Ihre Meinung zu: EU-Kampf gegen Steuerflucht: 17 Steueroasen auf Schwarzer Liste

5. Dezember 2017 - 17:27 Uhr

Panama, Guam, Barbados, Palau oder St. Lucia - diese und zwölf weitere Gebiete stehen jetzt auf einer Schwarzen Liste, mit der die EU Steueroasen anprangert. Sanktionen sind vorerst nicht vorgesehen, was Kritik hervorruft.

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Kommentare

tja, leider wurde vergessen

luxembourg zu erwähnen. ob man den ehrenwerten herrn juncker nicht verletzen wollte?

dauert einfach zu lange

Ja, das dauert einfach zu lange. Man möchte mit der Faust auf den Tisch hauen; aber besser kleine Schritte, als gar keine.

Ja und wo finde ich die EU-Steueroasen?

Länder in der EU wie z.B. Holland, Luxemburg, Zypern, Irland usw. offerieren den Unternehmen gnadenlos niedrige Steuersätze und entziehen die Steuer dann anderen EU-Staaten.
Ist das denn in Ordnung?
Warum sind diese Länder nicht auf der schwarzen Liste??

Kopf in den Sand.

Niederlande, Irland und auch Schweiz sind die größten Steueroasen der Welt und stehen nicht auf de Liste -- danke für nichts EU.

Steueroasen

Richtig mit der Kritik, was soll das bringen? Zudem heißt es nicht erstmal vor der eigenen Tür kehren?
Also erstmal die eigenen Partner benennen, England, Niederlande, Luxemburg, Lichtenstein, Irland....eine tolle Partnerschaft diese EU.

EU

Natürlich keine Sanktionen. Natürlich keine EU -Staaten. Was soll das alles? Jeder macht sich eben lächerlich so gut er kann. Laufen mir gerade die Tränen vor Lachen oder Weinen?

Wieso wurden

europäische Steueroasen nicht auf diese Schwarze Liste gesetzt? Die Begründung mit der Wettbewerbsfähigkeit ist doch lächerlich.
Und Sanktionen gegen die Länder auf der Liste gibt es auch keine. Ja glauben die den, der Heilige Geist werde über diese Steuerparadiese kommen und sie würden erleuchtet und von heute auf morgen ihre krummen Geschäfte aufgeben?
Ganz sicher nicht. Solange denen das Handwerk nicht gelegt wird, werden die so weitermachen wie bisher.
Genauso gut könnte man an das Gewissen der Steuerbetrüger appelieren. Die Geldgier wird immer größer sein.
Es darf keine Steuerschlupflöcher für Superreiche, Großkonzerne, Sportler etc. mehr geben.
Sie sollen ihre Steuern zu Hause zahlen und nicht andere, die das Pech haben, nicht so reich zu sein wie sie, alleine die Lasten tragen lassen.

Witzig! Wo ist den Luxemburg,

Witzig!
Wo ist den Luxemburg, Niederlande, Kanalinseln, Irland?
Sich selber mal an die Nase packen und Misswirtschaft abschaffen. Vielleicht auch Herrn Juncker?

Nicht zu glauben

Und die ganzen EU Länder wie Irland, Luxemburg und die britischen Inseln werden nicht erwähnt. Diese verlogene Politik muss aufhören. Aber dies wir leider nicht geschehen.

Danke liebe EU!

Da hat die aus Steuergeldern bezahlte EU-Manpower ja mal echte Glanzarbeit geleistet. Endlich eine Liste mit den Staaten, wo das Abschöpfen aller Einkünfte und Gewinne nicht stattfindet. Das spart viel Arbeit für eine Blaupause und es ist immer gut zu wissen, wo sich das Investieren noch lohnt. Schade nur, dass die EU eigenen Oasen vergessen wurden. Wäre doch auch schön gewesen zu wissen, wo man auf dem eigenen Kontinent noch steuerfrei investieren kann - Ende der Ironie!

es fehlt auf der Liste...

die Spinne im Netz der Steueroasen - die City of London

Gestern, heute, Hollywood...

Die heutigen "Schwarzen Listen für Steueroasen" halte ich für populativen Aktionismus ... heute politisch mehr als noch früher im 16. Jahrhundert, als europäische Herrscher karibische Piratennester bekämpften, weil sie tatsächlich unter dem Verlust ihrer "Goldschiffe" litten.
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Heute aber wissen ähnliche "Herrscher", daß die "Piraten in Steueroasen" ihre hinterzogenen Finanzmittel nur allzugerne zwecks Weitervermehrung in der "Alten Welt" wieder anlegen... was auch den Herrschenden politisch für den eigenen Machterhalt hilft.
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Insofern ist diese neue "Schwarze Liste" nur neuer Stoff für Hollywoodfilme - sonst nichts.

Es grenzt an ein Wunder !

"Obwohl etwa auch Luxemburg, die Niederlande, Malta und die Isle of Man als Oasen der Vermeidung von Unternehmenssteuern gelten, stehen EU-Staaten nicht auf der Liste. Die Finanzminister dieser Länder hatten sich strikt dagegen gewehrt, Mitgliedsstaaten auf die Schwarze Liste zu setzen. Sie führten zudem an, dass dies Europas Wettbewerbsfähigkeit schaden könnte. Dennoch zeigt sich der geschäftsführende Bundesfinanzminister Peter Altmaier zufrieden. Die Liste sei ein wichtiger erster Schritt".

Es grenzt an ein Wunder, dass es in Europa noch immer Menschen gibt die glauben und behaupten, die EU-Institutionen seien ehrlich, plausibel und transparent !

Der (kommissarische bzw. geschäftsführende) Bundesfinanzminister ist offensichtlich einer dieser Narren, die den Europäern bzw. Deutschen ein X für U vormachen...und dabei nicht bemerken, wie lächerlich sie ihre eigene Person ( nicht Funktion !!! ) machen.

Ist auch der EU die Verbreitung von "Fake News" verboten,...oder nur dem Bürger ?

Warum fehlen

Luxemburg, Irland und die Isle of Man?

Bitte nicht schon wieder

Bitte nicht schon wieder Sanktionen!

Denn die bringen nichts, schaden uns allen nur... Entweder sämtliche Beziehungen abbrechen oder meinetwegen auch den Krieg erklären – aber unterhalb dieser Ebene läuft definitiv nichts.......

Und bitte auch die Steueroasen sowie -schlupflöcher in den eigenen Ländern auszumerzen nicht vergessen!

@16:54 von grübelgrübel

16:54 von grübelgrübel: "... aber besser kleine Schritte, als gar keine."
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Na ja - mit "kleinen Schritten"... bspw. zu Fuß durchs Watt (bis die Flut kommt), sind vom EU-Festland aus per se weder nahe noch weit entfernte Offshore-Steuerparadiese nicht zu bekämpfen... Nicht mal das kleine Luxembourg ohne jede Seegrenze - und ebenfalls nicht Andorra, San Marino oder das schweizerisch-italienische Livigno (übrigens mit eigener "Casinobetreiber-Struktur) machen dahingehend Ausnahmen. Sogar in deutschen und europäischen Zoll-Freihäfen kann man Steuern sparen "auf Teufel komm raus"...
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Insofern sind Ihre "kleinen Schritte" wohl eher etwas für unbedarfte Spaziergänger...

Ohne Sanktionsmöglichkeiten

Ohne Sanktionsmöglichkeiten und die Auflistung europäischer Steueroasen ist das erstmal nur scheinheilige Symbolpolitik. Das kann nur ein erster Schritt sein.

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