Kommentare

die Zahl der Baugenemigungen geht weiter zurück

logisch bei dem ganzen Behörden-Terror & pseudo-Öko-Richtlinien/Vorgaben/Zwängen.........

Logische Konsequenz.

Das wundert mich nicht. Als Privater kann man sich kein Grundstück mehr leisten und Investoren spekulieren auf das schnelle Geld mit steigenden Grundstückspreisen. Das wird sich erst bessern, wenn höhere Zinsen die Kapitalanlage "Immobilie" wieder etwas unattraktiver macht.

Kein Wunder

Die Kosten waren schon vor Jahren zu hoch. Wer kein Grundstück erbt und dazu kein hohes Gehalt hat kann sich das nicht leisten.

Außerdem frage ich mich auch, warum hier immer mehr gebaut werden soll.

Kein anderes Land in der EU mit ähnliche Größe wie Deutschland hat mehr Einwohner pro km².

Die Anzahl der Neubürger seit 2015 ist vielleicht auch einfach zu hoch.

Natürlich ...

... dieses Land ist ja noch lange nicht dicht genug bebaut.
.
Wo sind sie eigentlich, diese Grünen, die angeblich den Flächenfras bekämpfen wollen?

Also hier bei uns wird gebaut auf Teufel komm raus

Jedes freie Fleckchen wird zugeklotzt. Leider hauptsächlich "sehr hochwertige" = sehr hochpreisige Wohnungen. Alles im Einheitsstil Pseudo-Bauhaus, wie überall. Wundert mich nicht dass die Baugenehmigungen zurückgehen, es ist innerhalb des erschlossenen Bereichs alles zugebaut. Nachverdichtung nennt man das. Altes abreißen ist nicht so einfach, es dauert bis man die Mieter zum Auszug "überredet".

vollkommen klar

Wenn man im Baumarkt die Preise sieht, da kann einem schlecht werden.
Es grenzt schon an Wucher.

Nur Wohnungsbau ...

sorgt für keine Entlastung.

Es müssen auch die richtigen Wohnungen gebaut werden.

Es bringt nichts aus alten günstigen Wohnungen Edelpaläste zubauen. Bei mir in der Gegend wurden aus alten Fabriken sogenannte Loft-Wohnungen gebaut.
Klar das sind Wohnungen, aber für die Leute die wegen des Wohnungsmangel keine BEZAHLBARE Wohnung erhalten bringt es nichts.

Vielleicht hätte mal ein Journalist nachfragen sollen als Frau Hendricks diese Äußerung getätigt hat.

17:35 von Nachfragerin

ich weiß nicht
als ich mir vor 40 Jahren Wohneigentum anschaffte, sagte jeder in meinem Bekanntenkreis ... "so viel Geld" für ein Haus ...
der Zins betrug durchschnittlich 7 %, kurzzeitig sogar mal 10 %
heute zahlt man 0,99 %

teils auch Bestandssanierungen

Für die Sanierungen von Bestandsgebäuden braucht man keine Baugenehmigungen. Hinzu kommt, dass das deutsche Handwerk massiv unter dem Facharbeitermangel und den immer länger werdenden Staus auf den Autobahnen leidet.
Keiner egal, ob Großinvestor oder Eigenheimbauer, will in Deutschland den fälligen Preis für gutes Handwerk mehr zahlen. Alle wolllen nur noch in der Großstadt wohnen, am liebsten aber im Grünen und es soll nichts mehr kosten, obwohl das Geld gerade billig ist. Klar könnte man aus der Politik noch mehr Anreize schaffen, aber was alles bereits gefördert wird, ist ja nicht wenig.
Und immer auf den Genehmigungsbehörden herum zu trampeln ist auch falsch. Die Kommunen sind Pleite und haben kein Geld für gutes und genügend Personal. Kurzum wir möchten alle auf einem hohem Niveau leben, können uns dies aber nicht mehr leisten.

Komischer positiver Trend

Wenn Frau Hendricks sagt "Der positive Trend bei den Baugenehmigungen im Geschosswohnungsbau setzt sich damit fort", hat sie eine Wahrnehmungsverdrehung bei simplen Zahlen. Wenn ich die Zahlen betrachte, sehe ich, dass 4.400 Ein- und Zweifamilienhäuser fehlen, dafür 1.400 Wohnungen mehr beantragt wurden, deren Bau in den Sternen steht. Unterm Strich ein Wohnraum-Minus für etwa 12.000 Personen. Das als positiven Trend zu bezeichnen ist schon dreist.

Wohin

Jeden Tag werden Flächen versiegelt. Wo soll das noch hinführen. So viel Fläche hat Deutschland doch gar nicht. Deutschland kann sich nur noch zu 15 % selbst ernähren. Wertvoller Wald, wird in Windindustrieparks verwandelt. Äcker werden zu Bauland und jeden Tag wird es mehr. Wo soll das hinführen? Der Mensch braucht die Natur zu Überleben!

Wer kann schon noch Bauen ...

Bei Zeitarbeitsverträgen, geringen Löhnen und einem immer größer werdenden Berg an Vorschriften, Verordnungen, Richtlinien, etc.
Wer kann schon noch Bauen.

Verfehlte Politik

Deutschland baut zu wenig? Quatsch, es sind nur 1,2 Millionen Bedürftige in Land gelassen worden und es werden immer mehr. Glück für den, der den Überblick verloren hat, er sieht das Elend und die Ursachen nicht mehr.

Zugebaut

Ist doch sowieso schon alles zugebaut. Und die Deutschen werden weniger, also sollten auch nicht mehr Wohnungen gebraucht werden. Zu viele wollen alleine leben und spaeter vereinsamen sie dann. Lieber altes erneuern als neue Flaechen zu verbauen.

wenn man...

....sich dieses jahr das wetter anschaut, kann ich gut verstehen das so einige den bau nach hinten geschoben haben.
wenn ich bauen wollte und die wahl hätte, würde ich dieses jahr auch nicht gebaut haben -zu nass.

abgesehen davon gibt es in D einen wust von wilden und überzogenen vorschriften denen man kaum noch nachkommen kann, sehe das an der planung für 'nur' einen umbau einer vorhandenen alt-imobilie, was da alles verlangt wird und nötig wäre, nicht wegen isolierung usw, sondern um die maßnahmen belegen zu können und prüfzeugnis hier und sondervorschrift da, da verliert man die lust irgend etwas zu machen vor lauter zahlungen an anwälte, architekten und anderen leuten die nix bauen nur rechnen und messen.

und das selbst wenn man nur bauteile nehmen will die prüfzeugnisse ja schon haben, also eigentlich die vorschriften erfüllen dürften.
dazu kommt noch, was 'geprüfte ware' kostet, gegenüber den selben waren ohne zeugniss, da geht einem schnell ein knapp bemessenes budget aus.

@selbstdenker

"Bei Zeitarbeitsverträgen, geringen Löhnen und einem immer größer werdenden Berg an Vorschriften, Verordnungen, Richtlinien, etc.
Wer kann schon noch Bauen."

Ich z.B.! Trotz befristetem Arbeitsvertrag und 100% Finanzierung- nur die Baunebenkosten (Makler/ Grunderwerbsteuer) konnte ich aus Eigenkapital zahlen.

Dank niedriger Zinsen zahle ich für das Haus ca. 1350 EUR Zinsen und Tilgung monatl. und damit 50 EUR weniger als mein Nachbar Miete für ein etwas kleineres Haus... (und nur 300 EUR mehr als vorher Miete für meine Wohnung).

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