Kommentare

Ich bin gespannt, ob

dieser Verhaltenscodex auch für die Kanzlerin gilt, die bei Reden anderer ständig mit dem Handy beschäftigt ist.

So ein Quatsch

Twittern aus dem Plenum oder den Ausschüssen ist nun wirklich kein Problem, das muss man auch nicht zu einem machen. Plenar- und Ausschusssitzungen gibt es im Fernsehen und als Livestream, warum sollen Abgeordnete nicht auch per Twitter kommentieren dürfen, was ihre Kollegen da erzählen? Wenn man einer Debatte folgen will, kann das durchaus spannend sein, nebenbei noch einigen der twitternden Akteure zu folgen.

Nichtachtung

"Aber wer bestimmt, was angemessen ist?"

Niemand spezielles.

Es gibt im Umgang miteinander Verhaltensweisen, die sich aus einer gesunden Mischung aus Anstand, Respekt und dem Wunsch, wie man selbst behandelt werden möchte, ergeben haben.

Die Beschäftigung mit technischen Geräten während der Rede eines Kollegen ist, in welcher Form auch immer, eine anmaßende und eher infantile Form der Nichtachtung.

Aber, schon nach Goethe:
"Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen ..."

Ich finde das Verhalten

Ich finde das Verhalten vieler Abgeordneter als schlicht respektlos, wnn während einer Sitzung parallel zu den Reden mit dem Smartphone hantiert wird.
Für mich ist es auch normaler Umgang und eine Frage des Vorbilds zuzuhören, denn was will man denn Schülern in der Schule sonst sagen oder eine Firmenbesprechung der Abteilungsleiter.

Daher bin ich für ein grundsätzliches Nutzungsverbot, abgesehen vom Redner selbst der es aber nur als Vorlage nutzen darf.

unangemessen

bei Besprechungen in meiner Firma mußte das Handy ausgeschaltet werden
zumindest wenn der Dr. B dabei war
ansonsten
wie will man Höflichkeit definieren,
man hat sie oder man hat sie nicht
man hat keine dunkle Sonnenbrille auf, wenn man jemandem gegenübersitzt
und man hört ihm zu, sprich führt keine Gespräche mit anderen

Ruhe & Ordnung

Vielleicht wäre es an der Zeit, dem Deutschen Bundestag eine Umfassende Hausordnung zu geben. Sie könnte wie eine Verfassung aufgebaut sein. Dort könnte beschrieben sein, wie der Deutsche Bundestag möglichst eine große Leistung erzielen kann, ohne die individuelle Freiheit zu sehr einzuschränken. Smartphone, Laptop, Musikanlage oder Fotoapparat gehören nicht zu einem guten politischen Diskurs. Es bringt Unruhe in den Bundestag. Schließlich zeugt es von Desinteresse und Unachtsamkeit dem Anderen gegenüber.

Schäuble hat Recht

Das Versenden von Text und Bildmaterial während der Besprechung lenkt unnötig ab.

Wenn ich das während einer fachlichen Schulung machen würde, müsste ich einen Rauswurf riskieren.

Abgesehen davon: Was dabei heraus kommt sehen wir ja bei Herrn Trump. Auf dieses Niveau sollten sich unsere Regierenden nicht herab lassen.

Interessant...

... wie Herr Schäuble wieder mit zweierlei Maß misst. "Dem Haus angemessene Nutzung " also. Zu seinen eigenen nicht so weit zurückliegenden Regierungsbank Zeiten gehörte Sudoku auf dem Tablet dazu, wie man heute weiß. Ich mein ja nur...

Der einzige Verhaltenskodex

den Abgeordnete haben sollten, ist an Sitzungstagen anwesend zu sein und zwar den ganzen Tag solange die Sitzung dauert. Dafür wurden sie gewählt und dafür werden sie bezahlt. Wer nicht kann sollte eine Entschuldigung( Ausnahmefall) oder eine Krankmeldung vorlegen müssen ,so wie jeder normale Arbeiter auch. Im Plenarsaal sollte absolutes Handyverbot herrschen oder wenigsten so wie im Flugzeug ,kein Internet .Und was die Abgeordneten anhaben ist doch wohl sowas von egal solange sie nicht nackt rumlaufen.

Ist twittern unangemessen?

Es geht wohl auch weniger darum, dass man schreibt, sondern eher darum, dass man durch das Benutzen von Smartphone, Tablet, Laptop etc. andere stören könnte. Wer also ständig am Tippen ist, bekommt nicht mit was vorne geredet wird und stört andere damit.
Das gilt ebenso für das Reden miteinander, oder alle Tätigkeiten, die eben störend sind.
Daher ist es nicht ganz so leicht zu entscheiden, ob man twittern darf oder nicht. Es kann sehr unauffällig geschehen, dann stört es höchstens den Empfänger, aber es kann auch sehr störend sein, wenn dann alle an ihrem Handy rumtippen.
So gesehen kann ich den Brief von Schäuble verstehen und finde es auch schwierig eine gute Lösung zu finden.
Handys dienen der Kommunikation und doch stören sie oft auch bei dieser. Wenn sich 2 unterhalten und dann schaut der eine ständig auf sein Handy weil jemand ihm schreibt.
Wer sich unterhalten will (twittern) soll rausgehen, ansonsten zuhören. Sind solche Twitts so wichtig? Ich glaube eher nicht.

Zum Wohle des Volkes

Nach meinem Verständnis werden Abgeordnete nicht fürs chatten und twittern im Plenarsaal entlohnt.

Aus dem Bundestag zu twittern

Aus dem Bundestag zu twittern ist jedenfalls stilvoller als auf Facebook sein Mittagessen zu posten. Und bevor man diejenigen maßregeln will die twittern oder simsen, sollte man eher denjenigen ins Gewissen reden die regelmäßig wenn Bundestagssitzung ist was Besseres zu tun haben und gar nicht erst erscheinen. Von den über jetzt über 700 Sitzplätzen werden pro Bundestagssitzung doch sowieso nur maximal hundert gebraucht, dann sollen die wenigen Tapferen doch wenigstens twittern dürfen.

was ist angemessen ...

ich stimme Lutz Jüncke - 16:20 zu.
Der Sinn des Bundestages ist, dass über Themen und Inhalte diskutiert wird, im Auftrag des Souveräns, nämlich uns.
Diskutieren, Meinungsaustausch, Rede, Gegenrede .... geht nur, wenn das Plenum dem Redenden zuhört, seinen Ausführungen folgt. Das geht nicht, wenn man sich während der Rede mit etwas anderem beschäftigt. Erst recht nicht, wenn es eine Kommunikation mit einem Medium nach Außen ist. Für Information aus dem Plenarsaal ist die Übertragung entweder per TV oder Live-Stream über die Internetseite des Bundestages zuständig bzw. eingerichtet worden. Darüber hinaus sehe ich es als Missachtung der vortragenden Person, der Bedeutung des Bundestages und Missachtung der Verantwortung gegenüber uns Wählern. Die Abgeordneten werden nicht fürs Twittern entsandt und bezahlt sondern als Abgeordneter. Auch das SMSen der Kanzlerin ist Respektlos dem Haus gegenüber.

Ungezogen.

Mit dem Handy spielen, während jemand eine Rede hält ist echt ungezogen.Kein Wunder das dann etwas falsch verstanden wird, und auch noch im Umlauf gebracht wird.

@ ex_Bayerndödel Re: Ich bin gespannt, ob

oder respektlos rumläuft und mit anderen quatscht. Achtung der Demokratie und der Meinung anderer sieht (in meinen Augen) anders aus.

"Spießig" scheint sehr unterschiedliche Definitionen zu haben...

Ernsthaft, Union und FDP vor allen anderen beharren auf stupiden Kleiderordnungen, die dem Grundgedanken der Demokratie entgegenlaufen: In's Parlament wählt das Volk seine Vertreter. Und wenn das Volk jemanden wählt, der gerne Jeans und Hawaii-Hemd trägt, dann hat das von dem "hohen Hause" auch so akzeptiert zu werden. Statt dessen ist man hier spießig und will selbst die Grünen und die Linken zu Banker-Outfits verpflichten. Tolles Demokratieverständnis! Und ja, das ist ernsthaft spießig.

Wenn Linke und Grüne sich aber über ein Trikot aufregen, auf dem Werbung für Großkonzerne gemacht wird, was in der Tat aufgrund der kostenlosen Übertragung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Problem darstellt, dann ist das laut FDP und CDU "spießig"? Ja nee, is klar, Regeln einzuhalten, welche die Großkonzerne negativ beeinträchtigen, das ist "spießig". Logisch, oder? Das macht total Sinn... (abgesehen davon ist das Tragen eines Fußballtrikots im Parlament Populismus in seiner extremsten Form...)

Schon interessant

War es nicht die CDU im speziellen und die Kanzlerin im besonderen die von Smartphone und Tablet am meißten gebrauch gemacht haben?

Im übrigen stimme ich zu das es erstmal Anstand haben würde bei jeder Sitzung des Bundestags auch anwesend zu sein.

Wer im Glashaus sitzt und so...

Während der Arbeitszeit...

...private Nutzung von Internet = in sehr vielen Firmen ein Grund für Abmahnung und dann möglicher Anlass zur Kündigung bei Wiederholung.

Also ...wovon sprechen wir hier eigentlich?

Natürlich ein 'NoGo' !

ungangemessen ist

die unkritische Verwendung eines Web-Dienstes dessen Inhaber ein defacto-Monopol auf diese Form der Kommunikation haben.
Politik und Medien sollten aktiv freie Alternativen nutzen, wenn ihnen Freiheit etwas Wert ist. Monopolunternehmen wie Twitter sind nicht frei. Um seine Meinung auf dieser Plattform zu verbreiten ist man gezwungen sich bei diesem einen Anbieter zu registrieren und seine Bedingungen zu akzeptieren. Alternativen haben ohne die Politik kaum bis keine Chance sich dagegen zu behaupten. Selbst dem dem neoliberalsten unter den neoliberalen müsste es eigentlich stören, dass die Politik an dieser Stelle nicht mal den minimalsten Ordnungsrahmen vorgibt um einen fairen, freien Wettbewerb auf einem "freien Markt" zu gewährleisten.
Twitter, wie andere "Plattform-Dienste" schließt kategorisch alle Menschen vom Diskurs aus, die nicht mit den Geschäftsbedingungen einverstanden sind. Ich kann mich an der Debatte nicht Beteiligen indem ich mich bei einem anderen Anbieter registriere.

Was im Plenarsaal..

..erlaubt ist, ist ein Unding. Die anwesenden Politiker posten im I.Net via Twitter Kommentare?! Fürchterlich respektlos nenne ich das. Das Institut der parlamentarischen Zwischenfrage soll(te) genutzt werden. Und damit würde ein 'ehrlicher' Politprofi auch den Redner inhaltlich stellen können, anstatt diesen im Internet lediglich zu kommentieren (..und damit fortwährend Wahlkampf zu betreiben).

Es spricht nichts dagegen,

seine Rede von einem digitalen Medium statt von einem Blatt Papier abzulesen. Diese aber im Plenarsaal während der Reden anderer zu verfassen, ist respektlos. Überhaupt ist es generell respektlos anderen Abgeordneten gegenüber, wenn man deren Reden nicht verfolgt.

Eine Kleiderordnung finde ich unangemessen, jedoch sollte man auf Werbung verzichten - Ausnahmen sind hier bedruckte Kleidungsstücke mit Appellen zur Freilassung politischer Gefangener (das sollten wünschenswerter Weise alle Abgeordnete machen).

"Twittern aus dem Plenarsaal"

"Twittern aus dem Plenarsaal" war einst das Programm der Piratenpartei, als diese mal hier in Berlin im Parlament vertreten war. Politiker sollten nicht nur physisch sondern auch geistig anwesend sein (das können und sollten wir als deren Auftraggeber verlangen!) ... und da unsere "Redenparlamente" sehr sehr sehr schlaffördernd sind, sollte man lieber über eine Veränderung dieses Stils nachdenken anstatt den Parlamentariern noch mehr Rechte zugestehen. Irgendwann wird da noch an jedem Platz ein Internetanschluss installiert, damit sie alle ihren PC dort haben können.

Schaut einfach mal ins Unterhaus in London ... dort haben die Abgeordneten keinen Platz zum Zeitung lesen und man darf die "andere Seite" ansehen ... und vor allem ist es in den Diskussionsrunden möglich offene Fragen zu haben (ohne diese vom Vorsitzenden erlaubt zu bekommen).

""Die Grünen-Abgeordnete...

Britta Haßelmann sagte dem ARD-Hauptstadtstudio, twittern von Bundestagsdebatten könne helfen, Plenardebatten stärker in die Öffentlichkeit zu rücken oder Positionen zu dokumentieren. "Es ist längst ein Mittel der Öffentlichkeitsarbeit", betonte sie. "

Frau Haßelmann hätte auch kurz sagen können: "Es ist Wahlkampf!" , nur in dieser Deutlichkeit traut sie es sich nicht.

Bin immer wieder erstaunt,

wie es der "Faktenfinder" schafft, die ohne jeglichen Zweifel allerwichtigsten Themen auf Fakten zu durchleuchten. Alle Achtung !

Bei öffentlichen Debatten war

Bei öffentlichen Debatten war und ist zu beobachten, dass es einige Abgeordnete vorgezogen haben, wenn Kollegen, speziell aus der Linkspartei, am Rednerpult waren, ihnen nicht zuzuhören oder sich sogar umgedreht wurde, den Rücken zugewandt haben, um sich mit dem Hintermann zu unterhalten. Das gilt auch für Frau Merkel, die das sehr oft gemacht hat. Das zeugt von wenig Anstand und Respekt gegenüber Abgeordneten anderer Fraktionen, wenn sich anderweitig beschäftigt oder unterhalten wird, währenddessen am Rednerpult jemand eine Rede hält. Ich deute das als Demonstration der Nichtachtung von Kollegen anderer Fraktionen.

Wer dringend posten will..

....könnte den Saal verlassen und sich diesem Vorhaben dort widmen. Innerhalb des P.-saales gehört es verboten!
Den Mitkommentatoren gleicher Auffassung : Vielen Dank! Gerade dss Beispiel England fand ich passend!

Wie auf dem Schulhof

@ Gnom:
Es spricht nichts dagegen, seine Rede von einem digitalen Medium statt von einem Blatt Papier abzulesen. Diese aber im Plenarsaal während der Reden anderer zu verfassen, ist respektlos. Überhaupt ist es generell respektlos anderen Abgeordneten gegenüber, wenn man deren Reden nicht verfolgt.

Der Mensch hat die wunderbare Eigenschaft, bei sprachlichen Ergüssen auch auf Durchzug stellen zu können. Respekt muss sich ein Volksredner erst verdienen. Wenn die Kanzlerin Akten durcharbeitet, darf sie das auch im Bundestag tun, darin ist sie vollkommen frei. Sie ist der Souverän. Andere Abgeordnete hören auch nicht zu und stören durch Zwischenrufe. Na und?

Alles ist Kommunikation

Der österreichische Psychologe und Kommunikationsforscher Paul Watzlawick sagte: "Man kann nicht nicht kommunizieren." Davon scheinen viele Abgeordnete noch nichts gehört zu haben. Jedes Verhalten im Bundestag während der Plenarsitzungen ist Kommunikation.

Jedes Tippen in den Rechner oder das Handy, jedes Wegdrehen, jedes Quergespräch - einfach alles. Die Abgeordneten kommunizieren unentwegt (ob sie wollen oder nicht). Mit den Anwesenden und mit den Zuschauern auf den Rängen und vor den Bildschirmen.

Da dabei in der Vergangenheit zu viel Blödsinn oder Unangebrachtes herauskam, sieht sich Herr Schäuble veranlasst das mal aufzuschreiben.

Die Reaktionen darauf sind übrigens köstliche Kommunikation und zeigen wie bitternotwendig die Anmerkungen des Hausherren sind.

Kommunikative Grüße
Rantamplan

Ballspielen Verboten!

Ich hatte mir ehrlich gesagt Sorgen gemacht, dass der Bundestag die schwere Regierungsbildungskrise nicht verdauen könnte. Schön zu sehen, dass die wirklich wichtigen Themen aber nicht aus dem Fokus geraten.
Das wird garantiert nicht der einzige Ausrutscher Schäubles bleiben. Unvorstellbar, dass man gerade erst seine große Erfahrung als Kriterium seiner Wahl angeführt hat. Kann man hier nicht so erkennen.
Wenn die AFD auch nur ein bisschen Zugang zu Werbeleuten und deren Ideen hat, dann beschäftigen die den armen die nächsten vier Jahre.

Man könnte verzweifeln ob der

Man könnte verzweifeln ob der Tatsache, dass so viele eine Meinung, aber so wenige eine Ahnung haben. Im Zeitalter des Internets empfinde ich das als unangemessen, um es höflich zu sagen.
Zur Sache: Ich rede von den diversen Foristen, die von leeren Sitzungen oder dem Unterhaus reden und damit jeweils Dinge insinuieren, die schlicht falsch sind.
Informieren Sie sich alle doch mal über die verschiedenen Funktionsweisen von Parlamenten, Stichworte Arbeits-/Redeparlament. Die BRD und GB stellen exakt den größtmöglichen Gegensatz dar, den es geben kann.

Arbeitsplatz

An vielen Arbeitsplätzen sind die Smartphones verboten, warum sollte das dann im Bundestag erlaubt sein? Wenn jemand eine wichtige Nachricht oder sowas erwartet, dann kann er ja jemand anderen ausserhalb des Bundestages beauftragen, das er ihn auf dem laufendem hält.

Getwittersturm

Die permanente Beschäftigung mit dem Handy ist in unserer Gesellschaft ohnehin schon zur Volkskrankheit geworden. Da sollten die Politiker schon Vorbild sein, und während der Sitzungen ihre Geräte ausschalten. Zumahl die Beschäftigung mit diesen Apperaten eine grobe Unhöflichkeit darstellt, wenn andere am Rednerpult ihre Meinung darlegen.

Der Souverän ...

... darf selbst bestimmen, wo er das Handy benutzt. Und im Parlament hat niemand einem Abgeordneten Vorschriften zu machen.

um 18:19 von jog

》》..Man könnte verzweifeln ob der Tatsache, dass so viele eine Meinung, aber so wenige eine Ahnung haben. Im Zeitalter des Internets empfinde ich das als unangemessen, um es höflich zu sagen.《《

Erklären Sie bitte, warum die Existenz des I.-Net etwas an der Tatsache ändert, dass im Plenarsaal einer Rede nicht aufmerksam gefolgt werden soll.

Ich stelle mir gerade vor wie in den Gründerjahren der Parlamente sich Volksvertreter vom Redner abwendeten und eigene Gespräche führten.
1. es stört.
2. es ist unhöflich
3. es ist unaufmerksam
4 es ist destruktiv
5. es ist unsozial
nn ...

um 20:13 von KowaIski

》》Der Souverän ..
... darf selbst bestimmen, wo er das Handy benutzt. Und im Parlament hat niemand einem Abgeordneten Vorschriften zu machen.《《

Mir haben Ihre fundierten Beiträge zum Thema 'schlechter Schlaf' besser gefallen.
Natürlich muss sich jeder Souverän an die Regeln (im Parlament) halten. Mobiles im Plenarsaal gehörten für mich verboten!

Geschrieben mit meinem Mobile in meiner Freizeit ausserhalb meines Arbeitsplatzes

Fotos von debattenrelevanten Grafiken ist völlig OK

Also zu diesem Thema wuerde ich ja auch gerne mal was sagen. Ich beginne mal mit diesem Punkt:

Unangemessen und daher unerwünscht sei die Nutzung von Geräten zum Fotografieren, Twittern oder Verbreiten von Nachrichten über den Plenarverlauf: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat mit einem Brief an die Abgeordneten für Wirbel gesorgt. Die Parlamentarier sollen, so Schäubles Erinnerung "nach Verständigung im Präsidium", insbesondere Mobiltelefone und Tablet-Computer "nur zurückhaltend" benutzen.

OK, fotografieren während Plenarsitzungen muss in der Tat nicht sein. Was man aber durchaus fotografieren kann, sind zum Beispiel relevante Grafiken zu einem Thema die fuer die Debatte wichtig sind. Dann sollte auch während Debatten nicht unbedingt immer jeder nur auf sein Tablet oder Smartphone gucken und wie wild rumtippen.

Was ich aber OK finde ist, wenn wir User hier zum Beispiel durch sowas auch unsere Argumente in eine Debatte einbringen können. Sowas ist angemessen.

Was mir allerdings in den Debatten unangenehm auffällt

Was mir allerdings sehr oft uebel aufgefallen ist während Debatten:

1. entweder wird dem Redner ueberhaupt nicht zugehört und ständig nur auf dem Tablet oder Smartphone rumgedaddelt (gespielt)

2. es wird mit Nachbarn gequatscht und damit die Debatte gestört (also geschwätzt wie in der Schule).

3. Merkel scheint den Debatten häufig ueberhaupt keine Aufmerksamkeit zu schenken, sondern sie sieht man entweder irgendwas in ihrer Mappe machend oder auf ihr Smartphone starrend. Sowas finde ich den Rednern gegenueber nicht fair.

In Debatten sollte zugehört werden. Und wenn mal Argumente von uns Usern ueber die Messengerdienste reinkommen, dann sollte dass passend eingeflochten werden in die Debatten. Man kann zum Beispiel - wenn es gerade passt - den Redner aufmerksam machen und sagen: zu Ihren Worten gerade eben, kommt ein Userargument rein, dass ich gerne einfuegen wuerde.

Und dann sollte auch darueber diskutiert werden können.

Auf diesen Tablets sollten keine Geheim-Daten drauf sein

Und zum Punkt Ordnung:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/regeln-parlamentarier-bundestag...

In der Hausordnung heißt es lediglich: "In den Gebäuden des Deutschen Bundestages sind Ruhe und Ordnung zu wahren." Zudem unterliegen die Abgeordneten der Geschäftsordnung, die sich der Deutsche Bundestag laut Artikel 40 des Grundgesetzes gibt

möchte ich noch hinzufuegen:
auf diesen Tablets die im Plenarsaal verwendet werden, sollten bitte keine geheimen Informationen drauf sein, die unter Geheimschutz sind. Auf sowas sollte per Netzwerkzugriff zugegriffen werden und dieses Netzwerk sollte sehr gut geschuetzt sein nach Außen!! Dafuer braucht es LAN-Buchsen an den Plätzen der Abgeordneten. Und es sollten auf solchen Tablets oder Smartphones auch keine Geheim-Daten mit nach Hause genommen werden.

Aber auch in Sachen Geheimschutz sollte mal ausgemistet werden, was nun unbedingt geheim sein muss und was nicht wie es das Bundesverfassungsgericht ja gesagt hat.

Politische Debatten finden heutzutage ueberall statt

Weiterhin zu dem hier:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/regeln-parlamentarier-bundestag...

In der aktuellen Diskussion über den Umgang mit Tablets und soziale Medien geht es aber auch um eine grundsätzliche Frage, nämlich wo politische Debatten stattfinden: im Bundestag oder im Netz?

hier geht es nicht um entweder oder, sondern solche Debatten finden ueberall statt. Diese User-Argumente von uns die wir gerne ueber Messenger-Dienste schicken können, finden nicht nur im Plenarsaal statt, sondern ueberall, auch im Netz. Von daher sollte beides miteinander verbunden werden und wir User sollten da auch ein Entgelt dafuer bekommen, wenn wir uns an solchen Debatten beteiligen. Wie wäre es mit dieser Idee??

Denn dann sind wir schließlich auch sowas wie Abgeordnete.

Zu dem hier: Reden elektronisch verfassen ist völlig in Ordnung

Nochmal zu dem hier:

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/regeln-parlamentarier-bundestag...

"Die Geschäftsordnung des Bundestages macht keine detaillierten Vorgaben über die Nutzung technischer Geräte im Plenarsaal", teilte ein Sprecher des Bundestagspräsidenten auf Anfrage des ARD-faktenfinders mit. Solche Vereinbarungen würden vielmehr interfraktionell, also auf der politischen Ebene, getroffen.

Ich finde es zum Beispiel völlig in Ordnung, wenn ein Redner seine Rede elektronisch auf einem Tablet oder sowas verfasst, anstatt auf Papier. Sowas schuetzt nicht nur die Umwelt, sondern auch das Klima. Und was ist dann so schlimm daran, wenn ein Redner während seiner Rede ab und an einen Blick auf sein Manuskript auf seinem Tablet wirft um den Faden währen der Rede nicht zu verlieren??

Und auch die Argumentation von uns Usern könnte doch genauso mit eingebracht werden während Debatten. Warum kann man dass nicht ueber Jabber-Konten oder Messenger-Dienste machen??

Angemessen?

Sagen wir mal so: es ist wohl eine Frage von Anstand, ob man jemandem zuhört oder eben irgendwas rumdaddelt.

Und könnte man mal bitte aufhören, so zu tun, als wäre das Internet "eine neue Welt" die alle Regeln auf den Kopf stellt?

Alles was man tut, hat man auch schon ohne das Internet getan.
Kommunizieren, Netzwerke pflegen, Leute kennen lernen, Spielen, Einkaufen, Filme gucken, Nachrichten lesen etc etc.

Jetzt ist es einfacher, schneller, bequemer und auch gefährlicher. Aber es ist noch immer das gleiche.

Die Frage, ob "politische Diskussion" im Parlament oder im Netz statt findet, ist so, als hätte man vor 30 Jahren gefragt:
findet politische Diskussion auf der Strasse statt, oder im Parlament.
Findet politische Diskussion im Parlament statt, oder am Schreibtisch.

Die parlamentarische Diskussion ist eine Institution. Sie ist Teil der Entscheidungsfindung in einer Demokratie.

Die im Netz - Meinungsaustausch bzw. Information.

Angemessen?

Sagen wir mal so: es ist wohl eine Frage von Anstand, ob man jemandem zuhört oder eben irgendwas rumdaddelt.

Und könnte man mal bitte aufhören, so zu tun, als wäre das Internet "eine neue Welt" die alle Regeln auf den Kopf stellt?

Alles was man tut, hat man auch schon ohne das Internet getan.
Kommunizieren, Netzwerke pflegen, Leute kennen lernen, Spielen, Einkaufen, Filme gucken, Nachrichten lesen etc etc.

Jetzt ist es einfacher, schneller, bequemer und auch gefährlicher. Aber es ist noch immer das gleiche.

Die Frage, ob "politische Diskussion" im Parlament oder im Netz statt findet, ist so, als hätte man vor 30 Jahren gefragt:
findet politische Diskussion auf der Strasse statt, oder im Parlament.
Findet politische Diskussion im Parlament statt, oder am Schreibtisch.

Die parlamentarische Diskussion ist eine Institution. Sie ist Teil der Entscheidungsfindung in einer Demokratie.

Die im Netz - Meinungsaustausch bzw. Information.

Völlig richtig!

Die Aufgabe der Abgeordneten ist es im Bundestag über Gesetzesvorschläge zu diskutieren. Alles was da ablenkt ist nicht wünschenswert. Wer die Debatte kommentieren will kann das auch noch hinterher tun. Demokratie lebt von Diskussion und Meinungsaustausch und den müssen sie während der Sitzung mit ihren Kolleginnen und Kollegen tun und nicht im Sozialen Netzwerk!

Das heißt nicht, dass sie gar nicht mehr twittern dürfen... nur eben nicht während der Sitzung im Plenarsaal.
Oder andersherum ausgedrückt: Wer nichts zur Diskussion beizutragen hat, der kann ja dann die Debatte aus seinem Büro aus live verfolgen und dabei nach Herzenslust twittern.

während meiner Arbeit...

... erst recht, wenn ich in Besprechungen bin, ist es ein Unding, sich mit seinem Smartphone o. ä. zu beschäftigen. Twittern, Mails lesen, fotografieren sollte doch wohl in den Pausen möglich sein! Schließlich arbeiten (!) die Abgeordneten im Bundestag... und die Bevölkerung bezahlt sie für die Arbeit, nicht für's twittern.
Meine bescheidene Meinung!

Was für Missverständnisse ...

… Kurznachrichten (ohne Kontext) provozieren können, müsste eigentlich jeder schon erlebt haben?

"Falsch verstehen" halte ich ab gewisser Ebene für Gefahr. Auch davor könnte ein "Twitter-Verbot" schützen.

Traumjob

Das wäre auch mein Traumjob, nicht um die Arbeitszeit privat zu nutzen, sondern um die meine Person betreffenden Gesetze selber zu formulieren und zu verabschieden.

Moderne Zeiten

Modern sind die Zeiten daran hegt niemand einen Zweifel.
Wichtiger bleibt aber zu definieren was gehört sich und was gehört sich nicht.
Ein grundlegendes respektvolles und gewissen Benimmregeln angepasstes Handeln und Agieren sollten sich Politiker jedoch gegenüber dem beobachtenden Volk verpflichtet fühlen.
Tweets oder auch andere moderne für uns unverzichtbare Formen der schnellen Kommunikation sollten deshalb während gewissen Anlässen und zu bestimmten Gegebenheiten als unpassend und störend bewertet werden und anlässlich solcher Fehlverhalten welche von Unverantwortung und einem schlechten Willen zur Einsicht nur so strotzen, sollten diese aufs schärfste verurteilt und somit in diversen Institutionen untersagt werden.
Disziplin, Respekt und passable Umgangsformen sind das A und O einer funktionierenden Gesellschaft und es grenzt an eine Frechheit und eine Form der Respektlosigkeit wenn Menschen während der begrenzten Zeit einer Anhörung oder einer Versammlung Nachrichten versenden.

Darstellung: