Kommentare

ihre Grundrechte verletzt

erstaunlich
ich lese immer nur Rechte
von Pflichten höre ich seltenst
ich fühle mich nicht berufen Luxus zu alimentieren
und so langsam kann ich den Begriff Grundrechte nicht mehr hören
etwas mehr Eigenverantwortung wäre nicht schlecht,
auch Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber
dieses mal in den Vordergrund zu stellen

Das müssen

die Gerichte aber mal den Vermietern erklären.
" Bei einem weiteren Fall, die dem Verfassungsgericht vorlag, übernahm das Jobcenter zum Beispiel nur 285 Euro von der Miete. Tatsächlich kostete die Wohnung aber 314 Euro"

Ein kleinere Wohnung mit 45 Quadratmeter im gleichen Ort kostet dann 380 Euro und wird bezahlt.
Genau diese Idiotie habe ich selber in der Familie erlebt, eine Wohnung mit Altvertrag gekündigt die größer ist, eine kleine auf Befehl Amt bezogen nur der Preis ist dann höher.

Für 314 bekommt man nirgends mehr was, nicht mal in der Platte Sozialstandart.
49 Quadratmeter warm sind immer rund 400, das Jobcenter kann nicht rechnen.

Beitrag ARD als Beispiel, Familie wurde wegen Harz 4 aus Wohnung rausgeschmissen mit 2 Kinder, von Amt ein Übergangszimmer bekommen was einige Tausend im Monat kostet, Wohnung selber gesucht für 4 oder 5 Personen zum Preis von 860 Euro, wurde nicht genehmigt weil 30 zu viel.
Amt zahlt aber jeden Monat für das Zimmer das 3 Fache.

Gruß

in 20 Jahren werden

massenhaft Mini-Hartzer-Rentner aus ihren Wohnungen fliegen weil sie die Miete nicht mehr bezahlen können. Dank günstiger Massenmehrbettunterkünfte die dann in Südosteuropa bereit stehen ist dies aber alles kein Problem

Das nennt sich Sozialstaat!?

Im vorliegenden Fall geht es um wenige Euro im 2 Stelligen Bereich, aber die Politik verballert Mio. bzw Mrd. für absolut sinnlose Projekte.
Ich gehe Arbeiten und freue mich auch nicht über die vielen Steuern usw, aber lieber dort die Steuergelder investiert als in die Politbonzen.
Da wird jemand aus seinem sozialen Umfeld rausgerissen, wegen weniger Euro. Die Person wohnt vlt. schon 20 oder 30 Jahre in dem Haus und muss plötzlich wegen Kleingeld ein neues Leben anfangen.
Ich mag auch keine Schmarotzer die das Sozialsystem nur ausnutzen, aber jeder kann mal in eine Notlage geraten in der er den Staat braucht. Genau in diesem moment sollte man sich auch auf den Staat verlassen können, aber auf den können sich nur noch die Reichen verlassen.
Die Politik wundert sich über den Unmut der Bürger und Politik verdrossenheit. Genau das sind Beispiele für Ungerechtigkeit in diesem Land. Wir sind ein reiches Land, davon kriegt abe rnicht jeder was mit!

Die Frage ist doch...

...was kosten die 77 qm? Ist der Mietpreis entscheidend oder die Wohnraumgrösse? Was geht es das Jobcenter an wie gross die Wohnung ist, der Preis ist entscheidend, oder irre ich mich... müssen Arme zwingend in kleinen Behausungen wohnen? Was für ein verkommenes System!

Viele Leute

leben von ihrem niedrigen EIGENEN Einkommen in 25 qm großen Wohnungen.

Richtige Entscheidung

Das Amt hat bisher eine fixe Vorgabe für die Mietkosten gehabt, die sich aus dem Deutschland-Mittel ergeben hat. In einigen Bereichen sind die Mieten allerdings deutlich teurer, z.B. ist es in Köln oder München nahezu unmöglich eine Wohnung für 400€ warm zu bekommen.

Das dieser Betrag jetzt nach dem üblichen Mittel berechnet wird ist eine deutliche Verbesserung, allerdings sollte man dabei auch beachten das _verfügbare_ Mittel zu nehmen. Es bringt nämlich nichts, wenn man im Mittel im unteren Preissegment 400€ zahlt, aber nicht eine einzige Wohnung verfügbar ist.

Deutschland ist krank

leider ist es so, das Richter nur das machen was im Gesetz steht. Sosiales Verständnis kann man da abschreiben. Also nehmt Eure zusammen und Wählt das kranke Deutschland ab. Soll Sie doch nach Jamaika ziehen.

Soso

Und was, wenn die Miete für die große Wohnung wesentlich niedriger ist, als die für jede neu angemietete, kleinere Wohnung? Dieses Urteil zwingt dann auch ärmere Menschen zu einem Umzug (auch der ist nicht kostenlos) aus einer möglicherweise günstigeren Wohnung in eine teurere. Der Kampf Arm gegen Reich geht munter weiter. Und die beknackte Bürgerliche gesellschaft wundert sich dann darüber, dass Nazis ins Parlament kommen, wo sie doch selber die ideologische, sozialdarwinistische Grundlage gelegt hat, mit ihrem nach-oben-buckeln und nach-unten-treten und dem propagierten Recht des (ökonomisch) stärkeren den schwachen jedes Los zu erteilen.

Nicht sozial

Hallo "werter" Sisyphos3,

mittlerweile haben Sie ja in diversen Foren Ihre nicht gerade sehr sozialen Ansichten geteilt. Und nun muss ich doch mal meine Meinung kundtun:
Wer sagt Ihnen denn, dass diese Person nicht schon längst viel für die Allgemeinheit usw. getan hat ? Vielleicht hat diese Person schon so einiges in die Sozialkassen eingezahlt.
Aber natürlich: Diejenigen, die auf die Hilfe des Sozialstaates angewiesen sind, sind ja in den meisten Fällen Schmarotzer. Um ehrlich zu sein: Noch mehr Personen, die Ihre Meinung teilen und so "unsozial" sind, und Deutschland hat den Sozialstaat verloren. Und jeden Anstand ! Es widert mich an, so etwas lesen zu müssen und andere leiden unter dieser "asozialen" Meinung. Es wird immer schwarze Schafe geben, aber genau wie bei den Superreichen, die Steuern hinterziehen, werden wir auch das aushalten.

'Nun steht im Gesetz: Die

'Nun steht im Gesetz: Die Kosten werden nur übernommen, wenn sie "angemessen" sind. Die Frage für die Kläger: Ist das Wörtchen "angemessen" nicht zu vage? Bei Themen, die für die Menschen existenziell sind, müsse der Gesetzgeber ein bisschen genauer sagen, was bezahlt wird und was nicht.'

Alle müssen die Gesetze auf eine und die selbe Weise interpretieren, damit für alle das gleiche Recht gilt. Was der Gesetzgeber sich oben geleistet hat ist einfach handwerklich schlecht gemacht.

Richtig

Zumal die Zeiträume gigantisch sind, wo schon der Luxus bezahlt wird. Warum konnte denn die Sozialhilfebezieherin nicht in den Arbeitsmarkt integriert werden. Offensichtlich geht es ihr gut, zu gut um noch sich um Arbeit zu
bemühen. Aber lange juristische Auseinandersetzungen auf Staatskosten sind aushaltbar. Eine so große Wohnung wäre für einen körperlich Schwerbehinderten mit einschließlicher Übernachtungsmöglichkeit für Pflegekräfte angemessen.

Dreistgkeit ist tatsächlch kaum noch zu überbieten.

11:25 von Sisyphos3

Zitat:
"ich fühle mich nicht berufen Luxus zu alimentieren"
Glaube kaum, dass man in Deutschland für 314 € monatlich eine Luxuswohnung mieten kann. Zu solchen Preisen bekommt man nur Altbauwohnungen mit Renovierungsstau in unattraktiver Lage.

Es ist nicht DAS Amt... es

Es ist nicht DAS Amt... es sind immer Mitarbeiter, die im Einzelfall entscheiden. Und wenn ein Mitarbeiter glaubt, dass er dem Antragsteller seine Macht zeigen will, so ist man einer Willkür ausgesetzt. Meist läuft das dann auf einen Rechtsstreit hinaus, den sich Mittellose fast nie leisten können, zeitlich und auch finanziell.

Zieh einem Mensch eine Uniform an und du erkennst ihn nicht wieder.

Nebenkosten

Übernimmt das Amt bei nachweislich unvernünftigem Heizverhalten des Mieters und bei verbrauchsabhängiger Abrechnung uneingeschränkt die Heizkosten oder bleibt in diesem Fall der Vermieter auf den Kosten sitzen?

Sisyphos3

Volle Zustimmung! Eigenverantwortung ist das Zauberwort.

Unangemessen

Das im 21. Jahrhundert für Wohnraum zu bezahlen sei, ist gelinde gesagt unangemessen. Genauso für Bildung, öffentlicher Verkehr, Kultur... In was für einer Welt leben wir eigentlich?

Eigenverantwortung? Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber?

Meinen sie die Eigenverantwortung und Pflichten, die man von Politikern und Beamten kennt? Welche keine Beiträge für die Allgemeinheit zahlen und nach einem Jahr im Bundestag Pension beziehen dürfen? Oder die der Konzernvorstände und Spitzenverdiener die durch Steuertricks der Allgemeinheit Milliarden stehlen? Und dann mit 20 Millionen Abfindung die "Verantwortung" für Betrug und Misswirtschaft übernehmen? Oder die Eigenverantwortung von 3 Millionen in Armut lebender Kinder in Deutschland? Oder die 20% der Bevölkerung die von Armut bedroht sind? Oder die 17% die in Einkommensarmut leben? Oder die 50.000 Obdachlosen? Oder die 350.000 ohne eigene Wohnung? Die 360.000 ohne Strom? Oder meinen Sie die rund 7 Millionen verschuldeten Bürger? Aber ja Menschen die Wohnen wollen weil sie sonst auf der Straße leben, das ist echt übel...Wie viel Quadratmeter hat eigentlich Schloss Bellevue?

Da ich nicht wirklich

Da ich nicht wirklich involviert bin in den Fall ist es schwierig zu kommentieren. Man sollte/muss aber auch bedenken, was ein etwaiger Umzug kosten würde.

Arbeitslosigkeit soll nicht belohnt werden, sie darf aber auch nicht ausschliessen aus dem sozialen Umfeld.

Ob die Ämter

dann auch bei der Suche der entsprechenden Wohnung behilflich sind ?
Die zugrunde gelegten Mietpreise haben doch mancherorts mit der Realität nichts zu tun; und das nicht nur in den Städten sondern sogar auf dem Land. Höchste Zeit dieses asoziale Gesetz grundlegend zu überarbeiten. Solche Gesetze sind nur dazu geeignet die Leute in die Hände von radikalen Parteien zu treiben. Aber das hat die Politik noch nicht kapiert und wundert sich stattdessen über die zunehmende Anzahl Unzufriedener (wenn sie das überhaupt mitbekommt...)

77m2 für eine Einzelperson?

77m2 für eine Einzelperson? Eine Unverschämtheit, auf Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit zu klagen. Wer das will soll sich eine Arbeit suchen.

Amt sollte billigere Wohnung beschaffen

In so einem Fall soll das Amt eine kleinere Wohnung mit ähnlicher Ausstattung zu dem erlaubten Preis besorgen.. Nur wenn der Mieter die nicht will kann gekürzt werden. Das wäre eine gerechte soziale Lösung. Einfach nur erklären sieh zu wo du unter kommst deine Wohnung ist zu groß ist nicht in Ordnung.
Natürlich muß die Allgemeinheit keine große Wohnung finanzieren. Aber gibt es denn kleinere günstigere?

Wohnung für 314 Euro

Das soll zu viel sein. .Also für mich ist das unterste Schublade.

@JensL. 11:46

Bei den Wohnungen für die von Ihnen genennte Gruppe ist man in der Tat weniger knauserig. So wurde in meiner unmittelbaren Umgebung eine 2-Zimmer-Wohnung mit 70 m² für 420 EUR Kaltmiete in Randlage einer norddeutschen Kleinstadt angemietet und mit einer Frau und einem Kind belegt. Diese fand diese Wohnung unwürdig und erhielt nach Beschwerden, das Kind hätte ja kein eigenes Zimmer, dann eine 3-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt.
Vor der Vermietung an den Landkreis war die Wohnung von einer alleinerziehenden Mutter mit einem Kind bewohnt und diese musste die Wohnung verlassen, weil sie AlG2-gemäß angeblich nicht angemessen, also zu groß gewesen wäre.
Später wurde die Wohnung mit einer 3-köpfigen Familie belegt.
Die Frage über das Verständnis an dieser Stelle bleibt offen.

Unfassbar

Bis zu 380 Euro werden laut diesem Bericht vom Jobcenter in Baden-Württenberg für eine Wohnung (bis 45qm) bezahlt. 318 Euro werden nicht bezahlt, weil die Whg. größer als 45 qm ist. Dem Arbeitslosen darf es natürlich nicht zu gut gehen. Gerechte Strafe für Arbeitslosigkeit muss schließlich sein...
Konsequenz: Die günstige Alt-Wohnung, aus der die Mieterin dann ausziehen muss, wird dann natürlich - wesentich teuer - neuvermietet. Die neue teurere Wohnung der Arbeitslosen wird dann zwar wohl vom Jobcenter voll bezahlt, aber dafür gibt es dann wieder 2 Wohnungen weniger im unteren oder mittleren Preissegment.
Nächste Schlagzeile hier: 860.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. 2018 sollen es dann über 1 Mio sein, und Hinweis auf die stark gestiegenen Mieten...

@Sisyphos3

Es gibt durchaus Menschen, die trotz Eigenverantwortung keine Stelle bekommen - und das durchaus ohne ihre eigene Schuld. Wie also soll so jemand die von Ihnen beschworene "Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber" übernehmen, wenn man ihm keine Gelegenheit dazu gibt?
Und: dass Sie "den Begriff Grundrechte nicht mehr hören" können wirft kein gutes Licht auf Ihre Einstellung. Grundrechte nur noch für "Leistungsträger"? Also für ihre Leistung deutlich zu hoch bezahlte Menschen? Menschenwürde nur noch, wenn ich sie mir leisten kann? Ich meine Sie sollten diese Auffassung dringen noch mal überdenken.

Das Problem ist doch

Dass es diese Wohnungen in der geforderten Größe zu dem gewünschten Preis überhaupt nicht gibt.
Und selbst wenn eine gefunden würde - wieviele Bewerber gibt es inzwischen für eine Wohnung?
Wie hoch ist die Chance sie zu bekommen? Speziell für Leute in dieser Situation?
Minimal.

Denkt mal darüber nach und sagt mir dann, ob die …

...jetzige Situation angemessen ist
Es ist in den allermeisten Fällen nicht die Kaltmiete die das Problem ist, sondern die
Warmmiete. Also die Nebenkosten wie Heizung
Schaut euch doch mal die Heizkostenpreise der letzten 10 Jahre an
Diese sind rasant angestiegen und sprengen deshalb plötzlich die Kostengrenze der Miete, die
das Amt bereit ist zu zahlen
Im Gegenzug wurden aber die Mietspiegel, die die Grundlage zur Berechnung sind nicht aktualisiert
Und somit wird der ALG II Bezieher doppelt bestraft.
Er hat nur eine Chance seine Wohnung, in der er vielleicht schon Jahrzehnte lebt zu behalten
Strom, Wasser u. vor allen Heizungskosten massiv zu senken
Das bedeutet, die gute alte Wachskerze erlebt eine Renaissance
Und drei Wolldecken und ein dicker Pullover schützen vor der Frostkälte in der Wohnung
Ach ja, einmal Baden oder duschen/ Woche reicht völlig aus
Mir wurde mal vom JC mitgeteilt, daß es ausreichen würde wenn ich mich mit einem nassen Waschlappen waschen würde

Noch Fragen?

@12:43 von guehartmann re.Sisyphos3

Volle Zustimmung! Eigenverantwortung ist das Zauberwort.
---
Welche Eigenverantwortung meinen Sie?
Was soll ein Betroffener denn machen, wenn dieser keine Arbeit bekommt oder eine
Arbeit zwar nachgeht von dieser aber nicht die Kosten tragen kann (Aufstocker, Minijobber etc.)?

Was soll dieser Mensch Ihrer Meinung nach dann machen?
Sich umbringen um der Gesellschaft nicht mehr zu schaden?
Das Zauberwort ist nicht Eigenverantwortung sondern sich erst mal kundig zu machen,
um dann eine objektive Meinung zu bilden.
Stammtischgerede ist da nicht zielführend.

@12:40 von Theodor62

Das JC muß zwar die tatsächlichen Heizkosten zahlen, aber in den meisten Fällen tun sie es nicht.
Sondern zahlen nur den Satz.
Dieser ist in der Regel niedriger.

Aber nun erklären Sie mir einmal warum ein ALG II Bezieher ein unvernünftiges Heizverhalten
haben sollte?
Der Großteil der Bezieher sind nicht dumm und wissen wie man mit Strom, Heizung und Wasserkosten umzugehen hat.
Oder glauben Sie es ändert ein Mensch sein Verhalten nur weil dieser arbeitslos wird?

Das einzigste was wahrscheinlich alle hier nicht bedenken ist folgende Tatsache.
Diese Menschen sind 90% des Tages zu Hause u. müssen demnach auch mehr Strom u. Heizung verbrauchen als einer der zur Arbeit geht u. die Heizkörper runter regelt u. das Licht ausschaltet.

Und sagen Sie jetzt nicht, ich soll 10 Std. am Tag alles ausschalten.

.eine, ich drücke mich mal

.eine, ich drücke mich mal vorsichtig aus, nicht gerade soziale Seele

Glauben Sie ernsthaft, daß alle ALG II Bezieher ungelernte, asoziale den Staat
auf der Tasche liegende Menschen sind?
Ich werde mal wieder mich selber als Beispiel nehmen (müssen)

Ich wohne in einer 53m² Wohnung als Single
Also 8m² mehr als im Gesetz zugelassen
KM 253€
WM454€
Jobcenter Mietspiegel f. Meine Wohnung beträgt aber nur 308€

Bislang hat das Amt meine volle Miete gezahlt.
Sollte die aber die Differenz nicht mehr zahlen, muß ich mir eine Wohnung suchen
die dann warm nur 308 € teuer ist

Die gibt es aber nicht in meiner Stadt bzw. Region
Dafür bekommt man max. 1 Zi. m. Kochecke + Toil/Dusche in einer schlechten Wohnlage

Ein würdevolles Leben geht nicht mehr
Man wird aus seinen sozialen Umfeld herausgerissen

Warum...
bin ich zur Schule gegangen
habe ich einen Beruf erlernt
habe ich studiert
habe ich in die Sozialkassen eingezahlt

Wenn ich am Ende von der Gesellschaft immer in die Fresse bekomme?

Die 77m² haben nicht 314 Euro gekostet

Ich glaube manche Kommentatoren haben etwas missverstanden. Die zwei genannten Zahlen beziehen sich auf zwei unterschiedliche Fälle. Die besagte 77m²-Wohnung darf sehr wahrscheinlich mehr kosten als 314 Euro, wenn entsprechend viele Personen dort leben.
.
Wozu eine einzelne Person 77m² braucht, frage ich mich auch (kostet bei mir in der Gegend 900 Euro). So leben noch nicht mal die meisten Besserverdiener und falls doch, so haben sie das Geld dafür ja selbst erwirtschaftet.

Die Lage macht den Preis

"Zu solchen Preisen bekommt man nur Altbauwohnungen mit Renovierungsstau in unattraktiver Lage."
.
Renovierungsstau darf nicht sein, aber eine unattraktive Lage kann man einem Langzeitarbeitslosen schon zumuten. Ich finde, dass günstig gelegende Stadtwohnungen tendentiell eher an arbeitende Menschen gehen sollten. Wohnungsnot und so...

Arroganz hoch drei

12:14 von Rambay

„““Viele Leute
leben von ihrem niedrigen EIGENEN Einkommen in 25 qm großen Wohnungen.““““

Ja, und viele Leute haben einen großen Rand, weil sie wie Sie noch nie Hartz IV beantragen mussten.
Mir wurden mal wegen 9 qm zuviel Eigentum die komplette Hartz IV -Unterstützung verweigert. Ich bekam nicht einen einzigen Euro für mich und meine Familie.
Das Glück möge Sie beschützen, dass Ihnen Ihre Arroganz nicht mal auf die eigenen Füße fällt.

@12:59 von Werner40

Es ist nicht entscheidend wie groß eine Wohnung ist, sondern wie teuer diese Wohnung ist.
Die Regelung im Gesetz 45m²/Person ist ein Wert der schwanken kann und darf.
Der Wert liegt im Ermessungsspielraumes des JC.

Wichtig ist, daß am Ende der max. Betrag darf nicht groß überschritten werden.

Wenn diese Person hier im Beitrag in einer 45m² Wohnung wohnen würde bei gleicher Miete
was würden Sie dann sagen?

Immer noch?
45m² für eine Einzelperson? Eine Unverschämtheit, auf Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit zu klagen. Wer das will soll sich eine Arbeit suchen.

Wenn vorhanden

Wenn kleinere, billigere Wohnungen am Ort frei sind und der Umzug finanziell unterstützt wird, okay. So ist es aber häufig nicht. Ob das in der Verhandlung auch zur Sprache kam, gibt der Artikel leider nicht her. Was angemessen ist, legt die jeweilige Kommune fest. Die ermittelten Grenzwerte sind oft schon veraltet oder bemessen sich sogar nur an den Mieten der anderen Alg-II-Bezieher, was zu Ghettobildung führen kann. Von Seiten der Jobcenter sollte also mit etwas Kulanz vorgegangen werden. Normal müsste zudem sein, dass man erstmal aufgefordert wird, sich eine preislich angemessenere Wohnung zu suchen und einem die notwendige Zeit für die Suche und die anschließende Kündigungsfrist zugestanden wird, innerhalb der die höheren Kosten noch übernommen werden. Die Frist müsste sich automatisch entsprechend verlängern, solange es keine billigeren kleineren Wohnungen gibt.

Soll sich jeder mal Gedanken machen

Ich bin immer wieder überrascht wie viele solche Vorgänge gut finden.
Zum einen muss auch mal an die Gründe herangegangen werden wieso das ein Mensch in Harz 4 abrutscht.
Ich denke immer wieder an Menschen die nach vielen Jahrzehnten um ihre aufgebaute Existenz gebracht werden weil es nicht mehr läuft im Leben. Ob das die Gesundheit der Beruf oder einfach das Alter ist.
Es werden nicht alle Angestellte oder Beamte werden können.
Von dem her ein wenig mehr Respekt für die Leute. Und machen wir uns auch nichts vor das hier einfach nicht so einfach eine andere Wohnung zu finden sein wird.

Sorry hier enttäuscht mich das Verfassungsgericht!

Sorry aber hier enttäuscht mich das Verfassungsgericht, weil solche Urteile die Lage am Wohnungsmarkt nur unnötig verschärfen!

http://www.tagesschau.de/inland/hartz-4-wohnung-101.html

77 Quadratmeter für eine Person. Das wollte ein Jobcenter einer Hartz-IV-Empfängerin nicht bezahlen und übernahm die Kosten für die Wohnung nur noch teilweise. Die Frau sah ihre Grundrechte verletzt und klagte. Das Verfassungsgericht wies ihre Beschwerde ab.

Es geht um eine der Kernfragen beim Hartz-IV-Bezug: Wie groß ist die Wohnung und wie teuer darf sie sein? Das Verfassungsgericht hat jetzt bestätigt: Nicht jede Miete muss übernommen werden. Es ist in Ordnung, wenn nur Wohnungen "mit bescheidenem Zuschnitt" bezahlt werden.

Warum sollen sich Hartz4-Empfänger mit bescheidenem Wohnraum abfinden?? Warum duerfen die nicht auch mal mehr Wohnraum haben?? Hallo??

Auch hier braucht es Verbesserung!

Und bei dem hier frage ich auch mal: welche Größe ist angemessen

Und bei dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/hartz-4-wohnung-101.html

Bei einem weiteren Fall, die dem Verfassungsgericht vorlag, übernahm das Jobcenter zum Beispiel nur 285 Euro von der Miete. Tatsächlich kostete die Wohnung aber 314 Euro - mit der Folge, dass der Mann jeden Monat die Differenz von dem Geld abknapsen musste, das eigentlich für seine sonstige Lebenshaltung gedacht war.

Nun steht im Gesetz: Die Kosten werden nur übernommen, wenn sie "angemessen" sind. Die Frage für die Kläger: Ist das Wörtchen "angemessen" nicht zu vage?

wuesste ich auch gerne mal, was eine "angemessene " Wohnungsgröße und eine "angemessene" Miete dann ist?? Denn solange unsere Bundesregierung nichts gegen diese Ausnahmen in der Mietpreisbremse tut und solange diese EU-Richtlinie die Immobilienkredite zu weit erschwert und nichts gegen diese Wohnungsspekulanten getan wird, sollten auch Menschen mit Bedingungslosem Grundgehalt mehr Wohnungsgröße haben duerfen!

Und bei dem hier hakt es meiner Meinung nach gewaltig

Und auch bei dem hier:

http://www.tagesschau.de/inland/hartz-4-wohnung-101.html

Dabei gibt es regionale Unterschiede: Für den Landkreis Tübingen in Baden-Württemberg etwa gelten nach Vorgabe des Jobcenters 45 Quadratmeter für eine Person und 360 Euro Miete im Monat als angemessen. In der Stadt Tübingen sind es 415 Euro. Für jede weitere Person kommen 15 Quadratmeter und im Landkreis 80 Euro Miete hinzu, in der Stadt 90 Euro. Dazu kommen Betriebs- und Heizkosten.

hakt es wohl ganz gewaltig. Einerseits heißt es: 45qm fuer eine Person ist angemessen, aber dann gibt es pro weitere Person nur 15qm?? Wie bitte?? Da muesste es pro weitere Person ebenfalls 45 qm geben. So sehe ich es.

Da sieht man mal wieder, dass dieses "nach-Unten-Treten" munter weiter geht. Die Reichen werden gepampert und die anderen duerfen sehen wo sie bleiben. Na klasse... Vielen Dank auch.

@14:34 von OlliH - Danke für Ihren Beitrag...

...ich sehe das ähnlich, da ich selber auch schon Kämpfe (auch vor Gericht) mit diesen Behörden geführt habe.

Arroganz,
Nichtwissend,
Vorurteile,
Desinteresse,
und viele Attribute mehr herrschen in der arbeitenen
Gesellschaft vor.

Leute, denkt daran jeden kann es selber treffen.
Jeden.
Man muß ja nur mal chron. krank werden und erwerbsunfähig.
Dann dauert es in der Regel 1-1.5 Jahre und man findet sich in einen schicken Büro des Jobcenters wieder.

Betet dann zu Gott, daß euer Gegenüber gnädig mit euch ist.
Ansonsten werdet ihr euch in der Hölle wieder finden, die da heißt "Hartz IV".

Am 14. November 2017 um 12:59 von Werner40

" 7m2 für eine Einzelperson? Eine Unverschämtheit, auf Übernahme der Kosten durch die Allgemeinheit zu klagen. Wer das will soll sich eine Arbeit suchen."

Ihnen scheint etwas die Realität verloren gegangen zu sein, 77 Quadratmeter für 314 Euro sind ein Preis von 4,08 Euro pro Quadratmeter.
So billig bekommt man so gut wie nirgends eine Wohnung, Sozialwohnung ist der Preis so gut wie nie unter 5 sondern meist 5,50-5,80.

Für 4,08 kann das nur noch eine sehr ab gewohnte Bude sein in einem Viertel wo keiner wohnen will.
Jede kleinere Wohnung selbst Platte ist teurer.

Was bei dem Preis eine Unverschämtheit sein soll, erschließt sich wohl niemanden.

Gruß

Eigenverantwortung auch bei Erbschaften?

Sozialabbau wird stets mit dem hübschen Wort Eigenverantwortung umschrieben, so auch bei Sisyphos3.

Wie wäre es denn auf der anderen Seite mit Eigenverantwortung für reiche Erben?
Die haben doch für die Erbschaft nichts getan (Jedenfalls bin ich als Naturwissenschaftler überzeugt, dass Eltern die Kinder zeugen und nicht die Kinder sich die Eltern aussuchen).

Wir wäre es mit Verantwortung der Elite in unserem Land? Die machen sich dünne und gehen regelmäßig mit hohen Abfindungen.

Lieber Sisyphos3, ehrerbieten Sie doch ihrem Namen bei ihrer Meinung die Ehre. Sisyphos ist doch gerade der, der trotz größter Anstrengungen nichts erreicht. Er fällt stets ins Elend zurück. Bei uns im derzeitigen Turbokapitalismus ist es sogar noch schlimmer. Es gelingt nicht einmal mehr von sich aus in das Hamsterrad des Sisyphos zu kommen.

Man bedenke: Der Sinn eines Staates ist vor allem die Organisation der Solidarität, davon will unsere Elite allerdings nichts wissen. Für diese ist Staat = Eigenmacht.

Mich stört an der Rechnerei eher,

daß die Problematik im vorliegenden Fall offenbar schon seit mehr als 10 Jahren besteht.

Also schon sehr lange kein Arbeitseinkommen mehr generiert wurde.

Dafür habe ich nur bedingt Vertändnis, bin ich doch in meiner beruflichen Laufbahn mehrfach für einen Arbeitsplatz umgezogen.
Als Alleinerziehende war mir ein guter, rentabler Arbeitsplatz immer wichtig.

Ich war mir allerdings auch nach einer Erkrankung meines Vaters vor Jahren auch nicht zu schade, mein Studium z.T. mit Putzjobs selbst zu finanzieren.
Eigenständigkeit und eigener Antrieb zur Verbesserung der persönlichen Situation sind hierzu unabdingbar.

Ich hatte auch im Sinn, welches Vorbild ich für mein Kind wäre, würde ich diese Situationen nicht adäquat meistern.

11:34 von wenigfahrer

Beitrag ARD als Beispiel, Familie wurde wegen Harz 4 aus Wohnung rausgeschmissen mit 2 Kinder,
.
erstaunlich
wäre der Bezug von Hartz4 ein Kündigungsgrund ?
vielleicht liefern sie den korrekten Grund nach !

Dem Bundesverfassungsgericht

kann ich nur zustimmen. Auch wenn ich selbst ein Problem habe in München eine Apartment zu bekommen, wenn man für ca. 15 qm 480,-- Euro plus Nebenkosten zahlen muss, wird es auch vom Job-Center übernommen. Die Kaltmiete kann bis 702,-- Euro ausfallen in München. Die Nebenkosten dürfen die Quote von 1,80/qm nicht übersteigen. Was aber nicht funktioniert. Da sollten sich einmal die Stadtwerke, denen die Versorgung zugeteilt worden ist, einmal, nachdenken. Auch wenn die Stadtwerke den Kommunen gehören, wird doch von einem Topf in den anderen Topf oder die schlechten von den gute getrennt sortiert. Aber finde mal eine "angemessene" Wohnung. Da muss man ja wirklich im Lotto gewonnen haben. Oder baut sich ein Höhle und lebt wie zur Urzeit (Höhlenmenschen). Wenn das so weiter geht, kommen wir wieder in die Ur - bzw. Steinzeit. Das dann die Wohnungslosigkeit steigt ist doch ein politisch gewolltes Strukturproblem. Die Kämmerer wollen auch an den Steuern verdienen, oder ??? Reich rechnen.

12:40 von muzzle

.....Mittellose können sich Rechtsstreite nicht leisten......Das ist absolut falsch! In anderen Länder vielleicht nicht, aber in der BRD schon, denn hier kann man beim zuständigen Gericht, PKH (Prozesskostenhilfe beantragen), wenn man bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen nicht überschreitet. Dann übernimmt der Staat die Anwalts- und Gerichtskosten: Beim Sozialgericht kann man auch ohne einen Anwalt klagen. Kosten entstehen dort nicht. Empfehlung: Immer vorher informieren, bevor man falsche Meinungen vertritt und Infos. gibt.

Deutschland braucht Raum...XD

45m²? Och wie süß die TS ist, glauben die doch tatsächlich, dass für das Jobcenter eine 2-Raumwohnung angemessen für einen Arbeitslosen ist. Dabei kann sich jeder selber in seinem Sparwahn gut vorstellen, was das Jobcenter wohl als "angemessen" bewertet. So billig wie es irgends geht ist die Devise. Wenn man nach diesem Motto auch diverse Gehälter, Saläre und sonstige Gelder bemessen würde, dann würde mal gerechter Weise auf alle herumgetrampelt werden. Wer Geld und nicht die Tätigkeit als Bezugspunkt nimmt versteht ja eh nichts von Wirtschaft aber gut, dass ist ein anderes Thema.
Selbst wenn es keine 1-Raumwohnungen gibt wird das Jobcenter versuchen den Arbeitslosen aus einer größeren Wohnung zu vertreiben. Der Neid der Besitzenden ist größer, als der Neid der Besitzlosen. Das ist total verdreht. Aber so ist das eben mit dem berühmten letzten Hemd. Auch das kann man noch für ein paar Cents verhökern oder Spenden um sich gut zu fühlen. Es zahlen sogar Leute schon fürs Birnendrehen....

@Demokratieschue...

"Warum sollen sich Hartz4-Empfänger mit bescheidenem Wohnraum abfinden?? Warum duerfen die nicht auch mal mehr Wohnraum haben?? Hallo??"
.
Die öffentlichen Mittel sind begrenzt. Es gibt einen Anspruch auf ein würdiges Existenzminimum (darf debattiert werden), aber keinen Anspruch auf "auch mal mehr". Es gilt ja auch eine gewisse Balance zu halten, denn wie sollen sich arbeitende Menschen fühlen, wenn Arbeitslose vielleicht sogar besser leben können als sie? Oder warum sollte sich jemand um Arbeit bemühen, wenn er von Hartz 4 besser leben könnte als von seinem Job? Aus diesen Gründen ist es klar, dass Hartz 4 gar keine allzu großen Sprünge ermöglichen darf. Und ja, mir ist klar, dass es diverse Gründe für ein Abrutschen in Hartz 4 gibt. Trotzdem muss man die Verhältnismäßigkeit wahren.

@wenigfahrer

Wir wissen gar nicht, wie viel die Wohnung mit den 77m² kostet. Der Artikel verrät das gar nicht, denn die 314 Euro beziehen sich auf etwas anderes.

halt mal !

Also wie sich manche aufregen und Sprüche raushauen von wegen Eigenverantwortung etc. pp. ...

Ich denke, um sich ein faires Urteil bilden zu können, sollte man wissen, ob der Bezug der 77m² großen Wochnung vor oder während des Leistungsbezugs erfolgte. Wenn jemand in Lohn und Brot steht, kann man sich doch eine Wohnung in beliebiger Größe mieten, solange es finanzierbar ist. Das scheinen hier einige zu vergessen.
Aber die Leute, die meinen, immer jede noch so kleine Gelegenheit wahrnehmen zu müssen, um auf Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und andere sozial schwach gestellte Bürger der Gesellschaft rumhacken zu müssen, denen sei gesagt: werd' mal arbeitslos, rutsche irgendwann in ALG2 hinein und erlebe dann mal die volle Härte der Gesetze, der Gesellschaft und all die Nebenwirkungen inkl. Verlust der gesellschaftlichen Akzeptanz und den damit einhergehenden permanenten grundlosen Anfeindungen.

Hochmut kommt nämlich immer noch vor dem Fall !

Dem Anwalt sollte man verhauen

Dem Anwalt, sollte man die Lizenz entziehen, es sei denn, die Klägerin hat darauf bestanden, bis zum oberen Gericht zu gehen. Dann fragt man sich natürlich, wenn sie durch alle Instanzen gegangen ist, wer die Kosten ab Landessozialgericht übernommen hat. Dass die Klägerin hier nicht obsiegen konnte, war doch wohl klar. Denn das wäre ein Präzedenzfall gewesen, auf den sich Tausende hätten berufen können. Anderseits: Einer Person als soziale Leistung 77 qm zuzubilligen, die, abgesehen von der Miete, erhebliche Nebenkosten, Mietkaution etc. verursachen, wäre unvertretbar, wenn man bedenkt, dass diese Größe im Sozialleistungsbereich für 3 Personen angemessen ist. Schließlich muss die Allgemeinheit das ja alles auch bezahlen. Man muss auch sehen, dass die Regel mit 1 Person 45 qm, 2 Personen 60 qm, 3 Personen 75 qm durchgängig ist, also Handhabe bei Wohngeld, Sozialhilfe, SGB II. Auch der öffentl. geförderte Wohnungsbau ist hierauf ausgerichtet. Unser Voll-Sozialstaat hat auch Grenzen.

Maßstäbe eines Insektenvolkes?

Manche scheinen kaum Empathie zu haben und zudem ihre inhumanen Maßstäbe, die eindeutig einer Indoktrination zum Opfer vielen, über andere über zu stülpen.
In Bienenwaben leben und den Tag in Stunden verlängern das BIP möglichst gegen unendlich. Reichtum von irgendwem erweitern zum scheinbaren Selbstzweck..

Enteignen von Armen, Familienerbschaften, wenn sie die E-Steuer nicht zusammen bekommen.

Objektive Maßstäbe wie "sinnvolle", "wirklich benötigte", effizient geteilte(nicht hochkonzentrierte) Arbeit mit grünem Fußabdruck unter humanen Bedingungen spielen auch keine Rolle. Sklaverei sei völlig normal.
So leben sie schon in manchen Asiatischen Ländern, Adolf hat das gerade mal teilweise als Leitlinie gehabt und einige hier argumentieren dafür und verfluchen subjektiv Gegner.

Welch schreckliche Zeiten!

Artikel schlecht wiedergegeben

Um dem Fall besser beurteilen zu können, hier einige Eckdaten:

- Besagte Frau lebt in Freiburg
- Sie ist Bestandsmieterin seit 1985
- Gesamtwarmmiete inkl NK für 77qm
ca. 642€ ( Quelle Spiegel.de)

Milchmädchenrechnung:
Nehmen wir die Warmmiete von 642€ und ziehen ganz grob 30% für umlagefähige und verbrauchsabängige Nebenkosten ab (ca 192,60€) bleibt eine Netto Kaltmiete von 449,40€ übrig.
Bei 77qm Qohnfläche macht das Pi mal Daumen 5,83€ pro qm.
Lasst uns das auf 6€ pro qm aufrunden. Was bitte soll daran für eine Stadt wie Freiburg zu viel sein? Wo ein Zimmer für Studenten gut und gerne mal 500€ kostet?
Und im übrigen ging es im hiesigen Fall nicht darum, dass die Wohnung zu groß sei, sondern darum dass sie zu "teuer" sei.
Weltfremder kann ein Urteil nicht sein.

Klarstellung, weil es aus dem Artikel nicht hervorgeht

Es geht um die Klägerin mit den 77 Quadratmetern. Wer nach dem Beschluss sucht, wird fündig:

Die Mieterin zahlte für die 77 Quadratmeter monatlich 642 Euro bei einer Kaltmiete von 497 Euro. Das ist als Einzelperson unangemessen, denn die Richtlinie sieht vor, dass maximal Kosten in Höhe von 439 Euro insgesamt für ihre Wohnregion "angemessen" ist. Demnach war die Wohnung auch nach dem Höchstsatz viel zu teuer und sie wurde mehrfach zum Umzug aufgefordert, wogegen sie letztlich klagte.

Leider entsteht jedoch durch das zweite Beispiel der Eindruck, dass es hier primär um die Quadratmeterzahl ging, während die Mietzahlung im angemessenen Rahmen gelegen hätte, was so aber nicht richtig ist. Denn vor allem die monatliche Mietzahlung war deutlich zu hoch.

Was ich persönlich rüge, dass dieses Verfahren wohl seit 2008 läuft und erst jetzt zu einer Entscheidung kommt!

edit:
Zuletzt betrug die Miete gar 706 Euro, wobei 525 Euro auf die Kaltmiete entfielen.

Es sollte gesetzlich geregelt

Es sollte gesetzlich geregelt werden, wer wieviel qm2 und wieviel Mietkosten haben darf, wenn er Sozialhilfe beziehen will. Dieses Heckmäck und die Willkür und noch mehr die UNGEWISSHEIT gehören abgeschafft. Wie soll einer wissen, was erlaubt ist , wenn es nicht genau geregelt ist????? Absurd!

Ich

kann mir auch nur die Wohnungsgroesse bewohnen die ich bezahlen kann ,und ich arbeite

@ wenigfahrer (14. November 2017 um 15:00)

"... Ihnen scheint etwas die Realität verloren gegangen zu sein, 77 Quadratmeter für 314 Euro sind ein Preis von 4,08 Euro pro Quadratmeter. ..."

Ihnen scheint entgangen zu sein, dass es in dem Beitrag um zwei verschiedene Fälle ging. Die 77 qm haben mit den 314 Euro nichts zu tun :-)

15:05 von netille

Sisyphos ist doch gerade der, der trotz größter Anstrengungen nichts erreicht. Er fällt stets ins Elend zurück
.
wie kommen sie darauf ?
er war stolz und bot den Göttern die Stirn !
wie sagte Albert Camus : man muß sich ihn glücklich vorstellen
.
und dann : "Sozialabbau wird stets mit dem hübschen Wort Eigenverantwortung umschrieben"
mit so nem Totschlagargument ist natürlich alles geklärt
und auf den konkreten Fall, die Frau hat vor einem Jahrzehnt geklagt
ist es nicht dreist von der Gesellschaft zu fordern, sich sein ganzes Leben lang zu alimentieren ?
gelegentlich selber den Hintern zu bewegen zu viel verlangt ?
Auch "normalen" Steuerzahlern fällt es nicht immer leicht, um sieben aufzustehen und zu arbeiten, ein Leben lang

@Demokratiesch.

45qm inkl Küche & Bad.
(Normalerweise 1 ZKB Wohnung)
Die 2. Person bekommt dementsprechend ein Zimmer mehr, also 15qm.

@Sisyphos

"ich fühle mich nicht berufen Luxus zu alimentieren"

DAS ist der wahre Knackpunkt des ganzen Themas!
Wenn Superrreiche Steuern hinterziehen, wir Banken die Gesetze gebogen haben und zu große Risiken eingegangen sind retten ist das alles in Ordnung.

Aber hier, an der Stelle wo es um Ihre Mitmenschen geht wollen Sie keinen "Luxus" alimentieren ;?)

Der Witz versteht sich von selber oder?

Sie alimentieren den ganz großen Luxus schon sehr lange, wir alle tun das leider.

14:24 von Biocreature

die Frau hat vor einem Jahrzehnt geklagt
wird also schon länger alimentiert
sie fragen was Eigenverantwortung heißt
kann ich ihnen sagen,
zu überlegen ob ich wirklich für mich ne 75 qm Wohnung
von der Allgemeinheit finanzierte brauche
ob es nicht besser wäre diese ner Familie mit Kindern zur Verfügung zu stellen
und sich mit einer 45 qm zufrieden zu geben

und keine Arbeit finden ....
ein Kaufhaus in Stuttgart hat die Tage eröffnet, sie suchen immer noch 200 Verkäuferinnen
ich suchte ohne Erfolg mal ne Putzkraft ... ob an der Bezahlung lag ?
aber ich habe gar keine Angaben über den Lohn im Inserat gemacht

mir scheint in unserem Land haben viele den Bezug verloren, vor lauter Forderungen

viel zu viele Unwägbarkeiten

Was hier alles vorgebracht wird. Und immer wird verallgemeinert.

Bei dem Urteil geht es nur um diesen speziellen Fall. Und eine ganz wichtige Information fehlt: Warum hat das Amt erst die Kosten komplett bezahlt, und dann auf einmal nicht mehr? Dafür muss es einen Grund geben, der für jede weiter Entscheidung wichtig ist.

Grundsätzlich darf jemand der Hilfeleistungen bezieht nicht besser leben als eine Person, die den Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreitet. Aber Leistungen und deren Veränderung müssen auch Sinn machen.

Für eine objektive Beurteilung dieses Sachverhalts sind viel zu wenige Fakten aufgeführt.

@Demokratieschue...

15 m2 ist wohl ein Zimmer mehr für die 2. Person; man kann davon ausgehen, dass Küche, Bad + Wohnzimmerchen von beiden genutzt werden.
Die von Ihnen geforderten weiteren 45 m2 pro Person würden bei 2 Leuten schon eine 90 m2 Wohnung ergeben - überlegen Sie mal, was die selbstzahlende Mieter kosten würde.

Was im Artikel fehlt, ist ein Bezug zu den Kosten, die es verursachen würde, wenn die Mieterin aus ihren 77 m2 in eine kleinere - vollfinanzierte - Wohnung umziehen würde, und ob das Amt bei der Wohnungssuche - möglichst im selben Umfeld - helfen und die Umzugskosten und mögliche Renovierungspflichten übernehmen würde.
Und dann müssten diese Kosten gegen die der größeren Wohnung abgewogen werden.

13:09 von derdickewisser

Begriff Grundrechte nicht mehr hören
.
vielleicht ist er bloß abgedroschen
wird für alles und jedes benutzt
auch ich habe eine Menschen"würde"
und in einer Gesellschaft hat jeder und wenn ich jeder sage,
meine ich das so seinen Beitrag zu leisten - seinen Möglichkeiten entsprechend
ob die Forderung nach 75 qm Wohnraum angemessen ist,
deren Nichterfüllung eine Menschenrechtsverletzung darstellt
wenn sie das so sehen

So....

Eine

Wohnung für 314 Euro ? Bei den Außeriridischen ?
In unserer Gegend jedenfalls nicht, so eine Miete kann ich mir vorstellen, wenn die Bude total heruntergekommen ist, oder in Polen liegt.
Es wäre ja auch agnz gut gewesen, wenn man erfahren hätte wie viel Miete für die Wohnung anfällt. Denn ein Mitforist hat doch recht, wenn er sagt, daß billiger Wohnraum oft getauscht werden muß, nur damit die m2 Zahlen stimmen.
Das alles unter der Sichtweise, daß für die Neubürger vieles möglich gemacht wird, daß für Altbürger Arbeitslos - seit Jahrzehnten den Staat mitgetragen - unerschwinglich wird.

Diese

Man muss auch sehen, dass die Regel mit 1 Person 45 qm, 2 Personen 60 qm, 3 Personen 75 qm durchgängig ist, also Handhabe bei Wohngeld, Sozialhilfe, SGB II. Auch der öffentl. geförderte Wohnungsbau ist hierauf ausgerichtet. Unser Voll-Sozialstaat hat auch Grenzen.
nnnnnnn
Regeln wären auch gar nicht so schlecht.
Nur starr angewendet können Regeln dazu führen. daß es eben mehr als weniger Geld kosten wird.
Gebt der Frau doch die 45 qm - in Freiburg !.
Bis die gesucht und umgezogen ist, wird dann bei der Miete die Seifenblase einer billigeren Wohnung zerplatzen.
Gibt es eingetlich noch einen "sozialen Wohnungsbau" ? Ist das der mit 10E, der schon vor Jahren abgestellt wurde, oder ist das der, bei welchem regelmäßig die Wohnungen an "Investoren" verscherbelt werden ?

KM 253€ und JC übernimmt 308€?

Dann ist ja alles in Butter bei Ihnen, denn die 308 € beziehen sich ja auf die Kaltmiete. Nebenkosten werden ja in tatsächlicher Höhe übernommen, wenn die nicht exorbitant hoch sind.

@ 12:05 von Erny

Ist der Mietpreis entscheidend oder die Wohnraumgrösse?

Im aktuellen Fall wohl die Wohnraumgröße, was eben völliger Schwachsinn ist.

@16:00 von c00nstar - Danke für Ihren Beitrag. Viele hier...

scheinen die Problematik des Falles oder andere Fälle
falsch zu deuten.

Die Person hier im Artikel muß schon vor dem Leistungsbezug in der 77m² Wohnung gelebt haben, da ansonsten das JC nie diese genehmigt hätte.

Ihr müßt euch folgendes vor Augen führen:
Das JC beurteilt zum einen nach Personenanzahl, dann nach m² Größe und der daraus resoultierenden Warmmiete.

Ein Bspl. zur Verdeutlichung:
Eine Person lebt in einer Wohnung vor Leistungsbezug die 55m² groß ist u. sich bei Hartz IV Bezug aber innerhalb einer "angemessen" (abhängig vom Mitarbeiter/in) Kostengröße bewegt.
Alles ist gut.

Gleiche Person, aber 75m² Wohnung bei gleicher Miete wie zuvor.
JC lehnt Kostenübernahme ab, da die Wohnung zu groß ist. Obwohl die Kosten dieselben sind.

Denn das JC geht davon aus, das die Person eine kleinere Wohnung findet, die dann ggf. billiger ist.

Die Frage wird dann aber sein,
findet man eine deratige Wohnung dort wo man wohnt oder nicht.

Meistens nicht.

16:00 von c00nstar

Lesen sie meinen Beitrag, dann wird Ihnen klar, warum Grenzen im Soziallleistungsrecht notwendig und auch richtig sind. Und es geht hier nicht um diesen Fall, sondern um die Schaffung eines Präzedenzfalls, auf den sich Tausende berufen könnten. Und, die Größe einer Wohnung spielt im Sozialleistungsrecht immer eine Rolle, weil die Größe auch die Kosten bestimmt. Eine 45 qm große Wohnung steht hinsichtlich der Kosten, egal in welcher Region das ist, in einem bestimmten Proporz zu den Kosten größerer Wohnungen und deren Kosten sind immer höher, egal wo. Also macht es auch Sinn, grundsätzliche Regeln zu haben und diese anzuwenden. Abgesehen davon gilt im Sozialleistungsrecht immer das Einzelfallprinzip: Die sich darstellende individuelle Situation muss bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Weltfremd ist das allemal nicht, sondern ein Prinzip, das in der BRD gut funktioniert und es jedem ermöglicht, seine Rechte wahren zu können, aber auch: nicht immer Recht zu bekommen.

Nicht schlecht gemacht, sondern was dabei gedacht...

In diesem Fall ist das Gesetz bewusst vage formuliert , gerade damit unterschiedlich ausgelegt werden kann. Stellen Sie sich einmal vor, die Miete würde auf der Basis der Innenstadt von München festgelegt. Das wäre für den Münchner JC-Kunden echt ärgerlich und der JC- Kunde in "Weißderherrgottwo" kann in Saus und Braus leben, da ja der Satz von München gilt. Schauen Sie mal nach was sie für die Münchner 2-Zi-Whg-Miete in Märkisch Buchholz mieten können. Ich will damit sagen, dass unterschiedliche Umstände auch unterschiedlicher Auslegungen bedürfen.

@c00nstar

"Und im übrigen ging es im hiesigen Fall nicht darum, dass die Wohnung zu groß sei, sondern darum dass sie zu "teuer" sei.
Weltfremder kann ein Urteil nicht sein."

Absolut richtig. Wir leben in einem Land, welches den sozialen Wohnungsbau seit Jahren vernachlässig hat. Ein Land in dem die Jobcenter sehr viel Geld nun übrig haben.
In einem Land in dem einen massiven Mangel an günstigen Wohnungen gibt.

Und in genau diesem Land streitet man sich über ein paar Euro.

An alle die sich meinen, daß diese ganzen Regelungen und...

...Hartz IV Gesetze richtig sind und keinerlei Änderung bedürfen.
Und darüber hinaus bei solchen sozialen Themen meinen zu müssen verschiedene Gruppen gegeneinander auszuspielen zu müssen.

Z.B.
- Hartz IV Empfänger gegen Niedriglohnarbeiter
- Ausländer gegen Hartz IV Empfänger
- Asylbewerber Hartz IV Empfänger
- Flüchtling gegen Asylbewerber
- Einwanderer gegen Asylbewerber
usw.

Sollten einst doch bitte bedenken.
Keiner dieser Menschen in den Zielgruppen, außer einige wenige Ausnahmen die es schon immer gab und auch immer geben wird außer wir installieren einen autoritären Staat, hat seine jetzige Situation mit voller Absicht herbeigeführt.
Nein, diese Menschen (wie auch ich) sind unverschuldet in diese Mühle hineingeraten.

Und glaubt mir einmal darin und die wenigsten kommen dort je wieder heraus.

Schaut euch die Statistiken dazu an. Es gibt genügend im Netz.

Und nun fragt euch alle selbst, ob es euch evtl. auch passieren kann.
Sei es durch Krankheit od. Job Verlust.

Prima Geschäft

Es lohnt sich z.B. eine große Sozialwohnung alleine zu bewohnen und die Zimmer einzeln für 300,00 EUR untervermieten. Da muss doch keiner arbeiten und viel Fahr-, Essengeld und Geld für Arbeitskleidung ausgeben. Ein Hartz-4-Empfänger wohnt dann mehr als kostenlos. Und keine Behörde kontrolliert dieses Geschäft.

Richtige Entscheidung

Natürlich sollte niemand aus einer günstigeren Wohnung in eine teuere Wohnung ziehen dürfen. Wenn dies geschehen ist, ist höchstens Bedarf an der Umsetzung, dass sowas nicht passiert. Das hatte sicher niemand beabsichtigt.

Das Argument"jeder kommt mal in eine Notlage": Ja, wir reden hier aber nicht von frischer Arbeitslosigkeit, sondern HarzIV. Und dazu gehört dann schon etwas mehr Zeit in Arbeitslosigkeit.

Ich bin Arbeitgeber und wie oft habe ich unseriöse Bewerbungen von Menschen erhalten, die übers Arbeitsamt vermittelt wurden. Es war kein echtes Interesse zu arbeiten vorhanden. Eine reine Zwangsbewerbung ohne echtes Interesse. Gott sei dank ist das nicht die Mehrheit. Aber kommt immer wieder vor.

Deutschland ist ein Sozialstaat ja. Aber wenn man sich in der Welt mal umschaut, dann ein verwöhnter Sozialstaat.

Neid?

Was sind das für Kommentatoren, die auf das Existenzminimum neidisch sind?
Deutschland ist ein Sozialstaat. Dazu gehört die Absicherung eines Existenzminimums. Dieses Existenzminimum ist Steuerfinanziert. Jeder Bürger zahlt Steuern. Jeder Bürger hat ein Recht auf das Existenzminimum. Alles weitere regelt das Gesetz. Regelsatz + angemessene Miete.

@Biocreature

Dass das „daß“ seit 1996 unzulässig ist, ist dir klar, oder? Und wer oder was ist „Hartz IV Empfänger“? Meintest du vielleicht ‚Hartz-IV-Empfänger‘? Danke

@16:26 von umsonstab40 - O-Ton,...

... Zuletzt betrug die Miete gar 706 Euro, wobei 525 Euro auf die Kaltmiete entfielen
---
Und genau hier liegt doch das Problem.
Zum einen sagen Sie, die Wohnung war viel zu teuer, da die Miete unangemessen hoch war

Das Wort "Angemessen" ist eine Auslegungssache des jeweiligen Amtes bzw. des Sachbearbeiters, der die ganze Wohnsituation in seinen Einflußbereich bewerten muß

Die Wohnung ist also 2008 - 58 € teurer gewesen als der Bemessungsatz
Ich nenne dies teurer aber nicht unangemessen zu teuer
Das Mieten mit den Jahren zeigen ist normal
Soll ein Bezieher alle paar Jahre immer wieder aus seiner Wohnung ausziehen, weil die Miete steigt?

Falls ja, dann können die Kommunen und Städte doch gleich große Wohnsiedlungen bauen und dort alle Sozialempfänger abschieben

Ich weiß nicht ob Sie zur Miete od. im Eigenheim wohnen
Aber stellen Sie sich vor, daß morgen der Bescheid kommt das Sie aus Ihrer Wohnung raus müssen

Wie würden Sie sich fühlen vielleicht nach 20 J Ihr Heim zu verlieren?

Sinnlose Aufregung

Ich kann diese Klage nicht verstehen, es steht doch in den Bestimmungen für die HartzIV Gesetze drinnen, man muss eben selbstverständlich Ansprüche zurückschrauben, ich kann auch in keiner Wohnung leben, die ich mir persönlich nicht finanziell leisten kann. Manche müssten Mal wieder auf den Teppich der Realität zurückfinden.

@16:19 von Sisyphos3 - Sie stellen Ihre Vermutungen vor...

...den mögl. Tatsachen.

Kennen Sie diese Frau persönlich?
Wissen Sie wie alt sie ist und ob sie überhaupt arbeiten kann?
Usw.

Sie stellen reine Vermutungen über diese Person und
verurteilen sie im Voraus.
Und das nur, weil Sie sie aus der 77m² Wohnung heraus haben wollen.
Es darf Ihrer Ansicht nach nicht sein, daß dieser Mensch in dem sozialen Umfeld in der sie mind. 10 Jahre schon lebt (wahrscheinlich aber schon viel länger) weiterleben darf.

Was sagen Sie zu mir?
Ich beziehe seit 2005 ALG II und habe in dieser Zeit keinen einzigen Job gemacht.
Da Sie ja alles wissen sollte die Anwort auf meine Frage Ihnen leicht fallen.
Einen Tipp gebe ich Ihnen.
Ich wohne im süd- westlichen Niedersachsen in einer 17.000 Einwohner Stadt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir hier antworten würden und die TS-Redaktion dies auch zuließe.

Danke im Vorraus.

Fehlbelegung.

Bei der Diskussion nicht vergessen:

(1) Die Klägerin belegt eine Wohnung, in der bis zu drei Menschen wohnen könnten, alleine. Ein Umzug würde die Wohnungsnot lindern.
(2) Die Fehlbelegung dauert mindestens schon 10 Jahre an. In den ersten Jahren wurde dies toleriert. Aber das muss die Allgemeinheit nicht dauernd hinnehmen.

@17:01 von Fahnenflucht - Warum die TS-Redaktion...

...Ihren Beitrag freigeschaltet hat, versteht wer will.

Zum einen unterstellen Sie allen ALG II Empfängern, die eine größere Wohnung als Single bewohnen, sie wären potentielle Verbrecher.

Zumanderen hat Ihr Beitrag Null mit dem Thema zu tun, welches hier diskutiert wird.

Eigenverantwortung.

Am 14. November 2017 um 14:51 von Demokratieschue...: Sorry hier enttäuscht mich das Verfassungsgericht! Warum sollen sich Hartz4-Empfänger mit bescheidenem Wohnraum abfinden?? Warum duerfen die nicht auch mal mehr Wohnraum haben?? Hallo?? Auch hier braucht es Verbesserung!

Ein Hartz-4-Empfänger muss sich nach einer gewissen Übergangszeit damit abfinden, dass die Allgemeinheit nicht alle Kosten übernimmt. Im vorliegenden Fall wurde zunächst die Fehlbelegung toleriert. Dann, ab 2008, wurde nicht mehr alles übernommen. Das geht nun schon über 10 Jahre so.

"Verbesserung der Leistungen" würde heißt: die Steuerzahler (= wir) müssen dafür aufkommen. Wir müssen mehr bezahlen. Und: der Anreiz sinkt, sich eine Arbeit zu finden.

PS: mir bezahlt keiner die Miete. Ich muss mir das Geld selbst verdienen.

Mieten vor 10 Jahren.

Am 14. November 2017 um 15:00 von wenigfahrer
Am 14. November 2017 um 12:59 von Werner40: Ihnen scheint etwas die Realität verloren gegangen zu sein, 77 Quadratmeter für 314 Euro sind ein Preis von 4,08 Euro pro Quadratmeter. So billig bekommt man so gut wie nirgends eine Wohnung, Sozialwohnung ist der Preis so gut wie nie unter 5 sondern meist 5,50-5,80

Nicht vergessen: die Fehlbelegung dauert schon mehr als 10 Jahre an. Vor mehr als 10 Jahren sahen auch die Mieten noch anders aus.

Diese Auseinandersetzung von Halbwissenden

Besserwissern und Selbsterfahrenen hier ist kaum zu glauben.
Da haut Otto flott der Bio Creatur mal eben deutsche Sprache um die Ohren, vermutlich weil er gelesen hat, dass dieser Empfänger von Hartz IV ist?
Und Bio Creatur gibt sich wohl wissend, weil er so viel Erfahrung in der Sozialhilfe hat.
Ja, jeder Empfänger hatte wohl schon das Gefühl, dass es am Sachbearbeiter liegt. Aber das ist so wie mit dem Briefträger, der hat nicht alle Briefe selbst geschrieben, nur weil er sie austrägt.
Es gibt eine riesige Menge an Vorschriften, die bei der Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs "angemessen" zu berücksichtigen sind, dazu zählen zum Teil Wohngeldvorschriften. Und zum Thema des Artikels kann ich nur sagen, es ist richtig, so zu verfahren, wie im Artikel dargestellt. Nur es fehlt die Beurteilung, ob es diesen angemessenen Wohnraum auch wirklich gibt und der Empfänger darauf zu verweisen ist. Meist ist das allerdings der Fall, selten kommt dann noch hinzu, ob ein Umzug aus persönliche

Sehr geehrte TS-Radaktion - Ist das wirklich ernst gemeint?

Hier meine Frage zu diesem Beitrag:
Am 14. November 2017 um 17:08 von Otto Flott
@Biocreature
Dass das „daß“ seit 1996 unzulässig ist, ist dir klar, oder? Und wer oder was ist „Hartz IV Empfänger“? Meintest du vielleicht ‚Hartz-IV-Empfänger‘? Danke

---

Ich dachte bislang, daß es der Redaktion egal ist, ob man zu 100% der dt. Sprache mächtig ist.
Aber, daß sie diesen Beitrag des Users Otto Flott wirklich freigeben, wundert mich schon.

Vor allen Dingen, welche Antwort erwartet der User
denn von mir?

Ich schreibe -=daß=- mit "ß", da ich es so in der Schule gelernt habe.
Ich war weit über 30 Jahre alt, als die neue Rechtsschreibreform kam.

Ich bin aber der festen Überzeugung, daß alle hier meine Beiträge lesen und vo allen Dingen auch verstehen können.
Selbst dann, wenn Rechtschreibfehler und Grammatikfehler vorhanden sein sollten.

Im Übrigen werter User Otto Flott, dürfen Sie zukünftige Fehler meinerseits gerne behalten.

Ein kleines Präsent von mir.

Ihnen kann man ja nur gratulieren, dass

es Ihnen so gut geht, dass Ihnen das Minimal-Wohl anderer am A... vorbei geht...
was haben Sie denn erlebt, dass Sie solche unsachlichen Aussagen, die statistisch und in Wahrheit überhaupt nicht zutreffen?
Ein wenig mehr Empathie mit Ihren Mitmenschen würde Ihnen helfen, eine verträglichere Grundstimmung zu haben...
nicht nur zu diesem Thema

Miete im Alter

als alleinstehende "freie" Hebamme kommt Altersarmut auf mich zu. Dann soll ich auch noch die Wohnung aufgeben, in der ich seit 31 Jahren wohne, um eine deutlich kleinere, unwesentlich billigere oder sogar teurere Wohnung weit draußen zu suchen?
Meine ganzen sozialen Kontakte im Umfeld verlieren?

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts.

Jeder kann hier den Beschluss nachlesen: Az. 1 BvR 617/14

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen

/DE/2017/10/rk20171010_1bvr061714.html

vielen Dank für diesen Beitrag

er spricht mir aus vollem Herzen, wenn ich auch überhaupt nicht dazu gehöre, es aber jederzeit hätte können und es ja auch noch passieren kann, denn auch Pflege kann dazu gehören..
eins irritiert mich nur, auch bei mir immer wieder..viele bewegt dieses Thema und wir hauen dann hier in die Taste, aber was machne wir, dass dieses Sumpf-System endlich ausgetrocknet wird und für die hart arbeitenden wirklich etwas getan wird???
von LohnSteuer über Mehrwertsteuer zu Sozialabgaben und unsozialem Wohnungsbau, Abbau Ganztagsjobs, schlecht bezahlte Jobs..
das ist alles möglich gesetzlich zu regulieren.. keiner macht´s, aber keiner der Betroffenen geht auf die Straße, wo sind die Gewerkschaften an dieser Stelle?
Macron reguliert in Frankreich und die Gewerkschaften rufen zu Demos auf, hier denken viele, die mal wieder, die spinnen doch die Franzosen..
und hier wird seit der Agenda alles getan, damit die Reichen reicher werden und alle wissen das ... es gibt kein, die da oben, wir sind das Volk..

@ von Albert E. - Bitte um Aufklärung zu folgenden Beiträgen...

...@17:37 von Albert E. und @17:40 von Albert E.
---
Zu Ihrem Beitrag von 17.37 Uhr möchte ich nur erwähnen, daß ich mir nicht anmaße die Situation im Fall des Artikels voll nachvollziehen kann.
Dazu fehlen mir einfach zu viele wichtige Eckdaten.

Was mein Wissen über das SBG II angeht möchte ich Ihnen mitteilen, daß ich in den letzten 12 Jahren mir sehr viel Fachwissen aneignen mußte um wenigstens
eine Chance zu haben mich im Streitfall auch wehren
zu können.
Zumal sich bei mir alleine ein ganzer großer Leits-Ordner befindet, der sich nur mit Streitfällen, Widersprüchen etc. mit der JC-Leistungsabteilung geschäftig.

Und glauben Sie mir, hätte mir 1998 (bis dahin konnte ich in meinen erlernten Beruf arbeiten) gesagt, daß ich mich mal mit solchen Rechtsdingen beschäftigen muß, hätte ich dieser Person den sprichwörtlichen "Vogel" gezeigt.

Was den Beitrag von 17.40 Uhr angeht, würde mich interessieren welchen User Sie hier ansprechen.

Vielen Dank im Voraus.

12:05 von Erny

Die Frage ist doch...

...was kosten die 77 qm? Ist der Mietpreis entscheidend oder die Wohnraumgrösse? Was geht es das Jobcenter an wie gross die Wohnung ist, der Preis ist entscheidend, oder irre ich mich... müssen Arme zwingend in kleinen Behausungen wohnen? Was für ein verkommenes System!
///
*
*
Das war aber auch schon vor 2015 deutsche Verwaltung, immer das für den Antragsteller Ungünstigere.
*
Koste es was es wolle.

@17:42 von Heb-Frau - Ihr O-Ton,...

...Miete im Alter
als alleinstehende "freie" Hebamme kommt Altersarmut auf mich zu. Dann soll ich auch noch die Wohnung aufgeben, in der ich seit 31 Jahren wohne, um eine deutlich kleinere, unwesentlich billigere oder sogar teurere Wohnung weit draußen zu suchen?
Meine ganzen sozialen Kontakte im Umfeld verlieren?
---
Ja, genau das verlangt die Gesellschaft (ich nicht), die Politik und auch einige User hier in der Zukunft von Ihnen.

Schwieriger Spagat

Das ist ja der schwierige Spagat, den unserer Staat immer wieder machen muss: zwischen der Abgabenlast der arbeitenden Bevölkerung und der Finanzierung von Hartz-4-Empfängern unter der Berücksichtigung eines menschenwürdigen Existenzminimums...
Das Wort Gerechtigkeit ist da nur eine moralische Entscheidung

Kosten

Im Endeffekt kommt es doch darauf an, was eine Wohnung kostet, nicht wie gross sie ist. Die Moral, wer nicht arbeitet soll auch nicht gut leben, ist einfach nur wiederlich! Deutschland sollte endlich ein grossangelegtes Wohnungsbauprojekt starten, das Geld ist da. Dann waeren zB. Faelle, wo Leute in kleinere aber teurere Wohnungen umziehen muessen, Geschichte und dieser ganze Neid, der sich auch hier im Forum Luft macht wuerde vielleicht auch verschwinden. Dass Wohnraum in einem der reichsten Laender der Welt knapp ist, ist fuer mich nicht normal!

Harz4....

...bedeutet nun mal :

Leben auf Sparflamme.
Aufbewahrt werden, bis der Markt einen vielleicht braucht.

Auch damit auslaendische Touristen nicht zuviele Obdachlose auf den Strassen und nicht zuviel Hungrige an den Muelleimern sehen.

Das Menschen in Not gehalten werden, ist doch beabsichtigt.
Nicht nur, was den Wohnraum angeht.
Um sie weichzuklopfen.... damit sie spaeter JEDE noch so miese Stelle anehemen, um dem Harz4 Sanktions - und Armutssystem zu entkommen.

Wie Schroeder es sagte :
Fordern und Foerdern.

Nur das das Foerdern ein Witz ist.... man zaehle nur die Hundertausenden, die den Gabelstablerfuehrerschein machen mussten...

Im Vorliegenden Fall wuerde mich schon auch interessieren :
Besteht denn fuer die genannte Person ueberhaupt eine Chance, eine billigere Wohnung zu bekommen ?

Und ist man verpflichtet, sich zu den bald eine Millionen Wohnungslosen zu gesellen, wenn man nicht fuendig wird ?

Bitte nochmal genauer hinsehen

Die Wohnung war bereits im Jahr 2008 deutlich zu teuer. Als "angemessen" galten demnach 439 Euro Warmmiete.
Die Warmmiete der Klägerin betrug jedoch 642 Euro. Das entspricht 203 Euro mehr, als im Höchstsatz als angemessene Miete übernommen wird.

Es gibt in fast allen Regionen seit Jahren Richtlinien, was bei Kalt- und Warmmiete als "angemessen" gilt. Ob diese ausreichend sind, muss man tatsächlich im Einzelfall sehen, also ob für den genannten Höchstsatz überhaupt akzeptable und zeitgemäß ausgestattete Wohnungen zur Verfügung stehen.

Das Hauptproblem ist, dass der soziale Wohnungsbau seit Jahrzehnten verschlafen wurde. Das müssen nun alle Geringverdiener und Leistungsbezieher büßen.

Ginge es nach mir persönlich, könnte sie auch auf 100 Quadratmetern leben, wenn die Miete dem entsprechend "angemessen" wäre, weil sie z. B. durch einen Altvertrag weniger zahlt, so dass die Miete noch dem angemessenen Satz entspricht. Das ist hier aber leider nicht der Fall.

ich wusste gar nicht ...

... dass man für 318 Euronen noch eine Wohnung bekommen kann. Da mangelt es mir wohl an Vorstellungskraft. na ja, ich wohne nun im recht reichen Bonn. Da kosten Studentenzimmer ja schon meist mehr.

Sei es wie es sei, klingt doch ein wenig seltsam. In solch einer Wohnung würde ich, glaube ich, nicht wohnen wollen. Ich bin ja so froh das ich Arbeit habe.

Gerecht und okay wäre dann bei diesem Urteil, wenn jetzt das Amt auch für die angemessene Wohnung sorgen würde. Da wär ich mal gespannt wie die das hin kriegen wollen.

Dank Schröders Agenda 2010

kann jeder Anwalt, Arzt oder sonst über den Dingen stehende durch eine Laune der marktwirtschaft zum Hartz IV-Opfer werden, ein Umstand, der hier erschreckend breit ignoriert wird; ja, im Alter können sogar Beamte so tief fallen. Aber 'Jeder gegen Jeden' werden da gerne beide Augen zugedrückt...

Bitte bedenken!

Es sollte aber auch bedacht werden, das 77qm mehr Heizkosten und Nebenkosten verursachen, als eine kleinere Wohnung zur gleichen Kaltmiete!

Mal unabhängig

was man unter angemessen und menschenwürdig versteht, aber der lokale Mietspiegel gibt die Mieten und Größen vor. Derselbe Mietspiegel wird auch bei der Mietpreisbremse angewandt, da beruft man sich widerum gerne drauf, da hiermit z.T die Rechte derer gestärkt werden sollen, bei denen umgekehrt der Mietspiegel wieder Einschränkungen bedeuten kann. Weiterhin macht die Quadratmeterbegrenzung durchaus Sinn, da es nicht nur um die Grundmiete (kalt) sondern beim Jobcenter um die Gesamtmiete (warm ohne Strom) geht. 77qm haben i.d.R. natürlich höhere Folgekosten und deswegen wurde die Wohnung nicht bewilligt.
Ausnahmen die gemacht werden sollten, werden im Text auch direkt unbewusst benannt-Tübingen. Natürlich alle Ballungsräume, in welchen selbst die genannten 415€ unrealistisch sind. Hier hinken die Gemeinden mit ihren Mietspiegeln weit hinter der Realität zurück- Stuttgart,Hamburg, München etc., hier kosten die Mieten für 1-2 Zimmer, zwischenzeitlich 500-700€

17:59 von Biocreature

Ich habe mir mal ihre vielen Beiträge angelesen. Offenbar befinden Sie sich in einem permanenten " Verwaltungskrieg" mit dem für Sie zuständigen Leistungsträger. Dabei verteilen Sie wirr Informationen, die Sie wohl im Rahmen der steten Auseinandersetzungen gemacht haben. Allerdings scheinen Ihnen die in der Behörde ablaufenden rechtlichen Entscheidungsprozesse offenbar wenig bekannt bzw. nicht mitgeteilt worden zu sein. Gesetze in der Tiefe richtig zu lesen und zu interpretieren, bedarf schon fundierter Rechtskenntnisse. Da Entscheidungen im Leistungsbereich SGB II und SGB XII immer Einzelfallentscheidungen sind, kann man Ihre Biografie nicht verallgemeinern, zumal es auch auf die Aufgabenwahrnehmung der Behörde ankommt, mit der Sie es zu tun haben. Wie tief fundiert Ihre erworbenen "Rechtskenntnisse" sind, sei dahingestellt. Wenn Sie aber eine langfristige Erwerbsunfähigkeit dem Leistungsbezug SGB II und nicht dem SGB XII zuordnen, wo der Fall hingehört, so ist das schon verwirrend..

@18:45 von Insulaner1982 - Ihr O-Ton,...

...Bitte bedenken!
Es sollte aber auch bedacht werden, das 77qm mehr Heizkosten und Nebenkosten verursachen, als eine kleinere Wohnung zur gleichen Kaltmiete!
---

Das glaube ich aus Erfahrung eher weniger.
Und wenn dann nur maginal.

Warum, weil die Frau wahrscheinlich nicht tägl. alle Räume gleichzeitig nutzen wird.

Denn dann hätte Sie schon von Beginn an die dann zu hohen Heizkosten vom JC nicht erhalten.

Wahrscheinlich ist da eher, daß die ungenutzen Räume nur minimal geheizt wurden (Thermostat auf
Halbmondstellung).

Ja, auch dann fallen Kosten an. Aber nicht so, wie Sie sie beschreiben.

"Böse Vermieter"

Ich bin kein Vermieter, aber ich habe eine Mietwohnung gesehen, die nach einer teueren Renovierung und Neuvermietung nach wenigen Wochen unbewohnbar, die Kücheneinrichtung, das Bad "verkauft" oder zerstört war.

Nach langwierigem und kostenintensivem Kündigungsprozess wird die Wohnung vom Eigentümer nicht mehr vermietet, weder "normal" noch HartzIV und ich habe dafür Verständnis. Es ist kein Millionär und er könnte die Miete gut gebrauchen, aber er hat keine Nerven mehr für ein erneutes teueres Vermieterabenteuer, er verzichtet.

Es gibt eben nicht nur "Böse Vermieter"!
Daher bin ich sicher, es gibt zahlreiche solcher leerstehenden Wohnungen.

@18:52 von mit denker - Danke für Ihren Beitrag,...

...Zum einen möchte ich Ihnen mitteilen, daß meine
Erfahrungen die ich hier kundt tue, wie Sie schon sagten meine persönlichen sind

Ich habe nie für mich in Anspruch genommen, daß meine Erfahrungen auch für die Allgemeinheit der Empfänger gilt

Ferner habe ich auch nie behauptet ein Profi in Rechtssachen des SGB zu sein

Was ich aber kann ist folgendes
In den letzten 12 Jahren habe ich immer wieder Probleme mit der Leistungsabteilung meines JC gehabt

90% der Widersprüche wurden dann anerkannt

Soll heißen, daß JC zahlte
Und nicht, weil ich so toll bin
Nein, weil es nach dem Gesetz eben so geregelt war.
Ich habe also in 9 v. 10 Fällen Recht bekommen

Ferner mußte ich auch schon einen Rechtsanwalt in Anspruch nehmen, der mir auch einige Dinge klar verständlich machen konnte

Ich habe mich in vielen Texten im Netz eingelesen und Infos auf div. Plattformen gesammelt

Das soll nicht bedeuten, daß ich ein Profi bin.

Ich hoffe ich konnte Sie ein wenig aufklären

Zu 17:57 Claudia Bauer "die Reichen" Replik mal ohne Link, ..

was passt sonst nicht?

Claudia Bauer meint ....
Deutschland ein Land in dem nur die Reichen, gut und gerne Leben.

Vielleicht ist Ihre Meinung falsch, denn immer mehr Reiche verlassen Deutschland und die Euro-Zone:

Die Reichen sehen zu, dass sie die Euro-Zone verlassen. Mehr als 4000 Millionäre sollen allein Deutschland 2016 verlassen haben, ein paar Jahre zuvor waren es noch nur ein paar Hundert jährlich.

Siehe Sternartikel vom 4. März 2017

Deutschland ein Land in dem nur Arme leben? Wenn die Reichen Deutschland verlassen, wird dann das Leben hierzulande für die Armen besser? Kaum!

Nur wenn die Bedingungen stimmen werden "die Reichen" hier investieren. Sicher auch in den Wohnungsbau. Klassenkampf, Quasi-Enteignungen etc. pp. führen aber zum Gegenteil und auch zur Auswanderung.

Der Weg zum sogenannten "Wohlstand für Alle" ist weit, der Weg zu "HartzIV" für Viele ist kurz und geht schnell.

Die eigentliche Frechheit...

... ist doch, dass aus den Grundbedürfnissen des Menschen
( Essen, Trinken, "Dachübermkopf") massiv von einigen Leuten Profit geschlagen wird!
Mietkosten sollten gesetzlich auf, sagen wir mal 4€/qm beschränkt werden, da in unseren Breiten Menschen, wenn sie obdachlos sind, durchaus im Winter erfrieren können. Und Obdachlosigkeit ist bestimmt kein Zustand, den der Betroffene bewusst angestrebt hat!!

@18:58 von gman - Soll im Genzug also bedeuten, daß...

...es zahlreiche Hartz IV Empfänger gibt, die fremdes Eigentum mutwillig zerstören und strafrechtlich gesehen einen Diebstahl ( Bad verkauft) begangen haben.
Und deshalb viele Mieter entweder garnicht mehr vermieten oder zumindestens nicht an Hilfebedürftige Menschen.

Jetzt würde mich nur noch interessieren, wie groß die Anzahl solcher Fälle jahrlich ist?
Und wieviele solcher Verbrecher dann strafrechtlich verfolgt werden oder gar einsitzen?

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