Kommentare

Kaeser hat Recht

Schulz Straßenjargon hier asozial diskreditiert ihn erneut. So kann man vielleicht als Würselener Bürgermeister auftreten, aber nicht als jemand der in die Fußstapfen der mächtigsten Frau der Welt treten will.

Klappern gehört zum Handwerk

Und zwar auf beiden Seiten. Solche Raufereien entstehen nun mal, wenn die Wirtschaft sich über Jahre durch Lobbyisten in der Politik breit gemacht hat. Die SPD war in den letzten Jahren allerdings sowieso nur der dienende Schlüsselträger der Union und hatte wenig zu sagen. Jetzt kommt aber ein Her Kaeser und will politisch einschreiten? Befürchtet er, dass durch andere Regierungskonstellationen nicht mehr Tür und Tor zur Regierung geöffnet sind? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und Steuern - die zahlen andere Firmen auch, also nicht nur Siemens.

Kaeser hat Unrecht (und jammert viel zu viel)

Nun lassen sie mal ihre Pferde im Stall. Wenn Merkel könnte wie sie wollte,würde so einiges anders laufen. Sie redet deshalb unbestimmt, weil sie sich kein Misserfolg auf die Fahne schreiben will. Mächtigste Frau der Welt...bei 84 Millionen ist das nicht viel Macht.

Und nun zu Kaeser diesem Dreikäsehoch:
Er meint doch tatsächlich, dass die Sozialabgaben für den Deutschen Staat waren und nicht für seine Arbeitnehmer. Er glaubt auch wirklich dass ein Staat seine Steuer begründen müsste, vorallem einem Unternehmer gegenüber.
Wie witzig wäre es, Kaeser die Staatsbürgerschaft abzuerkennen, einfach mal so, aus purer Lust und Laune. Natürlich würde das nicht passieren, der Staat argumentiert ja nicht damit, er nimmt es als gegeben an.Kaeser sollte mal alleine das machen, was die Arbeitnehmer machen und dann kann er behaupten, er oder Siemens hätten was getan.Immer dieses Wirtschaftsliberale Gewäsch. Diesen Leuten sollte man flux zeigen, dass Gesetze nicht umsonst sind. Jammer vorprogrammiert

Ätsch bätsch

Ein solches Ätsch bätsch" paßt zu einem schlechten Einzelhändler (pardon bitte, liebe gute Einzelhändler!) als zu einem Konzernchef. Wie peinlich ist das denn?

Primat der Politik

Wenn Aktionäre sich leistungsfrei an der Arbeit anderer Leute bereichern wollen, dann haben sie das gefälligst zu den Regeln und Gesetzen des Staates zu tun, der diese Konstruktion ermöglicht. Und wenn das Gemeinwohl durch diese Konstruktion schaden nimmt, dann muss der Staat den Primat der Politik gegenüber dem Kapital durchsetzen.

Stellenabbau bei Siemens: Konzernchef attackiert Schulz

Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Jo Kaeser sollte erst mal mit seinen Beschäftigten reden und klare Konzepte für den Strukturwandel bei Siemens vorlegen, statt zum Gegenangriff überzugehen.

Große Worte

"In dem Brief wies Kaeser außerdem die Kritik von Schulz zurück, Siemens habe wegen öffentlicher Aufträge jahrzehntelang vom deutschen Staat profitiert. Kaeser entgegnete, Siemens habe alleine in den vergangenen fünf Jahren mehr als 20 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen an den deutschen Staat überwiesen."
Ja - das wird Siemens wohl getan haben - insgesamt für alle in Deutschland beschäftigten Mitarbeiter.
Der Konzern selbst hat 2016 Ertragsteuern in Höhe von 2.008 Mio. € gezahlt, 2015 waren es 1.869 Mio. € (Zahlen aus dem öffentlichen Geschäftsbericht 2016). Bezogen auf den Vorwurf, Siemens (nicht die Mitarbeiter!) habe ja gut verdient am deutschen Staat, ist die Antwort Herrn Kaesers schlicht ein Fake.

Gruß pm

In den 20 Milliarden die der

In den 20 Milliarden die der Konzern gezahlt hat Sozialabgaben und Steuern zusammenzumischen ist unseriös. Da ist jemand bemüht die Summe aufzublähen.

Nichts desto trotz ist Schulz an der Spitze der SPD der falsche Mann, denn er hat jahrelang gegen die Belange der Arbeiter Politik gemacht, indem er den Ausbau des Freihandels vorantrieb. Das ist - für die deutschen Belegschaften - immer ein Nachteil, wenn man Länder mit unterschiedlichen Lohnkosten in einer "Zone ohne Zoll-Korrektiv" zusammenfasst. Genau deshalb ist die EU schlecht ... aber niemand unserer Politiker will es sehen.

Kaeser hat Unrecht, Schulz Recht

Herr Kaeser jammert auf sehr hohem Niveau, wie es für Arbeitgeber typisch ist. Martin Schulz dagegen hat mit jedem Wort Recht. Wer Arbeinehmer zur Profitmaximierung feuert, der handelt asozial. Außerdem begrüße ich es sehr, das der Schmusekurs zwischen Arbeitgebern und SPD zu Ende geht. Wenn sich die Sozialdemokraten endlich wieder als Anwalt der kleinen Leute profilieren möchten, dann ist der Streit und die tägliche Auseinandersetzung mit der Industrie ihr tägliches Brot. Wirtschaft und Kapital werden bereits von anderen Parteien vertreten. SPD und Linke müssen zusammen die Interessen der Arbeitnehmer vertreten. Wer denn sonst?

Schulz: "Das ist asozial"

das stimmt Herr Schulz die Politik der letzten 12 Jahre war asozial, die Auswirkungen kommen jedes Jahr stärker zum tragen.

Gruß

Schulz

Schulz beschimpft Kaeser und Siemens als asozial. Und Schulz, was tut der, er drückt sich vor der Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmern und geht nicht in die Regierung. Wann merkt die SPD eigentlich, was sie sich mit diesem Mann (Schulz) für ein Ei ins Nest gelegt hat?

Warum hilft man dem Käser ???

wer jetzt die asozialen Maßnahmen des Siemens Konzerns auf eine Auseinandersetzung Schulz vs. Käser reduziert,versucht doch ab-oder unabsichtlich vom eigentlichen Thema abzulenken. Es werden Arbeitsplätze,und damit Steuereinnahmen, geopfert, um den Aktioneuren eine maximale Rendite zu gewährleisten- also maximalen Gewinn. Und dieses Geld wird dann wieder über irgendwelche Paradise-Papers dem Fiskus entzogen. Der wahre Depp war, ist und bleibt der ehrliche deutsche Steuerzahler, der das alles ausgleichen muß, die Zahl der Einzahler schrumpft, die Moneten, die der Staat ausgeben will/muß aber nicht. Nein,hier läuft vieles schief, sehr schief ! Der gelernte DDR Bürger erinnert sich unweigerlich an den Staatsbürgerkunde Unterricht. Hier wurden ja ausführlich die mechanismen des Kapitlismus erklärt und von der Realität mit Leben gefüllt. Doch leider sehen nur die Wenigsten die wahren Zusammenhänge und wählen statt links lieber die Demagogen der AfD ! Danke Siemens für diese Erkenntniss !

@17:29 von killing joke Primat der Politik

das so ein Kommentar überhaupt freigeschaltet wird, unglaublich diese ÖR Medien.

Kleinsparer die vom Staat mit seiner Minuszinspolitik geschröpft werden und ein paar Euro in gute Deutsche Aktien anlegen möchten, müssen sich in diesem Forum noch als Kapitalisten beschimpfen lassen. Wo gibt es denn so was. Auf der anderen Seite wird gejammert, dass deutsche Privatsparer keine Aktien kaufen. Wo steuern wir in Deutschland bloß hin?

re jayray

" Diesen Leuten sollte man flux zeigen, dass Gesetze nicht umsonst sind."

Dann mal bitte konkret, welche Gesetze Sie denn gegen Siemens einsetzen würden.

17:45 von karwandler

re jayray

" Diesen Leuten sollte man flux zeigen, dass Gesetze nicht umsonst sind."

Dann mal bitte konkret, welche Gesetze Sie denn gegen Siemens einsetzen würden.
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Siemens sollte die Werke für den symbolischen Euro an die SPD und IG-Metall verkaufen.
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Deren wirtschaftlicher Sachverstand und Erfolgshistorie wird die aussterbende Branche sicher zu neuem Höhenflug subventionieren.
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Neue Heimat und CoOp lassen grüßen.

Etwas deplatziert

wirken einige Aussagen hier. Dank der (Umwelt-)Politik hat das Power und Gas Geschäft von Siemens schlechte Karten. Daher macht es keinen Sinn, die betreffenden Standorte zu erhalten. Man kann als Politiker nicht das Wasser abschaffen und sich dann wundern, dass es trocken ist.
Das heißt nicht, dass die betroffenen Mitarbeiter nicht innerhalb Siemens auf andere Stellen oder Standorte wechseln könnten.
Ein Konzern wie Siemens stellt sich seiner sozialen Verantwortung dadurch, dass er das Gesamtunternehmen gut aufstellt, und damit Arbeitsplätze generiert beziehungsweise sichert. Leider wird die Tatsache gerne unterschlagen, dass Siemens mehr Arbeitsplätze schafft als abbaut.
Wenn Schulz sich hier als Arbeitnehmerversteher geriert, um Sympathien zu erhalten, dann wirkt das schlicht unglaubwürdig. Und daher kann ich mich Joe Kaeser‘s Position nur anschließen.
Die Politik setzt die Rahmenbedingungen und und kann sich nicht aus der Verantwortung für deren Folgen herausstehlen.

Die SPD ist unglaubwürdig

PR-technisch ein Supergau für die SPD. Die SPD als Regierungspartei zwingt mit ihrer Politik, dass Unternehmen ganze Sparten in Deutschland aufgeben müssen, und stellen sich dann noch vor die zukünftigen Arbeitslosen und spielt sich als dessen Vertreter auf.

Bei der SPD geht es jetzt ums nackte Überleben. Als Throngehilfe für Merkel zu dienen würde der SPD entgültig das Genick brechen. Danach wird die SPD keine Bedeutung mehr in Deutschland haben.

Ich bin kein SPD-Wähler, aber ich frage mich, wer diese Partei so in die Selbstzerstörung treibt.

gut so Herr Kaeser

Schulz hat für gar nichts einen Antwort. Auch deswegen ist seine Partei wo sie jetzt steht.

Lassen Sie sich nicht beirren. Es geht um die Zukünft.

re killing joke

"Wenn Aktionäre sich leistungsfrei an der Arbeit anderer Leute bereichern wollen"

Pöse, pöse Aktionäre. Wie kann man nur! Sich an einem Unternehmen beteiligen und dann auch noch verlangen, dass man am Gewinn beteiligt wird.

@ 17:20 von Jayray

Völlig richtig, die Sozialabgaben zahlt letzlich der Arbeitnehmer für sich - der sogenannte "Arbeitgeberanteil" ist pure Augenwischerei. Würde es den nicht geben, wären die Gehälter entsprechend höher - dass dies beim Arbeitgeber als Gewinn bleiben würde ist schlichtweg ökonomischer Unsinn. Nur wäre es schön, wenn diese Weisheit nicht nur dann verwendet wird, wenn es gegen einen Wirtschaftsboss geht, sondern auch dann, wenn mal wieder irgendwelche Erhöhungen von Arbeitgeberanteilen gefordert werden. Denn da lügt man sich was in die Tasche. Kaeser tut aber gut daran, Schulz an seine eigene Verantwortung zu erinnern. Ein auf viele Monate handlungsunfähiges Deutschland, weil zuviele Parteien auf den eigenen Vorteil bedacht sind, kostet uns womöglich mehr Arbeitsplätze, als die, die jetzt bei Siemens verloren gehen.

Mich würde mal

interessieren, welcher Kaufmann Produkte herstellt, die er nicht verkaufen kann, nur um das Personal zu halten?
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass der DGB nach sinkenden Mitgliederzahlen sofort mit Entlassungen reagiert hat.
Diese Gewerkschafter verlangen von anderen aber das Gegenteil.
Um Missverständnissen vorzubeugen.
Ich bin auch im Rentenalter noch Gewerkschaftsmitglied.
Was ich bemängele, ist das Messen mit zweierlei Maß.
Das scheint mir ein Markenzeichen der Linken zu sein.
Ich würde die Ursache für die Verluste in diesem Geschäftszeig von Siemens eher bei der irrationalen überhasteten Politik suchen.

@killing joke, 17.29h

Wenn die sich leistungsfrei bereichernden Aktionäre ihr Kapital abziehen, kann der Arbeiter sehen, wo er bleibt.
Dann hat er gar nichts mehr.
Was Sie da unterschwellig durchscheinen lassen hat schon seit 100 Jahren nirgendwo funktioniert.

Arbeiterführer Schulz,

authentischer geht´s ja wohl nimmer !Kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass er damit auch nur eine Wählerstimme gewinnt ! Und nur das war ja wohl der Zweck der ganzen Übung !

Die Bundesregierung und alle

Die Bundesregierung und alle anderen linken Organisationen wollen keine Kraftwerke mehr und es gibt sogar ein Exportverbot für die meisten Krftwerkstypen. Bis manche merken, welcher politische Unfug welche Folgen hat, ist manches unwiderruflich den Bach runter. Und wer da ganz naiv glaubt, es träfe immer die Reichen...

@Jayray um 17:20

Bei allem Respekt: Sie sollten RICHTIG lesen: Nicht "für" den deutschen Staat, sondern "an" den deutschen Staat "überwiesen". Oder ist das nur Stimmungsmache von Ihnen?

um 17:53 von DerVaihinger

>> Ich würde die Ursache für die Verluste in diesem Geschäftszeig von Siemens eher bei der irrationalen überhasteten Politik suchen. <<

Glauben Sie ernsthaft, dass Siemens nur für den deutschen Markt produziert ? Die irrational überhastete Politik welcher Länder meinten Sie demnach ?

Wie bitte?

Also wenn ein Konzern mehr als 20 Millionen an Abgaben und Steuern bezahlt darf er anschließend "wursteln" wie er will? Da vergißt Herr Käser wohl nur zu gerne wieviele Milliarden Gewinn dabei eingefahren wurden und da sind 20 Millionen nur die berühmten "Penuts". Er vergißt allem Anschein auch daran zu denken, daß durch die geplanten Entlassungen ebensoviele, nicht bei Siemens Beschäftigte zwangsweise davon betroffen sind. Also braucht sich Herr Käser gar nicht so aufzuspielen wenn er als asozial bezeichnet wird. Sich jetzt damit heraus zu reden, die Politik mit ihrem Umweltgedanken sei Schuld an der Nichtauslastung der Generatorfertigung ist wohl nur ein Witz, denn schließlich wurden die Entscheidungen nicht erst Gestern getroffen. Herr Käser hat einfach den Zug der Zeit verschlafen und ist im Gegensatz zu den Arbeitern sein Gehalt nicht wert.

Peinlich, Herr Schulz

Herr Kaeser hat recht. Auch die Sozialdemokraten verantworten die chaotische Energiewende und dadurch den Stellenabbau. Unverständlich, dass hier die Gewerkschaften keinen höheren Druck auf die Politik ausüben.

Kaeser wird unverschämt

Also wirklich ! SIEMENS, ein Unternehmen das so gut wie keine Steuern zahlt aber großteils von Staatsaufträgen lebt, verwahrt sich gegen Vorwürfe "asozial" zu sein, wenn - überdies jahrelang staatlich subventionierte - ostdeutsche Betriebe kurzerhand zugemacht werden weil die nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen ? Außerdem kann niemand von der SPD erwarten, sich für das Amt von Merkel zu opfern - die würde es ja mit ihrer CDU umgekehrt auch nicht tun, wenn es um das Amt eines SPD Kanzlers ginge ! Für Herrn Kaeser geht es doch nur darum, das die Kasse klingelt weshalb er das Gasturbinenwerk auch kurzerhand in die USA verlagern will. "Germany Last", Herr Kaeser ? Sie sollten wirklich ganz still sein, und ihr Millionengehalt genießen. Übrigens: wer gibt eigentlich Großkapitalisten das Recht sich in tagespolitische Belange einzumischen ?

Was immer man von Schulz'

Was immer man von Schulz' Verhalten bezüglich der Siemens-Pläne hält ist klar, dass es sich bei den Aussagen Kaesars um eine plumpe Ablenkungsaktion handelt. Regierungsbildung und Umbaupläne eines florierenden Konzerns haben absolut nichts miteinander zu tun. Der CEO soll auf den Vorwurf antworten, Siemens vergesellschafte Kosten, um die privaten Gewinne zu maximieren. Die Feststellung, dass er proaktiv handle ist in dieser Beziehung völlig irrelevant. Siemens könnte z. B. für alle entstehenden Kosten der geplanten Umstrukturierung aufkommen.

18:00 von heinrichg

Die Bundesregierung und alle anderen linken Organisationen wollen keine Kraftwerke mehr und es gibt sogar ein Exportverbot für die meisten Krftwerkstypen. Bis manche merken, welcher politische Unfug welche Folgen hat, ist manches unwiderruflich den Bach runter. Und wer da ganz naiv glaubt, es träfe immer die Reichen...
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Der Martin möchte glauben machen, er hätte damit nichts zu tun, oder hat er den Zusammenhang nur nicht begriffen, ehrlich und gerecht?

@kill yoke

lustige ansicht. wenn die aktionäre bei thyssen beispielsweise ihr geld abgezogen hätten, in den vielen verlustjahren, würden die kruppianer an der suppenküche anstehen und beim DGB und der SPD um allmosen flehen

Am 23. November 2017 um 17:53 von DerVaihinger

Zitat:
"Mich würde mal
interessieren, welcher Kaufmann Produkte herstellt, die er nicht verkaufen kann, nur um das Personal zu halten?"
1. Erst mal Haarspalterei: Ein Kaufmann stellt keine Produkte her, er verkauft Produkte.
2. Zumindest ich erwarte von einem guten und erfolgreichen Unternehmer/Unternehmen, dass er/es den Markt sorgfältig beobachtet und rechtzeitig seine Produktionspalette anpasst.

Ich werfe z.B. unseren Automobilunternehmen schon seit Jahren vor, dass sie wichtige Entwicklungen regelrecht verschlafen. Tesla konnte nur entstehen, weil keiner der etablierten PKW-Hersteller es für nötig hielt, im E-Autobereich richtig zu investieren.
Ich werfe z.B. unseren Energieunternehmen schon seit Jahrzehnten vor, die Möglichkeiten der Erneuerbaren zu ignorieren und den Markt Anderen damit überlassen zu haben.

Siemens hätte sich z.B. schon längst damit befassen können/sollen wie man CO2 fängt/speichert und möglicherweise weiterverwertet.

Das war‘s jetzt mit Spenden

Die arme SPD, jetzt kann sie Wasser saufen - oder endlich ein Arbeiter-freundliches Programm jenseits Schröders Agenda 2010 machen. Sagen wir mal „könnten“, denn machen will der Großteil der SPD das nicht - sonst hätte der Schulz seine Ziele aus der Debüt-Rede umsetzen dürfen. Vielleicht gräbt der Schulz das gerade aus? Deshalb auch die Hau-Drauf-Kritik Von Siemens. Wieviel Steuern bezahlen die denn, wenn man die Subventionen und Schlupflöcher abzieht? Wahrscheinlich weniger als manch Mittelständler bezahlt.

@Klärungsbedarf, 18.02h

Ich antworte Ihnen gerne.
Ich meine die irrational überhastete Politik Deutschlands.
Das hat zur Folge, dass in Deutschland kein Bedarf mehr besteht und dass in potentielle Käuferländer aus z.T. ideologischen Gründen nichts mehr verkauft werden darf oder soll.

die Politik sagt immer man

wäre für Freihandelsabkommen und Nationalismus bringt nichts.

Ist das nicht nationalistisch gedacht wenn man Siemens kritisiert? Die Stellen gehen ja nicht verloren sondern werden nur zu Trump in die USA verlegt.

Ich sehe da sehr viel Nationalismus der doch scheinbar so schlecht sein soll in der Kritik von Hr. Schulz.
(oder ist man nur für offenen Welthandel wenn andere Länder die Nachteile davon tragen müssen?)

@17:57 von DerVaihinger

"Wenn die sich leistungsfrei bereichernden Aktionäre ihr Kapital abziehen, kann der Arbeiter sehen, wo er bleibt.
Dann hat er gar nichts mehr."

Der Aktionär ist in 99% der Fälle kein Investor (Neuemission), sondern Konsument einer Rechtskonstruktion, die ihm Verfügungsrecht über die Arbeit anderer einräumt. Außer Spekulation erfüllt er keine wirtschaftliche Funktion.

An die anderern Großkapitalisten hier: Eure paar Kröten auf dem Sparkassen-Depot fallen in den Maßstäben der wahren "player" nichtmal unter "peanuts". Hört auf Euch so aufzuplustern...

Stellenabbau bei Siemens

Der Strukturwandel bei der Energiepolitik befindet sich doch in Deutschland erst am Anfang. Aber andere Länder sind noch längst nicht soweit. Nicht umsonst ist der deutsche Export von Kraftwerksanlagen relativ hoch. Also ist doch die Schließung solcher Werke bei Siemens in Deutschland ein Managmentproblem.

hätte, hätte, Fahrradkette

Man hätte ja das ganze auch anders handhaben können. Zum Beispiel wäre es sicher möglich den Konzernumbau etwas abzustimmen, damit nicht auf einmal so viele Menschen auf der Straße stehen.

Außerdem wird hier entlassen, und in anderen Ländern mit neuen Tochterfirmen weiter produziert. Einerseits kann man das schon verstehen, wenn der Hersteller sich näher zum Kunden bewegt. Andererseits ist es tatsächlich asozial, wenn man hier Leistungen in Anspruch nimmt, und dann einfach dem Gesetz des Geldes folgt.

Da besteht wenig Unterschied zum damaligen Fall NOKIA.

Ach, Herr Schulz!

Natürlich ist es nicht in Ordnung, wenn Siemens tausende von Arbeitsplätzen einspart.
Dass dies der sozialen Gesellschaft nicht zuträglich ist, kann niemand bestreiten.
Das Wort asozial mag noch so passend sein, aber es laut auszusprechen, ist nicht angebracht, wenn die eigene weiße Weste nicht absolut blütenweiß ist.

eigentlich nicht

eigentlich nicht verwunderlich,die Handlung von Siemens.Sie reagieren auf die Vorgaben dieses Staates in naher Zukunft. Das heißt nun mal Arbeitsplatzabau in Deutschland , um die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns zu erhalten.

"Asozial" ist hier sicherlich nicht

die richtige Kategorie, aber soziale Verantwortung kann man nicht erkennen. Für Görlitz ist das sicherlich eine schlimme Nachricht, insgesamt, nicht nur für die Mitarbeiter.

Mit "asozial" disqualifiziert sich Schulz selbst

Wenn überhaupt, dann ist der Stellenabbau "unsozial". "Asozial" ist ein Wort, mit dem im dritten Reich Nationalsozialisten ihre Gegner verunglimpft haben. Mit diesem Ausdruck hat sich Schulz für seriöse Aufgaben disqualifiziert.

Wenn er tatsächlich etwas für die leider betroffenen Arbeitnehmer erreichen will (und sich nicht lediglich selbst profilieren wollte), würde er Gespräche mit ihnen sowie (ggf. vertrauliche) Gespräche mit Herrn Kaeser führen, und nicht über die Medien solche Ausdrücke verbreiten, die Gräben aufreißen und das Problem nicht lösen.

Außerdem: Der Niedergang des Kraftwerkgeschäfts ist das Ergebnis der von seiner SPD getragenen Energiepolitik unter Rot-Grün und in der großen Koalition! Bleibt zu hoffen, dass die SPD das erkennt und nicht weiter Politik auf dem Rücken der Beschäftigen bei Kraftwerksbauern und Kraftwerksbetreibern macht!

SPD Schulz benutzt das Wort

SPD Schulz benutzt das Wort asozial ?
Pahahahahahahahahahahahahaha
Was für eine Politik hat denn sein Verein die letzten Jahre so gemacht, soziale Politik ?

Zurück zur Wertschätzung

Wir leben schon seit vielen Jahren in einer Situation, in der die Arbeitgeber das unternehmerische Risiko auf die Belegschaft verlagern, und dieser gleichzeitig ihren Anteil am unternehmerischen Erfolg verweigern, sprich, sich nur die eigenen Taschen füllen. Und um den ganzen noch die Krone aufzusetzen, werden Mitarbeiter ohne zwingenden Grund, nur der Gewinnmaximierung wegen entlassen. Ich glaube daher, das man diesen Prozeß nur durch eine Verstaatlichung der Industrie stoppen kann. Ich halte das für den einzigen Weg, wieder zur Wertschätzung der Arbeitskraft zurück zu finden.

Schlimm genug,...

... dass Schulz hier mal Recht hat, es IST A-sozial gegenüber den Menschen, die es betrifft!
Der Herr sollte sich lieber öffentlich aus der Politik raushalten. Nach was für langfristigen Lösungen sucht er denn für die, die auf der Straße stehen ohne Arbeit? Langfristige Lösungen wird er nur suchen für den Profit und die Aktionäre. Das war´s. Keinen Deut mehr.
Und D wird nicht untergehen, nicht wegen Neuwahlen und nicht wegen irgendeiner Unsinnsregierung. Zumindest nicht in den nächsten 4 Jahren.

Ein paar primitive Worte ins

Ein paar primitive Worte ins Mikrofon geschmettert - damit will sich Schulz bei den Arbeitern anbiedern. Für mich wird er immer unerträglicher. Solidarität mit den Siemens-Arbeitern ist erforderlich, aber bitte nicht so oberflächlich.

@17:34 von pmhannover

>> Der Konzern selbst hat 2016 Ertragsteuern in Höhe von 2.008 Mio. € gezahlt, 2015 waren es 1.869 Mio. € (Zahlen aus dem öffentlichen Geschäftsbericht 2016).<<

Danke für Ihren erhellenden Beitrag.

Martin Schulz ...

... hat völlig recht, wenn er sich für die Rechte des deutschen Arbeiters einsetzt.

Herr Schulz ist am Stellenabbau schuld

Jeder, der sich mit Politik und Wirtschaft auskennt, weiß, dass die Rot-Grüne-Regierung in den Jahren 1998 - 2005 die Gesetze so gestaltet hat, dass die umweltfreundliche Gasturbinenkraftwerke unrentabel wurden und Kohlekraftwerke gefördert wurden. In späteren Regierungen hat CDU diese Gesetzgebung zementiert, wobei SPD und Grüne das aktiv unterstützten.

Herr Schulz war bei dieser Gesetzgebung direkt beteiligt. Und diese Gesetzgebung führt jetzt zum Abbau von Arbeitsplätzen bei Siemens. Damit hat Herr Schulz sich selbst asozial genannt.

Schulz: setzen, sechs!

Her Schulz hat vieles auf dieser Welt noch nicht verstanden, also erklären wir es ganz einfach:
(1) Die Politik hat (IMMER mit SPD-Beteiligung) den Markt für Kraftwerke kaputt gemacht
(2) Eine Werksschließung ist kein Todesurteil, Fachleute sind zur Zeit in Deutschland gesucht wie nie.
(3) Viele Politiker verstehen NICHTS von Wirtschaft - wenn ein Pferd tot ist, sollte man absteigen.
(4) Wie naiv muss ein Politiker sein, um zu glauben, das er der bessere Unternehmer wäre? Würden auf die Politiker aller Couleur die gleichen strengen Gesetze angewendet wie auf Unternehmer, säßen ALLE wegen Insolverzverschleppung und Untreue im Gefängnis.

Siemens/Thyssen/Martin Schulz

``Offener Brief``

Lieber Martin Schulz, über die Medien hat uns deine Aussage zu den Siemensplänen erreicht. Die Du als ``asozial``vor tausenden MitarbeiterInnen propagiert hast, weiter hattest Du erwähnt, ``kapitalistische Unternehmen agieren immer so, wenn diese keinen Ausweg aus solch einer Lage mehr sehen``. Mit deinem Wortlaut ``asozial``stimmen wir überein jedoch nicht, dass kapitalistische Unternehmen immer so agieren würden wenn...

Die Manager bei Siemens und vielen anderer Unternehmen handeln nach dem Markt, ist dieser volatil oder sinkt gar die Nachfrage dann verknappen Unternehmer ihr Angebot oder verlagern in andere Länder um durch die dortige Lohnquotensenkung weitere Marktanteile zu generieren, was völlig rational nachvollziehbar ist. Das Problem sind nicht die einzelnen handelnden Personen, sondern das ``asoziale kapitalistische System``, welches auf Enteignung des geschaffenen Mehrwerts der einzelnen ArbeiterInnen fungiert, leider tritt bei den ArbeiterInnen eine

@ AlexK

Herr Schulz ist am Stellenabbau schuld. Jeder, der sich mit Politik und Wirtschaft auskennt, weiß, dass ...
Herr Schulz war bei dieser Gesetzgebung direkt beteiligt.

Solche Schuldzuweisungen sind mir zu undifferenziert. Jeder weiß, dass Herr Schulz im fraglichen Zeitraum nicht an der deutschen Regierung beteiligt war.

Ähm, wie bitte was bitte: SPAREN?

"@17:29 von killing joke Primat der Politik

das so ein Kommentar überhaupt freigeschaltet wird, unglaublich diese ÖR Medien."

Sie halten Finanzwirtschafts-Ideologie für zensurwürdig? Na, Engels auf den Zensus nicht war? (entgegen Marx, der mitspekuliert hat, war Engels gegen die Börse)

Achja, Sparen ist keine Geldmacherei durch Geld sondern eine Ausgabenkürzung bei gleichbleibenden Einnahmen.

Wenn sie kein Kapitalist wären, dann wüssten sie um den Unterschied. Soweit haben es die "Finanzakteure" schon gebracht. Ich hoffen ihnen fällt das noch auf.

Die Arrogance eines Herrn Kaesers...

... ist nahezu körperlich spürbar.

"Die Energiewende sei in der Sache richtig, "in Ausführung und Timing" jedoch höchst unglücklich."

Das Timing war unglücklich? Ja, zum Donner noch eins: Wie lange Zeit brauchen denn die Siemens-Manager, um neue Produktionsfelder zu avisieren? Seit spätestens Ende der 80er ist die grüne Umweltbewegung unterwegs und seit Anfang der 2000er dominieren Umweltthemen konstant die Schlagzeilen der Nachrichten! Wer da immer noch nicht kapiert hat, in welche gesellschaftlich-politische Richtung das Ganze geht, hat als Manager versagt!

Das ist so dreist! Zumal die betroffenen Werke im Osten der Republik bringen SCHWARZE ZAHLEN (8% mehr Ein- als Ausgaben), denn auch wenn in D der Bedarf an Gasturbinen schwinden mag, ist diese Technologie weltweit nach wie vor gefragt! Das ist verlogen! Hinterhältig! Nur dem eigenen Profit ergeben! Im wahrsten Sinne des Wortes: "A-sozial"!

Am 23. November 2017 um 17:45 von karwandler

Zum Beispiel die Bayerische Verfassung. Siemens könnte zumindest in Bayern daran gehindert werden seine Werke zu verkleinern, da sie im öffentlichen Interesse sind erhalten zu werden.

Wer im Glashaus sitzt

Dieser saubere Siemens Manager soll doch erst einmal erklären warum die Firma Siemens dubiose Firmenkonstruktionen hat.Erst wenn dies geklärt ist kann Siemens über gewählte Politiker krakelen.

@ Jayray

Die bayrische Verfassung steht nicht über dem Grundgesetz.

Steuern

Wirtschaftsunternehmen können nicht mal eben zusätzliche Steuern erfinden, Solidaritätszuschläge erheben, beliebig Schulden machen, oder einfach frisches Geld drucken, sie sind gezwungen wirtschaftlich zu arbeiten. Auch nicht vergessen sollte man, dass unser Staat mit seiner Abgabenlast die Arbeitskosten auf mehr als das Doppelte bringt.

Arroganz der Macht

Herr Kaeser agiert in seinem Konzern ähnlich wie weiland Herr Ackermann bei der Deutschen Bank. Auch dort wurde in 2005/06 der Rauswurf von mehreren Tausend MitarbeiterInnen mit der Gewinnsteigerung begründet. Wettbewerbsfähigkeit ist/war das Zauberwort! Damals verzeichnete die Deutsche Bank noch hohe Gewinne. Auch Siemens schreibt schwarze Zahlen. Herr Kaeser begründet in eloquentem Stil den angeblich nötigen Stellenabbau, was ihn nur zynischer wirken lässt. Er ist der typische Vertreter der heutigen, nur auf blanken Profit gierenden Managergeneration.

Schulz hat an der Seite von Merkel, ...

...in den letzen Jahren mehr asoziales produziert und abgeliefert, als es Siemens je tun könnte.
Er muss also mit dem Wort "asozial" aus seinem Munde sehr vorsichtig sein.
So Menschen wie der Schulz, denken wohl man hat ihre Unfähigkeit und ihre Unmoral schon wieder vergessen.

Lieber Herr Kaeser

Ein "proaktives Angehen" würde beim Blick auf die eingefahrenen Gewinne, doch nur mit einer "Übernahme" der Mitarbeiter in andere Sparten bedeuten können!

um 17:49 von Prof.

Zitat:
"Die SPD als Regierungspartei zwingt mit ihrer Politik, dass Unternehmen ganze Sparten in Deutschland aufgeben müssen, und stellen sich dann noch vor die zukünftigen Arbeitslosen und spielt sich als dessen Vertreter auf."
Zitat Ende.

Vielen Dank!
Mit diesem Satz haben sie den Nagel aber ganz genau auf den Kopf getroffen.
Ich möchte nur noch hinzufügen, dass die CDU dabei mindestens genau so schuldig ist.

re Möbius

„Also wirklich ! SIEMENS, ein Unternehmen das so gut wie keine Steuern zahlt aber großteils von Staatsaufträgen lebt,“

Um welche Staatsaufträge soll es sich dabei handeln? Bitte Fakten auf den Tisch, vor allem der Beweis dafür, dass der Konzern >größtenteils< von Staatsaufträgen lebt.

„verwahrt sich gegen Vorwürfe "asozial" zu sein, wenn - überdies jahrelang staatlich subventionierte - ostdeutsche Betriebe kurzerhand zugemacht werden weil die nicht mehr zur Unternehmensstrategie passen„

Auch hier bitte konkrete Belege auf den Tisch.

Was Sie behaupten, stimmt nun mal so ganz und gar nicht

Gesetzliche Arbeitszeitverkürzung

Da könnte Martin Schulz jetzt mal wirklich beweisen wie``asozial`` er das Vorgehen von Siemens findet.

Gegenmaßnahme:
30-Stundenwoche bei vollem Lohn -und vollem Personalausgleich, damit könnte er in eine evtl. Verhandlung zur Neuauflage der GroKo gehen...
Zu schön um wahr zu sein, Arbeit für alle, denn auch Martin Schulz wird weiter neoliberale Politik stützen und mitgestalten...
Soviel Probleme könnten beseitigt werden,nur am Ende sind die Politiker der Wirtschaft wieder hörig...
Entweder liegt es an Unwissenheit oder es ist Ihnen einfach total egal und Sie profitieren lieber mit...

Beide

fahren keinen guten Kurs. Siemes sollte sich überlegen seine Mitarbeiter in anderen Bereichen einzusetzen anstelle sie einfach auf die Strasse zu setzen. Und Herr Schulz sollte sich überlegen ob Verweigerung einer Koalition das richtige ist. Mit Säbelgerassel und Worten kommen wir einer Lösung keinen Schritt näher. Ich denke beide könnten es deutlich besser machen. Also bitte hinsetzen und das Oberstübchen mal sinnvoll einsetzen!

um 18:08 von Möbius

Zitat:
"SIEMENS, ein Unternehmen das so gut wie keine Steuern zahlt aber großteils von Staatsaufträgen lebt, verwahrt sich gegen Vorwürfe "asozial" zu sein,"
Zitat Ende

Zumindest stellt Siemens als deutsches Unternehmen gut bezahlte Arbeitsplätze und sehr gutes know how.

Anderen Unternehmen, die ebenfalls keine Steuern zahlen, wie Apple, McDonald, UPS, uvm. können das nicht liefern.

@Reginald

Welche dubiosen Konstruktionen gibt es denn bei Siemens?
Ich habe so langsam den Eindruck, hier wird mit unrichtigen Behauptungen hantiert bis sich die Balken biegen.

re jayray

"Zum Beispiel die Bayerische Verfassung. Siemens könnte zumindest in Bayern daran gehindert werden seine Werke zu verkleinern, da sie im öffentlichen Interesse sind erhalten zu werden."

Da warten Sie mal ab, was ein Verfassungsgericht zum Thema "öffentliches Interesse gegen Werksschließungen" zu sagen hat.

Im Übrigen kann man dazu mit der Verfassung gar nicht hantieren. Es müsste ein Gesetz auf der Grundlage der Verfassung beschlossen werden.

re rote anders

"Gegenmaßnahme:
30-Stundenwoche bei vollem Lohn -und vollem Personalausgleich, damit könnte er in eine evtl. Verhandlung zur Neuauflage der GroKo gehen..."

Das kann gar nicht per Gesetz beschlossen werden, weil es in die Tarifautonomie eingreift.

Träum weiter.

Kaeser hat recht. Wie

Kaeser hat recht. Wie peinlich für Schulz. Als Minister ungeeignet.

////Am 23. November 2017 um

////Am 23. November 2017 um 21:04 von traurigerdemokrat
Lieber Herr Kaeser

Ein "proaktives Angehen" würde beim Blick auf die eingefahrenen Gewinne, doch nur mit einer "Übernahme" der Mitarbeiter in andere Sparten bedeuten können!////
.
Den Mitarbeitern steht es frei, sich in anderen Sparten zu bewerben. Siemens stellt jedes Jahr über 10000 neue Mitarbeiter ein.

um 18:20 von DerVaihinger

>> Ich antworte Ihnen gerne.
Ich meine die irrational überhastete Politik Deutschlands.
Das hat zur Folge, dass in Deutschland kein Bedarf mehr besteht und dass in potentielle Käuferländer aus z.T. ideologischen Gründen nichts mehr verkauft werden darf oder soll. <<

Ich lasse mich gerne von Ihnen belehren: In welche potentiellen Käuferländer dürfen oder sollen keine Turbinen mehr verkauft werden ?

um 17:37 von @SchwarzbierWaldi

>>Der gelernte DDR Bürger erinnert sich unweigerlich an den Staatsbürgerkunde Unterricht. Hier wurden ja ausführlich die mechanismen des Kapitlismus erklärt und von der Realität mit Leben gefüllt. Doch leider sehen nur die Wenigsten die wahren Zusammenhänge und wählen statt links lieber die Demagogen der AfD ! Danke Siemens für diese Erkenntniss !<<

Diese Mechanismen bedient nicht nur die AFD vollumfänglich, sondern auch das Groß Unserer politischen Kultur im Lande. Wie etwa die CDU/CSU - FDP - SPD und sogar auch die Grünen. Solange Millionen Bürger dieses Wirtschaftssystem mit Ihrer Stimme geradezu unterwürfig unterstützen, habe ich ehrlich gesagt nur wenig Mitleid mit Arbeitnehmern welche gerade Ihren Job verlieren werden. Die wenigen Mächtigen und Reichen Herrschaften werden siegen, und die Mehrheit der Arbeitnehmer bleiben die Dummen. Alle Mitbürger sollten sich immer wieder vor Augen führen, was Kapitalismus in dieser Form für Unsere Gesellschaft eigentlich bedeuten wird.

Herr Schulz,

ist es vielleicht auch assozial, Arbeitgeber von den Krankenversicherungsbeitragssteigerungen herauszuhalten (siehe Koalitionsvertrag 2013).

Erinnert sich daran überhaupt noch jemand?

Ich habe Angst, dass gleiches auch noch mit dem Rentenversicherungsbeitrag geschieht, mit viel Eigenlob, dem Arbeiter wieder ein Schnippchen geschlagen zu haben, den interessiert es ja sowieso nicht.
Herr Lauterbach ist schon wieder am Start.
Dann wäre endlich das Rentenproblem gelöst.
Die Handschrift der SPD!
Dass nicht lukrative Betriebe geschlossen werden, ist ein ganz normaler marktwirtschaftlicher Prozess.

um 17:34 von

um 17:34 von pmhannover:
"
Der Konzern selbst hat 2016 Ertragsteuern in Höhe von 2.008 Mio. € gezahlt, 2015 waren es 1.869 Mio. € (Zahlen aus dem öffentlichen Geschäftsbericht 2016)
"

-> so sieht es aus.
Man sollte zudem nicht vergessen,dass der Name
Siemens nicht nur in den Panama Papers gefallen ist,sondern auch bei den Paradise Papers.

Und das Ergebnis der hausinternen Untersuchung (800-Seiten-Bericht) der letzten Schmiergeldaffäre ließ Joe Kaeser lieber in der Schublade verschwinden - die von ihm vorher angekündigte Transparenz - & damit die Veröffentlichung des Ergebnisses - war ihm dann doch nicht geheuer...

re karwandler

Volle Zustimmung.
Theoretisch könnte man als Grundlage nutzen, dass Eigentum verpflichtet. Andererseits ist Eigentum im Grundgesetz geschützt. Es wäre also gar nicht so einfach, ein verfassungskonformes Gesetz zu formulieren.
Und insgesamt nutzen DAX-Konzerne wie Siemens, Daimler, Linde, Bayer, ... dem Staat mehr als sie ihm schaden. Globalisierung ist die Ursache, dass die Unternehmen sich zunehmend international aufstellen, und dabei nicht mehr nur deutsche Interessen berücksichtigen können.

Es gehört beides zusammen

Der Arbeitgeber der das Kapital besitzt aber ohne Arbeitnehmer damit nichts anfangen kann. Ludwig Erhard hat es richtig verstanden das nur die soziale Markwirtschaft bestand haben kann. Davon ist aber in der heutigen Zeit nicht viel übrig geblieben. Gewinn Maximalisierung geht über alles. Ausnahmen heute sehr selten,wie z.B. ein Textilhersteller.

hallo karwandler

Da muß ich Dich jetzt mal eines besseren belehren:
Die Tarifautonomie besteht zweifelsfrei, diese unterliegt aber dem sogenannten ``Günstigkeitsprinzip``, dass heisst, dass wenn eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung, wie wir sie in der Vergangenheit schon erlebt haben (google mal nach der Arbeitszeithistorie in Deutschland), jetzt in Kraft treten würde, dürften die Tarufverträge in allen Branchen eine max. wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden beinhalten...
Du sollst nicht träumen ,sondern dich richtig informieren.

``Kampf dem asozialen Kapital``

Wem dient die Wirtschaft?

Die Wirtschaft sollte den Menschen dienen und nicht umgekehrt.Seit vielen Jahren profitieren Großunternehmen wie Siemens von der Politik in diesem Land.Da ist die Frage nach der sozialen Verantwortung nicht unberechtigt.Wirtschaftlicher Erfolg kommt auch nicht aus dem Nichts,er ist im erheblichen Maße den Rahmenbedingungen in diesem Land geschuldet.Motivierte und gut ausgebildete Arbeitnehmer sind ein Garant für den Erfolg.Aber das vergessen die Herren Manager sehr schnell wenn es um Gewinnmaximierung und ihre Provisionen geht.Leider hat sich in den Führungsetagen der Unternehmen ein Management ausgebildet welches in arroganter Manier, für einen kurzfristigen monetären Erfolg, alles vergisst was Unternehmen langfristig erfolgreich macht.

@ Joe70

Der Witz ist doch, dass die betroffenen Werke in Ostdeutschland an sich lukrativ sind. Wenn man Medienberichten trauen darf: 8% Überschuss erwirtschaftet.

Warum nimmt man jetzt übrigens diesen Überschuss nicht, spendet den betroffenen Arbeitern eine Fortbildung in anderen Bereichen und versetzt sie dann innerhalb des Unternehmens? Warum will man die Leute ohne Not auf die Straße setzen? Antwort: Weil es offensichtlich nur um den schnellen Reibach geht. Zumal: die zeitgleiche Ankündigung die Produktion in den USA auszubauen und den Geschäftssitz nach Holland zu verlagern, spricht doch alleine für sich, woher der Wind hier weht!

Schade um meine Steuergelder, mit denen sich Siemens auch "gesundschrumpft", denn die Werke in Ostdeutschland sind massiven staatlichen Subvention erbaut worden, also mit unser aller Steuergelder, die Siemens jetzt in den Sand setzt!

Und dafür gibt es von Ihnen dann auch noch Applaus? Muss man das verstehen?

Nachtrag 21:35

Das System ist halt so.
Wir alle spielen mit.
Und soziale Marktwirtschaft ist ein Oximoron.
Ein Begriff, der sich selbst ausschließt.
Diese reiche Gesellschft hängt immer mehr ab und ist nicht in der Lage die Erschaffer dieses Reichtums ein selbständiges Auskommen zu ermöglichen.
Und wo ist die Arbeiterpartei?
Die trägt alles mit, schon jahrelang.

Am 23. November 2017 um 21:35 von joe70

Zitat:
"Dass nicht lukrative Betriebe geschlossen werden, ist ein ganz normaler marktwirtschaftlicher Prozess."

Dies mag mittlerweile so gehandhabt werden.
Aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da haben verantwortungsbewußte Unternehmen erst einmal versucht, die Produktion an neue Marktbedingungen anzupassen.
Und ich habe Zeiten erlebt, da haben Unternehmen querfinanziert. Beispielsweise hat Mercedes Benz in den 70zigern Jahren die Bussparte verbunden mit tausenden Arbeitsplätzen mit Hilfe der Gewinne aus S- und E-Klasse erhalten. Und das hat sich gelohnt - die Bussparte bringt seit Jahren wieder gutes Geld.

21:36 von derkleineBürger

um 17:34 von pmhannover:
"
Der Konzern selbst hat 2016 Ertragsteuern in Höhe von 2.008 Mio. € gezahlt, 2015 waren es 1.869 Mio. € (Zahlen aus dem öffentlichen Geschäftsbericht 2016)
"

-> so sieht es aus.
Man sollte zudem nicht vergessen,dass der Name
Siemens nicht nur in den Panama Papers gefallen ist,sondern auch bei den Paradise Papers.

Und das Ergebnis der hausinternen Untersuchung (800-Seiten-Bericht) der letzten Schmiergeldaffäre ließ Joe Kaeser lieber in der Schublade verschwinden - die von ihm vorher angekündigte Transparenz - & damit die Veröffentlichung des Ergebnisses - war ihm dann doch nicht geheuer...
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Wen glauben Sie muss Siemens bei Großaufträgen schmieren, den Bäcker?
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Nein, Politiker und Gewerkschaftler.

re roteanders

"Die Tarifautonomie besteht zweifelsfrei, diese unterliegt aber dem sogenannten ``Günstigkeitsprinzip``, dass heisst, dass wenn eine gesetzliche Arbeitszeitverkürzung, wie wir sie in der Vergangenheit schon erlebt haben (google mal nach der Arbeitszeithistorie in Deutschland), jetzt in Kraft treten würde, dürften die Tarufverträge in allen Branchen eine max. wöchentliche Arbeitszeit von 30 Stunden beinhalten...
Du sollst nicht träumen ,sondern dich richtig informieren."

Per Gesetz können Maxima der Arbeitszeit (per wöchentlich, per täglich, per Beschäftigungsgruppe etc.) festgelegt werden.

Was nicht bestimmt werden kann: Dass bei einer Zwangsverminderung der Arbeitszeit voller Lohnausgleich oder Beschäftigungsgarantien herausspringen.

20:30 von Jayray

seine Werke zu verkleinern
.
was soll das ?
öffentliches Interesse hoin oder her,

ich kann doch nicht auf Metzgereien bestehen, wenn die Leute komplett
auf vegetarisches abfahren

Oberprol am Werk

Die SPD und H. Schulz sind undemokratisch, weil Sie sich aus rein taktischen Gründen weigert den Wählerwillen umzusetzen. Dann noch ein Konzern so dilletantisch und proletenhaft anzugreifen. Die Politik treibt den Ausstieg aus Kohle und Gas vorran, also werden auch die Arbeitsplätze in dem Bereich (Turbinenbau) wegfallen. Wer mit Steine ins Wasser wirft sollte sich nicht über Wellen wundern.

Nur einmal so ein Gedanke....

Wie wäre es denn einmal mit einem Gesetz, welches jedes Unternehmen ab einer bestimmten Größe und Mitarbeiteranzahl dazu zwingt, anteilig große Gewinne weder als Dividende und Gewinnmargen an die Eigentümer/Aktionäre auszuzahlen, noch der Staatskasse zuzuführen und auch nicht unmittelbar auf die Mitarbeiter zu verteilen, sondern vielmehr diese gesetzlichen Rücklagen ausschließlich dafür zu nutzen hat, wenn bei entsprechenden Reduzierungen der Arbeitsplätze unmittelbar eine Arbeitslosigkeit der betroffenen Arbeitnehmer bevorstehen wird. Dieses Gesetz würde zwar die Reichen etwas weniger reich machen, aber die Wirtschaftssituation der betroffenen Mitarbeiter erheblich verbessern. Die Macht der Reichen, ist die Angst der Menschen um Ihren Arbeitsplatz! Dieser Teufelskreislauf muss beendet werden. Und wenn das fette Geld verdient wird, gleich noch eine gesetzliche Verpflichtung, jeden Mitarbeiter anteilig an den Profiten zu beteiligen. Quasi ein sozialer Welthandel!

Schulz verliert die Nerven

SPD und kein Kanzler Schulz. Opposition und gut ist. Wie asozial ist das denn?

wenn irgendwas asozial ist, dann ist es genosse Schulz

schliesslich hat er hat doch in brüssel mit unbändiger raffgier seine spesen optimiert, zum schaden rechtschaffender bürger in europa.

an RoyalTramp 21:49

Ja, warum spendet man jetzt den Überschuss nicht den Betroffenen?
Weil das Sozialismus wäre. Und die Gewinne der Aktionäre schmälern würde.
Wettbewerb, Dax, Konkurenzfähigkeit.
Ich hab mir das System auch nicht ausgedacht.

@ wenigfahrer

Ich stimme Ihnen zu fast 100% zu! Nur die Zeitspanne sollten wir auf ungefähr 8-9 Jahre verkürzen. Denn da begann, nach der Lehman-Pleite, das wirklich asoziale Verhalten gegenüber dem breiten Volk: mit der von allen Politikern tolerierten Niedrigzinsstrategie. Denn diese bedeutet, Stand heute:
1. Dank Nullzins stagnieren die Ersparnisse der Normalbürger (Vermögende haben ja doch noch ein paar andere Optionen).
2. Diese Ersparnisse verlieren aufgrund der absichtlich erzwungenen Inflation real immer mehr an Wert.
3. Die Inflation macht das Leben teurer.
Das nenne ich asozial!

@ joe70

"Und soziale Marktwirtschaft ist ein Oximoron. Ein Begriff, der sich selbst ausschließt."

Wieso? Das hat eigentlich 25... fast 30 Jahre lang sehr gut funktioniert, bis dann ein größenwahnsinniger Kohl die Rentenkassen plünderte und uns die Einheit mit der DDR bescherte, was uns die wirtschaftliche Krise der 90er und die Agenda 2010 Schröders einbrachte. Erst seit dem driftet diese Gesellschaft komplett auseinander, klafft die Schere zwischen oben und unten exponentiell auseinander.

Es ist der Ordoliberalismus, der dem Hype um die New-Tech-Unternehmen zur Jahrtausendwende unmittelbar folgte, der die soziale Marktwirtschaft mittlerweile derart zersetzt hat, dass daran kaum noch etwas "sozial" ist.

an Juergen 21:52

In den 70ern wurden noch Menschen zum richtig Arbeiten gebraucht.
Das waren sicher andere Zeiten, obwohl ich sie nicht bewusst erlebt habe.

Wo Schulz recht hat da hat er

Wo Schulz recht hat da hat er recht. Der Siemens Arbeitslosenproduzent ist das Gegenteil eines sozialen menschen

@ Joe70

"Wettbewerb, Dax, Konkurenzfähigkeit."

Und deshalb werden rentable Werke geschlossen, um dadurch Geld zu sparen, um unrentable Werke andernortens am Leben zu halten? Ich käme mir da als Aktionär reichlich verschaukelt vor, Sie nicht auch?

Und wenn ich mir die Stimmung anschaue, herrscht bei den Aktionären auch eher das fatalistische Hoffnungsprinzip, nach dem Motto: "Wir haben zwar keinen Plan, warum die bei Siemens ausgerechnet rentable Werke schließen, aber das Management wird schon wissen, was es macht. Wir vertrauen dem Management weiterhin, denn solange unsere Rendite stimmt, ficht uns das Schicksal der Familien, die davon betroffen sind überhaupt nicht an."

Insofern trifft es Martin Schulz mit "asozial" noch ganz gut!

22:05 von freiheitfürdiem

hatten wir das nicht ?
und weil es so toll funktionierte mit nem großen Zaun drumherum

Sozialversicherungsbeiträge..

..hat Siemens an den Staat überwiesen? Was für ein Quatsch!

SV Beiträge werden an die Kkassen überwiesen. Ca. die Hälfte hat der Mitarbeiter 'verdient' die andere Hälfte kommt dann vom AG dazu. Mit solch einem Blender-Argument aufzutreten ist armselig.... oder ist es asozial?

Warum die Aufregung?

Die verarbeitende Industrie wird mittelfristig vollständig aus Deutschland verschwinden, auch verdeutlicht durch eine kontinuierliche Zunahme des Dienstleistungssektors. Dieser Prozess ist seit ca. 1980 im Gange, gekennzeichnet durch den Niedergang von AEG, Blaupunkt, Kreidler & Co, Deckel AG, Wadan-Werft, Karmann, Qimonda, Edscha und weiteren geschlossenen Produktionsstandorte noch bestehender Unternehmen. Die deutsche Baumaschinenindustrie zum Beispiel ist international wegen der Konkurrenz von Caterpillar und Komatsu unbedeutend.
Somit werden weitere Unternehmen aus der verarbeitenden Industrie insolvent gehen oder abwandern. Übrig bleiben wird höchstens der Sondermaschinenbau und Sonderwerkzeugbau.

@ MightyBo

Es sind nur 20% der Wähler, die die SPD in Regierungsverantwortung sehen wollten. Selbst würden die gesamten 30% der Wähler, die die CDU gewählt haben, die SPD in einer GroKo haben wollen, wären dies demnach nur 50% aller registrierten Wahlteilnehmer. Dem stehen 50% aller registrierten Wahlteilnehmer gegenüber, die eine GroKo unter allen Umständen verhindern wollten. Dazu kommen auch die Nichtwähler, die der Wahl ferngeblieben sind, weil es ihnen einerseits egal ist, wer das Land regiert, aber andererseits nach der letzten GroKo keine der beiden Spitzenparteien in Regierungsverantwortung sehen wollten.

Kurz: Es bleibt immer noch eine satte Mehrheit, die der SPD keine Regierungsverantwortung übertragen hat. Daran sollte sich die SPD dann auch halten und nicht wieder den Steigbügelhalter für Merkel und für 4 weitere Jahre der Stagnation und verpassten Chancen und unterlassenen Reformen spielen. Denn dann landet die SPD bei den nächsten Wahlen bei unter 15%!

RoyalTramp 22:26

Volle Autragsbücher heißt nicht unbedingt rentabel.

@ Sisyphos3

Selbstverständlich nicht. Problem ist jedoch: Turbinen für Gaskraftwerke sind weltweit gefragt. Die Werke im Osten weisen laut Medienberichten volle Auftragsbücher auf. Was stimmt da wohl nicht?

um 17:36 von Pflasterstein

...mit Ihrem Kommentar stimme ich überein. Danke

...nur bei der EU sehe ich das anders. Die EU schafft doch mit Sicherheit eines..... Frieden.

Schulz und Merkel verschweigen den Anteil der Politik

an den Problemen bei Siemens.
a) Hätte Merkel den Atomausstieg so geordnet durchgeführt wie er von der Vorgängerregierung ausgehandelt worden war hätte die Industrie eine sichere Planungsgrundlage gehabt. Durch ihr Hühnerhaftes hin und her hat Merkel eine vernünftige Planung unmöglich gemacht. Insbesondere hatte die Industrie keine Zeit, alternative Produkte zu suchen, die von den Fabriken anstelle von Kraftwerkskomponenten hergestellt werden könnten.
b) Mit Zustimmung der SPD subventioniert Merkel die dreckigsten Kraftwerke Europas (ja, die stehen in Deutschland!) so massiv, dass moderne, umweltfreundliche Anlagen nicht damit konkurrieren können und die Energiekonzerne diese Teilweise abschalten müssen.
c) Durch den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energieen wird sich der Kraftwerksmarkt auch langfristig rückläufig entwickeln, daher müssen alle Anbieter die Überkapazitäten abbauen. Wenn Siemens die Kraftwerkssparte subventioniert wird dort nur sinnlos Geld verbrannt.

///Am 23. November 2017 um

///Am 23. November 2017 um 22:24 von Klausewitz
Wo Schulz recht hat da hat er

Wo Schulz recht hat da hat er recht. Der Siemens Arbeitslosenproduzent ist das Gegenteil eines sozialen menschen///
.
Ein Konzern der sich permanent an unterschiedliche Strukurwandel angepasst hat, so dass er nicht pleite geht sondern profitabel bleibt und 350000 Mitarbeiter beschäftigen kann, sowie jährlich mehr als zehntausend neue Mitarbeiter einstellt, ist ein Segen für Deutschland.

Politische Entscheidung

Siemens darf keine Turbinen mehr an Russland liefern, damit bleibt keine andere Lösung.

Will Schulz in Rente gehen?

Wer verbal so daneben haut, der eignet sich bei anstehenden Neuwahlen wohl kaum als Spitzenkandidat.

@ Joe70

"Volle Autragsbücher heißt nicht unbedingt rentabel."

Soweit mir bekannt, schreiben die 3 Werke im Osten schwarze Zahlen... was ist das, wenn nicht "rentabel"? Aber ich verstehe schon: Wenn man bspw. ein Gewinnziel von 15% ausgibt, dann erscheinen "nur" 8% eben "nicht rentabel".

re llap

"Sozialversicherungsbeiträge..

..hat Siemens an den Staat überwiesen? Was für ein Quatsch!"

Nix Quatsch

"Die staatliche Sozialversicherung (SV) bildet zusammen mit den Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) den Sektor Staat"

Wikipedia, Sozialversicherung

 um 18:32 von Goldenmichel

》》.....SPD...
Was für eine Politik hat denn sein Verein die letzten Jahre so gemacht, soziale Politik ?...《《

Sehr treffend und gut zusammengefasst Goldenmichel , Danke!

@ Werner40

Dass das eine Leistung ist, will niemand Siemens streitig machen. Aber das Management darf sich nicht vertun, dass der größte Teil des wirtschaftlichen Erfolges aus den Händen der hart arbeitenden Belegschaft stammen, ohne die Siemens ein Nichts wäre! Siemens wäre daher dringend angeraten, mit seinen Mitarbeitern pfleglich umzugehen und den Mitarbeitern, die von Werkschließungen betroffen sind, durch Umschulungsmaßnahmen neue Perspektiven in den eigenen Reihen zu eröffnen.

Es darf nicht sein, dass das Management den Kollateralschaden der Gewinnmaximierung erneut dem Steuerzahler aufbürdet!

RoyalTramp

So ist es.

um 22:45 von karwandler

》》Nix Quatsch

"Die staatliche Sozialversicherung (SV) bildet zusammen mit den Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden) den Sektor Staat..
Wikipedia, Sozialversicherung《《

Kaeser suggeriert mit 'an den Staat', das Siemens mit den ~ 20 Mrd was richtig gutes geleistet habe .
1. handelt es sich bei den KK um Versicherungrn
2. kommt ca. die Hälfte aus der Lohntüte der AN
3. ist Wikipädia zumindest für mich und auch in wissenschaftlichen Arbeiten nicht zitierfähig.

re royaltramp

"Soweit mir bekannt, schreiben die 3 Werke im Osten schwarze Zahlen"

Wo genau kann man eigentlich diese betriebswirtschaftlichen Daten erfahren?

Nicht dass mal wieder einer was behauptet und die nächsten 20 plappern es nach.

Siemens ist ein riesiger

Siemens ist ein riesiger Laden mit vielen Bereichen und Abteilungen. Jede davon muss für sich profitabel sein, denn sonst gefährdet das den Gesamterfolg. Kurzfristig kann es innerhalb eines Unternehmens Quersubventionen geben, aber nicht dauernd. Und etwas zu bezahlen, dass sich eben nicht trägt macht keinen Sinn. Anstatt dem ganzen Unternehmen (oder sogar branchenweit) Tarifverträge durchzudrücken, die unrentable Bereiche noch unretabler machen, hätte man stattdessen schauen können, wie man hier die Kosten senken kann. Leider werden den Unternehmen aber auch oft Knüppel zwischen die Beine geworfen, sodass dann nur noch hop oder top bleibt. Ich vermute übrigens, dass es für viele der Mitarbeiter möglich wäre bei Siemens wo anders unterzukommen. Aber flexibel sein (nachdem man Jahre wo gearbeitet hat)? Nee. Das sollen nur jungen sein.

Shareholder-Diktatur

Das augenscheinliche Problem ist ja wohl, das riesige Organisationen in gemeinschaftlicher Arbeitsteilung gesellschaftliche Werte erschaffen, aber der Willkür und dem Egoismus weniger Eigentümer unterworfen sind. Hier muss es einfach eine gesetzliche Mitbestimmung der öffentlichen Hand (Niedersachsen-VW) und der Betriebsangehörigen (Mitbestimmung) geben. Dann bleiben auch Zockerei-verursachte Firmenpleiten aus, bei denen die Verantwortlichen noch mit goldenem Handschlag rausmarschieren, während hunderttausende auf der Straße stehen.

geht es Siemens schlecht?

Ein Abbau von fast 7000 Jobs weltweit und ein Drittel davon in Deutschland ist eine Maßnahme, die nachvollziehbar ist wenn man deutliche Verluste macht. Solange man mit diesen Mitarbeitern Gewinn macht, sollteein solcher Schritt doch nicht zwingend notwendig. Klar, man kann seinen Profit noch mehr steigern - aber da ist das Ding "soziale Verantwortung" genannt. Wann lernt man endlich, dass die Wirtschaft für den Staat, für alle Menschen da ist und nicht andersrum?
Man sollte Stellenabbau ikkegal machen, solange die beteiligten Werke schwarze Zahlen schreiben.

SPD

Durch die Agenda 2010-Politik mit Leiharbeits- und Werkverträgen hat die SPD die Unternehmen erst zu solchem Handeln ermutigt. Ja, die Geister die man rief wird man so schnell nicht wieder los.

@ xpeace 22:40

Endlich hat jemand auf einen Zusammenhang hingewiesen, der mir leider erst auch nach längerer Zeit in den Sinn kam.
Siehe https://www.tagesschau.de/wirtschaft/siemens-krim-105.html
Das Russlandgeschäft war für Siemens enorm wichtig, das ist ja wohl ziemlich weggebrochen (worden).

Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Zu Schulz bedarf es offensichtlich keinen weiteren Kommentar. Zudem werden hier viele, meist kluge und fundierte Einzelheiten in die Diskussion eingebracht. Das Wesen des Beitrags vermisse ich jedoch. Ausnahme: Jemand bezeichnete treffend, aber unbeachtet die Reaktion von Kaeser bzw. diese Nachricht an sich als "Ätsch bätsch".

Seit Schulz´ Wechsel in die Bundespolitik ist er nicht wiederzuerkennen - wie es dieser beispielhafte Auftritt zeigt. Dass darauf Kaeser wie ein kleiner Bängel reagiert, überrascht mich - oder doch nicht? Ein Ablenkungsmanöver?

IM KERN: fossil angetriebene Turbinen sind OUT; regenerativ angetriebene sind IN.
Welcher Rat wäre darauf von jedem Unternehmensberater zu erwarten? Produktion umstellen vielleicht? Der Bedarf besteht und das Knoff Hoff ist vorhanden.

Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

@ Analytikus

1. Dank Nullzins stagnieren die Ersparnisse der Normalbürger (Vermögende haben ja doch noch ein paar andere Optionen).

Meine Ersparnisse bringen zur Zeit etwa 1,5% Zinsen.

2. Diese Ersparnisse verlieren aufgrund der absichtlich erzwungenen Inflation real immer mehr an Wert.

Die Inflation beträgt etwa 1,5%. Also locker bleiben.

22:54, - LLAP -

>>3. ist Wikipädia zumindest für mich und auch in wissenschaftlichen Arbeiten nicht zitierfähig.<<

Wikipedia ist ein Online-Lexikon. Das ist in wissenschaftlichen Arbeiten ebensowenig zitierfähig wie der Brockhaus, der Herder oder Meyers Konversationslexikon.

Für ein Diskussionsforum ist das allerdings ohne Belang. Wir schreiben hier keine wissenschaftlichen Arbeiten.

Darstellung: