Kommentare

Schwarze Null schafft schwarzen Schimmel in Schulen

Die Bildungspolitik ist das beste Beispiel dafür, das schwarze Nullen kontraproduktiv sind, wenn dafür kaputt gespart wird. Das Ergebnis sind dann marode Schulen auf dem Stand von Entwicklungsländern und fehlende Lehrer. Und diese Mangelerscheinungen treffen dann auch noch das kostbarste was wir haben: Unsere Kinder, und damit die Zukunft unseres Landes.

Bildungsreformen

Reformen der Lehrpläne schaffen die linksregierten Bundesländer doch regelmäßig? Mit noch ein paar Gender-Lehrplänen und Frühsexualisierung der Kinder lösen sich nicht nur die Ruinen von Schulen die mancherorts stehen, die werden kreativ in den Trans-Bi-Homo-Unterricht miteinbezogen, nein auch der dramatische freie Fall der deutschen Bildungsqualität im internationalen Vergleich wird durch mehr Geschlechtergerechte Sprache und antiautoritäre Erziehung gebremst.

nachdem die Brandbriefe

sich häufen ist ein Umdenken in der Bildungspolitik dringend erforderlich, Autorität muß den Weg zurück in die Schulen finden, ersthafte Sanktionen gegen Schüler & Eltern welche nicht willens sind aktiv am Bildungsprozess teilzunehmen........außerdem braucht es dringend Unterrichtsfächer bei denen handwerkliche Fähigkeiten vermittelt & trainiert werden, welches Kind kann denn noch was anderes mit den Händen tun als übers Smartphone zu wischen (mit den Händen was produktives zu tun befreit den Geist).............das die Schulen in guten Zustand zu bringen sind, Turnhallen zum Sportunterricht benutzt werden können und genügend gut ausgebildete Lehrer zur Verfügung stehen sollte eine Selbverständlichkeit sein.......

Bildungspolitik?

Welchen Verstand will dieses System vermitteln, das Instandhaltungsrücklagen und jede "Schaufel drauf" in Unterrichtsverkürzung und "Wertschätzung" umwidmete.
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Der Verstand dessen Spitze in den letzten Jahren das komplette Behördenversagen hervorgerufen hat?
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Subventionsbetrug bei Treuhand, verkommene Infrastruktur im Westen, Stutgart21, BER, Topregistrierung und Pisaerfolge?
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Können diese Experten mit mehr Geld noch mehr Mist machen, glaubt man parteiübergreifend.
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Da muss also die Bildung von Verstand also auch "funktioniert" haben.

Eltern müssen flexibel sein

und vom München nach Hamburg der Arbeit hinterher ziehen.
Der Weg zurück ist verschlossen.
Wir haben wie vor 150 Jahren 16 kleine Fürsten.
Meinen Kindern habe ich es nicht angetan. Ich bin lieber montags nach Hamburg und freitags nach München geflogen. Mehr als 10 Jahre lang . Danke Föderalismus.
Meine Tochter hat dann in Hamburg, als sie Physik studierte. Mathe-Nachhilfe in der Oberstufe gegeben. Das Niveau war zwei Klassen tieferals in Bayern.

Die Ursache allen Übels

ist, dass die Politik sich der Bildung angenommen hat. Denn die Politik ist nun mal bemerkenswert unfähig, wie sich immer wieder gezeigt hat. Besonderes deutlich, wird das, wenn die Politik sich allem annimmt, wie das im Sozialismus der Fall ist.
So kommt eben beim staatlichen Bildungssystem lediglich ein Trabi heraus, während die freie Marktwirtschaft (Kapitalismus) für jeden etwas zu bieten hat, was deutlich besser und preiswerter ist, als ein Trabi.
Die Arbeitsteilung, die in der freien Marktwirtschaft die Ergiebigkeit der Arbeit erhöht, ist um so größer je unterschiedlicher die Fähigkeit der Menschen ist. Das staatliche Bildungssystem ist allerdings in Richtung Gleichheit ausgerichtet.

Die Mammutaufgabe wäre also, die Bildung in die Marktwirtschaft zu entlassen. Dort gibt es keinen Mangel, sondern Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt.
Für Bedürftige könnten Bildungsgutscheine ausgegeben werden.

Mammutaufgabe

Bildungspolitik setzt doch hier zu Lande viel zu spät an. Keine Schule der Welt kann richten, was in den ersten sechs Jahren versäumt wurde.
Erziehung wird zunehmend fremdvergeben, viele junge Eltern haben ja selbst nicht mehr erfahren wie das funktioniert.
Und die, die es besser wissen könnten, verirren sich in Selbstverwirklichung und Geistern dem Ziel „Hauptsache individuell“ hinterher.
Unterm Strich stehen zuwenig Lehrer zuwenig erzogenen Kindern gegenüber.

Vielleicht sollte man die Politikern mal davon überzeugen

dass die Kinder die kommende Generation darstellen und wertvoller als Gold sind. Wirklich.

Reine Boshaftigkeit...

...aber leider eine historische Wahrheit!
Wenn hier schon IGLU angesprochen wurde. Im Gegesatz zu den Privaten (z.B. WELT), konnten sich die ÖR nicht dazu durchringen. das konkrete Ranking zu veröffentlichen. Da steht nämlich Russland auf Platz 1.
Das erinnert fatal an das ach so diktatorische Bildungssystem der DDR. Zumindest der (west)deutsche Umgang damit. Dabei, wie eben jetzt bei Russland, wird gern verschwiegen, daß sich skandinavische Pädagogen im Osten die Klinke in die Hand gaben, Lehrpläne kopierten und sogar kistenweise Schulbücher mitnahmen. Und welche Länder bestimmten dann jahrzehntelang das europäische Bildungsniveau? Genau, Skandinavien.
Deshalb sollte einmal, abseits jeder ideologischen Verblendung, einfach mal Bildungspolitiker wieder gen Osten fahren.

Ausgeprägte soziale Disparität

Traurig, dass dies in der heutigen Zeit immer noch gilt! Das wird natürlich durch das föderale Bildungssystem begünstigt.

Zuerst müssen Bund, Länder und Kommunen dafür sorgen, dass das Lernen wieder Freude macht und das geht nur in einer angenehmen Umgebung mit funktionierenden Toiletten. Dann müssen die Klassen verkleinert werden und das erreicht man nur, indem man verstärkt Lehrpersonal einstellt! Durchschnittlich fällt für jeden Schüler ein ganzes Schuljahr durch Krankheit oder sonstiger Abwesenheit des Lehrkörpers aus. Und die Lehrpläne müssen bundeseinheitlich gestaltet werden - wir haben leistungsspezifisch ein deutliches Süd-Nord- Gefälle.

Ehrlichkeit Fehlt

Solange nicht ohne Sprechverbote, Nazikeule und moralisierenden Zeigefinger analysiert wird wie Inklusion und ein hoher Migrantenanteil den Lernerfolg beeinflussen und es auch kein Bekenntnis dazu gibt das die alleinige Aufgabe der Schule es ist Wissen zu vermitteln anstatt nur ein "moralisch korrektes Bauchgefühl", woran sich auch die Wahl der Lehrmethoden richten muss, gibt, solange kann der "Große Wurf" auch nicht gelingen.

Ein großer Wurf wäre die Befreiung der Bildung

vom Staatseinfluss. Denn indem der Staat die Schulpflicht erzwang und willkürliche Standards für Privatschulen festlegte, bekam er immer mehr die Kontrolle über Kinder. Es wuchs die Leidenschaft für Gleichheit. Das Ergebnis war die Entwicklung in Richtung: alle Kinder als gleichartig zu begreifen, jedes Kind gleich zu behandeln und eine vollständige Vereinheitlichung im Klassenzimmer zu etablieren.

Nun sind aber Menschen nicht gleich.

Damit einher ging der Trend, mehr und mehr die Unterdrückung und Verhinderung von Erziehung und Bildung zu fördern, anstatt die wahre Entwicklung des Individuums zu fördern. „Der Trend geht in Richtung Zwang, erzwungene Gleichheit auf der untersten Ebene, Aushöhlung der Unterrichtsfächer und sogar Aufgabe aller formalen Lehre, Geringschätzung von geistigen Themen, Einimpfen von Gehorsam gegenüber dem Staat und der 'Gruppe', alles, nur nicht eine Entwicklung in Richtung eines kritischen, eigenständigen Geistes.“ (Murray N. Rothbard)

Jahrelanges Desinteresse der Länder

Jetzt werden die Länder mit ihren Fehl- bzw. Nichtleistungen konfrontiert. Für den Zustand der Schulen sind die Kommunen zuständig, die wurden zumindest in NRW dank NKF ausgepresst wie die Zitronen.

Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit Kindern, Älteren, Kranken und Behinderten umgeht.

Höchste Zeit, den Ländern die Hohheit einzuschränken und bundesweit die Schulbildung zum einheitlichen Standard zu synchronisieren. Dann fällt Kindern auch ein Umzug in ein anderes Bundesland mitunter nicht so schwer.

Traurig

für eine Politik, die die "ganze Welt" retten will und seit Jahrzehnten den Niedergang im eigenen Land geschehen lässt.
Der Beitrag beschreibt diesen Bereich Lebenswirklichkeit gut. Warum konfrontieren Sie die Verantwortlichen nicht scharf damit? Die dürfen doch im Gegenteil schamlos behaupten, wie gut es Deutschland geht, um ihre Macht zu erhalten.

Reichtum ist nicht die Ursache größeren Bildungserfolgs.

Eine erfolgreiche Therapie bedarf einer korrekten Diagnose. Schüler versagen in der Schule nicht, weil es ihren Eltern an Geld mangelt. Sie versagen, wenn sich ihre Eltern trennen, wenn ihre Eltern ihnen nicht vorlesen, wenn sie nicht genügend Zuwendung und Ermutigung bekommen, wenn ihre Eltern ihnen keine gute Arbeitshaltung vorleben und Bildung für unwichtig halten. Viele Kinder versagen auch, weil ihre Eltern erziehungsunfähig sind.

Einen gewissen Einfluss auf die Intelligenz hat auch die Ernährung werdender Mütter und kleiner Kinder, aber auch das ist keine Frage des Geldes. Selber kochen ist nicht teurer, aber gesünder. Es erfordert allerdings Wissen und Können sowie Verantwortungsbewusstsein der Eltern.

Wenn Kinder in die Schule kommen, sind die entscheidenden Weichen längst gestellt. Deshalb können sich die Leistungsunterschiede in der Schule nur noch vergrößern, wenn die Schule chancengerecht ist und die Schüler die ihnen gebotenen Chancen sehr unterschiedlich gut nutzen.

Relativ einfach !

Schulen sind halt keine maroden Bankhäuser oder Shareholder und unsere Kinder sind nun mal keine Investmentbanker oder Lobbyisten.

Wäre es so, die politische Bereitschaft und die schnelle Bereitstellung finanzieller Mittel (Milliarden), gerade durch Union und SPD, wären kein Problem und es gäbe keine Kompetenzstreitigkeiten.

Ohnehin, sind bildungsferne bzw. politisch desinteressierte und dumme Bürger...viel leichter zu manipulieren und zu lenken, nicht wahr !?

Schüler haben bei Union und SPD eben nicht den Stellenwert wie Banken und Industrie, wie jeder bemerkt haben wird.

Milliarden-Subventionen für multinationale Konzerne (die es gar nicht nötig hätten) sind kein Problem, wohl aber Millionen für Bildungseinrichtungen und Lehrerausbildungen.

Die Ära Merkel, die Ära eine narzisstischen Kanzlerin, die herrschen statt dienen will...und sich offensichtlich als Erfüllungsgehilfin des Kapitals definiert.

Bildungsnotstand

Der geschilderte Zustand, sowohl in Sachen Bildung, als auch Zustand von Schulen, wirft kein gutes Bild zur aktuellen Situation. Bildung muß mMn bundeseinheitlich gleiche Chancen gewähren. Schon von daher ist mehr als naheliegend, daß der Bund hier Einheitlichkeit schaffen muß. Bildungspolitische Ausrichtung darf nicht länger Ländersache sein - die Ausführung ja, die Lehrinhalte /-ziele sowie Prüfungsfragen (Beispiel: mittl. Reife / Abi) ganz klar nein. Die späteren beruflichen Nachteile der Abgänger sprechen eine deutliche Sprache. Die Länder sollten endlich lernen, in bestimmten Dingen keine Burgen im Sandkasten zu verteidigen, sondern zum Wohl aller zu denken und zu handeln. Das ist ihre staatsmännische Verantwortung gegenüber ihrem Volk. Dazu gehört die Einheit aller Länder der Republik.

@18:10 von Bernd39

Offensichtlich hat die von Ihnen so gepriesene Bildung aber nicht dazu geführt, dass diese Staaten nachhaltig zu Wohlstand und guter Lebensqualität gekommen sind. Also muss doch irgendetwas dort nicht so gut gewesen sein.

Eine Begründung, woran das lag, gibt mein Beitrag von 18:21.

@Mauri, 17.34h

Sie haben den berühmten Nagel auf den Kopf getroffen.

Das System verstehen

Bildungspolitik ist Ländersache, der Bund hat da direkt wenig zu meckern. So auch keinen Einfluss auf den Planung, Bau und Entwicklung der Schulen. Auch die Bezahlung des Lehrerpersonals ist Ländersache. Die Schulen müssen dann die Kommunen unterhalten, bauen und ausstatten. Die Bildungspolitik ist sehr unterschiedlich. SPD geführte Länder wollen überall Gesamtschulen installieren. Dazu wird dieses Schulsystem besonders gefördert und das 3-gliederige eben nur unter erschwerten Bedingungen. Viele Kommunen sind Pleite und sparen dann vor allem an der Sanierung von Schulen, was sie aber schnell einholt. Das gut qualifizierte Lehrerpersonal unterrichtet in Bayern, weil dort die Bezahlung erheblich besser ist; in Berlin liegt die Bezahlung erheblich darunter. Die Bildungsschere geht öffnet sich weiter zu Lasten der neuen Bundesländer, des Nordens und NRW. Längst müsste das System überdacht und dem Bund viel mehr Kompetenzen einräumt werden, viel Länder können es einfach nicht hinbekommen.

Bildung ist auch Beziehungsarbeit.

Grundvoraussetzung für jede menschliche Beziehung ist gegenseitiger Respekt. Aufgrund persönlicher oder privater Probleme sowie mangelhafter Erziehung zeigen heute viele Schüler keinerlei Respekt vor ihren Lehrern. Sich diesen Respekt zu erarbeiten, kostet Lehrer in Problemschulen sehr viel Nerven und Zeit, die dann für das Lernen fehlen.

Außerdem muss die Chemie zwischen Lehrern und Schülern stimmen. Versteht oder mag man sich nicht, funktioniert das Lernen nicht.

Deshalb sollten Lehrer und Schüler sich gegenseitig ablehnen können. Das würde das Verhältnis von Lehrern und Schülern schlagartig verbessern. Und die verbesserten Arbeitsbedingungen würden mehr sensible Hochbegabte in den Lehrerberuf locken, die sich heute die Arbeit mit respektlosen Schülern nicht antun wollen und lieber anderes studieren.

@Bernd39, 18.10h

Ich bin ab 1948 im Westen zu Schule gegangen.
Wir hatten ein hervorragendes Schulsystem und Bildungsniveau.
Es waren vornehmlich die Finnen, die sich an der DDR orientiert hatten.
Ich würde nie das Schulsystem der DDR schlecht reden.
Allerdings haben weder die DDR noch Finnland den Wandel mitgemacht.
In deren Schulen gab es keine Klassen, in denen ein immer größerer Anteil der Schüler die Landessprache schlecht bis gar nicht beherrschten.
Im übrigen sind es gerade die Grünen und Roten, die mit ihren vermeintlichen "Reformen" alles verschlimmbessern.
Wer Freunde im Schuldienst hat, weiß das.

@17:28 von Thomas Wohlzufrieden

Gute Bildung hat mit mehr Geld nicht unbedingt was zu tun. Wenn man in ein schlechtes System mehr Geld steckt, wird es nicht besser.

Heute beschäftigen sich Heere von Bürokraten mit der Bildung. Mit weniger Geld könnte man in einem wettbewerblich organisierten Bildungssystem auf einem freien Markt viel bessere Ergebnisse erzielen.

Aber die Menschen haben Angst davor. Der US-Ökonom Milton Friedman, nannte dieses Phänomen „die Tyrannei des Status quo“: Wer die Freiheit nicht kennt, hält eben die Knechtschaft für ganz normal. Würde der Staat nicht nur das Bildungs‑, Gesundheits- und Pensionssystem usurpiert haben, sondern zudem auch noch für die Textilproduktion zuständig sein, würden wohl die meisten von uns befürchten, nackt herumzulaufen zu müssen, wenn man ihm diese Aufgabe entzöge.

18:23 von Aber-aber

Kann ich nur unterstützen. Längst hätte man den Länder bestimmte zentrale Aufgaben entziehen müssen, um einheitliche Standards in Deutschland zu gewährleisten. Da wird immer von Gerechtigkeit gefaselt, allerdings als Parteiinteresse, aber da, wo es darauf ankommt, wo dies als nicht gegeben offenkundig wird, wo jedem noch so einfältigen Politiker klargemacht wird durch die Pisa-Studie, welches Bildungsgefälle in Deutschland vorhanden ist, regt sich nichts. Die Länder tun so, als wären es die Kinder, die einfach zu dumm sind und nicht das Versagen der politischen Kraft, weil die Bildungspolitik, die Standards und die Verantwortlichkeiten in den Ländern weit auseinander klaffen. Warum ist das Bildungsniveau im Süden Deutschlands höher, als z. B. in NRW, vor allem im Ruhrpott??? Die SPD will ja alles gleich haben, gerecht eben. Dann kann sie ja bei der Bildungspolitik beginnen und die Bildungsaufgaben auf den Bund zentralisieren. Oder es müssen für alle Länder einheitl. Regel gelten.

Ich fürchte nur,

dass bei einer neuen Bildungsreform, welche die Angleichung in allen Bundesländern zum Ziel hat, dank der derzeitigen politischen Konstellation in den Länderregierungen, ein Ergebnis auf der Ebene von Berlin oder Bremen herauskommt.
Da wären wir ohne Reform immer noch besser dran.

Fehlende Berücksichtigung bei "Reformen"

Jeder Bildungsreform fehlen meiner Meinung nach wichtiges Expertenwissen und -erfahrung.

Bekannte Namen wie Prof. Dr. Manfred Spitzer, ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm, oder Neurobiologe
Prof. Dr. Gerald Hüther, lese ich im ÖR eher selten.

Man mag über die Arbeiten geteilter Meinung sein, in einer sinnvollen zukunftsgerichteten Reform sollte aber alles diskutiert werden.

Wir brauchen ein schulunabhängiges Prüfungssystem.

Wir sollten die Schulpflicht aufheben und es den Schulen überlassen, was und wie sie unterrichten bzw. lernen lassen. Die Bundesregierung sollte aber von den qualifiziertesten Experten bestmögliches Selbstlernmaterial auf dem Stand der Wissenschaft ausarbeiten lassen, dass in kurzen Abständen elektronische Updates erfährt. Und die Bundesregierung sollte Universitäten und Arbeitgeberverbände ein schulunabhängiges Bundesprüfungssytem aufbauen lassen, das altersunabhängig gegen Gebühren nach dem Vorbild der theoretischen Führerscheinprüfung Prüfungen vornimmt und Qualifikationen bescheinigt.

Dann könnten sich Schulen auf das Unterrichten konzentrieren und Hochbegabte könnten auch ohne Lehrer oder mit Hauslehrern lernen.

Dann könnte man überlegen, ob und wie man Prüfungserfolge belohnt und Faulheit sanktioniert.

@18:24 von MegaOhm

Ja, es ist wirklich traurig, die Politik will die ganze Welt retten aber schafft es nicht mal gute Bildung im eigenen Land zu ermöglichen.
Und das trotz höchster Steuern und Abgaben. Wobei die Einnahmen des Staates über die Zeit immer stärker gestiegen sind als die Wirtschaftsleistung. Der Staat hat also über immer mehr der Leistung, die von Bürgern erbracht wurde, verfügt. Am Geld kann es also nicht liegen.

Bildungswesen muss Bundessache werden

und zwar nicht nur deshalb, weil Schulen schließen, veraltern oder verrotten, sondern weil wir uns in diesen Zeiten ein Herzögliches Lokalprovinz-Bildungsunwesen auf Kosten der Kinder nicht länger leisten können.
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Wie soll Deutschland vorankommen, wenn sich jeder Lokalfürst alle 5-10 Jahre in jeder Provinz was neues einfallen lassen wiil, das Rad auf Kosten der Kinder immer wieder neu erfinden will? Grundschule, Hauptschule, Realschule, erweiterte Realschule, Gymnasium, Oberschule, Gesamtschule, erweiterte Gesamtschule, Integrierte Geamtschule, Oberschule plus. Und: BLA BLA BLA!
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Mag ja sein, das zuviele Menschen in Kultusministerien gut davon leben in jedem der Bundesländer, dieser haarsträubende Flickenteppich gehört aber mittels Verfassungsreform abgeschafft. Er macht Anno 2017 schon lange keinen Sinn mehr

Tiefliegende Ursache der Misere

ist doch die fehlende Erziehung im Elternhaus. Nachdem die Mütter in den letzten Jahrzehnten zum Dazuverdienen gezwungen wurden, "liberalisierte" Arbeitszeiten immer weniger gemeinsame Zeit mit den Kindern ermöglichen und der Politik dazu nur die Betreuung außerhalb der Familie einfiel, verwundert mich das Bildungsniveau kein bißchen!
Dazu das marktkonforme Züchten von Arbeitskräften in den Hochschulen, es beraubt Deutschland einstiger Stärken. Freies Denken generiert Erkenntnis und Entdeckung.
Sollte der Bund etwas zur Besserung beitragen wollen, dann über die Familienpolitik. Soll er doch die Familie finanziell so ausstatten, daß sie in der Lage ist ihren Erziehungs,- und Bildungsauftrag wahrzunehmen!

Klar

Klar ist das Ergebnis mager nach zehn Jahren. Speziell der Sektor Bildung ist eine klassische CDU-Schwäche, wenn mit Invest verbunden. Sage nicht dass jede andere Partei automatisch erfolgreich ist, aber wenigstens kann man auch ja Gedanken machen statt nur auf weiter so zu setzen. Das war schon bei Kohl so. Bzw. auf Länderebene haben speziell die CDU-regierten Länder Ende Achtziger massiv Lehrer eingespart. Geld für Firlefanz war hingegen immer da.

Der grosse Wurf

ist es vielleicht noch nicht, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung wäre mal ein Ende der ständigen unausgegorenen Bildungsexperimente und eine Ent-Ideologisierung der Bildungspolitik. Beispiele sind das schauderliche Schreiben nach Gehör bis zur 4. Klasse und dann wird wieder mit großem Aufwand versucht, die falsch eingeprägte Schreibweise auszutreiben. Kinder sollten in der Schule das Rüstzeug bekommen wie Lesen, Schreiben, Rechnen, eine Basis in Naturwissenschaften und Sprachen. Die Realität sieht aktuell so aus, dass 20% der Grundschulabgänger nicht richtig Lesen und Schreiben können, aber dafür zig verschiedene Gender aufzählen. Solche ideologische Instrumentalisierung hat in der Schule nichts zu suchen.

" 'Es sind Mensen gebaut

" 'Es sind Mensen gebaut worden. Aber die soziale Ungleichheit ist im Grunde genommen genauso groß wie vor 16 Jahren.' "
Schon klar, dass mit vier Milliarden nichts Entscheidendes getan werden konnte. Es bräuchte wohl locker zehn Mal so viel. Dennoch ist es falsch zu sagen, sie hätten nichts bewirkt. Ohne sie wär das Problem einfach noch grösser. Es sei denn, man könnte schlüssig beweisen, dass die Gelder verschleudert wurden, oder gar nicht ankamen. Was ja vermutlich nicht der Fall ist.
Wer Qualitätsbildung für alle wirklich will, muss das auch bezahlen. Das können viele Komunen alleine einfach nicht stemmen. Also aufhören mit dem Geschrei nach Steuersenkungen, stattdessen weitsichtig in die Zukunft investieren.

Benachteiligung und gleichmacherei

Das Problem laut dieses Artikels ist Ungleichheit der Chancen je nach Herkunft. Wäre Bildung Bundesangelegenheit hätten wir alle die miesen Hamburger Schulen. Ungleichheit bewirkt daß man sich am Besten orientieren kann. Ich bin froh daß ich eine gute Schulbildung in Süddeutschland erfahren habe.
Ich bin froh mit meinem Ford, auch wenn andere sich bessere Autos leisten können. Ich habe nichts gegen den Mercedes des Nachbarn. So ist es unendlich viel besser als der Trabi für alle...

wieder eine tolle Erkenntnis:

wieder eine tolle Erkenntnis: Intelligenz wird vererbt und frühkindliche Förderung findet in erster Linie im Elternhaus statt, es ist aber politisch nicht korrekt das auszusprechen. Weit über 80% der Kinder werden in der bildungsarmen Unterschicht geboren, da müsste man schon ansetzen, und die gebildeteren Familien unterstützen statt sie zu plündern. Eine starke Zuwanderung von Kindern, die unsere Sprache nicht sprechen, tut ein Übriges.

18:31 von Hille-SH

Relativ einfach !

Schulen sind halt keine maroden Bankhäuser oder Shareholder und unsere Kinder sind nun mal keine Investmentbanker oder Lobbyisten.

Wäre es so, die politische Bereitschaft und die schnelle Bereitstellung finanzieller Mittel (Milliarden), gerade durch Union und SPD, wären kein Problem und es gäbe keine Kompetenzstreitigkeiten.

Ohnehin, sind bildungsferne bzw. politisch desinteressierte und dumme Bürger...viel leichter zu manipulieren und zu lenken, nicht wahr !?

Schüler haben bei Union und SPD eben nicht den Stellenwert wie Banken und Industrie, wie jeder bemerkt haben wird.
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Weshalb möchte die SPD dann das Wahlalter herabsetzen.
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Weil Sie befürchten, das der linksträumerische Einfluss von Lehramtsabsolventen bereits in den ersten Praxisjahren verfliegt?

Falsche Schwerpunktsetzung - schon immer

Wenn Eltern ihre Kinder nicht von Anfang an fördern, bevor sie überhaupt in den Kindergarten kommen, können bestimmte Mängel nicht mehr aufgefangen werden. Egal, wie gut der Kindergarten ist. Immer mehr Kinder können bspw. nicht mehr richtig sprechen oder malen. Es geht um die ersten Jahre!
Da ist es egal, was die Bildungspolitiker da fordern, weil die Grundvoraussetzungen in armutsgefährdeten Familien eben nicht geändert werden können, wenn die Eltern nicht mitspielen.
Dieses Desinteresse zieht sich auch durch die weiterführenden Schulen: Wie viele Elternabende/ -sprechtage werden lausigst besucht, wir haben an unserer Oberschule schon Schwierigkeiten, eine Elternvertretung zu wählen, weil Eltern nicht kommen.
Toll im Schulgesetz des Kantons Basel-Stadt: «Bleiben die Eltern den von der Schulpflege, der Schulleitung oder einer Lehrperson angeordneten Elternveranstaltungen oder Gesprächen unentschuldigt fern, können sie von der Schulpflege unter Androhung von Strafe vorgeladen werden.»

19:01 von Eu-Schreck

Klar

Klar ist das Ergebnis mager nach zehn Jahren. Speziell der Sektor Bildung ist eine klassische CDU-Schwäche, wenn mit Invest verbunden. Sage nicht dass jede andere Partei automatisch erfolgreich ist, aber wenigstens kann man auch ja Gedanken machen statt nur auf weiter so zu setzen. Das war schon bei Kohl so. Bzw. auf Länderebene haben speziell die CDU-regierten Länder Ende Achtziger massiv Lehrer eingespart. Geld für Firlefanz war hingegen immer da.
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Klar, wegen der CDU-Schwäche hat das SPD-Land Bremen keine Probleme seine letzten Pisaplätze jahrelang zu sichern?

Weitere Fehler

1. Kinder kommen mit schlechten Rechtschreibkenntnissen in die weiterführende Schulen. Ursache: Die GS korrigiert Rechtschreibung erst ab Klasse 3, obwohl die Kinder von Anfang an richtig schreiben wollen.
2. Es wird an den GS zu früh Englisch gemacht - in Verbindung mit 1 eine Katastrophe.
3. Vereinfachte Ausgangsschrift: An vielen GS wird die Schreckensschrift immer noch beigebracht, leider versäumen die Lehrer auf korrekte Schreibung zu achten wie be/le, womit die Kinder wegen fehlender Differenzierung Rechtschreibfehler nicht mehr erkennen können. Dank 1. sehr schlimm.
4. Sprachschüler: Anstatt Kindern aus anderen Ländern zunächst 1/2 Jahr guten Deutschunterricht zu geben, damit sie Deutsch lernen können, laufen sie sehr oft mit. Es gibt noch immer keine einheitlichen, nach Sprachen differenzierte (kostenlose) Lernmaterialien, z. B. kurdisch-deutsch oder bulgarisch-deutsch. Soviel zum Integrationswillen der Bundes-/Landesregierung.

Vielleicht kann mir jemand

Vielleicht kann mir jemand erklären
warum man Kindern im Stuttgarter Raum zwingend andere Schulbücher für alle Fächer in die Hand geben muss, als in Braunschweig, Cottbus oder Aachen. Ist Physik, Mathematik, Chemie, Deutsch, Englisch und Französisch wirklichen überall anders? Übrigens kommts noch schlimmer:
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Wir haben Schulen und Bildung viel weiter zerfleddert. Es gibt nämlich auch noch kommunale Schulen.
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Ich vermute, es leben von Schulbuchverlag bis Staatsbedienstete in diversen Länderministerien viel zu viele viel zu gut auf Kosten der Kinder, um was ändern zu können. Wenn heute Eltern berufsbedingt den Wohnort wechseln, ist es für die Kinder jedes mal ein Umzug ins Ungewisse. Und was kann das Kind dafür, das es zufällig in Bremen zur Schule muss und allein deshalb schon schlechtere Karten hat, als das Schulkind in Bayern oder Sachsen?

Die AfD ist gewissermaßen daran nicht ganz unschuldig

Das ist so ein Thema, das mich wirklich betrübt. Seit dem Aufstieg der AfD streiten sich alle nur noch darüber wie man verhindern kann, dass Flüchtlinge nach Deutschland kommen, anstatt ein pragmatisches Flüchtlingsmanagement auf die Beine zu stellen und sich dann den Problemen zu widmen, bei denen man tatsächlich noch Gestaltungsfreiheit hat: Bildung - das ist das Thema, bei dem sich die Gemüter erhitzen sollten, weil es so unglaublich wichtig ist.
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Das Problem mit der Vernachlässigung gilt aber nicht nur für Bildung, sondern auch für Rente und zukunftsfähige Industrie.

Endlich Konkrete Verbesserungen machen

Die TS zeigt wieder schön das Problem der derzeitigen Politik: Jeder darf jammern und meinen, keiner tut was ... Konkrete Konzepte, Aktionen und finanzierte Vorhaben - Fehlanzeige.

Schon an den seit Jahrzehnten üblichen jährlichen "Nullrunden" für den Öffentlichen Dienst (also Lehrkräften, Polizei und Universitäten ) wird praktisch deutlich: Der Staat und insbesondere die Bildung wird kaputt gespart.

Interessant ist die Gegenüberstellung von diesem Artikel und dem Artikel über die "berauschte CSU": Dort wird eine Seite lang über die CSU im Hofbericht-Stil geschrieben und über Söders Sprechblasen zum Thema "Sicherheit". Kein Hinweis auf die fehlenden Konzepte der CSU, auf fehlende konkrete durchfinanzierte Gesetze, z.B. endlich mehr Lehrkräfte und Polizisten. Populismus pur!

Zahlen dazu: In Deutschland wurden in den letzten 20 Jahren 30.000 Pflegekräfte, 15.000 Polizisten und 10.000 Lehrer abgebaut!

Viele kleine Schritte

Smartphones und vergleichbare Ablenkungsmöglichkeiten - raus aus allen Schulen.

Gleichmäßige Verteilung aller nicht Deutsch sprechenden Kinder auf alle verhandenen Schulen, sodaß sie in keiner Schulklasse eine Mehrheit bilden. Rechnerisch ist das problemlos möglich, denn unser Land ist als Ganzes absolut nicht überfremdet. Das widerspricht zwar dem Grundsatz der Freizügigkeit, hilft aber allen Kindern bei der Bildung.

Konsequenteres Vorgehen gegen Erziehungsberechtigte, die sich nicht an die Schulpflicht halten.

Bessere Bezahlung und höhere Wertschätzung von Grundschulpädagogen.

Zügige und ordentliche Sanierung aller Schulgebäude. Finanzierung über Erbschaftsteuer. Bei Erbschaften handelt es ohnehin um die (Chancen-) Ungleichheit verstärkende Fremdleistungseinkommen, welche die Erben nicht selbst verdient haben.

Weg von einer Orientierung auf die Interessen der Wirtschaft. Es geht darum, dass die Kinder später das beste für sich aus ihrem Leben herausholen können.

Usw.

Vielleicht kann mir jemand

Vielleicht kann mir jemand erklären
warum man Kinder in in jedem Bundesland zwingend andere Schulbücher für alle Fächer in die Hand geben muss? Ist in Braunschweig, Stuttgart, Cottbus oder Aachen die Physik, Mathematik, Chemie, Deutsch, Englisch und Französisch wirklich jedesmal anders?

Bitte "ehrliche" Politik..

Warum getraut sich niemand in DE offen auszusprechen, woran es aktuell im schulischen Bildungssystem hapert..?! das sind doch - zumindest in den Unterstufen bis zur 4. Klasse - die Klassen, wo oft 80% und mehr der Schüler kein Deutsch sprechen und ein kulturell/familiär geprägtes Verhalten an den Tag legen, das sich einfach nicht mit dem deutschen Schulsystem verträgt, ja oft sogar gegensätzlich ist.
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Warum gibt es - schon für Erstklässler - immer mehr (teure), rein deutschsprachige Privatschulen..?!
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Ja okay - es ist eine gesellschaftspolitisch-didaktische Aufgabe, auch Kinder von Zuwandererfamilien ins deutsche Schul- u. Bildungssystem einzubeziehen. Das hat mal gut geklappt mit den ersten (wenigen) Schulkindern früherer Gastarbeiterfamilien. Das kann aber nicht mehr funktionieren bei inzwischen heute mehrheitlich fremdsprachlichen und fremdkulturellen Schulklassen in deutschen Schulen. Hier muß auch die Politik sich endlich "ehrlich" machen... (= temporäre Immigrantenschulen).

@Boris1945

Das reiche Süddeutschland kachelt ab trotz Geld (deutlich schon vor Grün in BW).
Bremen hat schon alleine wegen seiner sehr begrenzten Industrielandschaft immer Geldprobleme gehabt. Andere Bundesländer haben das gleiche Problem. Aber reich sein und an Bildung sparen, da muss man erst mal drauf kommen.

wie sollen diese alten leute,

die bisher in der bildung nur die pisa erfolge hervorgebracht haben, im alter besser werden? es fehlt halt modernes denken und anpacken

Zu Beginn der 1. Grundschule Klasse

können einige Kinder schon sinnentnehmend lesen und andere, auch in Deutschland aufgewachsene Kinder, können den Inhalt einer kurzen vorgelesenen Geschichte nicht sinnvoll wiedergeben. Dieser Unterschied ist nicht mehr aufzuholen, wenn alle Kinder ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden. Bildung fängt im Säuglingsalter an. Wenn die Eltern nicht in der Lage sind ihrem Kind vorzulesen, mit ihm zu singen, ihm Verse vorzusprechen und ihm Anregungen zu geben, dann muss es eine sehr starke Förderung der professionelle Kinderbetreuung geben und vor allem, müssen die Erzieherinnen besser ausgebildet und bezaht werden, dass in der Krippe und im Kindergarten wirklich eine gute Erziehung und Bildung statt findet. Viele Eltern scheinen dazu nicht in der Lage zu sein.

Soziale Kompetenz gleicht Mathematik aus?

Dann wissen wir ja warum die ehemalige Familienministerin der SPD Frau Manuela Schlesig Ihre KInd auf die Privatschule schickt?
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Weil Sie auch nicht dran glaubt.

Ein staatsfreie Bildungswesen bietet die Lösung

Denn ein wesentlicher Grund für schlechte Bildung ist, dass das öffentlichen Schulen ein markantes Beispiel für die Entkopplung von Einkommen und Leistung ist. Denn Lehrer brauchen sich weder um die Finanzierung noch um den „Verkauf“ ihrer Leistung Sorgen zu machen. Die Schule finanziert sich ja aus Steuermitteln, die zwangsweise eingetrieben werden. Der „Verkauf“ der Leistung „Unterricht“ stellt der Annahmezwang, genannt Schulpflicht sicher. Somit ist es für Lehrer an öffentlichen Schulen unerheblich ob die Schüler (die Kunden) zufrieden sind. Nicht nur, ob er faul oder fleißig ist, ist für seinen Lohn unerheblich, sondern auch, ob das, was er tut, das Ziel erreicht oder nicht. In diesem Sinne braucht er keine Verantwortung für die Folgen seines Tuns zu tragen.

Fazit: Eine wirkliche Verbesserung der Bildung kann es nur durch ein staatsfreie Bildungswesen geben. Denn der Wettbewerb sorgt für gute Leistung zu niedrigen Kosten und für ein reichhaltiges Angebot.

19:28 von Eu-Schreck

@Boris1945

Das reiche Süddeutschland kachelt ab trotz Geld (deutlich schon vor Grün in BW).
Bremen hat schon alleine wegen seiner sehr begrenzten Industrielandschaft immer Geldprobleme gehabt. Andere Bundesländer haben das gleiche Problem. Aber reich sein und an Bildung sparen, da muss man erst mal drauf kommen.
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Klar aber in Bremerhaven ging jetzt von der neuesten Schippe drauf in der letzten Woche erst was in die Anpaasung der Zulagen für Alle und 2 Stunden Unterrichtsverkürzung.
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Das bringt richtig was für die Schüler, 2 Stunden mehr Unterrichtsausfall, weil wir angeblich arm sind?
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Neue Lehrer für Münchener Gehälter, aber verbeamtet bei Billigmieten, das ist sicher eine gewisse unbestreitbare arme Intelligenz.

Man kann nicht alles haben

Es geht halt nicht gleichzeitig Millionen Migranten aufzunehmen und marode Schulen zu sanieren. Mit den jährlich 20 Milliarden Euro die Merkels Migrationspolitik kostet könnte man im Bildungssektor viel erreichen. Doch die Politik(erin) hat anders entschieden.

Am 16. Dezember 2017 um 19:32 von Ernst-

Hoffnungslos schwachsinniges und verantwortungsloses Geschwafel eines Besser Verdienenden. Pfui.

Wenn linke Ideologie Bildungspolitik bestimmt...

... dann kommen schlechte Leistungen heraus.

Jedem- außer linken Bildungsexperten - ist klar, dass schreiben nach Gehör grober Unfug ist und in der Schule nichts zu suchen hat.

Die derzeitige NRW Landesregierung versucht das durch Rot-Grün verursachte Desaster - dramatischer Abfall der Leseleistungen bei Viertklässlern - zu beheben.

Wir drücken Herrn Laschet die Daumen.

@19:22 von Al Dente

"Weg von einer Orientierung auf die Interessen der Wirtschaft. Es geht darum, dass die Kinder später das beste für sich aus ihrem Leben herausholen können."

Das ist doch heute bereits so. Mit fatalen Folgen. Denn alle Einkünfte rühren aus Unternehmer Tätigkeit, also aus der Wirtschaft. Sorgt das Bildungswesen nicht für qualifizierten Nachwuchs, ist der Wohlstand ganz schnell konsumiert und allgemeine Armut die Folge.

Erbschaften zu besteuern, wie Sie es vorschlagen, zerstört die Grundlage auf der wir heute unseren Wohlstand aufbauen.

Denn eine Besteuerung von Erbschaften ist so, als ob sie von einem Haus, welches im Leben erbauen, immer wieder einen Teil abreißen, der muss dann erst wieder aufgebaut werden.

@von Ernst-

"Fazit: Eine wirkliche Verbesserung der Bildung kann es nur durch ein staatsfreie Bildungswesen geben. Denn der Wettbewerb sorgt für gute Leistung zu niedrigen Kosten und für ein reichhaltiges Angebot".

Ein fatales Fazit, denn so gibt man der gewillkürten Indoktrination (interessengesteuerten Lehre) freien Raum...und das kann nicht in unserem Interesse sein.

Mit Ihnen kann ich heute noch über Wohl & Wehe einer Gesellschaft diskutieren, wie aber mit ihrem heute zweijährigen Kind,...in 10 Jahren, nach "privatisierter Schulbildung" ?

Ein Georg Soros würde in die Hände klatschen, könnte sein Glück nicht fassen !

ich muß eine Lanze brechen

für die vielen Beschäftigten in den deutschen Bildungsanstalten! Ich habe im Verlauf der Kita,- und Schullaufbahn meiner vier Kinder haufenweise engagierte und bemühte Fachkräfte erlebt ! Das deren Engagement und Fachwissen durch eine mangelhafte Umgebung und auch unglaubliche Ansprüche seitens einiger Eltern so wenig zum Tragen kommt kann man ihnen nicht anlasten !
Auch die staatlichen Bildungsanstalten könnten ihre Aufgabe sehr viel besser bewältigen, würde die Gesellschaft ihnen die Möglichkeiten dazu einräumen !

Frühkindliche Bildung,

Frühkindliche Bildung, Digitalisierung, Ganztagsschule. Alles Blödsinn und ohne Nutzen, wie Studien bestätigen. Es ging auch früher ohne, warum sollte das heute nicht mehr gehen? Viel eher sollte man die Kinder zu kritischem und selbstständigem Denken führen.

@ Ernst- Staatsfreies

@ Ernst-

Staatsfreies Bildungswesen? Das ist doch wohl die aller schlechteste Idee - schonmal überlegt, wo dann die Chancengleichheit bliebe?! Gerade die kostenlose Bildung ist die Grundlage. Am Lehrstoff kann man sehr wohl Mail etwas ändern, man hat das Gefühl, das Verdummung das Ziel geworden ist. Mit ihrem Vorschlag jedoch, wären wir sofort im Mittelalter zurück, als nur diejenigen Bildung erhielten, die es sich leisten konnten.
Bildung darf niemals eine Geldfrage sein.

Ernst und Boris haben leider recht...

Wollen wir Gleichheit für alle(s) oder lieber Qualität?

Kinder privat zu Hause

Kinder privat zu Hause unterrichten geht ja gar nicht, denn wir haben ja eine Schulplicht. Die staatlichen Schulen versagen aber recht spektakulär auf voller Bandbreite wie man sieht.
Warum ist das so ?

Gefahr falscher Ideologisierung durch Privatschulen?

Sicher. Genauso wie durch staatlich gelenkte Schulen. Das Problem kommt auf wenn es keine Konkurrenz gibt. Dem Staat ist man machtlos ausgeliefert. Im andern Fall kann man zum besseren Konkurrenten gehen.

@Boris1945

Boris, ob Sie es glauben oder nicht: selbes Schema in BW, heute wie damals. Schon zu meiner Schulzeit bedeutete Lehrer krank dass es Hohlstunden gibt. Fehlt faktisch 3/4 Jahr Englisch Klasse 6, Religion Klasse 11 ganz um nur die SP zu nennen. Heute werden manchmal Lehrer halbjahresweise auf die Klassen verteilt. Sport: Schwimmen an vielen Schulen schon lange gestrichen aus finanziellen Gründen - ganz ohne Migrantenkinder, die vielleicht nicht mitmachen würden. Und so weiter. Das kann, darf nicht sein.
Hinzu kommt dass die Kinder immer jünger sind, tw unreif, nicht konzentrationsfähig und noch durch Smartphone ab Klasse 3 abgelenkt. Nervenaufreibend.

Infrastruktur total überfällig

Leider muss es mal sehr deutlich gesagt werden, die vielfach verrottete und voellig veraltete Schulgebäuden sind für das reiche Deutschland eine Schande. Den Kultusministern der Länder wird mal einen Besuch empfohlen nach Skandinavien oder den Niederlanden, da kann man sehen wie unterrichtet wird. Es kann nicht angehen das nur noch exportiert wird und die Infrastruktur des eigenen Landes zunehmend vernachlässigt wird.

@ Ernst (minus)

"Ein staatsfreie Bildungswesen bietet die Lösung ... Denn ein wesentlicher Grund für schlechte Bildung ist, dass das öffentlichen Schulen ein markantes Beispiel für die Entkopplung von Einkommen und Leistung ist."

Das markanteste Beispiel für die Entkopplung von Einkommen und Leistung sind Kapitalrenditen. Geld arbeitet nämlich nicht!

Zu Ihren Beiträgen könnte man noch eine Menge sagen, aber das geht am eigentlichen Thema vorbei.

Es ist schon peinlich wenn

Es ist schon peinlich wenn man sich über die schwarze Null freut und dann solche Zustände in Sachen Bildung zulässt. Hauptsache Stuttgart 21 und der Berliner Flughafen werden gebaut. Ach ja und die Maut ist ja auch noch so Wichtig. Wer braucht schon Bildung?!

19:53 von mispel

Frühkindliche Bildung, Digitalisierung, Ganztagsschule. Alles Blödsinn und ohne Nutzen, wie Studien bestätigen. Es ging auch früher ohne, warum sollte das heute nicht mehr gehen? Viel eher sollte man die Kinder zu kritischem und selbstständigem Denken führen.
///
*
*
Aber wenn selbst Erwachsene nicht erkennen wollen, das der Sozialismus noch nirgendwo auf der Welt eine Verbesserung gebracht hat, wie sollen Kinder das ausgerechnet Ihren linksträumerischen Lehrern erklären?

-Ernst 19:45

"Denn alle Einkünfte rühren aus Unternehmer Tätigkeit, also aus der Wirtschaft."

Das ist natürlicher blanker Unsinn; "Einkünfte" im pekuniären Sinne rühren aus dem Verkauf von Waren oder Dienstleistungen. Waren oder Dienstleistungen werden von produktiv tätigen Arbeitskräften = Menschen hergestellt.

Bildung beginnt im Elternhaus!

Bildung beginnt im Elternhaus. Leider sind heute nur noch wenige Eltern gewillt oder in der Lage, Ihre Kinder vernünftig zu erziehen und ihnen einen guten Start ins Schulleben zu ermöglichen. Kein Wunder, wenn es politisch gewollt ist, dass man seine Kinder möglichst schon im Kreißsaal in fremde Betreuung gibt, damit frau möglichst schnell wieder arbeitet. Wo ist denn heute noch ein Elternteil in der Lage, die Familie allein zu ernähren? Und wo ist die Anerkennung der Erziehungsarbeit der Eltern durch den Staat und vor allem der Gesellschaft? Ich bin sicher, dass eine Studie in dieser Richtung ergeben würde, dass Kinder, deren Eltern sich Zeit für ihre Erziehung und Bildung nehmen (können und wollen) besser abschneiden als fremdbetreute Kinder. Kinder brauchen Liebe, Aufmerksamkeit und Zeit!

man braucht doch nur

die Pisa Studie anschauen und dann von welchen Parteien entsprechende Länder regiert werden
Beispiel BW, jahrzehntelang das Musterländle
kaum waren die GRÜNEN dran ....
klar wenn Genderproblematik vor Mathe kommt, weil ja soooooo wichtig
wen wundert !

re mispel: Allzu simpel

„Frühkindliche Bildung, Digitalisierung, Ganztagsschule. Alles Blödsinn und ohne Nutzen, wie Studien bestätigen.“

Ich möchte auch nur eine einzige Studie sehen, die einen solchen Blödsinn feststellen würde.

„Es ging auch früher ohne, warum sollte das heute nicht mehr gehen? Viel eher sollte man die Kinder zu kritischem und selbstständigem Denken führen“

Und frühkindliche Erziehung und Ganztagsschulen stehen hierzu im Gegensatz?

Äktschn oder Taxi...

DE hatte mal eigene Rohstoffe... z.B. Steinkohle, deren Abbau + Verhüttung = Stahindustrie "uns" nach dem Krieg wieder "hoch holte" (wie es der Barde Gönemeyer so bildhaft besang). Heute, nach dem Niedergang der Kohle- / Stahl- u. Werftindustrie sind, neben industrieller Chemie, nur noch der ingeniöse Maschinenbau und die Automobilindustrie geblieben, und letztere hat gerade "Zündaussetzer"...
_
Insofern ist es also durchaus richtig zu behaupten, die wichtigste Ressource Deutschlands sei die beste Aus-/Bildung des sog. "Humankapitals". Weil man mittels Wissen, übertragen auf Produkte/Dienstleistungen, auch Exportweltmeister werden/bleiben kann.
_
Dazu allerdings sind brauchbare Grundlagen nötig, schon im Grundschulsystem. Wer als Berufspolitiker heute lauthals den Lehrermangel beklagt, der möge nicht nur mehr Geld "in die Hand nehmen", sondern mal selbst in einer Großstadt eine 4./6. oder 7.Klasse mit 80% Immigrantenschülern unterrichten... Da fährt mancher Germanist doch lieber Taxi..

19:31 von Boris.1945

Dann wissen wir ja warum die ehemalige Familienministerin der SPD Frau Manuela Schlesig Ihre KInd auf die Privatschule schickt?
.
oder Leute in Berlin Kreuzberg das MultiKulti Leben cool finden
aber ihre Kinder dann doch lieber in einen anderen Ortsteil zur Schule schicken
oder gleich privat

um 19:24 von Demokratisch

"" Vielleicht kann mir jemand erklären
warum man Kinder in in jedem Bundesland zwingend andere Schulbücher für alle Fächer in die Hand geben muss? Ist in Braunschweig, Stuttgart, Cottbus oder Aachen die Physik, Mathematik, Chemie, Deutsch, Englisch und Französisch wirklich jedesmal anders?""
#
Ich kann Ihnen es auch nicht erklären,aber nur zustimmen das es so ist. Aus der Erfahrung meines Schwagers der mit seiner Familie aus beruflichen Gründen 3 mal in ein anderes Bundesland umgezogen ist. Auch waren jedesmal die
Bildung Standart unterschiedlich.

Ernst- 19:32

"Eine wirkliche Verbesserung der Bildung kann es nur durch ein staatsfreie Bildungswesen geben. Denn der Wettbewerb sorgt für gute Leistung zu niedrigen Kosten und für ein reichhaltiges Angebot."

Wie gut das klappt, kann man an der Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen erkennen - immer weniger betriebliche Ausbildungsplätze, immer weniger Übernahmen nach Ausbildung. Und immer während: Das große Jammern der Unternehmen über "Mangel an qualifizierten Arbeitskräften".

@Al Dente, 19.22h

Vieles, was Sie schreiben, findet meinen Beifall.
Ds mit der Erbschaftssteuer verstehen ich nicht ganz.
Es war meistens das Bestreben der Eltern, dass es den Kindern besser gehen soll, als ihnen selbst.
Dafür haben sie sich krumm gelegt, etwas geschaffen gespart und was auch immer.
Was sie den Kindern hinterlassen, ist alles schon einmal, z.T. auch mehrfach versteuert worden.
Wieso sollen die Kinder/Erben das Geschenk ihrer Eltern nicht voll erhalten und, wenn ich Sie richtig verstehe, von vorn anfangen, also selbst verdienen.
Zum besseren Verständnis: Ich habe nichts geerbt und was ich hinterlassen ist recht bescheiden.

19:32 von Ernst-

«Denn ein wesentlicher Grund für schlechte Bildung ist, dass das öffentlichen Schulen ein markantes Beispiel für die Entkopplung von Einkommen und Leistung ist […] Eine wirkliche Verbesserung der Bildung kann es nur durch ein staatsfreie Bildungswesen geben. Denn der Wettbewerb sorgt für gute Leistung zu niedrigen Kosten und für ein reichhaltiges Angebot.»

Elitäres Privatisierungsgerede auf dem Rücken und auf Kosten der Kinder aus nicht begüterten und wenig begünstigten Familienverhältnissen.
So leistet man der weiteren Öffnung der Schere der gesellschaftlichen Ungleichheit Vorschub.

Und um das ganze zu perfektionieren, könnte man das von den Eltern zu entrichtende Schulgeld an den Notendurchschnitt der Kinder koppeln - vom ersten Jahr in der Grundschule an.

Je besser der Schnitt ist, desto geringer wird das Schulgeld. Damit schon die Allerkleinsten begreifen, dass es ausschließlich wirtschaftliche Aspekte sind, für die es sich zu knechten lohnt.

Au weia …

Ich halte Ganztagsschulen für das falsche Betreuungsangebot.

Wir haben heute Ganztagsschulen, damit die Kinder berufstätiger Eltern betreut werden. Für das Lernen bringt das nichts, denn Kinder und Jugendliche können nicht beliebig viel pro Tag lernen. Aber es ist sehr teuer.

Sinnvoller und günstiger wäre ein breites Angebot von Schwimmbädern, Sportvereinen, Musikschulen und ähnlichen "Freizeitangeboten". Kinder brauchen nicht nur geistiges Futter, sondern mehr Bewegung, mehr Freunde und Gemeinschaft, mehr Musik und mehr Hobbies. Viele brauchen auch mehr Ruhe und Erholung und nicht mehr Schule.

Schön wären auch Schulgebäude, in denen man sich wohlfühlen kann und deren Turnhallen, Schwimmbäder, Bibliotheken und Bühnen nachmittags von Vereinen genutzt werden, die dafür den Kindern sinnvolle Angebote machen. Denn Alleinerziehende und Eltern ohne Großeltern sind mit der Erziehung ihrer Einzelkinder oft überfordert. Und der Unterricht in den Schulen kann das nicht leisten.

19:22 von Al Dente

Das widerspricht zwar dem Grundsatz der Freizügigkeit,
.
dann lassen wir es doch, wenn es dem GG widerspricht
oder sehen sie das beim Asylrecht auch so locker
und das leidige Thema "Erbschaft" ... lassen sie es doch bitte meine Sorge sein, was ich meinem Kind zu bieten bereit bin
übrigens ich wäre auch bereit ne Privatschule zu bezahlen bei ihrem Vorschlag "Freizügigkeit"

@volkmar1, 19.19h

Was Sie zurecht bemängeln, sind Ergebnisse meist grün-roter Schulreformen.
Bei Punkt 4 habe ich teilweise eine andere Einstellung.
Natürlich sollen die ausländischen Kinder die deutsche Sprache möglichst zügig lernen.
Ob es entsprechende, auf jede Nationalität zugeschnittene Lehrmittel gibt, weiß ich nicht.
Aber warum der deutsche Steuerzahler das auch noch kostenfrei bereitstellen soll, erschließt sich mir nicht.
Deutschland macht hier ohnehin zu viel, was einer Integration entgegen steht.
Überall auf den Ämtern gibt es Formulare in x Sprachen, der Führerschein kann in vielen Sprachen erworben werden.
Nirgendwo im Ausland, wo ich gelebt habe, habe ich so etwas vorgefunden.
Das halte ich für falsch.
Ohne das werden
gerade die jungen Leute so angehalten, die deutsche Sprache zu lernen.
Das sollte schon in der Schule beginnen.
Deutschland stellte die Lehrer, der Rest ist eine Bringschuld zur Integration.

Es fehlt ein einheitliches

Es fehlt ein einheitliches Schulsystem und Kultusminister, die nicht vor 50 Jahren zum letzten mal eine Schule besucht haben und absolut keine Ahnung davon haben, wie die Realität an deutschen Schulen aussieht.

re 19:32 von Ernst-

>>Ein staatsfreie Bildungswesen bietet die Lösung<<

Ihnen ist aber klar, dass dann wieder generell und von allen Familien Schulgeld bezahlt werden müsste? Und dass dies wiederum eine Quersubventionierung durch den Staat bei einkommensschwachen Schichten bedeuten würde? Oder sollen Ihrer Meinung nach arme Kinder nicht mehr zur Schule gehen dürfen (die senken ja den Leistungsschnitt)?

Es würde das Schul- und Bildungssystem sehr viel teurer, aber nicht unbedingt besser machen! Und es würde natürlich wieder einmal die Bürokratie aufblähen - Stichwort: Bildungsgutschein (kostet jedes Jahr Millionen nur für die Bürokratie).

Bitte nicht!!!

Bitte jetzt nicht wieder die Experten ran lassen! Immer und immer wieder werden dann rot-grüne Politiker in wildem Reformeifer die nächste Welle von wohlmeinenden Ratschlägen und Reförmchen auf unsere Schulen loslassen.

Und jeder Politiker hat Ahnung. Ist ja jeder mal zur Schule gegangen. Und Bildung kann jeder. Super. Und mit der SPD wird alles gerecht.

Frühkindliche Bildung ist kein Blödsinn.

Die positiven Effekte der Bildung sind umso größer, je früher man in sie investiert. Man muss nur verstehen, was Bildung ist. Sinnvoll ist nicht Chinesisch-Unterricht für Kleinkinder, aber sehr wohl die kindgerechte Erklärung der Welt durch gebildete Eltern. Die Intelligenz von Kindern wird z.B. gefördert durch Klettern auf Bäume und Spielen mit anderen Kindern. Zur frühkindlichen Bildung gehören auch Vorlesen und Singen und die haben nachweislich sehr große positive Effekte. Entscheidend können auch eigenes Nachdenken fördernde Fragen von Großeltern sein.

Das alles ist Bildung und die findet in manchen Elternhäusern statt und in anderen eben nicht. Das macht den Unterschied und nicht ein vermeintlich ungerechtes Schulsystem. Natürlich ist es nicht gerecht, dass nicht alle Kinder gute Eltern haben und das viele eigentlich gute Eltern zuviel Arbeit und Stress haben. Aber das kann auch das beste Schulsystem nicht wirklich ausgleichen.

Es fehlt noch der große Wurf bei der Bildung unserer Kinder

Wir brauchen dringend eine Bildungsreform, auch wenn es nicht zu einer GroKo kommen sollte. Die künftige Bundesregierung muss mehr Kompetenz bei der Bildung bekommen, vorwiegend bei den Bildungszielen. Hier muss also unser föderales Bildungssystem reformiert werden. Die Bundesländer müssen bei den Bildungszielen mehr dem Staat überlassen, wenn wir weiter kommen wollen.
Das ist auch eine Frage der Gerechtigkeit.

ernst

"Staatsfreies Bildungswesen" wo bitte soll es das geben? Auf dem Mond? Oder in Vatikanstaat?

19:44 von Einfach Unglaublich

Bei meinen Enkelkindern wurde auch das Lesen nach Gehör in der Schule ausprobiert.Da ist nichts Vernünftiges bei raus gekommen,außer das meine Tochter ihre Kinder von der Schule genommen hat und auf eine Privat Schule umgeschult. Beide haben erfolgreich ihr Abi gemacht.

Geld und Politik sind nicht die Lösung

Bildung ist eine individuelle Angelegenheit von Lehrer und Schülern, die Zeit, Interesse, gegenseitige Wertschätzung und den Willen, Widerstände zu überwinden, voraussetzt. Und daran mangelt es in unserer auf Wirtschaftlichkeit, Effizienz und den schnellen Erfolg getrimmten Ich-Gesellschaft. Kleine Klassen, lernwillige Schüler, interessierte Eltern - das ist alles was es braucht. Und möglichst wenig digital-medialer Müll, der vom Lernen ablenkt.

Digitalisierung ist kein Blödsinn, sondern eine große Chance.

Computer und das Internet sind mächtige Werkzeuge und wie alle Werkzeuge weder gut noch böse. Man kann mit jedem Werkzeug Unsinn anrichten. Aber wenn man lernt, mit einem Werkzeug sinnvoll umzugehen, dann ist es nützlich.

Manche Schüler kann man für den Unterricht interessieren, indem man ihnen erlaubt, auf dem Smartphone mitzuschreiben. Man kann wertvolle Unterrichtszeit einsparen und viele Schüler kann man für das Üben mathematischer Aufgaben begeistern, wenn man Computerlernspiele einsetzt oder Schüler mit der Khan Academy lernen lässt.

Elektronische Lehrbücher bieten Möglichkeiten wie häufige Updates, Animationen und Filme. Statt schwerer Schultaschen könnten Kinder auf einem Tablett sämtliche Bücher und Arbeitshefte immer bei sich haben.

Das World Wide Web ist eine wunderbare Möglichkeit, von Ministerien finanziertes Lernmaterial kostenlos allen Kindern zur Verfügung zu stellen. Heute machen das schon etliche Lehrer und Studenten ehrenamtlich. Youtube ist voller Lehrvideos.

@ Neutralist

"Ehrlichkeit Fehlt Solange nicht ohne Sprechverbote, Nazikeule und moralisierenden Zeigefinger analysiert wird wie Inklusion und ein hoher Migrantenanteil den Lernerfolg beeinflussen und es auch kein Bekenntnis dazu gibt das die alleinige Aufgabe der Schule es ist Wissen zu vermitteln" Am 16. Dezember 2017 um 18:17 von Neutralist

Es hat wirklich nicht mit Migranten oder Inklusion an sich zu tun, sondern an der Umsetzung des Unterrichts.

Man kann 50 Hochbegabte in eine Klasse stecken - die bräuchten eigentlich gar keinen Lehrer - oder eben 30 Kinder in "vorhandener Bandbreite" in eine Klasse mit einem überforderten Lehrer.
Dass das Ergebnis unterschiedlich ausfällt, ist klar. Das ist immer eine Kostenfrage. Bei so vielen arbeitslosen (nicht nur) Akademikern gibt es auf jeden Fall genug Leute, die sich zu Lehrern fortbilden ließen, und damit könnten die Klassen kleiner werden.

Funktionierende Toiletten sollte es allerdings überall geben

17:56 von collie4711

Mathe-Nachhilfe in der Oberstufe gegeben. Das Niveau war zwei Klassen tieferals in Bayern
.
jeder weiß es, macht Scherze darüber
aber die ideologischen Spinner in den Bundesländern lässt man weitermachen

da wäre ein einheitliches Abitur zumindest mal ein Anfang

....wird eine Bildungsreform..

...angehen müssen.

Schon die Einleitung erheitert mich. Eine Bildungsreform wird nicht kommen. Da der Nachwuchs des gemeinen Pöbels weiter auf verrottende Schulen gehen soll und die Oberschicht-kids werden auf Privatschulen gepimpt.
LLAP

Deutschland

Wenn Deutschland sich weiterhin so miserable um seinen Nachwuchs kümmert, ist es nur eine Frage der Zeit bis es zum armen Haus der Welt wird. Wie sich der Bund und die Länder darum drücken, Geld für Nichtwähler auszugeben ist beschämend. Deutschland erreicht bei Timss (Trends in International Mathematics and Science Study) einen Wert von 50, während Länder wie Singapur bei 500 liegen.
Gerade im Hinblick auf die Zukunft - wo technische Fächer eine immer größerende Rolle für den Fortschritt eines Landes spielen werden - ist das ein vernichtendes Urteil.

Bildung ist das Spiegel der Gesellschaft

Jetzt haben die etablierten Parteien aufeinmal das Problem mit der Bildung entdeckt.
Mal vielleicht die Schulen renovieren, digitalisieren, mehr Computer hinstellen und schon ist das Problem gelöst.

Das traue ich ihnen auch tatsächlich zu, daß sie das machen und erwarten irgendein Ergebnis zu erzielen.

Die Bildung ist nicht irgendwelche Leistungen zu erbringen. Es ist auch eine Erziehung.
Das Schulsystem und die Bildung ist das Spiegel einer Gesellschaft.

Wenn wir unsere Kultur verlieren, unser Sozialsysteme ausgebeutet werden, daß die Menschen finanziell sich vieles nicht mehr leisten können, wenn wir in diesem Land keine Meinungsfreiheit haben, dann kann man auch in der Bildung keine Fortschritte erzielen.

Rechtstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit, individuelle Rechte, finanzielle und politische Sicherheit, Unabhängigkeit, Gesundheit und Sicherheit auf der Strasse.
Das alles ist uns verloren gegangen.
Diese Verrottung der Bildung und Gesellschaft ist irreversibel.

20:09 von Eu-Schreck

@Boris1945

Boris, ob Sie es glauben oder nicht: selbes Schema in BW, heute wie damals. Schon zu meiner Schulzeit bedeutete Lehrer krank dass es Hohlstunden gibt. Fehlt faktisch 3/4 Jahr Englisch Klasse 6, Religion Klasse 11 ganz um nur die SP zu nennen. Heute werden manchmal Lehrer halbjahresweise auf die Klassen verteilt. Sport: Schwimmen an vielen Schulen schon lange gestrichen aus finanziellen Gründen - ganz ohne Migrantenkinder, die vielleicht nicht mitmachen würden. Und so weiter. Das kann, darf nicht sein.
Hinzu kommt dass die Kinder immer jünger sind, tw unreif, nicht konzentrationsfähig und noch durch Smartphone ab Klasse 3 abgelenkt. Nervenaufreibend.
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*
*
Ob Sie es glauben oder nicht, ich bin 1963 in der Abschlussklasse Bankkaufmann mehrfach in der 2. Stunde nach Hause gegenagen, weil der Lehrer im Wertpapierrechenen eine Niete war.
*
Weil seine 2 Kollegen danach mich nie als fehlend eintrugen, konnte er sich nach jahrelanger Stellvertretung auch den Direktor einklagen!

Es ist leider so, daß die

Es ist leider so, daß die Folgen einer schlechten Schulbildung oft erst nach vielen Jahren erkennbar werden. Das macht dann die Suche nach den Ursachen sehr schwierig. Unsere Kinder wurden für sehr fragwürdige Bildungsexperimente mißbraucht !!! Einwendungen dagegen wurden nicht diskutiert. Nun haben wir den Salat. Die Verantwortlichen sind meist in Pension und auch ohnedies nicht zu belangen. Ideologien sollten zukünftig aus Schulen herausgehalten werden (es sind nunmal nicht alle Schüler gleich schlau und fleißig). Eltern sind auch sehr unterschiedlich in ihren Bestrebungen, den Kindern den Weg ins Leben zu ebnen. Lehrer sind sicherlich nicht durchweg "faule Säcke", die gibt es aber auch. Viele von ihnen sind aber für den Beruf nicht gut geeignet, weil sie mehr an den Vorteilen eines Beamten interessiert sind - als am Fortschritt der ihnen anvertrauten Kinder. Unsere Lehrer waren - trotz schrecklicher Erlebnisse in Krieg und oft auch Gefangenschaft - einfach besser motiviert.

Ein Land, in dem wir gut und gerne lernen...

ist Deutschland jedenfalls nicht mehr.

Eine Reform ist nicht nur im Bildungsbereicht überfällig.

12 Jahre Aussitzen unter Merkel.
Unsere Zukunft ist in Lebensgefahr.

21:38 von - LLAP -

....wird eine Bildungsreform..

...angehen müssen.

Schon die Einleitung erheitert mich. Eine Bildungsreform wird nicht kommen. Da der Nachwuchs des gemeinen Pöbels weiter auf verrottende Schulen gehen soll und die Oberschicht-kids werden auf Privatschulen gepimpt.
LLAP
///
*
*
Ds einzige was ich dem Herrn Schröder abgenommen hatte, war seine Bemerkung über Lehrer.
*
Das er diese generell zurückgenommen hat, das entsprach wieder meiner Einschätzung.
*
Abe zählen Sie jetz auch die ehemalige SPD-Faminielministerin Manuela Schlesig zur Oberschicht?
*
Wieviel Arbeitsplätze hat Sie mit privatwirschaftlichen Risiko jahrelang erhalten?
*
Fragt ein ehemaliger 30jähriger Kleinunternehemer mit mehr als 15 Beschäftigten.
*
Der seinen 10jährigen Vorsitz der Berufkraftfahrerprüfungskommisssion wegen der Farce eines neuen Berufsbildes im dualen Ausbildungssystem hingeschmissen hat.
*
Weil er als einziger der Kommisssion auch die unterbewerteten Praxisaufgaben ausüben konnte.

Wer schickt denn

heutzutage noch sein Kind auf eine öffentliche Schule ?
Privatschulen sind gar nicht so teuer, wie viele denken - und es ist eine Investition in die Zukunft.

Mein Kind soll halt weder Versuchskaninchen für den jeweiligen Politiker werden - sieht man ja am BER was da raus kommt, noch Integrationshelfer spielen.

Es gibt verschiedenste Privatschulen mit unterschiedlichen Konzepten - mein Kleiner kommt noch auf eine öffentliche KITA - Immunsystem muss ja trainiert werden (ja er ist geimpft) und dann auf eine Privatschule. Die öffentlichen Schulen brauchen bald panic rooms für das Lehrpersonal :).

Die Folgen einer schlechten

Die Folgen einer schlechten Schulbildung werden doch nur noch daran gemessen, wie gut sich jemand anpassen kann. Das Bildungssystem ist verkommen zu einem Dienstleister für die Wirtschaft!

Der Lehrplan ist nicht so wichtig. Lernen und Leistung ist nicht alles (was für ein Menschenbild ist das?). Wie kann eine Schule - in den Strukturen - richtig sein, wenn wir Mobbing in den Schulklassen beobachten, bei unter 16jährigen, wenn wir beobachten, wie Amokläufe immer wieder einen Bezug zu den erbrachten Schulleistungen offenbart haben, wenn wir beobachten, wie die Schüler in einer Dokumentation offen sagen, sie antworten nur das, was sie glauben, die Lehrer erwarten genau diese Aussagen?

Das ist ein ganz schlechtes System, das man Bildung nennt.

Quakbüdel "Unsere Lehrer

Quakbüdel
"Unsere Lehrer waren - trotz schrecklicher Erlebnisse in Krieg und oft auch Gefangenschaft - einfach besser motiviert."

Ich habe einige dieser emotional beschädigten Typen am Gymnasium ertragen müssen. Die waren motiviert, die Kinder zu soldatischer Härte zu erziehen.

Unser Mathelehrer!

Grufti, kommen sie an die Tafel. Berechnen sie die Determinante! Na? Na? Immer noch keine Idee? Ganghofer! Das Schweigen im Walde! Setzen, Grufti, sechs Grufti!

Die Siebziger Jahre waren die Hölle für viele Schüler weil der Konflikt zwischen den Restlehrern der Nazizeit und den Linken der neuen Lehrergeneration auf Kosten der Schüler geführt wurde.

Die Gesellschaft ist verloren

Mir scheint es so als würden die Etablierten jetzt anfangen zu denken, was sie falsch gemacht haben.

Es gibt eine linke Ideologie, die seit Jahren diese Gesellschaft zerstört. Diese Kraft versucht Individualismus zu eliminieren und die Menschen vereinfacht als Köpfe zu betrachten. Man raubt ihnen ihre Rechte, Freiheiten, finanzielle Sicherheit sogar Meinungsfreiheit und Sicherheit vor Gewalt weg.

Das zeigt sich bei der Bildung mit Gesamtschulen (alles in einen Haufen), bei der Gesundheit mit Fallpauschalen, Wirtschaft mit Dumping Löhnen und schlechte Arbeitsverträge, Politik als einen manipulierbaren Pack ohne Selbstbestimmungsrechte. Das streckt sich weiter aus zu der EU mit Vereinigten Staaten der EU ohne nationale Souveränität.

Man hat nicht die Selbstbestimmung in der eigenen Kultur zu leben, weil eine Multikultigesellschaft diesen Menschen aufgezwungen wird. Man wird beobachtet und selbst die Meinungsfreiheit wird einem entzogen.

Diese Gesellschaft ist für immer tot.

@Ernst- (19.45)

"Erbschaften zu besteuern, wie Sie es vorschlagen, zerstört die Grundlage auf der wir heute unseren Wohlstand aufbauen. "

Vielleicht I h r e n Wohlstand, aber wenn man einen angemessenen Anteil des Erbes zum Wohl der Allgemeinheit einsetzt, hätte es einen größeren Nutzeffekt.

20:47 von Biologe

Für das Lernen bringt das nichts, denn Kinder und Jugendliche können nicht beliebig viel pro Tag lernen. "Ganztageschule"
.
es täte ja schon genügen,
die Hausaufgaben zu machen .....
was in manchen Familien schon scheinbar zu viel verlangt ist, das zu gewährleisten

@teachers voice

"Ich möchte auch nur eine einzige Studie sehen, die einen solchen Blödsinn feststellen würde. "

Ich empfehle Ihnen (und jedem anderen Foristen) das Buch "Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt" von Josef Kraus. Dort finden Sie diese Studien. Ansonsten einfach Google fragen.

"Und frühkindliche Erziehung und Ganztagsschulen stehen hierzu im Gegensatz?"

Nein. Sie kosten aber unnötig Geld und sonstige Ressourcen und sind daher unnütz. Einstein hat das alles nicht gebraucht. Warum sollten es die zukünftigen Einsteins?

re Al Dente: So einfach!

„Viele kleine Schritte
Smartphones und vergleichbare Ablenkungsmöglichkeiten - raus aus allen Schulen.

Gleichmäßige Verteilung aller nicht Deutsch sprechenden Kinder auf alle verhandenen Schulen, sodaß sie in keiner Schulklasse eine Mehrheit bilden. Rechnerisch ist das problemlos möglich, denn unser Land ist als Ganzes absolut nicht überfremdet. Das widerspricht zwar dem Grundsatz der Freizügigkeit, hilft aber allen Kindern bei der Bildung.

Konsequenteres Vorgehen gegen Erziehungsberechtigte, die sich nicht an die Schulpflicht halten.

Bessere Bezahlung und höhere Wertschätzung von Grundschulpädagogen.

Zügige und ordentliche Sanierung aller Schulgebäude. Finanzierung über Erbschaftsteuer. Bei Erbschaften handelt es ohnehin um die (Chancen-) Ungleichheit verstärkende Fremdleistungseinkommen, welche die Erben nicht selbst verdient haben.“

100% Zustimmung! Und völlig ohne Ideologie, wie hier ja viele so fordern!

re 21:41 von Orfee

>>Mal vielleicht die Schulen renovieren, digitalisieren, mehr Computer hinstellen und schon ist das Problem gelöst.<<

Was bitte sollen mehr Computer an Schulen ausrichten? Bildungsministerin Wanka möchte ja eh schon für mehrere Milliarden für alle Schüler/ -innen Tablets besorgen (am Kooperationsverbot vorbei).
Dieses viele Geld sollte man lieber in die Renovierung stecken. Es gibt viele Studien, wonach sich das vom digitalen Medium Gelesene schlechter als das von konventionellen Medien einprägt - Gleiches gilt für das Schreiben: Die alte Weisheit "vom Stift in den Kopf" ist wahr. Das auf digitalen Medien verfasste prägt sich in das Gedächtnis nur gut ein, wenn man sich gleichzeitig auch handschriftliche Notizen macht.

Union und SPD

"Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit Kindern, Älteren, Kranken und Behinderten umgeht."
Wenn ich das Ergebnis der Bildungspolitik der großen Koalition sehe, kann ich nicht verstehen, weshalb die CDU und die SPD überhaupt noch gewählt wurden.
Ich würde die Note 5 vergeben: "Ungenügend"
Das gilt für den Bund und für alle Länder außer Bayern.
Bayern scheint das einzige Bundesland zu sein, daß die Bildung unserer Kinder ernst nimmt.
Warum ist das so???

21:41 von Orfee

>Bildung ist das Spiegel der Gesellschaft<
.
sie gestatten mir ne gewisse Polemik zu dieser sicher sinnvollen These
.
wohin hat uns denn die humanistische Bildung unserer Großeltern gebracht
(bis fast nach Moskau)
da lob ich mir unsere heutige Jugend
die wüssten nicht mal in welche Richtung sie laufen müssten :-)

@Biologe, 21:11 / 21:30

«Sinnvoll ist […] die kindgerechte Erklärung der Welt durch gebildete Eltern. Die Intelligenz von Kindern wird z.B. gefördert durch Klettern auf Bäume und Spielen mit anderen Kindern. Zur frühkindlichen Bildung gehören auch Vorlesen und Singen …
Das World Wide Web ist eine wunderbare Möglichkeit, von Ministerien finanziertes Lernmaterial kostenlos allen Kindern zur Verfügung zu stellen. Youtube ist voller Lehrvideos.»

Das alles unterschreibe ich zu 100%.

Und ich möchte hinzufügen, dass meiner Meinung nach heutzutage der Schule viel zu viel Alleinverantwortung für die Bildung der Kinder zugeschrieben bzw. zugeschoben wird.

Kinder sind von Natur aus fast unendlich neugierig, sehr lernwillig und immens lernfähig. Am besten lässt sich das fördern, indem sie mit vielen anderen Kindern zusammen in einer "Großfamilie" aus Erwachsenen aufwachsen (Eltern, Großeltern, Onkels und Tanten, gute Freunde).

Leider ein zunehmend verschwindendes Familienmodell.
Aber das beste, das es gibt!

Was können die Politiker machen?

Was die etablierten Parteien jetzt machen können, ist derzeit sich mit der AFD zu versöhnen.
Man kann in einer Gesellschaft nicht die 3 stärkste Partei und ihre Anhänger einfach ausgrenzen und gleichzeitig bekämpfen sowie irgendwelche Sozialreformen durchsetzen.
Diese Gesellschaft braucht eine Versöhnung und gemeinsames Miteinander insbesondere auch mit der AFD.

Das heißt wir brauchen Jeden.
Da sind die Österreicher viel weiter voraus.
Selbst wenn man das hinbekommt, bin ich mir nicht sicher, ob man noch diese Gesellschaft retten kann.

Ich glaube schon, daß der Zug abgefahren ist. Für die Menschen, die keine Kinder haben, spielt es keine große Rolle aber für die nächsten Generationen und die danach sieht es leider nicht so gut aus.

Bildungssystem?

Wie kann mann in dieser Diskussion verdrängen, das der Output allein zur Ausbildungfähigkeit zu 40 % nachbeschult werden muss.
*
Selbst die Uninversitätsprofessoren beschweeren sich, das keine Studienfähigkeit bei den meisten angehenden Akademikern vorhanden ist.
*
Aber Wertschätzungsverbesserung, Beamtentum und Stundenverkürzungen die bringen was?

21:35 von Sisyphos3

"" Mathe-Nachhilfe in der Oberstufe gegeben. Das Niveau war zwei Klassen tiefer als in Bayern"
#
Leider ist es so,warum kann es nicht einheitliche Standard in der Bildung Politik geben? Warum muss jede Bundesland etwas anderes an den Schulen ausprobieren? Wie ich es bei meiner Tochter schon oben geschrieben habe, Privat Schulen sind da viel besser.Aber das kostet Geld und das hat nicht Jeder.
.

Wo ist das Problem?

Wenn die Rechtschreibung zu schwierig wird, machen wir halt wieder 'ne Rechtschreibreform.
Rechnen? Taschenrechner.
Wissen? Internet.
Denken? Was ist das?
Hautsache wir taugen als Konsumenten. Für die, die sich nichts kaufen können, haben wir ja Ehrenamtliche.

@ collie4711

"Das Niveau war [ in Hamburg ] zwei Klassen tiefer als in Bayern."

Das müsste mal Herr Schulsenator Rabe (SPD) lesen.

Ursachen sind vielfältig - und hausgemacht

Lehrer die Fächer unterrichten - statt Schüler.
Es werden Kompetenzen erworben - statt Noten vergeben.Das Abitur wurde teilweise verkürzt - mit fatalen Folgen.und,und..und.
Warum muß man heute schneller mit der Schule fertig sein als früher????? Die Menschen werden immer älter und haben eine viel längere Zeit im Berufsleben vor sich,warum verkürzt man da die Schulzeit? Statt sich die Schüler entwickeln können,ihre Persönlichkeit ausbilden und soziale Verantwortung lernen, drangsaliert man sie, je nach politischer Ausrichtung, ständig mit neuen Schulexperimenten.Wie soll man denn lernen,wenn in manchen Schulen 70% der Schüler die Landessprache nicht können? Oder andere Schüler den Unterricht stören und trotzdem versetzt werden,teilweise im Falle der Inklusion,egal wie die schulischen Leistungen sind.Und da wundert man sich? Manche Politiker sollten vielleicht erstmal viele Jahre im Berufsleben verbringen,bevor sie in der Politik die Weichen stellen dürfen.Und was haben wir im Parlament?

@ Demokratisch

"Vielleicht kann mir jemand erklären, warum man Kinder in in jedem Bundesland zwingend andere Schulbücher für alle Fächer in die Hand geben muss?"

Ganz einfach: Damit die Schulbürokraten und die regierenden Parteipolitiker in den Bundesländern sich damit wichtig machen können. Einen anderen Grund scheint das nicht zu haben. Das ist eben (Partei-)Demokratie. Die geht nicht mehr vom Volke, sondern von den Parteien aus.

Es gab zu allen Zeiten

Es gab zu allen Zeiten Lehrer, die keine guten Pädagogen waren. Es gab aber noch Respekt. Diese ist heute schon bei den Eltern teilweise nicht mehr vorhanden.

Erschreckend wenn man dies alles liest.....

Es ist erschreckend. Wenn man dies alles liest.
Liest denn dies keiner. Interessiert es niemanden von den Verantwortlichen ? Oder ist es den Verantwortlichen egal. Oder haben sie es schon aufgegeben. Es ist wirklich zum verzweifeln. Da geht es doch um die Zukunft dieses Landes. Das hier ist 1000 Mal wichtiger als die Pleite eines Air Berlins oder die x te Rede eines Politikers die zum Nachdenken anregen soll oder die Diäten der Abgeordneten. Also, wenn ich Finanzminister wäre da wäre ich wenn ich solche Zustände kennen würde nicht sehr stolz auf meine schwarze Null.
Wieviel Arbeit steckt hier drin für jede politische Partei.

@ Sisyphos3 (20:49)

Das Leseverständnis scheint nicht nur an unseren Schulen ein Problem zu sein ...

1) Wenn an bestimmten Schulen Schüler mit Verständigungsproblemen in Schulklassen in der Mehrheit sind, im ganzen Land aber immer noch deutlich in der Minderheit, dann erscheint es mir sinnvoll, diese möglichst gleichmäßig auf möglichst viele Schulen zu verteilen, denn dann sind es nur noch wenige Schüler pro Klasse. Das schränkt zwar ihr Recht auf freie Schulwahl ein, ist aber ansonsten von Vorteil für alle(!) Beteiligten.

2) Ich bin nicht dafür, dass Vererben gänzlich abzuschaffen. Aber zu große Erbschaften verschaffen Erben lebenslange Vorteile, für die sie selbst nichts geleistet haben, gegenüber denen, die nichts erben, wofür sie selbst nichts können. Wenn diese Vorteile auch durch Leistung nicht mehr aufgeholt werden können, dann kann von Chancengleichheit nicht mehr die Rede sein. Letztere wollen wir doch als Demokraten ... oder Sie vielleicht doch eher nicht?

Darum Erbschaftssteuer für Bildung.

Qualität braucht Zeit

Warum werden unsere Kinder durch die Schulzeit gehetzt? Eigentlich müßte man diese auf Grund der vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit verlängern.Und man muß ein Umfeld schaffen in dem Lernen Spass und Freude macht.Moderne Technik zur Unterrichtsgestaltung gehört in die Schule,egal was es kostet.Da lernt nämlich unsere Zukunft.Wollen wir noch eine Zukunft im Wohlstand haben?Dann wird es jetzt dringend Zeit zu investieren.Und man muß endlich damit aufhören alles weichzuspülen.Es sind nicht alle gleich was die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten angeht.Und das muß auch wieder an der Schule gelten.Und es müssen auch nicht alle das Abitur haben.Leider wird aber heutzutage vermittelt, dass nur das Abitur erstrebenswert ist.Leider spiegelt sich das auch deutlich am Niveau wieder.Und bevor wir alles in der Welt retten wollen sollten wir bei unseren Kindern anfangen.

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