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Noch ist der IS nicht geschlagen.

"" Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist offenbar dabei, eine ihrer letzten Bastionen in Syrien wieder zurückzuerobern. Der IS habe die Regimekräfte in der ostsyrischen Grenzstadt Abu Kamal zum Rückzug an die Ortsgrenze gezwungen""
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Die Syrische Armee muss alle Kräfte die zur Verfügung stehen jetzt noch einmal bündeln und zum Gegenangriff ausholen.Es muss gelingen diese Terrorbande endlich und ein für allemal vernichtend zu schlagen.M.M.

Das sagte ja bereits

Das weiterhin Wachsamkeit gegenüber den Terroristen jeglicher Art zu wahren ist.
Ich hoffe das diese Offensive des IS die letzte ist ind entsprechend beantwortrt wird von der syrischen Armee

Ein Trauerspiel..... Und

Ein Trauerspiel..... Und alles nur, weil man im Jahr 2002 einen Dominoeffekt ausgelöst hat. Wer hier leidet ist ganz klar. Es würde mich zudem auch nicht wundern, wenn dort deutsche Waffen zum Einsatz kommen.
MfG

So ist Abu Kamal doch noch nicht gefallen

und der Kampf geht weiter.
Letztendlich jedoch wird der IS keine Chance haben, sich halten zu können. Die Zeit ihrer Dominanz ist abgelaufen.
Wenn der Krieg in Syrien dann endlich vorbei ist, sollte man sich zuerst um die Menschen in den ehemaligen Kriegsgebieten kümmern. (Medizin, Nahrung, Wasser) und dann kann man nach und nach mit dem Wiederaufbau der zerstörten Städte und Dörfer beginnen.
Was ohne Zweifel sehr lange dauern wird.

Ich kenne.....

die geographischen Gegebenheiten im syrischen Grenzgebiet nicht, aber ich vermute mal, daß man nur mit Fußtruppen kein Gelände erobern und halten kann. Mit jeder Art von Motorisierung steigt aber auch die Verletzlichkeit und Abhängigkeit von Nachschub und damit bin ich Luftangriffen ausgeliefert, wenn ich denen nichts entgegenzusetzen habe. Syrien ist nicht Vietnam, in dem auf Motorisierung verzichtet werden konnte. Auch Afghanistan ist nicht von Dschungel bedeckt. Wenn es also in diesen Gebieten keinen militärischen Fortschritt gibt, bleibt letzlich nur noch die Bevölkerung zur Tarnung und als Rückzugsbereich übrig. Anscheinend wird es auch von den Usern akzeptiert, daß die gleiche Bevölkerung jetzt manche "Befreiung" feiert, aber vorher den Einmarsch des IS bejubelt hat. Schon alleine dieses widersprüchliche, opportunistische Verhalten beweist, daß diese Gebiete nicht das Leben eines ausländischen Soldaten wert sind! So, und jetzt darf wieder Moral gepredigt werden!

IS drängt Armee offenbar ... Die Auswahl der...

Berichte ist oft befremdlich... Der IS, eine von Geld und Nachschub abgeschnittene Räuberbande drängt Einheiten einer regulären Truppe, auch wenn diese durch widrige Umstände stark geschwächt ist zurück - um wessen Willen - doch nicht so, wie französische und deutsche Truppen vor Verdun sich gedrängt haben, um einer verzweifelten Niederwerfung Willen.
Das militärische Schicksal des IS, ist doch so oder so besiegelt - warum also ein opferreiches hin und her? Warum ein Aufhebens darüber - gab es ein Aufheben um die Kämpfe in Somalia, im Jemen, in Myanmar? In allen genannten Fällen geht es um Ziele, um Freiheit, um Selbstbestimmung um etwas tatsächliches.

Zweifel

Es bleibt zu bezweifeln, ob die syrischen Regierungstruppen Abu Kamal überhaupt eingenommen haben. Denn einen Tag vor der Meldung gab es noch Berichte von Verlusten der vorrückenden Truppen an der 100 Kilometer westlich gelegenen Pumpstation T2. Es ist wahrscheinlicher, dass die Regierungstruppen den westlichen Stadtrand in einer Überaschungsaktion erreicht haben, aber nicht in die Stadt eingedrungen sind. Nach dem Fall von Al Qaim auf der irakischen Seite der Grenze dürften sich die Kämpfer des islamischen Staats nach Abu Kamal zurückgezogen haben, verbunden mit der Hoffnung, dass die weit überlegenen irakischen Truppen die Grenze nicht überqueren. Assad hat hier in der östlichen Wüste viel weniger Militärmacht aufzubieten, entsprechend höher sind die Chancen den Verlust der letzten Metropole des Islamischen Staats zu verzögern, zumal das militärische und zivile Kommandozentrum des Islamischen Staats zunächst von Raqqah, und später von Mayadin, nach Abu Kamal verlegt wurde.

Syrische Armee

Offenbar ist die syrische Armee in punkto Kampfkraft nicht so gut aufgestellt. Gegen hoch motivierte Kämpfer hat es eine schlecht bezahlte Söldnerarmee nicht leicht.

Die "Regime-Kräfte" Assads ...

... sind offenbar eine wenig motivierte Truppe, die für die syrische Diktatur kämpft.

16:58 El Capitan

Der Kampf geht weiter.....
und man fragt sich woher bekommen der IS seine Waffen und vor allem seine Munition, Nahrungsmittel und Logistik wenn doch angeblich alle den IS bekämpfen? Wo sitzen im Hintergrund die großen Sponsoren dieser IS Kämpfer?

Noch nicht geschlagen

Vermutlich ist es eine kleine, gut ausgerüstete und hoch motivierte Einheit des IS mit hervorragenden Ortskenntnissen, die den syrischen Söldnern wieder Terrain abgenommen hat. Noch ist der IS nicht geschlagen.

"offenbar" wenig verstanden

18:27 von KowaIski
In den letzten Tagen hatte ich mehrfach darauf verwiesen, daß aus MEHREREN Quellen aus unterschiedlichen Richtungen immer wieder deutlich wird , daß der IS in Syrien ständig in eine bestimmte Richtung kanalisiert wird. Dabei nicht nur freien Durchzug durch Gebiete unter US-Kontrolle bekommt, von Waffenlieferungen profitiert, und ungehindert für Flüchtlingslager bestimmte Hilfstransporte ausrauben kann.
Nun muß sich die TS schon mal entscheiden, ob sie Informationen der "Beobachtungsstelle" überhaupt noch bringt. Diese hatte,wie auch kurdischen Quellen, schon sehr kritisch berichtet, daß die USA sehr"schonend" in einigen Regionen mit dem IS umgeht. Also die Beobachtungsstelle zu ALLEN Ereignissen zitieren, oder zu gar keinen. Sonst wird es selektiv, um nicht schlimmeres zu sagen.

18:23 Kowalski

Offenbar ist die syrische Armee.....
da fragt man sich doch glatt wer diese hochmotivierte IS Truppe von außen so famos unterstützt, dass sie sich dermaßen lang halten kann. Denn auch hochmotivierte IS Kämpfer brauchen Nahrung, Kleidung, Munition, Waffen und eine gewisse Logistik. Es scheint sie haben immer noch hochmotivierte Geldgeber und moralische Unterstützer.

19:10, jukep

>>da fragt man sich doch glatt wer diese hochmotivierte IS Truppe von außen so famos unterstützt, dass sie sich dermaßen lang halten kann. Denn auch hochmotivierte IS Kämpfer brauchen Nahrung, Kleidung, Munition, Waffen und eine gewisse Logistik. Es scheint sie haben immer noch hochmotivierte Geldgeber und moralische Unterstützer.<<

Und Sie meinen, dies ließe sich über Jahre derart komplett geheim halten?

Ich empfehle die Bücher von Christoph Reuter und Jürgen Todenhöfer zum Thema.

Wenn Sie die gelesen haben, dann müssen Sie nicht mehr derart im Nebel stochern und mit Mutmaßungen und Andeutungen vorlieb nehmen.

"Die Terrormiliz Islamischer

"Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist offenbar dabei, eine ihrer letzten Bastionen in Syrien wieder zurückzuerobern."
Das ist mächtig übertrieben. Schon in der Vergangenheit hatten IS-Gegenangriffe manchmal Erfolg. Dann dauerte es jeweils ein paar, höchstens zehn Tage, und dann war der Spuk endgültig vorbei. Diesmal wirds nicht anders sein. Der IS ist geschlagen, hauptsächlich von den jeweiligen staatlichen Armeen, also der irakischen und der syrischen.

Lage ist komplizierter als gut und böse

Der IS wurde von ehemalige Miltärs von Sadam Hussein gegründet, die nach dem Einmarsch der USA arbeitslos wurden und zunächst einen Gurilliakrieg um Einfluss im Irak geführt haben. Die Schiiten haben im Irak eine Diktatur der Mehrheit aufgebaut (auch genannt Demokratie ohne Minderheitenschutz). Auch in Syrien hat eine schiitische Regierung Sunniten von lukrativen Regierungsjobs ferngehalten. Insofern handelt es sich um einen Verteilungskonflikt, der religiös gerechtfertigt wird. Das sunnitische Saudi-Arabien und die sunnitische dominierte Türkei sahen in der Unterstützung der sunnitischen Gruppen eine Chance ihren Einfluss zu erhöhen. Auf der anderen Seite stehen der schiitisch Iran und der geprägte Irak, sowie Russland, dass Assad als einzigen Verbündeten im Mittelmeer halten will. Und das sind noch die Amerikaner, die weder Russland noch dem Iran eine vormachtstellung zubilligen, aber auch die Sunniten (siehe Al Kaida) nicht unterstützen wollen. Wer ist jetzt der Böse?

gut oder böse

3 Parteien gönnen sich nichts:
Irakische Iegierung, Iran, Syrische Regierung und Russland wollen den Status Quowie 2011. D.H. schiiten dominieren und bestimmen die Verwendung der Ressourcen.
Türkei, Saudiarabien und alle sunnitischen Rebellengrupen darunter Al Nusra, Al-Kaida und der IS wollen das gleiche nur für sich.
Die USA wollen Russlands und Irans Einfluss verhindern, aber gleichzeitig nicht den IS und Nusra. Bleiben nur noch die Kurden. Wenn sich IS und Assad gegenseitig schwächen ist also im Interesse der USA. Sprich sowohl Assad als auch die USA haben vermutlich IS-Kämpfer an zum jeweiligen Gegner durchgelassen.

20:24, Mephan

>>Sprich sowohl Assad als auch die USA haben vermutlich IS-Kämpfer an zum jeweiligen Gegner durchgelassen.<<

Das glaube ich nicht, denn zumindest Assad hat sich zu Beginn des Krieges auf Zweckallianzen mit dem IS eingelassen und wurde gnadenlos über den Tisch gezogen.

Und die USA?

Zuerst stürzen sie das irakische Regime, und dann benützen sie dasselbe, bzw. die Organisation, die daraus hervorging, im Kampf gegen das Nachbarregime? Während eben diese Organisation Anschläge in der gesamten westlichen Welt ausführt?

Das ist wirklich weit hergeholt.

21:03 von fathaland slim

20:24, Mephan

>>Sprich sowohl Assad als auch die USA haben vermutlich IS-Kämpfer an zum jeweiligen Gegner durchgelassen.<<

Das glaube ich nicht, denn zumindest Assad hat sich zu Beginn des Krieges auf Zweckallianzen mit dem IS eingelassen und wurde gnadenlos über den Tisch gezogen.

Und die USA?

Zuerst stürzen sie das irakische Regime, und dann benützen sie dasselbe, bzw. die Organisation, die daraus hervorging, im Kampf gegen das Nachbarregime? Während eben diese Organisation Anschläge in der gesamten westlichen Welt ausführt?

Das ist wirklich weit hergeholt.
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Richtig, aber ebenso weit hergeholt ist doch der Begriff gemäßigte bewaffnete Opposition?
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(neben dem Transfer der belagerten "Kämpfer" in weitere Gebiete Ihrer Besetzung)

21:15, Boris.1945 @21:03, fathaland slim

>>Richtig, aber ebenso weit hergeholt ist doch der Begriff gemäßigte bewaffnete Opposition?<<

Na ja, irgendwer musste diesen Begriff ja hier in die Diskussion einführen.

Ich benutze ihn nicht und habe das auch nie getan.

22:31 von fathaland slim

21:15, Boris.1945 @21:03, fathaland slim

>>Richtig, aber ebenso weit hergeholt ist doch der Begriff gemäßigte bewaffnete Opposition?<<

Na ja, irgendwer musste diesen Begriff ja hier in die Diskussion einführen.

Ich benutze ihn nicht und habe das auch nie getan.
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Schön, das Sie fairerweise nicht behauptet haben, den Begriff nie gehört oder gelesen zu haben.

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@16:47 von fathaland slim - anderer Syrienthread

>>
Mit dem Programm ist die "Jordanienconnection" gemeint. Diese Waffenlieferungen, übrigens in sehr kleinem Umfang, wurde wegen Unzuverlässigkeit der Empfänger eingestellt, nachdem sie vorher schon zurückgefahren wurden.

Und nein, der "Arabische Frühling", in dessen Zusammenhang der syrische Volksaufstand gesehen werden muss, ist kein Kind des CIA.

Die arabischen Menschen lieben ihre Despoten nicht, auch wenn hier oft das Gegenteil behauptet wird.

Täten sie es, so hätte Assad keine massive russische Unterstützung benötigt, um an der Macht zu bleiben.
<<

Ich habe nicht behauptet, dass der Arabische Frühling und der syrische Volksaufstand ein Kind der CIA seien.

Sehr wohl bleibt es aber richtig, dass seitens der USA ein Regime Change in Syrien angestrebt und der syrische Volksaufstand mittels massiver verdeckter Waffenlieferungen unterstützt wurde. Das genannte CIA-Programm, das sie hier fast verniedlichen, ist außerdem auch nur eines von mehreren zur Bewaffnung der Rebellen.

23:12, Guten Abend

>>Sehr wohl bleibt es aber richtig, dass seitens der USA ein Regime Change in Syrien angestrebt und der syrische Volksaufstand mittels massiver verdeckter Waffenlieferungen unterstützt wurde.<<

Der Regime Change wurde unter Bush angestrebt. Gleichzeitig ließ die CIA in Syrien foltern, wie u.a. im Spiegel stand. Es wurden Häftlinge dorthin im Zusammenhang mit 9/11 überstellt, da die Syrer nicht an lästige Menschenrechtsverpflichtungen gebunden waren. Für die massiven verdeckten Waffenlieferungen hätte ich gern eine seriöse Quelle.

>>Das genannte CIA-Programm, das sie hier fast verniedlichen, ist außerdem auch nur eines von mehreren zur Bewaffnung der Rebellen.<<

Dann bitte Butter bei die Fische. Welche Rebellen haben wie viele Waffen erhalten?

Das Problem in Syrien war ja gerade, daß die USA die Rebellen komplett allein gelassen haben, weil Obama nicht die Fehler der Vorgängeradministration machen wollte. Da sprang dann Saudi-Arabien in die Lücke.

Krieg und Terror

Je mehr Krieg und Terror, desto mehr Waffen kann man verkaufen, daher wird das alles so schnell kein Ende haben.

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