Kommentare

endlich gibt es noch mehr billige Flüge

vor allem auf Langstrecken war es höchste zeit, dass das Angebot weiter vergrößert wird, - und es muss weiter wachsen. Mehr als 199 Euro sollte keine Langstrecke - egal wohin - kosten. Norwegian macht es erfolgreich vor. Wäre schön dass diese Fluglinie auch von D Billigflüge auf Langstrecke anbietet. Wie es eben neuerdings auch die Ryanair von D (Frankfurt und vielleicht bald München) macht. Hire werden die Preise für Tickets auch in Europa - und hoffentlich auch innerhalb von D durch Ryanair und EasyJet weiter unter Druck geraten.
Für 30 Euro nach Malle - Herrlich!
Geiz ist Geil!!

Billig will ich

Solange Kerosin steuerfrei ist geht dieser Spuk unvermindert weiter. Die staatliche Subvention der klimaschädlichen Fliegerei ist ein Unding. Der Bahnstrom wird dagegen besteuert.

Ticketpreis

....runter und noch mehr Flüge. Bahntickets teurer. Und der Autofahrer ist der Umweltsünder???
Kann mir das jemand erklären - bei den Umweltbilanzen und -belastungen der Verkehrsmittel???

Eindeutig

"Studie: Billigflieger im Aufwind"
Bestes Beispiel für diese These ist ja die Air Berlin Insolvenz mit anschließender Zerschlagung des Unternehmens. Steiler kann ein Aufwind nicht sein.
Wo war noch mal oben und wo unten?

Passt nicht mit CO2-Ziel zusammen!

Ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen entfallen auf Flugzeuge, es wird schwierig die gesetzten Ziele einzuhalten wenn die Flüge immer billiger werden, und immer mehr geflogen wird. Wo bleibt die Kerosinsteuer, der Autofahrer bezahlt bereits über die Hälfte Steuern beim Kauf von Benzin/Diesel.

Gute Nachricht?

Natürlich könnte man sich als Verbraucher freuen, wenn eine Dienstleistung billiger wird. Dass Fliegen heute keine Jet-Set-Veranstaltung mehr ist, wie in meiner Jugend ist sicher angenehm.
Ob allerdings ein immer weiterer Ausbau des Billigsegments aus ökologischen und sozialen Gesichtspunkten (Arbeitnehmerrechte) eine gute Entwicklung ist.
Muss man wirklich Junggesellenabschiede auf Malle feiern, bei denen für die Getränke deutlich mehr Geld ausgegeben wird, als für die Anreise?
Muss die Gesamtheit der Steuerzahler Provinzflughäfen subventionieren, damit man aus jedem 2. Landkreis für 29€ in die Sonne fliegen kann. Wäre es nicht schöner, wenn man von dem Geld ein paar Schulen renovieren könnte und die Airlines dafür auskömmliche Gebühren bezahlen?
Hat immer alles 2 Seiten.

Bitte auch die andere Seite nennen!

"Eurowings ist Marktführer ... Die Billigtochter der Lufthansa"
Im Zuge der Air Berlin-Pleite wurde bekannt, daß die zu Eurowings überneommenen Piloten u.A. auf 40% ihres Gehalts verzichten müssen. Dann kann sich ja jeder vorstellen, wie das Gehaltsgefüge im SELBEN Konzern (Mutter und Tochter) aussieht.
Möchte nicht auf Dauer in einem Flieger sitzen, wo ich weiß, der Pilot vorne verdient nur 50% von dem, was sein "Kollege" im Flieger nebenan hat, der gerade auch, mit dem selben Ziel, aber 5-fachem Ticketpreis, abhebt.
Wollen wir warten, bis ein Pilot aus Frust den Jet gegen einen Berg fliegt? Gab es noch nicht? Weltweit schon dutzendfach! (interessante Doku bei N24 dazu)

riskantes Spiel

Wenn die sparwütigen Passagiere wüssten, unter welch miesen Bedingungen das Flugpersonal bei Ryanair arbeitet, würden sie lieber woanders etwas mehr bezahlen.
Nur soviel: Den Piloten bleibt kaum etwas anderes übrig als auch krank zur Arbeit zu gehen.

Studie:Billigflieger im Aufwind....

So ist es und so ist es ja auch von der Politik gewollt.Deswegen wurde auch dereguliert,sowohl auf deutscher wie EU-Ebene.
Nicht im Aufwind sind die Beschäftigten.Sie sind,was Bezahlung und Arbeitszeiten angeht immer mehr LKW-Fahrer der Lüfte.
Sie sollten sich dafür bedanken und zwar heftig,bei den nächsten Tarifrunden.

@ 06:32 von weltenbummler 21

"Für 30 Euro nach Malle - Herrlich!"

Na klasse! Umweltverpestung zu Dumpingpreisen. Hoffentlich macht Malle bald ernst und läßt keine Billig-Urlauber mehr rein. Auf dem richtigen Weg sind sie ja schon.

re kessl

""Studie: Billigflieger im Aufwind"
Bestes Beispiel für diese These ist ja die Air Berlin Insolvenz mit anschließender Zerschlagung des Unternehmens. Steiler kann ein Aufwind nicht sein."

Der Kommentar zeigt sehr schön, dass man Ihnen so eine Studie nicht anvertrauen könnte.

An *einem* Unternehmen kann man keine Aussage über die Branche festmachen.

Solange es keine

Solange es keine Elektroflugzeuge gibt, sollte das Fliegen überhaupt nicht stattfinden. Für Geschäftsleute gibts das Internet und für Menschen, die an der Welt interessiert sind, das Internet und das TV. Man muss sich nicht jeden Flecken der Erde persönlich ansehen. 95% der Weltbevölkerung können auch nicht im Urlaub irgendwo anders hin. Warum sollten wir das machen? Wenn alles immer billiger werden soll, wird zuerst an den Löhnen gespart. Und echte Konkurrenz kann es ja nur geben, wenn die Vorraussetzungen und Ausgangspositionen überall Gleich sind.

Genialer Selbstbetrug

Es ist dem Verbraucher schon seit geraumer Zeit eigen, dass er sich liebend gerne etwas vormacht. Billig, billiger, billigst, und dann auch noch in immer gleich hoher Qualität. "Billigflieger im Aufwind" = Billigarbeitsplätze, Billigservice, Billigwartung, Billigsicherheit.
Diese Form der Niedrigpreispolitik wird zwangsläufig zum Bumerang, was aber auch für das Konsumverhalten abseits der Fliegerei zutrifft.

warum nur 15 % ....

warum nicht 55 % ?! die Lufthansas, British Airways und Air Frances braucht doch kein Mensch mehr

08:10 von Kessl

AirBerlin sst/war kein Low Cost Carrierer, sprich kein Billigflieger.
Aber Hauptsache man hat wieder etwas geschrieben.

Geiz ist geil....wie immer

Ich persönlich bin bereit für einen Langstreckenflug einen angemessenen Preis zu zahlen und dabei hoffen, dass Bordpersonal und Piloten anständig entlohnt werden. Letztes Jahr Billigflug mit Eurowings und Condor eine einzige Katastrophe. Essen für den Abfall, kein Bordprogramm, usw. Danke, nie wieder. Bei Airlines wie Qatar, Emirates u.ä. fühlt man sich noch wie ein Gast an Bord und nicht wie Frachtgut welches man so preiswert wie möglich stapeln muss. Für eine Kurzstrecke mögen Billigflieger angehen, aber sonst finde ich Geiz nicht unbedingt geil. Und immer mehr halbvolle (Billig)Flieger am Himmel müssen nun wirklich nicht sein.

re mattraveler

" Billigsicherheit."

Dummerweise haben Sie keinerlei Daten, dass Fliegen mit einem LCC unsicherer ist als mit einer anderen Airline.

re nie wieder spd

" 95% der Weltbevölkerung können auch nicht im Urlaub irgendwo anders hin."

Und weil x % der Weltbevölkerung morgens nichts zu beißen haben lassen Sie Ihr Frühstück ausfallen?

Man sollte sich vornehmen, beim Kommentieren nicht höheren Schwachsinn von sich zu geben.

Ich habe so mein Problem mit dem Wort "Billig"..

Ich habe so mein Problem mit dem Wort "Billig", verschenken tut doch keiner was, oder? Günstig hört sich besser an!

Lange werden die exorbitanten Pilotengehälter nicht mehr bezahlt

@Bernd39:...Möchte nicht auf Dauer in einem Flieger sitzen, wo ich weiß, der Pilot vorne verdient nur 50% von dem, was sein "Kollege" im Flieger nebenan hat..."

Lange wird es nicht mehr so bleiben, dass Piloten um 50 % mehr verdienen , als der restliche Durchschnitt. Die Gehälter werden sich nach UNTEN bewegen, Pilotenstellen bei LH beispielsweise, wo man noch 225.000 Euro im Jahr verdienen konnte und man mit 55 in bezahlten Ruhestand geht, werden gar nicht mehr nachbesetzt.

eine logische Folge?

Wenn der Konsument (und als nichts anderes wird ein Bürger mehr gesehen) weniger Geld zur Verfügung hat, kann er auch nur weniger ausgeben.
Dann nimmt man halt die Fluggesellschaft mit der Harfe oder den Bekleidungsladen mit dem roten (seltsam lächelnden) T-Shirt etc.

Wenn es jedem einzelnen gut geht, dann geht es der Wirtschaft gut?
Wenn es der Wirtschaft gut geht, dann geht es jedem einzelnen gut?

Wo bleiben die Forderungen der Grünen?

Den Passagieren die Schuld zu geben, dass sie die Billigangebote nutzen, finde ich nicht hilfreich. Hier wäre wirklich die Politik gefragt, allen voran wohl die Grünen. Deren Gesichtsfeld ist aber offensichtlich lediglich auf die Region Deutschland gerichtet. Fliegen ist international - also kann man da nichts machen. Die ganze Umweltdebatte läuft auch bei den Menschen solange ins Leere, solange solch offensichtliche Situationen nicht beseitigt bzw. geduldet oder sogar gefördert werden z.B. durch die Steuerfreiheit für Kerosin.

Wurde nicht vor kurzer Zeit

bei der Tagesschau über erhebliche Probleme der Billigflieger berichtet? Hat sich die Situation so grundlegend geändert?

Was nicht geschrieben wurde - etwas mehr Arbeiten bitte!

So einen Text zu veröffentlichen in einer Zeit, da sich gerade abzeichnet, dass auf vielen Strecken in und aus Deutschland die Preise aufgrund der Alleinstellung der Lufthansa verteuern werden ist schon erstaunlich. Einfach eine Studie zu zitieren, die die Vergangenheit beleuchtet und nicht auf die aktuelle Situation einzugehen, darf mit journalistischer Sorgfalt nicht passieren. Der Pressesprecher der Lufthansa hätte das nicht besser formulieren können. Zudem verschweigt der Text, wie schon mehrfach angemerkt jegliche Umweltproblematik. Selbst als Meldung darf zumindest der erste Aspekt nicht fehlen, wenn es um Preise geht. Ansonsten posten Sie doch einfach einen Link in Zukunft.
Wo bleibt das der journalistische Anspruch?

re zampanor

"Wenn der Konsument (und als nichts anderes wird ein Bürger mehr gesehen)"

Als was würden Sie denn den Bürger sehen, wenn Sie ein Anbieter von Waren oder Dienstleistungen wären?

Umweltthematik ignoriert

Zur Umweltthematik ist hier ja schon ausführlich Stellung genommen worden. Allein der Irrsinn, von Frankfurt nach Berlin zu fliegen erschließt sich mir nicht. Aus ökologischen Gründen aufgrund der hohen CO2 Emissionen nicht. Zur Klimathematik gehört eben auch der private Konsum und die Verantwortung damit. Aus pragmatischen Gründen braucht man etwa 3 Stunden bis man von FRA Zentrum in Berlin Zentrum ist, wenn es über Schönefeld geht. Zudem kann man im Zug 4 Std. durchgehend arbeiten ohne ein-/ aus- und umzusteigen zu müssen und kommt in 5 Min. Entfernung zum Reichstag an. Kosten? Ja, mit Bahncard ist die Bahn bestimmt auch konkurrenzfähig und ansonsten sollten die Umweltkosten eingepreist werden, so dass diese dann für Kurzstreckenflüge steigen, notfalls durch Regulierung.

Anmerkung

Das Erste ist logisch (wenngleich mir dieser Bekleidungsladen offenbar nicht bekannt ist).
Das Zweite hängt von der Funktion zwischen Individuum und Wirtschaft zusammen. Ökonomisch gesehen hängt das auch von von der Sparquote und der Zukunftserwartung ab, aber auch von politischen und Machtfragen, Tarifverhandlungen usw. Naturgesetz ist das keines (Beispiel: Scheitern von trickle down Strategien der Politik).

Darstellung: