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Da verschlägt es mir die Sprache.

Da verschlägt es mir die Sprache. Ich wünsche von ganzem Herzen alles Gute für alle Menschen in Gaza.
Als freier Mensch in Deutschland kommen mir die Tränen - auch mich 70 Lebensjahren. Ich beginne mich zu schämen. Als praktizierender Christ, der in wenigen Tagen Weihnachten, die Geburt Jesus feiern möchte. Was nur haben die Menschen aus seiner Botschaft gemacht

Den Fokus auf verbindende Strukturen lenken ist wichtig

Es ist sehr interessant, dass es auf beiden Seiten des Konfliktes immer wieder die Ärzte sind, die Grenzen vergessen, wenn es um Hilfe für Menschen geht.
Auch im israelischen Krankenhaus, dem Hadassah-Krankenhaus, spielt es für Israelis und Palästinenser, für Ärzte und Patienten keine Rolle, wer woher kommt.
Es ist bekannt dafür, dass es keinen Unterschied macht, ob jemand Jude ist oder Muslim, Israeli oder Palästinenser. Bis zu 40 Prozent aller Patienten dort sind Araber, 12 Prozent der Angestellten ebenfalls. Und 46 der 850 Ärzte stammen aus Palästina. Vor hundert Jahren hat das Projekt Hadassah begonnen. Mancher hält Hadassah für das Friedensmodell in der umkämpften Region.
http://www.zeit.de/2012/14/Jerusalem-Nahost-Klinik

Eine von Medizinern veröffentl.Statistik zeigt ein humanes Bild. Innerhalb eines Jahres wurden demnach 180.000 Araber aus den Autonomiegebieten in israelischen Krankenhäusern behandelt. http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/22351/

Ihre Berichterstattung läuft

Ihre Berichterstattung läuft immer darauf aus, die Hamada als Schuldige für die Situation darzustellen. Für mich hat die Entwicklung zum Elend und Ghetto Gazastreifen bzw. PALÄSTINA mit dem Datum 29. November 1947 begonnen. An diesem Datum hat man auf arabisch palästinensischem Boden zwangsweise einen Staat Israel gegründet, es von Jahr zu Jahr ausgeweitet, Dien Palästensener als Gesangverein gehalten und sie so behandelt, damit ihr Leben immer elendig bleibt. Es entspricht nicht der historischen Wahrheit nun alles der Hamas zu zu schieben. Aber das bin ich lwider von den öffentlichen Sender hier in Deutschland gewöhnt. Sehr traurig, dass die Augen zugenäht werden vorderen Wahrheit!

@ um 11:13 von HAQH

Schon immer haben Juden und Palästinenser dort gelebt; weitestgehend friedlich.
Dass das heute ein Problem sein soll, finde ich ehrlich gesagt absurd.
In Israel leben gut 25% Araber, gut ausgebildet und meist friedlich. Warum will man die Staatenteilung, statt friedlich dort wie in früherer Zeit der Urahnen zu leben?
Weil aber die Juden unter den Muslimen schon lange nicht mehr sicher leben können, ist ein eigener Staat für Juden sicher eine Folge dessen, dass man Juden weltweit verfolgte und ihnen endlich eine Heimat geben musste...eine, die schon ihre Vorväter hatten.
Es wäre sicher besser für alle, wenn man sich den Frieden schenken würde (s. o.).
Die Hamas predigt Hass und Gewalt.
Was soll daran gut sein?
Dieser Beitrag zeigt verbindendes und humanes Handeln. Das ist doch ein schöner Bericht.
Ich verstehe Ihren Anstoß daran nicht.
Israel war hier weniger das Thema.
Und die Hamas sorgt nun mal eher für Waffen als für Versorgung seiner Bürger im Gaza...trotz der westl. Geldsummen.

"Ein anderthalbjähriger Junge

"Ein anderthalbjähriger Junge mit Hirntumor auf dem OP-Tisch - dann fällt der Strom aus. Das ist Alltag im Gaza-Streifen. "

2/3 vom Strom in Gaza stammt aus Israel - wer dreht da denn am Regler?

Produziert das einzige Kraftwerk in Gaza wieder dieselbe Menge Strom wie vor 2014 - wurden also alle Schäden durch israelischen Beschuss beseitigt?

& wie ist eigentlich die Versorgung des Kraftwerkes - kommt genügend Treibstoff an um Strom zu erzeugen ?
-> Der Treibstoff dazu stammt aus Israel - zwangsweise...denn Hilfslieferungen nach Gaza werden ja ständig blockiert - allerdings nicht von der Hamas...

& dann ist da noch der innere Streit zwischen Hamas in Gaza & der Fatah.
Wo die Fatah bereits Strom als Waffe verwendete - bat Israel die Stromzufuhr herunter zu fahren.

& wer wieder fragt,was mit dem Geld passiert,dass nach Gaza fließt - Israel erhält deutlich höhere Subventionen für Waffen (mit denen Infrastruktur in Gaza zerstört wird),als Gaza zum Aufbau & Erhalt derselbigen

Ein beeindruckender Mensch, …

… dieser Dr. Abu Khater (Name nach Gehör - ich hoffe, richtig). Man kann ihm nur das Beste für sich und seine Arbeit wünschen - und den geschundenen Menschen im Gaza-Streifen natürlich auch.

Im Video sagt er: «Wenn man das so sieht, wie es den Menschen hier so geht, dass es uns im Gaza-Streifen hier massivst schlecht geht. Alle Parteien, die hier in Gaza was zu sagen haben, machen das Land kaputt. Das reicht!»

Die Journalistin kommentiert diese Aussage so: «Als Chefarzt ist er einer der wenigen, die sich offene Kritik an den Hamas-Machthabern erlauben können.»

Ich habe vor einigen Tagen in einem Thread zum Thema "US-Botschaft / Jerusalem" die Hamas kritisiert, und eine Prognose gewagt, dass ein unabhängiger Staat Palästina in 20 Jahren unter ihrer Führung ein "failed state" sein könnte.

Dafür erntete ich heftige Schelte ("blanker Rassismus" und "Mentalität eines Kolonialisten"). Nun fühle ich mich bestätigt - worüber ich mich aber nicht wirklich freuen kann und will …

re yolo

"Warum will man die Staatenteilung, statt friedlich dort wie in früherer Zeit der Urahnen zu leben?"

Weil Israel keine staatliche Konstruktion hinehmen würde, in der nicht alle staatliche Macht exklusiv in jüdischer Hand ist.

Gefühlte Hilflosigkeit

mündet meist in Terror!

Man kann die Verhältnisse dort in Gaza nicht schönreden, auch nicht als Deutscher mit dem Hintergrund der geschichtlichen Verhältnisse.

Dass Israel die palästinensischen Gebiete mehr und mehr eingenommen und besiedelt hat, ist ein Thema, besonders dann, wenn man am Wohl dieses Landes und seiner Menschen interessiert ist. Dazu gehört aber auch ein klares Aussprechen dafür, dass es endlich eine Lösung mit zwei benachbarten und gleichberechtigten Staaten gibt.

Dieses neue, schon jahrzehntelange Unrecht am palästinensichen Volk kann nicht hingenommen werden, auch nicht wenn man die Geschichte berücksichtigt. Diese darf nicht als Entschuldigung für neues Unrecht dienen.

Ich wünsche allen Verantwortlichen den wahren Willen zum Frieden.

Frieden kann nur aus Gerechtigkeit entstehen. Wer diesen Frieden schaffen kann, wäre wahrhaft ein großer Mensch.

@ HAQH

Die Hamas ist insofern schuldig, weil Sie, anstatt die massiven finanziellen Hilfen aus dem Ausland in die Infrastruktur zu investieren, a) es in die eigene Tasche stecken, b) in die eigenen Sicherheitskräfte und c) in Waffen und Munition investieren. Mit den bisher durch die internationale Gemeinschaft bereitgestellten Geldern hätte man z.B. eine eigene Strom- und Wasserversorgung aufbauen können, Schulen oder Krankenhäuser.

Das ist halt das Prob mit der Hamas: Das sind Paramilitärs, die von zivilen Aufgaben null Ahnung haben und daher geht es in Palästina einfach nicht vorwärts.

Trotzdem teile ich Ihre Kritik, wenn Sie die Schuld in der vermasselten Staatsgründung Israels sehen, denn die Mehrheit der arabischen Anrainer mit Ausnahme Transjordaniens hat dem UN-Teilungsplan nicht zugestimmt, zumal das betroffene Gebiet zu 46% aus arabischer Bevölkerung und nur zu 6% aus jüdischer Bevölkerung bestand. Eine Gründung unter diesen Bedingungen hätte verschoben werden müssen.

@der kleine Bürger 11.48

Sie unterstellen Israel, u.a. Energie- und Treibstofflieferungen in den Gaza-Streifen zu behindern und den Menschen dort zu schaden. Wie ist das mit dem arabischen Bruderstaat Ägypten? Dieses Land hat ebenfalls eine gemeinsame Grenze mit dem Gaza - hier werden nie irgendwelche Forderungen gestellt, obwohl es aus Ägypten kaum Hilfslieferungen gibt. Warum eigentlich nicht?

um 11:33 von yolo: " In

um 11:33 von yolo:
"
In Israel leben gut 25% Araber, gut ausgebildet und meist friedlich.
"
Die leben meist am Rande der israelischen Gesellschaft & sind eher verarmt & werden von einem Großteil der jüdischen Zivilgemeinschaft ausgegrenzt.

"Staatliche arabische Schulen sind Welten entfernt von staatlichen jüdischen Schulen. In praktisch jeder Hinsicht ist die Bildung, die palästinensisch-arabische Kinder erhalten, der der jüdischen Kinder unterlegen, und das spiegelt sich in ihren relativ schlechten schulischen Leistungen wider."
-> Human Rights Watch ; 2001

"israelische Regierung gibt durchschnittlich 192 US$ für jeden arabischen Schüler aus, für jeden jüdischen Schüler durchschnittlich 1100 US$.
->Follow-Up Committee for Arab Education ; 2001

...neuere Angaben dazu nicht gefunden

"48% der jüdischen Israelis kann sich nicht vorstellen, neben arabischen Nachbarn zu wohnen , 43% wollen, dass die Regierung Araber antreibt, das Land zu verlassen."
Israel Democracy Institute; 2013

re schabernack

"Ich habe vor einigen Tagen in einem Thread zum Thema "US-Botschaft / Jerusalem" die Hamas kritisiert, und eine Prognose gewagt, dass ein unabhängiger Staat Palästina in 20 Jahren unter ihrer Führung ein "failed state" sein könnte.

Dafür erntete ich heftige Schelte ("blanker Rassismus" und "Mentalität eines Kolonialisten"). Nun fühle ich mich bestätigt"

Dafür haben Sie keinen Grund. Denn Ihre Prämisse, dass die Hamas 20 Jahre lang einen palästinensichen Staat regieren würde, ist rein spekulativ.

12:12 von RoyalTramp

Ihre Antwort an @HAHQ, 11:13

«Trotzdem teile ich Ihre Kritik, wenn Sie die Schuld in der vermasselten Staatsgründung Israels sehen, denn […] Eine Gründung unter diesen Bedingungen hätte verschoben werden müssen.»

Ich will Ihnen da nicht wirklich widersprechen. Wenn ich aber über dieses Thema nachdenke, kommt mir immer wieder folgender Gedanke bzw. folgende Frage in den Sinn:

Wie würde die Situation in Palästina und Nah-Ost heute aussehen, wäre der (unvollkommene und nicht gleichwertige) Teilungsplan 1947/48 von beiden Seiten angenommen worden? Wäre sie besser, gleich gut/schlecht, gar schlechter?

Ich weiß, dass man diese Frage nicht ernsthaft beantworten kann.
Ich denke aber, dass die Palästinenser bei einer Annahme bessere Entwicklungsmöglichkeiten gehabt hätten, als die, die ihnen durch die Ablehnung zugefallen sind. Was daraus geworden wäre …?

In unserer Beurteilung der Hamas liegen wir offensichtlich nah beieinander: Militarismus gepaart mit ziviler Unfähigkeit.

@um 11:48 von derkleineBürger

2/3 vom Strom in Gaza stammt aus Israel - wer dreht da denn am Regler?
---
Was versuchen Sie zu implizieren? Realität ist Folgendes:
In den vergangenen fünf Monaten verschärfte Mahmud Abbas die Gangart und brachte Gaza an den Rand des Abgrunds: Er entließ Tausende Beamte seiner Autonomiebehörde in Gaza, die den wichtigsten Teil der Arbeitnehmer dort ausmachten.
Er verknappte die Elektrizität, in Teilen Gazas gab es nur noch zwei Stunden Strom am Tag. Medizinische Behandlungen in Israel wurden nicht mehr genehmigt, es wurden weniger Medikamente nach Gaza geliefert. Die Grenzen des Landstrichs wurden fast hermetisch geschlossen. ...„Nur noch die Türkei und Katar stehen zur Hamas, und die sind selber im arabischen Raum isoliert.“ Auch die einst engen Beziehungen zum Iran seien fragil.
www.welt.de/politik/ausland/article168729461/Hinter-dem-Hamas-Angebot-st...

Das Kernproblem ist hier die

Das Kernproblem ist hier die Hamas, die nichts zur Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung unternimmt.

re schabernack

"Ein beeindruckender Mensch". Das finde ich auch. Er ist in meinen Augen ein wirklicher Held und nicht Leute, die mit Messern auf Juden einstechen und von den Palästinensern als Helden gefeiert werden. Wenn solche Menschen wie dieser Chefarzt in Gaza das Sagen hätten, wäre dieses Stück Land ein blühendes Land und nicht ein Ort, wo die meisten Leute im Elend leben müssen.

re karwandler

"Weil Israel keine staatliche Konstruktion hinnehmen würde, in der nicht alle staatliche Macht exklusiv in jüdischer Hand ist." Das ist eine durch nichts bewiesene Behauptung. Israel würde einen palästinensischen Staat sofort anerkennen, wenn der das Existenzrecht Israels anerkennen würde. Das könnten Sie erkennen, wenn Sie die verschiedenen Friedensverhandlungen und die von Israel gemachten Zugeständnisse vorurteilsfrei betrachten würden.

@um 12:48 von derkleineBürger

Aus kulturellen und religiösen Gründen leben die Religionsanhänger gern in ihren eigenen Vierteln. Das ist nicht neu. Dennoch:

JPPI-Präsident Avinoam Bar-Josef stellte fest, dass der Pluralismus-Index am Vorabend des 69. israelischen Unabhängigkeitstags erneut zeige, dass der jüdische Staat mit großem Erfolg Diaspora-Juden aus mehr als 90 Ländern in eine blühende Gesellschaft integriert habe. Der Index stellt fest, dass sich mehr als 90 % der jüdischen Israelis und fast 80% der arabischen Israelis „wohl“ oder „sehr wohl“ fühlen.„Die Tatsache, dass viele Araber im jüdischen Staat ihre primäre Identität als israelisch definieren, sich wohl fühlen und das Gefühl haben, in Israel zu Hause zu sein, ist sehr ermutigend. Aber es gibt noch viel zu tun, um volle Gleichheit zu gewährleisten.“ 2007 wurde erstmals ein Araber in ein Ministeramt Israels berufen.
In Israel gibt es drei wichtige arabische Parteien: Sie vertreten die Interessen der arab. Israelis.

re karwandlermum 12:58

"Denn Ihre Prämisse, dass die Hamas 20 Jahre lang einen palästinensischen Staat regieren würde, ist rein spekulativ." Ihre Behauptung ist nur in dem einen Punkt richtig, der die Zeit betrifft. Es sind noch nicht ganz 20 Jahre, sondern 17 Jahre. Aber dass die Hamas in Gaza regiert, ist nicht spekulativ, sondern real.

re schabernack

"Wenn ich aber über dieses Thema nachdenke, kommt mir immer wieder folgender Gedanke bzw. folgende Frage in den Sinn:
...
Ich weiß, dass man diese Frage nicht ernsthaft beantworten kann."

Wozu Sie dann stellen? Für nicht-ernsthafte Antworten?

re yolo 13:16

ein hervorragender Kommentar. Leider werden Sie damit die eingefleischten Israel -Kritiker nicht überzeugen können.

re yolo

"In Israel gibt es drei wichtige arabische Parteien: Sie vertreten die Interessen der arab. Israelis."

Und sie sind grundsätzlich nicht in israelischen Regierungskoalitionen vertreten.

11:55 von karwandler

das ist genau anders herum, die pal. Führung nimmt Israel nicht an - Israel soll ausgerottet werden und Israel ist auf deren Landkarte nicht vorgesehen.
Deshalb macht es keinen Sinn dass Israel über eine 2 Staatenlösung nachdenkt! Es liegt nicht an Israel, es liegt am wahsinnigen Hass einiger Hamas Führer!

re hammer

"das ist genau anders herum, die pal. Führung nimmt Israel nicht an - Israel soll ausgerottet werden und Israel ist auf deren Landkarte nicht vorgesehen."

Und Palästina ist auf auf der Landkarte israelischer Rechter nicht vorgesehen.

Dass bringt doch gar nichts, wenn man sich die Standpunkte der Extremisten gegenüberstellt.

Im Übrigen wirkt es auch ziemlich albern, wenn eine Atommacht davon phantasiert, sie sollte mit Heimwerker-Raketen ausgerottet werden.

@karwandler

@um 12:58

«Dafür haben Sie keinen Grund. Denn Ihre Prämisse, dass die Hamas 20 Jahre lang einen palästinensichen Staat regieren würde, ist rein spekulativ.»

Ja, selbstverständlich ist eine Prämisse für eine Prognose des "Was wäre oder könnte in 20 Jahren sein, wenn …" eine spekulative Annahme. Was sollte es denn sonst sein? Und bestätigt fühle ich mich nicht in meiner Prognose, dass Palästina ein "failed state" werden würde, sondern in meiner Meinung über die Hamas.

Äußern Sie doch mal Ihre Meinung über die Hamas!

@um 13:48

«Wozu die Frage dann stellen? Für nicht-ernsthafte Antworten?»

Diese Kurz-Antwort empfinde ich als albern, ja schon als fast boshaft-vorsätzliche Sinnentstellung meines Kommentars von 13:08, auf den Sie sich beziehen.

Seit Tagen kommentieren Sie so gut wie alle meine (ausführlichen) Beiträge zum Thema "Jerusalem/Palästina" mit Schlagworten ("Spekulation", "blanker Rassismus", "Mentalität eines Kolonialisten").

Sinnfrei und ermüdend …

Diese Welt ist schwer zu verstehen

da besetzt also eine Staat Gebiete, welche nicht zum eigenen Land gehören, gliedert es durch eine völkerrechtswidrige Siedlungspolitik in das eigene Land ein. Für das Elend im besetzten Gebiet sind aber die Besetzten selbst verantwortlich ? Kritik ist unerwünscht, wird schnell als Antisemitismus gebrandmarkt. Selbst wenn die Weltgemeinschaft diese Politik verurteilt ?
Das ist alles sehr schwer zu verstehen.
Soviel begreife ich jedoch, solange ein Netanjahu oder ein Lieberman die israelische Politik bestimmen, wird sich daran nichts ändern, und diese Ansicht hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern mit Verachtung einer Politik, welche die Eskalation fördert.

re schabernack

"Seit Tagen kommentieren Sie so gut wie alle meine (ausführlichen) Beiträge zum Thema "Jerusalem/Palästina" mit Schlagworten ("Spekulation", "blanker Rassismus", "Mentalität eines Kolonialisten")."

Erstens möchte ich sehr darum bitten, dass Sie als Zitate von mir nur das einstellen, was tatsächlich ein Zitat von mir ist.

Zweitens beschweren Sie sich über das Wort "Spekulation", und beschreiben weiter oben selbst, dass Sie "eine spekulative Annahme" machen. Eigentor.

@um 15:27 von karwandler

Ach, und wie erklären Sie sich einen arabischen Minister im Jahr 2001 und 2007 in Israel?

Zudem liegt das in der Natur der Demokratie.
Würden die Araber auf eine einzige Partei setzen, würden sie vermutlich mehr Chancen erhalten, eine gute Wählerquote zu erreichen.
Aber mit ca 20-25% Arabern in Israel, die wohl kaum alle zur Wahl gehen, dürften sich Mehrheiten auf drei Parteien aufgeteilt wohl eher verflüchtigen.
Wo liegt nun Ihr Vorwurf begründet?

re yolo

"Ach, und wie erklären Sie sich einen arabischen Minister im Jahr 2001 und 2007 in Israel?"

Erstmal die Tatsachen: Rajeb Majadele wurde 2007 als erster israelischer Araber (Drusen sind keine Araber) bis 2009 Minister ohne Geschäftsbereich bzw. für Sport. Halten Sie das für eine großartige Errungenschaft in einem Staat mit ca. 20% arabischer Bevökerung? Stellen Sie sich mal vor, wir hätten seit der Wiedervereinigung gerade mal einen Ostdeutschen für 2 Jahre auf einem unwichtigen Ministerposten gehabt.

"Wo liegt nun Ihr Vorwurf begründet?"

Vorwurf? Ich habe eine Tatsache referiert. Araber werden zwar in die Knesset gewählt, sind aber de facto an den Regierungskoalitionen nicht beteiligt.

15:27 von karwandler

«Und sie [drei wichtige arabische Parteien] sind grundsätzlich nicht in israelischen Regierungskoalitionen vertreten.»

Das mag stimmen.

Dass die arabisch-stämmigen israelischen Staatsbürgers dennoch nicht nur marginalisiert und völlig ohne Einfluss sind, belegt die Tatsache, dass der vorsitzende Richter des Obersten Gerichtshofs, der den ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert letztinstanzlich zu einer Haftstrafe wegen Bestechlichkeit verurteilte, ein arabischer Israeli war.

Sagt Ihnen der Name Arye Shalicar Sharuz etwas?
Das ist der heutige Sprecher der israelischen Armee (seit 2009).

Geboren und aufgewachsen ist er in Berlin, mitten im Stadtteil Wedding, innerhalb arabischer Clan-Strukturen. Einer kriminellen Karriere ist er nur durch seine Intelligenz und Vorsicht entgangen.

Es gibt ein einstündiges Interview mit ihm, in dem er den Konflikt um Palästina in einer kundigen, unaufgeregten und vorurteilsfreien Art und Weise analysiert, wie ich es klüger noch nie gehört habe.

Die „Hamas“ will immer noch eine vollständige Vernichtung

Israels und einen islamistischen Staat. Noch fragen dazu?

@um 16:12 von karwandler

Es wählten weniger als 70% der wahlberechtigten arab. Israelis.
Dennoch:
Durch den Zusammenschluss könnte die arab. Liste zur drittgrößten Fraktion in der Knesset werden, die insgesamt 120 Abgeordnete umfasst. Wahlumfragen sehen die Liste bei 15 Sitzen, bisher stellten die einzelnen Parteien nur elf Abgeordnete.
Doch der Erfolg der arabischen Liste ist nicht nur mit dem Zusammenschluss der arabischen Kleinstparteien zu erklären. Erfolgreich ist auch der Wahlkampf, der sich explizit nicht nur an die palästinensische Minderheit Israels richtet.
Yitzhak Rabin. Zwischen 1993 und 1995 führte er eine Minderheitsregierung, mit Unterstützung der arabischen Abgeordneten. Es waren die Jahre der Oslo-Verträge, als ein dauerhafter Frieden in Nahost nahe schien – für die arabischen Parteien sollte das ein Ansporn sein.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/nazareth
---
Die Unterdrückung, die Sie implizieren wollen, gab und gibt es nicht. Sie klammern Rabin u die Abgeordneten einfach aus.

re karwandler um 15:42

"Im Übrigen wirkt es auch ziemlich albern, wenn eine Atommacht davon phantasiert, sie sollte mit Heimwerker-Raketen ausgerottet werden."
Dass die Hamas Israel auslöschen möchte, ist allgemein bekannt. Das können selbst Sie als dezidierter Israel-Kritiker nicht ableugnen. Selbstverständlich weiß die Hamas, wie übrigens die meisten arabischen Staaten, dass sie keinen Krieg gegen Israel gewinnen kann. Deshalb versucht sie durch ständigen Raketenbeschuss und Tunnelbau Israel so weit wie möglich zu schaden. Oder was glauben Sie, welchen Zweck die Aktivitäten der Hamas haben? Der Welt zu zeigen, dass der Gaza-Streifen eine Insel des Friedens wäre, wenn es Israel nicht gäbe? Erleichtert es das Los der Gaza-Bewohner, wenn möglichst viele Raketen nach Israel geschossen werden? Für das Wohl der eigenen Bevölkerung zu sorgen, ist doch die Aufgabe jeder Regierung.

re schabernack

"Dass die arabisch-stämmigen israelischen Staatsbürgers dennoch nicht nur marginalisiert und völlig ohne Einfluss sind, belegt die Tatsache, dass der vorsitzende Richter des Obersten Gerichtshofs, der den ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert letztinstanzlich zu einer Haftstrafe wegen Bestechlichkeit verurteilte, ein arabischer Israeli war."

Es ist ja nun keine Kunst, den einen oder anderen Araber vorzuführen, der in Israel diesen oder jenen hohen Posten erreicht hat.

Bezeichnend ist aber auch, dass kein einziges Beispiel kommt, dass ein Araber irgendwie bemerkenswert in den politischen Parteien und in der Regierung in Israel aufgefallen ist.

Da gibt's nämlich keinen.

re yolo

"Die Unterdrückung, die Sie implizieren wollen, gab und gibt es nicht. Sie klammern Rabin u die Abgeordneten einfach aus."

Und Sie klammern sich an ein politisches Intermezzo der 90er Jahre, von dem heute nichts mehr übrig ist.

Wir schreiben 2017, und 8 Jahre Rechtsaußen-Regierung Netanyahu.

um 13:16 von yolo: " Er

um 13:16 von yolo:
"
Er verknappte die Elektrizität, in Teilen Gazas gab es nur noch zwei Stunden Strom am Tag. Medizinische Behandlungen in Israel wurden nicht mehr genehmigt, es wurden weniger Medikamente nach Gaza geliefert. Die Grenzen des Landstrichs wurden fast hermetisch geschlossen.
"

Mahmud Abbas sorgte im Streit mit der Hamas dafür,dass weniger Medikamente nach Gaza gingen (in seinem Einflussbereich) - wie aber soll er bitte die Elektrizität verknappt haben & die Grenzen fast hermetisch abgeriegelt haben?

Abbas befehligt israelische Soldaten - kann denen sagen was & wer nach Israel rein & raus darf?
Erteilt israelischen E-Werken Anweisungen wer Strom erhält ?
Abbas kontrolliert Krankenhäuser in Israel & kann so bestimmen wem welche Genehmigungen erteilt werden ?

...als ob die israelische Regierung eine Marionette Abbas wäre & er all das nach gut dünken befehligen kann - klingt nach einer Verschwörungstheorie,nicht nach Realität.

15:53 von karwandler

«Erstens möchte ich sehr darum bitten, dass Sie als Zitate von mir nur das einstellen, was tatsächlich ein Zitat von mir ist.»

Ich zitiere wörtlich und vollständig Ihre Antwort (20:14) auf meinen Beitrag (19.18) im Thread zum Artikel "Nahost: Unruhen nach Trumps Jerusalem-Entscheidung" (08.12.2017):

«Es ist blanker Rassismus, dass die Palästinenser zum eigenen Staatswesen unfähig wären und deshalb unter der Vormundschaft einer westlichen Zivilisation stehen sollten. So hat der Kolonialist im 19 Jh. argumentiert, der die primitiven Wilden mit seinem zivilisatorischen Auftrag überzogen hat.»

«Zweitens beschweren Sie sich über das Wort "Spekulation", und beschreiben weiter oben selbst, dass Sie "eine spekulative Annahme" machen. Eigentor.»

Nein, ich "beschwere" mich nicht über das Wort "Spekulation", sondern wenn, dann darüber, dass Sie versuchen, ein von mir sebst "als spekulative Annahme" bezeichnete Aussage mit dem Begriff "Spekulation" zu entkräften.

Eigentor - wo?

@um 16:35 von karwandler

Die Regierung von Benjamin Netanjahu möchte mehr Araber in den Staatsapparat und die Wirtschaft von Israel integrieren.
www.welt.de/politik/ausland/article160521895/So-sollen-Araber-und-Juden-...
---
Es ist mir einfach schleierhaft, wie Sie kontinuierlich die israel. Bemühungen außer Acht lassen können.
Es ist nicht nur Aufgabe der Israelis, ständig Angebote zu machen. Auf Seiten der Araber sind sie besonders rar. Das scheint Sie nicht besonders zu stören. Eigenartig.

@um 16:38 von derkleineBürger

1. Es ist schon ein Ding, dass der eigene Führer Abbas für die Verknappung verantwortlich ist.

2. Warum versucht man Israel ein Strick daraus zu ziehen? Weil es Abbas hilft den Hass gegen Israel zu schüren.

3. Soll Israel nun die Autonomiebehörde anerkennen? Ja oder nein? Natürlich?
Na dann sind solche Wege des Abbas zwar zu kritisieren, aber nicht entgegenzuwirken.

Auch der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman, der am Dienstag seinen Vortrag hielt, äußerte sich zur Stromkrise in Gaza. Dabei warf er dem PA-Präsidenten Mahmud Abbas vor, mit dieser Krise gezielt einen Konflikt zwischen Israel und der Hamas schüren zu wollen. „Seine Absicht ist es, die Ressourcen immer weiter zu verknappen und Benzin, Medizin und Gehälter in ein paar Monaten ganz auszusetzen“, sagte Lieberman.

Sollen die Israelis nun doch die Herrschaft zum Wohle der Palästinenser übernehmen, um nicht länger als Zugucker und Förderer des Missstandes herhalten zu müssen?
Nein, Gaza ist autonom.

re yolo

"Die Regierung von Benjamin Netanjahu möchte mehr Araber in den Staatsapparat und die Wirtschaft von Israel integrieren.
www.welt.de/politik/ausland/article160521895/So-sollen-Araber-und-Juden-"

Ja, das bestätigt eben, dass Araber und Juden in Israel nicht so schön gleichberechtigt und integriert leben, wie es manche darstellen möchten.

Und der erste Satz im Welt-Artikel lautet:

"Zwanzig Prozent der israelischen Staatsbürger sind Araber. In vielen Teilen der Gesellschaft werden sie benachteiligt."

Also. War doch seit 2 Stunden meine Rede bezüglich der politischen Mitsprache.

16:32 von karwandler

«Es ist ja nun keine Kunst, den einen oder anderen Araber vorzuführen, der in Israel diesen oder jenen hohen Posten erreicht hat.»

Ich habe keinen "Araber vorgeführt", sondern ein Beispiel gebracht.

«Bezeichnend ist aber auch, dass kein einziges Beispiel kommt, dass ein Araber irgendwie bemerkenswert in den politischen Parteien und in der Regierung in Israel aufgefallen ist. Da gibt's nämlich keinen.»

Ich kenne auch keinen.
Und ja, das ist sicherlich ein Manko (oder eine generelle Schwäche) der israelischen Demokratie. Ich habe diese ja auch nicht hochgelobt, und sie nie als perfekt bezeichnet.

Dennoch ist sie "besser und demokratischer", als es alle Regierungs- und Verwaltungsformen der Palästinenser seit 1947/48 waren.

um 16:45 von yolo: " @um

um 16:45 von yolo:
"
@um 16:35 von karwandler
Die Regierung von Benjamin Netanjahu möchte mehr Araber in den Staatsapparat und die Wirtschaft von Israel integrieren.
www.welt.de/politik/ausland/article160521895/So-sollen-Araber-und-Juden-...
"

ich zitiere daraus:
"
Zwanzig Prozent der israelischen Staatsbürger sind Araber. In vielen Teilen der Gesellschaft werden sie benachteiligt.
"
sowie folgendes:
"
Araber stellen 20 Prozent der israelischen Bevölkerung, erwirtschaften aber nur acht Prozent des Bruttosozialprodukts. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt unterhalb der Armutsgrenze.
"
->
Und so lassen sich noch tausende Artikel & Studien (auch aus Israel) finden,in denen bei klar benannten Sachverhalten stets arabische Israelis schlechter gestellt sind als israelische Juden im Staat Israel.

Wenn diese Zustände in Israel ein Zeichen für "arabische Israelis sind in Israel gesellschaftlich/staatlich nicht ausgegrenzt" ,dann wäre es ja kein Problem,wenn Juden anderswo genauso gestellt sind

@um 16:54 von karwandler

So sehr kann die Diskriminierung in Israel gegen die arab. Israelis gar nicht sein.
Ansonsten würden sie mit Kusshand sich nach Palästina eingliedern lassen. Doch Fehlanzeige:

Außenminister Avigdor Lieberman hatte vorgeschlagen, arabisch dominierte Städte in Israel einem künftigen Palästinenserstaat zu überlassen und dafür die großen jüdischen Siedlungsblöcke nach Israel einzugliedern. Gegen diesen Vorschlag laufen jetzt die betroffenen Araber Sturm: Sie seien Palästinenser mit israelischer Staatsbürgerschaft und wollten dies auch bleiben.http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26607/Default.aspx

re schabernack

"Dennoch ist sie "besser und demokratischer", als es alle Regierungs- und Verwaltungsformen der Palästinenser seit 1947/48 waren."

Regierungs- und Verwaltungsformen der Palästinenser würde ich erst dann beurteilen, wenn sie in freier Selbstbestimmung darüber entscheiden können.

Was in erster Linie von Israel verhindert wird.

Danke

Danke für ihre Mühe. Es ist ein toller Bewegender Beitrag geworden, der auch mal Menschen zeigt die etwas anderes als Macht und Gewalt im Kopf haben. Danke das Sie sich für uns nach Gaza trauen und uns solche bewegende Bilder zeigen.
Mit freundlichen Grüßen
ein Volo aus Jerusalem

@derkleineBürger

Die Stromausfälle im Gazastreifen dürften in erster Linie ein Problem der defizitären lokalen Energieinfrastruktur sein. Wenn das Verteilungsnetz nicht Schritt hält mit dem wachsenden Bedarf (Bevölkerungswachstum von 2,33% p.a.), kommt es nun zu Spitzenzeiten zu Engpässen.

17:12 von karwandler

«Regierungs- und Verwaltungsformen der Palästinenser würde ich erst dann beurteilen, wenn sie in freier Selbstbestimmung darüber entscheiden können.»

In Ordnung - mit diesem Einwand haben Sie Recht.

Ich würde mir doch genau wie Sie wünschen, dass Israel und die Paästinenser eine Übereinkunft erzielen könnten, die den Palästinensern Eigenständigkeit ermöglicht.

Und - um es noch einmal zu sagen - ich halte die Palästinenser nicht grundsätzlich für unfähig. Ich sehe nur keine politische Partei oder größere gesellschaftliche Strömung, an der ich einen positiven Ansatz festmachen könnte.

In Israel auch nicht - und Nethanjahu und seine radikal-religiös-nationalistischen Koalitionspartner bieten den positiven Ansatz eben so wenig.

@um 17:09 von derkleineBürger

Und so lassen sich noch tausende Artikel & Studien (auch aus Israel) finden,in denen bei klar benannten Sachverhalten stets arabische Israelis schlechter gestellt sind als israelische Juden im Staat Israel.
---
Und wie schlecht sind Juden oder Israelis in palästinensischen Gebieten oder muslimischen Gebieten gestellt?

Man sollte diese Fragen, die einem aufstoßen, in beide Richtungen erfragen. Dabei erkennt man sehr schnell, wer in der komfortableren Lage ist.

Zudem sind Muslime in westlichen Strukturen oft in der Bildung und Arbeitswelt unterfrequentiert vorzufinden.
Dafür gibt es mannigfaltige Erklärungsversuche. Oft sind es die kulturell-religiösen Praktiken, die einer Integration entgegenzustehen scheinen.
Dies müsste man offen diskutieren, ohne gleich Rassenhass und Vorurteile bemühen zu müssen.

re yolo

"So sehr kann die Diskriminierung in Israel gegen die arab. Israelis gar nicht sein.
Ansonsten würden sie mit Kusshand sich nach Palästina eingliedern lassen. Doch Fehlanzeige:

Außenminister Avigdor Lieberman hatte vorgeschlagen, arabisch dominierte Städte in Israel einem künftigen Palästinenserstaat zu überlassen und dafür die großen jüdischen Siedlungsblöcke nach Israel einzugliedern. Gegen diesen Vorschlag laufen jetzt die betroffenen Araber Sturm"

Das ist ja nun wirklich naiv argumentiert.

Erstens kann man ja auch dann, wenn man schlechter gestellt ist als andere, es vorziehen, nicht noch schlechter gestellt zu werden.

Zweitens muss man jüdischen Extremisten beim Versuch einer ethnischen "Bereinigung" Israels nicht auch noch entgegenkommen.

Darstellung: