Kommentare

Probleme von Siemens und GE durch Energiepolitik verursacht

Was in den Medien nicht gerne gesagt wird, da es unpopulär ist, was aber nichtsdestoweniger wahr ist: Die Probleme in den Kraftwerkssparten z. B. von Siemens und GE sind Folge der aktuellen unsinnigen Energiepolitik in diesem Lande, die Großkraftwerke verteufelt und der Dezentralisierung Tür und Tor öffnet, mit allen negativen Folgen für die Versorgungssicherheit. Wenn kein Markt mehr besteht, brauche ich als Firma auch keine Kapazität zu dessen Bedienung mehr. Das ist nicht Folge von unsozialen Fehlentscheidungen gieriger Kapitalisten, sondern einfache Folge der sinkenden Nachfrage.

und in france

unterlässt man natürlich die notwendigen entlassungen. der zorn der kommunistischen gewerkschaften wäre zu gewaltig

Die Kraftwerkssparte hat in

Die Kraftwerkssparte hat in Deutschland keine Zukunft. Strom wird in Zeiten ohne Wind und Sonnenstrahlung nach Abschaltung aller KKWs und demnächst wohl auch der Kohlekraftwerke wahrscheinlich aus Polen und Frankreich importiert werden, da auch die Alternativen, z.B. Stromspeicher durch Wasserpumpkraftwerke, von " Umweltschützern " verhindert wird.

Märchenstunde

Wie lange erzählen Firmen, Politik und Konzerne nun schon das Märchen der Sozialverträglichkeit? Wer das glaubt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

General Electric stimmt nun

General Electric stimmt nun also ein, in den Reigen der tollen Konzerne, wie zuletzt auch Siemens, die vor Weihnachten noch schnell tausende Mitarbeiter rausschmeißen, was einerseits die tolle Firmenpolitik und andernseits deren groooße wirtschaftliche Verantwortung zeigt und mich wieder einmal fragen läßt, wie man solchen Gesellschaftsgefährdern immer mehr Einfluss und Mitsprache in unserem und all den anderen Staaten gewähren kann? Einzige Erklärung: Die Politik und die Politiker sind eben doch schon längst nur Erfüllungsmittel und Erfüllungsgenossen dieser ' Firmen'.
Keiner kümmert sich um die Folgen solcher verantwortungslosen Entscheidungen aber hinterher verwundert tun, wenn die Menschen sich gegen die Zerstörung ihrer Lebensperspektiven und auch vom Staat alleine gelassen, immer mehr sich rechten Parteien nähern und mit rechten Wahlentscheidungen wehren werden. Manchmal glaube ich, dass das auch das eigentliche Ziel dieser gewissenlosen Heuschreckenfirmen ist.

Stellenabbau in Europa

Nun, die Konzerne leben das Motto "America first". Auch Siemens verlagert die Produktion in die USA. Solange Europa nicht begreift, dass die USA nur an sich selbst denken, wird sich daran nichts ändern.

Auch der Siemens-Konkurrent

Auch der Siemens-Konkurrent General Electric antwortet mit Personalabbau auf Probleme.
Das mit der Konkurrenz ist etwas, so man die Umsätze in Richtung Marktführerschaft betrachtet, gewöhnungsbedürftig.
„General Electric ist auch wegen hausgemachter Probleme unter Druck und versucht, mit einem Konzernumbau die Wende zu schaffen. So machte sich GE mit dem Kauf der Energiesparte von Alstom noch abhängiger vom schwankenden Öl- und Gasgeschäft.“
GE dürfte jetzt die Marktführerschaft in der Energiesparte ergattert haben. Wenn z. Zt. auch in der EU wegen Energiewende Hochstimmung herrscht, da werden von GE weltweit doch einige „Tuto Kompleto“ Turbinen vertickt. Da könnte sogar als „Amerika First“ auch noch Kiew ausrüsten.

Da müsten ganz andere Zahlen

Da müsten ganz andere Zahlen an Freisetzungen von Facharbeitskräften erfolgen,um den Fachkräftemangel entgegen zuwirken. So nach meiner,von den Mainstream-Medien propagierten, Kenntnis.

@Stefan_Th, 12:55

Das ist nicht Folge von unsozialen Fehlentscheidungen gieriger Kapitalisten, sondern einfache Folge der sinkenden Nachfrage.

Ich erzähle Ihnen mal etwas aus dem Unternehmen, in dem ich beschäftigt bin. Dort gab der Vorstand für das Folgejahr eine Umsatzrendite von 7,5% vor. Mein Unternehmensteil erreichte "nur" 5%. Da wir somit als "defizitär" galten, wurden wir gezwungen, Personal abzubauen. Weil nach Rechnung des Vorstands ja ein "Minus" von 2,5% zu Buche stand.

Das hat natürlich überhaupt nichts mit gierigen Kapitalisten zu tun, ne?

"Schwankendes Öl- und Gasgeschäft" - Soso

kostet nach ÖR Lesart 1.600 Stellen.

Bei Siemens Gamesa, Hersteller sich drehender Zufallsstromerzeuger, wurde Anfang November die Streichung von 6.000 Stellen bekannt gegeben.

Da hatte der ÖR wohl mal wieder eine Lücke. Jedenfalls findet sich bei der TS Suche unter Gamesa nichts.

Passt wohl nicht in die gerne propagierte schöne neue Energiewelt.

Verschlafen

General Electric hat noch wesentlich stärker die Entwicklungen der heutige Zeit verpast als Siemens. Neue Technologien, so in der Automatisierung, IT, Energie, Antrieb, Bahn, Flug, wurden nicht erkannt. In alte Technologien, so die Milliardeninvestitionen in Frankreich, wurde noch investiert, wo andere Firmen verzweifelt versuchen davon los zu kommen. General electric spricht von 10.000 Entlassungen insgesamt und den Verkauf von ganzen Unternehmenteilen. Es wird wohl nicht reichen. Mit Schuld an dieser Entwicklung hat auch das aufgeblähte doppelt so große Management , ihre hohe Gehälter und ihr aufwendiger Managementstil gehabt, so flog immer ein Privatjet zusätzlich hinter einen Topmanager her.

GE streicht 1600 Jobs

Nach eigenen Angaben ist General Electric weltweit direkt oder indirekt an der Erzeugung und der Versorgung von einem Drittel der Elektrizität beteiligt. Bei Kohle, Öl, Gas, Wind, Solar, Wasser- und Atomkraft ist GE für die Stromerzeugung und Verteilung eigentlich gut aufgestellt. Zu den Länder, wo die Nachfrage in den kommenden 10 Jahre am stärksten steigen wird, gehören China, Indien, USA, Brasilien, Indonesien, Vietnam, Saudi-Arabien und Mexiko. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass es sich nicht nur um einen Stellenabbau, sondern um eine Verlagerung der Arbeitsplätze handelt.

@stefan

so isses. dem ist nix hinzuzufügen

Energiepolitik

Der Stellenabbau hat nichts oder wenig mit Deutscher Energiepolitik zu tun. Alstom hat die weltweite Entwicklung falsch eingeschaetzt. Als Konsequenz wurde sie von GE geschluckt. GE hofft auf Marktanteile. Unterm Strich kann sich auch die grosse GE nicht gegen die asiatische Konkurrenz um die verbleibenden Kohlekraftwerke durchsetzen und muss sich auf lukrativere Geschaeftsfelder konzentrieren. Schade, aber unausweichlich.

@13:35 von Carlsand

Da müsten ganz andere Zahlen an Freisetzungen von Facharbeitskräften erfolgen,um den Fachkräftemangel entgegen zuwirken.

Der Fachkräftemangel ist ein Mythos. Was fehlt, sind noch billigere, noch flexiblere Arbeitskräfte ohne Anhang, die ohne Gegenleistung auch gerne mal Überstunden kloppen. Insbesondere große Konzerne sind auch groß darin, wenig zu bezahlen und viel zu verlangen. Und mit über 50 hat man fast gar keine Chance mehr auf einen Arbeitsplatz mit adäquater Bezahlung - wenn man überhaupt zum Vorstellungsgespräch geladen wird, wird einem gleich klargemacht, daß die Erwartung, ein Durchschnittsgehalt zu bekommen, überzogen ist. Auch in sogenannten Mangelberufen.

die Digitalisierung

zeigt nun seine ersten Zerstörungen. Wie bereiten wir uns gesellschaftlich darauf vor? Gar nicht. Wir leben ja gut und gerne in diesem Land und glauben ernsthaft, diese Disruptionen gehen schon an uns vorüber... #Wahnsinn

Zeichen der Zeit

Die Konzerne, Siemens wie auch GE hatten schon lange Kenntnis von der Energiewende. Nur bislang glaubte man den Lobbyeinfluß, gepaart mit hohen Parteispenden. Dies war allemal billiger als neue Technologien zu entwickeln. Doch nun ist die Energiewende eine unabwendbare Tatsache geworden und diese, nur gewinnorientierten Konzerne haben einfach keinen Plan B bereit. Um nun die Gewinnmargen weiter hoch zu halten müssen Arbeiter weichen. Inzwischen haben wir uns fast täglich daran gewöhnt, schieben aber dabei nur zu gerne die Schuld auf die Politik. Zum Teil nicht falsch, denn zu lange haben sie den Büttel für die Konzernlobbyisten gespielt und an die "Ehrlichkeit" der Unternehmen geglaubt.

USA schlichtweg sehr attraktiv

Die USA als Fertigungsland sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. In den USA sind die Arbeiter bereit über 50 Stunden die Woche zur arbeiten, weniger als zwei Wochen Urlaub im Jahr zu haben und das Steuerniveau liegt deutlich unter europäischen Verhältnissen.

Auch das Lohnniveau für nicht-Führungskräfte ist niedriger in Amerika. In der globalisierten Welt ist Wettbewerbsfähigkeit nunmal alles.

@Stefan_Th - Fehlanalyse

Genau das Gegenteil ist der Fall. Siemens bekam schon 10 Jahre vor dem Rot-Gruenen Atomausstieg keine Reaktorbau-Auftraege mehr. Der Bau von Grosskraftwerken ist selten Rentabel, zu hohe Vertragsstraffen und Unsicherheiten.

Siemens hat im Maschienenbau dank Windanlagen ein grosses Geschaeft gemacht. Deutschland hat jaehrlich ca. 9 Mrd Exportvolumen und 65000 Arbeitsplaetzen alleine bei Windanlagen stark von der Energiepolitik Anfang des 20. Jahrhunderts Profitiert. Die Rolle Rueckwaerts die wir zur Zeit in NRW sehen ist es die Planungsunsicherheit bringt und enorm Wirtschaftsschaedigend wirkt, wie bereits von einigen Unternehmen beanstandet.

Aber sie scheinen es ja besser zu Wissen als Siemensgeschaeftsfuehrer, die sich uebrigens fuer den Kohleausstieg stark machen.

@Karl Napf & stefan_

Da wiedersprechen ihnen aber Siemensmitarbeiter. Diese verdienen ihr Geld nämlich im Windanlagenbau und zwar mehr als sie es mit AKW taten. Grosskraftwerke sind im Bau selten rentabel, der Markt ist zusehr von symbolischer Industriepolitik durchdrungen als von marktwirtschaftlichem Denken. Grossauftraege gingen da meist nach Japan oder Frankreich. Deutschland hat mit seinem Exportschlager Maschienenbau und Filteranlagenbau sehr stark von der Rot-Gruenen Energiepolitik und strickteren Emissionsschutz profitiert. Da sind wir Weltmeister.

Die GE Probleme sind einfach Teil des Trumpschen Wirtschaftsumbau. Trump zerstoert gut bezahlte Ingenieursarbeitsplaetze in der Regenerativenenergien in Pittsburgh oder bei GE um mehr Jobs fuer schlechtbezahlte Mienenarbeiter zu kreieren.

@Werner40 - Siemens fordert Kohleausstieg

Nicht ganz. Der Deutsche Exportmarkt bei Windanlagen brummt seit Jahren und schaft 65000 Arbeitsplaetze.

Mann muss den Markt und seine Innovationen schon entfalten lassen und nicht an veralteten Kraftwerken festhalten.

Die deusche Industrie profitiert sowohl vom Netzumbau, von einem heterogenen Energiemarkt, von neuen Technologien die hier entwickelt werden, vom Speicherbau, vom Filteranlagenbau.

Genau deshalb macht sich Siemens auch fuer den Kohleausstieg stark, weil es eine marktwirtschaftliche Chance ist.

Wer weiterhin vom Uran-, Gas und Oelimport abhaengig sein mochte kann auf alte Technologien setzen. Ich freue mich dass das resourcen arme Deutschland intelligentere Wege geht.

Frohe Weihnachten für die betroffenen Arbeitnehmer

Der Arbeitnehmer zählt nichts - Shareholder Value alles. So ist es in Zeiten des billigen Geldes für Zocker an den Börsen im Turbokapitalismus.

1 Mio offene Stellen, hochdotiert..

die Freigestellten werden mit Kußhand v.d. Konkurrenz aufgenommen

Über 1 Mio offene Stellen
(nur Facharbeiter u. Akademiker !) .

Wo ist das Problem ?

Der Mensch rechnet sich nicht,

die Maschine schon. Wo wird hier das Problem gesehen? Evolutionär ist der Schritt der Entlassung völlig verständlich, da die Maschine besser angepasst ist an dem "Arbeitsmarkt". Der Mensch ist obsolet. Das ist der Sinn der Industrialisierung. Und da sich dagegen keiner ausspricht, nicht die Gewählten noch die Wähler, sondern dieser ganzen Prozess mit mehr Arbeit und weniger Lohn noch unterstützt wird, sind jedwede Kommentare von humaner Färbung hinfällig. Dafür hat auch jeder Hartzer eine neues Mobiltelefon oder Tablet. Für Unterhaltung ist gesorgt. Und die wiegt mehr als Unterhalt...

Am 07. Dezember 2017 um 14:47 von Niccc

"Die USA als Fertigungsland sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. In den USA sind die Arbeiter bereit über 50 Stunden die Woche zur arbeiten, weniger als zwei Wochen Urlaub im Jahr zu haben und das Steuerniveau liegt deutlich unter europäischen Verhältnissen"

Wenn man dann die Produktivität betrachtet, ergibt sich ein völlig anderes Bild.

Versprechen der Energiewende ...

Hieß es nicht immer aus Berlin, dass die erneuerbaren Energien viel mehr Arbeitsplätze schaffen würden, als durch sie entfallen würden … .

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