Ihre Meinung zu: Klimakonferenz in Bonn: Wenig spektakulär - aber wichtig

5. November 2017 - 7:53 Uhr

Nach 16 Jahren findet die UN-Klimakonferenz wieder in Bonn statt. Worum geht es dabei konkret? Und wie werden sich die USA nach Trumps Ankündigung verhalten, aus dem Pariser Abkommen auszusteigen? Zwei Szenarien sind denkbar. Von Jakob Mayr.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.857145
Durchschnitt: 3.9 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Hoffentlich...

gibt es dort auch ein paar mutige Menschen, die für Vernunft, Dieselmotoren und Kohlverstromung eintreten.

deindustrialisierung

aufforstung? fehlanzeige.
atomstrom? nein.
kohlestrom? nein.
solarförderung? für konzerne.
palmöl, soja und papier aus brandgerodeten ehemaligen regenwaldregionen? na klar!
e-autos, deren akkuproduktion soviel co2 freisetzt wie 100.000 km benziner? logo!
kerosin besteuern? wozu?
ozeankreuzer und danker die ein vielfaches an co2 freisetzen wie alle autos weltweit? aber selbstverständlich!
.
nach intensiver abwägung begebe ich mich auf die seite derer, die davon ausgehen, dass die klimastory nach der globalisierung, euroeinführung, überschuldung und digitalisierung ein weiterer hebel ist, um den mittelstand in den ehemals stabilen westlichen ländern zu dezimieren. mehr kontrolle über menschen, die um ihr ökonomisches überleben bangen müssen.

Das mit den Konferenzen habe

Das mit den Konferenzen habe ich nie verstanden. Jeder Industriestaat hat Universitäten mit Lehrstühlen der Klimaforschung, die auch teilweise mit Forschungsstipendien arbeiten. Das sind echte Wissenschaftler, renommierte Experten auf ihren Gebiet, die international forschen und verknüpft sind. Jeder Staat mag nun entweder seine Experten ernst nehmen und für sich das Beste in die Wege leiten, oder es halt sein lassen. Was sollen diese Konferenzen?

Ergebnisse

beim Klimaschutz werden die 25.000 Delegierten wohl nicht erreichen. Habe leider das Gefühl das es die größte Einsparung wäre wenn die 25.000 nicht teilnehmen würden. Dann würden etwas weniger sinnlose und klimaschädliche Flugreisen stattfinden...

Wichtig?

Sagt wer? Liebe TS, bitte bleibt bei eurem Auftrag. Berichtet Fakten und macht keine Wertung. Außer in Kommentaren. Aber als solcher war der Beitrag nicht gekennzeichnet.

Viel heiße Luft

Ob die viele heiße Luft, die während dieser Klimakonferenz wieder produziert werden wird, das Klima weiter aufheizt? Wann beginnt man endlich, sich mit realistischen Maßnahmen auf die Klimaveränderung einzustellen? Stattdessen starrt man wie das Kaninchen auf die Schlange auf den Fetisch "2 Grad".

@FreedomOfSpeech, 9:59

Wichtig?
Sagt wer? Liebe TS, bitte bleibt bei eurem Auftrag. Berichtet Fakten und macht keine Wertung. Außer in Kommentaren. Aber als solcher war der Beitrag nicht gekennzeichnet.

Und was Fakt ist und was nicht, sagt wer? FreedomOfSpeech?

Für mich ist es ein Fakt, dass der Klimawandel ein wichtiges Thema ist. Sie können ruhig darauf vertrauen, dass ich dazu auch ohne die Tagesschau eine Meinung habe. Müssen sich ÖR-Medien etwa auch mit Bewertungen zurückhalten, ob die Erfindung des Rades oder des Buchdrucks wichtig für die Zivilisation waren, oder ob die Tatsache, dass es die Sonne gibt, vorteilhaft für unser Leben ist?

Klimakonferenz in Bonn

Da unsere Regierenden nur auf Wirtschaftswachstum und Geldvermehrung der Superreichen setzen, wird es wohl in Deutschland mit Klimaschutz und Umweltschutz nichts werden!
RWE will noch viele Jahrzehnte Braunkohle abbauen und verbrennen, bis wir nicht mehr atmen können.
Die Autos werden immer größer und breiter. Noch mehr Bäume müssen gefällt werden für Parkplätze.
Solar und Windkraft werden ausgebremst.
Die Gesundheit der Bürger ist auch kein Thema.
Haben wir in De überhaupt noch die Wahl?
Oder machen wir weiter so?

@ FreedomOfSpeech

Sagt wer? Liebe TS, bitte bleibt bei eurem Auftrag. Berichtet Fakten und macht keine Wertung. Außer in Kommentaren.

Ein Nachrichtenmedium sollte sich einer sinnvollen Wertung nicht enthalten müssen. Es ist meiner Ansicht nach unter anderem die Aufgabe von guten Journalisten, Wertungen mit in Berichte einfließen zu lassen.
Kommentare geben Meinungen wieder. Das ist etwas anderes.

So lange

für diesen Klimawandel Monokulturen auf Feldflächen angebaut werden die für Lebensmittel benötigt werden und für Artenvielfalt, und Wälder mit Brandrodung verschwinden müssen.
Die Abfälle dann unser Grundwasser verpesten um nur einiges zu nennen,sind solche Konferenzen ein reines Placebo für die Außenwelt, und ob die USA dann mitmachen oder nicht spielt dann auch keine Rolle mehr.
Schon allein das sich alle dort Treffen und hin fliegen und was noch alles, macht eine Menge Dreck.
Es entsteht immer mehr der Eindruck es geht nicht mehr darum den Planeten zu retten, sondern es geht um Wirtschaft die auf dieser Schiene noch mehr verdienen kann.
Das gilt auch für Deutschland von Strom bis Dämmwahn der am Ende nur denen hilft die damit Geld machen, und für den Bürger immer unbezahlbarer werden.

Gruß

@ 10:11 von collie4711

Deutschland soll die Welt nicht retten, kann aber seinen Beitrag dazu leisten.

@Viel heiße Luft 10:23 von nomo45

"Stattdessen starrt man wie das Kaninchen auf die Schlange auf den Fetisch "2 Grad".

2 Grad? Sie sind aber ein Optimist.
Wenn man die aktuellen Spitzen-Wärmegrade der Ozeane als Beispiel nimmt,
sind wir im Jahre 2080 bei >4°.

Viel Spass.
Ich weiss, das ist jetzt eine statistische Spitze,
die aber viel über die Grundgesamtheit aussagt:
Jeder Klima-Realist geht von über 3° aus,
selbst wenn ab sofort, der CO2-Eintrag eingefroren würde.
Soviel hat der Mensch immerhin erreicht :(

@ 10:11 von collie4711

Zitat: "Deutschland kann nicht die Welt retten"

Richtig.

Aber wenn ich an einem Fluß lebe, der während eines Hochwassers über die Ufer zu treten droht, fange ich an Sandsäcke zu stapeln.
Auch wenn ich allein die Überflutung der Stadt nicht verhindern kann.

Gruß, zopf.

@ lenin stalin putin 10:40

"Ein Nachrichtenmedium sollte sich einer sinnvollen Wertung nicht enthalten müssen"
Und wer definiert, was sinnvoll ist? Mich stören die vielen unterschwellig verwendeten Begriffe, welche bereits eine eindeutige Wertung enthalten wie z.B. "klimaschädliches CO2". Wieso weiß man, was gut oder schlecht für das Klima ist? Das Klima kenn kein gut oder böse. Warum kann man nicht schreiben : "klima(ver)ändernd oder "klimabeeinflussend"?

@zopf 11:00

"Aber wenn ich an einem Fluß lebe, der während eines Hochwassers über die Ufer zu treten droht, fange ich an Sandsäcke zu stapeln"
Exakt so ist es. Und genau damit treffen Sie Maßnahmen, um mit dem Naturereignis klar zu kommen, nicht um dieses zu verhindern.

um 11:29 von nomo4

"@zopf 11:00

"Aber wenn ich an einem Fluß lebe, der während eines Hochwassers über die Ufer zu treten droht, fange ich an Sandsäcke zu stapeln"
Exakt so ist es. Und genau damit treffen Sie Maßnahmen, um mit dem Naturereignis klar zu kommen, nicht um dieses zu verhindern."

Klar - das ist das letzte was man dann noch tun kann. Dann, wenn es zu spät ist...
Aber bitte dann nicht wundern, wenn die Stadtbevölkerung auch an den Bach zieht

@ 11:29 von nomo45

Zitat: "Und genau damit treffen Sie Maßnahmen, um mit dem Naturereignis klar zu kommen, nicht um dieses zu verhindern."

Dann war mein Beispiel schlecht gewählt.

Natürlich bin ich zuallererst ein Befürworter von Maßnahmen (z.B. Renaturierung der Auen) die extremen Hochwässern schon im Vorfeld entgegenwirken.

Gruß, zopf.

Der wahre Preis der Energie

lässt sich dadurch berechnen, dass neben dem (z. B. an der Tankstelle) gezahlten Preis zusätzlich die Kosten zur Kompensation der entstehenden Umweltschäden berücksichtigt werden.

Dazu ein Beispiel: Verbrennungsmaschinen erzeugen CO2. Das CO2 in der Luft kann unter Zuhilfenahme von Wasserstoff (mittels Elektrolyse aus Wasser) in Synthesegas umgewandelt werden. Das Synthesegas lässt sich zur Herstellung von Benzin, Diesel usw. nutzen. Dafür gibt es bereits Pilotanlagen. Allerdings muss bei dieser Vorgehensweise Energie zugeführt werden.

Auch wenn Windkraftanlagen oder Solarzellen letztlich die kostenlose Strahlung der Sonne nutzen, entstehen Kosten für die notwendigen Anlagen zur Energieproduktion und zur Synthese. Legt man diese Kosten auf den Kraftstoff um, dann kostet ein Liter Benzin real (d. h. wenn man die Umweltbelastung kompensiert) vielleicht 10 EUR. Dies ist der wahre Preis des Kraftstoffs.

Wo viele Berater sind, kommt ein Weg zustande...

Viele Köpfe denken mehr und sehen das Problem von unterschiedlichen Seiten. Wenn man dann die vernünftigen Erkenntnisse bündeln kann und daraus eine Lösung findet, die das Klima verbessert, dann wäre es ein großer Gewinn.

Ich bin aber sehr skeptisch, dass man diese Chance wirklich sinnvoll nutzt und auskostet. Eher vergeudet man wieder unnötig Steuergelder und wird durch Fehlinformationen zum Thema Klimawandel auch keine umweltfreundliche Lösungen finden.

Das E-Auto wird das Problem verschlechtern, denn dazu fehlen die Ressourcen, dass man in naher Zukunft alles auf E-Auto umstellt. Der Strom muss ja auch erzeugt werden.
Die Produktion von solchen E-Autos sind auch übelst in der Co² Bilanz. Das Problem ist unsere ganze Lebensweise!!! Da muss man anknüpfen, aber da will keiner auf seinen Komfort verzichten. Das schadet dem Klima! Nicht der Diesel oder Schiffe oder Flugzeuge, sondern unsere Wünsche und unser Komfortdenken! Die Schuld mal bei sich suchen und nicht bei anderen.

Klimawandel im Sonnensystem ..?

Es wird viel vom Klimawandel auf unserer Erde gesprochen und geschrieben aber kaum jemand erwähnt, dass sich das Klima auch auf anderen Planeten in unserem Sonnensystem ändert.
Wie viele einzelne Ursachen gibt es dafür, außer den paar Autos und Kraftwerken auf der Erde, die einen Klimawandel im gesamten Sonnensystem verursachen.
Ist es möglich, dass unser bisschen Industrie gar nicht die Ursache ist für den Klimawandel oder könnte es sogar möglich sein, dass sich unsere Erde von innen aufwärmt?
Was für Kräfte oder Energien könnten hier die Ursache sein?
Politische Debatten nützen da gar nichts; und vielleicht hat Donald Trump Information die dem Normalbürger wohlweißlich verschwiegen wird.
Grüße ...

@ 11:47 von warumeigentlichwer

Zitat: "Klar - das ist das letzte was man dann noch tun kann. Dann, wenn es zu spät ist...
Aber bitte dann nicht wundern, wenn die Stadtbevölkerung auch an den Bach zieht"

Wir sind dabei, das Letzte zu tun, was man noch tun kann, denn die Bevölkerung ist längst an den begradigten Fluß gezogen und die Auen, als natürliche Rückhaltebecken wurden längst zerstört.

Und im Hinblick auf das Klima stehen wir noch schlechter da.

Uns bleibt nichts, als zu versuchen die Irrwege der Vergangenheit nicht weiterzuverfolgen und mit den nicht mehr verhinderbaren Kosequenzen umzugehen.

Gruß, zopf.

So ein

Irrsinn. Erst die Atomkraftwerke nun die Kohlekraftwerke und welche Sau treiben die ökos als nächstes durchs Dorf? Der böse Tagebau in Deutschland... Nunja der wird aber wieder ordentlich rekultiviert auf Grund Hunderter Vorschriften. Wie es es mit dem Tagebau in den Entwicklungsländern für die seltenen Erden und Rohstoffe fürs super ökologische Elektro-Auto aussieht fragt natürlich niemand(aus den Augen aus dem Sinn)?
Wir schaffen die Eigenheime hab und bepflanzen die mit Bäumen und die Leute ziehen in Wohnungen in der Stadt. Denn die sind viel ökologischer da der Mensch dort viel weniger Fläche verbraucht als im Eigenheim. Na wie wär es?????

11:55 von Albert Förster

"Der wahre Preis der Energie"

Hätte man zu der Zeit, als Atomstrom als die "günstigste" Art der Energieproduktion gepriesen wurde, die Kosten der Zwischen- und Endlagerung in den Strompreis eingerechnet, hätte von "günstig" keine Rede sein können.

Um ein weiteres Beispiel anzuführen, wo eigentlich zusätzliche Kosten zur Kompensation der entstehenden Umweltschäden berücksichtigt werden müssten.

Hoffentlich...

... lassen die Redner auch mal Revue passiere, was sich seit der ersten Klimakonferenz an den gemessenen Werten geändert / gebessert (?) hat - darauf könnte man dann wenigstens aufbauen...

Diese Symbolaktionen

zu denen Tausende Teilnehmer aus allen Weltecken mit Flugzeugen anreisen sind doch größtenteils wirkungslos. Allerdings ist die negative CO2-Bilanz solcher Konferenzen beträchtlich- noch etliche solcher Konferenzen und das 2° Ziel wird schneller erreicht. Aber da ist es ja nicht so wild, hier ist die Umweltbelastung ja für den guten Zweck.

sackgasse euro

wir sehen, dass die ehemalige vielfalt in europa eine chance war, die mittels euro beseitigt wurde. auswandern in ein europäisches land mit weicher währung und vorrangig extensiver agrarbewirtschaftung war für viele von uns ein heimlichen traum. ein entkommen aus der ressourcen- und psychevernichtenden deutschen ökonomie. wir hätten auch lernen können vom süden. ein leben mit weniger effizienz, weniger luxus aber mehr umweltverträglichkeit. leben ohne tag für tag sein hirn und seine psyche zu maltretieren. und nun sagen diejenigen, die die zerstörerische währung als voraussetzung für ein erfolgreiches europa deklariert haben, dass unser standard sinken soll - nachdem millionen existenzgrundlagen mitunter mittels juncker-steuerfreiheit für konzerne dauerhaft vernichtet wurden. ein ökologisch sinnvolles leben, nachdem monsanto und die agrar-oligopolisierung keinen raum mehr lassen für ökologisch verträgliche alternativen, die millionen menschen ernähren würden.
volle fahrt gegen die wand

12:18 von YoungMans

"… und vielleicht hat Donald Trump Information die dem Normalbürger wohlweißlich verschwiegen wird."

Warum sollte ausgerechnet Trump der einzige Staatsführer sein, der über "weiter gehende Informationen" verfügt?

Weil die USA, ihre Wissenschftler (und Geheimdienste?), so viel klüger sind als Chinesen, Russen, Inder, Japaner, Deutsche, …?

Vielleicht verfolgt Trump ja auch "seine ganz eigene Strategie".
Oder er versteht "das Ganze mit dem Klimawandel" einfach nicht …

Für alle die hier demonstrieren

Für Sie soll die Kilowattstunde Storm 3€ kosten.
Ohne kostengünstige Lösungen für Strom ist alles nur heiße Luft,
von was soll der kleiner Mann die Ideen bezahlen.
Antworten keine.

Klimabilanz

Mich würde einmal die Klimabilanz der ganzen Klimakonferenzen interessieren. Sicherlich beschäftigen sich dort hochdotierte Teilnehmer immer wieder mit wichtigen Themen. Zum Beispiel, was es zum Abendessen gibt.

@08:03 von Paul Puma: Mutige Menschen

"Hoffentlich... gibt es dort auch ein paar mutige Menschen, die für Vernunft, Dieselmotoren und Kohlverstromung eintreten."

Für Vernunft ganz sicher, für Dieselmotoren vielleicht, für Kohleverstromung ganz sicher nicht.

Man könnte die Kohleverstromung durch flexible Gaskraftwerke ersetzen und diese dann im Zusammenspiel mit Solar- und Windstrom nach Bedarf regeln.

Das will aber weder die Regierung noch die großen Stromkonzerne.

Noch besser wären viel kleine Kraft- Wärmeanlagen in den Wohnhäusern, die lokal Wärme und Strom erzeugen.

Das wollen aber Regierung und die großen Stromkonzerne noch weniger.

Man könnte, wenn man wollte auch ohne uralte Kohlekraftwerke zu niedrigeren Preisen als zur Zeit für den Endverbraucher Strom erzeugen.

Will man aber nicht. Weder seitens der Politik (Ausnahme Grüne) noch seitens der Energiekonzerne.
Wie bei den Atomkraftwerken ist ein abgeschriebenes Kohlekraftwerk eine Gelddruckmaschine.

@Ausgemerkelt 2.0, 14:44

"Für alle die hier demonstrieren
Für Sie soll die Kilowattstunde Storm 3€ kosten.
Ohne kostengünstige Lösungen für Strom ist alles nur heiße Luft,
von was soll der kleiner Mann die Ideen bezahlen.
Antworten keine."

Was halten Sie davon, Ihre Forderungen zu differenzieren?
Ich wäre dafür, die Diskussion über sinnvolle Maßnahmen von der Art der Finanzierung zu trennen.

Was wäre, wenn die Maßnahmen zur Umstellung unserer Energieversorgung fortgeführt würden, die Kosten aber anders verteilt würden, z.B. die Industrie als großer Energieverbraucher stärker an den Kosten beteiligt würde?

Wir sollen mal Union und FDP (und auch die SPD) danach fragen!

@MK Ultra Slim, 9:02

"[...] nach intensiver abwägung begebe ich mich auf die seite derer, die davon ausgehen, dass die klimastory nach der globalisierung, euroeinführung, überschuldung und digitalisierung ein weiterer hebel ist, um den mittelstand in den ehemals stabilen westlichen ländern zu dezimieren. mehr kontrolle über menschen, die um ihr ökonomisches überleben bangen müssen."

Ich kann Ihren Pessimismus nur bedingt nachvollziehen.
Glauben Sie ernsthaft an eine solche Strategie? Können Sie sich gerade im Bereich Umweltschutz und Bewältigung von Klimaveränderungen nicht vorstellen, dass es Sinn macht, dort aktiv zu werden, selbst wenn wir alle über sinnvolle Umsetzungen hier und anderswo viel diskutieren können?

@To_LE, 12:19

"So ein Irrsinn. Erst die Atomkraftwerke nun die Kohlekraftwerke und welche Sau treiben die ökos als nächstes durchs Dorf? Der böse Tagebau in Deutschland... Nunja der wird aber wieder ordentlich rekultiviert auf Grund Hunderter Vorschriften. Wie es es mit dem Tagebau in den Entwicklungsländern für die seltenen Erden und Rohstoffe fürs super ökologische Elektro-Auto aussieht fragt natürlich niemand(aus den Augen aus dem Sinn)? [...]"

Politik in Deutschland hat vor allem Einfluss auf Dinge, die hier im Land geschehen.
Ich kann keinen Fehler darin entdecken, hier sinnvolle Maßnahmen umzusetzen, um hier zu einer Lebensweise zu kommen, die auch im weltweiten Kontext vertretbar wäre.
Das schließt ja nicht aus, dass Politik und Endverbraucher/-innen auch auf anderen Wegen Einfluss darauf nehmen, dass auch anderswo Umwelt und Natur weniger zerstört und stärker geschützt werden.

@YoungMans, 12:18

"Es wird viel vom Klimawandel auf unserer Erde gesprochen und geschrieben aber kaum jemand erwähnt, dass sich das Klima auch auf anderen Planeten in unserem Sonnensystem ändert. [...]"

Auch die anderen Optionen, was noch das Klima hier auf der Erde beeinflusst, hindern doch nicht daran, den Einfluss, den wir Menschen haben, zu nutzen.
Wir sind ja nicht nur dazu verdammt, uns mit dem zu arrangieren, was das Universum uns beschert. Und die Menschen, die am stärksten von den Veränderungen betroffen sind, haben es in meinen Augen verdient, dass der Rest der Welt, gerade der wohlhabendere Teil dieses Rests, Deutschland eingeschlossen, dabei hilft, Schlimmeres zu verhindern, soweit das machbar ist, und Schäden für Menschen und Gefahren für deren Leben abzuwenden.

Ökologischer Auto fahren

Viel ließe sich auch bei den Autos machen.

1. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen von 130 Km/h
2. Eine PS-Begrenzung bei PKWs von 100 PS.
3. PKW mit mehr als 100 PS werden höher besteuert als PKW bis max. 100 PS.
Bsp. Pro PS bis 100 PS werden pro Jahr 2 Euro fällig. Jedes PS über 100 PS kostet 4 Euro und über 200 PS 8 Euro Steuern.
Ein Auto mit 100 PS kostet dann 200 Euro ein Auto mit 150PS 400 Euro Steuern.
4. Entsprechend müssen Grenzwerte für den CO2 Ausstoß festgelegt werden. Wenn z.B. 100g CO2 pro Km bei 100 Km/h technisch möglich ist, dann kostet ein Fahrzeug mit diesem Wert z.B. 200 Euro Steuern. Jedes g CO2 mehr kostet dann einen Zuschlag von z.B. 4 Euro.
Das Auto mit 100 PS und 100g CO pro Km kostet 400 Euro pro Jahr.
Das Auto mit 150 PS und 130g CO2 pro Km kostet 720 Euro Steuern pro Jahr
220 PS und 250g CO2 pro Km => 1440 Euro

Ist in Deutschland natürlich nicht machbar, denn was dem US-Büger seine 45er ist dem Deutschen die frei Fahrt.

Darstellung: