echte, übriggebliebene Nazis als Bundestagsabgeordnete der Union, der SPD und der FDP ungehindert eingezogen.
Polizei, Militär und Geheimdienste sind durch echte alte Nazis gegründet, ausgebildet umd mit echtem Nazipersonal ausgestattet worden.
Wo waren da die jüdischen und die christlichen Organisationen, wo waren unsere Medien, um dies zu verhindern?
Wie wir bei den NSU - Ermittlungen und bei vielen anderen Anlässen sehen konnten, scheint es immer noch einen Nazi-Corpsgeist in unseren Sicherheitsorganen zu geben.
Und genau da sitzen die schlimmsten Gefährder der Bundesrepublik.
Auch die "Pannen" bei den Amri -Ermittlungen scheinen darauf hinzudeuten.
Aber Politiker und Medien wundern sich wieder mal.
Da kann man sich nur wundern!

Klare Kante gegen Antisemitismus

Antisemitismus wollen wir in Deutschland nicht. Außerdem stehen Beleidigungen gegen einzelne Menschen unter Strafe, Volksverhetzung ist ebenfalls ein sanktionierbares Delikt. Herr Maas, beziehen Sie Stellung, machen Sie die Position des deutschen Staates deutlich und walten Sie Ihres Amtes. Der Staatsanwalt ist gefordert. Bitte kein weiches Du-Du, sondern klare Kante.

Wir, die ersten Generationen

Wir, die ersten Generationen nach dem Naziregime, sind mit der unfasslichen Schande der Verbrechen dieser Terrorvereinigung an allen Juden aufgewachsen. Wir hatten Mühe mit unserer deutschen Herkunft und hätten uns niemals vorstellen können, dass eine solche menschenverachtende Gesinnung sich noch einmal entwickeln könnte.

Ich und sicher viele andere erwarten von diesem Staat, dass er darauf besteht, dass einheimische Nationalisten und alle zugewanderten Bürger das Grundgesetz respektieren, das keine Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft oder Religionszugehörigkeit duldet. Und das muss schon im Kindergarten anfangen und spätestens in den Schulen durchgesetzt werden.
Man muss auch nicht die hellste Birne am Kronleuchter sein, um zwischen den israelischen Regierungen und Juden überall auf der Welt zu unterscheiden. Israelische Politik kann jeder kritisieren, dafür jeden beliebigen Juden in geistige Geiselhaft zu nehmen, ist irrwitzig und offensichtlich nur ein Vorwand.

Der alte Hass ist immer noch da und wir müssen uns gemeinsam

die Verbreiter des Antisemitismus aktiv wehren. Es ist jedoch aber so, dass aktuell nicht nur jüdischen Menschen, sondern auch Bulgaren, Rumänen, Sinti, Roma, aktive Antifaschisten und "Nicht-Völkische" von dem Hass betroffen sind.
Tendentiell ist die Neu-Republik mehr vom Antisemismus "befallen" als die Alt-Rep. Dies hat seinen Grund sicherlich auch darin, dass die SED den "geerbten NAZI-Hass" quasi weitergepflegt hat, als Teil ihrer "Internationalen Solidarität" mit den arabischen Nachbarn.
Den Deutschen mit arabischen Wurzeln sei dringend angeraten, in der ARTIKULATION ihrer zweifelsohne berechtigten Unmuts genau zu unterscheiden. Wut und Hass sind ein schlechter Ratgeber!
Es ist doch so, dass die deutschen Neo-Nazis und Rechten, in denen so manche Migranten meinen einen "natürlichen Bundesgenossen" gefunden zu haben, diesen bei der nächsten günstigen Gelegenheit ebenfalls zum Opfer fallen werden.

selbstverstärkendes Bedrohungsszenarien

"Jüdische Organisationen weisen immer wieder darauf hin, dass sich Juden in Deutschland zunehmend bedroht fühlten."

Natürlich fühlen sich Juden zunehmend bedroht. Frauen dürften sich auch zunehmend sexuell belästigt fühlen, denn die Medienpräsenz solcher Themen sensibilisiert uns und lässt uns Details wahrnehmen, denen wir früher keine Bedeutung beigemessen haben.

Statt selbstverstärkende Bedrohungsszenarien aufzubauen, sollten wir uns eher Fragen, ob unsere Gesellschaft nicht ein generelles Problem mit Minderheiten hat. Schließlich kann fast jeder seine eigene Bedrohungsgeschichte erzählen. Das betrifft nicht nur Juden, sondern auch Muslime, Schwarze, Homosexuelle, Obdachlose und Radfahrer. Selbst der ein oder andere Neonazi wird sich von irgendwem bedroht fühlen.

Wer eine realistische Einschätzung der Sachlage vornehmen möchte, darf nicht nach Gefühlen fragen!

Rechte Gesinnung ist mehr als Antisemitismus

Rechte Gesinnung gibt es in Deutschland zuhauf. Die Täter fühlen sich oft genug "legitimiert", ihre Taten auszuüben. Man darf aber nicht vergessen, dass die Rechten, die gegen jüdische Menschen agieren, ebenfalls einen großen Hass auf "Linke", Schwule und Ausländer haben. Hass ist Hass und sucht sich nur unterschiedliche Ventile. Klar ist, dass Antisemitismus nicht importiert wurde, sondern seit jeher hier war. Es kann/ darf nicht sein, dass jüdische Mitbürger Angst haben müssen. Jede Aggression muss geahndet werden. Genauso muss gelten: Angriffe von Rechten gegen die Antifa, gegen Asylbewerberheime, gegen Personen, die dem Feindbild entsprechen, müssen genau so hart bestraft werden. Man sollte sich von Ideologien lösen und die Taten als das sehen, was sie sind: Verbrechen aus niederen Beweggründen! Dabei aber finde ich konkrete Gewalt gegen Menschen sehr viel schlimmer als die gegen Dinge. Auffällig , dass Angriffe auf Linke und autonome Zentren durch Rechte kaum Beachtung finden.

@holzkopp "Verzerrte Realität"

"Das sich die Bedrohung durch die Einwanderer weiter verschärfen könnte, ist erst mal nur reine Hypothese."
.
Sie haben aber schon den Rest des Artikels gelesen, die Bilder gesehen? Und vielleicht von vorangegangenen Schmähungen durch arabisch-stämmige Menschen gehört/gelesen?
.
Vorschlag: als "entzerrendes" Experiment gehen Sie mit Kippa und dunkler Kleidung durch ein von "Migranten" dominiertes Wohngebiet zB in Köln. Duisburg, Berlin

@15:04 von Nemesis87

Sie haben das sehr übersichtlich und wie ich meine richtig dargestellt.
Einen Satz von Herrn Gensing möchte ich noch hervorheben: "Denn Juden in Deutschland werden stellvertretend für den Staat Israel angegriffen." Der Staat Israel und vornehmlich Herr Netanjahu lassen keine Gelegenheit aus sich unbeliebt zu machen, sei es der rücksichtlose Siedlungsbau oder die Mißachtung für sie unbequemer UN-Resolutionen. Darin begründet sich ein großer Teil dessen, was verallgemeinernd als Antisemitsmus hingestellt wird.

Die Statistiken

täuschen. So lange nicht geklärte Straftaten einfach unter "Straftaten von Rechts" verortet werden ist das zumindest eine unzulässige Vereinfachung, wenn nicht vorsätzliche Täuschung. Da steht mal wieder ein riesiger rosa Elefant im Raum und alle versuchen, ihn nicht zu sehen

@Nemesis87

"Was denn Siedlungsbau angeht der ist verbrecherisch ohne Frage."
=>Nein.
.
"Was würde wohl passieren wenn Deutschland Siedlungen in Frankreich baut?"
=>eine völlig andere Situation. Die israelischen Siedlungen werden nicht in einem fremden Staat errichtet, sondern auf staatenlosem Gebiet. Das wäre anders, wenn die Araber sich nicht 3x einem israelischen Friedensangebot verweigert - und eigenen einen Staat angenommen hätten.

Noch ein Beauftragter?

Bitte nicht. Wir haben schon zu viele davon. Jeder versucht, seine Berufung zu rechtfertigen, indem er möglichst viele mehr oder weniger sinnvolle Anträge stellt.
Rechten und muslimischen Agitatoren sollte klar gemacht werden, dass ihre Aktionen strafbar sind, und sie entsprechend sanktionieren. Kleinen Provokationen sollte man die angestrebte Publicity entziehen und sie höchstens am Rande erwähnen.
Allerdings ist berechtigte Kritik an der Politik Israels davon abzugrenzen.

@ nie wieder spd um 15.22 h

Ja, die junge Bundesrepublik war bis spät in die 70er von Menschen regiert, die selbst Nazis waren. Die Meisten von ihnen gingen in die CDU, bzw. CSU. Doch auch Richter, Landräte, Lehrer etc., die sich mit den Nazis arrangiert hatten, gab es zuhauf.
Hier eine Liste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehemaliger_NSDAP-Mitglieder,_die_nac...
Und ja, auch in der Polizei gibt es weit eher Sympathien für rechtes gegenüber linkem Gedanken"gut". Sie haben nicht ganz unrecht!

Judenhass / Antisemitismus

Judenhass / Antisemitismus ist ein Problem, ist abzulehnen und aktiv zu bekämpfen. Kritik, auch scharfe, an der israelischen Politik - nicht an der Existenz des Staates an sich - ist dagegen legitim. Es ist eine versteckte Form von Antisemitusmus, wenn der Staat Israel ausgesondert wird und als einziger nicht kritisiert werden darf. Israel ist ein Staat wie jeder andere auch auf dem Globus. Daher soll er auch nicht anders behandelt werden, als alle anderen. In diesem Sinn wird in Deutschland nicht genügend differenziert.

Antisemitismus oder Kritik an israelischem Nationalismus

Antisemitismus, also der Hass auf oder Straftaten gegen Juden, sind gerade aufgrund der deutschen Geschichte rundum zu verurteilen!

Ich frage mich allerdings, ob wirklich jede Straftat, die als Antisemitismus gezählt wird, aus Hass gegen die jüdische Religion oder die damit in der Regel verbundene Volkszugehörigkeit erfolgt, oder ob nicht ein deutlicher Teil davon aus Protest gegen die israelische Politik den Palästinensern gegenüber (z.B. gegen den illegalen Siedlungsbau) erfolgt. Das macht die Verbrennung einer israelischen Flagge nicht besser, wäre aber zur Einordnung eine wichtige Info.

Israelfeindlichkeit ist nicht gleich Antisemitismus.

Ich zitiere: "Im Jahr 2014 gab es während des Gaza-Kriegs hasserfüllte Demonstrationen gegen Israel und Übergriffe in mehreren deutschen Städten gegen jüdische Einrichtungen."

In diesem Krieg starben über 2000 Palästinenser, auch Kinder und Frauen, durch israelischen Beschuß innerhalb von 14 Tagen (lt. UN-Bericht). Ist da der Hass nicht verständlich?

Außerdem sollte man nicht Antisemitismus mit Israelfeindlichkeit gleichsetzen. Die meisten haben absolut nichts gegen Juden, aber sie lehnen die derzeitige Politik des Staates Israel ab.

re holzkopp

"Das sich die Bedrohung durch die Einwanderer weiter verschärfen könnte, ist erst mal nur reine Hypothese." Das stimmt so nicht. Es gibt viele Beispiele, wo muslimische Einwanderer Juden bedrohen. Trotzdem würde ich nicht generell muslimische Einwanderer als Antisemiten verurteilen. Man sollte aber gegen solche Einwanderer, die Juden in Deutschland beschimpfen und sogar bedrohen, strafrechtlich vorgehen. Erst kürzlich las ich einen Bericht, wo muslimische Schüler einen jüdischen Schüler beleidigt und geschlagen haben und die Lehrer und der Rektor der Schule sind nicht eingeschritten. So etwas darf in Deutschland nicht vorkommen.

eigentlich nicht neu

Wer ohne Scheuklappen durch Deutschland und die Weltgeschichte reist, stellt fest, daß es solche Ausfallerscheinungen überall gibt.

Die Ursachen sind unterschiedlich.
Bildungslücken, familiäre und gesellschaftliche Überlieferungen, Rassen- oder Judenhass, Umfeldadaption, Nahost-Konflikt undsoweiter.

Das kann dann dazu führen, daß die „Protokolle der Weisen von Zion“ als unumstößlicher Beweis des Strebens der Juden nach der Weltherrschaft herhalten müssen, das Schwimmbecken in Auschwitz als Nachweis einer „Freizeitanlage für Juden“ dient oder die offiziellen Zahlen des Sonderstandesamtes Bad Arolsen, dh die von den Nazis dokumentierten und urkundlich erfassten Todesfälle in Konzentrationslagern, als die tatsächlichen Toten des Holocaust angegeben werden (ein paar hunderttausend).
Zugegeben : das sind Extreme.

Interessant wird es, wenn sich in Nebensätzen oder beiläufig erscheinenden Äusserungen Antisemitismus andeutet. Ebenso hinsichtlich sogenannter Israelkritik.

hunderte von Straftaten

...Zu solchen Terrorattacken kommen Hunderte Propagandadelikte wie Hakenkreuz-Sprühereien ...: Im ersten Halbjahr 2017 waren nach Angaben der Bundesregierung insgesamt 681 antisemitische Delikte erfasst worden. Nach Angaben der Bundesregierung wurden 93 Prozent (632 von 681 Delikten) von Rechtsextremen begangen. Bei 23 Fällen wird ein religiöser Hintergrund oder "politisch motivierte Kriminalität, ausländische Ideologie" angenommen, 25 Delikte ließen sich nicht zuordnen, in einem Fall wurde ein linksextremes Motiv angenommen. ...

Gewisse künstlerische "Freiheiten" hatten wir auch schon früher an Hauswänden verewigt. War wie Sport....und diskreditierte den politischen Gegner, weil...wird immer automatisch rechts zugeordnet.
Wie sagt man: Wer in seiner jugend kein Linker war, hatte kein Herz. Wer im alter noch Linker ist, hat kein Hirn!

98% aller Straftaten gegen

98% aller Straftaten gegen Juden in Detuschland werden von Rechtsextrmen begangen, so die Statsistik. Sprich: Judenhass seitens der muslimischen Community gibt es nicht (bzw. kaum).

Soweit die Statistik, die offensichtlich nicht viel mit der Realität zu tun hat. Woran es liegen mag? Die Auftraggeber und Statistker werden es sicher wissen.

Es muß erst ein Rabbiner kommen und mitteilen, dass sich die jüdische Kinder nicht mehr in die Schule trauen. Und das liegt nicht an den unsäglichen aber rel. wenigen Rechtsextremisten, sondern an vielen arabischen + türkischen Kindern und Jugendlichen, die zu Hause (also in deutschen Städten) auf Antisemitismus geprägt werden.

Ob hier eine Antisemitismus-Beauftragte hilft? Wir haben ja schon eine Integrationsbeauftragte: Aydan Özoguz (SPD). Leider ist sie über das Selbstverständnis einer Türkeibeauftragen nicht hinausgekommen. Ihre Aufgabe wäre es eigentlich gewesen, sich um ALLE Gruppen zu kümmern, die nach Integration rufen und ihrer bedürfen.

Von den seit Beginn der BRD

Von den seit Beginn der BRD 1000 von Nazis Ermordeten waren wahrscheinlich die wenigsten Semiten.
Aber auch gegen deren Mörder ist fast nichts unternommen worden.
Warum der Schwerpunkt immer auf Menschen jüdischen Glaubens liegt ist völlig Unverständlich, denn es werden und wurden seit über 70 Jahren weiterhin von Nazis Menschen ermordet, weil alle unsere Regierungen auf dem rechten Auge blind sind. Dabei sollte es völlig egal sein, welchen Glaubens oder welcher sonstigen Weltanschauung diese Opfer waren.

Aufgrund der deutschen Geschichte allein

haben alle Demokraten die Pflicht, Antisemitismus zu bekämpfen. Das hat nichts mit einem Schuldkult zu tun (dem ich auch sehr kritisch gegenüberstehe), sondern es darf einfach nicht wieder sein, dass Menschen derartiges widerfahren könnte, wie es schon einmal hierzulande bzw. (auch mit recht hilfswilliger Unterstützung von Völkern, die sich später als Sieger völlig unschuldig darstellten) in kriegsbesetzten Gebieten vorgekommen ist. Wenn man heute die Juden in Europa mit dem israelischen Staat gleichsetzt und ihnen jede mutmaßliche Rechtsverletzung dieses Staates anlastet -so dass sie als Verbrecher, Mörder, Gauner oder was weiß ich beschimpft werden-, dann sind wir nicht mehr weit von dem bereits gehabten entfernt, so fing es damals auch an. Alle aber, die aus Gründen ihrer Herkunft Judenhass verbreiten, gehören dorthin zurückgeschickt, wo sie mit obrigkeitlicher Billigung so etwas tun dürfen, hier wollen wir sie nicht haben. Der unbelehrbare deutsche Rest gehört vor den Kadi.

Ich bezeichne mich definitiv als Rechter!

Zitat: "Nach Angaben der Bundesregierung wurden 93 Prozent (632 von 681 Delikten) von Rechtsextremen begangen. "

Ich bezeichne mich definitiv als Rechter!
Für mich ist jedoch die hohe Anzahl an antisemitischen Straftaten völlig inakzeptabel und ist in jedem Fall zu verurteilen. Für mich als Rechter/AfD-Wähler ist Anti-Semitismus. In meinem Bekanntenkreis, wo ich natürlich auch viele "Rechte"/AfD-Wähler kenne, gibt es aber nicht einen, der Antisemitismus nicht ablehnt.

Ich nehme diese Zahlen mit, um diese als Anlass dafür zu nehmen, diesbezüglich nachzuforschen.

Vielleicht liegt es ja auch nur daran, dass man heutzutage in Bezug auf die Definition des Begriffes "rechts" unter einer Begriffsverwirrung leidet: ich bin, was man vor ein paar Jahren national-konservativ-liberal bezeichnete, also nichts, was man per se mit einem Antisemitismus assoziieren könnte.

re volkmar 1

"Wenn jemand aus Wut auf Israels Umgang mit den Palästinensern ... die Flagge von Israel verbrennt, ist nicht von Antisemitismus zu reden." Das mag dahingestellt sein. Aber dass diese Leute geschrieen haben: "Tod den Juden!" oder ähnliches, das ist eindeutig antisemitisch.

"Bundesinnenminister Thomas

"Bundesinnenminister Thomas de Maiziere forderte, es solle einen Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung geben."

Wie viele Beauftragte der Bundesregierung gibt es denn für andere Formen des Rassismus ?

Einen einzigen für sämtliche Formen des Rassismus.

Nun fordert also ein Bundesinnenminister einen Sonder-Beauftragten speziell für Antisemitismus.
Was ist das? Das Gegenteil von Antisemitismus - eine klare Bevorteilung einer bestimmten Gruppe & damit fordert der Bundesinnenminister diese Gruppe über alle anderen in Deutschland zu stellen.
-> was wiederum gegen das Grundgesetz verstößt.

Klärungsbedarf

Das steht im Expertenbericht S.39: "Gefragt »Was war das für eine Person oder Gruppe, von der die jeweilige Tat ausging?«, wird die Kategorie »eine muslimische Person/Gruppe« hinsichtlich aller drei angefragten Tatformen (versteckte Äußerungen, verbale Beleidigung/Belästigung, körperlicher Angriff) weitaus am häufigsten genannt, gefolgt von »mir unbekannte Person«, erst dann folgen in gleicher Quantität linksextreme und rechtsextreme Personen/Gruppen. Für diese Differenz zwischen der in der PMK vorgenommenen Zuordnung der erfassten Straftaten und der Wahrnehmung seitens der Betroffenen gibt es derzeit keine plausible Erklärung."

Die Einordnung der Taten nach rechts/ links/Ausländer (muslimisch?) widerspricht eklatant der Aussage der Zeugen. Was soll man davon halten?

Realitätsverweigerung

Weiter gehts. Für die Links/Grünen Relativierer.
Friedhofsschmierereien mit gewalttätigen Übergriffen zu vergleichen ist weder sinnvoll noch sonderlich Intelligent. Natürlich geht es jetzt in erster Linie darum zu verhindern - das diejenigen die in ganz Europa für die Angst der Juden verantwortlich sind - klar benannt werden.

Herr Lagerfeld hat das Problem völlig richtig thematisiert und erkannt!

Der linke Antisemitisums trifft auf Linke Fremdenliebe.

Antisemitismus ist ein altes Problem

Nicht nur in Deutschland. Der arabische Antisemitismus ist auch anders als der deutsche, weil Juden bei ersterem "nur" als Feinde gesehen werden. Der "deutsche" oder europäische Antisemitismus ist viel brutaler als der arabische, weil er nicht nur dem Staat Israel die Daseinsberechtigung abspricht, sondern auch den einzelnen Juden als Mensch herabwürdigt. Oder anders gesagt: die "antisemitischen Deutschen" schauen auf die Juden herab, die "antisemitischen Araber" verachten die Juden weil sie sich gegängelt fühlen. Ich bin in einer Zeit in Deutschland groß geworden (70er), in der Kinder und Erwachsene im kleinen Kreis immer mal wieder sog. "Judenwitze" (von wegen Aschenbahn, Ausgang aus dem Schornstein, Verarbeitung zu Seife etc.) abgestimmt haben. Das war (evtl ist?) kleinbürgerliche deutsche Normalität. Heute wagt das niemand mehr, doch das Denken ist evtl. geblieben. Auch die Vorurteile: die Juden würden die Welt regieren, kontrollierten den Finanzkapitalismus etc.

" Fahnen mit Davidstern

"
Fahnen mit Davidstern verbrannt
Zuletzt dokumentierte das JFDA die Verbrennung von Fahnen mit Davidstern auf pro-palästinensischen Demonstrationen in Berlin
"

Wieso fehlt eigentlich der Hinweis,dass es sich um eine selbstgemalte ISRAEL-Fahne handelt?

Wie darüber berichtet wurde vs. wie es sich zu trug,wurde sich tatsächlich mit auseinander gesetzt:
https://uebermedien.de/23715/
massenhafte-tod-den-juden-rufe-am-brandenburger-tor/

Es gab KEINE Debatte über Islamfeindlichkeit,als türkische Fahnen brannten - wieso wird da so krass unterschieden?

15:04, Nemesis87

>>In Deutschland ist man schon Antisemit wenn man gegen Netanjahu ist.<<

Ich bin gegen Netanjahu, so wie ich gegen jeden rechten Populisten bin.

Und lebe in Deutschland.

Und bin kein Antisemit.

Wenn ich mich gern in der Opferrolle sehen würde, könnte ich mich mit Ihrem Satz vielleicht identifizieren.

Die Opferrolle liegt mir aber nicht.

@ Dennis K. - Wissen Sie eigentlich, wieviele Bücher ........

.....Der Antisemitismus in Deutschland ist eine direkte Folge des Nahost-Konfliktes.....

Wissen Sie eigentlich, wieviele Bücher über A. geschrieben wurden? Die hätte man sich wohl alle sparen können, hätte man Ihre "Aufklärungsarbeit" berücksichtigt.

Antisemitismus bzw. Antijudaismus gibt es seit der Gründung des Christentums und des Islams und nicht erst seit der Besetzung des Westjordanlandes.

15:30 von Quereinwerfer

...Auffällig , dass Angriffe auf Linke und autonome Zentren durch Rechte kaum Beachtung finden....

Vielleicht, weil sie nicht stattfinden?
Und wie ist es mit den gut dokumentierten Angriffen durch Linke auf Politiker, Parteibüros, Autos, Polizei, Sparkassen, Veranstaltungen anderer polit. Gruppierungen, ect. ect. ect.? Dazu auch eine Meinung?

Motivklärung bitte!

"Zweifel an der Einordnung der Bundesregierung äußert Benjamin Steinitz, Leiter der „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ („RIAS“), gegenüber „Welt Online“. Unter Bezugnahme auf den Bericht des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ vom April 2017, weist er auf Probleme der Erfassungspraxis antisemitisch motivierter Straftaten hin.   
Antisemitische Straftaten werden grundsätzlich immer dann als rechts motivierte Taten angesehen, wenn keine weiteren Spezifika erkennbar sind. So taucht der Schriftzug „Juden raus“ in der Statistik als politisch rechts motivierte Straftat auf, obwohl dieser Schriftzug auch bei antisemitischen Muslim_innen beliebt ist. „Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis“, heißt es in dem Expertenbericht."
Das ändert zwar nicht die Verwerflichkeit der Taten, aber gibt doch Fragen über die Statistik auf. Eine pauschale Schuldzuschreibung ist grundsätzlich immer falsch, egal gegen wen.

@KarlderKühne

Israelfeindlichkeit ist nicht gleich Antisemitismus

Das möchte ich relativieren. Wenn es um das Existenzrecht Israels in den völkerrechtlich anerkannten Grenzen geht und dieses in Frage gestellt wird, dann ist Israelfeindlichkeit in meinen Augen auch Antisemitismus.

Wenn es aber um die konkrete Politik der derzeitigen israelischen Regierung geht, zum Beispiel um Siedlungsbau im Westjordanland oder auch um andere Aktionen, mit denen die Regierung völkerrechtswidrig die Rechte der Palästinenser beschneidet, dann haben Sie recht. Diese Kritik ist in meinen Augen nicht nur erlaubt, sondern sogar geboten.

Ich gewinne den Eindruck, dass jede Kritik an Israel,

fälschlicher Weise, als Antisemitismus bezeichnet wird. Israel ist, ZU RECHT, für seine Taten gegen die Menschlichkeit, zu kritisieren! Über das wie, da gibt es zu Recht bedenken und kann man Einiges kritisieren. Was in palästinensischen Gebieten geschieht ist das dann, im Gegenzug, Hass gegen Muslims???

um 15:22 von nie wieder spd

Zunächst einmal danke an die Tagesschau, dass Ihr die Quelle der zitierten Studie beigefügt habt. Diese enthält z.B. auch ein Kapitel zum Thema "Zuwanderung und Antisemitismus", was hier ausgiebig diskutiert wird.
Ausschnitt (%-Angaben sind Zustimmung für antisemitische Thesen):
"Gegenüber den Durchschnittswerten von 23 Prozent/21 Prozent bzw. 32 Prozent/34 Prozent für die west- bzw. osteuropäischen Länder fällt der Wert mit 74 Prozent für die ausgewählten Länder des Mittleren und Nahen Ostens sowie in Nordafrika im Jahr 2014 zwei- bis dreimal so hoch aus.

@nie wieder spd
"Wie wir bei den NSU - Ermittlungen und bei vielen anderen Anlässen sehen konnten, scheint es immer noch einen Nazi-Corpsgeist in unseren Sicherheitsorganen zu geben. Und genau da sitzen die schlimmsten Gefährder der Bundesrepublik."

Können sie mir bitte erklären, wie Sie von den NSU-Ermittlungen und "vielen anderen Anlässen" auf einen "Nazicorpsgeist" bei Polizei und co. kommen?

@ Nemesis87 - Das wird man doch mal sagen dürfen

........In Deutschland ist man schon Antisemit wenn man gegen Netanjahu ist..........

Ihre Unterstellung ist typisch antisemitisch. Gewissermaßen lehrbuchkonform.
Das wird man doch mal sagen dürfen.

@m.s

"Wenn auf diesen Bildern Glatzköpfe mit Springerstiefeln zu sehen wären, würde keiner mehr einen Zweifel zur Verfahrensweise haben. Doch wir mit unserer seltsamen Vorstellung von Toleranz diskutieren wieder nur."

So ist das wenn Religionsfreiheit die absurden Züge wie in Deutschland annimmt.

Das messen mit zweierlei Maß ist in gewissen Kreisen - ideologisch bedingt.

re Nemesis87

"Was den Siedlungsbau angeht der ist verbrecherisch ohne Frage." Da wäre ich mir nicht so sicher. Bloß weil die palästinensische Propaganda das in die Welt schreit und Sie das ungeprüft übernehmen, muss es nicht unbedingt stimmen. Meines Wissens werden Siedlungen nur auf Land gebaut, das vorher von den palästinensischen Besitzern abgekauft worden ist. Ist das nicht der Fall, werden solche Siedlungen auf gerichtlichen Bescheid wieder eingerissen.

@ KarlderKühne

"Israelfeindlichkeit ist nicht gleich Antisemitismus."
Da bin ich ganz bei Ihnen und das muss auch so gestattet sein. Ich finde vieles was die israelische Regierung macht auch nicht gut und hab dies hier auch oft in der Vergangenheit kundgetan...viele der Berichte wurden hier aber nie freigegeben...hab mich dann auch immer gefragt warum.
Im übrigen muss ich ganz persönlich sagen das ich außer mal ein paar dummen Witzen in meiner frühesten Jugend von Antisemitismus nie wirklich etwas mitbekommen habe.

Solange die Menschen ihre Religionen ausüben ohne damit anderen andersdenkenden zu schaden kann man vor mir aus auch den heiligen Gartenzwerg anbeten.

um 15:42 von

um 15:42 von Bergschneider:
"
Man sollte aber gegen solche Einwanderer, die Juden in Deutschland beschimpfen und sogar bedrohen, strafrechtlich vorgehen.
"
Ganz Ihrer Meinung.

Allerdings sollte man auch israelische Regierungsbeamte,die zur Jagd auf Anti-Israelische Demonstranten in Deutschland aufrufen - per Selbstjustiz durch den israelischen Geheimdienst - zur Persona non grata in Deutschland erklären.

@ EU Schreck - Entschuldigung

........Ich tue mich aber auch schwer mit den sogenannten pro-Israel-Demonstranten, sofern diese einfach für die Durchsetzung des Rechtes des Stärkeren im nahen Osten demonstrieren...........

Ich möchte mich an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass Israel seit 1948 der Stärkere ist.

7 Jahrzehnte lang

7 Jahrzehnte lang Palästinenser schlachten, und sich dann über Antisemitismus echauffieren, das ist in etwa so, als wenn ich einem Passanten ein Bein stelle, und mich dann über zunehmende Aggressivität aufrege, wenn er mir daraufhin eine reinhaut.
Ich kann diese ganze Debatte einfach nicht begreifen.

@15:27 von Kokolores2017

Vielen Dank für Ihren wirklich guten Beitrag. Ich hoffe, dass er hier viel Beachtung findet.

15:34, deutlich

>>Die Statistiken
täuschen. So lange nicht geklärte Straftaten einfach unter "Straftaten von Rechts" verortet werden ist das zumindest eine unzulässige Vereinfachung, wenn nicht vorsätzliche Täuschung. Da steht mal wieder ein riesiger rosa Elefant im Raum und alle versuchen, ihn nicht zu sehen.<<

Die Statistiken der Polizei, was rechte Straftaten angeht, sind sehr vorsichtig. Wenn Sie sich ein ganz klein wenig mit der Arbeit des Journalisten Frank Jansen beschäftigen, dann erkennen Sie, was ich meine.

Dieser und andere Journalisten haben durch ihre Recherche erreicht, daß viele Straftaten im Nachhinein dem rechten Spektrum zugeordnet werden mussten.

Die deutsche Polizei ist leider wirklich traditionell auf dem rechten Auge ein wenig kurzsichtig.

Daß es gerade dann, wenn es um Antisemitismus geht, anders sein sollte, finde ich nicht einsichtig. Die Zahlen sprechen in ihrer Eindeutigkeit nun wirklich für sich, auch wenn das Ihrer antimigrantischen Agenda leider nicht förderlich ist.

antisemit ...

als antisemit wird man bereits gebrandmarkt, wenn man gegen das zins- und zinseszinssystem argumentiert oder gegen die privatwirtschaftliche fed, welche geld aus dem nichts generiert, hierfür jedoch "echte" zinsen an elitäre bankiers abführt. weiterhin wird man als antisemit gebrandmarkt, wenn zu jenen ngo's stellung bezieht, die für das chaos nach dem "arabischen frühling" oder nach dem maidan-putsch in kiew verantwortlich sind. begründung: gerorge soros, finanzmilliardär und lenker jener ngo's wird als anhänger "jüdischen" glaubens bezeichnet – er selnst bezeichnet sich übrigens als atheisten. weiterhin wird nicht zwischen juden differenziert und zionisten. juden demonstrieren gegen zionisten. dann der us-politiker biden, der selbst sagt er sei atheist und dennoch zionist. wenn ich gegen fundamentalistische christen oder moslems sein darf, darf ich auch gegen verirrte anhänger anderer religionen sein, ohne dass dies verwerflich ist. juden, moslems und christen sollten sich vertragen.

In unserem Deutschen Rechtsstaat gibt es keine Sippenhaft,

weil --> gegen das Menschenrecht! Israelische Truppen bestraft ganze Familien, wenn ein Palästinenser ein Attentat begangen hat. Für mich ist die israelische Regierung ( NICHT die Juden als Religionsgemeinschaft, ich bin KEIN Antisemit ) zu verurteilen. Israel begeht Landraub in den Palästinenser-Gebieten, was eben so zu verurteilen ist. In Deutschland gibt es ein Recht auf Widerstand, wenn gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen wird und die Ordnungsorgane nicht mehr helfen können. In Israel verstoßen die Ordnungsorgane gegen die freiheitliche Grundordnung der Palästinenser und keiner darf sich wehren.
Eine Schande!!

re KarlderKühne

"In diesem Krieg starben über 2000 Palästinenser, auch Kinder und Frauen, durch israelischen Beschuß innerhalb von 14 Tagen (lt. UN-Bericht). Ist da der Hass nicht verständlich?"
Sie haben vergessen zu erwähnen, dass der israelische Beschuss durch ständige Raketenangriffe aus Gaza provoziert wurde und dass die HAMAS ihre Abschussbasen und Munitionslager bewusst in dicht besiedelte Gebiete und Schulen gelegt hat, um möglichst viele Toten verzeichnen zu können und die Bevölkerung zum Hass gegen die Israelis aufhetzen zu können.

re m.s.

"Statt die Beteiligten wegen Volksverhetzung und Antisemitismus anzuzeigen, sorgt es "für eine neue Diskussion"."

Antisemitismus ist keine Straftat, und das Verbrennen eines Sofabezugs mit aufgemaltem Davidstern ist nicht mal eine richtige Fahnenverbrennung. Die ebenfalls keine Straftat wäre.

Das mit dem Anzeigen überlassen Sie mal lieber den Organen, die sich damit auskennen.

um 16:06 von

um 16:06 von Bergschneider:
"
Meines Wissens werden Siedlungen nur auf Land gebaut, das vorher von den palästinensischen Besitzern abgekauft worden ist. Ist das nicht der Fall, werden solche Siedlungen auf gerichtlichen Bescheid wieder eingerissen.
"

Da deckt sich Ihr Wissen allerdings nur bedingt mit der Realität.
Klar, dies von ihnen beschriebene gibt es,allerdings nicht ausschließlich...

btw:
Wenn es nach israelischem Recht so ist,dass wenn ein israelischer Privatmensch einem anderen Land abkauft,dass dann das Land als israelisches Territorium gilt,darf man dann schon bald damit rechnen,dass die IDF in Deutschland (z.B. Berlin) israelische Hoheitsansprüche durchsetzen will ,bei allen Grundstücken,die von israelischen Bürgern erworben wurden?

& wenn ich als Deutscher in Israel ein Grundstück erwerbe,wird das dann auch automatisch deutschesTerritorium ?

um 15:51 von

um 15:51 von Bergschneider
>
re volkmar 1
"Wenn jemand aus Wut auf Israels Umgang mit den Palästinensern ... die Flagge von Israel verbrennt, ist nicht von Antisemitismus zu reden." Das mag dahingestellt sein. Aber dass diese Leute geschrieen haben: "Tod den Juden!" oder ähnliches, das ist eindeutig antisemitisch.
<

Zur Einordnung dieser Rufe:
Kann der Reporter bestätigen, dass „fast 1500 hasserfüllte Menschen ‚Tod den Juden‘ skandiert“ hatten, und hat er sie dabei gefilmt? Nein, sagt er, weil seine Hände zu kalt gewesen seien und die Zahl eine „Übertreibung“ sei. Tatsächlich habe er den Ruf „Tod den Juden“ nur kurz am Rande gehört, nach dem Ende der eigentlichen Demonstrationen, von einer kleinen Gruppe, „so fünf oder sechs Leute“.

Quelle:
https://uebermedien.de/23715/
massenhafte-tod-den-juden-rufe-am-brandenburger-tor/

& wegen 5-6 Leuten nach einer Demo gibt es jetzt solch eine riesige nationale Debatte...

Mal ein kleines Gedankenspiel:

Nach dem IIWK hätten die Siegermächte beschlossen, alle in der Welt lebenden Juden eine Heimat zu schenken, ein eigenes Land, namens Israel und zwar in Bayern.
Wie hätte die bayrische Bevölkerung wohl reagiert? Hätten sie diesen neuen Staat, mit Freude, anerkannt? Hätten sie sich gefreut, wenn sie, in der Folge, das Land verlassen müssten? Wie hätte Rest-Deutschland reagiert, wenn sich dieses Land, durch Siedlungen, nach und nach vergrößert hätte?
Wenn wir uns dieses Szenario einmal vorstellen, können wir vielleicht nachvollziehen, wie sich das palästinensische Volk fühlt. Ich stelle das Existenzrecht Israel nicht in Frage, aber jedem Israeli sollte Bewusst werden, dass Israel ein Geschenk der Weltgemeinschaft ist und die Palästinenser viel Achtung verdient haben!! Ich würde als Israeli jedenfalls nicht so auf die Pauke hauen!

tageslicht

Meine volle Zustimmung!

Für mich ist jeder Jude in Deutschland zuerst mal

ein deutscher Mitbürger. Diese Menschen haben NICHTS mit den Machenschaften der israelischen Regierung oder mit Israel zu tun! Sie haben nicht mehr oder weniger Rechte wie ich und sie gehören zu uns. Das Judentum in Deutschland hat eine lange Geschichte und leider gab es viel dunkle Jahre und viel Leid. Ich bin froh, dass es wieder Synagogen in Deutschland gibt, auch freue ich mich über jede Kirche und jede Moschee in unserem Land, denn es zeigt uns, dass wir Deutschen ein tolerantes Volk sind.
Ich möchte es gar nicht anders haben. Ich toleriere aber auch Kritik an Nationen, die die Menschenrechte nicht achten, eine Religion darf und ist keine Entschuldigung für völkerrechtswidriges Verhalten!

Antisemitismus von "befreundeten" Politikern aus dem Ausland

wird aber unlogischerweise geduldet.

@15:38 von Quereinwerfer
Wichtiger Beitrag!

Ich denke an die unsäglichen Äußerungen ukrainischer Politiker, deutsche Spitzenpolitiker neben Vertretern des "Rechten Sektors", der sich in der Vergangenheit offen antisemitisch präsentierte.

Eine Jüdin bekam Asyl wegen antisemitischer Verfolgung in der Ukraine (Hakenkreuzschmierereien, Abbrennen ihres Geschäfts etc.)
Urteil des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main vom 04.08.2014 (Az.: 7 K 605/14)

Von unseren Spitzen-Politikern war da bisher nur Stillschweigen zu beobachten.

"Juden fühlen sich bedroht"

Ja, Antisemitismus ist ein Problem, aber es ist nicht das einzige und größte Problem das wir haben.
Wenn es in Zukungt einen "Antisemitismusbeauftragten" gibt, hätte ich gern auch einen Beauftragten für jede andere Form von Hass und oder Diskriminierung.

Ich als Deutscher fühle mich auch bedroht! Wenn ich das aber sage bin ich automatisch der böse Nazi und Xenophob, Islamophob, ungebildet und überhaupt nicht ernst zu nehmen.

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17:30, Ehecatl

>>Ich als Deutscher fühle mich auch bedroht! Wenn ich das aber sage bin ich automatisch der böse Nazi und Xenophob, Islamophob, ungebildet und überhaupt nicht ernst zu nehmen.<<

Sie Armer.

Oder haben Sie sich vielleicht in der Opferrolle eingerichtet?

Manche Menschen tun so was gerne, gerade wenn es um andere Opfer geht. Dann wollen sie nicht zurückstehen...

Ich habe nicht den Eindruck,

Ich habe nicht den Eindruck, dass ich auf einer "Insel" lebe, aber ich kann Antisemitismus im Alltag nicht wahrnehmen.

Kritik an Israels Taten ist dagegen öfter zu hören.

17:30 von Ehecatl

«Ich als Deutscher fühle mich auch bedroht! Wenn ich das aber sage bin ich automatisch der böse Nazi und Xenophob, Islamophob, ungebildet und überhaupt nicht ernst zu nehmen.»

Komisch - wenn ich (ebenfalls gebürtiger Deutscher) über meine eigenen "Bedrohungsängste", die gering sind, spreche, hat mir die von Ihnen angesprochenen Beurteilungen noch nie jemand zukommen lassen.

Woran liegt das?
An der Wortwahl?
An der Ausdrucksweise?
An der Grundeinstellung?
An …?

Wir sehen was

Hier wird zum Teil eine differenzierte Debatte geführt. Prima. Warum findet für politisch nicht so statt? Weder Antisemitismus noch Islambashing sollten Motiv für den Diskurs sein. Scheint mir aber oft so. Ende der Debatte. Bloß nicht an die Ursachen dran: Vorurteile der Minderheiten gegeneinander und: Verallgemeinerungen, Annahmen und Vorurteile der Mehrheit gegen die eine oder andere Minderheit!
In den USA sagt man: If you assume you make an ASS of yoU and ME.

Antisemitismus von Regierungskritik unterscheiden!

Also zum Thema Antisemitismus muss ich jetzt mal - nach dieser Verbalentgleisung heute gegen die UNO durch Netanjahu und nach dem heutigen erneuten Vorfall von dem in der TZ berichtet wird - sagen, dass es auch mir mal lieber wäre, wenn man zwischen Antisemitismus einerseits und Regierungskritik andererseits unterscheiden wuerde.

Hier mal der Vorfall aus der TZ:

https://tinyurl.com/y9c297p7
tz.de: Dieses Juden-Hass-Video gegen einen Wirt löst Empörung aus (21.12.17 17:55)

Darueber hinaus sage ich auch mal, dass dieses Verhalten der israelischen Regierung gegenueber den Palästinensern, das Verhalten der Regierung in Myanmar gegenueber den Rohingya und auch das Verhalten des Erdogan-Regimes gegenueber den Kurden alles Formen von Antisemitismus sind. Und dieser Antisemitismus ist natuerlich zu verurteilen.

Aber es darf nicht dazu fuehren, dass man jetzt ueberhaupt keine Kritik mehr gegenueber diesen Regierungen schreiben darf. Sowas ist Meinungsmanipulation.

16:15 von MK Ultra Slim

«als antisemit wird man bereits gebrandmarkt, wenn man gegen das zins- und zinseszinssystem argumentiert oder gegen die privatwirtschaftliche fed, […] weiterhin wird man als antisemit gebrandmarkt, wenn zu jenen ngo's stellung bezieht, die für das chaos nach dem "arabischen frühling" oder nach dem maidan-putsch in kiew verantwortlich sind. begründung: gerorge soros …»

Welch ein Unfug, den Sie hier verbreiten!
Aber (mindestens) ein verschwörungstheoretischer Anteil darf in Ihren Kommentaren ja nicht fehlen …

«juden, moslems und christen sollten sich vertragen.”

Ja, das sollten sie.
Und am besten dann auch noch mit Hindus und Buddhisten.

@KarlderKühne, 15:40h

"Israelfeindlichkeit ist nicht gleich Antisemitismus".
Da stimme ich Ihnen voll zu! Antisemitismus, also Hass auf Juden ihrer Religion wegen, darf es grade in Deutschland nicht geben und darf auch nicht toleriert werden. Sich allerdings kritisch gegenüber der Politik Israels, insbesondere Hr. Netanjahus, zu äußern muss erlaubt sein.

@14:49 von Kreuzviertel

Ihr Kommentar ist ein verwerflicher Versuch der Relativierung und bildet den Sumpf antisemitischer Ressentiments. Das Schlimme ist, dass Sie es wahrscheinlich gar nicht mal merken, was Sie damit sagen. Was so harmlos klingt, ist nichts weniger als eine tiefes Unverständnis der besonderen Stellung von Juden in Deutschland.
Für mich vollkommen unverständlich ist Ihr Versuch, Christen in Deutschland als Gruppe zu stilisieren, die zunehmend verfolgt wird. Dieses dann in der Bedeutung zu erhöhen, indem Sie wohlwissend die Ungeheuerlichkeit der Judenverfolgung in Deutschland von nicht einmal 100 Jahren auf vergleichbare Stufe zu stellen versuchen, grenzt fast schon an Volksverhetzung.

Am 21. Dezember 2017 um 17:30 von Ehecatl

Sie sollten die Aussage "Ich fühle mich als Deutscher bedroht" konkretisieren und die "größte Bedrohung" benennen.

Wenn es geht mit einem konkreten Bezug zum Thema Antisemitismus und Hass.

"Was weiß ich für -beauftragte" fallen schließlich nicht aus dem Himmel oder werden auf Lager oder Halde erzeugt.

Etwas weniger "German Angst" und mehr Zuversicht bitte !

re Defender 411

Ihr Gedankenspiel ist absurd. In Bayern gab es zwar seit Jahrhunderten Juden. Die waren aber immer in der Minderzahl. Keine Jude hätte sich jemals gewünscht, dass Bayern ein jüdischer Staat werden sollte. Zudem hat Bayern nach dem Krieg eine große Zahl von Flüchtlingen aufgenommen, die gut integriert wurden. Da wäre für einen jüdischen Staat gar kein Platz gewesen. Bei Palästina ist es was anderes. Zum einen war Palästina vor 2000 Jahren die Heimat der Juden, aus der sie von den Römern vertrieben wurden. Aber es gab in diesen 2000 Jahren immer Juden, die dort gewohnt haben. Ihre Zahl wurde im 19. Jahrhundert durch Einwanderer aus Europa vergrößert. Die heutigen Palästinenser sind keineswegs die Urbevölkerung Palästinas, sondern überwiegend Einwanderer aus arabischen Ländern hauptsächlich im 19. um 20. Jahrhundert. Der berühmteste Palästinenser Arafat ist in Kairo geboren. Um 1900 wohnten in diesem Gebiet nur wenige hunderttausend Leute, Palästinenser und Juden, ein dünn besiedeltes Lan

@14:57 von Heinrich Pumper...

> Dieser Tatsache wurde bei den Berichten in den Medien zu wenig Rechnung getragen. <

Das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil hat mich die schnelle Klarheit, um welche Personen es sich handelt, eher besorgt, da dieses nicht zu akzeptierendes Verhalten des Verbrennens der Fahne durch benannte und gezeigte Muslime eher zur verschärfenden Ablehnuing führt.
In einem stimme ich Ihnen zu. Was passiert jetzt mit den gezeigten muslimischen Fahnenverbrennern? Hier müsste von Journalistenseite schärfer recherchiert werden.

Keine Gleichheit vor dem Gesetz

Man darf also, ungestraft, das deutsche Volk als ZITAT "Köterrasse" verhetzen, da stellt die Staatsanwaltschaft Hamburg das Verfahren ein.
Aber man darf einen ISraeli, der mit ISraelischer Flagge im Fenster, Solodarität mit ISrael zeigt, nich auf ISrael ansprechen, weil das wäre ja sogenannter "Amtisemitismus"?

So langsam verliere ich auch noch den letzten Funken Resrglauben an ein rechtstaatliches Justizsystem, in dem ALLE vor dem Gesetz, tatsächlich, gleich sind.

schabernack

"Welch ein Unfug, den Sie hier verbreiten!
Aber (mindestens) ein verschwörungstheoretischer Anteil darf in Ihren Kommentaren ja nicht fehlen …"
.
erfrischend simpel ihre anfeindung. zudem gehaltlos. jeder so wie er kann nicht wahr

re bergschneider

"Aber es gab in diesen 2000 Jahren immer Juden, die dort gewohnt haben. Ihre Zahl wurde im 19. Jahrhundert durch Einwanderer aus Europa vergrößert. Die heutigen Palästinenser sind keineswegs die Urbevölkerung Palästinas, sondern überwiegend Einwanderer aus arabischen Ländern hauptsächlich im 19. um 20. Jahrhundert."

Und warum haben die arabischen Einwanderer weniger Recht auf einen Staat als die jüdischen Einwanderer?

Hass auf Juden ...

... ist unter moslemischen Migranten in Deutschland sehr verbreitet.

Von vielen moslemischen SchüleriInnen wird der Ausdrck "Du Jude" als Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen gebraucht.

@ Stimme77 um 16.07 Uhr. Na und?

"Im übrigen muss ich ganz persönlich sagen, dass ich außer mal ein paar dummen Witzen in meiner frühesten Jugend von Antisemitismus nie wirklich etwas mitbekommen habe." Aha, haben Sie also nicht. Na und? Was heißt das?
Als Mann mussten Sie sich wahrscheinlich auch nicht gegen sexistische Anmache wehren. Als Weißer sind Sie wahrscheinlich auch selten mit rassistischen Bemerkungen konfrontiert.
Trotzdem gibt es Antisemitismus in Deutschland und in vielen Ländern dieser Welt. In Deutschland wollen wir nie wieder Antisemitismus haben. Wer sich nicht daran hält, sollte sich dafür vor Gericht verantworten müssen.

Faktenfinder: Zunahme wg. Bevölkerungszuwachs

Daß die Zahl von Straftaten zunimmt, ist bei wachsender Bevölkerung normal. Die deutsche Bevölkerung ist von 1946 (DDR+BRD) bis 2010 um 26,2% gewachsen - wenn die Anzahl von jüdischen Friedhofsschändern konstant geblieben wäre, wären es 23 Schändungen pro Jahr im Jahr 2010 gewesen.

Eine Zunahme auf 40 pro Jahr ist hingegen - *wachstumsbereinigt* - eine Zunahme um 74%.

Hoffentlich wird dieser Hetzer bestraft.

So hart bestraft, dass er sich, in Zukunft, überlegt, andere Menschen zu bedrohen. Egal was die Ursache war, das geht gar nicht!!

Israel

Die ARD sollte den Spielfim" Der Schlüssel" zeigen. Man kann den Film nicht als antijüdisch bezeichnen.
Aber an die Umsetzung glaube ich nicht.
Ich verurteile die Judenvernichtung in Deutschland. Genau so verurteile ich die Iraelischen Verantwortlichen Seit 1967.
Dann habe ich gelesen, die Bundeswehr macht mit den Israelis ein Manöver über Palästina. Die Ekeln sich vor nichts.

Der Versuch ist es wert...

Die historischen Ursachen/Entwicklung des Antisemitismus in Europa zu erkennen, ist eine ziemlich einfache Bildungsaufgabe (für alle auch dank Internet = Google) und die eine Sache. Eine andere Sache ist der historische Bruderzwist unter allen semitischen Völkern des mittleren Ostens, oder besser vom Euphrat bis zum Nil, dem ursprünglich verbindenden Sprachraum (WIKI: = Die Gegend in der die Semitischen Völker leben ist der mittlere Osten; unsere Sprachen sind Akkadisch, Aramäisch, Amharisch, Arabisch, Hebräisch).
_
Mir scheint, die heute Gesellschaftslage im Mittleren Osten ist (wenngleich militärisch und politisch viel brisanter) vergleichbar mit der Situation im feudalistischen Kleinstaaten-Europa... wo noch verheerende Kriege bevorstanden, bis man zur Besinnung kam... und schließlich zum Friedensprojekt "Europäische Union".
_
Ob verheerende Kriege (und insofern auch innereuropäische Eskalationen) abwendbar sind, halte ich für fraglich. Aber - wir Europäer müssen es versuchen...!

Die Vermessung des Hasses

Das wird in nackten Zahlen niemals gelingen - weder bei dem gegen Juden, noch bei dem gegen Homosexuelle, noch bei dem gegen wen auch immer.
Es ist aber notwendig, Zahlen zu erheben, um gesellschaftliche Tendenzen, Strömungen und Befindlichkeiten bestimmen zu helfen.

Ich lebe in Köln, einer der - wie ich denke - liberalsten, tolerantesten und weltoffensten Städte Deutschlands.
Dennoch - seit ich mich eigenständig in dieser Stadt bewege, weiß ich, dass die große Zentralmoschee das ganze Jahr über rund um die Uhr von der Polizei bewacht wird.

Anfangs (Ende der 1970er-Jahre) war ich darüber verwundert und erschrocken. Zum Kotzen finde ich es noch immer - aber ich habe gelernt, dass der latente Antisemitismus in Deutschland nie verschwunden, bestenfalls "abgetaucht" war.

In der heutigen Zeit scheint er eine "unheilvolle & offene Wiederauferstehung" zu feiern. Zusätzlich kommen Bedrohungen durch "arabischen Antizionismus" hinzu - die Auswirkungen für die Juden verschärfen sich. Ungut !!!

18:54, GutInformator

>>Man darf also, ungestraft, das deutsche Volk als ZITAT "Köterrasse" verhetzen, da stellt die Staatsanwaltschaft Hamburg das Verfahren ein.
Aber man darf einen ISraeli, der mit ISraelischer Flagge im Fenster, Solodarität mit ISrael zeigt, nich auf ISrael ansprechen, weil das wäre ja sogenannter "Amtisemitismus"?<<

Natürlich dürfen Sie das.

Wuff, wuff.

Und weswegen schreiben Sie Israel "ISrael"? Was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen?

Mein Blick auf Antisemitismus ist anders

Ich sehe wenig Bezug zur Tagespolitik. Und ich verstehe nicht, wie man sich an einzelnen Entscheidungen des israelischen Staates so hochziehen kann. Deutschland hat Juden viel zu verdanken, in der Medizin, der Kunst und den Naturwissenschaften. Juden haben unser Land mitgeprägt. Und (obwohl kein Jude) bin ich darauf stolz. Juden haben sich für Deutschland aufgeopfert, ja, sich oft mehr als deutsche Patrioten denn als Juden gefühlt. Leider hat die große Mehrheit der Deutschen auf die wohl bestintegrierte Minderheit aller Zeiten mit Neid, Unverständnis und Hass reagiert. Die Juden wurden als Sündenböcke wahrgenommen - vom Mittelalter bis zum "dritten Reich" ! Man muss sich wirklich schämen ob dieser Ignoranz und fehlenden Mitmenschlichkeit! In den Städten, die "Stolpersteine" erlauben, sollte jeder der über einen solchen Stein schreitet, innehalten und demütig werden. Wenigstens in diesem Land darf Antisemitismus nie wieder im sich greifen, egal aus welcher Motivation heraus!

@karwandler - kein Mensch hat dies in Frage gestellt

.........Und warum haben die arabischen Einwanderer weniger Recht auf einen Staat als die jüdischen Einwanderer?........

Ihre Frage hat keinerlei Zusammenhang mit dem Text von bergschneider ( hört sich aber für antiisraelische Schreihälse gut an ).

Die Palästinenser haben ein gewisses Recht auf einen eigenen Staat. Sie tun nur alles, um ihn zu verhindern.

@15:02 von WM-Kasparov-Fan

>Juden bemerken offenbar nicht, dass die Zahl der Menschen in Deutschland zunimmt, die das Judentum respektieren,...<
Was jetzt Juden dazu beitragen, dass sich hier Menschen ganz offensichtlich daneben benehmen, erschließt sich mir nicht.
Außerdem stimme ich Ihnen Ihrer Annahme nicht zu. Zwar nehmen Ressentiments Studien zur Folge nicht erheblich zu, aber die Bereitschafft, sich darüber hinaus in Hass zu äußern sehr wohl.

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ...

... hat sich stets für islamische Einwanderung ausgesprochen.

Irgendwie erinnert mich das an ein Drama von Max Frisch. Wie hieß das noch gleich? Irgendwas mit Biedermännern und ...?

Säkularisierung dringender denn je

Ich als jemand, der keiner Glaubensgemeinschaft angehört, frage mich ohnehin schon lange, ob all die religiösen Fanatiker noch richtig ticken.

Meiner Überzeugung nach ist Glaube und Religion reine Privatangelegenheit. Und dort soll die Religion auch bleiben: Im Privaten!
Mich stört es sehr, wenn irgendwelche Leute welchen Glaubens auch immer ihre Religionszugehörigkeit zur Schau stellen. Religion sollte in einem säkularen Staat auf der Straße nichts zu suchen haben und sollte durch Kultur ersetzt werden.

Und plötzlich würde Friede herrschen.

@ FalcoBahia um 18.41 Uhr

"Sich allerdings kritisch gegenüber der Politik Israels, insbesondere H. Netanjahus, zu äußern muss erlaubt sein." Da stimme ich Ihnen zu, aber so wie ich es verstehe, geht es hier nicht um eine Diskussion, sondern um Beschimpfungen, Bedrohungen und Angriffe. Bei uns in Bremen war es z.B. möglich, dass bei einer Demonstration die Menge minutenlang ( und sie können mir glauben, das waren lange Minuten) schrie: "Israel - Hurensohn" und dass die Demonstranten " Scheiß-Juden" skandierten und die Fahne Israels verbrannten. Das passierte auf unserem Marktplatz, vor der Bürgerschaft (in der unsere Abgeordneten sitzen) und vor dem Rathaus. Inzwischen reagiert die Bremer Regierung sensibler und bezieht Stellung.
Ich finde, man sollte das nicht kleinreden. Es geht hier nicht um eine Diskussion über Netanjahus Politik.
Die Ausrede "Wir haben davon nichts gewusst." , die haben wir von unseren Urgroßeltern gehört und konnten sie kaum glauben. Heute hat jeder die Möglichkeit, sich zu informieren

19:38, Einfach Unglaublich

>>Der Zentralrat der Juden in Deutschland ...
... hat sich stets für islamische Einwanderung ausgesprochen.

Irgendwie erinnert mich das an ein Drama von Max Frisch. Wie hieß das noch gleich? Irgendwas mit Biedermännern und ...?<<

Ach, wissen Sie, die einen mögen keine Juden, die anderen keine Moslems. Und wieder andere mögen beide Menschengruppen nicht.

Nennt sich "gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit".

Davon versteht der Zentralrat der Juden aus naheliegenden Gründen etwas.

Sie verstehen nicht nur Max Frisch offensichtlich nicht.

@ r.wacker - Sie haben leider die Problematik nicht kapiert

Es geht hier nicht um Religion. Es geht um Juden als Nation (ich vermeide den Begriff Rasse) - inklusive einem religiösen Anteil, der aber für deutsche Antisemiten unwichtig ist.

Bei moslemischen Antisemiten zählt aber dreierlei - die Nation, der Staat und die Religion der Juden. Einmal so und ein andermal so - wie es gerade passt....

@r.wacker

Mich stört es sehr, wenn irgendwelche Leute welchen Glaubens auch immer ihre Religionszugehörigkeit zur Schau stellen. Religion sollte in einem säkularen Staat auf der Straße nichts zu suchen haben und sollte durch Kultur ersetzt werden.

Die meisten Religionen, vor allem die monotheistischen, sind auch mit einer bestimmten Weltanschauung, einer bestimmten Perspektive auf Mensch und Schöpfung verbunden. Und damit wiederum verbunden ist in der Regel eine klare, aus der Religion begründete Meinung zu gesellschaftlichen und politischen Themen. Und die darf man selbstverständlich auf der Straße kundtun - auch mit Bezugnahme auf die weltanschaulich-religiöse Begründung.

re karwandler

Selbstverständlich haben sie ein Recht auf einen eigenen Staat. Der müsste allerdings einen Staat Israel anerkennen. Daran sind aber bisher alle Friedensverhandlungen gescheitert.

fathaland

es gibt mitunter linke stimmen, die erkennen, dass die usa und der is von gleichen organen "gesteuert" werden. ob jene kräfte etwas mit der gründung israels zu tun haben dürfen sie selbst herausfinden. eins ist klar: menschen jüdischen glaubens lehnen viele dieser entwicklungen zutiefst ab.

re r.wacker

Religion und Glaube muss immer Privatsache sein, dh jeder soll selbst entscheiden, was er glauben will. Aber jeder Gläubige hat auch eine Verantwortung für den Staat und sollte die ausüben dürfen.

@ r.wacker - haben Sie schon mal was von Werbung gehört

.....Mich stört es sehr, wenn irgendwelche Leute welchen Glaubens auch immer ihre Religionszugehörigkeit zur Schau stellen......

Das nennt man Werbung in eigener Sache. Ganz besonders auffällig ist hier das Kopftuch.
Oder über die halbe Natur verteilte Wegkreuze. 10 Meter hohe Davidsterne findet man selten in Deutschlands Bergen und Tälern. Die hätten nur stundenweise Überlebenschancen.... Traditionell meine ich.

Deutsche Regierung schweigt

Die letzten Statements vom deutschen Außenminister zur bevorstehenden Entscheidung der USA Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen stammen von Anfang Dezember. Seit der Entscheidung kommt aus dem Außenministerium, ja von der ganzen deutschen Regierung zu dieser katastrophalen Entscheidug NICHTS! Stattdessen brechen das Regierungsmitglied deMaiziere und der deutsche Bundespräsident Steinmeier eine Debatte über "Israelfeindlichkeit" vom Zaun. Die Sprachlosigkeit der deutschen Regierung in Berlin zu diesem politischen Amoklauf von Trump ist das Problem, nicht die judenfeindliche Pöbelei irgendeines Halunken in Schöneberg. Geben Sie mal "Jerusalem" hier in den Suchschlitz bei der tagesschau ein. Nur andere Regierungen äußern sich, die UNO äußert sich...die deutsche Regierung: NICHTS!

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die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.

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