Kommentare

Keine Ausnahme für IS-Terroristinnen

"Ob auch Linda von einer härteren Haltung der Justiz betroffen sein wird, bleibt offen."

Ich hoffe es sehr.

In erster Linie ist sie für

In erster Linie ist sie für mich Täterin und ich kann die Frage kein Stück nachvollziehen. Es passt aber in den Stil von NDR und SWR.

Linda ist aus freiwilligen Stücken diesen Weg gegangen und muss jetzt mit den Konsequenzen leben. Das heisst nicht, dass ich ihr Steine in den Weg legen will für ihre Zukunft, Mitleid bekommt sie aber exakt gar keines von mir.

Leider habe ich da nicht nur

Leider habe ich da nicht nur kein Mitleid, sondern wehre mich mit allen Mitteln dagegen, dass diese, für mich Verwirrten jamals mit ihrer Nachkommenschaft hierherkommen und dann weiterhin von unseren Steuern leben und uns vielleicht auch noch bekämpfen werden. Das geht dann wirklich zu weit und es wird ganz bestimmt zu größeren Diskussionen kommen, wenn hier in so eindeutiger Weise auch in diesem Punkt gegen unsere Sicherheits- und Unversehrtheisinteressen verstoßen wird. Einmal muss genug sein. Wer sich aber unbedingt so lieberal geben möchte, darf diese Frauen und Kinder gerne in einem gemeinsamen, von ihm alleine finanzierten Haushalt bei sich aufnehmen und zwar im Irak. Nach den dann gesammelten Erfahrungen, weis er endlich auch einmal, von was er spricht nur wissen die meisten dann, was er zu sagen haben wird.

Na das würde ja gut passen ...

... in die Ideologie der westlichen Welt, Terroristinnen als 'Opfer' zu schonen, während Männer für die gleichen Verbrechen (zu Recht) hart verurteilt werden. Da fehlt nur noch die Auszeichnung für die Erhöhung der Frauenqoute bei der IS.
Dass inzwischen Diskriminierung von Männern im Beruf sogar gesetzlich verbrieft ist, und dass Kindesentzug in eine Richtung legitimiert und in die andere Richtung hart bestraft wird, das langt wohl nicht als 'Gleichberechtigung'.

Sprücheklopfer

1. "Mitgehangen, mitgefangen."
2. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht"

Meine Meinung.

Nachsicht und Verständnis erforderlich

Linda W. ist eine junge Mensch*In, die unser aller Mitgefühl und Solidarität verdient. Als Opfer des BRD-Kapitalismus sehnt sie sich nach Orientierung und findet die helfende Hand des Islam. Die Entscheidung, sich nicht gegen Waffengewalt zu stellen, war definitiv falsch, lässt sich aber mit den Umständen in jedem Falle entschuldigen. Als Heranwachsende ist allenfalls das Jugendstrafrecht anzuwenden und sie verdient einen fairen Prozess im BRD-Territorium. Das BRD-Regime ist aufzufordern, Linda W. und alle deutschen IS-Kämpfer zurück ins BRD-Territorium zu holen, um sie hier entweder vor Gericht zu stellen oder zu integrieren. Letzteres stünde dem auf Spaltung spezialisierten BRD-Regime jedoch gut zu Gesicht. Ohne die soziale Ausbeutung des BRD-Kapitalismus wäre Linda W. und uns sicherlich dieses bedauerliche Schicksal erspart geblieben.

Schwierige Kindheit darf keine Ausrede werden

und vor Strafe schützen. Wie viele Scheidungskinder gingen diesen Weg nicht? Gottlob - die Mehrzahl!

Jeder, der sich freiwillig (und mit ordentlich Energie, um dieses Ziel zu erreichen) einem Terror-Regime anschließt, ist für mich Täter - unabhängig von Geschlecht und Alter.

Von hier aus läßt sich kaum beweisen, ob jemand Entscheider, Mitläufer oder Familie war. Wer sich nicht klar dagegen stellt, ist mE zu verurteilen.

Daß die junge Dame gerne wieder in den familiären Schoß zurückkehren würde, kann man ihr nicht verdenken. Ohne Strafe bleibt sie für mich eine tickende Zeitbombe, der ich jederzeit eine ähnlich naive Entscheidung zutraue.

Großes Unverständnis - nicht nur wegen Linda W.

Wenn ich die bisherigen Kommentare lese, ist mein Unverständnis groß: Als Linda W. sich dem IS angeschlossen hat - mutmaßlich sehr blauäugig und ohne wirklich zu begreifen, womit sie es da zu tun hat - war sie 15, ein Teenager in einer schwierigen Situation.

Sie hat die Konsequenzen massiv zu spüren bekommen. Zusätzlich droht ihr jetzt noch Strafverfolgung.
Dennoch: Eine kritische Prüfung ist berechtigt (Hat sie an Verbrechen mitgewirkt?), Vorsicht und Skepsis durchaus angebracht (Stellt sie eine Gefahr für andere dar?).

Genauso ist es aber wahrscheinlich, dass sie mit falschen Versprechungen geködert und getäuscht wurde, dafür schon jetzt bitter gezahlt und auch daraus gelernt hat.

Beides muss geprüft werden. Eine Vorverurteilung aus Empörung über die Verbrechen jener, die dieses Netzwerk geführt und für es gekämpft und getötet haben, halte ich dabei für fehl am Platz und unserem Rechtsstaat nicht angemessen - zumal (@Hepheistos) sie deutsche Staatsbürgerin zu sein scheint.

Rehabilitation

... steht ihr zu. Genauso, wie jedem Mann.

Es ist nicht die Pflicht sie zu "bestrafen", sondern die Pflicht sie zu rehabilitieren. Wer sie hier "bevorzugt", und straffrei aus der Sache gehen laesst, tut ihr keinen Gefallen.

Wertevakuum

Dummheit schützt vor Strafe nicht, insofern sollte der Fall erledigt sein. Was uns aber sorgen machen sollte ist, dass in unseren Unterschichten anscheinend das Leben derart trist und sinnlos geworden ist, dass die Menschen jeden Märchen glauben, nur um wieder Werte, Zugehörigkeit und Lebenssinn zu erfahren.

Zerfallene Familien, Vereinzelung, Konkurrenz, Egoismus, das ist doch die Rückseite des marktkonformen Liberalismus. Und Toleranzbesoffenheit und postmodernes Lirumlarumlöffelstiel sind auch nur erfüllende Werte, wenn man zu den Globalisierungsgewinnern zählt und das nötige Kleingeld hat. Aus dem Plattenbau ist das von Zynismus und Nihilismus nicht zu unterscheiden.

@Jaroslaw P

aha, die ausbeuterische BRD ist schuld, dass sich Linda W's Eltern getrennt haben und sie sich zu wenig beachtet fühlte? Toll, was Sie alles aus dem Artikel herauslesen.

Täter oder Opfer?

Leider kann ich auf diesen Beitrag nur emotional antworten. Diese junge Frau ist zum IS gereist. Angelockt von Propaganda. IS-Propagandavideos kann sich jeder im Internet frei anschauen. Da werden mit Messern Köpfe abgeschnitten, Gefangenen ertränkt, lebend verbrannt, zusammengekettet und in die Luft gesprengt oder häufig auch erschossen. Alles in Zeitlupe und Nahaufnahme festgehalten, mit Realton und adäquaten Koranversen hinterlegt. Brennende Opfer, erwachsene Männer, die sterbend nach ihrer Mutter schreien, unvergesslich und unverzeihlich.
Die Junge Frau fand das anziehend.
Ich möchte nie wieder mit so einem Menschen im selben Land leben!

Bitte fairen und harten Prozess

Mein Mitleid steht bei Null. Wenn wir jetzt anfangen diese Personengruppe als traumatisiert Opfer zu bezeichnen, dann nehmen wir den wirklichen Opfern dieser Verwirrten die Würde. Ich hoffe, auf einen fairen, aber harten Prozess, das sind wir den Opfern dieser Verwirrten schuldig. Gleichzeitig hoffe ich, dass ich einmal so offen am Mainstream vorbei kommentieren darf.

Linda W.: Opfer oder Täterin?

Jeder, der eine Straftat begangen hat, wird nach unseren Gesetzen betraft. Meiner Meinung nach oft zu milde. Und Linda W. hat sich als nicht Volljährige freiwillig dem IS angeschlossen (aus welchen Gründen auch immer?) und sollte zumindest nach dem Jugendstrafrecht verurteilt werden.

@21:25 von Büble

Die Junge Frau fand das anziehend.
Ich möchte nie wieder mit so einem Menschen im selben Land leben!

Besser kann man das nicht ausdrücken. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.

Die Eltern sind mE allerdings mitschuldig. Sie haben bei ihrer Erziehung versagt, denn sonst wäre L.W. auch mit zarten 15 Jahren in ihrem Charakter so gefestigt gewesen, daß sie nicht von den "Verlockungen" des IS angelockt worden wäre.

tragisch - muss auch verantwortung für sich selbst tragen

Wieso eigentlich "Ex-" Anhängerin ? Diese Wertung ist nicht nachvollziehbar. Nur weil es jetzt etwas unbequem wird, man nun für sein mörderisches Tun und Denken Verantwortung übernehmen muss und daher Schiss hat, ist man noch lange nicht "Ex-". Die Justiz im Irak hat unser Vertrauen verdient. Und wenn Deutsche dort gegen Gesetze verstossen haben, sollen sie sich auch dort dazu rechtfertigen, wie in anderen Ländern auch.
Ihren Platz in Deutschland gebe ich gern einer Asylbewerberin, die unsere Werte und Gesellschaft schätzt anstatt uns "dreckigen Hunden" mit Terror zu drohen.
Die Familie tut mir leid, hat sie doch diese Tochter verloren - schon vor deren Ausreise.

Nichts anderes als Sektenmitgliedschaft

Wir sollten nicht überbewerten! Junge Menschen möchten "etwas Besonderes" aus ihrem Leben machen. Einige Jugendliche neigen zu Extremen, und es besteht kein Unterschied, ob sie sich einer christlichen Sekte anschließen oder dem IS. Beide fordern totale Hingabe. Der einzige Unterschied ist, dass manche Extrementscheidungen im jugendlichen Alter nachhaltig schaden. Die eigentliche Führung aber, die diese jungen Menschen benötigen, ist die weise Hand von Psychologen und Pädagogen. Außerdem haben diese Jugendlichen Nachholbedarf in echter Liebe. Verurteilen jedenfalls bringt sie nicht auf einen guten und gesunden Lebensweg.

Ist denn die Frage tatsächlich ernst gemeint?

Was soll das? Werden jetzt nur Männer als Täter in Frage kommen und Frauen, die als Sittenwächterinnen andere Frauen denunzierten, drangsalierten und ans Messer lieferten, die werden als Opfer dargestellt? Was ein vorgestriges Frauenbild .Am Ende gibt es überhaupt keine Täter mehr beim Daesh. Es wäre mal an der Zeit für Mitgefühl für die wahren Opfer! Relativierungsversuche, Erklärungsmuster für barbarische Mörderhorden braucht es wirklich nicht noch mehr. Die Frauen sitzen im irakischen Gefängnis nicht ohne Grund und warten auf ihren Prozess. Ihre Opfer hatten weniger Glück

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