Kommentare

richtig so...

...danke an Frau Hendricks für ihren Einsatz gegen Glyphosat...

ein Wassertropfen auf den heißen Stein

Beschränkung, ja in welcher Art und Weise denn?
Eine Genehmigung durch eine dem Umweltmisterium unterstellte Behörde kann vorraussichtlich leicht erhalten werden. Entsprechende Formulierung in der Antragsstellung und dann passt dies schon - kennt man ja zu genüge.
Die Lobby wird sich wieder stark machen und entsprechende Hilfestellung geben.
Leider wieder verpasste Chance unsere Umwelt ein bißchen gesünder zu gestalten.
Man muss sich nur mal vor Auge halten, was alles auf die Felder gekippt wird. Gülle aus Massentierhaltung in viel zu hohem Maße, weil das Zeug muss ja auch weg, eine andere Entsorgung ist ja wieder viel zu teuer. Dann haben wir ja noch den Klärschlamm aus menschlichen Fäkalien, der ja auch munter so "entsorgt" wird, auch wir gibt es u.a. genug belastende Antibiotika, Nitrate, Schwermetalle etc. die wieder in unseren Nahrungskreislauf gelangen. Zusätzlich noch die ganzen kommerziellen Dünger wie Stickstoff, Mineralien, Nitrate und natürlich Pestizide, Fungizide etc.

Glyphosat-Einsatz beschränken ...

Mit dem Glyphosat muss jede Landwirtschaftspolitik/ -Praxis fallen, die zu einer weiteren Verarmug unserer Artenvielfalt (auch der Kulturpflanzen/-Tiere) beiträgt. Dr Umweltschutz gehört endlich (30 Jahre zu spät) ins GG. Es braucht endlich ein Bündnis und eine Bündelung der fortschrittlichen Kräfte im Land um die tumbe Ideologisierung des politischen Kampfes durch NeoLibs und konservative Think Tanks zu durchbrechen.

good guy - bad guy

Sie will den Einsatz "so weit wie möglich beschränken". Warum ist das bisher nicht passiert? Warum muss jeder Furz erst EU-weit abgestimmt werden?
Ich habe zwar keine Belege dafür, aber allmählich kommt mir der Verdacht, dass das Ergebnis der Glyphosat-Auseinandersetzung zwischen den Ministern für Frau Hendricks ebenso gut ausgegangen ist, wie für Minister Schmidt.
Minister Schmidt hat es sich nicht mit den Landwirten verdorben, für sie wird Glyphosat weiterhin nutzbar sein.
Im Privatbereich (Kleingärtner, Hausgärten) wird Frau Hendricks den Gebrauch stark einschränken. Zudem hat sie sich als Umweltschützerin profiliert.
So haben beide gewonnen.

GroKo

Wenn Frau Merkel ihre Kritik ernst gemeint hat, muss sie Frau Hendricks unterstützen. Anders disqualifiziert sie die CDU als Verhandlungspartner für die GroKo.

Durch den Glyphosat-Skandal hat die gesamte Union ihre Grlaubwürdigkeit verloren, die muss erst wiedergewonnen werden.

Für die CSU würde das allerdings noch nicht reichen, die muss erst noch andere Anstrengungen unternehmen, bevor deren Wort wieder Gewicht hat.

Hendricks unglaubwürdig

Man hat sie als Bundesumweltministerin leider viel zu wenig wahrgenommen, zu wenig für dieses wichtige Amt. Und ob sie von der Zustimmung Deutschlands für die Glyphosat-Zulassung im Vorfeld nichts gewusst hat, darf angezweifelt werden. Die Nachricht, Glyphosat beschränken zu wollen, wirkt wie ein Täuschungsmanöver; das wird mit der CSU nicht zu machen sein.

Auch eine dieser traurigen Figuren

Was hindert die SPD, wenn sie es ernst meinen würde, gemeinsam mit anderen Parteien einen Antrag auf völligen Verbot des Giftes in Deutschland einzubringen?

Wenn der CSU Landwirtschaftsminister "so ist er, der Schmidt" gegen die Koalitionsvereinbarung da zustimmt und so es überhaupt erst ermöglicht - wäre es nur recht und billig, wenn die SPD hier gegen die Union vorgeht.

Aber scheinbar will sie es gar nicht. Oder diese humorlose Politikerin (das sagt schon einiges über den Charakter aus, finde ich) kann es einfach nicht.

So werden weiter unsere Böden verseucht. Und wer, wie Nuhr, noch immer glaubt dass Glyphosat doch nicht wirklich schlimm sei - dem sei der Bericht über die argentinischen Tabakbauern empfohlen:

Missbildungen bei Kindern in rauen Mengen, eine extrem hohe Krebsrate dort, wo das Gift in rauen Mengen eingesetzt wurde, verändertes Erbgut.

Nichts ist gut in unserer Landwirtschaft, so lange nur Lippenbekenntnisse kommen und nicht wahre Taten.

Vernüntig

Das Vergiften der Umwelt und der Menschen aus Profitgier ist nichtmehr zeitgemäß.

Pflege des öffentlichen Straßen und Plätze

Weiß jemand, wie der Glyphosat-Einsatz im Landschafts- und Gartenbau aktuell aussieht? Soweit ich informiert bin, wird Glyphosat eingesetzt, und ich frage mich, ob wir in Zukunft an den Rändern öffentlicher Straßen und Plätze Kolonnen von unkrautzupfenden Menschen im Einsatz sehen werden? Brücken, Bürgersteige, alle gepflasterten Flächen leiden extrem unter Unkrautbefall. Die Wurzeln halten die Feuchtigkeit, jetzt bei Frost sprengt das gefrorene Wasser die Fugen auf ... was passiert, kann man sich überall anschauen - verheerende Schäden an Straßen und anderen öffentlich "gepflegten" Flächen.
Wenn das jetzt schon niemand mehr in den Griff kriegt, wie soll das in Zukunft aussehen? Ich habe mir einen Unkrautbrenner gekauft, bringt aber auch nichts.

Hervorragend!

Wenn dieses Vorhaben zu einer wirkungsvollen Einschränkung von Glyphosat führt, ist dies möglicherweise die erste Entscheidung mit einer "wechselnden Mehrheit".
Endlich wäre der Demokratie mehr Raum gegeben, da eine wirkliche Mehrheit im Bundestag entscheidet.

Ich bin für eine Minderheitsregierung mit durchaus wechselnden Mehrheiten.
Sicher, nicht alle Entscheidungen werden mir gefallen, aber es ist trotzdem ein Gewinn für die Gesellschaft.

Weg mit diesem Dreck..

Es wird damit die Artenvielfalt der Natur zerstört und wir selbst vergiftet. Der Dreck ist doch schon in Trinkwasser, in allen Lebensmitteln.. Normal müssten alle Anzeige erstatten gegen die den Dreck genehmigen - die Natur belasten damit und die Gesundheit der Bürger aufs Spiel setzen !

Selbst wenn Glyphosat nicht krebserregend wäre,...

...bleibt der Einwand von Frau Hendricks, der nicht oft und stark genug zu betonen ist:
Die sowohl pflanzliche als auch die tierische Artenvielfalt wird durch dieses rabiat wirkende Herbizid in höchstem Maß beeinträchtigt. Es ist eben nicht damit getan, die zur falschen Zeit am falschen Ort wachsenden Kräuter zu vernichten, damit die gewollten (meist in Monokulturen stehenden) ungestört wachsen können. Jeder Schüler lernt, dass sich unzählige Insektenarten direkt oder indirekt von “Unkräutern“ ernähren und ihrerseits sowohl Teil einer Nahrungskette sind als auch gleichzeitig die unerlässliche Bestäubung vieler Blüten vornehmen.
Und dieser offenkundige Kausalzusammenhang ist nur einer - viele weitere wurden möglicherweise nicht einmal erahnt.

Paradebeispiel

Für mich ist genau dieses Mittel und das Verhalten des CSU Ministers genau der letzte Punkt warum die SPD keine GroKo eingehen sollte.

Da gab es schon in der letzten GroKo ähnliche Punkte. Selbst die Maut und die Aussage von Frau Merkel „ mit mir wird es keine Maut geben!“ passt wie die Faust aufs Auge zum Verhalten der Union und Kanzlerin. Die Rüge war ein schlechter Witz, Ehrlich.

Allein auf Facebook gibt es soviele Teilnehmer gegen Glyphosphat das es sehr deutlich gegen das Mittel geht. Es ist ja nicht nur für den Menschen schädlich, es zerstört auf lange Zeit das Ökosystem, unwiederbringlich!

Längst überfälliger und mutiger Schritt!

Danke der hervorragenden Umweltministerin und ich hoffe, dass das schnell geht. Das wäre ein gutes Signal an andere Staaten und eine Ermutigung es auch zu tun bzw. bei ihrem Nein zu bleiben.
Die Deutsche Regierung hilft auch mit, dass eine brisante Untersuchung zu Glyphosat europaweit nicht veröffentlicht werden darf. Wieso, frage ich, wenn es so harmlos geredet wird?
Ich habe genug vom Glyphosat in meinem Trinkwasser!

Witzig

Die Anwendung von Glyphosat ist in Deutschland auf
privaten- und öffentlichen Flächen ist bereits verboten.

Deshalb ist es ja so schizophren, das Schmidt dafür gestimmt hat, das Teufelszeug in der EU weiterhin zuzulassen

Wie viel glyphoaat muss man

Wie viel glyphoaat muss man trinken, bevor etwas passiert?
Das ist wieder mal Panikmache vom Feinsten.

Den Einsatz von Glyphosat beschränken

Das wäre ja zumindest schon ein Fortschritt.

Ein sofortiges Verbot der Anwendung für Privatleute, sowie generell in Haus- und Kleingärten, auf öffentlichen Flächen und in geschlossenen Ortschaften - hoffentlich können sich die Befürworter dieses Ansatzes durchsetzen!

Glyphosat in der Landwirtschaft:
Auch da gibt es bei weiterhin erlaubtem Einsatz durchaus Wege für Verbesserungen, die der dramatischen Verringerung der Artenvielfalt entgegenwirken können.

10 bis 15 Meter breite Randsäume entlang aller Felder, auf denen kein Glyphosat ausgebracht werden darf, und die nur sehr mäßig (oder gar nicht) gedüngt werden dürfen. So könnten sich Wildpflanzen und -kräuter regenerieren, und das Insektensterben bremsen.

Ich denke, auch konventionelle Landwirte könnten von diesem Weg überzeugt werden. Die große Mehrheit unter ihnen sind sicher keine Naturfeinde.

Diese beiden Minimalforderungen sollte die Politik ja wohl gegen die CSU und die Agrochemie-Lobby durchsetzen können!

kosmetik

die bürger haben die schnauze gestrichen voll, deshalb ein klein wenig kosmetik. mme non sagt oui zu fracking, glyphosat, genmais, zum jobkiller digitalisierung, zur abschaffung vergleichsweise sauberer deutscher verbrennungsmotoren. alles alternativlos. klar kerosin durch billigflieger oder ist kein thema. die menschen erkennen, was gespielt wird. sogar meine oma hat erkannt, dass glyphosat für das insekten- und vogelsterben verantwortlich ist. das glyphosat übrigens, welches für die grünen kein thema war im rahmen der jamaica-sondierungen.
es reicht!!!

Wer glaubt, ...

...Frau Hendricks könne mit einem Federstrich die Anwendung von Glyphosat unterbinden, hat Politik nicht ansatzweise durchschaut.
Spätestens seit dem Dieselskandal weiß auch Max Mustermann, dass sie als Marionette an den Strippen der Industrie hängt.

Nach Glyphosat-Entscheidung rügt Merkel Minister Schmidt

"Durch den Glyphosat-Skandal hat die gesamte Union ihre Grlaubwürdigkeit verloren, die muss erst wiedergewonnen werden."
Und jetzt kann die Union mal beweisen, ob sie etwas für die Menschen und die Natur machen will. Frau Merkel muss jetzt ihre Kritik ernst nehmen und Frau Hendricks unterstützen.

Frau Hendricks ist in dieser geschäftsführenden

Regierung der "einzige "Kerl" mit Ar... in der Hose"
Sie vertritt ihre Meinung - sogar gegen die Kanzlerin - ohne ideologisch verbohrt zu sein und benennt Probleme klar und verständlich. Damit ist und bleibt sie eine absolute Ausnahmeerscheinung bzgl. der letzten 4 Jahre.

Scheinheilig

Wenn die SPD dagegen ist, soll sie halt mal für ein ganzes Jahr das Mittel komplett verbieten und nicht wieder durch die Hintertür mit wieder einer neuen Bürokragie zum Teil zulassen. Nach einem Hahr sieht man dann, was passiert ist und kann dann immer noch anhand des Ergebnisses entscheiden, ob man weiterhin den Einsatz zu 100% verbietet. In diesem einen Jahr sind die Landwirte zu entschädigen, da deren Ertrag kleiner wird und die sonst pleite gehen. Es wäre ein Versuch wert.

Schmidt muß aus dem Amt scheiden

Diese Regierung, hier namentlich Schmidt, hat nicht das Recht uns Menschen unseren Lebensraum zu zerstören, nur weil sie den Konzernen hörig sind!
Glyphosat und andere Umweltgifte gehören sofort verboten!
Schmidt gehört sofort aus dem Amt entlassen, er verstößt gegen seinen Amtseid, von wegen "Gefahren vom dt. Volk" abzuwehren.
CSU/CDU nicht wählbar.

@Chewpapa

Die SPD muß hier Kante zeigen! Wenn sie glaubwürdig sein wollen!

Neonikotinoide

Neonikotinoide sind keine Herbizide. Neonikotinoide sind Insektizide! Genau so werden aus Analphabeten keine Fachkräfte. Ja Glyphosat ist ein Totalherbizid und tut das richtige, wo es aufgebracht wird. Die Erneuerbaren haben der Artenvielfalt mehr geschadet als Glyphosat. Ganze Landstriche sind zur Maiswüste nur wegen Bio-Gas geworden. Wegen der Artenvielfalt sollen alle Pflanzenschutzmittel verboten werden. Unsere Hartz IV Empfänger können dann zusammen mit ihren Kinder in der Öko-Landwirtschaft Unkraut jäten und Kartoffelkäfer sammeln. Warum sollen sie das Geld umsonst bekommen? Willkommen bei den Roten Khmer Frau Hendricks!

... Minister für Landwirtschaft ...

gehören die Obstbauern, Winzer, Forstwirtschaft usw. nicht auch zur Landwirtschaft? Da hat also der Landwirtschaftsminister eine Entscheidung getroffen, die nur einen Teil der Landwirtschaftlichen Disziplinen zum Vorteil ist. Was ist mit den anderen Landwirtschaftsbetrieben? Haben die keine Lobby im Ministerium? Haben wir Menschen generell keine Lobby bei den Politikern mehr? Warum ist das Umweltministerium, warum sind Sie Frau Hendricks so "zahm" im Umgang mit dieser Vergiftung unserer Felder und Böden? Müssen nicht gerade die Landwirte verstehen, wie unser Ökosystem funktioniert?
Gesamt gesehen, die Politiker, die Minister schwören bei ihrer Vereidigung "... schaden vom Volke abwehren ..." - und tun genau das Gegenteil! Es ist meiner Meinung nach heute schon ein Verstoß gegen unser Grundgesetz und ein zuwiderhandeln gegen den geleisteten Eid !

Glyphosphat-Einsatz

Am Einsatz von Glyphosphat haben auch wir
Verbraucher eine Mitschuld. Mit unserer Geiz-ist-geil Mentalität zwingen wir gera-dezu die Erzeuger zur günstigen Produkt-herstellung. Allerdings hat auch die Politik einen wesentlichen Anteil an der Verwen-dung von Glyphosphat. Wie gläubige Kinder folgen viele Politiker den Aussagen der Industrie und haben in Wirklichkeit keine
Ahnung von Dingen, über die sie reden. Deswegen ist ein gesundes Misstrauen keine Schwäche, sondern geradezu notwendig. Wie bei allen Verfehlungen von Industrie und Wirtschaft zahlt die Zeche der Verbrau-cher. Dass Landwirtschaftsminister Schmidt nicht absprachegemäß abstimmt, ist nur ein weiterer Beweis, wie unverfroren und igno-
rant manche Politiker gegenüber ihren Wäh-
lern, aber auch ihresgleichen, sind. Wenn
wir nicht kritischer werden und mehr Druck
gegen Politik und Wirtschaft aufbauen,
wird der Saustall in Deutschland immer
größer.

Was wir heute haben, sind doch keine Bauern mehr.

Ein Bauer würde keine Chemie benutzen, die über das Düngen hinaus geht. Das sind Agrarkonzerne die nur an Profit denken ohne Rücksicht auf Verluste (Insekten oder Menschen).
Wo sind sie geblieben, die Bauern und ihre Genossenschaften?
Ohne die Agrarkonzerne würden die Preise steigen? Das ist doch wunderbar, wir sind eh alle zu fett.
Bedingungsloses Grundeinkommen? Ich wäre dafür, dass Kleinbauern das erhalten, damit sie gar nicht erst durch wirtschaftliche Not gezwungen werden Chemie einzusetzen.
Wenn es Monsanto/Bayer schlecht geht, geht es uns gut.
Ausnahmsweise wäre ich mal für eine Bauvorschrift. Die Dächer von Bürogebäuden sollten so ausgebildet werden, dass die Dächer kostenlos als Garten genutzt werden könnten, für die Restaurants, die in der Regel auch in diesen Gebäuden sind.

...Und gelichzeitig kämpft

die Bundesregierung Seit an Seit mit den Chemieriesen vor dem europ. Gericht GEGEN eine Offenlegung der Geheimberichte über die krebserregende Wirkung dieses ekligen Wirkstoffes!
(Wir wissen: die Deutschen übernahmen ja die Glyphosathersteller!!)
Wie verkommen kann man als Wirtschaftsregierung eigentlich sein?

Wann kehrt endlich Vernunft ein?

Entgegen der Meinung vieler Foristen hier ist der geregelte Einsatz von Glyphosat umweltfreundlicher als z.B. Pflügen, das viele Käfer, Würmer und Insekten tötet. Daher ist Glyphosat auch nicht verantwortlich für eine Verringerung der Artenvielfalt. Dies geschieht vielmehr durch unsere industrialisierte Landwirtschaft, die keine Brachflächen mehr kennt usw. Auch ist Glyphosat nach allgemeinem Kenntnisstand nicht stärker krebserregend als Schichtarbeit oder Kaffeegenuß. Der Grund, warum Glyphosat so in die Schußlinie gerät, ist darin zu suchen, daß das Patent abgelaufen ist und Firmen damit kein Geld mehr verdienen können. Mit Nachfolgeprodukten aber durchaus. So baut Monsanto gerade eine Analge für Dicambra für 1 Mrd $ ...

@ c.schroeder 12. Dezember 2017 um 09:01

Da kann ich sie beruhigen:
>Bußgeld bis zu 50 000 Euro – Einsatz von Pestiziden und Herbiziden auf Bürgersteigen, Gehwegen, Hofflächen streng verboten!<

Die EU-Richtlinie 2009/128/EG enthält eine Begriffsbestimmung für „Pestizid“, nach der sowohl Pflanzenschutzmittel im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 als auch Biozid-Produkte im Sinne der Richtlinie 98/8/EG über das Inverkehrbringen von Biozid-Produkten darunter fallen.

Landwirtschaftsminister Schmidt hat

ordnungswidrig gehandelt, weil er die Umweltministerin umgangen hat. Folglich muss die Zustimmung für ungültig erklärt werden. Es kann nicht sein, dass ein einzelner Politiker über solch brisante Themen entscheiden darf.
Gifte wie Glyphosat gehören verboten.

Viel Glück und Durchhaltevermögen

wünsche ich Frau Hendricks. Nach dem Verrat an den politischen Usancen durch den CSU-Minister ist der Kampf gegen dieses Mist noch lange nicht verloren!

Die auf Chemiekeule setzenden

Die auf Chemiekeule setzenden Bauern verstehen offenbar nichts von An-Pflanzen. Wenn sie UNKRAUT nicht dulden wollen, wegen der Bequemlichkeit oder was auch immer. Was für ein Luxus, wegen Unkraut GIFTE in unsere Nahrung zu bringen.

Wenn die Pflanzen durch Mehrarbeit teurer werden würden, ich hätt nichts dagegen. Aber sie sollen auch die Pestizide gegen Schädlinge aufgeben. Dass Pflanzen trotzdem wachsen, zeigen die Biobauern.

Ausgang vorprogrammiert

Mutiger Schritt, leider aussichtslos. Hendricks wird (aus sog. "Verantwortung" fürs Land) auf dem GroKo-Altar geopfert. Und Kollege Schmidt hat sicher schon eine lukrative Anschluss-Verwendung in der Schublade liegen. Ka-Ching!

da die überwiegende Mehrheit der

Menschen in Deutschen wohl gegen Glyphosat und damit hinter Frau Hendricks stehen dürfte, bleibt Ihr nur zu danken für Ihren Einsatz!

Anders bei unserem Landwirtschaftsminister, der nicht nur mit Ignaoranz gegenüber einem demokratischen Prozess, die Interessen von Großbauern, Agrarkonzernen und der Bayernpartei CSU in den Vordergrund gestellt hat. Treten Sie zurück Herr Schmidt! Als Agrarminister und am Besten auch gleich als Verkehrsminister!

Glyphosat

steht beispielhaft für den im Allgemeinen viel zu hohen Einsatz von zweifelhaften Chemikalien in unserem Lebensraum.
Es wird lautstark gestritten, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht, und dabei vergessen, daß durch den riesigen flächenhaften Einsatz ein unabsehbarer Eingriff in das ökologische Gesamtsystem stattfindet. Der Rückgang der Artenvielfalt ist dabei sicher ein großes Problem. Aber auch die Tatsache, daß diese Chemikalie bereits nahezu überall nachweisbar ist, also auf alle lebenden Organismen irgendeine Auswirkung hat, die wir noch nicht wissen, sollte uns zu denken geben.
Daß Landwirte nicht gerne auf dieses so einfach anwendbare und relativ günstige Mittel verzichten wollen, ist nachvollziehbar.
Dennoch wird es höchste Zeit, daß hier ein Umdenken stattfindet.

Wäre Glyphosat wirklich so

Wäre Glyphosat wirklich so giftig (wie von den meisten Foristen hier behauptet!), wäre die Menschheit bereits ausgestorben. Seit etwa 35 Jahren findet diese Substanz in großen Mengen Verwendung - besonders in den Stadtgärtchen - und wir leben noch ! Die jetzt erst gemeldete Reduzierung der Wildkräuter und vieler Insektenarten ist vermutlich nicht nur auf das böse Spritzmittel zurückzuführen , denn dieser Effekt wäre sonst schon viel früher zu beobachten gewesen. Es sind wohl noch andere Faktoren beteiligt, die bisher nicht bekannt oder beachtet wurden. Man sollte sich doch ernsthaft fragen, welche Interessen eigentlich hinter diesem Glyphosat-bashing stehen ! P.S. Ich bin kein Aktionär von BAYER.

Dort, wo ich geboren wurde, …

… und ich den 1970er/1980er-Jahren aufgewachsen bin, gibt es zwischen den Häusern einen großen Innenhof mit altem Baumbestand und Wiesenflächen.

In meiner Kindheit ist dort kein Mensch gegen Unkraut vorgegangen. Wir Kinder haben auf den Wiesen rumgetollt und rumgebolzt, es gab Gänseblümchen, Kleeblätter und Löwenzahn - niemand hat sich daran gestört. Und es gab Stare und Spatzen in Massen, die dort rumgepickt haben.

Irgendwann waren wir Kinder weg, Eigentümer verstarben, das Wohnumfeld veränderte sich, nur noch sehr wenige Kinder. Aus den Wiesenflächen wurde mit "Roundup" (dem Glyphosat der Hobbygärtner) ein uniformer Zierrasen - ohne Pusteblumen, Stare und Spatzen. Meine Eltern sind darüber verzweifelt.

Seit 7 Jahren sind meine Eltern verstorben, ich habe die Wohnung geerbt. Zusammen mit Gleichgesinnten haben wir der Roundup-Fraktion in der Eigentümerversammlung ihr Spielzeug weggenommen.

Heute tollen dort wieder Kinder über Löwenzahn - und sogar ein paar Spatzen sind zurück …

@09:05 von harry_up

Ist Ihnen bewusst, dass Glyphosat seit den 70ern eingesetzt wird?

Glyphosat wirkt nicht "rabiat", sondern selektiv.

Und die "Artenvielfalt" wird auch erst seit neuerem aufgebauscht. Wenn es keine Argumente gegen Glyphosat gibt, müssen eben Scheinargumente herhalten.

Ich warte immer noch.......

auf die Nachweise (von mir aus auch der Chemie-Konzerne), wieviel Mehrergebnis der Gebrauch von Glyphosat bringt. Ich habe leider bis jetzt keinerlei Angaben gefunden, wieviel Doppelzentner je ha mehr geerntet werden kann! Erstaunlich, wo man doch bei Diesel oder Feinstaubbelastung ganz genaue Aussagen machen kann, oder?

Was ist Schmidt nun?

Ist er ein Quertreiber, weil er seine eigene Meinung (woher sie auch stammen mag) vor die allgemeinen Absprachen der Regierung stellt...

Oder ist er ein Held weil er tatsächlich nach eigenem bestem Wissen und Gewissen handelt, so wie es in seinem Amtseid vorkam (Ob uns die Blüten nun gefallen oder nicht)?

Alles in Allem halte ich es für ein Armutszeugnis, das die zuständige EU-Kommission eigentlich einfach den Beipackzettel abgeschrieben hat, anstatt durchaus belastbare Studien zu berücksichtigen.

Wenn man schon 100% Wirtschaftshörig ist, sollte man wenigstens so tun als wär dem nicht so... oder wurde der Anschein der Integrität bereits als nicht aufrechter haltbar abgetan?

Eigentlich sollte

es doch keine Problem sein es auf Landesebene zu verbieten, nicht alles was die EU erlaubt muss doch von den Ländern umgesetzt werden.
Einige Länder dürfen doch sicher schärfere Standards haben, siehe am Artikel über Döner und Phosphat.
Also Frau Hendricks einfach jetzt einbringen denn Sie sind ja noch im Amt, Bundestag abstimmen lassen und fertig.
Dürfte eigentlich klappen mit dem Verbot, warum nutzt man die jetzige Situation nicht für solche Dinge aus.

Gruß

GroKo bis zum Untergang

Haben die Chemielobbyisten die Ministerin nicht genug beackert? Diese Regierung gibt ein erbärmliches käufliches Bild ab. Besonders diese Kanzlerin der Abenddämmerung ist entscheidungs- und kraftlos, aber die SPD will immer weiter machen, bis gar nichts mehr geht.

Grün-Linke Technophobie

Personen, wie Hendricks in verantwortlichen Ämtern zu sehen, sät Zweifel am Verstand der Deutschen.

Während Hunderte von Studien von Toxikologen, Chemikern, Medizinern und Biologen belegen, dass Glyphosat nicht krebserregend ist, bläst sich die Dame im Gefühl moralischer Überlegenheit, gestützt durch Greenpeacepropaganda und in der Gewissheit der Wirkung jahrelanger Desinformation auf, um der Technologiefeindlichkeit einen weiteren Sieg zu bescheren.

Der Feldzug gegen Glyphosat ist anti-intellektuell und zutiefst emotional.
Ziel ist wie immer, wenn links-Grüne Verängstiger agitieren, das Verbot von allem, das sie nicht zu begreifen in der Lage sind.

ladycat

wussten sie übrigens, dass monsanto die ernährung der menschheit kontrollieren möchte? bzw dessen hinterleute. patente für aluminiumresistenze saaten liegen schon in der schublade. und kleinst-nanopartikel aluminium sammeln sich bereits in böden und gewässern an. es ist ein albtraum.

sauberes Bier statt Lobbiistenplürre

Nachdem in 14 bekannten dt. Biermarken dieses Giftzeug gefunden wurde und meine Lieblingsmarke auch dabei war, bin ich auf ausländisches angeblich glibberfreies Bier gewechselt. Trotzdem will ich mein angestammtes Bier zurück und fordere die Brauereien auf, diesen Missstand zu beenden.

Im Alltag

Im Alltag sieht eine Verwendung hier in Cataluña so aus:

Es wird gespritz wie Wasser. Felder (teils aus Flugzeugen), Parks und Marktplätze, Gehwege, Einfahrten, ums Haus herum.

Das besonders im Privatnutzen die 'korrekten' Mischungsverhältnisse nicht eingehalten werden gibt dann die extra Dosis Gift.

Hinzu kommen seit Jahrzehnten Millionen von Plastikkanistern und Plastiksäcken, die entweder im Feuer, am Straßenrand oder in der Barranc entsorgt werden.

Ein ökologisches Disaster welches in KEINEM verhältnis zu dem Nutzen steht.

Das ein einzelner Minister wie Herr Schmidt ohne Absprache eine Stimme für ein ganzes Volk abgibt und dafür 'gerügt' wird, ist nahe der Augsburger Puppenkiste.

Ich meine, machen Sie so etwas mal als Abteilungsleiter.

Abstimmung ungültig, Schmidt absetzen, Aufklärung dann Volksentscheid.

Idee

Wie wäre es wenn ein Gesetz erlassen wird, nach der jegliche Chemie, egal welches *-zid nur in dem Masse ausgebracht werden darf das es in sämtlichen Produkten, Grundwasser und angrenzenden Gewässern nicht mehr nachgewiesen werden kann.
Der Vorteil einer solchen Formulierung wäre das das Gesetz mit fortschreitender Entwicklung immer schärfer greift.
Seien wir doch mal ehrlich wer will das Zeug in seiner Nahrung - egal ob nachweislich schädlich oder nicht genau hingeschaut.
Die Zahl der Allergien, Krebserkrankungen und "seltsamen" Erkrankungen steigt und steigt.
Und wer sind wir Menschen denn das wir um des schnöden Mamons willen immer mehr Tierarten ausrotten oder dezimieren.

Komplexes Thema

Wie Frau Hendricks richtig sagt geht es nicht nur um die Frage ob das Herbizid wahrscheinlich Krebserregend ist sondern auch bzw vor allem um die bedrohte Artenvielfalt. Vor einem Monat ging die Meldung um das die Insekten innerhalb von knapp 25Jahren 75% zurückgegangen sind. 75%!! Wie deutlich muss die Natur noch werden?
.
Aber es hört ja nicht bei Glyphosat auf. Überdüngung, Massentierhaltung etc bedrohen unseren Lebensraum genauso. Da unser Lebensraum für uns schon relativ bedeutend ist wiegt das doch schwerer als die Interessen einer wettbewerbs- und exportorientierten Wirtschaft. Wieso fällt es so schwer hier politisch deutliche Grenzen zu ziehen?
.
An dieser Stelle sei erwähnt das der komplette primäre Sektor in unserer Wirtschaft weniger als 1% zum BIP beiträgt. Wir versauen uns unsere Heimat für irgendwas hinterm Komma...

09:25 von Dennis Decker

«Neonikotinoide sind keine Herbizide. Neonikotinoide sind Insektizide!
Genau so werden aus Analphabeten keine Fachkräfte.»

Von "Neonikotinoiden" ist weder im Artikel noch bisher im Thread die Rede.
Auch kann ich keinerlei Bezug zu Analphabeten und Fachkräften erkennen.

«Unsere Hartz IV Empfänger können dann zusammen mit ihren Kinder in der Öko-Landwirtschaft Unkraut jäten und Kartoffelkäfer sammeln. Willkommen bei den Roten Khmer Frau Hendricks!»

Wenn Sie schon dieses Brachial-Beispiel wählen - dann willkommen bei den "Grünen Khmer". Was natürlich offensichtlicher Unfug ist …

Ich finde es nur immer wieder

Ich finde es nur immer wieder faszinierend dass kaum einer darüber nachdenkt, welche Alternativen es zu Glyphosat gibt. Es wird immer so getan als würden die Bauern das nur sprühen um uns zu ärgern. Ohne Glyphosat müsste beispielsweise deutlich häufiger gepflügt werden, was die natürliche Integrität des Bodens, vor allem die Humusschicht zerstört, mit der Folge dass das gebundene CO2 in die Atmosphäre entweicht, sowie Regenwürmer und Bodenorganismen tötet. Wegen dem höheren Kraftaufwand der Maschinen braucht es auch mehr Diesel. Alles hat nunmal seinen Preis.
Was die Krebs-Debatte angeht: Laut IARC sind Tabakrauch, Sonnenlicht, verarbeitetes Fleisch und Alkohol auf einer höheren Krebswarnstufe. Wer wirklich Angst um sein Krebsrisiko hat, hat ganz andere Baustellen. Das bisschen Glyphosat dürfte da überhaupt keine Rolle mehr spielen.

@um 09:06 von JueFie

"Selbst die Maut und die Aussage von Frau Merkel „ mit mir wird es keine Maut geben!“ passt wie die Faust aufs Auge zum Verhalten der Union"
Also ich habe noch keinen Bescheid zur Maut erhalten! Es würde mich wundern wenn irgendjemand für die Fahrt (PKW) auf deutschen Holperpisten schon mal Maut zahlen musste.

Es gibt Menschen die lassen

Es gibt Menschen die lassen gewisse Dinge zu, bekommen dafür von uns gutes Geld, aber Verantwortung übernehmen die keine.
Siehe Glyphosat, Asse und alles Mögliche Andere auch noch.

Panickmache? @Einerer

Es geht ums ein Einschränken, nicht Komplettvervot. Sie schreiben:
"Wie viel glyphoaat muss man trinken, bevor etwas passiert? Das ist wieder mal Panikmache vom Feinsten."
Tatsächlich kann man es trinken. Es geht aber nicht um die giftigkeit sondern das es sich stark negativ auf die Artenvielfalt auswirkt. Eines der wichtigsten ökologischen Element der Kulturlandschaften, die Blühstreifen und Beikräuter werden dezimiert mit direkter Auswirkung auf Insekten und Vogelpopulationen. Problematisch ist auch das Glyposat nachweislich das Bodenmikrobiom verändert und damit die Humusbildung reduziert. Wir haben in Deutschland eh schon eine starken Bodenschwund.

Es gibt mittlerweile sowieso resistente Pflanzen Beikräuter. Jede menge konventionelle Bauern arbeiten ohne Glyphosat. PANIKMACHE ist nur zu behaupten es geht nicht ohne (oder man müsste dann mehr pflügen).

@um 09:07 von eibe59

"dass eine brisante Untersuchung zu Glyphosat europaweit nicht veröffentlicht werden darf."
Wir deutschen haben unsere Art die Dinge anzugehen.
Es werden Regeln aufgestellt und an die versucht man sich zu halten (wenn man sie denn nicht umgeht). Ein solche Regel ist das mit der Zulassung von diesem Zeug. Danach muss der, der das Zeug auf den Markt bringen will eine Studie vorlegen, nach der es innerhalb eines gewissen Zeitraums, unbedenklich ist dieses Zeug zu nutzen.
1. wird sich bei der Studie peinlichst genau an die Mengen gehlten, das macht kein Bauer.
2. Das ganze Prozedere vernachlässigt Spätfolgen und genau da treten die meisten Probleme auf.
3. Es wird gezielt nur auf das Produkt geschaut, und nicht auf Nebenwirkungen am Rande (Bienen/Insekten/Vögel werden nicht vergiftet, sie finden aber keine Nahrung mehr etc.)

@Dennis Decker - ohne geht nciht?

Massive Maiswüsten hatten wir schon vor Biogas. Niemand behauptet das konventionelle Biogas Artenfördernd ist. Beikräuter sind aber beim Biogas kein Problem und daher kann man Blüstreifen stehen lassen und muss kein Glyphosat einsetzen. Tatsächlich haben Glyphosat und andere Herbizide einen nachweissliche negative Auswirkung auf die Artenvielfalt, das Bodenmikrobiom und die Humusbildung. Es gibt mehr als genug konventionelle Bauern die auf Glyphosat verzichten mit richtigen Fruchtfolgen braucht man ganz gewiss kein Kinder zum Unkraut jäten. Man sollte sich wirklcih mal einen Biohof anschauen bevor man sowas behauptet.

Werte Frau Hendricks: dass hier reicht mir nicht!

Werte Frau Hendricks:

dass hier von Ihnen reicht mir nicht:

http://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-bundestag-101.html

Sie will den Einsatz "so weit wie möglich beschränken", sagte sie im ARD-Morgenmagazin vor der heutigen Bundestagsdebatte.

Die SPD will den Einsatz von Glyphosat trotz der Zulassung auf EU-Ebene "so weit wie möglich beschränken". Das sagte die amtierende Umweltministerin Barbara Hendricks im ARD-Morgenmagazin. Hersteller, die das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel verkaufen wollen, müssten dafür künftig eine Genehmigung einholen.

Glyphosat gehört mit aller Entschiedenheit verboten und dass was Frankreich kann, sollten wir schon längst können! Wenn Frankreich es auf nationaler Ebene verbieten kann, dann können wir dass auch, Frau Hendricks! Bitte mehr Elan und mehr Mut zum Verbote! Bitte NICHT vor der Industrie und vor diesen Giftmischern von Monsanto einknicken sondern Zähne zeigen ist angesagt!!

Auch ich sage: Frau Hendricks macht sich unglaubwuerdig

Und zu dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/glyphosat-bundestag-101.html

Im ARD-Morgenmagazin bekräftigte Hendricks ihre Glyphosat-kritische Haltung: "Wir werden das so weit als irgend möglich beschränken. Das ist ganz klar. Aber mein Ziel ist, dass wir ganz aus Glyphosat aussteigen", sagte die Umweltministerin. Als Hauptgrund für ihren Widerstand nannte sie die Artenvielfalt, die durch das "Totalherbizid" in Gefahr sei. Die Nahrungskette in der Natur sei durch Glyphosat bedroht.

sage ich auch mal:
Frau Hendricks macht sich unglaubwuerdig, weil sie weiter oben im Artikel nur von einer Beschränkung spricht und in diesem Absatz von einem Verbot. Außerdem ist unsere Nahrungskette davon nicht nur bedroht, sondern bereits verseucht, werte Frau Hendricks! Glyphosat ist bereit ueberall gefunden worden: gebackendes Brot, Brötchen, Haferflocken, Bier und in sonstigen Nahrungsmitteln. Und auch beim Menschen ist Glyphosat bereits im Blut und im Urin nachgewiesen worden.

Frau Hendricks: ich will eine Landwirtschaft OHNE solche Gifte!

Weiterhin sage ich an die Adresse von Frau Hendricks:

1. ich will eine Landwirtschaft, die komplett ohne solche Gifte auskommt!
2. ich will eine Landwirtschaft, in der keine Vögel, Insekten (Bienen, Hummeln und so weiter) und andere Tiere durch solche Totalherbizide getötet werden!
3. ich will eine Landwirtschaft, in der die Menschen nicht durch solche Gifte krank werden!

Dieser werten CDU/CSU geht es immer nur um das Wohl der Industrie, aber nie um das Wohl der Menschen und erst recht nicht um die Gesundheit der Menschen, der Tiere und der Insekten. Und um die Umwelt geht es denen auch nicht. Denn Glyphosat geht auch ins Grundwasser und ist laut NDR weit beweglicher als bisher angenommen.

@ ladycat (09:40): Schmit hat grundgesetzwidrig gehandelt!

hi ladycat

Zu dem hier:

Landwirtschaftsminister Schmidt hat
ordnungswidrig gehandelt, weil er die Umweltministerin umgangen hat.

er hat nicht nur ordnungswidrig gehandelt, er hat auch grundgesetzwidrig und eu-rechtswidrig gehandelt und gegen internationales Recht verstoßen (Grundgesetz Artikel 2: Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und Artikel 20a Grundgesetz: Tierschutz):

https://dejure.org/gesetze/GG/20a.html

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Und von daher ist diese Zustimmung in der Tat fuer ungueltig zu erklären:

olglich muss die Zustimmung für ungültig erklärt werden.

Exakt genauso ist es!!

@ lh um 09:24

"Die SPD muß hier Kante zeigen! Wenn sie glaubwürdig sein wollen!"

So sehe ich das auch. Die Union muss erst das vertrauen wiederherstellen, vorher darf die SPD keine Koalitionsverhandlungen führen.

Unkrautvernichtungsmittel...

...gibt es nicht! Es handelt sich um Pflanzenvernichtungsmittel. Denn es kann nicht unterscheiden zwischen "guten" und "schlechten" Pflanzen, es tötet alle. Bis auf diejenigen, die dagegen resistent sind. Und wo kauft man das Saatgut für Glyphosat-resistente Pflanzen...? Richtig, bei dem der das Glyphosat verkauft...

Bauchgefühl vs. Naturwissenschaft

Frau Hendricks und ihre Beamten sind sich darüber im Klaren, dass ein Verbot auf der Basis von Bauchgefühl, außer kosmetischer Einschränkungen um die Gegner zu beruhigen, schwer durchzusetzen ist.
Das Ganze wirft aber auch ein Schlaglicht darauf, wie die Politik heute entscheidet. Wenn wir wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse vom Tisch wischen und nach Bauchgefühl entscheiden, dann können wir auch gleich die Universitäten schließen. Dann regieren der Unsinn und die postfaktische Argumentation.

Kein Glyphosat!

Der Einsatz von Glyphosat ist in Europa absolut unnötig und dient alleinig der Optimierung der Gewinne, also kapitalistischen Interessen.
Gleichzeitig ist der Schaden an der Natur extrem und wird in weiterer Zukunft die Pfanzenwelt vollständig nachteilig verändern, die konkreten Veränderungen sind dabei noch gar nicht ersichtlich.
Wer dazu ´Ja´sagt, muß also im warsten Sinne des Wortes mit Blindheit geschlagen sein und ist mit großer Wahrscheinlichkeit nur parteilichen Gesinnungen zu verdanken, die kapitalistische Interessen wahrlich noch in den Himmel heben wollen.
Der Aufbau der Nutzinsekten wird dabei aufwändig und zielgesetzt realisiert werden müssen, damit die Dauerschäden möglichst abgewendet werden können. Hilfe kann dabei wohl nur aus Fernost erfolgen.

Hier sprudelt es aber nur so

Hier sprudelt es aber nur so von Unwissenheit.
Glyphosat ist ein Herbizid! Es wird eingesetzt, weil es eben NICHT für Insekten, Säugetiere etc. schädlich ist. Es seit den 70er Jahren eingesetzt (Roundup), weil es sich ebenso schnell zersetzt oder abgebaut wird, zu Phosphat (Coca-Cola), CO2, und Aminosäuren (Body-Building?).
Klar, wenn ich jeden Tag davon einen Liter saufe kann ich Krebs bekommen. Und wenn ich ein Kilo Salz esse falle ich tot um. Auch von zu viel Pommes.
Es liegt vielleicht am Namen, dass auf einmal so viele Ahnungslose aufschreien. Fakt ist: Eine krebsverursachende Wirkung ist nicht nachgewiesen! Mal informieren, WER da WIE geprüft hat? Und wie viele andere Organisationen dem widersprechen!
Wie wäre es mit einem Verbot von Acetylsalicylsäure? Kann Magengeschwüre verursachen.
Vielleicht auch mal an den Schwachsin denken, den Frau Herdricks verzapft hat? Eben mal schnell ein paar Verbotszonen in der Ostsee ausrufen, auch ohne Grund oder Abstimmung mit Fachleute

10:07 von DLGPDMKR

«Und die "Artenvielfalt" wird auch erst seit neuerem aufgebauscht. Wenn es keine Argumente gegen Glyphosat gibt, müssen eben Scheinargumente herhalten.»

Der drastische Rückgang der Artenvielfalt ist kein "Scheinargument gegen Glyphosat", sondern traurige Realität. Seit dem Aussterben der Dinosaurier hat es kein so dramatisches Artensterben wie in der heutigen Zeit mehr gegeben.

Was aber nicht dem Glyphosat alleine anzulasten ist, sondern vor allem der weltweiten großindustriellen Landwirtschaft mit ausgedehnten Monokulturen. Und anderen die Natur schwer schädigenden Lebens- und Verhaltensweisen der Menschheit …

Die Glyphosat-Saga in politisch aufgeheizter Zeit

Sagas handeln oft von Familienkonflikten und Rache. Hier Frau Hendricks, faktenignorierend, ideologisch und rücksichtslos handelnd. Da der leise Pragmatiker Schmidt.

Der Anbau wandert so ins Ausland, die Preise steigen, deutsche Landwirte werden verdrängt. Nichts wird besser, im Gegenteil.

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten genutzte Herbizid. 800.000 Tonnen werden jährlich produziert. In D werden immer weniger und davon unter einem Prozent verbraucht.

Frau Hendricks erweckt den Eindruck, es gäbe sonst in D nichts zu tun für Leib und Leben, die Umwelt und das Klima. Was ist mit "BIO-ÖKO", Energiewirte, Monokulturen, Trinkwasser etc.; alles gesund, gut für Umwelt und Klima?! Im Gegensatz zum Glyphosat gibt es da genügend eindeutige Analysen und Studien um zu handeln.

Man kann da schön ablenken mit diesem K(r)ampf gegen Glyphosat.

BM Schmidt ist kein Lautsprecher, er arbeitet und handelt nach dem Amtseid. Mit echter Zusammenarbeit könnte so weit mehr erreicht werden!

re 08:50 von Rumpelstielz

>>Dr Umweltschutz gehört endlich (30 Jahre zu spät) ins GG.<<

Der Umweltschutz ist schon sehr lange im Grundgesetz - Artikel 20a:

"Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung."

Es wäre endlich an der Zeit, das GG an dieser Stelle ernst zu nehmen und unsere Agrar-, Nutzvieh- & Energiewirtschaft, Logistik und Verpackungsindustrie darauf auszurichten.

@Eisfuchs - Die Pfluglüge

Es gleicht schon an eine postfaktische Drestigkeit, was der DBV und die Glyphosat Lobby für Fakenews streut.

Nein, ohne Glyposat must man nicht häufiger Pflügen!! Wer das gegenteil Behauptet sollte das mal statistisch belegen.

Glyphosat gibt es seit 30 Jahren und weniger Pflügen tut man erst seit 10 Jahren und zwar weil man in der Konventionellen Landwirtschaft begriffen hat das es unnötig bis schädlich für den Boden ist. Glyphosat verändert nachweislich das Bodenbiom und reduziert Humusbildung.

Im Ökolandbau wird im Durchschnitt weniger gepflügt, ohne Glyphosat! Man nutzt Zwischenfrüchte wie Kleegras, Luzerne, ... zur Bodenlockerung.

Das ständige Sprizen (Glyphosat hält sich nicht lange im Boden sondern wird ausgewaschen) verdichtet den Boden!

Es ginge auch anders

Umweltvergiftung ist Terror gegen die Bevölkerung. Es bestünde auch die Möglichkeit, Bombenleger und Umweltvergifter strafrechtlich auf die gleiche Stufe zu stellen und Umweltvergiftungsprediger auf die gleiche Stufe wie Haßprediger.

@ 10:58 von Demokratieschue...

"1. ich will eine Landwirtschaft, die komplett ohne solche Gifte auskommt!
2. ich will eine Landwirtschaft, in der keine Vögel, Insekten (Bienen, Hummeln und so weiter) und andere Tiere durch solche Totalherbizide getötet werden!
3. ich will eine Landwirtschaft, in der die Menschen nicht durch solche Gifte krank werden!"
.
Hören Sie auf zu Rauchen, verbrennen Sie kein Öl, fahren Sie kein Auto mehr. Essen Sie keine Pommes mehr, verzichten Sie auf Produkte mit Palmöl. Hören Sie auf den Maulwurf unter Ihrem Rasen zu jagen! Schalten Sie am Abend das Licht aus, um keine Insekten anzulocken. Bewerben Sie sich als freiwilliger Pflücker, um die Felder zu ernten. Sagen Sie Ihrer Frau, sie soll die Pille absetzen, da die Hormone unsere Fischwelt bedrohen. Benutzen Sie keine Cremes, Haargel etc., da das darin vorhandene Mikro-Plastik wieder in unserer Nahrungskette landet. Kaufen Sie keine Produkte mehr aus unterdrückten 3. Welt Ländern.
Geht´s noch?

Bauchgefühl vs. Naturwissenschaft @ Polit-Observer

Postfaktische Argument findet man leider auf beiden Seiten! Der DBV behauptet z.B. ohne jeglichen Beweis das man ohne Glyphosat mehr Pflügen müsse. Das ist schlichtweg falsch.

Die Karzigonität wird vermutlich überbewertet. Die Anreicherung in der Narungskette wiederum runtergespielt. Die Auswirkungen auf das Bodenmikrobiom und die Artenvielfalt sind zumindest bedenklich und in wissenschaftlichen Studien dokumentiert.

Am Ende steht wie so oft die Frage wie man mit unsicheren Fakten Entscheidungen fällt. Ein Probates Mittel der Entscheidungstheorie ist die Worst-Case-Analyse. Aber natürlich kann man auch auf Risiko spielen.

So zu tun als würden die Fakten nur in eine Richtung zeigen ist unwissenschaftlich.

Glyphosat ist nur ein kleines Übel

größere dagegen stecken in menschlichen Schädeln fest: Unkautfolienverlegungen, Englische Rasenpflege, Strauchrückschnitt- und Trachtbaumverformungsschnitte in fein geformte und mehrmals jährlich beputzte Kugeln und Hecken. Diese Manien und auch Baumhochastungen usw. lassen Raupen, Käfer und Würmer und andere Organismen und deren Esser regelrecht verhungern.
Glyphosat mag krebsfördernd sein für Menschen oder nicht, auf jeden Fall gehört es mit anderen Giftmitteln und zusammen mit großflächige schweren Erntegeräte-Einsätzen die Natur mitsamt ihrer Besaetzung zu zerstören und zu vernichten.

Wenn die Abstimmung doch unter falschen ...

... Voraussetzungen/Bedingungen gelaufen ist, warum kann die Zustimmung seitens Deutschland zur Verlängerung nicht für Nichtig erklärt werden?! Zuerst muss das Ergebnis in Deutschland eindeutig sein, bevor es an das EU-Parlament weiter gehen kann. Oder??

@ TKM 12. Dezember 2017 um 11:04

Vielen herzlichen Dank an TKM!
Jetzt sind wir mindestens 2, die diesen verharmlosenen Etikettenschwindel "Unkrautvernichter" anprangern.
Das Einzige was nach der Glyphosat-Dusche stehen bleibt sind aus resistetem - via Genmanipulation - Saatgut gezogene Pflanzen. Dieses Saatgut kann man bei BAYER/MONSANTO käuflich erwerben.
Übrigens eine der ärgerlichsten Aussage des Jahres 2017, ist die Aussage des Vorstandsvorsitzenden der BAYER AG: "Wir bekämpfen (mit Glyphosat) den Hunger der Welt"

Sollte Glyphosat verboten werden, dürften

wohl einige Biogasanlagen Probleme bekommen. Vielleicht sind die Grünen doch nicht dagegen, schließlich sind sie ja von diesen Anlagen so begeistert?

@ 15:14 von odd

"Wenn die Abstimmung doch unter falschen ...
... Voraussetzungen/Bedingungen gelaufen ist, warum kann die Zustimmung seitens Deutschland zur Verlängerung nicht für Nichtig erklärt werden?"

Weil wir nicht in einer Bananen-Republik leben! Der zuständige Minister hat abgestimmt.
Oder wie hätten Sie es denn gerne? "Och, nee, da hab ich mich aber vertan! Meine Cheffin wollte das gar nicht so... Darf ich jetzt nochmal abstimmen? Ich wusste doch selber nicht genau, worum es da ging.... War alles nur Spaß!"

Dann hätte ich auch gerne eine neue Bundestagswahl!

@ 15:28 von lubbert

"Das Einzige was nach der Glyphosat-Dusche stehen bleibt sind aus resistetem - via Genmanipulation - Saatgut gezogene Pflanzen."

Ich bin kein Angestellter der Fa. Bayer und habe auch keine Aktien dieses Unternehmens, aber das ist schlicht und ergreifend Unsinn, was Sie hier behaupten! Es hilft nicht Unwahrheiten zu verbreiten. Und es hilft auch nicht alles zu verteufeln was mit Chemie zusammenhängt. Pauschale Parolen wie Genmanipulation, Resistenz usw. reichen nicht aus, um sich die Welt so zu schaffen, wie man sie gerne hätte. Alternative Fakten?

Volksentscheid

Wo sind die lauten Rufe nach einem Volksentscheid?

Das wäre doch ein Thema.

Aber eines wette ich jetzt schon, alle rufen und fordern mehr Volksentscheide und dann ist die Wahlbeteiligung bei 28-33%. Bei uns in Bayern ist das meistens so wenn einer ist.

Es ist unverschämt, zu

Es ist unverschämt, zu behaupten, Glyphosat-Gegner würden sich der Wissenschaft verschliessen. Wissenschaft ist allerdings nur dann wirklich glaubwürdig, wenn sie überprüft unabhängig und ohne Einfluss einer ökonomisch stark interessierten Seite arbeitet. Eigentlich eine Binsenwahrheit.

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