Ihre Meinung zu: Papst in Bangladesch: Ende eines diplomatischen Drahtseilaktes

2. Dezember 2017 - 15:40 Uhr

Papst Franziskus hat seine Asienreise beendet und ist auf dem Weg zurück nach Rom. Nach der großen Anspannung in Myanmar war der letzte Tag in Bangladesch geprägt von Gelassenheit und Spontaneität. Von Jürgen Webermann.

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Kommentare

Bewegend.

"Wir werden unsere Herzen nicht verschließen. Die Anwesenheit Gottes trägt heute den Namen Rohingya."

Der Papst hat sich diesen Appell also bis zum Schluss aufgehoben.

Ich finde diese Idee wunderbar. Mit diesem Geist und dem deutlichen Bekenntnis zu Frieden und Menschenrechten können die Ungerechtigkeiten dieser Welt hoffentlich irgendwann besiegt werden.

Das Wort "Rohingya" fällt doch noch ...

Kann man sich erinnern, das über das Morden an den Bergvölkern in der Region ähnlich viel Worte verloren wurden?
Ob das wohl daran lag, das die noch nicht dem monotheismus anhingen?

Der Papst auf Wolke 7?

Die Anwesenheit Gottes trägt heute den Namen Rohingya".
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Womit er sich ohne Distanzierung auch zum Teil des Terrorismus aus den Reihen der Rohingya bekennt?
Nein, diese Menschen wollten zum Großteil eine Separierung und damit einen muslimischen Staat gründen....das wäre rassistisch gewesen und dürfte für Nichtmuslime schrecklich geendet haben, wenn man ihnen nicht Einhalt geboten hätte.

15:18 von Rumpelstielz

Das lag wohl daran, dass Myanmar damals noch kein Spielstein auf dem geostrategischen Spielbrett war. Seitdem China hier einen Zugang zum indischen Ozean plant, scharrt die regime-change-Fraktion mit den Hufen.

Papst sollte abtreten

Meiner Meinung nach hat der Papst bei seiner Myanmar-Reise versagt! Da wo er was sagen hätte sagen sollen hat er geschwiegen.

Da nützen auch spätere Alibi-Reden über Menschenrechte und die Würde des Einzelnen usw. nichts mehr.

Wird Zeit für einen neuen Papst - subito!

15:52 von killing joke ... regime Change...

"..damals noch kein Spielstein auf dem geostrategischen Spielbrett war..." Ja, ja, auch so eine Fraktion, die man in einem Großen Tank Glyphosat verbuddeln sollte - nur es hilft auch nichts, darauf zu hoffen, das sie Demokratieverächter von allein zur Besinnung kommen. All die versuche den "ethnisch reinen Staat" zu produzieren führen ja auch zu nichts gutem...

@yolo

"Nein, diese Menschen wollten zum Großteil eine Separierung und damit einen muslimischen Staat gründen"

Nein, wollten Sie eben nicht! Es handelt sich nur um eine kleine Splittergruppe. Sie machen aus einer Minderheit einen "Großteil".

Es gibt auch in Deutschland Neonazis, die einen braunen Staat gründen wollen. Soll man deshalb alle Deutschen über einen Kamm scheren?

@pxslo

"Es gibt auch in Deutschland Neonazis, die einen braunen Staat gründen wollen. Soll man deshalb alle Deutschen über einen Kamm scheren?"

Es scheint bei dem Muslimen wie mit den Deutschen unter den Nazis zu sein: nur eine Minderheit verfolgt aktiv die Eroberungspolitik, aber kann dabei auf eine gehorsame oder passive Mehrheit bauen. Schauen Sie sich die PEW-Umfrage zu Scharia etc an: da haben Sie ihre "schweigende Mehrheit"

@16:32 von Rumpelstielz

Einen ethnisch reinen Staat in Burma wird es nicht geben, weil hier dutzende Volksgruppen leben. Mit den christlichen Karen zb gab es auch einen jahrzehntelangen Krieg, ohne dass dafür die Empörungsmaschinerie der globalistisch-neoliberalen Kampagnenpresse angeworfen wurde.

re pxslo von 16:03

Der Papst hat das mögliche getan und seinen Job gut gemacht.
Ich weiß nicht, was ihnen an ihm nicht passt. Er ist der Beste, den wir seit langem haben.

Ein wunderbarer Besuch! Oder was?

Durch Worte, oder Anwesenheit wird kein Kind satt und keine Krankheit und Einsamkeit geheilt! Die medizinischen sowie die finanziellen Leistungen der Römisch Katholischen Kirche sind gleich Null. Der Papst hat die vorhandenen Wunden nicht geheilt, vielleicht sogar
erweitert! Es liegt im Interesse der Weltmächte wie der der EU und USA hier etwas Sinnvolles
zu tun! Aber warum denn?

@um 16:44 von pxslo

Schon bezeichnend, dass das muslimische Bangladesch die Rohingya nicht aufnehmen wollen, sondern für eine Rückkehr ins nicht muslimische Land Myanmar sind.
In Bangladesch versucht man, die Terroristen herauszuarbeiten, was schwierig ist, weil sich durch Familienclans und -strukturen, die Terroristen eine breite Rückendeckung aufbauen können. Männer verstecken sich mal wieder hinter Röcken.

Und zu ihrem Vergleich:
Wenn Deutsche sich formieren würden, um im Nachbarland einen eigenen Staat gründen zu wollen, würde man die Gegenwehr der Nachbarn verstehen und unterstützen.
Oder würden Sie die braunen Einwanderer dann dort ihr Glück versuchen lassen, trotz Übergriffen auf die Staatsmacht und Terror gegen die Einwohner?
Warum versteht man Myanmar nicht eher als Opfer dieser muslimischen Strategie?
Es wäre vllt ähnlich, als würden Deutsche in Polen einen eigenen Staat aufbauen wollen.
Da wäre zu Recht die Gegenwehr groß.

Die Terroristen verantworten die Flucht ihrer Familien.

@killing joke

".. aber kann dabei auf eine gehorsame oder passive Mehrheit bauen."

Ich glaube die Deutschen werden Ihnen da widersprechen. Die Moslems sowieso. Alle Umfragen - ich spreche hier von seriösen Umfragen - zeigen das eindeutig.

. . . die Bergvölker

/// Das Wort "Rohingya" fällt doch noch ...
Kann man sich erinnern, das über das Morden an den Bergvölkern in der Region ähnlich viel Worte verloren wurden?
Ob das wohl daran lag, das die noch nicht dem monotheismus anhingen? ///

Wenn es um mehrere oder gar keine Götter geht, dann ist der Papst fehl am Platz.
Genauso ist es mit dem Buddhismus. Ziel ist der Zustand des erleuchteten, den Buddha nämlich.
Das Ziel eines Buddhisten ist es, ins Nirwana zu gelangen. Das Nirwana ist der komplette Stopp des Kreislaufes des Todes und der Wiedergeburt. Dort kommt man hin, wenn man sein Leben nach den ''Richtlinien'' des Buddhistischen Glaubens gelebt hat. Vielleicht ist das damit gemeint, aber an einen Gott glauben Buddhisten nicht (Problem?)

@elcapitan, 17:56

"Er ist der Beste, den wir seit langem haben."

Sehe ich ganz genauso. Hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten. Er ist der letzte, der wirklich etwas zu sagen hat und noch christliche Werte vertritt.

Neben der Kanzlerin vielleicht, mit Abstrichen.

@yolo

"Wenn Deutsche sich formieren würden, um im Nachbarland einen eigenen Staat gründen zu wollen, würde man die Gegenwehr der Nachbarn verstehen und unterstützen."

In Spanien leben mehrere Hunderttausend Deutsche. Wenn ein paar Neonazis dort Anschläge verüben, würden Sie dann auch vorschlagen alle Deutschen rauszuschmeißen? Auf diese Weise, mit all den Massakern? Wegen ein paar Idioten? Und außerdem sind die Rohingya Bürger des Staates Myanmar.

"Warum versteht man Myanmar nicht eher als Opfer dieser muslimischen Strategie?"

Was für eine muslimische Strategie? Noch nie davon gehört oder gelesen. Haben Sie irgendwelche Beweise für so eine "Strategie"?

Sie versuchen hier auf Biegen und Brechen die Muslime als Einheit zu sehen und mit irgendwelchen Gruppierungen in Verbindung zu bringen. Sowenig wie es "die Deutschen" gibt, gibt es auch "die Muslime."

@yolo

Ich möchte gerne von Ihnen eine Quellenangabe aus der hervorgeht, dass "der Großteil" der Rohingya eine Separierung will. Und zwar einmal vor einmal nach der systematischen Vertreibung durch die myanmarische Armee.
Nehmen sie mal ihre gesamte Fantasie zusammen und stellen sich damit vor die Bundeswehr würde anfangen deutsche zu vertreiben, wegen des NSU. Ihrer Logik nach wäre das ja eine begrüßenswerte wie auch angemessene Vorgehensweise.

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