Kommentare

meine Güte

Um Kosten zu sparen, sei nach Informationen von Ferrostaal auf Wunsch der argentinischen Marine kein vollständiger Austausch der Batterien, sondern lediglich ein Austausch der einzelnen Batteriezellen erfolgt. Zudem sei der Austausch von der Marine weitgehend eigenständig auf der eigenen Werft "Tandanor" durchgeführt worden
.
wenn ich mir aus Kostengründen nen Bausatz für mein Auto bestelle,
selber zusammenbastle, kann so was schon mal vorkommen ...........
man sollte eben nicht an der falschen Stelle sparen,
auf Fachleute zurückgreifen zur Not die "Gelben Seite"

Elektrisch betrieben?

Das ist wohl ungenau beschrieben worden. Womit werden denn Batterien aufgeladen?
Konventionelle U-Boote werden meines Wissens immer noch von Dieselmotoren angetrieben...
Über 900 Batterien wird man auch nicht ausgetauscht haben. Es werden über 900 Batteriezellen gewesen sein.
Ich frage mich als 71jähriger immer öfter:
wird überhaupt noch sauber und exakt formuliert?

Um Klarheit zu haben

muss das U-Boot erst gefunden und an Land gebracht werden. Alles andere sind Vermutungen und Spekulationen und helfen nicht weiter. Den Angehörigen der Seeleute mein aufrichtiges Beileid.Ich hoffe die Argentinische Regierung steht hilfreich zur Seite.

Zur Zeit werden alle Deutschen U-Boote überholt.

Dazu müsste es Dokumentationen geben.
Ein Vergleich dieser Dokumentationen mit der Dokumentation der Überholung des Argentinischen U-Boot müsste Klarheit bringen.
Sind die Dokumentationen etwa nicht sowohl beim Auftragnehmer, als auch beim Auftraggeber?
Ferrostahl muss nur seine Kopie dieser Dokumentation offenlegen.

FERROSTAHL Essen - HAWKER Hagen

Jede kleine mittelständische Firma, die im Technik-Export oder im Knowhow-Trading tätig ist, lässt sich für viel Geld ISO-zertifizieren.
Die Meisten davon halten sich auch an die Vorgaben und Regeln, wie z.B. die detailierte Dokumentation aller internen + externen Vorgänge.

BESONDERS wenn es um Deals in Süd-Amerika, im arabischen Raum und in Süd-/Ost-Asien geht !

Als Ruhrgebiet-ler und Deutscher hoffe ich für die beiden genannten Unternehmen, dass Sie ihre Hausaufgaben lückenlos gemacht haben !

44 Mal hoffe ich das.

Es wäre äußerst unschön für den deutschen Technologie-Standort, wenn sich meine Hoffnungen nicht bestätigen.

Ganz zu schweigen vom persönlichen Seelenfrieden.
Der wird im Eifer des Geschäfts gerne außer Acht gelassen, scheint mir.

Man sollte sich rechtzeitig damit abfinden

dass die Ursachen für den Untergang nicht mehr geklärt werden können.

Vielleicht erklärt mal jemand den Argentiniern

das Prinzip "Marktwirtschaft"? Was hat den die Bundesregierung damit zu tun, ob oder ob nicht Techniker eines privaten Wirtschaftsunternehmens in Argentinien ihre Arbeit ausreichend dokumentiert haben? Falls Sie dort überhaupt gearbeitet haben. Das ist ja noch absurder als deutsche Politik!

@ Rolf Niefind

Ich frage mich als 71jähriger immer öfter:
wird überhaupt noch sauber und exakt formuliert?


Sauberkeit und Exaktheit ist vermutlich keine Voraussetzung, um hier mitzudiskutieren.

Dünne Informationsdecke

Die Vorwürfe gegen die niederländisch-deutsche Firma Ferrostaal basiert mehr oder minder auf den Vermutungen der argentinischen Abgeordneten mit dem ein wenig Deutsch klingenden Namen Cornelia Schmidt-Liermann. Fakten, die den Schiffsausrüster wirklich belasten könnten, sehe ich hier aber noch keine.

Wenn die Arbeit der Firmen mangelhaft war, so

sollen sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Allerdings sollte vielleicht erst das U-Boot gefunden und die Ursache des Unglücks ergründet werden. Leider gibt es mittlerweile immer wieder Vorverurteilungen. Mutmaßungen reichen oft aus - und die Medien beteiligen sich vehement daran. Was ist, wenn das Unglück andere Ursachen hatte? Werden die Verbreiter der Mutmaßungen dann regresspflichtig?

Man kann das Geld nur einmal ausgeben.....

Die Argumentation der Firma Ferrostaal hört sich sachlich korrekt und logisch an. Falls Korruptionsgelder geflossen sein sollen, statt in neuen Batterien, wird die Sachlage eine ganz andere. In solchen Fällen, man kennt es aus der Mineralölbranche in Südamerika, wird die Beweislage sehr schwierig.

Wenn die Schuld am Untergang

Wenn die Schuld am Untergang des U-Bootes bei den Argentiniern liegt, wird es kein Geld oder wenig Geld für die Opfer geben. Sollte sie bei Deutschen liegen, wird es mehr Geld, vielleicht sogar viel Geld geben. Das dürfte sich bis Argentinien herum gesprochen haben.

17:33 von Trans Atlantiker

Sauberkeit und Exaktheit ist vermutlich keine Voraussetzung, um hier mitzudiskutieren.
.
müßig hier zu diskutieren
man weiß doch fast nichts
... und nochmals wenn die Argentinier eigenverantwortlich die Ersatzteil einbauten, was vermutet, aber nicht geklärt ist
wenn ich mir Ersatzteile in der Niederlassung hole und selber einbaue, ob ich da die Niederlassung ohne weiteres verklagen kann wenn es zu ner Panne kommt
... die werden sich immer "rausreden" versuchen - sicherlich nicht ganz unbegründet

tja

ob wartungsarbeiten dort in südamerika so ernst genommen werden, wie es hiesige foristen erwarten, glaube ich nicht wirklich

Das man Batterien nicht in Salzwasser badet sollte bekannt sein

auch in Argentinien. Viel wichtiger ist die Frage, warum es einen Wassereinbruch über den Schnorchel gegeben hat. Schnorchel werden in U-Booten seit rund siebzig Jahren verwendet und waren von anfang an so gebaut, dass kein Wasser eindringen konnte auch wenn der Schnorchel kurzfristig unter Wasser kam. Es besteht der dringende Verdacht, dass eher bei der Wartung des Schnorchels geschlampt wurde. Das mal wieder auf den Deutschen herumgehackt wird soll wohl vom eigenen Versagen ablenken.

Vor allen Dingen

wurde Hawker Hagen erst 1990 gegründet, super Recherche!

Welch ein Drama

Welch ein Drama

Batterien

Mir sind bis heute keine kurzschlussfesten Batterien bekannt. Vor allen Dingen, wenn sich einzelne Zellen austauschen lassen.

Ich kenne nur vorgeschaltete Sicherungen, die einen Brand verhindern sollen.

2011 generalüberholt

Zwischenzeitlich sollte der Betreiber das Boot doch mehrfach geprüft und instandgesetzt haben. Ob das gemacht wurde ?

Ursache nicht belegt

Es gibt keine Hinweise darauf das die Qualität der Batterien für das Unglück ursächlich waren. Bleibatterien auf Ubooten halten bei guter Pflege etwa 8 Jahre und werden dann getauscht weil ihre Restkapazität dann zu klein ist. Wenn zwischenzeitlich einzelne Zellen ausfallen, werden diese zunächst überbrückt, und bei Gelegenheit ausgetauscht. Das ist ein ziemlich großer Aufwand, daher verlegt man diese Arbeit auf eine geplante Überholung. Es kann sein das zum Zeitpunkt dieser Überholung der planmässige Austausch der Fahrbatterie noch nicht dran war. Daher ist ein Austausch einzelner Zellen ein durchaus üblicher Vorgang. Wie auch immer, der gemeldete Wassereinbruch über den Schnorchel in Verbindung mit dem ebenfalls gemeldeten Brand und Kurzschluss haben technisch nichts mit der Qualität der Batterie zu tun. Es wurde Wasser in Batterieraum 3 gemeldet, das bedeutet das der Schnorcheltank volllief und über den Abluftstrang den Raum 3 flutete. Muss schon eine Menge Wasser gewesen sein….

Schnorcheln war und ist auf

Schnorcheln war und ist auf dieselelektrisch angetriebenen Ubooten die gefährlichste Betriebsart. Normalerweise schliesst das Schnorchelkopfventil bei Unterschneiden und Wellenüberläufern nach kurzer Verzögerung. Etwas Seewasser kommt dabei immer durch. Diese "Stange Wasser" (Ubootjargon) wird in einem Schnorcheltank aufgefangen und sofort (oft automatisch) abgelenzt. Bei hohem Wasserstand gibt es eine Warnung, bei kritischem Wasserstand wird die innere Schnorchelklappe sofort automatisch geschlossen. Die zweite äussere Schnorchelklappe wird normalerweise von Hand betätigt. Bei Ausfall der Automation müssen diese Aktionen von der Besatzung ausgelöst werden. Das Schnorchelkopfventil wird pneumatisch fernbetätigt, die Klappen von Hand, ebenso das Starten der Lenzpumpe. Hier ist allerhöchste Aufmerksamkeit gefordert, sonst sind unter Umständen in Sekunden mehrere Tonnen Seewasser im Boot. Ich habe selbst erlebt wie auf unseren alten 206er Booten die Flurplatten in einer Fontaine hochkamen

Re: Elektrisch betrieben?

Nein, exakt formuliert, wird dieses Boot vermutlich tatsächlich elektrisch angetrieben. Aus dem, etwas dünnen, Material das im Internet zu finden ist, kann man entnehmen, dass auf die Welle nur der Elektromotor wirkt. Die Dieselmotoren wirken nur wiederum Generatoren, die den benötigten Strom für Elektromotor, Batterie und den ganzen Rest bereit stellen. Die treffendste Bezeichnung für "betrieben" dürfte wiederum Diesel-Elektrisch sein.

Was ist explodiert?

Möge die Tagesschau mal recherchieren, wo genau sich das U-Boot zum Zeitpunkt des ersten Notrufes befand.
Und dann möge man recherchieren, ob das U-Boot danach noch manövrierfähig war.
Die Explosion, die seismisch registriert wurde, fand erst am Tag nach dem Notruf statt.
Vielleicht erklärt sich dann, warum zur normalen Besatzung noch 6 zusätzliche Kampftaucher an Bord waren.
Aber die argentinischen Behörden - insbesondere das Verteidigungsministerium - halten sich plötzlich sehr bedeckt.
Vielleicht ist die offizielle Anfrage nach dem Wartungsprotokoll nur eine Nebelkerze, weil sich das Boot auf einer heiklen Mission befand.
Ich würde ja gerne einen Bericht verlinken, aber die Tagesschau vermutet hinter den NachDenkSeiten einen Verschwörungstheorie-Blog...

Schnorchel vs. Batterie

Der defekte oder falsch bediente Schnorchel war die Ursache. Der Wassereinbruch und der dadurch ausgelöste Kurzschluss in den Batterien waren die Folgen. Ich verstehe nicht, dass dies ständig vertauscht wird.

18:43 von EineWeltBeobachter

Schnorchel werden in U-Booten seit rund siebzig Jahren verwendet
.
die Holländer hatten das schon länger denke sogar ein Patent drauf und die Italiener auch so was in der Art

23:30 von Heißer Schnee

"" Der defekte oder falsch bediente Schnorchel war die Ursache. Der Wassereinbruch und der dadurch ausgelöste Kurzschluss in den Batterien waren die Folgen. "
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Ich denke auch genau so muss es gewesen sein.Genaue Klärung kann nur erfolgen wenn das Boot geborgen werden kann.Leider hilft das den 40 U-Boot Fahrern nicht mehr,sie sind unter schrecklichen Umständen ums Leben gekommen. Habe da noch den Film " Das Boot " im Kopf. Meine Anteilnahme gilt den Angehörigen dieses schrecklichen Unfalls-

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