Kommentare

ja, die meisten

ja, die meisten flüchtlingsunterkünfte die brennen, werden aber von innen angesteckt, von den flüchtlingen selber.

bitte fakten berichten und nicht geschichten erzählen.

von den übergriffen die von rechts kommen, so schlimm auch jede ist, sollte man mal überdenken, das alles wahllos den rechten zugeschoben wird, selbst ein übergriff von türken, politisch motiviert, gegen kurden landet schon mal bei den rechten, obwohl es dazu eine eigene statistik gibt.

noch schräger ist die hakenkreuz attacke von einem palästinenser, das wurde auch zu rechter gewalt gemacht.

also wenn antisemitische äußerungen von muslimen in rechte gewalttaten gezählt werden, dann haben wir bald ganz gewaltige zahlen.

leider vermischt sich die gewalt zusehends, so machen bereits 50% aller gewalttaten in berlin ausländer aus, davon bereits 25% duch flüchtlinge...
wo ist da die statistik frau rieger, setzen die mal ins verhältnis mit rechter gewalt...

mir gleich, vor dem gesetz sollten alle gleich bestraft werd

Menschenverachtende Anschläge...

... wie die in Mölln und Rostock-Lichtenhagen sind ein Ausdruck der damaligen Hilf- und Perspektivlosigkeit des "rechten" Lagers. Zum Glück haben sich mit Organisationen wie der "Identitären Bewegung" und Parteien wie der AfD gewaltfreie Möglichkeiten etabliert, in denen "Rechte" ihren Protest und ihre Weltsicht zum Ausdruck bringen können.

Wow

Ein differenzierter und neutraler Bericht, sowas muss man bei TS ja mit der Lupe suchen.

Und da wird dann immer vom braunen Sachsen, als Hort der Unmenschlichkeit gesprochen.

Dabei hat mit 150 Straftaten auf 3,4 Mio Einwohner sogar Berlin mehr als Sachsen, mit 145 auf 4 Mio Einwohner.

Das super weltoffene Multikulti-Berlin...

Das böse CSU Bayern mit seinem angeblichen Populismus gegen Flüchtige dagegen sogar nur 100 auf 12 Mio, also 0,83 Taten auf 100k.

Fördern ohne fordern scheint die Akzeptanz in der Bevölkerung zu schädigen.

Mölln, Eulenspiegelstadt, hält sich den ...

Spiegel vor - ein Tag der mehr als 800 Jährigen Geschichte wird hier thematisiert. Sicher hat es vorher schon Pest und Cholera, Pogrome und Ausschreitungen gegeben. Rechtsextremismus hat es immer schon - vermutlich schon zu Kaisers Zeiten gegeben.
Man soll nicht relativieren und natürlich berechtigt die Erinnerung an eine so frische Wunde zu einem Innehalten. Aber den Namen der Stadt, allzu fest mit einem Feuermord zu verknüpfen, das wäre wohl der falsche Weg.
Natürlich, man könnte eine Karte erstellen, mit allen feurigen und sonstigen Übergriffen (beider Seiten, politisch und nicht politisch motivierten), ansonsten wäre es unfair - aber dann wären wir wieder beim relativieren von Schuld und da lägen wir wie immer falsch.

Doch auch heute noch brennen Asylunterkünfte in Deutschland

Das liegt daran, das diese Asylunterkünfte von ihren Bewohneren sehr oft fahrlässig, manchmal sogar vorsätzlich in Brand gesetzt werden. Das wird jedoch totgeschwiegen, denn das passt gar nicht ins Bild der EmörungsjournalistInnen.

seien wir freundlich

... zu denen, die 10 -20 Jahren unsere magere Rente erwirtschaften müssen.
Wenn die geburtenstarken Jahrgänge erst aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden sind werden die heutigen AFD Wähler der heutigen Kanzlerin dankbar gedenken und über ihre eigene Verblendung verschämt schweigen.

Thema Brandstiftungen auf Flüchtlingsheime

Es werden Zahlen für politisch motivierte Brandstiftungen auf Flüchtlingsheime genannt: 2014:6 - 2015:94 - 2016:74.

Kann man noch zusätzlich folgende Information beibringen:

1) welcher Personen- und Sachschaden sind durch absichtliche Brandanschläge auf Flüchtlingsheime entstanden. Mir sind Fälle bekannt, wo "nur" leerstehende Flüchtlingsheime angegriffen wurden

2) wieviele Fälle von Brandstiftung gibt es, die von Flüchtlingen selber verübt wurden, sei es aus Versehen oder aus Frustration. Ein einfache Google-Recherche macht glauben, dass der überwiegende Teil der Brandstiftungen diesen Typs sind. Offizielle Zahlen sind mir dazu jedoch nicht bekannt.

Eine interesante Statistik

Sehr interessant finde ich den Umstand das laut dieser Statistik im Jahr 2016 angeblich 381 politisch rechts motivierte Straftaten in NRW gegeben haben soll. Diese Zeit war sozusagen die Endzeit der rot-grünen Landesregierung die NRW nachweislich runtergewirtschaftet hat. Jede größere Stadt hat Ihren Stadtteil/Stadtteile mit Parallelgesellschaften, die Infrastruktur (Zustand Schulen, Schwimmbäder etc.) erinnert an Afghanistan, Straßen etc. sind im desolaten Zustand und die Kriminalitätsrate schreit zum Himmel. Alles das hat rot-grün sozusagen als "Geschenk" an die Nachfolgeregierung überlassen. Natürlich dürfen rechte Straftaten nicht relativiert werden, wie keine Straftat relativiert werden darf. Zumindest lässt sich damit sicherlich einen Teil erklären und das ist doch auch schon was.

Wenn ich zynisch wäre ...

Wenn ich zynisch wäre ... würde ich sagen, so wie Politiker und Medien immer verharmlosend die Kriminalitätszahlen von Flüchtlingen zu relatvieren suchen, dass der Anstieg der Anschläge auf Flüchtlingsheime weit unterdurchschnittlich in Korrelation zu dem Anstieg von den Flüchtlingszahlen zu sehen sind.

Das würde ich aber nur sagen, wenn ich zynisch wäre.

Für mich gilt: jeder Anschlag auf das Leben und Gesundheit ist ein Verbrechen und gilt es zu verhindern.

Wäre ich zynisch ..

Wäre ich zynisch und würde die Gewalt- und Straftaten von rechtsradikalen Schlägern so verharmlosen wie die Politiker und Medien allzu oft die Kriminalität und Gewalt von Flüchtlingen und Islamisten, würde ich sagen:

1. 1031 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte (und das inklusive all der "gewaltlosen" Propagandaverbrechen wie Hakenkreuzschmierereien) --> das sind gerade einmal 0,00125 % Straftaten auf 82 Mio. Deutsche.

2. Zunahme von Straften gegen Flüchtlingsunterkünfte absolute unterdurchschnittlich zur Zunahme der Flüchtlingszahlen.

"Alle anderen Informationen würden nur verunsichern und den linkspopulisten in die Händer spielen".

"drastische Worte"

ZItat: "Dunkles Deutschland" titelte der und fand so drastische Worte für das, was auch Zahlen des Bundeskriminalamtes belegen"

Ich bin sofort dabei, Gewalt und Verbrechen gegen jedermann zu verurteilen.

Die Zahl von 1031 Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte möchte ich dennoch ins Verhältnis setzen.

Wenn der Spiegel für 1031 Straften drastische Worte findet, ist das gut und richtig. Um welches Maß drastischer müssten jedoch die Worte des Spiegel in Bezug auf 280.000 Straftaten, begangen im Jahr 2016, sagen, ebenfalls belegt durch das BKA?

Zahl: 1031 Straftaten im Jahr 2015

Zitat: "Tatsächlich hatten die Straftaten gegen Asylunterkünfte 2015 ihren Höhepunkt erreicht, mit 1031 Angriffen"

Es fehlt die Zusatzinformation, dass die meisten Straftaten, die in der Zahl 1031 zusammengefasst sind, aus "gewaltlosen" Propagandastraften wie Hakenkreuzschmierereien und Tatbestände von Volksverhetzung bestehen.

Dachte die Zusatzinformation wäre hilfreich ..

aber Deutschand hat ja nur ein Problem

wegen des massiven Linksrucks in de Politik, nicht wahr?

Wir sollten uns alle miteinander schämen. Wegen der ungeheuren Zahl solcher Anschläge, wegen derer heimlichen Billigung und erst recht wegen derer ganz offener Rechtfertigung als "Notwehr", die ganz sicher auch hier in diesem Forum auftauchen wird. Selbstverständlich begleitet von Leugnen ("die meisten Brandstiftungen werden ja von Flüchtlingen selbst verübt"), Kleinreden ("wenn man auch schon jede Hakenkreuzschmiererei als Straftat zählt") und natürlich der unvermeidlichen empörten Frage, warum im Artikel nichts von gewalttätigen Linken steht.
Also ich schäme mich tatsächlich. Die, die das sollten, aber wohl eher nicht.

Was ich zu sagen habe, soll

Was ich zu sagen habe, soll keine Entlastung oder gar Verniedlichung der genannten Vorkommnisse von Mölln sein. Ich bin nur mal gespannt, ob in 25 Jahren der Jahrestage der Opfer aus unserer in die Luft gejagten bzw. zusammengefahrenen Weihnachtsmärkte auch so gedacht werden wird. Schließlich kamen da ja einige der Täter auch aus einigen dieser Asylunterkünfte, oder ist das wieder was völlig anderes und darf so nicht gesagt werden?

Anmerkung der Autorin:

"Warum berichtet ihr nicht mal darüber, dass die meisten Asylunterkünfte von den Bewohnern selbst angezündet werden?" Das wurde schon im Januar 2017 die Redaktion von #WDR360 gefragt. Nach Recherche kam das Team zu dem Ergebnis: Mutwillig verursachte Brände wurden 2015/2016 deutlich häufiger von Dritten verursacht, als von den Bewohnern. Details gibt es in folgendem Video. https://www.youtube.com/watch?v=2eXEZrPIXts

Deutschland und die rechte Gewalt....

...ein Thema das den deutschen Normalbürger nicht betrifft

re 09:47 von toto96

>>ja, die meisten flüchtlingsunterkünfte die brennen, werden aber von innen angesteckt, von den flüchtlingen selber.

bitte fakten berichten und nicht geschichten erzählen.<<

Es war zwar völlig klar, dass wieder die üblichen Relativierungsversuche kommen würden, aber auch Sie sollten bei den Fakten bleiben und keine Geschichten erzählen! Die Statistik heißt "Politisch motivierte Straftaten - rechts". Brandstiftung von Bewohnen, ja die gibt es, und Unfälle mit offenen Brandstellen werden kaum in diese Statistik einfließen.

Es gibt auch andere Motive

Vor circa. 1,5 Jahre brannte ein Asylbewerberheim in Bingen/Rhein. Es wurde dabei festgestellt das sogar Hakenkreuze an den Wänden aufgeschmiert waren. Frau Marlu Dreyer reiste sofort samt Tross an um sich ein Bild von der Lage zu machen und pressetechnisch ins rechte Licht rücken zu lassen. Es stellt sich sehr schnell heraus das ein Heimbewohner das Feuer gelegt hatte. Die Motive lt. Polizei waren: Platzmangel und Perspektivlosigkeit. Frau Dreyer reiste unverichteter Dinge ab und verlor kein Wort mehr über diese Geschichte. Meines Wissens hat der Brandstifter mittlerweile sechs Jahre aufgebrummt bekommen. Sicherlich ein Einzelfall.

so...

Wieder mal interessant zu sehen, wie sich hier diverse "Leute" versuchen, mit teilweise abenteuerlichen Statistiken und Ansichten, aus der Verantwortung für Fremdenfeindlichkeit rauszuwinden ... Da hilft auch kein noch so scheinbar "sachlicher" Ansatz ...

Ich will...

...rechte Gewalt nicht verharmlosen, aber es muss berücksichtigt werden, dass auch durch z.B. Ausländer begangene Straftaten an anderen Ausländern häufig als "rechte Gewalt" gelistet werden. Wenn z.B. ein türkisch-stämmiger Mitbürger ein Hakenkreuz auf das Auto einer jüdischen Familie kritzelt, ist das per se "politisch motivierte Kriminalität - rechts"... kurz: Diese Statistik besagt rein gar nichts über die tatsächliche Rechtslastigkeit der "indigenen" Bevölk. aus, da sie auch einen großen Teil an importierter "rechtsextremer Kriminalität" umfasst. Daher ist es vermessen, sich auf Basis dieser Statistiken ein Urteil über allgemeine Fremdenfeindlichkeit im Osten der Republik zu bilden.

Übrigens das gleiche Problem besteht auch bei politisch motivierter Kriminalität - links.

Solche Statistiken sind zwar effektvoll & verfangen sehr schnell bei sehr schlichten Gemütern, die glauben, Statistiken bildeten die Realität ab, aber sie halten keiner wissenschaftlichen Betrachtungsweise stand

um 09:28 von Pandor

Sicher kann man der Regierung den Vorwurf machen, dass sie hätte sensibler vorgehen müssen. Aber machen Sie einem Ladenbesitzer einen Vorwurf, wenn jemand bei ihm trotz Kameras und Detektiven einen Diebstahl begeht? Ist nicht der Dieb der Schuldige an der Straftat?

re chilango: Gewaltlos?

"Es fehlt die Zusatzinformation, dass die meisten Straftaten, die in der Zahl 1031 zusammengefasst sind, aus "gewaltlosen" Propagandastraften wie Hakenkreuzschmierereien und Tatbestände von Volksverhetzung bestehen."

Sie halten das Schmieren eines Hakenkreuzes an eine Asylunterkunft für eine gewaltlose Massnahme? Ich würde sie als Todesdrohung verstehen. Das hat etwas mit der Geschichte des Hakenkreuzes zu tun und die kennen die Nutzer dieser Symbole übrigens bemerkenswert genau. Unsere ausländischen Mitbürger aber auch!

Und Sie wollen dies als "Propaganda" verharmlosen?

Ich suche dann mal Fakten

Nämlich zu folgendem:

Wieso sind in den Medien immer die neuen Bundesländer präsent, wenn es um das Thema rechte Gewalt geht?

Wieso spricht man immer vom "Problem im Osten"?

In den "östlichen" Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden, alle 3 addiert, weniger rechte Straftaten begangen als in Nordrhein-Westfalen alleine.

Warum ist dieses Bundesland nicht dafür "bekannt" - also warum hat Sachsen den Ruf, der offenbar Nordrhein-Westfalen "gebührt"?

Doofe Frage aus Baden-Württemberg.

re qpqr27: Normalbürger

"Deutschland und die rechte Gewalt....
...ein Thema das den deutschen Normalbürger nicht betrifft"

Dann ist es ja gut - aber halt: Ich bin offensichtlich kein "Normalbürger". Denn mich betrifft das "Thema" ganz gewaltig!

Ihr Post spiegelt genau wider, wie von rechter Seite eine Trennlinie durch die Gesellschaft gezogen wird. Und damit spiegelt Ihr Post auch genau wider, worauf "rechtes" Denken basiert und was es überhaupt bedeutet.

Hinweis: In Art 1 GG steht "Die Würde des Menschen..." und nicht die "Würde des Normalbürgers..."

Erkennen Sie den Unterschied?

@Hepheistos

"Ich bin nur mal gespannt, ob in 25 Jahren der Jahrestage der Opfer aus unserer in die Luft gejagten bzw. zusammengefahrenen Weihnachtsmärkte auch so gedacht werden wird."
Ich bin mir sicher, dass dies getan wird. Schließlich wurde ja auch z.B. über die Jahrestage der Anschläge in Frankreich berichtet. Also, keine Sorge.

@pqpr27 um 12:03

"Deutschland und die rechte Gewalt ... ein Thema das den deutschen Normalbürger nicht betrifft"

Wenn dieses Problem den deutschen Normalbürger nicht betrifft, scheint ihm der Schutz von Minderheiten kein besonders großes Anliegen zu sein.

Die Mehrheit der Deutschen ist nicht rechtsextrem und gewalttätig, das ist wahr. Das heißt aber nicht, das rechte Gewalt sie nicht tangiert (selbst wenn sie kein Opfer derselben wird).
Ich erwarte von keinem lebenden Deutschen, sich für die Shoah verantwortlich zu fühlen (von der Handvoll der noch lebenden Täter mal abgesehen), aber grade die Deutschen stehen in der Verantwortung, nie wieder Hass und Gewalt gegen ethnische und religiöse Minderheiten zuzulassen. Ob sich diese Gewalt nun gegen Juden, Muslime oder Flüchtlinge allgemein richtet, ist dabei unerheblich.

Insofern ist rechte Gewalt etwas, das die Deutsche Gesellschaft insgesamt betrifft.

@qpqr27

Rechte Gewalt betrifft den "deutschen Normalbürger" nicht.

Bitte seien Sie so freundlich und definieren Sie "deutschen Normalbürger".

Einwohner der Bundesrepublik Deutschland?
Deutsche Staatsbürgerschaft?
Oder jemand der schon so aussieht, dass keiner den Gedanken haben könnte, dass er Migrationshintergrund hat?

nur eine Statistik

Leider finde ich keine Statistik zu linksmotivierter und linksextremer Gewalt wie in Hamburg zum G20 Treffen und zu Zunahme von Kriminalität und Gewalt.
Wer kann mir helfen?

Unglaublich diese Kommentare.

Unglaublich diese Kommentare. Es kann doch nicht sein, dass jedesmal so viele diese rassistischen Verbrechen herunterspielen bzw. in Schutz nehmen. Der ständige Versuch, rechte Straftaten anderen in die Schuhe zu schieben, ist nicht mehr zu ertragen! Bei solchen Meldungen permanent eine braungefärbte Wand aus Kommentaren zu lesen...

Eine Frage an den faktenfinder:
Hat Deutschland ein Neo-Nazi Problem?

@ 12:03 von qpqr27

"...ein Thema das den deutschen Normalbürger nicht betrifft", solange man selbst Rechtsradikaler ist. Sollten Sie vielleicht noch erwähnen. Denn bei Rechtsradikalen reicht oft schon eine andere Meinung oder ein falscher Blick, um deren Gewaltbereitschaft zu entfesseln. Da nützt Ihnen der deutsche Personalausweis auch nicht mehr viel!

"Rechte Gewalttaten nicht verharmlosen ..."

Das Fazit der meisten Beiträge hier: "Wir wollen rechte Gewalttaten ja nicht verharmlosen, wir tun es aber trotzdem!".

Dann kommen so Argumente wie:

Die Stecken ihre Hütten meist selber an: Scheint so zu sein, als komme so etwas wohl doch deutliche häufiger von Dritten. Und abgesehen davon, macht das einen rechtsradikalen Anschlag keinen Deut besser!

Es gibt ja auch Straftaten von Ausländern und Flüchtlingen; am besten garniert mit Zahlen ohne Herkunftsangaben. Auch hier: Ist es deshalb ok, Flüchtlingsunterkünfte anzuzünden?

Oder noch besser: Man errechnet ein Verhältnis zwischen Zunahme der Flüchtlinge und der Straftaten gegen sie. Als wenn doppelt so viele Straftaten in Ordnung sind, wenn sich ihre Zahl verdoppelt!?!

Es bleibt dabei: Ich schäme mich zutiefst für unser Land, wenn es zu solchen Straftaten kommt. Punkt! Schuld sind die Rechten und nicht die Politik und nicht die Flüchtlinge.

10:32, Hepheistos

>>Was ich zu sagen habe, soll keine Entlastung oder gar Verniedlichung der genannten Vorkommnisse von Mölln sein. Ich bin nur mal gespannt, ob in 25 Jahren der Jahrestage der Opfer aus unserer in die Luft gejagten bzw. zusammengefahrenen Weihnachtsmärkte auch so gedacht werden wird. Schließlich kamen da ja einige der Täter auch aus einigen dieser Asylunterkünfte, oder ist das wieder was völlig anderes und darf so nicht gesagt werden?<<

Einen sehr schönen Bogen vom Weihnachtsmarkt zur Asylunterkunft haben Sie da geschlagen, und natürlich ist dies genau das, was Sie mit Ihrem einleitenden Satz, der nach dem beliebten Baumuster "ich bin ja kein..., aber... , und man wird ja wohl noch sagen dürfen..." konstruiert ist, relativieren wollen.

Es gab bisher insgesamt einen einzigen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt, und ich möchte hoffen, daß es der einzige bleibt.

Jeder Anschlag ist abscheulich

ich finde es asozial, wie einige Leute den Artikel kommentieren. Es geht nicht darum viele oder wenige Anschläge, oder von wem die Anschläge begangen worden sind. Es geht hier um Menschen, dabei finde ich das jeder Anschlag abscheulich ist.

Wenn in der Uni Leipzig

Wenn in der Uni Leipzig Hakenkreuze von linken Studenten an die Wand gemalt werden um einen unbequemen Professor loszuwerden, zählt das als links-(.zu vernachlässigend) oder als rechtsextrem? Was mich auch ärgert, daß so eine "Statistik" nicht die Wertigkeit der Straftat anzeigt.
Letztes Jahr hat ein linker Abgeordneter in MV einen rechten Überfall angezeigt. Die wellen schlugen hoch, schließlich kam heraus, daß er sich die Wunden selbst beigebracht hatte. In welcher Statistik geführt?

12:24, RoyalTramp

>>Ich will...
...rechte Gewalt nicht verharmlosen, aber...

(...)

Übrigens das gleiche Problem besteht auch bei politisch motivierter Kriminalität - links.<<

Alles klar.

Ich wundere mich immer, warum die Verharmloser und Relativierer der rechten Umtriebe ihre Relativierung immer mit derart floskelhaften Textbausteinen vornehmen.

Karte mit Anschlägen pro Einwohner!

Gute Recherche. Aber die Gebietsgrafik 4 ist irreführend. NRW sieht doch bloß deshalb so dunkel aus, weil es als einwohnerreichstes Land (16 Mio) die meisten Fallzahlen hat. Leser Ramuthra hat recht, wenn er umrechnet in Anschläge pro Einwohner (auch wenn ich seine Verharmlosung feindseliger Zonen nicht teile).
Könnte die Redaktion nicht noch schnell eine Karte mit Anschlägen pro Einwohner nachreichen?

12:33, tisiphone

>>In den "östlichen" Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden, alle 3 addiert, weniger rechte Straftaten begangen als in Nordrhein-Westfalen alleine.

Warum ist dieses Bundesland nicht dafür "bekannt" - also warum hat Sachsen den Ruf, der offenbar Nordrhein-Westfalen "gebührt"?

Doofe Frage aus Baden-Württemberg.<<

Bitte betrachten Sie die Anzahl der ausländerfeindlichen Straftaten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl.

In den drei von Ihnen genannten Bundesländern leben insgesamt etwa 8,2 Millionen Menschen, in Nordrhein-Westfalen 17,84 Millionen. Mehr als das doppelte also.

@El Chilango (10:12):

>>Kann man noch zusätzlich folgende Information beibringen:
[...]
2) wieviele Fälle von Brandstiftung gibt es, die von Flüchtlingen selber verübt wurden, sei es aus Versehen oder aus Frustration. Ein einfache Google-Recherche macht glauben, dass der überwiegende Teil der Brandstiftungen diesen Typs sind. Offizielle Zahlen sind mir dazu jedoch nicht bekannt.<<

Und welchen Beitrag zu einem Bericht über rechtsextreme Übergriffe auf Asylbewerberunterkünfte würde das bitte schon liefern?
Solche Fälle gibt es, das werde ich nicht abstreiten, aber die stehen in keinem Zusammenhang mit dem Thema dieses Berichts. Und auch wenn Sie da wohl gleich wieder empört aufschreien werden: Für mich ist Ihre Frage nur ein typischer Versuch von Whataboutism. Ein Versuch, von den Taten der favorisierten Weltanschauung abzulenken, indem man sie mit Taten anderer gleichsetzt - auch wenn die Vorfälle meistens bei weitem nicht gleich sind.

Sind das keine Fakten? Was stimmt da nicht?

Warum wird mein Beitag nicht veröffentlicht? Passt der Link nicht? Dann mal ohne Link.
Kann jeder Interessierte selbst suchen.

Nach der [INURI (Brandschutz und Gefahrenabwehr)-Brandstatistik Flüchtlingsunterkünfte] waren die mutmaßlichen Verursacher von insgesamt 651 Bränden im Jahr 2016 =
312 Bewohner und 131 Dritte.

Oder Inbrandsetzungen (ohne Essen-Schwelbrand)
Gesamt 451
Bewohner 220
Dritte 131
Unbekannt 100

@Caligula17

Am 23. November 2017 um 12:39 von Caligula17
nur eine Statistik

"Leider finde ich keine Statistik zu linksmotivierter und linksextremer Gewalt wie in Hamburg zum G20 Treffen und zu Zunahme von Kriminalität und Gewalt.
Wer kann mir helfen?"

Es gibt da für dieses Internet einen Erfindung. Die nennt sich Suchmaschine ( z.B. google...).

Dort geben Sie ihren Suchbegriff ein z.B. "Statistik zu links motivierter und linksextremer Gewalt".

Nach 0,48 sek. Suchzeit erhält man 1300 Ergebnisse.

Irritierende Kommentare

Es geht um rechte Straftaten.

Wieso werden Taten von anderen Gruppierungen ins Feld geführt?

Meiner Meinung nach ist dies auch eine Wurzel der Zunahme der politisch motivierten Gewalttaten.

Das Relativieren. Das sorgt für eine Haltung wie:
Na wenn es Fälle gibt, in denen Asylbewerber Brände in Heimen verursachen, dann fallen die Anschläge ja wohl nicht ins Gewicht.

Mich regt das jedes Mal auf.

Geht es um die Taten einer bestimmten Gruppe, dann spielen die Taten einer anderen Gruppe keine Rolle.

Das ist relativieren - und Relativieren an dieser Stelle zeigt mindestens Gleichgültigkeit - wenn nicht gar ein gewisses Mass an Zustimmung.

Man würde es zwar selbst nicht tun, hat aber nix dagegen, wenn ein anderer aktiv wird.

Erschreckend ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Menschen sich selbst demaskieren.

Dies vor Augen wird mir jedes Mal schlecht, wenn ich zu ganz bestimmten Daten das "Mahnen" und "Erinnern" und "wehret den Anfängen"höre!

Zu 12:39 von MGD HerrenSpezies "Unglaublich"

Unglaublich diese Kommentare. Es kann doch nicht sein, dass jedesmal so viele diese rassistischen Verbrechen herunterspielen bzw. in Schutz nehmen. Der ständige Versuch, rechte Straftaten anderen in die Schuhe zu schieben, ist nicht mehr zu ertragen! Bei solchen Meldungen permanent eine braungefärbte Wand aus Kommentaren zu lesen...
Eine Frage an den faktenfinder:
Hat Deutschland ein Neo-Nazi Problem?

Ja, unglaublich, was hier als Fakten verkauft wird. Jede Straftat ist zu verfolgen und zu verurteilen, aber nicht jede Straftat in einer Flüchtlingsunterkunft ist ein "rassistisches Verbrechen". Eine Großzahl der Straftaten finden zwischen Bewohnen und von Bewohnern statt. Das ist bei Bränden nicht anders.
Es gibt offensichtlich ein Problem mit Fakten. Dazu gehört das einseitige Schöpfen aus selbst ausgesuchten Quellen, um sich die eigene Sicht der Dinge bestätigen zu lassen? Faktenfinden geht anders!

@teachers voice - Drohung vs. Gewalttat

12:28 von teachers voice:
"Sie halten das Schmieren eines Hakenkreuzes an eine Asylunterkunft für eine gewaltlose Massnahme? Ich würde sie als Todesdrohung verstehen."

Das schließt sich auch nicht aus. Nicht jede Straftat ist auch eine Gewalttat.

@Caligula17

Leider finde ich keine Statistik zu linksmotivierter und linksextremer Gewalt wie in Hamburg zum G20 Treffen und zu Zunahme von Kriminalität und Gewalt.
Wer kann mir helfen?

Da die Statistiken so einfach zu finden sind unterstelle ich Ihnen mal, dass die Frage rhetorisch gemeint war. Wollen Sie damit implizieren, dass es dazu keine Statistiken gäbe?

Ermühen Sie doch mal Google nach "Gewalt links Statistik" und lesen Sie die ersten 10 Treffer.
Kurz zusammengefasst:

  • Linke Gewalt existiert
  • kommt weit seltener vor als rechte Gewalt
  • richtet sich primär gegen Gegenstände und politische "Gegner" (vor allem Rechtsextreme und Polizisten bei Demonstrationen)
  • rechte Gewalt richtet sich primär gegen Menschen
  • höchste Terrorgefahr geht von rechtsextremen aus (höher als durch Linksextreme und Islamisten zusammen)
  • @Unglaublich diese Kommentare. 12_39 von MGD...

    "Hat Deutschland ein Neo-Nazi Problem?"
    Schon länger.
    Nur jetzt wird es deutlicher sichtbar.
    Hinkebein ist wieder da, diesmal gendupliziert als Wutbürger.
    <<>Ironie on
    Dank den vielen Autokraten in der Welt
    >>

    @Caligula17

    einfach mal in den Verfassungsschutzbericht gucken. Z.B.

    Oder einfach mal nicht wie wild um sich beißen und Dinge miteinander in verbindung bringen die nichts miteinander zu tun haben...

    Da aber selbst der VS Bericht schon eine deutliche Sprache darüber spricht, wie das Verhältnis so ist und wie unglaublich viel mehr körperliche Gewalttaten von rechten ausgehen, hilft das ja vielleicht schon.

    Ansonsten: Haben sie wenn Sie mist gebaut haben als Kind auch immer gesagt : " Aber Mama, die linken Kinder sind mindestens genauso schlimm " Von meiner Mutter hätte es danach doppelt was gesetzt - einmal weil ich Mist gebaut hab und einmal weil ich es nichtmal abstreite, sondern auch noch mit dummen Argumenten versuche sie zu verarschen.

    ein Minderheitenthema...

    mit dem die große Mehrheit nicht zu oft behelligt werden will

    V-Leute beteiligt?

    Ist denn nach der Tat in Mölln ermittelt worden, wieviele V-Leute unserer Geheimdienste hier beteiligt waren? Oder ist man dieser Möglichkeit gar nicht nachgegangen? Sind Akten geschreddert worden?
    Das wäre auch ein Fall für die Faktenfinder der ARD.

    @ Caligula17

    Sie finden hier keine Statistik zu linksmotivierter Gewalt, weil es in dem Artikel gar nicht darum geht! Was die Frage an sich obsolet werden lässt. Allerdings vermute ich, dass sie nur, wie viele weitere Kommentare hier, der unerträglichen Relativierung rechtsextremer und rassistischer Gewalt dient.

    @nie wieder spd (13:46):

    >>Ist denn nach der Tat in Mölln ermittelt worden, wieviele V-Leute unserer Geheimdienste hier beteiligt waren? Oder ist man dieser Möglichkeit gar nicht nachgegangen? Sind Akten geschreddert worden?
    Das wäre auch ein Fall für die Faktenfinder der ARD.<<

    Nur weil Sie hier irgendwelche Verschwörungstheorien herausposaunen, die die Arbeit der deutschen Polizei- und Justizbehörden unterminieren sollen, ist das noch lange kein Grund für die ARD, dem auch nachzugehen. Die Redakteure haben sicherlich Besseres zu tun. Aber netter Versuch.

    Bei vielen Kommentatoren

    die darauf abzielen, das Attentat von Mölln zu rechtfertigen, zu verharmlosen oder schön zu reden, kan man sich nur schämen, Deutscher zu sein.

    13:46, nie wieder spd

    >>V-Leute beteiligt?
    Ist denn nach der Tat in Mölln ermittelt worden, wieviele V-Leute unserer Geheimdienste hier beteiligt waren? Oder ist man dieser Möglichkeit gar nicht nachgegangen? Sind Akten geschreddert worden?
    Das wäre auch ein Fall für die Faktenfinder der ARD.<<

    Verschwörungstheorien sind nur dann ein Fall für den "Faktenfinder", wenn sie den Diskurs stark beeinflussen.

    Im vorliegenden Fall ist das nicht so. Sie sind der erste, von dem ich solche Mutmaßungen höre.

    Die Brandstiftung von Mölln ist über jeden vernünftigen Zweifel erhaben aufgeklärt, die Täter, es waren zwei, sind namentlich bekannt und wurden verurteilt. Einer erhielt zehn Jahre Jugendstrafe, der andere lebenslänglich. Beide sind nach Abbüßung ihrer Strafe wieder frei.

    Thematische Ausrichtung

    Sehr geehrte NutzerInnen, bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Die Moderation

    re Stefan T: Scham und Stolz

    "Bei vielen Kommentatoren
    die darauf abzielen, das Attentat von Mölln zu rechtfertigen, zu verharmlosen oder schön zu reden, kan man sich nur schämen, Deutscher zu sein."

    Dieses Problem habe ich seit meiner Jugend. Der propagierte Stolz, ein Deutscher zu sein, hatte bei mir immer spiegelbildlich eine tiefe Scham ausgelöst.

    Zwischenzeitlich dachte ich, unsere Gesellschaft hätte diese Dunkelphase des Nationalismus überwunden, aber Totgesagte leben offensichtlich doch länger.

    Also muss man wieder neu anfangen, für Toleranz, Weisheit und Weltoffenheit zu kämpfen. Aber dieser Thread zeigt doch auch, dass wir nicht allein sind. Und das tut auch mal gut!

    @Bei vielen Kommentatoren 15:03 von Stefan T.

    "kann man sich nur schämen, Deutscher zu sein."

    Da stimmt wohl. Trotzdem ist für mich die Zeit des 'Fremdschämens' vorbei.
    Ich lese neuerdings sehr genau bei diesen Themen,
    wer hier derartige 'Verharmlosungen' versucht zu 'duplizieren'.
    Auch in den üblichen anderen sozialen Medien.
    Gemäss dem berümten Satz:
    'An der Sprache sollt ihr sie erkennen.'
    Und das geht durchaus, trotz noch mangelhafter KI..

    re Nachfragerin: Gewalttat?!

    "@teachers voice - Drohung vs. Gewalttat
    12:28 von teachers voice:
    "Sie halten das Schmieren eines Hakenkreuzes an eine Asylunterkunft für eine gewaltlose Massnahme? Ich würde sie als Todesdrohung verstehen."

    Das schließt sich auch nicht aus. Nicht jede Straftat ist auch eine Gewalttat."

    Stimmt! Aber was wollen Sie und Ihre Vorgänger damit ausdrücken? Das Sie das Anbringen einer Todesdrohung an einer Asylunterkunft nicht als Gewalt ansehen?

    Natürlich ist die Ausübung von Gewalt nicht mit einer Androhung von Gewalt gleich zu setzen. Aber Sie sicher auch den direkten Zusammenhang zwischen beiden Tatbeständen. Und dieser ist in diesem Fall der Hass auf Menschen, die man gar nicht kennt. Der Hass auf Menschen, die nicht in ein selbstgemachtes Schema passen.

    Und dadurch werden Menschen in Todesangst versetzt. Und das ist selbstverständlich Gewalt. Und zwar eine besonders perfide Art, weil man nachher immer sagen kann: War nicht so gemeint! Habe ja nichts gemacht!

    13:23, gman

    >>Ja, unglaublich, was hier als Fakten verkauft wird. Jede Straftat ist zu verfolgen und zu verurteilen, aber nicht jede Straftat in einer Flüchtlingsunterkunft ist ein "rassistisches Verbrechen". Eine Großzahl der Straftaten finden zwischen Bewohnen und von Bewohnern statt. Das ist bei Bränden nicht anders.<<

    Wird hier im Thread oder im Artikel irgendwo irgendetwas derartiges behauptet, und wird es bestritten, daß auch Flüchtlinge Straftaten begehen?

    Sie stellen Behauptungen auf, die Sie der Gegenseite zuschreiben, und positionieren sich dann gegen diese von Ihnen selbst aufgestellten Behauptungen.

    Eine ehrliche Diskussion geht nach meinem Dafürhalten anders.

    Kleiner, aber nicht ganz unwichtiger Hinweis..

    zu dieser BKA- Statistik!

    Alle nicht aufgeklärten Straftaten in diesem Bereich, werden, -bis zum Beweis des Gegenteils(!)-, automatisch(!) als rechtsextreme Straftat eingestuft!

    Ist die Täterermittlung in diesen Fällen also letztendlich erfolglos, ist diese Straftat somit automatisch eine rechtsextreme Straftat!

    Das sollte man zu dieser BKA Statistik wissen!

    Gesellschaftliche Einschnitte und Umbruchphasen

    Der Artikel im „Faktenfinder“ nimmt den 25. Jahrestag des Brandanschlags in Mölln zum Anlass, um über politisch rechts-motivierte Gewalttaten im Deutschland der Gegenwart zu berichten.

    Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, übersteigerter Nationalstolz, und in neuerer Zeit auch Islamophobie, sind typische Einstellungen, die diesen Gewalttaten zugrunde liegen.

    Die Flüchtlings- und Migrationsbewegungen ab 2015/16 sind ein ähnlich tiefgehender gesellschaftlicher Einschnitt, wie es 1990 vor Mölln die deutsche Wiedervereinigung war.

    Es ist offensichtlich, dass in solchen Umbruchphasen der Gesellschaft der Rechtsextremismus (und dessen Gewalttaten) in Deutschland besonders augenfällig "aus dem Grab hervorkommt, in dem er nie verschwunden war".

    Mich wundert nicht, dass auch die Relativierer und Verharmloser rechtsextremer Einstellungen besonders laut und vehement ihre Stimme erheben.

    Um so deutlicher müssen auch wir Stellung beziehen.
    Wir, die wir diese Entwicklung ablehnen!

    16:06, Frank von Bröckel

    >>Kleiner, aber nicht ganz unwichtiger Hinweis..
    zu dieser BKA- Statistik!

    Alle nicht aufgeklärten Straftaten in diesem Bereich, werden, -bis zum Beweis des Gegenteils(!)-, automatisch(!) als rechtsextreme Straftat eingestuft!

    Ist die Täterermittlung in diesen Fällen also letztendlich erfolglos, ist diese Straftat somit automatisch eine rechtsextreme Straftat!

    Das sollte man zu dieser BKA Statistik wissen.<<

    Könnten Sie diese Behauptung bitte verifizieren?

    Es müsste sich wirklich sehr viel geändert haben. Denn bisher war es so, daß ein Großteil eindeutig rechtsextremistisch motivierter Straftaten polizeilich nicht als solche geführt wurden.

    Einem Rechercheteam vom Tagesspiegel, der "Zeit" und der Süddeutschen Zeitung ist es zu verdanken, daß dies bekannt gemacht wurde. Ein besonderer Verdienst kommt hier dem Journalisten Frank Jansen zu, der seit langer Zeit mit üblen Drohungen aus der rechten Szene leben muss.

    Waage

    wenn irgendetwas unausgeglichen ist, gibts dafür 2 Seiten.
    Verstehen geht übers Hören, wenn die Seiten auf der gleichen Augenhöhe stehen.
    Ständiges, "die sind schuld", "wir sind nicht schuld", "doch nicht schuld", etc., bringt keinen weiter.

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