Ihre Meinung zu: Schweres Erdbeben bringt Angst, Tod und Zerstörung

13. November 2017 - 14:56 Uhr

Hunderte Tote, Tausende Verletzte: Nach dem schweren Erdbeben im iranisch-irakischen Grenzgebiet laufen nun die Bergungsarbeiten. Vor allem das vielerorts verunreinigte Grundwasser bereitet den Helfern Probleme. Von Christian Buttkereit.

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Kommentare

Bei dem hier handelt es sich um eine strike-slip-Störung

Zuerst mal ist es so, dass es sich bei dieser Störungszone um eine sogenannte "strike-slip-Störungszone handelt, die sich vergrößert laut erdbebennews.de:

http://erdbebennews.de/2017/11/schweres-erdbeben-erschuettert-iran-und-i...

Die Verteilung der Epizentren deutet zur Zeit darauf hin, dass der Großteil der Bruchfläche des Erdbebens sich auf iranischen Staatsgebiet befindet und nur ein kleiner Teil in den Irak reicht. Auswertungen des Erdbebens zeigen, dass es sich um eine Überschiebung handelt, also ähnlich wie bei einer Subduktionszone ein Plattensegment unter das andere geschoben wird. Die Störung streicht dabei von Nordwesten nach Südosten.

Und es ist mit noch weiteren zum Teil schweren Nachbeben zu rechnen.

Diese schlechte Bauweise wundert mich nicht -> Sanktionen

Und diese schlechte Bauweise:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-irak-erdbeben-103.html

Die größten Schäden werden aus der iranischen 35.000 Einwohner-Stadt Sarpol-e-Zahab gemeldet, die dem Epizentrum am nächsten liegt. Zerstört wurden überwiegend Wohnhäuser, darunter angeblich viele Sozialbauten, die während der Regierungszeit des ehemaligen iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad erbaut wurden.

Das einzige Krankenhaus der Stadt wurde ebenfalls zerstört. Die Verletzten wurden in die nächstgelegenen Hospitäler in der Provinzhauptstadt Kermanshah und nach Teheran gebracht.

wundert mich anhand der Sanktionen gegen den Iran ueberhaupt nicht. Es gibt ja kaum Baumaterial weil auch dass unter die Sanktionen fällt. Dabei bräuchten alle Länder weltweit endlich erdbebensichere Bauweise. Und es sollte nicht mehr auf solchen Störungszonen gebaut werden duerfen, weil diese immer wieder auslösen können.

Die Wassernetze duerften komplett zerstört sein

Und auch dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-irak-erdbeben-103.html

Ein großes Problem ist das verseuchte Grundwasser. "Erdrutsche in den inneren Schichten der Erde haben dazu geführt, dass das Grundwasser verunreinigt wurde", sagte Faramarz Akbari, Bürgermeister der Stadt Ghasre Shirin. "Dieses Schlammwasser können wir nicht verwenden. Aktuell benutzen wir mobile Wassertanks und verteilen Trinkwasser auch in Flaschen."

wundert mich ueberhaupt nicht, weil dieses extrem starke Beben (bei erdbebennews wird von Intensität IX gesprochen was eine der höchtsmöglichen ist) die Wasser-/Abwaserkanalisationen ebenfalls zerstört haben duerfte und es ist ja noch nicht vorbei laut sämtlichen Geologie-Instituten. Daher wird hier dringen Trinkwasser-Aufbereitung gebraucht (Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen)!

Auch ein Staudamm hat Risse davongetragen - Evakuierung läuft

Allerdings stimmt dass hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/iran-irak-erdbeben-103.html

Auch petrochemische Anlagen und Talsperren hätten keinen Schaden erlitten, heißt es von Behördenseite.

laut erdbebennews so nicht! Der Staudamm vom Darbandikhan Stausee hat Risse davongetragen.

http://erdbebennews.de/2017/11/schweres-erdbeben-erschuettert-iran-und-i...

11/12/2017 23:49
Evakuierungen am Darbandikhan Damm

Aufgrund von Rissen in der Staumauer des Darbandikhan Stausees im Irak sind mehrere Bewohner flussabwärts aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen.

Eine weitere Warnung gibt es fuer die Dukan-Talsperre

Weiterhin gibt es auch eine Warnung fuer die Dukan-Talsperre!

http://erdbebennews.de/2017/11/schweres-erdbeben-erschuettert-iran-und-i...

11/12/2017 22:20 Untersuchungen an der Dukan-Talsperre

Vielen Menschen in der Umgebung bereitet der aktuelle Zustand der Dukan-Talsperre Sorgen, auch wenn die Behörden zunächst Entwarnung gegeben haben. Die Talsperre befindet sich in der Nähe des Epizentrums auf irakischer Seite der Grenze. Es ist die größte Talsperre in der autonomen Region Kurdistan. Infolge des Bebens kam es an Orten rund um den See zu schweren Schäden. Von Erdrutschen und Steinschlägen am Seeufer wird berichtet. Der Betreiber der Anlage hat umfangreiche Untersuchungen des Damms angekündigt.

Na hoffentlich ist da nicht auch noch was kaputt, sodass der auch noch am Ende einsturzgefährdet sein könnte.

Dieses Beben ist bislang das tödlichste Beben des Jahres

Darueber hinaus wurde dieses aktuelle Beben zum tödlichsten Beben des Jahres hochgestuft:

http://erdbebennews.de/2017/11/schweres-erdbeben-erschuettert-iran-und-i...

Updated: 11/13/2017 12:48 Tödlichstes Erdbeben des Jahres

Mit der neuesten Korrektur der Opferzahl auf insgesamt 387 Tote ist das Erdbeben im Iran nun offiziell das tödlichste Erdbeben weltweit in diesem Jahr (das dennoch bisher relativ wenig Opfer forderte). Die Übersicht der tödlichsten Beben:

Und von daher ist mit noch vielen weiteren Toten die noch in den Truemmern liegen, zu rechnen. Und wenn sich hier zwei Platten gegenseitig verschieben und sich uebereinander schieben, dann wirkt der Druck nicht nur aus der Tiefe der Erde nach Oben, sondern auch in die umgekehrte Richtung, also von der Erdoberfläche nach unten in die Tiefe. Und dass erklärt auch die Zerstörung der Wassersysteme.

Erdbeben

Unser Beileid gilt den Familien der Opfer. Hoffentlich wird die Situation auf beiden Seiten gemeistert. Was traurig ist, dass zurzeit zumindest, es kein Aufschrei gibt bei den vielen Toten und Verletzten.

Iran liegt wie Japan auch in einem der Seismologisch

aktivsten Regionen dieser Erde. In Anbetracht des Ölreichtums des Landes stellt sich ohnehin die Frage warum Iran ein Atomprogramm brauch, denn anders als Japan gibt es in Iran keinen Energiemangel, die Einnahmen des Landes lassen sich mit Energieverkäufen sichern, konträr zu Japan!
Wenn in Japan ein Reaktor wieder ans netz geht ist der Aufschrei jedesmal riesengroß, der Iran hingegen findet in seinem Atomprogramm weiten Zuspruch, auch in Deutschland.

Das Hochtechnologieland Japan wird als unsicher dargestellt , und im Iran soll alles anders sein ?

Wenn ein Erdbeben der Stärke sieben-Komma-irgendwas weiter südlich stattfindet möchte ich nicht in dieser Region sein!

Warnung vom Geoforschungsinstitut: Beben war erst das Vorspiel

Neue Warnung vom Geoforschungsinstitut Potsdam fuer die Region:

Beim Spiegel warnt das Geoforschungsinstitut davor, dass dieses Beben nur das Vorspiel fuer ein weit größeres Beben in der Region gewesen sein könnte. Die Spannung in der Erdkruste soll sich erhöht haben, weil die Störungszone nicht vollständig ausgelöst hat:

http://tinyurl.com/y7zbe5mq
spiegel.de: Einige Hundert Tote nach Erdbeben (Montag, 13.11.2017 09:20 Uhr)

Experten zufolge könnte es in den nächsten Tagen und Wochen noch zu Nachbeben in der Region kommen. "Diese Beben könnten durchaus noch die Magnitude 6 erreichen. Das kann ausreichen, um beschädigte Häuser einstürzen zu lassen", sagte Marco Bohnhoff vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam (GFZ). Insgesamt hätten sich die Spannungen in der Erdkruste in der Region nach dem Beben erhöht. Weitere starke Erdbeben in Nachbarregionen könnten die Folge sein.

Das riecht fast danach, dass sich diese Störungszone wie die San Andreasfalte verhält.

Es trifft immer die Regionen mit schlechter Bauweise...

Das Erdbeben im Irak/Iran sieht man das die schlechte Bauweise der Häuser eine erhebliche Ursache dieses Beben ist. Das Beben von 2011 in Japan dagegen sind die Bauten in Takt geblieben sie wurden vom Tsunami zerstört. Da merkt man wer sich diese Bauweise in Japan leisten kann kommt einigermaßen glimpflich davon.

Sanktionen? Hauptsache die andern sind schuld

@ Demokratieschue:
Diese schlechte Bauweise wundert mich nicht -> Sanktionen

Baumaterialien und vernünftige Statik sind von Sanktionen nicht betroffen. In der Region baut man schon seit Jahrtausenden erdbebensicher, da gab's noch keine Sanktionen. Oder man baut dank Pfusch und Korruption eben nicht sicher. Und da ist es zu billig, einfach den Westen für schuldig zu erklären. Vielleicht sollte man mal ehrlich sein und die Schuld bei sich selbst suchen.

Weit hergeholt und doch falsch

® Demokratieschützer:
wundert mich anhand der Sanktionen gegen den Iran ueberhaupt nicht. Es gibt ja kaum Baumaterial weil auch dass unter die Sanktionen fällt.

Nein, fällt es nicht. Baumaterial war zu keinem Zeitpunkt von irgendwelchen Sanktionen betroffen. Der Iran importieren sowieso keine Baumaterialien aus Westeuropa oder den USA.

Hat man auf die falsche Technik gesetzt?

® Demokratieschützer:
Daher wird hier dringen Trinkwasser-Aufbereitung gebraucht (Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen)!

Ich kann nur hoffen, dass das iranische Regime auch an die Entwicklung solch wichtiger und einfacher Technologie gedacht hat und nicht nur an die Entwicklung von Atombomben und Urananreicherung.

15:19 von tomtomtoy

"In Anbetracht des Ölreichtums des Landes stellt sich ohnehin die Frage warum Iran ein Atomprogramm brauch, denn anders als Japan gibt es in Iran keinen Energiemangel, die Einnahmen des Landes lassen sich mit Energieverkäufen sichern, konträr zu Japan!"

Selbst wenn sich die Einnahmen des Iran mit Energieverkäufen sichern ließen (ohne jegliches Export-Embargo), ist damit alleine noch keine Energie erzeugt.

Der Iran deckt seinen Bedarf an elektrischer Energie zu ≈ 92% aus Wärmekraftwerken (≈ 70% Erdgas) und zu ≈ 8% aus anderen Quellen (Atomkraft, Wasserkraft und anderen erneuerbaren).

Der Iran verfügt heute über nur ein einziges AkW (in Buschehr, baugleich mit Biblis in D), zwei weitere Blöcke dort sind in Planung. 2013 ereignete sich in der Region Buschehr ein Erdbeben (6,1) ohne Schäden am AkW.

"… der Iran hingegen findet in seinem Atomprogramm weiten Zuspruch, auch in Deutschland."

Das - denke ich - stimmt so nicht.
Mehr Investitionen in Erneuerbare wären viel besser …

Hilfslieferungen

Die "diktatorisch" geführte Türkei, wartet nicht um Hilfe gebeten zu werden, sondern helfen ohne vorher angebettelt zu werden, wie fast immer...

(Mal wieder) sehr eigenartige Kommentare

Einer kopiert, ohne den Inhalt zu verstehen, massenweise Nachrichtentexte. Ein Beben der Stärke 7,3 war also das "Vorspiel" zu potentiellen Nachbeben bis geschätzt Magnitude 6?

Info: Nach dermaßen starken Beben sind Nachbeben normal - hier in Mexiko wurden binnen 50 Tagen über 9.000 registriert (das ist allerdings nicht mehr normal).

Der nächste nutzt die Gelegenheit, um gegen das Atomprogramm des Iran zu wettern.

Die Aussage, dass es in Japan zu keinen erdbebenbedingten Schäden kam, sondern allein der Tsunami für die Zerstörung verantwortlich war, ist wohl ein Witz. Aufgrund des Tsunamis wurde nur verschleiert, was das Erdbeben zuvor an Schäden angerichtet hatte.

Hinweise auf die Bauweise... Menschen, die in einer abgelegenen Bergregion leben, sind i.d.R. nicht gerade wohlhabend. Die Opferzahlen lägen weitaus höher, wenn die Gegend dichter besiedelt wäre.

Info: Ein Erdbeben der Stärke 7 setzt eine Energie frei, die der von rund 40 Hiroshima-Bomben entspricht.

Schön zu sehen wie die Türkei hilft

Interessant was die Türkei sich an Hilfen Kosten lässt. An vielen Orten der Erde ist der türkische Halbmond vertreten und die Hilfen hören nicht auf trotz den ganzen Flüchtlingen im Land.

Hut ab !

Was mir Sorgen bereitet: das AKW Buschehr liegt nicht weit weg

Wisst ihr, was mir die noch größeren Sorgen macht in diesem Gebiet?? Das Problem heißt: AKW Buschehr!

Dieses AKW ist nicht weit weg von dieser Störungszone!

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Buschehr

Daher sollte auf jeden Fall nachgeschaut werden, ob dieses AKW nicht auch noch was abbekommen hat. Denn wenn diese Falte nochmal auslöst und einer dieser beiden beschädigten Staudämme birst, dann war es dass mit der Region.

Denn ueberlegt mal, was mit einer zersplitternden Kontinentalplatte passiert, die hier in den Erdmantel gedrueckt wird an dieser strike-slip-Störung. Diese Kontinentalplatte wird in den Ermantel gedrueckt, dabei wird sie aufgeschmolzen durch die Hitze im Erdmantel und dabei entsteht Magma.

Und dieses Magma sucht sich dann einen neuen Auslass. Und wie ja das Geoforschungsinstitut Potsdam richtig sagt, sind weitere schwere Beben in der Region möglich und wenn dabei das Magma in dieser Störungsone an die Oberfläche bricht, dann wacht dort ein Vulkan auf!

Toll ...

... wie die Türkei hilft. Auch Saudi-Arabien, Ägypten und Kuwait haben technische und medizinische Hilfe angeboten.
In vielen europäischen Ländern können Hilfstrupps mit staatlicher Infrastruktur und ehrenamtlichen Helfern kurzfristig mobilisiert werden.

@ träumen sollte er

Info: Ein Erdbeben der Stärke 7 setzt eine Energie frei, die der von rund 40 Hiroshima-Bomben entspricht.

Das kann man so gar nicht sagen, daß hängt ja nicht nur von der Magnitude ab. Ich halte den Vergleich mit Atombomben physikalisch gesehen für relativ sinnlos.

re tomtomtoy

" In Anbetracht des Ölreichtums des Landes stellt sich ohnehin die Frage warum Iran ein Atomprogramm brauch"

Die Frage können Sie ruhig stellen. Die Antwort ist wie bei jedem anderen Land: es liegt in seiner souveränen Entscheidung.

"der Iran hingegen findet in seinem Atomprogramm weiten Zuspruch, auch in Deutschland."

Ich sehe nirgends Zuspruch. Allerdings Widerspruch zu dem Versuch, dass Interventionisten wie Israel oder die USA dem Iran was vorschreiben wollen.

"Erdbebensichere" Bauweise

Die gibt es nicht.

Japan ist darin weltweit weit führend, vor allem in den großen Städten. Zwar konnte die relativ "erdbebensichere" Bauweise das schwere Erdbeben von Kobe (Stärke 7,3) am 17.01.1995 "abmildern", aber 4.571 Tote, ca. 14.700 Verletzte, ca. 300.000 Obdachose nicht verhindern.

Ich habe damals in einem jap. Unternehmen gearbeitet, deren Mitarbeiter auch Familienangehörige in Kobe hatten. Von denen ist zum Glück keiner ums Leben gekommen, aber einige wurden erheblich verletzt.

Als ich beruflich 1996 in Tokyo war, stand ich einmal alleine mittig auf einer weit geschwungenen Fußgängerbrücke, aufs Geländer gelehnt, mit dem Fotoapparat vor Augen, ohne Aufmerksamkeit für die Brücke.

Diese fing auf einmal wie wild an zu schwingen, als Fußgängermassen von beiden Seiten auf die Brücke strömten. Aufgehängt an riesigen Gummilagern, zum Schutz vor Einsturz bei Erdbeben.

Darauf angesprochen, sagten meine jap. Kollegen:
"It does not really help but we hope it will avoid the worst!"

17:04 von Wir Sofa-Revoluzzer

Ich: Ein Erdbeben der Stärke 7 setzt eine Energie frei, die der von rund 40 Hiroshima-Bomben entspricht.

Sie: Das kann man so gar nicht sagen, daß hängt ja nicht nur von der Magnitude ab. Ich halte den Vergleich mit Atombomben physikalisch gesehen für relativ sinnlos.

Doch, das kann man so sagen, um anderen Lesern einen Eindruck von der Zerstörungskraft großer Erdbeben zu vermitteln.

Dass das nicht nur von der Magnitude abhängt, ist mir sehr wohl bewusst, sprengt aber hier den Rahmen.

Gruß aus einem Erdbebenland

Solidarität und Hilfe sind das Thema!

Kontrovers wird diskutiert über den Iran. Aber selbst ein einwandfrei geführtes Land hätte dieses Erdbeben nicht verhindern können. Selbst Deutschland, ein hochtechnisiertes Land, in dem die Wirtschaft boomt und die Politik sich um das Land kümmert, würde in so einem Fall Hilfe brauchen.So erst recht der Iran. So von den Nachbarn(v.a. Saudi-Arabien) verabscheut, leidend unter der Vergangenheit (die Armut, die die Sanktionen gebracht haben, führten zur Korruption und dergleichen) und von Krisen umzingelt (Irak, Afghanistan).
Auch den Irak dürfen wir nicht vergessen. Auch er ist vom Erdbeben erschüttert worden. Krieg gegen den IS, Probleme mit anderen Terrororganisationen und im Streit mit den Kurden.
Bei beiden Ländern ist nun Solidarität und Hilfe gefragt, und nicht Diskussion um Kleinigkeiten.

Elshid ... Das kann niemand

Aber selbst ein einwandfrei geführtes Land hätte dieses Erdbeben nicht verhindern können.
Niemand kann ein Erdbeben verhindern.

Allenfalls die Folgen und Auswirkungen mildern.

Durch entsprechende vorsorgliche Maßnahmen. Bauweise vor allem.

Denn vor Erdbeben warnen kann man ja leider auch nicht. Man kann höchstens diese Gebiete unbesiedelt lassen. Was natürlich nicht geht wenn der ganze Staat in einem Erdbebengebiet liegt, wie Nepal oder auch der Iran.

@ Elshid

"Bei beiden Ländern ist nun Solidarität und Hilfe gefragt, und nicht Diskussion um Kleinigkeiten."

Besser hätte man es nicht sagen können! Schlimm, wie hier einige den Tod hunderter Menschen missbrauchen um über Atompolitik, Architektur oder sonstwas zu streiten. Das ist so als würde ich ein Unfallopfer erst "Und wie stehen Sie zum Tempolimit auf Autobahnen" fragen, ehe ich ihn aus dem brennenden Auto ziehe.

All die sicher wichtigen Themen können wir morgen wieder diskutieren. Heute ist nur eins wichtig: Wie kann den Menschen dort geholfen werden. Ich habe gerade zum ersten Mal eine Spende an den Roten Halbmond gegeben.

Türkischer Roter Halbmond

Diese Organisation, welche nicht vom türkischen Staat unterstützt wird, hat sofort geholfen.
Super!

Zeitgleich werden jedoch Luftangriffe auf kurdische Dörfer durch türkische Flieger gemeldet.

Die westlichen Länder …

… die ernsthaft an einer gleichberechtigten künftigen Zusammenarbeit mit dem Iran (und auch dem Irak) interessiert sind, können jetzt ihre Ernsthaftigkeit unter Beweis stellen, indem sie schnell und von Ideologie befreit akute Hilfe leisten und eine solche auch für den Wiederaufbau anbieten.

Im Sinne einer Win-Win-Situation für beide Seiten.
Und als bekennendes Zeugnis gegen die Ausgrenzung des Iran durch die USA …

Mangel an Baumaterial im Iran!

Ich halte mich im Iran auf. Obwohl die Sanktionen viele wirtschaftliche Schaden angerichtet haben, aber an Baumaterial mangelt es sich hier überhaupt nicht! Diese nachlässige Bauweise liegt an falscher Sparsamkeit, um mehr Profite zu machen! Das ist alles.

Erdbebenopfer im Iran

Bis dahin sind es 407 Toten und mehr als 6.700 Verletzte die Bilanz im Iran und 250 Verletzten und 6 toten im Iraq, und die Bergungsarbeit ist fast zu Ende. Vielleicht werden noch mehrere Verletzte an ihrer schweren Verletzungen erlegen, aber mehr Tote geben es nicht mehr aus den Trümmern zu bergen.

Nachbeben im Iran

Bis dahin haben wir 152 Nachbeben im Südwesten und Westen Iran erlebt, manche auch bis 4-5.2 Richter! Der Nachspiel erleben wir schon und es wird so lange noch zu erleben sein!

Bericht aus dem Iran

Ich kann es im Iran, das nur zustimmen. Die frei gesetzte Energie entspricht nicht der von 40 mal Hiroschima-Bomben!

19:29 von ladan mokhtari

"Die frei gesetzte Energie entspricht nicht der von 40 mal Hiroschima-Bomben!"

Mit etwas Physikkenntnissen ließe es sich verstehen.

Die freigesetzte Energie eines Erdbebens dieser Magnitude entspricht ungefähr der von 40 Atombomben des Hiroshima-Typs. Vielleicht auch nur 30... Es sind Näherungswerte.

Man kann die freigesetzte Energie auch in Tonnen TNT ausdrücken oder mit einem kleinen Meteoriteneinschlag (100-200 m Durchmesser) vergleichen.

Die AUSWIRKUNGEN sind selbstverständlich andere, abhängig davon, ob atomare Bomben vom Himmel fallen und an verschiedenen (nahegelegenen) Plätzen einschlagen, ein einziger Meteorit auf der Erde aufschlägt oder die Energie von unten freigesetzt wird und sich über eine Reichweite von etlichen Hunderten von Kilometern mit abnehmender Intensität verteilt.

Nun klar?

19:16 von ladan mokhtari

"Erdbebenopfer im Iran
Bis dahin sind es 407 Toten und mehr als 6.700 Verletzte die Bilanz im Iran und 250 Verletzten und 6 toten im Iraq, und die Bergungsarbeit ist fast zu Ende. Vielleicht werden noch mehrere Verletzte an ihrer schweren Verletzungen erlegen, aber mehr Tote geben es nicht mehr aus den Trümmern zu bergen."

Pardon, nach meinen eigenen Erdbebenerfahrungen und dem Verfolgen von Erdbebenkatastrophen in aller Welt halte ich diese Aussage für sehr weit hergeholt.

Es wäre ja wirklich zu wünschen, allein glaube ich nicht daran. Auch nicht, dass die Bergungsarbeiten binnen weniger als 24 h als mehr oder minder abgeschlossen gelten können.

Ich verabschiede mich aus der Diskussion.

Auf Grund meines hohen

Alters habe ich schon mehrfach erlebt, daß sich extrem verfeindete Staaten bei Naturkatastrophen unterstützt haben. Hier wäre eine super Gelegenheit.

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